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Artikel-Schlagworte: „Monitor“

Twitter und mein neuer Fernseher

samsung Twitter und mein neuer FernseherEs war nicht leicht, eine neue Flimmerkiste zu finden, oder genauer: sogar unmöglich. Denn LCD-Fernseher sind weder Kisten, noch flimmern sie - zumindest wenn die Elektronik alles so regelt, wie sie sollte. In der engeren Auswahl waren Philips, Sony und Samsung. Da ich mit meinen Samsung-PC Monitoren sehr zufrieden bin und mir das Klavierlack-Design gut gefällt, habe ich mich schließlich für den Samsung LE-40A656 mit 100Hz, Full HD, 24p-Modus und phatter Anschlussleiste entschieden. Ein LCD, dessen Außenverkleidung sanft in datenschmutz-Blaugrün erstrahlt, wäre mir zwar lieber gewesen als die rote Version - aber Hauptsache, die Bildoptimierung bei verschiedenen Quellen haut ordentlich hin.

Fast hätte ich das Gerät bei Alternate gekauft, bei einer last minute Twitter-Konversation wies mich dann allerdings Markus drauf hin, dass Köck denselben Fernsehen um über 100 Euros günstiger verkauft und ihn ebenfalls auf Lager hat. Also was lernt man draus? Wer zu blöd ist, selber Geizhals & Co zu benutzen, darf immer noch auf die Magic of Micro-Blogging vertrauen! :mrgreen:

Praxiserfahrungen: gibt's noch keine, das Gerät steht derzeit originalverpackt im Wohnzimmer. Außerdem muss ich diese Woche noch bei UPC im Shop vorbeischauen, weil ich bisher mangels passender Hardware noch keine Umstellung auf Digital-TV vorgenommen habe.

Amazon und der Kundenservice: A+

switch Amazon und der Kundenservice: A+Stammleser der c't Rubrik "Achtung Kunde" sind ja die skurrilsten Service-Odysseen gewohnt. Speziell Online-Händler mit niedrigen Margen sparen nicht selten bei der Serviceabwicklung: da gibt's externe Callcenter mit teuren Einwahlnummern, inkompetente Berater und Verantwortungsdiffusion im Kreis - aber nicht so bei Amazon, wie ich gerade anhand meines ersten nicht angekommenen Pakets erfahren durfte. Und um kein völlig verzerrtes Bild entstehen zu lassen, hier zur Abwechslung mal ein Tatsachenbericht von einem sehr erfreulichen Service-Kontakt.

Im Zuge meines Arbeitsplatzumbaus habe ich mir unter anderem einen Digitus Combo KVM Switch 4Port PS/2+USB Amazon und der Kundenservice: A+ bestellt. Mit dieser praktischen Umschaltbox hängt man einen Monitor, eine Tastatur und eine Maus an bis zu vier Rechner, so lassen sich bequem und ohne Umstecken beispielweise zwei Rechner und zwei Laptops zentral steuern. Ich hatte eine Weile recherchiert, um ein Gerät zu finden, das ausreichend hohe VGA-Auflösungen sowie PS2 und USB Eingabegeräte unterstützt, Amazon war der günstigste Anbieter. Am 11. Dezember hatte ich bestellt, am 16. hätte die Box eintrudeln sollen - das tat sie allerdings bis dato nicht.

In meinem Konto schien die Bestellung als versendet auf, beim Versuch, E-Mail-Kontakt aufzunehmen, erhielt ich den Hinweis, dass ich mich telefonisch ans Service-Center wenden solle. Bei Amazon muss man dazu nicht selbst anrufen, sondern gibt eine Telefonnummer an, unter der man zurückgerufen werden möchte - wahlweise sofort oder innerhalb eines wählbaren Zeitfensters. Nach Aktivierung der Sofort-Option klingelte mein Handy zwei Sekunden später, eine Auswahlabfrage später ich nach insgesamt ca. 10 Sekunden mit einem Servicemitarbeiter verbunden, dem ich das Problem schilderte. Er eruierte sofort die Tracking-Nummer des Pakets und hätte auch sofort weitere Erkundigung eingeholt, allerdings schließt die österreichische Post um 18:00 Uhr. Am Montag werde ich zurückgerufen - entweder bekomme ich das Paket noch zugestellt, sollte es verloren gegangen sein, erhalte ich umgehend eine Ersatzlieferung.

Abteilung geiler Sound: endlich die richtigen Boxen

energyteaser Abteilung geiler Sound: endlich die richtigen BoxenSchon eine halbe Ewigkeit lang suche ich nach Schallerzeugern für den PC, die meine von der Wohnzimmer HiFi-Anlage verwöhnten Ohren nicht jedesmal schmerzhaft zusammenzucken lassen, wenn ein Dubstep-Mix plötzlich mehr Übersteuerungen als Bässe produziert. Ich hab lange recherchiert, aber Boxen kann keinesfalls im Netz kaufen, ohne sie vorher gehört zu haben. Und alles, was Logitech und Co an 5.1 und 2.1 Systemen auch im Preisrange oberhalb von 200 Euros anbieten, macht vielleicht Gamer glücklich, aber ich kann mir nicht mal vorstellen, dass ein Cineast sich über diese Krachwürfel freut.

Null Headspace, deutlich hörbare Übersteuerungen der Satelliten im Mittenbereich schon bei niedrigen Lautstärken - da lob ich mir doch mein vergleichsweise ehrliches und uraltes digitales Creative 2.1 Brüllwürfelsystem... der Hörtest machte mir jedenfalls ganz schnell klar, dass die Multimedia Zubehörabteilung nicht meine Soundwelt ist. Zugegeben, meine beiden Hauptansprüche lassen sich schwer vereinen: einerseits suchte ich Boxen mit einem analytischen Grundcharakter, die sich auch für einfache Mastering-Aufgaben eignen. Andererseits sollten die Schallerzeuger hohe HiFi-Tauglichkeit haben und nicht so trocken-analytisch klingen wie klassische aktive Studiomonitore.

Klassische Studio-Aktiv-Speaker sind mir wie erwähnt für den Dauermusikgenuss zu brutal und linear, Logitechs Z10 Stereo-System war der größte Fehlkauf ever: schließt man die Boxen via USB an, wird jede andere Soundkarte deaktiviert (super Idee, Logitech!), der Line-In verringert die ohnehin nicht berauschende Qualität deutlich. Dass die Sensortasten schwergängig sind und meistens nicht reagieren, wenn man mal rasch leiser drehen will, ließe sich eher noch verschmerzen als der völlig fehlende Bassdruck - einzig die Auflösung ist für eine Aktivbox dieser niedrigen Preisklasse erstaunlich, aber keineswegs befriedigend.

Nach weiterer eingehender Sichtung der Marktlage wurde mir irgendwann klar, dass alles, was im Bereich "Multimedia/Computer" angesiedelt ist, mich weder kurz- noch langfristig glücklich machen würde. Außerdem bin ich alles andere als ein Freund von Subwoofern: in der Theorie wären die tiefen Frequenzen zwar nicht räumlich verortbar, die Frequenzweichen der Consumergeräte trennen allerdings erst bei 100 Hertz oder noch höher - mit dem Effekt, dass ein gravierender Bassanteil eben doch unter dem Schreibtisch wütet. Ziemlich egal beim Gamen, höllisch beim Mastern und bei der Stereowiedergabe.

Also blieb mir nur mehr die Möglichkeit, mich nach geeigneten Passiv-Boxen umzusehen und meinen alten Pioneer-Verstärker zu aktivieren. Der bekommt das Soundsignal analog aus meiner externen DMX 6Fire Soundkarte und speist neuerdings ein Paar Energy Connoisseur CB 20 - eine lange Odyssee hat ihr Ende gefunden.

Energy CB 20 Loudspeakers

Der Hersteller stapelt bei der Produktbeschreibung nicht gerade tief:

This is one bookshelf that sounds like a tower speaker. The CB-20 delivers clear highs and thumping lows to make anything you listen to come to life. These versatile speakers are ideal for a compact music system or as part of a home theater.

Die Kombination aus Aluminium-Tweeter und 6,5-Inch Bassmembran im schwarzen Klavierlack-Gehäuse stellt den für mich perfekten Kompromiss aus HiFi-Tauglichkeit, riesigem Headspace, ausgewogenem Bassdruck und ausreichender Wiedergabetreue fürs Videomastering dar. Schlechte mp3-Rips klingen plötzlich unbarmherzig dünn, während hochqualitative Jazz-, Minimaltechno- und Dub-Tracks plötzlich völlig neue Facetten herzeigen. Ich habe die Boxen erst mal und ohne Ständer provisorisch aufgestellt, das Ergebnis hat mich auf Anhieb begeistert:

enerb Abteilung geiler Sound: endlich die richtigen Boxen

Meine Soundansprüche beim Gamen sind zwar vergleichsweise niedrig, aber sogar Fallout 3 klingt plötzlich bedeutend besser. Vergleicht man den Preis von 350,- Euro mit einem Teufel Motiv 2.1, dem Harman-Kardon Sounddock oder einer Logitech-Anlage in einer vergleichbaren Preisliga, dann wird schnell klar: hochqualitative Tonwiedergabe ist eine Kunst, die Experten mit langjähriger Erfahrung am besten beherrschen - der Rest ist Geschmackssache. Ich jedenfalls ziehe ordentliche Stereoboxen jeder Satelliten-Subwoofer-Kombination um Längen vor - wenn ich Surround Sound hören will, dann gehe ich ins Kino :mrgreen:

Arbeitsplatz-Upgrade auf 3 Monitore

Windows mit 3 MonitorenZwei Monitore sind gut, aber drei sind besser - speziell wenn man dauernd Videos schneidet und einen dritten Screen komplett zur Ausgabe des Preview-Bildes verwenden will, damit am zweiten ausreichend Platz bleibt für Twitter, Digsby, SnackR & Co. Und so habe mich mir heute einen neuen 24-Zöller mit 1920x1200 Pixeln Auflösung geholt und freue mich jetzt über die wiederhergestellte Symmetrie meines 3-TFT-Büros. Eigentlich hatte ich vor, eine zusätzlich Grafikkarte einzubauen - aber mit dem genialen USB-2.0-to-HDMI Adapter von DeLock gelingt die Ausweitung des Sichtfeldes ganz ohne zusätzliche Steckplatzverschwendung.

Windows kann standardmäßig mehreren Grafikkarten umgehen, allerdings treten in der Praxis immer wieder Inkompatibilitäten auf, wie ich auf diversen Hardware-Foren in Erfahrung brachte. Also wollte ich mir eine Zweitkarte mit Geforce-Chipsatz zulegen, allerdings informierte mich der DiTech Verkäufer (kompetent wie immer), dass besagter Adapter den gleichen Dienst täte. Die Beschreibung liest sich fast zu gut, um wahr zu sein - und das Ganze funktioniert bis zu einer Auflösung von 1680x1050 Pixeln, mehr als ausreichend für meinen Drittmonitor - DiTech verkauft das Gerät für 80 Euro:

The USB 2.0 to DVI Adapter enables you to connect any monitor, LCD or projector to your PC or notebook. By using the included adapter DVI to VGA and DVI to HDMI, you can also connect VGA and HDMI monitors. In order to connect several monitors, etc. to a PC, you simply need an additional adapter for each display. You can connect up to 6 adapter to one PC. The USB 2.0 Adapter can mirror and extend the display. If you use this external USB 2.0 technology, you do not need an additional VGA card.

Die beigepackten Treiber verweigerten zwar unter Vista 64 ihren Dienst, ein Update von der Herstellerseite schaffte aber sofort Abhilfe. Nach Installation und Neustart erkannte mein Rechner beim Anstecken sofort den dritten Monitor, der wie gewohnt in den Windows Desktop-Optionen auftauchte. Weiter Vorteil dieser Lösung: es gibt keinerlei Probleme mit DirectX-Spielen (schon getestet), wie gehabt läuft das Spiel am Hauptmonitor und ignoriert die beiden anderen Screens. Wenn ich an Flugsimulationen nicht ebenso wenig Interesse hätte wie an Fußball, dann könnte ich allerdings den Microsoft Flugsimulator mit ziemlich phattem Cockpit-Feeling spielen :mrgreen:

3-Monitor-Betrieb

DeLock stellt übrigens eine ganze Reihe von nützlichen USB-Adaptern her - darunter auch einen Universal-Anschluss, der das lästige Einstecken verschiedener USB-Kabelbauformen für verschiedene Geräte erspart.

Neues Gadget: Webcam mit Autofokus

Logitech Quickcam Pro 9000Eigentlich wollte ich mir die Logitech Quickcam Pro 9000 ja im Elektronikgroßmarkt besorgen, aber fast 40 Euro Preisdifferenz zwischen Laden- und Amazonpreis waren mir die fünf Tage Wartezeit allemal wert. Heute kam das gute Teil an, also flugs installiert, angeschlossen und ausprobiert. Fazit: Durchaus eine gravierende Verbesserung im Vergleich zur Creative-Webcam, die ich vorher verwendet hab.

Die Bildwiederholrate könnte höher sein, außer der Auflösung habe ich aber keine diesbezüglichen Softwareeinstellungen gefunden. Zwar sind die fps theoretisch abhängig von der Systemleistung, aber daran kann's in meinem Fall nicht scheitern - und die Umschaltung von HD auf 640 mal 480 brachte auch nur eine geringfügige Änderung, recht viel mehr als 15fps werden's einfach nicht. Schade, denn mit einer Standard-PAL-Rate wär die Logitech-Cam ein vollwertiger Ersatz für den vergleichsweise umständlichen Camcorder. Für Youtube Clips ist die Qualität aber allemal mehr als ausreichend. Dank Autofokus und Carl Zeiss objektiv ist die 9000er für Video-Telefoneure und Quick-and-Dirty Video-Podcaster wie mich derzeit sicherlich die beste Wahl. Allerdings muss man sich darüber im Klaren sein, dass die meisten Videochat-Programm durch die Komprimierung der Daten den Hardware-Schärfevorteil locker wieder zunichte machen - der Gesprächspartner hat also meist wenig von der exzellenten Qualität, aber wenigsten sieht man sich selbst am eigenen Monitor gestochen scharf :mrgreen:

Sehr überrascht war ich von der exzellenten Qualität des eingebauten Mikrophons. Für kurze Videoblogeinträge kann mein Shure-Mikro zukünftig jedenfalls im Schrank bleiben. Bei Youtube fällt der Unterschied zwischen der Creative-Cam und der S9000 videocodec-bedingt weniger ins Gewicht, bei Vimeo sieht man die Unterschiede dagegen deutlich:

Alles in allem ein lohnender Kauf - eine mittelmäßige Webcam kostet auch an die 40 Euro, wer einen Zwanziger drauflegt, bekommt für sein Geld eine problemlose Cam, die dank ihres Universalhalters sowohl Laptop- als auch LCD-Monitor-tauglich ist - two thumbs up! Microsoft macht die besten Tastaturen und Mäuse, Logitech die derzeit beste Webcam und Creative... Creative baut halt Soundkarten für Computerspieler. Ist doch auch was!

Logitech QuickCam Pro 9000 Neues Gadget: Webcam mit Autofokus bei Amazon

LCD-Monitore elegant putzen

Eine brandneue Software aus den MIT-Labs eignet sich hervorragend für das Reinigen von Monitoren - bei old-school Röhrengeräten versagt die Technologie zwar, aber für LCD-Screens ist diese Flash-Applikation einfach nur ideal. Kein lästiges Putztuch, einfach nur hier klicken! (Für allfällige Feuchtigkeitsschäden wird keine Haftung übernommen.)