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	<title>datenschmutz &#187; Multimedia</title>
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		<title>WKO eDay 2011 — Thema fürs Wunschkonzpert vorschlagen + Handy gewinnen</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Jan 2011 05:33:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 3. März 2011; 9:00 bis 18:00. ] Am 3. März lädt die Wirtschaftskammer Österreich zum eDay 2011. Die Anmeldung zur größten österreichischen IT-Konferenz ist gratis, neu mit dabei ist in diesem Jahr das Wunschkonzert: wer bis zum 31.1. ein Thema vorschlägt, hat die Chance, ein aktuelles Smartphone zu gewinnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">3. März 2011</td></tr><tr><td class="ec3_start">9:00</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">18:00</td></tr></table><p>Der eDay ist die größte Veranstaltung der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wirtschaftskammer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wirtschaftskammer">Wirtschaftskammer</a> Österreich — über 2.000 Besucherinnen und Besucher ließen sich im Vorjahr von mehr als 70 Vortragenden und 40 Ausstellern über alle Aspekte des Online-Business informieren. Der eDay 2011 findet am 3. März in der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wirtschaftskammer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wirtschaftskammer">Wirtschaftskammer</a> Österreich (Wiedner Hauptstraße 62, 1045 Wien) statt und bietet unter dem Motto “Erneuern, um zu wachsen” neben einem noch umfangreicheren Programm zwei neue  Zusatzangebote: Großunternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern wird erstmals eine spezielle Wissensplattform für Wachstum im E-Business geboten, und im Rahmen des “<a href="http://portal.wko.at/wk/format_detail.wk?angid=1&#038;stid=594106&#038;dstid=9335&#038;cbtyp=1&#038;titel=Gestalten%2cSie%2cdas%2cE-Day%2cProgramm%2caktiv%2cmit!" class="liexternal">Wunschkonzerts</a>” hat jeder die Besucher die Möglichkeit, eigene Themenvorschläge einzureichen und ein Nokia E55 Monoblock Business-Phone zu gewinnen.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2011/01/eday.jpg" alt="eday WKO eDay 2011   Thema fürs Wunschkonzpert vorschlagen + Handy gewinnen" title="eDay 2011 - 3. März 2011" width="600" height="310" style="border:1px solid gray;" /></div>
<blockquote><p>Haben Sie das E-Day Programm gelesen und hätten Sie gerne einen Vortrag zu einem Thema, das bisher nicht behandelt wird?</p>
<p>Dann schlagen Sie uns (in der Zeit von 20.01. bis 31.01. 2011) Ihr Wunschthema (max. 3 Themen / Person) vor!</p>
<p>Die spannendsten Themen werden (von 01.02. bis 10.02. 2011) auf <a href="http://www.eday.at" class="liexternal">www.eday.at</a> zum Publikumsvoting bereitgestellt.  Die 3 Themen, die beim Voting die meisten Publikumsstimmen erhalten, werden am E-Day im Franz Dworak Saal (von 17:00 bis 18:30 Uhr) vorgetragen.</p>
<p>Das E-Day Team kümmert sich um kompetente ReferentInnen für diese Themen. Die drei EinreicherInnen der beliebtesten Themen erhalten jeweils ein NOKIA E55 Monoblock mit suretype business phone.</p></blockquote>
<p><span id="more-28233"></span></p>
<p>Wer selbst ein Thema einreichen möchte, sollte zuerst einen Blick auf das <a href="http://portal.wko.at/wk/format_detail.wk?angid=1&#038;stid=588836&#038;dstid=9335&#038;cbtyp=1&#038;titel=Web,2.0,,Online-Marketing,,Medien,der,Zukunft,..." class="liexternal">eDay-Programm</a> werfen: die vier parallelen Sessions E–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/forum/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Forum">Forum</a>, E-Basics, E-Commerce und E-Corporation warten mit einem umfangreichen Themenspektrum auf, aber wie die bereits eingereichten Wunschkonzert-Vorschläge zeigen, gibt’s daneben mehr als genügend Spezial– und Praxisthemen, um locker eine ganze Vortragswoche zu füllen — von PDF-Formularen über <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">Social Media</a> Guidelines, Passwort-Verwaltung und 3D-Gesten-Steuerung bis zu den Vor– und Nachteilen verschiedener Bildgalerien.</p>
<p>Die Teilnahme am eDay 2011 ist wie auch in den Vorjahren völlig kostenlos und für alle Interessenten frei zugänglich. Die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/anmeldung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Anmeldung">Anmeldung</a> erfolgt online, auf Wunsch auch gleich zusätzlich für die Multimedia &amp; e-Business Staatspreis Gala am Abend.</p>
<hr /><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2011/01/edaywuko.jpg" alt="edaywuko WKO eDay 2011   Thema fürs Wunschkonzpert vorschlagen + Handy gewinnen" title="eDay Wunschkonzert" width="211" height="120" style="float:left;margin-top:2px;margin-right:15px;margin-left:0px;border:1px solid gray;" />
<p><a href="https://sys.mailworx.info/pages/eday/eday_anmeldung.aspx" style="font-weight:bold;font-size:1.2em;" class="liexternal">Anmeldung zum eDay 2011</a><br />3. März, Wiedner Hauptstraße 63, 1045 Wien</p>
<p style="margin-top:30px;margin-bottom:15px;"><a href="http://portal.wko.at/wk/format_detail.wk?angid=1&#038;stid=594106&#038;dstid=9335&#038;cbtyp=1&#038;titel=Gestalten,Sie,das,E-Day,Programm,aktiv,mit!" style="font-weight:bold;font-size:1.2em;" class="liexternal">Vortragsthema fürs eDay 2011 Wunschkonzert vorschlagen</a></p>
<hr />
<p>Besonders gespannt bin ich auf Peter Glasers Eröffnungs-Keynote und den Programmteil über Wirtschafts-Szenarien 2011–2014 und die Rolle der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/it/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with IT">IT</a> als Business Enabler, Einsteigern ins Thema Onlinewelten 2.0 empfehle ich den Besuch der einstündigen Digitalks–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/session/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Session">Session</a>, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/handy/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Handy">Handy</a>–Afficionados informieren sich bei Programmblock “Mobile Trends und Applikationen” über den Status Quo der Smartphone-Applikationslandschaft.</p>
<p>Ich freu mich jedenfalls schon auf den 3. März, da ich auf den eDays der Vorjahre immer ein paar ausgezeichnete Vorträge gehört habe, bin gespannt, welche Thema die Crowd fürs Wunschkonzert sourced und hoffe, wir sehen uns am eDay 2011. Nicht physisch Anwesenden haben die Möglichkeiten, auf <a href="http://www.eday.at" class="liexternal">eDay.at</a> alle Vorträge live via Videostream zu verfolgen.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Gewinnspiel: 3x iPad-Praxisbuch und Display-Schutzfolie</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 14:24:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[datenschmutz verlost 3 iPad Packages, bestehend aus dem top-aktuellen iPad Praxisbuch von Data Becker sowie einer hochwertigen Display-Schutzfolie mit Mikrofaser-Reinigungstuch. Wer gewinnen möchte, postet einfach einen Kommentar zu diesem Beitrag.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/08/ipad-buch.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[18864]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/08/ipad-buch-106x150.jpg" alt="ipad buch 106x150 Gewinnspiel: 3x iPad Praxisbuch und Display Schutzfolie" title="Das iPad Praxisbuch" width="106" height="150" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;margin-left:0px;border:1px solid orange;" /></a>Spiegeleier lassen sich am iPad keine braten, aber Apples gehypter Tablet-PC kann weit mehr als Fotos herzeigen und Tageszeitungen runterladen. Data Beckers <a href="http://www.databecker.de/shop/buecher/multimedia/das-praxisbuch-zum-ipad.php" class="liexternal">Praxisbuch zum iPad</a> stellt Praxislösungen und Applikationen für den harten Geek-Alltag vor. datenschmutz verlost 3 Packages bestehend aus <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/buch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Buch">Buch</a> und iPad <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/schutzfolie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Schutzfolie">Schutzfolie</a> — wer gewinnen möchte, hinterlässt einfach einen Kommentar zu diesem Beitrag.</p>
<p>Als <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/it/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with IT">IT</a>–Verlag ist es Data Becker gewohnt, schnell auf neue Hardware-Trends zu reagieren — und mit dem “Praxisbuch zum iPad” gelang es den flinken Redakteuren, quasi zeitgleich mit dem offiziellen Marktstart eine hilfreiche Sammlung mit Tipps, Tricks und Anwendungsbeispielen zusammen zu stellen, die zuverlässig das “Und-was-nun-Symptom” verhindert. Ahmet Iscitürks Buch spart eine Menge Recherche, kennt die nützlichsten Apps und jede Menge Tipps und Tricks für den multimedialen iPad-Alltag.<span id="more-18864"></span></p>
<p>Dazu gibt’s Data Beckers <a href="http://www.databecker.de/shop/zubehoer/schutzfolien-konsolenzubehoer/premium-displayschutz-apple-ipad.php" class="liexternal">Premium Displayschutz</a> fürs iPad — im Gegensatz zu den meisten Kratzer-Wächtern lässt sich die Folie dank Positionierstrip tatsächlich genau und blasenfrei aufs Display applizieren, ein Mikrofaser-Reinigungstuch ist ebenfalls enthalten.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/08/ipadfolie.jpg" alt="ipadfolie Gewinnspiel: 3x iPad Praxisbuch und Display Schutzfolie" title="iPad Schutzfolie" width="600" height="396" /></div>
<h2 id="toc-ipad-praxisbuch-und-schutzfolie-gewinnen">iPad Praxisbuch und Schutzfolie gewinnen</h2>
<p>Wer eines der drei Packages, bestehend aus “Das Praxisbuch zum iPad” und dem Premium Displayschutz, gewinnen möchte, hinterlässt einfach einen Kommentar zu diesem Beitrag, die Sieger ermittelt König Zufall. Das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gewinnspiel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gewinnspiel">Gewinnspiel</a> beginnt mit der Veröffentlichung dieses Beitrags und endet am 15. August 2010 um Mitternacht. Wie gewohnt gibt’s Zusatzlose, und zwar:</p>
<ul>
<li>datenschmutz Newsletter-Abonnenten bekommen bei jedem Gewinnspiel automatisch <strong>3 zusätzliche Lose</strong>.</li>
<li>Registrierte Benutzer erhalten ebenfalls bei jedem Gewinnspiel <strong>3 zusätzliche Lose</strong>.</li>
<li>Für Ankündigungen der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/verlosung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Verlosung">Verlosung</a> am eigenen Blog gibt’s <strong>2 Zusatzlose</strong>.</li>
<li>Wer das Gewinnspiel auf Facebook, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/twitter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Twitter">Twitter</a> etc. ankündigt, erhält pro Tweet bzw. Status-Update <strong>1 Zusatzlos</strong>.</li>
</ul>
<p>Rechtsweg und Barablöse sind wie immer ausgeschlossen, im Übrigen gelten die <a href="http://blog.datenschmutz.net/gewinnspiele/#tnb" class="liinternal">Standard-Teilnehmebedingungen</a> für datenschmutz Gewinnspiele.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/homepage/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Homepage">Homepage</a> einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Welche Zukunft hat das Buch?</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 12:14:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Hartmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer hat Angst vorm Netz? Frank Hartmann beschreibt in seinem Gastbeitrag, was an der Debatte über die Frage, ob "das Buch" eine Zukunft hat, schief läuft, und die elitäre Missachtung der Netzkultur fortführt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="font-family:Times,Roman;font-size:18px;background-color:#ddddd9;padding:3px;">Wer hat Angst vorm Netz? Was an der Debatte über die Frage, ob “das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/buch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Buch">Buch</a>” eine Zukunft hat, schief läuft, und die elitäre Missachtung der Netzkultur fortführt.</div>
<p><em>Anm. von Ritchie: Der folgende Gastbeitrag von Frank Hartmann, Professor an der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/bauhaus-universitaet-weimar/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with bauhaus universität weimar">Bauhaus Universität Weimar</a>, unterstellt aktuellen Debatten zur Medienkonkurrenz einen systematisch verzerrten Blickwinkel. Er entstand als <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/vortrag/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vortrag">Vortrag</a> zu den <a href="http://www.rauriser-literaturtage.at/" class="liexternal">40. Rauriser Literaturtagen</a> und wurde in <a href="http://volltext.net/" class="liexternal">Volltextt</a> 1/2010 abgedruckt. Ich freue mich sehr über diese Gastpublikation und freue mich angesichts der aktuellen Flut kulturpessimistischer Publikationen (Lanier, Schirrmacher u.a.) auf eine rege Diskussion!</em></p>
<hr />Der Beitrag ist für eBook-Besitzer und Papierleser auch als PDF verfügbar:<br />
<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/04/frank-hartmann-buchzukunft.pdf" class="lipdf"><strong>Frank Hartmann: Wer hat Angst vorm Netz?</strong><strong></strong></a> <small>PDF, 150kB</small><br />
<hr />
<p>Die Rauriser Literaturtage sind nun also 40 Jahre alt, und es ist nur mäßig originell zu fragen, was in weiteren vier Jahrzehnten sein wird: ob es dann noch Bücher und Bibliotheken gibt. Es ist so ein Problem mit Prognosen – die Wahrscheinlichkeit, sich mit ihnen zu blamieren, ist auch schon das einzige, was an ihnen sicher ist. Aber es gibt Möglichkeiten, die Frage anders zu stellen. Zum Beispiel so: werden im Jahr 2050 Apple, Amazon und Google die Verlage abgeschafft haben? Werden dank neuer Medientechnologien dann vielleicht die Autoren den Hauptteil an ihrem Werk verdienen, und nicht ihre Verleger und die Buchhändler? Und was ist überhaupt noch ein Buch, angesichts neuer multimedialer Narrative? Was wäre die Bibliothek der Zukunft?<span id="more-4186"></span></p>
<p>Das sind Fragen, die an den Grundfesten der westlichen Kultur rühren. Kultur aber ist kein Wert ohne <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kontext/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kontext">Kontext</a>, sie hängt immer auch von den Medien ab, Kultur bedeutet immer auch Kulturtechnik. In den letzten vier Jahrzehnten hat sich genau das verändert, und zwar ebenso radikal wie unvorhersehbar: als Medium des Erzählens erwuchs dem Buch die mächtige Konkurrenz Fernsehen, und der Bibliothek als Medium des Wissens die übermächtige Konkurrenz des Internets.</p>
<p>Um den Kulturwandel begreiflich zu machen, der dieser Medienrevolution zugrunde liegt, gilt es historisch ein wenig auszuholen. Die neuen Technologien sind schließlich kein Virus aus dem All, der unvermittelt auf diese Erde fällt und sich hier rücksichtslos ausbreitet. Auch wirkt das Internet nicht kausal auf unsere Kultur, sondern diese Technologie reagiert auf einen Bedarf, der sich von langer Hand entwickelt hat und vor dem die Drucktechnik, und mit ihr Bücher und Bibliotheken, sich in vielen Belangen als dysfunktional erwiesen haben. Medienentwicklungen sind ebenso Ausdruck und nicht allein Folge eines kulturellen Erfahrungswandels.</p>
<p>Bereits gegen Ende des 17. Jahrhundert klagte ein berühmter Zeitgenosse, dass die Menge alles Gedruckten nicht mehr zu bewältigen sei: “Die schreckenerregende Vielzahl von Büchern, die ständig zunimmt”, stürzte den Gelehrten in “unheilvolle Verzweiflung”. Bei der anschwellenden Zahl der Dispute und den vielen Untersuchungen ohne nennenswerten Nutzen drohe heilloses Chaos und Rückfall in die Barbarei. Diese Klage brachte Gottfried Wilhelm Leibniz vor, Philosoph und Bibliothekar in Hannover und Wolfenbüttel.</p>
<p>Leibniz glaubte daran, dass die Zukunft der Gelehrsamkeit nicht im Lesen und Schreiben liegt, sondern in der Berechenbarkeit von Problemen – genau das bestimmt heute unsere Lage, wenn man es genau nimmt. Zugleich aber schlug er ein neues Orientierungssystem vor, eine “Kunst des Auffindens”, die durch Exzerpieren von Büchern und durch Kategorisieren von Wissensbereichen erreicht werden soll, denn Information braucht Dokumentation und zu diesem Zwecke das, was informationstechnisch als “Metadaten” bezeichnet wird, also bestimmte Zusatzinformationen. Tatsächlich tauchte in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts ein entsprechend neues Medienformat auf: es war die Zeit der Wörterbücher und Dictionnaires, der Lexika und Enzyklopädien. </p>
<p>Als dann im 19. Jahrhundert mit der Schnelldruckpresse, dem Holzschliffpapier und der Linotype-Setzmaschine das Druckwesen industrialisiert wurde, schwoll die Masse an Publikationen exponentiell an. Abermals kam es zu Vorschlägen der Neuorganisation von Dokumentation und Wissensorganisation – am eindrücklichsten vorgebracht vom heute vergessenen belgischen Privatgelehrten Paul Otlet, der auf Mikrofilmtechnik setzte und auf Telekommunikation, womit sich die Bibliothek auflöse in Richtung einer weltweiten Datenbank und das Buch in Richtung vernetzter Wissensbestände. Otlet sprach bereits von einer technikgestützten “Hyper-Intelligenz”.</p>
<p>Jahrzehnte vor dem Internet war also klar, dass das Buch nicht das Leitmedium für die Wissensgesellschaft bleiben kann, und die Bibliothek in ihrer Funktion der Verwaltung von Wissensbeständen beschränkt ist. Ohne diesen kulturell lang angekündigten Bedarf an neuen medialen Formen hätte sich das Internet niemals allgemein durchsetzen können. Es wäre geblieben, wofür es am Anfang geplant war – eine Anwendung für Expertensysteme.<br />
Bücher sind nicht nur für die, die sie geschrieben haben, immer noch Mittel sozialen Distinktionsgewinns. In der Moderne wurden Bücher und Bibliotheken zu Insignien des Bürgertums. Das gediegene Buchregal gehört unmittelbar zur bürgerlichen Existenz und in den Bibliotheksbauten manifestiert sich neben den Kathedralen des Klerus und den Palästen des Adels das neue bürgerliche Selbstbewusstsein. Zudem errichtete die Aufklärung ein ganz eigenes Wissensideal, das Ideal einer Lesbarkeit der Welt.  Hans Blumenberg hat mit dieser Metapher die Tatsache umschrieben, dass das Paradigma der Verschriftung menschlicher Erfahrungen – sei es in den Monographien von Gelehrten, sei es in den Berichten von Reisenden und in den Protokollen von Bürokraten – den Eigensinn einer Epoche prägte, der durch Einblicke, wie sie wissenschaftliche Instrumente und entsprechende Experimente ermöglichten, radikal herausgefordert wurde. </p>
<p>Dass die Wissenschaft damit begonnen hat, im sogenannten Buch der Natur andere  Ausdrucksmodalitäten zu entziffern als die der alphanumerischen Form, ist eine Seite der Medaille. Auf der anderen wird erkennbar, dass das Ideal der Lesbarkeit durch eine neue Bildlichkeit angekratzt wurde. Genauer gesagt wurde sie durch neue Aufzeichnungsmedien erschüttert, durch die analoge Medientechnik der Fotografie und der Phonographie. Von der direkten Art, mit der jenseits des umständlichen Buchstabenlesens bereits eine Daguerreotypie die Wahrnehmung anzusprechen vermag, berichtete aus Paris der erstaunte Alexander von Humboldt 1839 an den preußischen König: die Unmittelbarkeit, mit der sie die menschliche Einbildungskraft anspricht, faszinierte ihn besonders.</p>
<p>Eben davor hatte die deutsche Aufklärung immer Angst gehabt, wie ein Blick in Kants Kritik der Urteilskraft belegt, die für das alttestamentarische Bilderverbot plädiert. <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/bilder/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bilder">Bilder</a> verwende, wer die Einbildungskraft der Menschen einschränken und manipulieren will; für die Aufklärung bleibt nur die Via negativa des abstrakten Buchstabenlesens. Diese Haltung verkennt natürlich das menschliche Bedürfnis nach Unterhaltung und Entspannung. Aber je komplexer codiert eine Botschaft ist, desto anstrengender wird jene Gratifikation zu erreichen sein, die der Konsum kultureller Güter verspricht. Aus diesem Grund besteht ein sozialer Distinktionsmechanismus, nach dem höher prämiert wird, was abstrakter codiert ist, beispielsweise eben Texte gegenüber Bildern.</p>
<p>Nun ist das Buch nicht allein Träger von Wissen, es dient im fiktiven Umgang mit Wirklichkeit ebenso der Erbauung und Unterhaltung. Das war nicht immer so, denn der moderne Roman entstand erst etwa im 17. Jahrhundert. Derzeit entstehen nicht nur neue Distributionsformen für Inhalte, sondern auch neue Narrative. Sie entsprechen einem alten Wunsch – auch der Literaten, erinnert sei an Hugo von Hofmannsthals Chandos-Brief – nach einer neuen Sprache oder einem Medium, das “unmittelbarer, glühender ist als Worte”. Und dies nicht zufällig zu einer Zeit, da die Moderne neue künstlerische und technische Ausdrucksmodalitäten entwickelte, wie die Kinematographie. Das bewegte Bild wird zum der größten Konkurrenten des erzählenden Wortes. Die Sichtbarmachung von Vorstellungen als direkte Visualisierung – das ist jener phänomenale Schritt, den das Kino über die Literatur hinaus macht. Es wird nicht der letzt gewesen sein.</p>
<p>Grundsätzlich, so sieht es einer der angesehensten Schriftsteller der Gegenwart, kann das Buch nicht mit dem Computer konkurrieren, wie schon zuvor nicht mit Kino und Fernsehen. Natürlich verschwindet das Buch in dieser Medienkonkurrenz nicht ganz, aber es ändert seine Form wie auch seine Funktion. Ist ein E-Book noch ein Buch? Gegenfrage: sind die geleimten Papierstapel der Handelsketten tatsächlich noch Bücher?</p>
<p>Gefragt, ob man in 25 Jahren noch Bücher lesen werde, antwortete Philip Roth, dass es diese kulturelle Praktik dann wohl nur noch als “Kult” geben werde, so wie es heute noch Anhänger lateinischer Dichtung gibt. </p>
<blockquote><p>The book can’t compete with the screen – and the Kindle won’t change that. […] I think always people will be reading them but <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/it/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with IT">it</a> will be a small group of people. Maybe more people than now read Latin poetry, but somewhere in that range. – Philip Roth, Interview (<a href="thedailybeast.com" class="liinternal">thedailybeast.com</a>, Okt. 2009)</p></blockquote>
<p>Ein Narrativ, das ein hohes Maß an Konzentration und Aufmerksamkeit verlangt, verliert für ein großes Publikum zusehends an Attraktivität. Zwei Motive prägen die Überwindung der Gutenberg-Galaxis: zum einen der unermesslich gesteigerte Mehrwert der Bilder, seit ihre beschleunigte technische Reproduzierbarkeit sie die Unmittelbarkeit der Sprache einholen ließ. Zum anderen die Verlagerung der menschlichen Sinnesorganisation von der Visualität des Lesens und Schreibens hin zur Taktilität, wie <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/mcluhan/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with McLuhan">McLuhan</a> es nannte, zu jener posttypografischen Medienkultur eben, die mit Radio und Fernsehen begonnen hat.</p>
<p>Zur “posttypographischen” Kultur (Michael Giesecke) gehört ein Motiv, das sich in der westlichen Kultur nicht erst mit dem Internet bemerkbar macht: die Erosion der bürgerlichen Ideologie des Individuums. Das Bürgertum privilegierte zudem eine mit Produktion und Verteilung von Druckwerken befasste Elite, die neue Klasse der Literaten.  Es schuf mit der kulturellen Prämierung der Lektüre von Druckwerken zudem die ideale kulturtechnische Entsprechung zur relativ neuen Vorstellung von intimer Individualität, die von der Massenkommunikation im 20. Jahrhundert in Frage gestellt wird.</p>
<p>Schon die Nationalsozialisten übernahmen mit ihrer Forcierung von Radio und Fernsehen jenen zutiefst antibürgerlichen Impuls, der den modernen Formen von Propaganda (nach Edward Bernays) zugrundeliegt. Demnach ist eine Massenbeeinflussung vor allem dann möglich, wenn die Rezeption von Inhalten nicht individuell erfolgt, sondern in der Gruppe. Denn das Massenpublikum verhält sich nicht reflexiv, wie der einzelne Leser, sondern reaktiv, und da ist es leichter, die Mechanismen zur Übernahme  gewünschter Interpretationen zu forcieren.<br />
In der sich nun formierenden Netzkultur (und wie viel Veränderung wurde manifest, in gerade einmal zwei Jahrzehnten!) werden Tugenden des bürgerlichen Individuums immer weniger prämiert, verbunden mit einer tendenziellen Abwertung traditioneller publizistischer Formen der Printmedienkultur. Dieses Ende der Privatheit kennt viele Formen. Schon die Erfolgsgeschichte der Massenmedien und jetzt die der Social Networks weist auf eine tiefgreifende Veränderung der kulturellen Codes. Es ist kein Zufall, dass nach der Epoche bürgerlicher Individualisierung, in der das Bücherlesen zum Habitus sozialer Distinktion geriet, Wirklichkeit immer weniger durch den gebildeten Intellekt und immer stärker durch Medien synthetisiert wird: “Was wir über unsere Gesellschaft, ja über die Welt, in der wir leben, wissen, wissen wir durch die Massenmedien.” (Niklas Luhmann)<br />
Das definitive Ende des Buches und der Literatur wird das wahrscheinlich nicht sein, aber deren Funktionswandel. Das Buch stand einst für die Gleichzeitigkeit der Verfügbarkeit von Wissen. Es schuf die Gelehrtenrepublik, als den gemeinsamen Raum vorhandener Informationen zu einen Thema oder Forschungsgegenstand. Diese Organisationsgrundlage des Wissens bildete eine wesentliche Bedingung der Möglichkeit wissenschaftlichen Fortschritts. </p>
<p>Die Computernetze – das war gerade auch vor 40 Jahren nicht nur ArpaNet in den Vereinigten Staaten, sondern auch Cyclades in Frankreich und andere europäischen Datennetze – sollten den medientechnischen Stand der Dinge bald neu definieren, obwohl keiner der Entwickler auch nur im Traum daran gedacht hatte, damit eine neue kulturelle Ausdrucksmodalität zu schaffen. Zuerst löst Programmieren das Schreiben ab, nimmt ihm die Exklusivität des Weltentwurfs. Aber nachdem die technische Komplexität der vernetzten Computer hinter der grafischen Oberfläche des Web verschwunden ist und niemand mehr programmieren können muss, um Präsenz im Netz zu schaffen, sieht diese Sache bekanntlich ganz anders aus. Widerstand gegen die “Diktatur des schönen Scheins” (Neal Stephenson) und die angebliche Entmündigung der Computernutzer blieb zwar nicht aus, erwies sich letztlich aber als zwecklos. Die Kulturtechnik des WIMP (Windows, Menues, Icons, Pointing) setzt sich langsam aber sicher gegen die des Buchstabierens durch.  Und mit zunehmendem Anteil wird das, was wir über die Welt, in der wir leben, wissen, durch Google und Wikipedia vermittelt. Dass die Demokratisierung des Wissens durch Oberflächlichkeit erzeugt wird, erzeugt noch keine “Unbildung”, wie die Unkenrufe aus der “Generation Adorno” nahelegen. </p>
<p>Die Technologie der Netzwerke ist dabei, den Stand der Dinge neu zu verhandeln und die Kultur der Gatekeeper (Verleger, Redakteure, Zeitungsherausgeber) durch eine Kultur der Teilhabe zu ersetzen. Was tut sich nun konkret: ist Literatur im Netz einfach Literatur geblieben, nur eben an anderen Orten auf anderen Datenspeichern als eben in Büchern, die in Bibliotheken stehen? Nein, zumindest tendenziell ist sie das nicht mehr. Den Hinweis auf Weblogs wollen wir uns schenken, er ist ebenso billig wie das, was die meisten “Blogs” inhaltlich produzieren. Wichtig an ihnen ist eigentlich nur die technische Form, die radikale Öffnung des Rückkanals und das Prinzip der Präsentierung. Aus der Logik der Datenbanken und der Online-Verfügbarkeit tendenziell sämtlicher Inhalte des kulturellen Archivs folgt, dass das Konzept der Kommunikation sich grundsätzlich ändert zugunsten dieser ungeheuren Präsentierungsleistung der Medientechnik.</p>
<p>Nun kann, wer will, innerhalb weniger Minuten ohne jegliches eigenes Produktionsmittel (Internet-Zugang vorausgesetzt) schriftlich oder in multimedialer Form publizieren und damit ein lokales, nationales und potenziell sogar weltweites Publikum adressieren. Es entstehen neue Formen nicht nur des Publizierens jenseits des Buches, sondern auch jenseits der herkömmlichen Formen des Schreibens, das sich technisch anders organisiert. Eigentlich ist ja schon jede lokale oder nationale Literaturszene eine Art kollaborative Plattform, auf der Texte entstehen, die auf andere Texte antworten: Thomas Galvinic hat den kalten Klotz des Erfolgs von Daniel Kehlmann zu verdauen und kennt keinen Genierer, sein Elaborat dazu (“Das bin doch ich”) einen Roman zu nennen. Frau Hegemann verwurstet “Strobo”, den Text eines unbekannten Techno-Bloggers, und findet nichts dabei, doch: sie hat sogar noch recht damit, denn Literatur bestand immer schon darin, andere Aussagen, andere Texte zu verarbeiten und zu interpretieren.</p>
<p>Dieser Aspekt bedürfte ausführlicherer Diskussion, hier nur soviel: ohne all die bestehende Literatur wäre der einzelne Literat gar nichts. Und natürlich auch nicht ohne sein Publikum. Schriftsteller sind einigermaßen pathetische Figuren. Sie werden nicht gleich alle, wie derzeit der Bestsellerautor Frank Schätzing, mit einer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/multimedia/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Multimedia">Multimedia</a>–Show durch die Lande ziehen müssen. Sie werden sich aber mit den neuen medialen Formen auseinandersetzen müssen, die nicht allein die Publikations-, sondern diese Kommunikationsverhältnisse auf neue Art und Weise interpretieren: sie verzichten auf das Medium Buch (und auf seinen Verleger) als “Mittler”. </p>
<p>Eine neue Generation von Autoren publiziert ihre Texte selbst längst online. Natürlich wird es eine ganze Weile noch so sein, dass die besten Produkte aus dem Netz in die Wertschöpfungskette der Verlagsindustrie eingehen werden. Aber deren viel beschworene Qualitätskontrolle findet längst schon anderswo statt: im Vorfeld jener Leserinnen und Leser, die in Blogs von Autoren Kommentare hinterlassen und in dieser oder jener Form an deren Geschichten mitschreiben. Oder gleich selbst zu Autoren werden – Web-Plattformen dazu gibt es zuhauf. Man wird als Autor von Online-Verlagen auf allen Ebenen abgeholt: “from inspiration to distribution: <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/connect/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Connect">connect</a>, write, publish, sell” (so die Werbung von fastpencil.com). </p>
<p>Wenn nun neben den kleinen Start-ups für Autoren Giganten wie etwa Amazon einen Verlagsservice für Autoren anbietet, muss man sich wirklich fragen, was hier die Publikationskultur betreffend im Gange ist. Irgendwann wird vielleicht noch der rückständigste Autor erkennen, dass mit all dem Geschwätz vom “geistigen Eigentum” er oder sie gemeint ist, und nicht sein Verleger und sein Buchhändler. Er wird sich dann wahrscheinlich jenen Agenten zuwenden, die ihm 60 bis 70 Prozent des Verkaufspreises ausbezahlen, und nicht wie derzeit üblich 6 bis 10  Prozent, weil Produktions– und Distributionskosten im traditionellen Verlagsbusiness derart zu Buche schlagen.</p>
<p>Auch wenn dann, wenn der Verkaufspreis weit niedriger sein wird, weil der Text als Produkt eine neue, elektronische Präsentationsform annimmt – den Verlegern, den Druckern und den Buchhändlern sollten die Autoren keine allzu dicken Tränen nachweinen. Immer seltener nämlich erfüllen sie ihre Funktion der Qualitätskontrolle, nachdem sie in den vergangenen Jahrzehnten gelernt haben, wie sich auch ganz ohne Marketing und Verkauf von Druckkostenzuschüssen und anderen Förderungen gut leben lässt. In vielerlei Hinsicht ist das Buch nurmehr Business, mit vielen unsichtbaren Stützen, das von einer unheimlichen Betriebsamkeit aufrechterhalten wird.</p>
<p>Das Buch ist zum Fetisch einer Kultur geworden, die ihre Ideale in dieser medialen Form materialisiert sah. Texte, die sich in Buchform niederschlugen, können nun auch als E-Book weiter existieren. Doch darum geht es weniger. Nach einer anfänglichen Euphorie hinsichtlich der Möglichkeiten von Hypertext als neuer literarischer Form lässt sich erkennen, dass es nicht die Faszination für technische Möglichkeiten an sich ist, die die Veränderung bringt. Die neue digitale Kultur hat ihre eigene Gesetzlichkeit, zu der vor allem ein Umstand zählt: die Netzkultur ist weniger hierarchisch und stärker relational bestimmt, was eine Ästhetik der Verteilung mit sich bringt, deren Form noch längst nicht feststeht – kleine Phänomene, die morgen vielleicht schon vorbei sein werden (man denke an Dienste wie Twitter) bestimmen sie, durch die Akzeptanz und den Gebrauch, den die Masse davon macht.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>WordPress 3.0 ohne JPEG-Unterstützung</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 07:07:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zum Erstaunen der Netzgemeinde kündigte Matt Mullenweg an, dass WordPress 3.0 zugunsten des SVG-Formats auf die hohe Lizenzkosten verursachende JPEG-Unterstützung verzichten wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="width:600px;border:3px solid #4a748a;background-color:#ffac13;padding:6px;font-size:18px;font-weight:bold;color:#720f0f;margin-bottom:23px;">Achtung, Aprilscherz!</p>
<p><span style="font-size:13px;color:#000000;font-weight:normal;">Für das Bild-Rendering ist der Browser zuständig, nicht das CMS. Und WordPress wird selbstverständlich weiterhin “JPEG unterstützen”. <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/saint.png' alt="saint WordPress 3.0 ohne JPEG Unterstützung" class='wp-smiley' title="WordPress 3.0 ohne JPEG Unterstützung" /> Die untenstehende Meldung ist natürlich Blödsinn, es handelt sich um einen meiner beiden Aprilscherze 2010 — die andere Story finden sie <a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-03/social-media-beratung-wird-reglementiertes-gewerbe/" class="liinternal">hier</a>.</span></div>
<p>Wie Matt Mullenweg letzte Woche auf seinem Blog <a href="http://blog.intensedebate.com/2010/03/03/wordpress-auto-login/" class="liexternal">berichtete</a>, wird WordPress 3.0 nicht nur auf Social Networking, sondern auch und vor allem auf multimediale Fähigkeiten setzen. Für einige Überraschung sorgt in der Netzgemeinde allerdings, dass WordPress 3.0 zwar weiterhin gif– und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/png/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with PNG">png</a>–Grafiken unterstützt, auf die populären JPEGs jedoch verzichtet. Neben den Lizenzgebühren sei vor allem Microsofts geänderte <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/svg/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with SVG">SVG</a>–Politik verantwortlich, so <a href="http://ma.tt" class="liexternal">Ma.tt</a>:</p>
<blockquote><p>With the upcoming Internet Explorer 9 there is no more need for jpeg — Microsoft finally embraces the SVG standard, thus helping to make the web a much more open place. JPEG does have some advantages, but they are simply out-weighed by the license costs.</p></blockquote>
<p><span id="more-4160"></span></p>
<p>In der Tat dürfte die Tatsache, dass WordPress 3.0 JEPGs zwar hochlädt, aber lediglich als Download-Files (und nicht als Bilder) in Beiträge einbindet, ähnlich wie derzeit beispielsweise Excel-Dateien, dürfte zwar in den ersten Wochen für ein wenig Verwirrung sorgen, ein ausführliches <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/tutorial/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Tutorial">Tutorial</a> am WordPress Blog soll folgen. Ungelöst ist noch die Frage, wie mit bereits bestehenden, veröffentlichten Bildern umgangen wird; voraussichtlich werden Blogger nach dem Upgrade alle Fotos zumindest einmal neu hochladen und einfügen müssen. Aber langfristig gesehen hat sich das WordPress-Team noch nie getäuscht, und in einem Punkt hat Matt sicher recht:</p>
<blockquote><p>Try to put yourself in the user’s position: if you use your probably pirated copy of <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/photoshop/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Photoshop">Photoshop</a> or your legal copy of Gimp for exporting your pics into web <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/format/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Format">format</a>, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/it/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with IT">it</a> really doesn’t matter if you choose jpeg or png — I expect a smooth transition.</p></blockquote>
<p>Mir persönlich waren JPEG-Artefakte ohnehin schon immer sehr suspekt, und ich bin eigentlich froh, dass WordPress diese Altlast endlich über Bord wird. Spätestens mit der Version 3.5 soll dann auch ein im CMS als Core-Plugin integrierter Trans-Imageizer folgen, der über einen zentralen Auttomatic-Conversion Server beim Upload JPGs auf Wunsch nach SVG konvertiert. Darauf freu ich mich schon — wird Ihnen JPEG etwa fehlen?</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/homepage/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Homepage">Homepage</a> einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>eDay Verlosung: Video-Visitkarten im Wert von €1.700 gewinnen!</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 15:10:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[datenschmutz verlost in Kooperation mit der WKO und News on Video zwei Video-Visitenkarten im Wert von je €850,- für die perfekte multimediala Repräsentation Ihre Unternehmens. Wer an Verlosung teilnehmen möchte, verrät, wofür er eine solche Video-Visitenkarten einsetzen würde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 4. März lädt die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wirtschaftskammer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wirtschaftskammer">Wirtschaftskammer</a> Österreich zum <a href="http://eday.at/" class="liexternal">eDay 2010</a>. Online-Video bildet in diesem Jahr einen besonderen Schwerpunkt. Über den <a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-01/e-video-award-die-einreichfrist-hat-begonnen/" class="liinternal">E-Video Award</a> habe ich bereits berichtet (die Einreichfrist endet am 5. Februar), außerdem wird die gesamte Veranstaltung mit mehreren parallelen Streams live im Netz übertragen inklusive Keynote-Videoarchiv. Und für <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a>–Leser gibt’s zusätzlich eine ganz besondere Aktion: in Kooperation mit der <a href="http://www.wko.at" class="liexternal">Wirtschaftskammer Österreich</a> verlost datenschmutz 2 Video-Visitenkarten im Gesamtwert von €1.700,-. Professionell produziert werden die Clip von <a href="http://www.newsonvideo.at/" class="liexternal">News on Video</a>, dem Full-Service Dienstleister rund um Bewegtbilder im Internet.</p>
<p>Damit trifft das Wiener <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/unternehmen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Unternehmen">Unternehmen</a> exakt den Zeit– oder besser gesagt Netzgeist, denn eine solche multimediale Vorstellung wertet Homepages enorm auf und wird entsprechend stark nachgefragt. Die Video–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/visitenkarte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Visitenkarte">Visitenkarte</a> ist ca. eine Minute lang und inkludiert ein kurzes Interview. Ein Beispiel findet man auf der News on Video <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/homepage/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Homepage">Homepage</a>:<span id="more-4052"></span></p>
<blockquote><p>Einsetzbar ist eine solche Videovisitkarte nicht nur auf Ihrer Homepage sondern auch bereits auf zahlreichen Portalen – beginnend bei youtube bis hin zu Online-Telefonbüchern (z. B. Gelbe Seiten) oder Branchenverzeichnissen!</p></blockquote>
<h2 id="toc-wie-kann-ich-eine-video-visitenkarte-gewinnen">Wie kann ich eine Video-Visitenkarte gewinnen?</h2>
<ol>
<li>Wer an der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/verlosung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Verlosung">Verlosung</a> teilnehmen will, <strong>veröffentlich am eigenen Blog / auf der eigenen Homepage / auf Twitter / auf Facebook / auf Friendfeed &amp; Co eine Ankündigung zum eDay</strong> und verrät, <strong>wofür er die eigenen Video-Visitenkarten gerne einsetzen möchte</strong>.</li>
<li>Die Verlosung <strong>beginnt am 28. Jänner 2010 mit der Veröffentlichung dieses Beitrags und endet am</strong>  <strike>14. Februar</strike><strong>Update: 21. Februar.</strong>.</li>
<li>Nach der Veröffentlichung der eDay-Ankündigung bitte den Link zur Ankündigung als Kommentar zu diesem Beitrag posten!</li>
<li>Über die Gewinner entscheidet das Los — wie gewohnt gibt’s für die Ankündigung über Twitter und für datenschmutz Newsletter Abonnenten Zusatzlose.</li>
<li><strong>Achtung: </strong> an dieser Verlosung können ausschließlich Unternehmer bzw. EPUs in Gründung mit Firmensitz in Österreich teilnehmen!</li>
</ol>
<p>Im Übrigen gelten die <a href="http://blog.datenschmutz.net/gewinnspiele#tnb" class="liinternal">Standard-Teilnahmebedingungen</a> für datenschmutz-Gewinnspiele.</p>
<div style="float:right;margin-left:15px;margin-top:5px;padding:5px;background-color:#dddddd;border:1px solid gray;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/01/gerhardlaga2.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[4052]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/01/gerhardlaga300.jpg" alt="gerhardlaga300 eDay Verlosung: Video Visitkarten im Wert von €1.700 gewinnen!" title="Gerhard Laga, Leiter des WKO eCenter" width="250" height="323" style="border:1px solid orange;margin-bottom:9px;" /></a><br /><small>Dr. Gerhard Laga leitet das eCenter der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wko/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with WKO">WKO</a>.</small></div>
<p>Seit Jahren wurde es für Einzel-, Mittel– und Großunternehmen quasi unverzichtbar, eine eigene Homepage zu betreiben. Wer sich von der Konkurrenz abheben möchte, setzt auf Video: denn kein anderes Medium ist im “unpersönlichen” Online-Kontakt geeigneter, um potentiellen Neukunden Kompetenz und Vertrauen zu vermitteln. In diesem Sinne freue ich mich auf eine rege Beteiligung und bedanke mich bei der WKO und bei News On Video: schließlich handelt es sich um den teuersten Preis, den ich auf datenschmutz bisher verlosen durfte <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 eDay Verlosung: Video Visitkarten im Wert von €1.700 gewinnen!" class='wp-smiley' title="eDay Verlosung: Video Visitkarten im Wert von €1.700 gewinnen!" /> </p>
<p>Mehr über die geplanten Schwerpunkte des eDay 2010 folgt nächste Woche im kommenden datenschmutz-Videopodcast. Gestern habe ich mich mit Gerhard Laga, der das eCenter der WKO leitet und für den eDay verantwortlich zeichnet, zu einem Interview getroffen. Und ich kann nur sagen: melden Sie sich an! Ein so spannendes Programm bieten meist nicht mal kostenpflichtige Veranstaltungen — und die Teilnahme am eDay ist vollkommen gratis und für alle Interessenten offen, eine WK-Mitgliedschaft ist nicht erforderlich. Vor Ort werden unter allen Besuchern übrigens 3 weitere Video-Visitkarten verlost! </p>
<p><a href="http://2010.eday.at/anmeldung.htm" class="liexternal"><strong>eDay 2010: zur Anmeldung</strong></a></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Über das Neue der Medien</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 06:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Hartmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auszug aus Frank Hartmanns Einführungsbuch "Multimedia" - was bedeutet der Umbruch von der Textkultur zum multimedialen Mediengesellschaft?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der folgende Beitrag ist ein Auszug aus Frank Hartmanns Einführungsband <strong><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/multimedia/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Multimedia">Multimedia</a></strong> (UTB, Wien 2008 UTB Profile). <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/frank-hartmann/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Frank Hartmann">Frank Hartmann</a> ist Professor für Visuelle Kommunikation an der Bauhaus Universität in Weimar. Ich freue mich sehr über diesen Gastbeitrag und wünsche viel Spaß bei der Lektüre!</em></p>
<p>Mit Computer und Netzwerken wurden die Medien innerhalb von zwei Jahrzehnten plötzlich zu “neuen Medien”. Unsere Medienkultur ist vielfältig wie nie – wohin geht ihre Entwicklung? Am Anspruch, diese Fragen zu beantworten, scheitern regelmäßig die Bemühungen der Experten. Denn sie nehmen in ihrer Fixiertheit auf die technischen Möglichkeiten nicht in Betracht, worauf es dabei ankommt: auf dich und mich, also die Nutzer, die Anwendungen akzeptieren oder diese gleich neu erfinden. Man müsste also danach fragen, wie die multimediale Nutzerkultur von morgen aussehen könnte.<span id="more-4050"></span></p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=000000&#038;IS2=1&#038;nou=1&#038;bg1=FFFFFF&#038;fc1=000000&#038;lc1=0000FF&#038;t=httpwwwusbsti-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&#038;asins=3825230333" style="float:left;margin-right:15px;margin-top:5px;margin-bottom:3px;width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe>Multimedia, dieses obskure Schlagwort der 1990er-Jahre, ist ein etwas angestaubter Begriff. Die nicht besonders aussagekräftige, aber doch gebräuchliche Bezeichnung steht für “Multiple Content Media”, also für die Integration multipler Medienformate wie Text, Bild, Animation, Video und Audio – dafür, dass eine Information sich aus unterschiedlichen Kommunikationskanälen zusammensetzt. Eine Radiosendung bietet eine Rezeptionsmöglichkeit (akustisch) und ist monomodal codiert, während die Webseite des Radiosenders in der Regel multimodal codiert sein wird, d.h. optische und akustische Rezeptionsmöglichkeiten anbietet. Dazu kommt eine technische Medienkonvergenz, denn nicht zuletzt sind die Techniken der Telekommunikation und des Computers zusammengewachsen.</p>
<p>Der Digitalcomputer bedingt auch einen anderen, flexiblen Umgang mit dem Medienangebot, das zunehmend bestimmt ist von Interaktivität und, ganz generell, der Internet– bzw. Online-Kommunikation. Es ist Digitaltechnologie, die hier eine neue Form ermöglichte: die Konvergenz der Kanäle und die Integration der Formate durch multimodale Codierung. Mit ihr wurde der Begriff Multimedia jüngst neu aufgeladen – seine Grundlagen lehrt das Fach Medieninformatik, seine angewandte Form vermittelt das Mediendesign, seine Formate analysiert die Medienwissenschaft, seine sozialen Auswirkungen erforscht die Kommunikationswissenschaft.</p>
<p>In einer digitalen Medienkultur werden Informationen nicht isoliert angeboten, sondern bereits auf der technischen Ebene miteinander verknüpft. Multimedia wird von der Medieninformatik definiert als multimodale Aggregation digitaler Medien. Digitaltechnik ist die Betriebsgrundlage der Multimediakultur. Computer wurden zunächst nicht als Kommunikationsmedien konzipiert, sondern um mathematische Aufgaben zu automatisieren. Als weitere Aufgabe kam das vernetzte Informationsmanagement hinzu – Computerkommunikation diente in ihrer Anfangszeit der Optimierung von technischen Ressourcen. Bald aber wurde aus der mathematischen Maschine ein Apparat zur Konstruktion von Wirklichkeiten. Längst mehr als bloß <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/werkzeug/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Werkzeug">Werkzeug</a>, entwickelten Computer sich zu Hypermedien, und das Internet durch die spezielle Anwendungssoftware des World Wide Web zu einer Art Universalmedium.<br />
Die digitale Integration von Inhalten hebt ältere Einzelmedienfunktionen auf. Eine technische Konvergenz, mit der Computer zu medialen Multifunktionsgeräten wurden, ist deutlich feststellbar. Digitalcomputer stehen für eine mehrfache Medienoption: ein und dieselben Daten können unterschiedlich ein– oder ausgegeben werden (etwa Klänge als Bilder und umgekehrt). Multimedia bedeutet also auch eine komplexe Darstellungsoption, bei der sich oft im Gebrauch erst entscheiden kann, auf welche Art und Weise eine Information rezipiert wird. Damit ändern sich die Ansprüche an das Medien– und Kommunikationsdesign, es entstehen neue Berufsrollen.</p>
<p>Multimedia bezeichnet sowohl eine neue Technologie: Produktion auf Basis des Computers, wie auch eine neue kulturelle Form: Distribution auf Basis des Internets. Wie immer man dieses Thema behandelt, es sind damit auch weitreichende Fragen einer sich ändernden Medienlandschaft angesprochen. Vor allem ist bemerkenswert, wie sehr damit die Ansprüche innerhalb der Medienkultur gewachsen sind.</p>
<p>Texte wurden immer schon gerne mit Visualisierungen geschmückt, in jüngster Zeit aber tritt die Ebene der Bilder immer selbständiger neben die Texte. Es ist schön, einen traditionell gesetzten Text zu lesen, aber auch, auf Artikel in ihrer Online-Fassung zuzugreifen, noch während der Lektüre einzelne Begriffe anzufragen, nach Hintergründen und Vertiefungen zu suchen, eine ergänzende Bildstrecke durchzuklicken, ein wörtliches Zitat im Originalton abzurufen und vielleicht ein die Hintergründe kommentierendes Video abzuspielen. Gerade auf Ebene der Web-Angebote verfügen wir über eine vielfältige Mediensituation, um die uns frühere Generationen beneidet hätten. So kann ein multimedial aufbereiteter Zeitungsartikel entweder am Bildschirm gelesen, verlinkt, lokal gespeichert, versendet, ausgedruckt oder als Audiofile gehört werden.<br />
Digitaltechnologie löst die Grenzen einer analogen Medienkultur, deren Dokumente entweder in Schrift, Bild oder Ton über Einzelmedien zur Verfügung standen, zugunsten eines multimedialen Angebotes auf. Den unterschiedlichen Optionen auf der Darstellungsebene entspricht die technische Integration der Daten auf Ebene ihrer Codierung. Dies leisten elektronische Technologien, welche die Verarbeitung, Speicherung und Verteilung von Daten unabhängig von der menschlichen Wahrnehmungsebene ermöglichen. Das Thema Multimedia berührt also auch die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/geschichte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Geschichte">Geschichte</a> der Informationsverarbeitung, der Computer und Datennetze, des Internets und seiner populären Anwendungen im World Wide Web. Multimedia ist damit ein zentrales Thema im Rahmen von Medien– und Kommunikationswissenschaft sowie Medieninformatik, und nicht zuletzt ein neues Formalobjekt für die kulturwissenschaftliche Forschung.</p>
<p>Medienkultur – das sind nicht Computer als solche, nicht die vielfältigen Anwendungen der Digitaltechnologie, nicht die Millionen von Blogs, nicht die Milliarden von Webseiten, und doch irgendwie alle zusammen, als hybride Praxis. Die Zahl der Internet-Nutzer weltweit hat schon die Milliardengrenze überschritten. Sie alle arbeiten mit gleichen oder ähnlichen Interfaces. Wir haben es mit einer qualitativ neuen Situation zu tun: digitale Arbeitstechniken bestimmen zunehmend den Berufsalltag, das World Wide Web verändert die öffentliche Kommunikation, und in der Freizeit weisen körpernahe Computerspiele bereits auf eine nahe Zukunft, in der sich die Interfaces von grauen Büroanwendungen mit Maus und Tastatur losgelöst haben werden. Multimedia weist auf eine nahe Zukunft der posttypografischen Ästhetik – ein vager Terminus für all das, was nicht exklusiv durch die Schriftkultur bestimmt ist, inzwischen aber die Grundlage für ein neues Denken, für Wahrnehmung und Entscheidungsfindung bildet.</p>
<p>Bei immer mehr Medien wird der Überblick immer schwieriger. Medieninformatiker, Webdesigner, Multimedia-Autor, Online-Journalist, Blogger, Net-Consultant – das Web und seine multimedialen Anwendungen haben zudem eine Fülle neuer Aspekte hervorgebracht, die auch mit Ansprüchen auf neue Kompetenzen verbunden sind: Ansprüche, denen die gegenwärtige Praxis der Aus– und Weiterbildung an Fachhochschulen und Universitäten eher zögerlich entspricht. Auch lassen Wissenschaft und Forschung noch viele Fragen offen: Sound in den Medien wird noch kaum systematisch erforscht, ebenso wenig die medialen Visualisierungsstrategien. Wir verfügen zudem über erstaunlich wenig abgesichertes und systematisiertes Wissen über die Wahrnehmung und Wirkung von Medien. Die Landkarte der Kultur– und Medienwissenschaften weist hinsichtlich der politischen und kulturellen Ökonomie des Web bislang noch große weiße Flecken auf.</p>
<p>Die Muster der Produktion, Reproduktion und Distribution kultureller Inhalte haben sich vermutlich nie zuvor in der Geschichte so radikal und in so kurzer Zeit verändert , wie dies in den letzten Jahrzehnten geschehen ist. Die Strategien kultureller Vermittlung – und ihre pädagogischen Mittel, die Medienkompetenz aufbauen sollen – entsprechen dieser Veränderung definitiv noch nicht, allzu sehr sind sie noch den Mythen der Buchkultur (Michael Giesecke) verpflichtet. Unsere aktuelle Medienkultur hingegen ist entschieden von Technik geprägt, die fließende und offene Formen annimmt, seit dem die Kommunikationen elektrifiziert und Medien digitalisiert worden sind. Dass Computer, die als künstliche Rechenknechte für Ingenieure konzipiert waren, einmal für eine qualitativ neue kulturelle Situation sorgen würden, weil sie zu einem multimedialen und expressiven Medium mutiert sind, hätte vor zwei bis drei Jahrzehnten noch niemand geglaubt. Im Alltag Jugendlicher nehmen Computer und Internet heute eine zentrale Stellung eine, wenn es um Selbstfindung und Selbstdarstellung geht. Dabei spielen der Zugang zu Informationen und die so oft beschworene demokratische Meinungsbildung eine untergeordnete Rolle, im Vordergrund stehen Unterhaltung und Konsumkultur.</p>
<p>Und was sagt gegenwärtig die Forschung? Die Kulturwissenschaften zeigen sich einstweilen noch durchwegs geprägt von ihrer traditionellen Rolle als Textwissenschaft und von der monographischen Publikation. Nach wie vor sind sie fixiert auf visuelle Codes, auf den Betrachter und dessen Blick. Auch bei neueren Ansätzen der Bildwissenschaft sind die Fesseln der klassischen Kunstgeschichte mit ihrer methodischen Konzentration auf Bildlichkeit noch deutlich prägend. Neuere interdisziplinäre Ansätze wie zur Visual Culture, einem Forschungsfeld zur kulturellen Rolle der visuellen Kommunikation, sind eher erst im anglo-amerikanischen Raum präsent. Die sozialwissenschaftliche Forschung hat im Umgang mit neuen Medienphänomenen wie den Social Networks, die zugestanden ein noch junges medienkulturelles Phänomen darstellen, bislang noch kaum gesicherte Ergebnisse aufzuweisen. Um Formen und strukturelle  Effekte dieser Digital Formations erfassen und nachzeichnen zu können, werden über sozialwissenschaftliche Befragungs– und Beschreibungsmodelle hinaus neue Verfahren des Databasing, des Kartographierens mit neuen Formen der Visualisierung von Netzwerk-Kommunikation zu entwickeln sein.</p>
<p>Bislang gehen viele der in Presse und Publizistik kolportierten Aussagen zum Stand und zu Trends im Mediengebrauch auf Marktforschungsdaten zurück, die sich auf amerikanische Lebensverhältnisse beziehen (etwa die des Pew Research Center in Washington DC). Was ist mit den Kulturen Europas, Asiens, Afrikas und Lateinamerikas? Seit der technischen Erschließung des internationalen Internet-Verkehrs verlieren die Vereinigten Staaten langsam den Status der kontrollierenden Zentralinstanz, den sie drei Jahrzehnte lang eingenommen haben. Für das technische Routing des Datenverkehrs im WWW trifft dies bereits zu. Nicht nur politische und wirtschaftliche, auch kulturelle Konsequenzen sind zu erwarten, wenn andere Kommunikationskulturen stärkere Präsenz in der Online-Welt erlangen. Es könnte auch neue Probleme geben; die Rolle von Bilder beispielsweise ist nicht überall dieselbe. Der Karikaturen-Streit von 2005, als der islamische Prophet Mohammed in einer dänischen Tageszeitung karikiert wurde, hat drastisch die Problematik gezeigt, die auch Folge einer Überlagerung von Medienkulturen ist.</p>
<p>Während in den Diskussionen nämlich immer nur die Erweiterung von Möglichkeiten betont wird, die in einem multimedialen Angebot enthalten sind, kommt fast nie die Problematik zur Sprache, die dann auftritt, wenn es Dinge zu sehen oder zu hören gibt, die man lieber nicht sehen oder hören möchte. Unser Alltag vollzieht sich ohnehin schon unter Bedingungen optischer und akustischer Umweltverschmutzung, die von ihren professionellen Verursachern beschönigend “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/werbung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Werbung">Werbung</a>” genannt wird. Geschweige denn das, was andere Sinne anzusprechen imstande wäre: Multimedia hat seine Grenzen, die nicht unbedingt technischer Natur sind. Medienkünstler mögen mit dem Olfaktorischen und mit dem Haptischen experimentieren, doch im Alltag wollen die Menschen es einfach nicht haben, dass ihnen die Welt in ihrer vollen sinnlichen Bandbreite ins Haus geliefert wird – sonst nämlich würde es längst schon “Geruchsfernsehen” und ähnliches geben. Man stelle sich einen Katastrophenbericht unter derart technisch erweiterten Bedingungen vor. Die oft geschmähte Abstraktion hat also auch ihr Gutes, und bei all den erweiterten technischen Möglichkeiten berührt die Frage nach Multimedia in den künftigen Formen auch jene nach einer entsprechenden Medienökologie, also nach dem Gleichgewicht zwischen den unterschiedlichen Anwendungen und ihrer auf verschiedene Formate verteilten Ästhetik.</p>
<p>Verändern wird sich mit Sicherheit die Art und Weise des Umgangs mit visueller Information. Interfaces – die Screens und Displays der neuen Medien – transportieren Aussagen auf nichtsprachlichem Weg und werten die Ebene der visuellen Kommunikation deutlich auf (wie vor ihnen schon die Bildersprache des frühen 20 Jahrhunderts: Zeichen, Schilder, Signale). Und doch folgt hieraus kein Plädoyer für das Bild oder für eine akademisch weithin überschätzte Bildwissenschaft. Natürlich verarbeitet der Mensch einen Großteil seiner Informationen visuell, aber die methodische Herausforderung besteht nicht darin, die Bildlichkeit unserer Kultur mit all ihren technischen Symbolen zu betonen, sondern deren insgesamt posttypographischen Aspekte. Die multimediale Technik zielt auf Vermittlungs– und Erkenntnisformen, welche die Grenzen einer langfristigen kulturellen Idealisierung der Buchkultur sprengt.</p>
<p>Verschriftlichung – die sprachlich explizite Form – ist eine historische Kulturtechnik, die einen bestimmten Umgang mit den Dingen, als Form der Codierung, und damit eine bestimmte Bewusstseinshaltung bedeutet. Multimedia hingegen bedeutet, neue Techniken der Wahrnehmung und der Beurteilung zu erschließen, eine neue Form der Urteilskraft für eine neue Form von medialer Ästhetik. Verschwinden wird die Schrift sicher nicht. Ein Vorteil von neuen Medien ist, dass sie die sinnliche Erfahrung konzeptionell erweitern, und zwar auf eine spielerische Art und Weise. Ihre Anwendungen setzen sich in Kanälen durch, die ursprünglich gar nicht in der Form geplant waren, zu der sie sich im Gebrauch entwickelten – Email und SMS sind hierfür gute Beispiele. Andere Formen, die aus Marktinteresse implementiert wurden, haben sich wiederum nicht durchgesetzt (wie die Bildtelefonie). Aussagen über die Modalitäten künftigen Mediengebrauchs ist also mit erhöhter Vorsicht zu begegnen. “Was zählt, sind Kulturen des Gebrauchs, die über genug Wissen verfügen, um gegebene Software, Schnittstellen und Inhalte in etwas umzubauen, was es zuvor nicht gab.” (Geert Lovink) </p>
<p>Es steht zu vermuten, dass es immer solche Kulturen des Gebrauchs sein werden, die aus ihrer medialen Praxis heraus entsprechendes Wissen generieren. Also bleibt die Frage, wie man hierfür denn Ausbildungsentscheidungen treffen soll – außer man beschränkt sich auf die rein technische Seite vom Multimedia, wo es gewisse Anwendungen oder Skills im Umgang mit Dateien und Formaten digitaler Medien zu erwerben gilt. Die strukturelle Konzeption vieler Lehrgänge wurzelt noch in einer Zeit ohne Personal Computer und Internet. Aber zwei einem Medienstudium aufgepfropfte Semester beispielsweise zu  Grundlagen im Umgang mit Formaten und Codecs reichen sicher nicht aus, um den Herausforderungen einer Multimedia-Kultur zu begegnen. Auch Fernstudien, die vereinzelt als Multimedia-Studium angepriesen werden, nur weil Videokassetten und ein Computer vorausgesetzt werden, entsprechen nicht den Anforderungen. Spezialisierungen und Studiengänge, die nicht einem traditionellen Curriculum verpflichtet sind, können davon profitieren.</p>
<p>Multimedia spielt in Unterhaltung und Kunst sowie in Forschung und Lehre eine zunehmend prominente Rolle. Unterschiedliche Kompetenzen sind hier gefragt, die aber eines gemeinsam haben: die Anforderung, sich in unterschiedlichen Symbolsystemen zu bewegen. Man wird vor jeder Ausbildungsentscheidung gut daran tun zu bedenken, dass die Technologien sich rasch und unerwartet ändern können. Die Suche nach alternativen Medien, nach schnelleren und sicheren Versionen wird nicht abreißen. Das ist nicht nur technisch, sondern vor allem auch kulturell relevant. Ausbildungs– und Studienangebote sollten daher auch auf ihre wissenschaftlich-theoretische Fundierung hin geprüft werden, denn die kann auch dann noch ergiebig sein, wenn die neuesten Errungenschaften in Hard– und Software längst schon wieder veraltet sind.</p>
<p><small>Auszug aus: Frank Hartmann, Multimedia, Wien 2008 (UTB Profile)<br />
[mit freundlicher Genehmigung]</small></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Mobil Strom tanken mit dem Free Loader</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 16:40:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit dem Free Loader steht umweltbewussten Konsumenten und Outdoor-Fans das erste praxistaugliche Solar-Ladegerät für alle Mobilgeräte zur Verfügung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;border:1px solid gray;background-color:#ededed;padding:3px;width:300px;"><!-- BEGINN hallimash disclaimer --><a href="http://www.hallimash.com/index.php?s=info_blogger&#038;nav=3&#038;werber=322&#038;wm=18" target="_blank" title="Blog Marketing" class="liimagelink"><img src="http://www.hallimash.com/img/1724/hallimash.gif" alt="hallimash Mobil Strom tanken mit dem Free Loader" border="0" height="15" width="80" title="Mobil Strom tanken mit dem Free Loader" /></a><span style="font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: 12px;"> Dies ist ein durch hallimash vermittelter, honorierter Eintrag</span><!-- ENDE hallimash disclaimer --></div>
<p>Ob <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/smartphone/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Smartphone">Smartphone</a>, Digitalkamera oder mp3-Player: mit unseren handlich-kleinen digitalen Gadgets sind wir überall online und lassen uns mit multimedialen Inhalten versorgen. Doch während die Miniaturisierung bei den diversen Sensoren, Chips und Displays in den letzten Jahren riesige Fortschritte gemacht hat, hinkt die mobile Stromversorgung weit hinter her. UMTS und HSDPA sind nicht nur schneller als ihre Vorgänger, sondern brauchen auch wesentlich mehr Strom. Helle, hochauflösende Displays, Bluetooth und Co. tragen ihr Scherflein zur Stromknappheit bei. Der <a href="http://www.freeloader-solar.de/freeloader_solar_ladegeraet.php" rel="nofollow" class="liexternal">Free Loader</a>, ein portabler Akku mit integrierten Solarzellen, soll zumindest an sonnigen Tagen Abhilfe schaffen.<span id="more-3604"></span></p>
<p>Händlerinfos und alle technischen Daten zum Gerät finden Interessierte auf <a href="http://www.freeloader-solar.de/" rel="nofollow" class="liexternal">freeloader-solar.de</a>. Ich habe ein Testexemplar bekommen und in den letzten Tagen versucht, mein N97 mit der Kraft der Sonne zu versorgen. Eines sei dabei gleich vorausgeschickt: die MAGS Vertriebs GmbH positioniert den Free Loader nicht als Konkurrenzprodukt zu den bekannten Akku-Tanks, die ein Vielfaches der Original-Akku-Kapazität speichern, dafür aber an der Steckdose aufgeladen werden müssen. Vielmehr bietet sich der Free Loader als ideales Überbrückungs-Device für ausgedehnte Outdoor-Aktivitäten in stromlosen Gebieten an. Dazu gibt’s noch den Nachhaltigkeits-Bonus, denn in punkto CO2-Fußabdruck schneidet der Free Loader natürlich hervorragend ab: seinen Saft bezieht er ausschließlich aus der Kraft der Sonne.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/08/freeloader.jpg" alt="freeloader Mobil Strom tanken mit dem Free Loader" title="Fre Loader" width="600" height="480" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Wer nun bereits hofft, für alle Zeiten das Original–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ladegeraet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ladegerät">Ladegerät</a> in den Schrank räumen zu können, muss allerdings enttäuscht werden. Folgende Daten gibt der Hersteller an: die interne Lithium-Ionen Batterie benötigt an einem hellen Sonnentag circa 8 Stunden für eine Voll-Ladung, wahlweise kann man das Gerät auch am USB-Anschluss versorgen, dann dauert es drei Stunden, bis die volle Kapazität erreicht ist. Die reicht wahlweise für:</p>
<ul>
<li>2 Stunden <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/mobiltelefon/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Mobiltelefon">Mobiltelefon</a>–Gesprächszeit</li>
<li>18 Stunden iPod-Betrieb</li>
<li>2 1/2 Stunden PSP Gaming</li>
</ul>
<p>Zu bedenken ist dabei auch, dass das aufzuladende Gerät in etwa vier Stunden am Free Loader hängen muss, bis alle Elektronen in den Akku gewandert sind. Freuen werden sich speziell Outdoor-Freaks dagegen über die Abmessungen und das geringe Gewicht: der Free Loader nimmt im zusammengebauten Zustand in etwa so viel Platz ein wie 1 1/2 Zigarettenschachteln und bringt ohne Adapter gerade mal 110 Gramm auf die Waage. Die Solar-Panels kommen beim Auseinanderziehen des Geräts zum Vorschein, sie werden im Betrieb links und rechts vom Akku-Mittelteil angesteckt. Zusammengelegt macht der Free Loader einen recht stabilen Eindruck, auch im Lichtsammel-Modus sollte die Stabilität ausreichen, den Mini-Generator etwa beim Wandern außen am Rucksack anzubringen.</p>
<p>Der Free Loader zeigt sich äußerst anschlussfreudig: bereits in der Grundversion werden unter anderem Adapter für Nokia (alte und neue Version), LG, Samsung, Sony Ericsson, Nindendo DS Lite, iPod, Mini USB und USB weiblich (=Anschlussbuchse) mitgeliefert, zusätzliche Adapter auch für exotischere Devices kann man einzeln <a href="http://www.mega-merchandise.de/freeloader-adapter" rel="nofollow" class="liexternal">nachkaufen</a>, ebenso eine passende Transporttasche und einen Ersatz-Akku. Wer die Aufladezeit verkürzen möchte, kann zusätzlich zum <a href="http://www.freeloader-solar.de/freeloader_superlader.php" rel="nofollow" class="liexternal">Superloader</a> greifen, der mit wetterfester Funktionstasche geliefert wird und die Charging-Dauer halbiert. Die Händlersuche auf der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/homepage/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Homepage">Homepage</a> ist noch im Aufbau, amazon.de will €45,00 für das <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0014GFEIW?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B0014GFEIW" rel="nofollow" class="liexternal">FreeLoader Solar-Ladegerät</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B0014GFEIW" width="1" height="1" border="0" alt=" Mobil Strom tanken mit dem Free Loader" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Mobil Strom tanken mit dem Free Loader" />. Wer doppelt so viel investiert, erhält die robustere <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002DMLKT8?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B002DMLKT8" rel="nofollow" class="liexternal">Solar-Ladegerät Free Loader Pro</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B002DMLKT8" width="1" height="1" border="0" alt=" Mobil Strom tanken mit dem Free Loader" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Mobil Strom tanken mit dem Free Loader" />Pro Version, die sich sogar für Spiegelreflexkameras eignet.</p>
<p>Bei meinem Test war ich recht zufrieden mit dem Free Loader, die Herstellerangaben bestätigten sich durchaus. Bedenkt man, dass die meisten Original-Ersatz-Akkus gleich viel oder sogar mehr kosten als die Solar-Variante, spricht einiges für das Gerät. Waren Taschenrechner aufgrund ihres geringen Strombedarfs bislang die einzigen Consumer-Geräte mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/echtzeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Echtzeit">Echtzeit</a>–Solarzellen Betrieb, so kommt <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/danke/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with danke">danke</a> Gadgets wie dem Free Loader endlich Bewegung in diesen wichtigen Markt. Bis Energie-rückgewinnende Systeme für Mobiltelefone (etwa durch Körperbewegungen) marktreif sind, werden noch einige Jährchen ins Land ziehen. Bis dahin bietet sich die Solartechnologie als einzige ernsthafte Alternative an. Aufgrund des Auflade-Zeitaufwands reicht ein einzelner Free Loader keinesfalls als Ersatz für sämtliche Mobile-Device Ladegeräte aus, empfiehlt sich aber für alle umweltbewussten Geeks und Outdoor-Freunde.</p>
<p><a href="http://www.freeloader-solar.de" rel="nofollow" class="liexternal">www.freeloader-solar.de</a></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Blogistan Panoptikum KW25 2009</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 10:41:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Blogistan-Panoptikum ist zurück - nach einwöchiger Pause gibt's mehr zu berichten denn je!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zurück aus dem hochverschneiten Lienz (nächtens fiel die Schneefallgrenze deutlich unter 2.000 Meter) sitze ich in der ersten Klasse der ÖBB und frage mich, ob man die Arbeitslosigkeit in diesem Land nicht zumindest ein wenig bekämpfen könnte, wenn man ab und an mal jemanden die Zugfenster putzen ließe. Aber genug der Besserwisserei: wenn der natürliche Weichzeichner der Landschaft ihren kargen Reiz entreißt, wird die kühle Post-Kathodenröhre des Laptops umso interessanter. Mit anderen Worten: auf zum Panoptikum, das letzte Woche einem grausamen Arbeits-Anschlag, verschuldet durch den gewissenlosen Internetrat, zum Opfer fiel!</p>
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<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-06/blogistan-panoptikum-kw25-2009/#toc-die-meisten-wordpress-templates-saugen" class="liinternal">Die meisten WordPress-Templates saugen</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-06/blogistan-panoptikum-kw25-2009/#toc-reise-durch-die-rterepublik" class="liinternal">Reise durch die Räterepublik</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-06/blogistan-panoptikum-kw25-2009/#toc-musikalische-alternativen-zu-last-fm" class="liinternal">Musikalische Alternativen zu Last.fm</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-06/blogistan-panoptikum-kw25-2009/#toc-super-influencer-experten-ohne-ahnung" class="liinternal">Super-Influencer: Experten ohne Ahnung</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-06/blogistan-panoptikum-kw25-2009/#toc-photoshop-fr-arme" class="liinternal">Photoshop für Arme</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-06/blogistan-panoptikum-kw25-2009/#toc-wenn-richter-irren" class="liinternal">Wenn Richter irren</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-06/blogistan-panoptikum-kw25-2009/#toc-der-damm-ist-gebrochen" class="liinternal">Der Damm ist gebrochen</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-06/blogistan-panoptikum-kw25-2009/#toc-sm-zwischendurch" class="liinternal">SM zwischendurch?</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-06/blogistan-panoptikum-kw25-2009/#toc-wikipedia-kriegt-video" class="liinternal">Wikipedia kriegt Video</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-06/blogistan-panoptikum-kw25-2009/#toc-twitter-zensiert-die-heien-themen" class="liinternal">Twitter zensiert die “heißen Themen”</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-06/blogistan-panoptikum-kw25-2009/#toc-foto-der-woche" class="liinternal">Foto der Woche</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-06/blogistan-panoptikum-kw25-2009/#toc-video-der-woche" class="liinternal">Video der Woche</a></li>
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<h2 id="toc-die-meisten-wordpress-templates-saugen">Die meisten WordPress-Templates saugen</h2>
<p>Das sagt nicht irgendwer, sondern Blair Williams — und der hat immerhin das großartige <a href="http://blairwilliams.com/pretty-link/" class="liexternal">Pretty Links for WordPress</a> geschrieben. Wir alle wissen, dass gutes Aussehen manchmal für ein paar Stunden Spaß vollkommen ausreicht, aber wenn’s um längerfristige Beziehungen geht, dann zählen auch die Werte unter der Haube — im Fall eines WordPress Templates zählen dazu solche Themen wie Kommentar-Formatierung, sauberes HTML und so weiter. In seinem Beitrag über die <a href="http://blairwilliams.com/10-hidden-problems-wordpress-themes/" class="liexternal">10 häufig übersehene WordPress Template-Probleme</a> erklärt Blair, worauf man bei Template-Wechsel neben der Optik noch achten sollte:</p>
<blockquote><p> I’ll think a theme looks clean, beautiful and professional — then I install it, have a look under the hood and realize that it has fatal flaws.<br />
This really makes me wonder how many people are slaving away on their websites and blogs all the while their site is dying a slow death because of a WordPress Theme that they think is fine.</p></blockquote>
<h2 id="toc-reise-durch-die-rterepublik">Reise durch die Räterepublik</h2>
<p>Hans-Peter Lehofers <a href="http://lehofer.at/blog/" class="liexternal">e-comm</a> Blog gehört seit einiger Zeit zu meinen Favoriten — ich kenne niemanden, der so unterhaltsam, fundiert und hintergründig über die an sich sperrigen Themen “österreichisches und europäisches Recht der elektronischen Kommunikationsnetze und –dienste” berichtet. Im kommenden Semester möchte ich jedenfalls an Dr. Lehofers <a href="http://www.lehofer.at/WU.htm" class="liexternal">Vorlesung an der WU Wien</a> teilnehmen. Konkreter Anlass dieser Erwähnung ist die Serie “Reise durch die Räterepublik”. Da heißt es im <a href="http://lehofer.at/blog/2009/06/alles-kein-fake-kleine-rundreise-durch.html" class="liexternal">ersten Teil</a> etwa: </p>
<blockquote><p>Vielleicht sollte man alle Selbstregulierungseinrichtungen um eine ausdrückliche Erklärung ersuchen, dass es sich dabei (jedenfalls nach Auffassung der Initiatoren) nicht um ein fake handelt. Mit der Frage nach der “Legitimation” kann man eine Unterscheidung nämlich nur schwer treffen. Der auch gerade neu gegründete, wunderbar schräge Österreichische Internetrat (ÖIR) etwa schreibt zu seiner Legitimation (ausdrücklich als Selbstlegitimation bezeichnet): “Der ÖIR hat sich selbst gegründet und verfügt über die Legitimation, sich als erste Institution als Österreichischer Internetrat bezeichnet zu haben …”</p></blockquote>
<p>Und im <a href="http://lehofer.at/blog/2009/06/rate-republik-rundreise-teil-2-pr-ethik.html" class="liexternal">zweiten Teil</a> heißt es über den großartig amüsanten PR-Ethik Rat:</p>
<blockquote><p>“PR-Ethik-Rat fordert klare Kennzeichnung von Werbung” Da gehört wirklich Mut dazu: etwas zu fordern, was seit Jahrzehnten gesetzlich verpflichtend vorgesehen ist. Aber das wirklich Faszinierende an der Presseaussendung ist, dass weder ein einziges Beispiel (von wegen “öffentliche Rüge”), noch auch nur die geringste Andeutung einer Sanktion — und sei es nur die Namensnennung — vorkommt. Der Grund dafür ist besonders nett: es gibt einfach zu viele schwarze Schafe.</p></blockquote>
<p>Ich freue mich schon auf die Fortsetzung!</p>
<h2 id="toc-musikalische-alternativen-zu-last-fm">Musikalische Alternativen zu Last.fm</h2>
<p>Last.fm kostet in den meisten Ländern mittlerweile Geld — mir persönlich hat die Seite nicht mal gefallen, als die Streams noch gratis aus dem Lautsprecher dudelten. Aber Alternativen gibt’s genug — und die unterscheiden sich nicht nur in punkto Look und Repertoire — <a href="http://www.roh.cc/2009/06/musik-online-entdecken-alternativen-zu-lastfm/" class="liexternal">Roh.cc</a> hat die drei “big Players” verglichen:</p>
<blockquote><p>Drei Services werde ich hier näher beleuchten: Play.fm, Blip.fm und Hypemachine. Sie alle gibt es schon länger, und es wurde schon reichlich darüber geschrieben. Aber auch Musikplattformen machen eine Evolution durch und es bilden sich charakteristische <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/community/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Community">Community</a>–Kulturen, die sich durchaus voneinander unterscheiden können.</p></blockquote>
<h2 id="toc-super-influencer-experten-ohne-ahnung">Super-Influencer: Experten ohne Ahnung</h2>
<p>Wer V8-Zwölfzylinder Motoren baut, braucht sich um den Spott nicht zu kümmern, möchte man meinen, aber nix: <a href="http://www.themashazine.com/standpunkte/superinfluencer-ohne-ahnung" class="liexternal">Medien schaffen Distanz und fördern gefährliches Halbwissen</a>, argumentiert ein erfrischen anti-trendiger Beitrag im Mashazine. Speziell bei diesem Zitat aus dem Teil “Inflation der Expertise” musste ich die fünf tapferen Pioniere denken, die vor kurzem den <a href="http://internetrat.at" class="liexternal">Österreichischen Internetrat</a> gründeten:</p>
<blockquote><p>Jeder ist Experte; die Vielzahl von Meinungen schafft Vertrauen – schlicht durch Präsenz: Weil es Kommunikation, Vielfalt, Widerspruch gibt wirkt der Ausschnitt, den wir wahrnehmen, für uns vertrauenswürdig – schließlich hat er sich gegen die Konkurrenz durchgesetzt.<br />
All das sind formale Kriterien; die Diskussion zu Vertrauen in Onlinemedien und Kriterien von Vertrauenswürdigkeit in der Onlinekommunikation wird nach wie vor oft über formale Merkmale geführt. Gibt es Gütesiegel, Kommentare, Pagerank oder andere Insignien digitaler Kompetenz?</p></blockquote>
<h2 id="toc-photoshop-fr-arme">Photoshop für Arme</h2>
<p>Man muss nicht alles im Browser machen — aber man kann! Aviary findet, dass Photoshop und Co. den Profis vorbehalten bleiben sollte: den Geburtstagsgruß aus Digi-Foto pappen kann Otto Normaluser schließlich auch direkt in Firefox, noch dazu ganz für lau. <a href="http://aviary.com/" class="liexternal">Aviary</a> bietet diverse Pixel– und auch Vektor-Manipulations-Tools an, free-user müssen vor allem mit der Einschränkung leben, dass alle erstellen Werke frei zugänglich sind. Wer 25 Dollar im Jahr bezahlt, bekommt eine private Kajüte und bessere Download-Optionen. Ausnahmsweise schließe ich mich dem <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,631255,00.html" class="liexternal">Spiegel</a> an und frage mich, wer sowas braucht — schließlich gibt’s neben Adobe’s Platzhirsch inzwischen sehr brauchbare <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/freeware/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freeware">Freeware</a>–Alternativen (wie etwa Gimp, das ausschließlich existiert, damit man an passender Stelle seine Existenz erwähnen kann — ob jemand tatsächlich schon mal damit gearbeitet hat, weiß ich nicht genau), und gerade Bildbearbeitung, bei der schnell mal heftige Datenmengen anfallen, möchte ich eigentlich lieber lokal erledigen.</p>
<h2 id="toc-wenn-richter-irren">Wenn Richter irren</h2>
<p>Manche Zufälle können gar keine Zufälle sein, möchte man meinen — aber StudiVZ hat keineswegs frech Facebook plagiiert, <a href="http://futurezone.orf.at/stories/1604328/" rel="nofollow" class="liexternal">entschied der Richter</a> im mit Spannung erwarteten Urteil Holtzbrinck vs. Facebook:</p>
<blockquote><p>Zum angeblichen Diebstahl von Quellcodes durch StudiVZ habe Facebook lediglich Vermutungen angestellt, urteilte das Gericht. Diese seien nicht ausreichend, um dem deutschen Online-Netzwerk “unredliche Erkenntniserlangung” vorzuwerfen. Letztlich sei auch vorstellbar, dass die StudiVZ-Gründer die Facebook-Webseiten mit Hilfe von im Netz für jedermann sichtbaren Informationen nachprogrammiert hätten. Darin liege jedoch kein Verstoß gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Facebook, da StudiVZ nie selbst Vertragspartner des US-Unternehmens gewesen sei. Gegen das Urteil kann Facebook Berufung beim Kölner Oberlandesgericht einlegen.</p></blockquote>
<p>Geile Begründung! “mit Hilfe von im Netz für jedermann sichtbaren Informationen”… wenn das nur mal kein Präzedenzfall wird!</p>
<h2 id="toc-der-damm-ist-gebrochen">Der Damm ist gebrochen</h2>
<p>Deutschland darf endlich China werden! Da muss Maria Fekter ja geradezu vor Neid erblassen ob der CDU/CSU Kampfrethorik in punkto Netzsperren:</p>
<blockquote><p>“Wir haben die Pflicht, alle rechtsstaatlichen Mittel zur Bekämpfung von Kinderpornographie einzusetzen”, begründete Martina Krogmann, parlamentarische Geschäftsführerin der CDU/CSU-Fraktion die Initiative. Es könne sich hier niemand auf die Informationsfreiheit berufen.</p></blockquote>
<p>Dabei haben unsere Nachbaren wirklich einen erstaunlichen Murks zusammengebracht — eine Verfassungsbeschwerde wegen unrechtmäßigem Zustandekommen des Gesetzes ist keineswegs ausgeschlossen, wie <a href="http://www.heise.de/newsticker/Bundestag-verabschiedet-Gesetz-fuer-Web-Sperren--/meldung/140746" class="liexternal">Heise</a> berichtet:</p>
<blockquote><p>Der “Placebo”-Entwurf sei nicht verhältnismäßig und öffne das Tor zur Internetzensur, monierte Jörn Wunderlich von den Linken. Eine rechtsstaatliche Kontrolle der Sperrlisten finde nicht statt. Polizeibehörden dürften nicht darüber entscheiden, was publiziert werden dürfe. Wolfgang Wieland beklagte für die Grünen, dass “im Schweinsgalopp” allein ein “Vorhang für Verbrechen” aufgezogen werde. Es sei “schierer Missbrauch”, das Vorhaben unter der Flagge des Wirtschaftsrechts durchzusetzen. Prinzipiell müsste zumindest ein verwaltungsrechtliches Widerrufsverfahren gegen die Aufnahme auf die Schwarze Liste eingeführt werden. Ein Richter habe die Anordnung zu genehmigen, kein Kontrollgremium beim Bundesbeauftragten für Informationsfreiheit.</p></blockquote>
<p>Dass das hochemotionale Thema Kinderpornographie nicht Ziel, sondern bloß Mittel zum Zweck ist, wissen Experten längst — es geht um die Schaffung der Sperr–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/infrastruktur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Infrastruktur">Infrastruktur</a>, die China schon so lange erfolgreich einsetzt: steht die Firewall erst mal, kann man auf Knopfdruck auch jeden anderen missliebigen Inhalt ausblenden. Naja, wie der CCC in einer bemerkenswerten Aussendung schrieb: freie Funknetze werden boomen.</p>
<h2 id="toc-sm-zwischendurch">SM zwischendurch?</h2>
<p>Kein Lack, kein Leder, keine Neunschwänzige: bloß Social Media, das sich nach Ansicht von Steven Weather problemlos für den schnellen Quickie zwischendurch eignet:</p>
<blockquote><p>Time is money, but Weathers says it’s all about how you manage it. “Previously wasted down time like sitting in taxis for 20 minutes or standing in a bank line for 10 minutes is now spent on my mobile phone, bouncing between Twitter and Facebook. It’s getting easier and easier, and for branding an entrepreneur, I think it’s golden.”</p></blockquote>
<p>Naja, was will man auch von einem <a href="http://www.entrepreneur.com/technology/newsandtrends/article202274.html">Artikel erwarten, der einleitend die folgenden Fragen stellt:</p>
<blockquote><p>But is social media right for your business? Could it be a free substitute for a traditional (read: expensive) advertising plan? How much time should be spent in the care and feeding of all those profiles? The answers may surprise you.</p></blockquote>
<p>Ach ja: die Antwort lautet völlig überraschenderweise “eventuell”. Oder auch “teilweise”. Wow, das kam jetzt echt überraschend.</p>
<h2 id="toc-wikipedia-kriegt-video">Wikipedia kriegt Video</h2>
<p></a><a href="http://www.readwriteweb.com/archives/wikipedia_getting_video_within_months.php" class="liexternal">ReadWriteWeb</a> berichtet über eine multimediales Wikipedia-Upgrade, das dank einer Partnerschaft mit Kaltura Hosting-technisch bereits unter Dach und Fach ist:</p>
<blockquote><p>Wikipedia, the free web-based encyclopedia used worldwide, will be adding video to their online repository in a matter of months. When the new system launches, you’ll find a new button labeled “Add Media” on Wikipedia articles. […] According to news breaking at Technology Review, this video upgrade will be made available within two to three months. At launch time, Wikipedia will provide access to the following online video repositories: the Internet Archive, which contains 200,000 videos, Wikimedia Commons, a resource maintained by the Wikimedia Foundation, creators of Wikipedia, and Metavid, a source for Congressional hearings and speeches.</p></blockquote>
<h2 id="toc-twitter-zensiert-die-heien-themen">Twitter zensiert die “heißen Themen”</h2>
<p>Auch <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/twitter_censoring_trending_topics.php" class="liexternal">ReadWriteWeb</a> kann sich angesichts des jüngsten “Goodpussy” und “Gooddick” Skandals auf Twitter der Diskussion um die Notwendigkeit von Zensur entziehen:</p>
<blockquote><p>Should there be an algorithm for trends rather than making trending topics a pure numbers game? Should the system be fixed so that #liesboystell doesn’t win out over truly important, significant, or newsworthy content? Should tweets, like images and other kinds of content, be screened for “adult” material and user preferences be set accordingly? Or do trends really belong to the lowest common denominator?</p></blockquote>
<p>Nein, nein und nochmals nein! Kommen Sie doch einfach zu <a href="http://saubertweeten.internetrat.at" class="liexternal">SauberTweeten</a>! Dort kontrollieren sich die User selbst <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Blogistan Panoptikum KW25 2009" class='wp-smiley' title="Blogistan Panoptikum KW25 2009" /> </p>
<h2 id="toc-foto-der-woche">Foto der Woche</h2>
<p>Die Social Web Community engagiert sich seit einigen Tagen in der Causa “Where is my vote?” Mit zahlreichen grün eingefärbten Avataren und speziellen Tags solidarisiert sich die Netzgemeinde mit den Protestanten im Iran. In der Sonntagsausgabe des Kurier sagte der aus Persien stammende Kabarettist Michael Niavarani bezugnehmend auf die aktuelle österreichische Wertestudie sinngemäß: “In Österreich kämpfen islamische Frauen darum, ein Kopftuch tragen zu dürfen. Im Iran kämpfen sie darum, keines trage zu müssen. 60% der Österreicher misstrauen der Demokratie und wünschen sich einen starken Führer, 60% der Iraner misstrauen dem starken Führer und wünschen sich Demokratie.” Hier eine Slideshow aktueller Fotos aus Teheran von Faramarz Hashemi — Achtung, nichts für empfindsame Gemüter! [via <a href="http://www.techcrunch.com/2009/06/20/images-from-the-iranelection/" class="liexternal">TechCrunch</a>]</p>
<p><object width="600" height="450"><param name="flashvars" value="offsite=true&#038;lang=en-us&#038;page_show_url=%2Fphotos%2Ffhashemi%2Fsets%2F72157619758530748%2Fshow%2F&#038;page_show_back_url=%2Fphotos%2Ffhashemi%2Fsets%2F72157619758530748%2F&#038;set_id=72157619758530748&#038;jump_to="></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649" allowFullScreen="true" flashvars="offsite=true&#038;lang=en-us&#038;page_show_url=%2Fphotos%2Ffhashemi%2Fsets%2F72157619758530748%2Fshow%2F&#038;page_show_back_url=%2Fphotos%2Ffhashemi%2Fsets%2F72157619758530748%2F&#038;set_id=72157619758530748&#038;jump_to=" width="400" height="300"></embed></object></p>
<h2 id="toc-video-der-woche">Video der Woche</h2>
<p>Es ist eindeutig mal wieder Zeit für ein wenig Management-Theorie: das Peter-Prinzip, auch bekannt als die “Hierarchie der Unfähigen”, wird in diesem Kurzfilm sehr anschaulich erläutert [via <a href="http://linzerschnitte.at/items/view/2274/die-hierarchie-der-unfahigen-oder-das-peter-prinzip" class="liexternal">Linzerschnitte</a>]:</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-06/blogistan-panoptikum-kw25-2009/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Und damit sind wir auch schon wieder am Ende der letzten und am Beginn der aktuellen Woche angelangt: der längste Tag des Jahres ist vorüber, zumindest Sonnenlicht-technisch, trotzdem gilt wie immer: <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/danke/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with danke">danke</a> für Ihre Whuffies, wir lesen uns morgen. </p>
<div style="padding:6px;border:2px dotted #ffffff;background-color:#4a748a;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/icon-input.png" alt="icon input Blogistan Panoptikum KW25 2009" title="icon-input" width="90" height="90" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;" /></a><span style="color:white;">Haben Sie Vorschläge und Themen fürs <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a> Wochenpanoptikum?<br />Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten?<br />
<strong>Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick — für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a>!</strong> Hier geht’s zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" style="color:orange;text-decoration:underline;" class="liinternal">Einreich-Formular</a>.</span></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Blogistan Panoptikum KW21 2009</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw21-2009/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 May 2009 22:03:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit einem Tag Verspätung kommt das Blogistan Panoptikum in die Web 2.0 Läden, und dort herrscht bekanntlich Selbstbedienung vor. Tote Rapper, lebende Clients, digital influence Mapping: wie jede Woche spielt die Online-Welt aufs Neue verrückt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Woche kommt das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/panoptikum/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Panoptikum">Panoptikum</a> mal wieder mit einem Tag Verspätung — den gestrigen Abend und einen Teil der Nacht habe ich am Braunsberg bei Hainburg verbracht, um ein paar Fotos vom Sonnenuntergang zu schießen. Und am Rückweg war ich deutlich langsamer unterwegs als üblich, denn ein nächtliches Rendez-Vous von Motorrad und Feldhase endet in der Regel für beide Seiten auf unerfreuliche Weise. Aber aufgeschoben ist natürlich nicht aufgehoben — dazu hat sich in dieser Woche ja schon wieder viel zu viel getan!<span id="more-3462"></span></p>
<div class="toc">
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw21-2009/#toc-digital-influence-mapping" class="liinternal">Digital Influence Mapping</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw21-2009/#toc-videos-via-twitter-verbreiten" class="liinternal">Videos via Twitter verbreiten</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw21-2009/#toc-bierkneipe-facebook-wellness-hotel-twitter" class="liinternal">Bierkneipe Facebook, Wellness-Hotel Twitter?</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw21-2009/#toc-twitter-sehen-und-sterben" class="liinternal">Twitter sehen und sterben</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw21-2009/#toc-social-media-stream-fr-arme" class="liinternal">Social Media Stream für Arme</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw21-2009/#toc-immer-wieder-friendfeed" class="liinternal">Immer wieder Friendfeed</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw21-2009/#toc-blaue-augen-soll-man-tracken" class="liinternal">Blaue Augen soll man tracken…</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw21-2009/#toc-sicher-und-gefahrlos-twittern" class="liinternal">Sicher und gefahrlos twittern</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw21-2009/#toc-videos-der-woche" class="liinternal">Videos der Woche</a></li>
</ol>
</div>
<h2 id="toc-digital-influence-mapping">Digital Influence Mapping</h2>
<p>Social Marketing wird immer komplexer — eine interessante <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/perspektive/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Perspektive">Perspektive</a> auf die Totalverschmelzung von privat und kommerziell wirft ein Beitrag von <a href="http://johnbell.typepad.com/weblog/2009/05/3-priorities-to-understand-the-value-of-friends-and-followers.html" class="liexternal">John Bell</a>, der zu folgender Conclusio kommt:</p>
<blockquote><p>We will need to turn our attention to complex integrated programs that preserve the authenticity of social media-delivered opinion by combining it with clearly distinguishable and highly-relevant advertising.<br />
Social media marketing will continue to get more complex. It’s future is in integrated programs that mix the enthusiasm of happy, even delighted, customers and the reach and relevance of targeted marketing.</p></blockquote>
<h2 id="toc-videos-via-twitter-verbreiten">Videos via <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/twitter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Twitter">Twitter</a> verbreiten</h2>
<p>Was haben 140 Zeichen mit multimedialen Inhalten zu tun? Eine ganze Menge, denn zum schnellen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/seeding/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Seeding">Seeding</a> von Videos ist Twitter unter Zuhilfenahme der richtigen Tools perfekt geeignet. Welche das sind, verrät der Mashable-Beitrag <a href="http://mashable.com/2009/05/23/video-for-twitter/" class="liexternal">Top 5 Ways to Share Videos on Twitter</a>. Und wie der Erfolg von Twitpic gezeigt hat, kommt’s letztendlich auf die Client-Integration an:</p>
<blockquote><p>It’s safe to say that none of the available options have hit critical mass yet, but you can bet the major desktop clients, like TweetDeck (TweetDeck reviews) and Seesmic Desktop (Seesmic Desktop reviews) (which just keeps getting better), are paying special attention to the most popular video sharing apps for Twitter. The end game for these services is to get integrated into the most popular Twitter clients, where they’ll no doubt gain immediate exposure and new users.</p></blockquote>
<p>Ich hab übrigens, angeregt durch diesen Beitrag, mal eben schnell die neue Version des <a href="http://desktop.seesmic.com/" class="liexternal">Seesmic Desktop</a> ausprobiert und muss sagen, die fühlt sich auf den ersten Blick ganz schön schick an. Und auch wenn viele Bereiche verdächtige Ähnlichkeiten mit Tweetdeck aufweisen: die Multi-Account Verwaltung rockt auf jeden Fall. Aber wie weiß, wie lange es den Client und/oder Seesmic überhaupt noch geben wird… siehe dazu auch <a href="http://blog.awakenedvoice.com/2009/05/23/useful-but-doomed-web-services/" class="liexternal">diesen lesenswerten Beitrag</a> über die finanzielle Zukunft populärer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/web-20/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Web 2.0">Web 2.0</a> Services. Stichwort: #doomed</p>
<h2 id="toc-bierkneipe-facebook-wellness-hotel-twitter">Bierkneipe Facebook, Wellness-Hotel Twitter?</h2>
<p>Wider alle Erkenntnisse der postmodernen Philosophie legt eine neue <a href="http://money.cnn.com/2009/05/20/technology/kattan_gender.fortune/index.htm?postversion=2009052011" class="liexternal">Studie</a> nahe, dass es doch Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt — <a href="http://www.ehrlichtreu.org" class="liexternal">wir</a> haben’s schon immer vermutet:</p>
<blockquote><p>“Men generally have the attitude, I’m going to go there, I’ve got to get it and get out,” says Phillips. “Females like to go online and socialize and shop around — much like going into a store.”</p></blockquote>
<h2 id="toc-twitter-sehen-und-sterben">Twitter sehen und sterben</h2>
<p>Er kam, twitterte… und starb. Der Mord an dem up-and-coming Rapper Dolla sorgte in den letzten Tagen für <a href="http://twittown.com/twitter/famous-last-tweets" class="liexternal">Gesprächsstoff</a>:</p>
<blockquote><p>In what may turn out to be the shortest Twitter run ever, up-and-coming rapper Dolla (of Dolla Gang fame) was murdered just a few short hours after starting a Twitter account and posting his first and last tweets.<br />
The rapper made two tweets before heading out to the Beverly Center, where he was shot and killed in the valet area of the mall’s parking structure.</p></blockquote>
<p>Nun diskutieren User über die Frage, wie mit den Social Profilen eines toten Promis umzugehen sei: Dolla’s MySpace hat so viele Zugriffe wie noch nie und fungiert für Fans als virtuelle Gedenkstätte.</p>
<h2 id="toc-social-media-stream-fr-arme">Social Media Stream für Arme</h2>
<p>Ein <a href="http://www.geekchart.com/" class="liexternal">Geekchart</a> zeigt die Verteilung der eigenen Social Media Aktivitäten auf die diversen Portale, inklusive Link zu eigenen Profil. Allerdings unterstützt der Dienst derzeit noch nicht besonders viele Services (Facebook bleibt außen vor), führt aber ein eindrucksvoller Weise vor Augen, dass das gute alte Web 2.0 ein wenig stagniert, wenn schon ein derart simpler Service einen mittleren <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/hype/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hype">Hype</a> auslöst…</p>
<h2 id="toc-immer-wieder-friendfeed">Immer wieder Friendfeed</h2>
<p>Wöchentlich grüßt das Murmeltier: immer neue <a href="http://eliasbizannes.com/blog/2009/05/google-should-acquire-friendfeed-the-leader-in-the-real-time-web/" class="liexternal">Argumente</a> für die Überlegenheit Friendfeeds lassen sich Blogger einfallen:</p>
<blockquote><p>Friendfeed does real time better than anyone else. Facebook rules when it comes to the activity stream of a person – meaning, tracking an individual’s life and to some extent media sharing. Twitter rules for sentiment, as it’s like one massive chat room, and to some extent link sharing. But Friendfeed, quite frankly, craps all over Facebook and Twitter in real time search.</p></blockquote>
<p>Die Idee, dass Google sich für FF interessieren sollte, hat aber in der Tat was — denn mit Aggregation kennt sich der Dienst hervorragend aus. Dass auf FriendFeed mehr Bot-Aktivität als Twitter.com und weniger menschliches Surfen als auf Link-Katalogen stattfindet, steht auf einem anderen Blatt geschrieben.</p>
<h2 id="toc-blaue-augen-soll-man-tracken">Blaue Augen soll man tracken…</h2>
<p>…denn zum <a href="http://www.problogger.net/archives/2009/05/20/11-striking-findings-from-an-eye-tracking-study/" class="liexternal">Tracken</a> sind sie da:</p>
<blockquote><p>If you’ve got a spare 10 minutes today check out Eyetrack III who have published some great findings in their latest eye tracking studies of news and multimedia content sites (found via Direct Creative Blog).</p></blockquote>
<p>Und wie erwartet gibt’s ganz schlechte Neuigkeiten für alle Fans langer Überschriften:</p>
<blockquote><p>For headlines — especially longer ones — it would appear that the first couple of words need to be real attention-grabbers</p></blockquote>
<p>Falsch: “Die FPÖ polemisiert gegen den Islam”. Richtig: “Islam Terroristen sieht die FPÖ überall” <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Blogistan Panoptikum KW21 2009" class='wp-smiley' title="Blogistan Panoptikum KW21 2009" /> </p>
<h2 id="toc-sicher-und-gefahrlos-twittern">Sicher und gefahrlos twittern</h2>
<p>Obwohl die katholische Kirche ihren Standpunkt wohl nicht so schnell ändern wird, lässt sich der Trend zum Safer Tweeting schlicht nicht mehr aufhalten. Mag sich auch alles um gefiederte Freunde drehen, vergessen wir wie die Belehrungen unserer schwimmenden Fauna: If something smells phishy, it probably is! Dieser <a href="http://www.odesk.com/blog/2009/05/a-tweeters-guide-to-twitter-scams/" class="liexternal">Artikel</a> klärt Social Media n00bs über die populären Strategien von Scammern auf:</p>
<blockquote><p>With Twitter’s monumental growth, there has been an increase in the amount of scammers looking to exploit individuals for profit either by the technology itself or by “social engineering”. Many of the same security disciplines required when using email or the web in general now apply to Twitter.</p></blockquote>
<h2 id="toc-videos-der-woche">Videos der Woche</h2>
<p>Anders als bei Germanys Next Topmodel kann es hier auf datenschmutz nicht nur einen Sieger geben — beide Videos sind auf Ihre Weise ziemlich genial, entscheiden Sie selbst! Da hätten wir erstmal “hi”, das erste Real Human <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interface/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interface">Interface</a> der Computergeschichte, produziert und in Szene gesetzt von Multitouch Barcelona:</p>
<div align="center"><object width="601" height="451"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4697849&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4697849&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="601" height="451"></embed></object></div>
<p>Und dann wäre da noch Paul Thompson, der mit seinem “Super Smooth Level Flight over Frying Pan Farm Park” eindrucksvoll beweist, dass Modellflugzeuge und Videokameras wunderbar zusammenpassen:</p>
<div align="center"><object width="601" height="338"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4657747&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4657747&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="601" height="338"></embed></object></div>
<p>Und damit wären wir auch schon wieder am Ende dieser Woche angelangt — danke für Ihre harte Aufmerksamkeits-Währung, wir lesen uns morgen!</p>
<div style="padding:6px;border:2px dotted #ffffff;background-color:#4a748a;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/icon-input.png" alt="icon input Blogistan Panoptikum KW21 2009" title="icon-input" width="90" height="90" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;" /></a><span style="color:white;">Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?<br />Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten?<br />
<strong>Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick — für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink!</strong> Hier geht’s zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" style="color:orange;text-decoration:underline;" class="liinternal">Einreich-Formular</a>.</span></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/homepage/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Homepage">Homepage</a> einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mein vorletztes Posting hier: Ich habe datenschmutz verkauft!</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-03/mein-vorletztes-posting-hier-ich-habe-datenschmutz-verkauft/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 13:50:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[datenschmutz]]></category>
		<category><![CDATA[Medienökonomie]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach drei Jahren Höhen und Tiefen habe ich ein Angebot erhalten, dem ich nicht widerstehen konnte: gestern habe ich meine Unterschrift unter den Verkaufsvertrag gesetzt, nächste Woche geht datenschmutz an den neuen Besitzer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="border:2px dotted orange;background-color:#dddddd;padding:3px;">Bei diesem Posting handelt es sich um meinen Aprilscherz 2009 — natürlich habe ich, wie die meisten auch sofort richtig erraten haben, mein Blog nicht verkauft. Und auch absolut keine Pläne in diese Richtung!</div>
<p>Ja, ich hab’s getan. Ich habe meinWeblog gestern verkauft — nach knapp drei Wochen nicht übermäßig zäher Verhandlungen einigten sich der neue Käufer und ich auf einen für beide Seiten mehr als erfreulichen Betrag, den ich auf “regulärem Weg” mit diesem Blog jedenfalls in den nächsten drei Jahren unmöglich verdienen könnte. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Robert Basic: ohne die Ermutigung durch Deinen erfolgreichen Verkauf hätt’ ich mich nie getraut, die Sache bis zum Ende durchzuziehen. Aber die Taube ist Sack ist bekanntlich besser als der Spatz am Kirchturm und die Zahlen am Vertrag bloß ein Ergebnis der Verhandlungskunst. Heute hab ich ein kurzes Videostatement aufgenommen, um alle etwaigen Fragen zu klären — es wird nicht mein letzter Videopodcast sein, der Vimeo-Account bleibt mir schließlich:</p>
<div align="center"><object width="521" height="293"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=3939295&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=3939295&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="521" height="293"></embed></object></div>
<p><span id="more-3357"></span></p>
<p>Allerdings habe ich mich von Beginn an entschieden, den Kauf nicht öffentlich abzuwickeln und schon gar nicht via eBay. Außerdem gab es auch nur einen einzigen Interessenten, und der ist exakt in jenen zwei Geschäftsfeldern angesiedelt, die SEOs grundsätzlich nicht sooo gern auf ihren Seiten sehen. Der neue Besitzer dürfte auch weniger am Bloggen an sich als vielmehr am Domaintrust und der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a>–Stärke der diversen Beiträge und an unique Content interessiert sein — fairerweise muss ich allerdings dazu anmerken, dass es mir gefälligst egal zu sein hat, was mein Geschäftspartner mit datenschmutz anstellt.</p>
<p>Über den Kaufpreis möchte und darf ich auch gar keine genauen Angaben machen, nur soviel dazu: wir einigsten uns auf eine Per-Posting Basis, ich bekommt für jeden Beitrag, der in Google gerankt ist (also für jeden :mrgreen:) einen nicht gerade niedrigen Euro-Betrag plus einen einstelligen Euro-Betrag für jeden Kommentar. Dafür verzichte ich auf weiteres Nutzungsrecht aller Inhalte, dieses geht komplett auf den Käufer über. Beileids-Bekundungen sind also völlig fehl am Platz: ich werd erstmal einen ausgedehnten Urlaub machen!</p>
<h3 id="toc-warum">Warum?</h3>
<p>Ich denke nicht, dass Bloggen als <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/format/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Format">Format</a> tot ist, wie machen nicht müde werden seit den späten 90ern zu behaupten. Außerdem möchte ich keinesfalls ausschließen, dass ich <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/zukunft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zukunft">Zukunft</a> öfter mal auf <a href="http://www.ehrlichtreu.org" class="liexternal">ehrlichtreu.org</a> mitblogge! Im großen und ganzen möchte ich meine kommunikativen Aktivitäten hinkünftig ganz auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/twitter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Twitter">Twitter</a> konzentrieren, das macht wesentlich weniger Arbeit. Und die Assemblage der ganzen Affiliate-Sites frisst soviele Ressourcen, da bleibt für ein grundsätzlich ja eh motiviertes Blogprojekt wie datenschmutz, mit dem ich gerade mal ein paar Hunderter direkten Gewinn im Monat erziele, einfach zu wenig Zeit — und ich wollte vermeiden, dass es irgendwann nur mehr ein Posting pro Monat gibt, der Pagerank und der Seitenwert sinken. Mit anderen Worten: ich wähne mich am idealen Exit-Point!</p>
<h3 id="toc-rechtlicher-hinweis-weitere-vorgangsweise">Rechtlicher Hinweis / weitere Vorgangsweise</h3>
<p>Sobald das Geld auf meinem Konto eingegangen und der Domain-Transfer abgeschlossen ist, werde ich:</p>
<ol>
<li>Sämtliche Gastbeiträge löschen.</li>
<li>Alle Fotos und Multimedia-Inhalte entfernen, die ich nicht kommerziell nutzen darf.</li>
<li>Sämtliche Links auf “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/nofollow/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Nofollow">nofollow</a>” setzen.</li>
</ol>
<p>Anschließend bekommt der neuen Besitzer von mir blog.datenschmutz.net samt Domain schlüssel– bzw. admin-fertig übergeben. Meine Ausgangsposition bei den Verhandlungen war ja nicht die schlechteste — dass datenschmutz eines der größten deutschsprachigen Blogs ist, hat sicherlich geholfen. Und dass ich mich eigentlich gar nicht aktiv um den Verkauf bemüht habe, hat mir die ganze Sache zusätzlich versüßt — schon lange habe ich mich gefragt, ob das nicht besser wäre. Zwar fiel es mir in den letzten drei Wochen schwerer als sonst, das Blog zu aktualisieren, wohl wissend, dass diese Postings keine Investition in die Zukunft mehr sein würden, aber bis zum Abschluss der Verhandlungen wollte ich noch still halten, auch wenn’s mir schwer genug gefallen ist. Insofern bleibt mir nur mehr eines zu schreiben:</p>
<h3 id="toc-danke-an-die-leserschaft"><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/danke/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with danke">Danke</a> an die Leserschaft!</h3>
<p>Eine ausführlichere Erklärung folgt in den nächsten Tagen, sobald der neue Besitzer sein offizielles okay gibt. Die NDA-Vereinbarung, die ich gestern unterschrieben habe, hält mich recht effektiv vom Ausplaudern näherer Details ab, die “Redaktionshoheit” über mein Blog verliere ich mit diesem Posting, auch wenn ich in den nächsten Tagen noch Admin-Zugang haben werde und natürlich weiterhin kommentieren darf. Ich möchte mich an dieser Stelle jedenfalls ganz herzlich bei all meinen Lesern für die dreijährige Treue bedanken.</p>
<p>Aber nun genug mit diesem Abschiedsroman — das war das vorletzte Posting; demnächst folgt dann noch ein Resumee meiner Bloggerzeit.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/homepage/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Homepage">Homepage</a> einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Blogistan Panoptikum KW08 2009</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-02/blogistan-panoptikum-kw08-2009/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Feb 2009 20:30:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[datenschmutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Urlaubswochen vergehen schneller, sagt man - und in der Tat hab ich danke schlechter Netz-Coverage in den vergangenen Tagen weniger als sonst vom Netz-Leben mitbekommen. Aber Pulverschnee ist ohnehin ein guter Ersatz für Social Networks :-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/02/panowheel.jpg" alt="panowheel Blogistan Panoptikum KW08 2009" title="panowheel" width="250" height="142" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Langsam reicht’s mit der weißen Pracht dann auch wieder mal — ich hab in den letzten sieben Tagen im Gasteinertal meine jährliche Dosis Powder im Übermaß abbekommen. Dabei scheint die Wirtschaftskrise durchwegs ihre Spuren hinterlassen zu haben: der Ansturm auf die Lifte war enden wollend, die teuren Restaurants vorwiegend mit Russen besetzt. Trotzdem haben die Einheimischen schon vor Jahren kapiert, dass man die eigenen Revenue-Streams entlang der Wertschöpfungskette positionieren muss, dann klappt’s auch in Non-Boom Zeiten mit der Diversifizierung — was Online-Marketer von Tourismus-Bauern lernen könn(t)en, werde ich demnächst in einem dedizierten Posting erklären. Aber nun, without much further ado folgt die Kopfdrehung um 180 Grad:</p>
<div class="toc">
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-02/blogistan-panoptikum-kw08-2009/#toc-von-geldern-karotten-und-nasen-eseln" class="liinternal">Von Geldern, Karotten und Nasen-Eseln</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-02/blogistan-panoptikum-kw08-2009/#toc-identitten-affirmativ-managen" class="liinternal">Identitäten affirmativ managen</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-02/blogistan-panoptikum-kw08-2009/#toc-werbe-kunst-replacements" class="liinternal">Werbe.Kunst.Replacements</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-02/blogistan-panoptikum-kw08-2009/#toc-seo-news-der-woche" class="liinternal">SEO-News der Woche</a>
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-02/blogistan-panoptikum-kw08-2009/#toc-videos-und-anderen-schnickschnack-einstreuen" class="liinternal">Videos und anderen Schnickschnack einstreuen</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-02/blogistan-panoptikum-kw08-2009/#toc-vergleich-dich-unvorstellbar-reich" class="liinternal">Vergleich dich unvorstellbar reich</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-02/blogistan-panoptikum-kw08-2009/#toc-daten-auf-den-desktop-holen" class="liinternal">Daten auf den Desktop holen</a></li>
</ol>
</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-02/blogistan-panoptikum-kw08-2009/#toc-video-der-woche-die-einsamkeit-des-luna-parks" class="liinternal">Video der Woche — die Einsamkeit des Luna Parks</a></li>
</ol>
</div>
<h2 id="toc-von-geldern-karotten-und-nasen-eseln">Von Geldern, Karotten und Nasen-Eseln</h2>
<p>Reicht Geld als Incentive in der Arbeitswelt? Mir persönlich vollauf, aber ich bin ja auch selbständiger Einzelunternehmer. In größeren, schwerfälligen Strukturen, auch bekannt als “Companys”, liegt die Sache aber wesentlich komplizierter, wie Pete in einem äußerst instruktiven <a href="http://petersteinberger.net/2009/02/14/wir-brauchen-neue-incentives/" class="liexternal">Beitrag</a> erklärt:</p>
<blockquote><p>Ich denke ohne neuen Incentives die längerfrisitg orientiert sind, eine gewisse Sustainability ermöglichen, und nicht nur das Individuum belohnen werden wir aus der aktuellen Krise nicht herauskommen.</p></blockquote>
<p>Tja, man kriegt eben, wofür man bezahlt — aber ich habe nicht den Eindruck, dass besonders viele Manager abseits von Konferenz-Geschwurbel und paradigmatischen Willenserklärungen einen ernsthaften Unterschied zwischen Sach– und Human-Ressourcen machen.</p>
<h2 id="toc-identitten-affirmativ-managen">Identitäten affirmativ managen</h2>
<p>Auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/helge/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Helge">Helge</a>.at stapelt sich der Lesestoff, denn der Autor hat für die kommende Ausgabe des <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/werbeplanung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Werbeplanung">Werbeplanung</a> Guides 2009 einige lesenswerte Interviews geführt: zum Beispiel mit 1–2-3 People’s <a href="http://www.helge.at/2009/02/google-ist-der-trafficmotor-aber-wir-arbeiten-am-direkttraffic/" class="liexternal">Bernhard Lehner</a> und Pop-URLs Mastermind <a href="http://www.helge.at/2009/02/mit-leidenschaftlicher-neugier-unkenntnis-kompensieren/" class="liexternal">Thomas Marban</a>. Mindestens ebenso lesenswert: ein nachdenklich machender Incident zum Thema <a href="http://www.helge.at/2009/02/personalchefs-muessen-sich-erst-mal-selbst-googeln/" class="liexternal">Personalchefs und Identitätsmanagement</a>:</p>
<blockquote><p>Und, wie Martin es ganz gut auf den Punkt bringt, global Öffentliches ist nicht privat. Was es braucht, ist Medienkompetenz — und die beginnt beim Problembewusstsein.</p></blockquote>
<p>In der Tat! Neu ist allerdings, dass so mancher bitterlich über verschüttete Milch weint: aber die Next Generation wird unsere Anfängerfehler gewisse vermeiden!</p>
<h2 id="toc-werbe-kunst-replacements">Werbe.Kunst.Replacements</h2>
<p>Kunst kommt vielleicht von können. Und bekanntlich gilt ab sofort “Yes we can”. Wir können beispielsweise sämtliche Werbebanner mittels Blocker-Tools und Firefox-Plugins entfernen, aber mit den vielen Whitespaces sehen Spiegel Online, TechCrunch und Co. dann gleich viel langweiliger aus. Da gefällt mir Max’ Neuentdeckung schon wesentlich besser: <a href="http://wissenbelastet.com/2009/02/19/kunst-ersetzt-onlinewerbung/" class="liexternal">Kunst statt Kommerz</a> sozusagen:</p>
<blockquote><p>Das Firefox–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/plugin/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Plugin">Plugin</a> (<a href="http://add-art.org/" class="liexternal">Add-Art</a>) funktioniert ganz einfach, im Zusammenspiel mit “Adblock Plus” werden Werbebanner auf fast allen Seiten entfernt. Aber die “Plätze” bleiben nicht leer sondern werden mit wechselnden Kunstausstellungen bespielt.</p></blockquote>
<p>Wer also schon immer mal seine Bildungslücken in Sachen klassischer net.art auffüllen will, schlage zu: Jodi.org passt beängstigend gut in den 468x60er Rahmen :mrgeen: </p>
<h2 id="toc-seo-news-der-woche">SEO-News der Woche</h2>
<p>Grandioses, unbestrittenes Highlight der vergangenen sieben Tage: die SEO-Bauernregeln auf <a href="http://www.seo-united.de/blog/seo-offtopic/seo-bauernregeln.htm" class="liexternal">SEO-United.de</a>. Das klingt ungefähr so:</p>
<blockquote><p>Kommt mehrmals am Tag der Googlebot, steigt das Ranking ziemlich flott.</p></blockquote>
<p>Ich hab ja gerade sieben Tage in einem touristisch erschlossenen Bauernhof gewohnt, wo die Originale säuberlich gestickt an der Wand hängen — so ein Stick-Deckerl mit den SEO-Bauernregeln tät sich in meinem Office aber auch gut machen! Auch nicht schlecht: die kürzlich veröffentlichten <a href="http://www.seo-united.de/blog/seo-offtopic/seo-witze.htm" class="liexternal">SEO-Witze</a>. Mein Favorit:</p>
<blockquote><p>Wie viele SEOs braucht man um eine Glühbirne zu wechseln?<br />
Keinen, Dunkelheit wird zum neuen Rankingfaktor erhoben.</p></blockquote>
<h3 id="toc-videos-und-anderen-schnickschnack-einstreuen">Videos und anderen Schnickschnack einstreuen</h3>
<p>Man mag ja kaum glauben, dass Google sich tatsächlich traut, multimediale Inhalte in die Suche <a href="http://www.linkvendor.com/blog/video-serps-analyse-dezember-2008.html" class="liexternal">einzustreuen</a> — Multimedia statt Semantik? Aber der Linkvendor hat genauer hingeschaut und rät, Videos dringend in die SEO–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/strategie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Strategie">Strategie</a> mit einzubeziehen:</p>
<blockquote><p>Die Ergebnisse sind erstaunlich und bestätigten den subjektiven Eindruck. Jeder der Videos und News (falls relevant) nicht in seine SEO-Strategie einbezieht wird 2009 echt was verschlafen. Ich werde daher ab sofort jeden Monat einmal Googles Blended Search, vornehmlich die Videos analysieren.</p></blockquote>
<p>Selbstverständlich muss sich Big G auch im Bewegtbildbereich ein Relevant-Kriterium einfallen lassen — ich könnte mir gut vorstellen, dass die Zahl der indizierten Embeds dabei eine gravierende Rolle spielt, denn eine Video-Einbindung ist meiner Meinung nach das exakte Gegenstücke zu einem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> auf textuelle Informationen.</p>
<h3 id="toc-vergleich-dich-unvorstellbar-reich">Vergleich dich unvorstellbar reich</h3>
<p>Preisvergleiche sind die wollsaulegenden Eiermilchkartons im Waffenarsenal avancierter Affiliates. Man muss aber nicht mal unbedingt selbst Hand anlegen — <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/contaxe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Contaxe">Contaxe</a> und Ecato bieten fix-fertige, live aktualisierte Vergleichs-Tools. Auf <a href="http://www.allblogs.de/einnahmequelle-eigener-preisvergleich/wirtschaft/blogwirtschaft/2009/02/" class="liexternal">Allblogs</a> gibt’s einen Erfahrungsbericht zu den zwei genannten Systemen. Dem Fazit des Autors kann ich mich nur anschließen:</p>
<blockquote><p>Gerade bei recht technisch affinen Blogs finde ich diese Möglichkeit der Monetarisierung nicht die Schlechteste, da man ja doch hin und wieder einmal Produkte vorstellen und anstatt die idealos dieser Welt zu verlinken, warum nicht auf den eigenen Preisvergleich verweisen und für seine Recherchen belohnt werden? Schaden kann es sich nicht! Und so lange man es nicht übertreibt mit der Einbindung, ist es sicher ein sehr effektives <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/werkzeug/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Werkzeug">Werkzeug</a> im Marketingmix/Vermarktungsmix einer Webseite.</p></blockquote>
<h3 id="toc-daten-auf-den-desktop-holen">Daten auf den Desktop holen</h3>
<p>Der <a href="http://www.blogrammierer.de/piwik-statistiken-auf-den-desktop-holen/" class="liexternal">Blogrammierer</a> stellt zwei interessante Tools vor: der Piwik Connector und die Desktop Web Analytics For Piwik liegen als Open Source Programme vor und holen Server-Statistiken übersichtlich auf den Desktop. Beide Tools benötigen Adobe Air, die Desktop Web Analytics liefern umfangreichere und grafisch recht liebevoll aufbereitete Stats:</p>
<blockquote><p>Viele Daten werden mit unterschiedlichem Diagramm dargestellt, was eine schnelle Erfassung der wichtigsten Daten ermöglicht. Es gibt einen Site-Manager, mit dem die eingetragenen Webseiten leicht verwaltet werden können bzw. man schnell zu anderen Projekten springen kann.</p></blockquote>
<h2 id="toc-video-der-woche-die-einsamkeit-des-luna-parks">Video der Woche — die Einsamkeit des Luna Parks</h2>
<p>Wunderschön elegische inszenierte Shots eines verlassenen Luna-Parks: was soll man dazu schon noch sagen?</p>
<div align="center"><object width="520" height="293"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=3216772&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=3216772&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="520" height="293"></embed></object></div>
<p>Und damit wären wir auch schon wieder am panoptikalischen Ende angelangt — möge das Aufbäumen des Winters ein letztes gewesen sein für diese Saison. Mich dürstet nämlich nach Wassersport-Arten, bei denen das H2O nicht (notwendigerweise) gefroren ist! In diese Sinne wünsche ich Ihnen einen geruhsamen Rest-Sonntag, wir lesen uns am Montag.</p>
<div style="padding:6px;border:2px dotted #ffffff;background-color:#4a748a;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/icon-input.png" alt="icon input Blogistan Panoptikum KW08 2009" title="icon-input" width="90" height="90" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;" /></a><span style="color:white;">Haben Sie Vorschläge und Themen fürs <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a> Wochenpanoptikum?<br />Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten?<br />
<strong>Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick — für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink!</strong> Hier geht’s zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" style="color:orange;text-decoration:underline;" class="liinternal">Einreich-Formular</a>.</span></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Blackberry Storm: die ersten Eindrücke</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-02/blackberry-storm-die-ersten-eindruecke/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Feb 2009 16:03:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der brandneue BlackBerry Storm überzeugt mit hochwertiger Verarbeitung, Screenclick und ausgezeichneter Bildwiedergabe. Ob er auch im Praxistest bestehen kann, müssen die nächsten Wochen weisen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/02/blackberry-storm.jpg" alt="blackberry storm Blackberry Storm: die ersten Eindrücke" title="BlackBerry Storm" width="250" height="154" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Mit dem Touchscreen-Gerät <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/storm/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Storm">Storm</a> will <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blackberry/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with BlackBerry">BlackBerry</a> nicht bloß Business-Kunden ansprechen: hochwertige Materialien, gute Verarbeitung und hervorragende Multimedia-Tauglichkeit sollen die Herzen von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/geeks/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with geeks">Geeks</a> mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/lifestyle/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Lifestyle">Lifestyle</a>–Faible höherschlagen lassen. Und das Konzept geht voll auf: ich bin von meinem Testgerät, das ich vor kurzem von der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/mobilkom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with mobilkom">mobilkom</a> erhalten habe, schwer begeistert.</p>
<p>Den ersten Eindruck darf man bekanntlich nicht unterschätzen — und beim Storm klappert und scheppert einfach nix, man hat als User das Gefühl, ein hochwertiges Gerät in der Hand zu halten. Das beginnt bei den Tasten und setzt bei der Akku-Abdeckung aus gebürstetem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/aluminium/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with aluminium">Aluminium</a> fort, die sich problemlos und ohne nervige Fummelei abnehmen lässt. Die Oberfläche ist selbsterklärend, der Touchscreen funktioniert hervorragend und wartet als Besonderheit mit einem “Screenclick” auf: Leichtes Berühren markiert Inhalte, drückt man fester, dann gibt der gesamte Screen leicht nach und sorgt so für Mausklick-Feeling. Die Software hatte in den ersten Tagen noch einige Bugs, die nach dem gestrigen Firmware-Update allerdings bereits behoben sind.</p>
<p>Selbstverständlich beherrscht der Storm das BlackBerry Messaging System, er kommt allerdings auch mit gewöhnlichen Pop– bzw. IMAP-Boxen zurecht. BlackBerry nutzt wie beim Bold und anderen Geräten weder S60 noch Windows Mobile sondern ein selbst entwickeltes <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/betriebssystem/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Betriebssystem">Betriebssystem</a>. Für gängige Services (Twitter, ICQ, Facebook und Co.) existieren diverse Clients — über die Software, Surf– und Multimedia-Tauglichkeit des Geräts werde ich demnächst berichten. Hier mal ein paar Detailaufnahmen des BlackBerry Storm:</p>[<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/bilder/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bilder">Bilder</a> als Slideshow ansehen]<p>Die ersten Tests überschlagen sich geradezu vor Enthusiasmus, so schreibt etwa <a href="http://www.cnet.de/tests/handy/39197345/endlich+verfuegbar+blackberry+storm+das+ueber_iphone.htm" class="liexternal">CNET.de</a>:</p>
<blockquote><p>Dieses Smartphone könnte die nächste Revolution in Sachen Nutzerführung einläuten: Eine ClickThrough genannte Technologie bringt Multitouch eine Generation weiter. Tippen auf dem virtuellen Tastenfeld soll so perfekt klappen wie auf einer mechanischen Tastatur.</p></blockquote>
<p>Mir ist gefällt der hochwertige Bildschirm, der sich sehr gut für die Videowiedergabe eignet — auch die eingebaute Kamera erfreut mit geringer Auslöseverzögerung und hoher Lichtempfindlichkeit. In Kürze folgen Erfahrungen aus meinem Blackberry-Praxistest.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Wie man seine Online-Reputation in Rekordzeit ruiniert</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-11/wie-man-seine-online-reputation-in-rekordzeit-ruiniert/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 06:02:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was das Vergessen anlangt, sind Elefanten im Vergleich zum Internet nachgerade harmlos. Wer seine eigene Online-Reputation schnellstens ruinieren möchte, dem stehen dazu alle Möglichkeiten offen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Diese <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kolumne/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kolumne">Kolumne</a> habe ich für das aktuellen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blogpiloten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blogpiloten">Blogpiloten</a>–Special <a href="http://www.blogpiloten.de" class="liexternal">Identity Management</a> geschrieben.</em><br />
<img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/11/elis-1226691932.jpg" alt="elis 1226691932 Wie man seine Online Reputation in Rekordzeit ruiniert" title="elefanten" width="250" height="200" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Obwohl Echtzeitmedium, treten die wahren Qualitäten des Netzes erst auf lange, manchmal auf sehr lange Sicht zutage: denn dank der Versatilität digitaler Daten und permanenter Fortschritte in punkto Totalerfassung benimmt sich das Netz meist wie der sprichwörtliche Elephant: es weigert sich zu vergessen. Das klingt nicht nur beunruhigend, das ist sogar äußerst verstörend, bedenkt man die Erkenntnisse der neueren Gehirnforschung: das Vergessen, so die Kartographen unseres Verstandes, sei, so die Apologeten dieser These in typisch-euphorischer Übertreibung, sei mindestens gleich, wenn nicht viel wichtiger als sämtliche Merkfunktionen zusammen. Nur dank der Gnade des Vergessens kann unser unruhiger Affengeist, wie die Buddhisten sagen, nämlich überhaupt die Flut der zahllosen Informationen vom Typ überlebensrelevant bis Klatschspalte langfristig sortieren.</p>
<p>Man kennt das ja vom Frühjahrsputz: wenn all das alte, nutzlose Gerümpel erstmal im Vorraum steht, scheint es unfassbar, dass all das Zeug jemals in das (nach wie vor vollgeräumte) Zimmer gepasst hat. Nicht auszudenken, wenn jedes unwichtige Detail sich uns für immer einprägen würde – oder wissen Sie noch, welches Ablaufdatum auf der Milchpackung stand, die Sie vor 53 Tagen eingekauft haben?</p>
<p>Falls Sie Ihre Rechnung im Supermarkt mit Ihrer Club-Vorteilskarte (raten Sie mal, welcher der beiden Geschäftspartner den „Vorteil“ hat) bezahlt haben, stehen allerdings die Chancen gut, dass irgendein Warendistributions/Customer Care/Marktforschungs Software–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/monster/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Monster">Monster</a> von Datenbank sich sehr genau daran erinnern kann, dass Sie schon wieder die „Extra-Lang-Haltbar“ Milch wählten, obwohl Sie doch sowieso jeden dritten Tag einkaufen kommen. Komischerweise immer wieder Freitags in diese andere Filiale… was das wohl zu bedeuten hat? Zweifellos genug, als dass Ihnen Columbo 2.0 im Fall der vergifteten Milchpackung einen virtuellen Strick draus drehen könnte. Und ganz genau so funktioniert im Prinzip das Netz: irgendwas Belastendes lässt sich fast immer finden.</p>
<p>Doch bevor die Freude zu groß wird, nun die schlechte Nachricht: jeder Kriminelle braucht eine Vorgeschichte, und die will sorgfältig konstruiert sein, sprich: wer erst vor wenigen Wochen in die Internet-Siedlung frisch eingezogen ist, muss sich schon ein wenig anstrengen, um seine weiße Weste rasch im Dreck zu wälzen. Negatives Identity Management unterscheidet sich dabei seinem Wesen nach keineswegs von panoptischen Wunsch über die Vollkontrolle nach Selbstrepräsentation. Daher auch die wichtigste Regel: <strong>Immer den richtigen Namen und die gleiche E-Mail Adresse verwenden!</strong> Das gilt bei allen Registrierungen und generell überall dort, wo man im Internet aufgefordert wird, seinen Namen zu hinterlassen. Stellt man (möglicherweise später) kompromittierende <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/bilder/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bilder">Bilder</a> und/oder Videos online, so sollte man darauf achten, eine gut indizierte Seite zu wählen und jedem potentiellen Interessenten Zugriff zu gewähren.  Reichliche Ausstattung aller multimedialen Inhalte mit entsprechenden Meta-Informationen gehört zur Pflicht des digitalen Rauhbeins, auch hierbei muss selbstverständlich Regel 1 beachtet werden.</p>
<p>Auch nicht schlecht: Schimpftiraden an Mailinglisten senden, deren Archive öffentlich zugänglich sind. Oder es vielleicht irgendwann mal sein werden. Glücklich, wer über eine eigene <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/homepage/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Homepage">Homepage</a>, möglicherweise sogar mit Eigenname als Domain, verfügt: man muss sich ja nicht auf zweifelhafte Inhalte beschränken, sondern kann bei der Gelegenheit auch gleich die eine oder andere illegale Software, vielleicht mit einem Trojaner garniert, zur Verfügung stellen! Der Kreativität sind dabei kaum Grenzen gesetzt, lediglich bei Blackhat Maßnahmen ist Vorsicht angebracht: schließlich will man ja nicht aus dem Google-Index herausfallen.</p>
<p>Will man das doch, dann folgt das böse Erwachen häufig dann, wenn man feststellt, dass der Content–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/aggregator/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aggregator">Aggregator</a> von den Faroröer-Inseln weder auf E-Mails noch auf Anrufe an die Mehrwertnummer reagiert. Langweilige Zeitgenossen, die meinen, sich in virtuellen Umgebungen genauso höflich und bedachtsam gerieren zu müssen wie in der richtigen Welt, gibt es genug. Ein echter Netz-Rüpel sollte daher unter allen Umständen und um jeden Preis die folgende Frage vermeiden: „Würde ich das, was ich hier gerade von mir preisgebe, auch im Fernsehen erzählen?“ *</p>
<p>*Der Fast-schon-Ex-Programmintendant des ORF Lorenz hat dazu eine eindeutige <a href="http://www.scheissinternet.at" class="liexternal">Meinung</a>.</p>
<p><small><strong>Fotocredits:</strong><br />
Titelbild: <a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=263940" class="liexternal">Elefanten Groß-Klein</a> von Johannes-D. / pixelio.de</small></p>
<p> </p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Paul Otlet: der Netz-Visionär</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Nov 2008 07:02:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[1934 fantasierte der belgische Professor Paul Otlet von einer multimedialen Maschine: der Visionär nahm in seinen Entwürfen das Internet vorweg.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie nannten ihn <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/paul-otlet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Paul Otlet">Paul Otlet</a>. Kein Wunder: das war schließlich auch sein Name. 1934 veröffentlichte der “verrückte” belgische Professor sein wichtigstes Werk “Traité de documentation”, laut Untertitel “Das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/buch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Buch">Buch</a> über das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/buch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Buch">Buch</a>”. In diesem Meta-Medium präsentierte er seine Vision einer ganz anderen Informationsorganisation. Und wenn sich heute mit seinem Oeuvre beschäftigt, dann fällt es sogar schwer zu glauben, dass es sich nicht um den Hoax einiger Medienkünstler, sondern eine historische Persönlichkeit handelt. Der folgende <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/youtube/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with youtube">Youtube</a>–Clip stammt aus der Dokumentation  <em>The Man who wanted to classify the world</em>:</p>
<p><p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/paul-otlet-der-netz-visionaer/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p><br />
<span id="more-2961"></span><br />
Paul Otlet hat das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> erfunden, die technische Grundlage — ein weltumspannendes Netz aus Elektrizität — war gerade erst im Entstehen. Doch er hat die Fundamente zu dem gelegt, was wir heute als semantische Technologien bezeichnen. Otlets Konzept ist weit älter als Ted Nelsons Xanadu Hypertext System und der älteste mir bekannte Entwurf eines “multimedialen Computers”. Kennt vielleicht jemand noch ältere Quellen?</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/homepage/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Homepage">Homepage</a> einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Arrr! Wie feierst du, erster Maat?</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Sep 2008 13:17:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 19. September 2008; ] Der international Talk-like-Pirate-Day wird in deutschsprachigen Blogosphäre als Look-Like-a-Pirate-Day zelebriert. Warum nicht? Ein paar Totenköpfe auf der Bekleidung stehen jedem Piraten gut.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">19. September 2008</td></tr></table><p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/09/illu-pirateday-1221830151.jpg" alt="illu pirateday 1221830151 Arrr! Wie feierst du, erster Maat?" title="illu-pirateday" width="250" height="156" style="float:right;margin-top:5px;margin-left:15px;border:1px solid gray;" />Heute ist der 19. September, seines stolzen Zeichens wichtigster Feiertag der internationalen Freifahrtsschifferei: weltweit feiern <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/totenkopf/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Totenkopf">Totenkopf</a>–Fans und Säbelrassler nun bereits zum <a href="http://www.talklikeapirate.com/about.html" class="liexternal">13. Mal</a> den “Talk like a pirate day”. Die ursprünglich rein private Feierei hat mittlerweile eine ganze beachtliche Eigendynamik entwickelt, denn das Segeln und/oder Surfen unter der Totenkopf-Flagge hat in den letzten Jahrhunderten nichts von seinem Reiz eingebüßt.</p>
<p>Das zeigen unter anderem die Beiträge auf <a href="http://rivva.de/about/http://uarrr.org/blog/18-09-2008/look-like-a-pirate-day-2008-heute/" class="liexternal">Rivva</a> zeigen, allerdings ist dort vom “Look-like-a-pirate-day” die Rede. <a href="http://uarrr.org/blog/18-09-2008/look-like-a-pirate-day-2008-heute/" class="liexternal">Uarrr</a> hat dazu eine großartige gif-Animation gebaut, aus der auch das Titelbild zu diesem Posting stammt und <a href="http://www.johanneskroening.de/2008/09/19/look-like-a-pirate-day-2008/" class="liexternal">Johannes</a> ist noch auf der Suche nach einem Totenkopftuch, <a href="http://www.amypink.com/2008/09/19/look-like-an-ipod-day/" class="liexternal">Amy&amp;Pink</a> sehen die ganz Sache eher metaphorisch: und in der Tat, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/multimedia/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Multimedia">Multimedia</a>–Player sind die Schatztruhen der Gegenwart: voller gestohlener Güter, und keiner kann was dagegen tun <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Arrr! Wie feierst du, erster Maat?" class='wp-smiley' title="Arrr! Wie feierst du, erster Maat?" /> </p>
<p>Also ich persönlich werde jedenfalls zur Feier des Tages mein “Music Pirate” Shirt aus dem Schrank holen, dem Papagei auf meiner Schulter eine Packung kandierte Ingwer-Sauerkirschen spendieren und mit einer Buddel Rum auf das Wohl des legendären Gentleman–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/piraten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Piraten">Piraten</a> <a href="http://jeanlafitte.biz" class="liexternal">Jean Lafitte</a> anstoßen, und zwar heute zur Geisterstunde am Alten Schloss in Gmünd. Ich kann ja nur hoffen, dass dort keine Ninjas auftauchen: denn die sind bekanntlich die Erz– und Todfeinde von uns Totenkopfträgern.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/homepage/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Homepage">Homepage</a> einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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