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Artikel-Schlagworte: „Multimedia“

Blogistan Panoptikum KW25 2009

Zurück aus dem hochverschneiten Lienz (nächtens fiel die Schneefallgrenze deutlich unter 2.000 Meter) sitze ich in der ersten Klasse der ÖBB und frage mich, ob man die Arbeitslosigkeit in diesem Land nicht zumindest ein wenig bekämpfen könnte, wenn man ab und an mal jemanden die Zugfenster putzen ließe. Aber genug der Besserwisserei: wenn der natürliche Weichzeichner der Landschaft ihren kargen Reiz entreißt, wird die kühle Post-Kathodenröhre des Laptops umso interessanter. Mit anderen Worten: auf zum Panoptikum, das letzte Woche einem grausamen Arbeits-Anschlag, verschuldet durch den gewissenlosen Internetrat, zum Opfer fiel! Diesen Beitrag weiterlesen »

Blogistan Panoptikum KW21 2009

Diese Woche kommt das Panoptikum mal wieder mit einem Tag Verspätung – den gestrigen Abend und einen Teil der Nacht habe ich am Braunsberg bei Hainburg verbracht, um ein paar Fotos vom zu schießen. Und am Rückweg war ich deutlich langsamer unterwegs als üblich, denn ein nächtliches Rendez-Vous von Motorrad und Feldhase endet in der Regel für beide Seiten auf unerfreuliche Weise. Aber aufgeschoben ist natürlich nicht aufgehoben – dazu hat sich in dieser Woche ja schon wieder viel zu viel getan! Diesen Beitrag weiterlesen »

Mein vorletztes Posting hier: Ich habe datenschmutz verkauft!

Bei diesem Posting handelt es sich um meinen Aprilscherz 2009 – natürlich habe ich, wie die meisten auch sofort richtig erraten haben, mein nicht verkauft. Und auch absolut keine Pläne in diese Richtung!

Ja, ich hab’s getan. Ich habe meinWeblog gestern verkauft – nach knapp drei Wochen nicht übermäßig zäher Verhandlungen einigten sich der neue Käufer und ich auf einen für beide Seiten mehr als erfreulichen Betrag, den ich auf “regulärem Weg” mit diesem jedenfalls in den nächsten drei Jahren unmöglich verdienen könnte. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Robert Basic: ohne die Ermutigung durch Deinen erfolgreichen Verkauf hätt’ ich mich nie getraut, die Sache bis zum Ende durchzuziehen. Aber die Taube ist Sack ist bekanntlich besser als der Spatz am Kirchturm und die Zahlen am Vertrag bloß ein Ergebnis der Verhandlungskunst. Heute hab ich ein kurzes Videostatement aufgenommen, um alle etwaigen Fragen zu klären – es wird nicht mein letzter Videopodcast sein, der Vimeo-Account bleibt mir schließlich:

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Blogistan Panoptikum KW08 2009

panowheelLangsam reicht’s mit der weißen Pracht dann auch wieder mal – ich hab in den letzten sieben Tagen im Gasteinertal meine jährliche Dosis Powder im Übermaß abbekommen. Dabei scheint die Wirtschaftskrise durchwegs ihre Spuren hinterlassen zu haben: der Ansturm auf die Lifte war enden wollend, die teuren Restaurants vorwiegend mit Russen besetzt. Trotzdem haben die Einheimischen schon vor Jahren kapiert, dass man die eigenen Revenue-Streams entlang der Wertschöpfungskette positionieren muss, dann klappt’s auch in Non-Boom Zeiten mit der Diversifizierung – was Online-Marketer von Tourismus-Bauern lernen könn(t)en, werde ich demnächst in einem dedizierten Posting erklären. Aber nun, without much further ado folgt die Kopfdrehung um 180 Grad: Diesen Beitrag weiterlesen »

Blackberry Storm: die ersten Eindrücke

BlackBerry StormMit dem Touchscreen-Gerät Storm will BlackBerry nicht bloß Business-Kunden ansprechen: hochwertige Materialien, gute Verarbeitung und hervorragende Multimedia-Tauglichkeit sollen die Herzen von mit Lifestyle-Faible höherschlagen lassen. Und das Konzept geht voll auf: ich bin von meinem Testgerät, das ich vor kurzem von der mobilkom erhalten habe, schwer begeistert. Diesen Beitrag weiterlesen »

Wie man seine Online-Reputation in Rekordzeit ruiniert

Diese Kolumne habe ich für das aktuellen -Special Identity Management geschrieben.
Obwohl Echtzeitmedium, treten die wahren Qualitäten des Netzes erst auf lange, manchmal auf sehr lange Sicht zutage: denn dank der Versatilität digitaler Daten und permanenter Fortschritte in punkto Totalerfassung benimmt sich das Netz meist wie der sprichwörtliche Elephant: es weigert sich zu vergessen. Das klingt nicht nur beunruhigend, das ist sogar äußerst verstörend, bedenkt man die Erkenntnisse der neueren Gehirnforschung: das Vergessen, so die Kartographen unseres Verstandes, sei, so die Apologeten dieser These in typisch-euphorischer Übertreibung, sei mindestens gleich, wenn nicht viel wichtiger als sämtliche Merkfunktionen zusammen. Nur dank der Gnade des Vergessens kann unser unruhiger Affengeist, wie die Buddhisten sagen, nämlich überhaupt die Flut der zahllosen Informationen vom Typ überlebensrelevant bis Klatschspalte langfristig sortieren. Diesen Beitrag weiterlesen »

Paul Otlet: der Netz-Visionär

Sie nannten ihn Paul Otlet. Kein Wunder: das war schließlich auch sein Name. 1934 veröffentlichte der “verrückte” belgische Professor sein wichtigstes Werk “Traité de documentation”, laut Untertitel “Das Buch über das Buch”. In diesem Meta-Medium präsentierte er seine Vision einer ganz anderen Informationsorganisation. Und wenn sich heute mit seinem Oeuvre beschäftigt, dann fällt es sogar schwer zu glauben, dass es sich nicht um den Hoax einiger Medienkünstler, sondern eine historische Persönlichkeit handelt. Der folgende Youtube-Clip stammt aus der Dokumentation The Man who wanted to classify the world:

YouTube Preview Image
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Arrr! Wie feierst du, erster Maat?

19. September 2008

international pirate dayHeute ist der 19. September, seines stolzen Zeichens wichtigster Feiertag der internationalen Freifahrtsschifferei: weltweit feiern Totenkopf-Fans und Säbelrassler nun bereits zum 13. Mal den “Talk like a pirate day”. Die ursprünglich rein private Feierei hat mittlerweile eine ganze beachtliche Eigendynamik entwickelt, denn das Segeln und/oder Surfen unter der Totenkopf-Flagge hat in den letzten Jahrhunderten nichts von seinem Reiz eingebüßt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Schreib.Stilistik: Der Blogger und sein Journalist

journostyleIch war immer der Meinung, dass es nur eine einzige Möglichkeit gibt, so richtig zu schreiben zu lernen: und zwar durchs Schreiben. Durch Übung, Übung, Übung. Zumindest ich hab noch niemanden mit einem angeborenen Schreibtalent getroffen. Gewöhnt man sich an, aufmerksam zu lesen, auf Formulierungen zu achten und regelmäßig selbst die eigenen gedanklichen Ergüsse in Buchstabenform zu verewigen, dann stellt sich der passende Flow irgendwann ganz von selbst ein. Regeln sollte man kennen, klar – schon allein, um sie gezielt überschreiten zu können. Aber die klassischen journalistischen Textformate bzw. ihre einwandfreie Beherrschung werden im Netz grenzenlos überbewertet. Diesen Beitrag weiterlesen »

youXcity: durch die Stadt kreuzen

youxcitylogoWer hat sich bitteschön diesen Namen aus? youXcity, was soll das denn heißen? Referenziert das x spanische Aussprache (”You shitty”) oder handelt sich’s um English for Runaways (”Jux-City”)? Mitnichten! Der neo-denglisch-webbige Ausdruck will “you cross the city” implizieren. Aber warum wollten die meine Stadt durchstreichen? I wo. Die user sollen bloß Kreuzerl eintragen und ihre youX’en sprich (”:juh-äkksen”) multimedial gestalten. Die gute Nachricht: so kompliziert der Name, so intuitiv und extra-leiwand, wie sich’s eben für eine Wienkarte gehört, funktioniert das Interface. Diesen Beitrag weiterlesen »

Buchverlosung: 3x Medien und Kommunikation von Frank Hartmann

frankhartmannÜber dieses Gewinnspiel freue ich mich ganz besonders, denn ich darf der geschätzten Leserschaft nicht nur ein top-aktuelles Buch zu einem meiner Lieblingsthemen dreimal offerieren, sondern ich habe mit Autor Frank Hartmann (der übrigens hier auch schon Gastautor war) auch ein über seinen Einführungsband “Medien und Kommunikation” geführt. Diese Thematik beginnt immer mehr Fächer zu interessieren, denn in der Mediengesellschaft wird die Beschäftigung mit diesem komischen Konglomerat aus Technik, Symbolen und Übertragungswegen zu einer zentralen Wissenschaft. Diesen Beitrag weiterlesen »

Festivaltipp: Kufsteiner Transmissionen

4. July 2008bis5. July 2008

transmissionfestival3 Tage langt steppt der Bär (der übrigens in der heimischen Mythologie als “Lichtbringer” galt, mittlerweile in Tirol nicht mehr ausgestorben ist sondern von Osten her langsam wieder einwandert… willkommen Meister Petz!) Anfang Juli quer durch die Festung Kufstein: denn diese wird sich in einen audiovisuellen Schauplatz der besonderen Art verwandeln, wie die Macher des Festivals versprechen. Das Neugeborene unter den Festivals feiert Premiere und will statt bloßem statt DJ-Dancefloor mit Visual-Leinwand ein europäisches Musik-, Kunst- und Multimediaevent sein. Die im Pressetexte genannten Headliner versprechen einiges – ich find’s nur unverständlich, dass Zeitgeist heutzutage als etwas Ablehnenswertes gilt. Und zielgruppenspezifisch ist plötzlich gut… hmm, verkehrte Welt. Ich mag ihn, den Gevatter Zeitgeist: Diesen Beitrag weiterlesen »

Open-Air Festivalportal: I love Dirt

ilovedirtWer’s schmutzig mag, ist hier an der richtigen Adresse: I love dirt bietet allen Festivalfans den Komplettüberblick zum Sommer 2008. Draußen, dreckig und lautet, so das Motto der Schmutzliebhaber. Wer seiner Seite einen so schönen Namen verpasst, kommt um eine Vorstellung auf selbstverständlich nicht umhin. Grundlegende Survival-Infos finden Festival-Newbies in der FAQ, die Kern-Mission der Seite ist relativ schnell erklärt: Diesen Beitrag weiterlesen »

Vom Ungleichgewicht medialer Einkommensverhältnisse

eurogeldGestern war ich Gastvortragender in Frank Hartmanns Multimedia Vorlesung. Auf der Agenda standen einerseits aktuelle Trends im Bereich Social Media und andererseits ein wenig Plauderei aus dem Berufsalltags-Nähkästchen – nicht nur das klassische Berufsbild des Journalisten bzw. Medienarbeiters ändert sich: Inhalte-Produzenten, egal ob Schreiber, Filmer oder Radiomacher, verdienen zunehmend weniger mit ihrer Arbeit, während die klassische Umwegrentabilität durch Werbung immer höhere Bedeutung gewinnt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Veranstaltungstipp: Flexible Cities

16. April 2008
19:30bis21:30

flexiblecitiesArchitekten und Baumeister bauen gemeinhin unsere Städte, und die wiederum produzieren ein charakteristisches Klangbild. Beim aktuellen Sound/Visualisierungs/Konzept von Wolfgang “Fadi” Dorninger und Dr. Dietmar Bruckmayr geht’s allerdings um eine Umdrehung des klassischen Kausalverhältnisses: Sound wird zum Konstrukteur und Baumeister virtueller, vielschichtiger Pixel-Stadtlandschaften. Wer die Klang/Bildräume live durchschreiten möchte, sollte am kommenden Mittwoch in der Klosterneuburger Essl Museum besuchen. Diesen Beitrag weiterlesen »

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