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	<title>datenschmutz &#187; ORF</title>
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		<title>Wienwahl: 2x2 Karten für die ATV Elefantenrunde</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Sep 2010 04:30:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 3. Oktober 2010; 20:10 bis 22:10. ] Am 3. Oktober lädt ATV die Spitzenkandidaten der Wienwahl 2010 zur interaktiven Elefantenrunde in die Wiener Stadthalle - 20 datenschmutz Leserinnen und Leser können dem Spektakel live vor Ort beiwohnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">3. Oktober 2010</td></tr><tr><td class="ec3_start">20:10</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">22:10</td></tr></table><p>Das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/orf/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ORF">ORF</a>–Monopol auf sogenannte “Elefantenrunden” ist gebrochen — vor dem Ergebnis der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wienwahl/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wienwahl">Wienwahl</a> zittern Lokal– und Bundespolitiker so sehr, dass sich sogar die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/spoe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with SPÖ">SPÖ</a> wie weiland vor der NR-Wahl nicht mehr traut, im Privatfernsehen durch Abwesenheit zu glänzen. Am kommenden Sonntag, dem 3. Oktober 2010, lädt <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/atv/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ATV">ATV</a> die Spitzenkandidaten der vier Parteien (BZÖ und KPÖ kann man nun wirklich nicht als “Parteien” bezeichnen) und 4 datenschmutz Leser in die Wiener Stadthalle ein. Jawoll-mit-Doppel-L, richtig gelesen: Sie können den gewiss hitzigen verbalen Schlagabtausch nicht nur im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/fernsehen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Fernsehen">Fernsehen</a>, sondern live vor Ort erleben. Martin Thür  findet nämlich genau wie ich, dass datenschmutz Leser <a href="http://www.facebook.com/datenschmutz?v=wall&#038;story_fbid=121379577915107&#038;ref=mf" class="liexternal">die besten</a> sind und hat mir 2x2 Tickets für die große Live-Horror-Show in der Stadthalle zur Verlosung überlassen. Muchos Gracias!</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/wienwahl.jpg" alt="wienwahl Wienwahl: 2x2 Karten für die ATV Elefantenrunde" title="Wien hat die Qual der Wahl" width="600" height="537" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Wer Interesse hat, am 3. Oktober Bundeshauptstadt-Politik mal ganz hautnah zu erleben, ist hiermit herzlich zur groß Live-Show eingeladen — ich werd mir das auf jeden Fall anschauen, denn bei der letzten ATV “Meine Wahl” Aufzeichnung (es ging drum, ob Heinz Fischer oder Fischer Heinz Bundespräsident wird) hatten wir im Bloggers’ Newsroom einen Heidenspaß. Gemeinsam ablästern macht eben doppelt Freude!</p>
<p>Hier die Eckdaten in aller Kürze:</p>
<blockquote><p>Eingang ist der Haupteingang der Halle F am Roland-Rainer Platz  (gegenüber  Lutz /Hütteldorferstraße, U6 Station Burggasse, 1150 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wien">Wien</a>).<br />
Bitte vor 19:20 Uhr kommen, wegen Security Check und Akkreditierung. Die Sendung dauert von 20.10 Uhr bis 22.10 Uhr.</p></blockquote>
<h2 id="toc-wie-komme-ich-zu-meiner-akkreditierung">Wie komme ich zu meiner Akkreditierung?</h2>
<p><span id="more-23262"></span></p>
<p>Wer am Sonntag bei der Aufzeichnung in der Stadthalle dabei sein möchte, hinterlässt einfach einen Kommentar zu diesem Beitrag; ich muss bis Freitag die Gästeliste an Martin schicken. Ich kann wie gesagt 2x2 Karten vergeben, daher:</p>
<ul>
<li>Wenn mehr als 2 datenschmutz-Leser mitmachen, entscheidet das Los.</li>
</ul>
<p>In jedem Fall werden die Gäste/Gewinner am Freitag verständigt, also bitte unbedingt eine gültige E-Mail Adresse eingeben! (Man kann auf datenschmutz auch kommentieren, ohne die E-Mail anzugeben; aber dann wird’s schwierig mit der Akkreditierungsbestätigung, und da die Aktion recht kurzfristig stattfindet, tu ich mir schwer, den Andrang abzuschätzen.) Und: Das ist zwar kein “Gewinnspiel” im klassischen Sinn, aber man weiß ja nie, hinter welchem Busch ein Jurist lauert, insofern: es gelten die üblichen <a href="http://blog.datenschmutz.net/gewinnspiele/#tnb" class="liinternal">Teilnahmebedingungen</a>.</p>
<h3 id="toc-die-live-diskussion">Die Live-Diskussion</h3>
<p>Die Wogen dürften hoch schlagen, sowohl bei den Gästen als auch beim Publikum, dessen Zusammensetzung nicht unbedingt den realen politischen Kräfteverhältnissen entspricht:</p>
<blockquote><p> Die politische Konfrontation wird vor Publikum ausgetragen, wobei ATV das Kartenkontingente per Vorkaufsrecht zu gleichen Teilen auf SPÖ, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oevp/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ÖVP">ÖVP</a>, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/fpoe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with FPÖ">FPÖ</a> und Grüne aufgeteilt hat. Moderiert wird die Sendung von Sylvia Saringer und Meinrad Knapp. <small>[<a href="http://derstandard.at/1285199184435/Wien-Wahl-ATV-und-Puls-4-mit-eigenen-Elefantenrunden" rel="nofollow" class="liexternal">DerStandard.at</a>]</small></p></blockquote>
<p>Ähnlich wie bei <a href="http://blog.atv.at/ampunkt" class="liexternal">Am Punkt</a> setzt ATV auf rege Publikumsbeteiligung: bereits im Vorfeld können Fragen an die Spitzenkandidaten <a href="http://atv.at/contentset/821732-atv-meine-wahl/1193425" class="liexternal">deponiert</a> werden. Moderiert wird die Diskussion von Sylvia Saringer und Meinrad Knapp. Den “windigen” Trailer finde ich ausgesprochen gelungen:</p>
<div align="center"><script src="http://pro.hit.gemius.pl/gstream.js"></script><object width="400" height="350"><param name="movie" value="http://atv.at/flash/EmbedPlayer/EmbedPlayer.swf" /><param name="FlashVars" value="environment=production&amp;configPath=http%3A%2F%2Fatv.at%2Fflash%2Fflash%2FEmbedPlayer%2F&amp;contentSetId=821732&amp;activeClipId=1200229"><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="allowFullscreen" value="true" /><embed src="http://atv.at/flash/EmbedPlayer/EmbedPlayer.swf" width="400" height="350" name="EmbedPlayer" allowScriptAccess="always" allowFullscreen="true" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="environment=production&amp;configPath=http%3A%2F%2Fatv.at%2Fflash%2Fflash%2FEmbedPlayer%2F&amp;contentSetId=821732&amp;activeClipId=1200229"></embed></param></object><br /><a href="http://atv.at/contentset/821732-ATV%20Meine%20Wahl/1200229/0" class="liexternal">ATV Meine Wahl</a> auf <a href="http://www.atv.at" class="liexternal">ATV.at</a></div>
<p>2 Stunden große Politik-Theater, 2 Stunden Live-Fernsehen, 2 Stunden Stadthalle — aber wer hat schon an einem Sonntagabend 6 Stunden Zeit? ATV erledigt das alles in einem Drittel der Zeit, und es würd mich freuen, Sie / dich am kommenden Sonntag in der Wiener Stadthalle zu treffen. Ich meine, die Diskus-Inquisition könnte durchaus unterhaltsam werden und idealerweise Anhaltspunkte für die diesmal ohnehin reichlich schwierige Wahlentscheidung liefern.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Wenn Medien das Medienspiel spielen</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Sep 2010 22:23:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bundespräsident Heinz Fischer hat eine klare Empfehlung ans profil Magazin anlässlichen dessen 40. Geburtstag: es möge weiter seine Rolle als kritisches Magazin spielen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/profil/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Profil">Profil</a>, ein österreichisches Wochenblatt, feierte dieser Tage seinen 40. <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/geburtstag/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Geburtstag">Geburtstag</a>. In der aktuellen Ausgabe verraten auf Seite 121 einige Testimonials ihre Zuneigung zu Christian Rainers Magazin, darunter auch UHBP Heifi (Unser Herr Bundespräsident Heinz Fischer). Sein Statement erheiterte mich noch weit mehr als Laura Rudas’ Sager von der <a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-09/die-angst-vor-der-politik-von-laura-rudas/" class="liinternal">vorgestrigen Politik</a>, denn er zeigt scharfe Beobachtungsgabe sowie immensen Sinn für Realismus, den ich dem stets auf Konsens bedachten Heinz Fischer zugegebenermaßen so nicht zugetraut hätte. Mag die Medienschelte auch unfreiwillig geschehen sein, so trifft sie doch des nassen Pudels Kern mitten in die Leber. Sprach der Bundespräsident:</p>
<blockquote><p>profil soll seine Rolle weiterspielen — nämlich ein kritisches Magazin im Pluralismus der österreichischen Medienlandschaft zu sein.</p></blockquote>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/jedi.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[21737]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/jedi-600x434.jpg" alt="jedi 600x434 Wenn Medien das Medienspiel spielen" title="Das Medien-Rollenspiel" width="600" height="434" style="border:1px solid orange;" /></a><span id="more-21737"></span></p>
<p>Beileibe nichts gegen das Profil, schließlich braucht jede Peer Group ihr Wired, und ich schätze Rainer Nikowitz’ Satiren über alle Maßen — Gratulation zur Geburtstagsrede! Und ich meine, dass das profil nicht unmaßgeblich so manchen Skandal-Stein der Republik ins Rollen gebracht hat und immer noch bringt. Kurz gesagt: das ist gar nicht alles gespielt, sondern manchmal ziemlich echt. So ganz generell besehen hab ich trotzdem häufig das ganz und gar nicht dumpfe Gefühl, dass wir hierzulande in einem unglaublich simulativen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/mediensystem/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Mediensystem">Mediensystem</a> festhängen. So in etwa:</p>
<p>Profil spielt die Rolle des kritischen Magazins, der Standard die der wirtschaftsliberalen Zeitung, die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/presse/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Presse">Presse</a> gibt in der Daily Soap den konservativen, aber wohlhabenden Onkel, der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/orf/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ORF">ORF</a> tritt in der Rolle des unabhängigen Rundfunksenders auf (wenngleich weit weniger überzeugend als die übrigens Akteure), Hans Dichands Erben dagegen nimmt man den Boulevard-Clan durchaus ab. Wolfi Fellner sorgt alle paar Folgen mal wieder für Spannung, und auch die Kritiker des Mediensystems haben sich bestens mit ihren Rollen abgefunden: Armin Thurnher scheint der tragikomische Part des Rufers in der Wüste wie auf den Leib geschneidert, sein editorialer Stehsatz erhöht den Wiedererkennungswert der Serie für Stammseher beträchtlich. Zugegeben, einzelne Folgen wirken unglaubwürdig — wer glaubt schon, dass im echten Verlagsleben ein tendenziell linker Herausgeber das konsumfördernde Lifestyle-Magazin für einen Kreditkartentandler verfertigt?</p>
<p>Viele weitere Akteure dieser durchwegs absurd-komischen, aber äußerst populären Fernsehserie verdienten Erwähnung: eine <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ingrid-thurnher/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ingrid Thurnher">Ingrid Thurnher</a> etwa, die die Rolle der kritischen Polit-Journalistin so überzeugend spielt, dass das Publikum schon seit mehreren Wahlen ihre vorhersehbaren <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interview/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interview">Interview</a> mit forscher Fragetechnik verwechselt, ein Harald Fiedler, der wie alle postmodernen, selbstreferentiellen Autoren nur ausgesuchte Fans findet — aber ich will nicht weiter spoilern, sondern bloß abschließend sagen: Bravo, Herr Bundespräsident, so offen wagte das hierzulande noch kein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/politiker/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Politiker">Politiker</a> auszusprechen. Und jetzt muss ich ins Studio, denn ich hab mal wieder einen Gastauftritt. Sie würden’s nie erraten: ich spiel den Blogger!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Das FutureZone Drama: ein öffentlich-rechtliches Missverständnis</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2010-06/das-futurezone-drama-ein-oeffentlich-rechtliches-missverstaendnis/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 14:28:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die FutureZone soll ein Opfer des neuen ORF Gesetzes werden. Allenthalben erhebt sich ein großen Zetern und wehklagen, dabei wäre nun genau der richtige Augenblick, um die gesamte IT-Bericherstattung des ORF jenseits kurzsichtiger Konservativismen zu überdenken und neu zu gestalten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://futurezone.orf.at" rel="nofollow" class="liexternal">ORF FutureZone</a>, ein auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/it/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with IT">IT</a>–News spezialisiertes Nachrichtenangebot des staatlichen österreichischen Rundfunks ORF soll im Rahmen eines neuen  Rundfunkgesetzes eingestellt werden, was für erheblichen Unmut in der österreichischen Social Media Szene sorgt. Dass “die Verleger” ein neues Projekt planen, sei der eigentliche Grund dieses “Bauernopfers”. In der zugehörigen <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=116069241770475" class="liexternal">Facebook-Gruppe</a> haben die Wogen der Empörung bereits in Wellen des Aktionismus umgeschlagen:</p>
<blockquote><p>Wir wollen eine Petition an den ORF richten, damit dieser die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/futurezone/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Futurezone">FutureZone</a> nicht abdreht, sondern der Community übergibt. Und die Community sind alle, die wollen, dass es die FuZo weiter gibt. Lasst uns eine Genossenschaft gründen, an der sich alle Interessierten beteiligen können und die in Zukunft den Betrieb der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/futurezone/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Futurezone">FutureZone</a> weiterführt und ausbaut.</p></blockquote>
<p>Ich persönlich verstehe nicht ganz, warum man für den Betrieb eines Multi-Author Blogs eine Genossenschaft gründen muss oder soll und was genau mit dieser “Übergabe” gemeint sein soll. Weiters ist mir vollkommen neu, dass zum Start eines Weblogs über IT/Gesellschafts-Themen in irgendeiner Weise die Zustimmung des ORF erforderlich ist. Was mich aber letztendlich zu diesem Beitrag motiviert hat, ist ein grundlegendes Missverständnis in der Debatte: um den IT-politisch Informationsbedarf abzudecken, muss der Staatssender kein Online-Medium betreiben, das über jeden Rülpser von Steve Jobs und jede 0,0xte Android-Versionsänderung redaktionell remixt.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/06/fuzo.jpg" alt="fuzo Das FutureZone Drama: ein öffentlich rechtliches Missverständnis" title="Keine Zukunft für die Futurezone?" width="600" height="497" style="border:1px solid gray;margin-bottom:15px;" /></div>
<p>Anstatt in reflexhafter Manier den Niedergang der Demokratie zu bejammern, wäre jetzt der richtige Augenblick, die verschiedenen IT-Redaktionen des ORF zu bündeln. Es bestünde sogar die einzigartige Chance, ein neues Kompetenz-Zentrum innerhalb des ORF zu schaffen, das jene Teil der IT-Berichterstattung abdeckt, die private Medien nicht leisten können.<span id="more-4296"></span></p>
<p>Um nicht missverstanden zu werden: ich habe nichts gegen die FutureZone, ganz im Gegenteil. Zu behaupten, dass ich sie aus anderen als professionellen Gründen (sprich Monitoring) regelmäßig gelesen hätte, wäre maßlos übertrieben. Dass die Redaktion stets “investigativ recherchiert”, halte ich nicht zuletzt aufgrund persönlicher Erfahrungen im Rahmen unseres <a href="http://internetrat.at" class="liexternal">Internetrat-Projekts</a> für maßlos übertrieben. Dass der Löwenanteil der Meldungen wie bei allen derartigen Medien von den Big 3 (plus Heise in Europa) abgeschrieben sind, will ich der FuZo auch gar nicht vorwerfen, die Redakteure können ja nix dafür, dass die ORF On Strategie nicht primär auf Welt– respektive Demokratieverbesserung, sondern auf Page Impressions abzielt. Dennoch ist mir die öfters aufgetauchte Argumentationslinie „Bevor der ORF *unerwünschte Sendung hier einfügen* produziert, ist mir lieber, er gibt meine GIS-Beiträge für die FutureZone aus.“ schlicht und ergreifend zu wenig für eine Rechtfertigung eines weitgehend eigenständig agierenden Steuergeld-IT-Blogs.</p>
<h2 id="toc-das-kind-beim-namen-nennen">Das Kind beim Namen nennen</h2>
<p>Die journalistisch hochwertigen Artikel, die investigativen Beiträge über in der Tat extrem relevante Datenschutz– und Bürgerrechts-Themen kamen in der Vergangenheit nicht von “der FutureZone Redaktion”, sondern so gut wie ausschließlich von deren Gründer Erich Möchel, den ich fachlich wie persönlich über alle Maßen schätze. Dass ein großer Teil seiner Reportagen zu Enfopol auf Telepolis respektive im c’t veröffentlich wurde, ist mehr als symptomatisch und zeigt ein spezifisches Problem des österreichischen Mediensystems auf: wir leider unter dem Economies of Scales eines Kleinstaats und unter Medienpolitikern mit dem Weitblick von Kellerzwergen.</p>
<p>Das lässt sich mathematisch erklären (die Scales, nicht die Kellerzwerge): Wenn sich 3% der Bevölkerung für ein Thema interessieren, dann ergibt das in Österreich bei 8 Millionen Einwohnern eine potentielle Zielgruppe von 240.000 Personen, im zehnmal so großen Deutschland sprechen wir von 2,4 Millionen. Ergo kann der österreichische Markt viele “Nischenprodukte” nicht tragen, und genau hier versucht der Staat regulierend einzugreifen und eine gewisse “Grundversorgung” mit als demokratiepolitisch und kulturell wünschenswerten Medieninhalten sicher zu stellen.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/06/fuzo2.jpg" alt="fuzo2 Das FutureZone Drama: ein öffentlich rechtliches Missverständnis" title="FuZo Schlagzeilen" width="600" height="420" style="border:1px solid gray;margin-bottom:15px;" /></div>
<p>Das wäre die Idee hinter dem ORF, doch alle Theorie ist grau. Und den Irrsinn, der in Österreich seit Jahrzehnten praktiziert wird, muss man sich in diesem Kontext einmal mehr auf der Zunge zergehen lassen: da leistet sich der Staat einen staatlichen Rundfunksender, welcher Defizite der freien Medienwirtschaft ausgleichen soll, lässt jeden Bürger GIS-Gebühr bezahlen und nutzt die politisch kontrollierte Senderstruktur jahrzehntelang konsequent dafür, sogenannten “Weiße Elefanten”, also Politpensionäre, mit überhöhten Gehältern “dauerzuparken”. Irgendwann stößt die Finanzierbarkeit des Molochs, der ja auch noch Medieninhalte produzieren soll, an ihre Grenzen, und Intendanz um Intendanz jammert und fleht um die Anhebung der Werbezeiten, die in der Regel auch gewährt werden. Denn allein über Gebühren ließe sich der ORF längst nicht mehr finanzieren, da kosten schon allein die eingekauften US-Serien viel zu viel. Und wo kämen wir denn da hin, wenn der Staatssender den “lukrativen Werbemarkt” und den Sektor “Unterhaltung” den privaten Anbietern überlassen müsste? Genau diese verquere Logik ist scheinbar vollkommen unreflektiert von weiten Teilen der Social Media Szene übernommen worden, die nun für eine Erhaltung der FuZo trommelt – obwohl das Befürworten öffentlich-rechtlicher Medieninhalte meiner Meinung nach mit einem scharfen Profil und einem Fokus auf öffentlich-rechtlichen Mehrwert einhergehen muss, und genau der sollte auch hinterfragt werden dürfen. Profil-Kolumnist <a href="http://audio.profil.at/index.php?MessageId=2502465&#038;ActiveDate=2010-06-14&#038;activeCate=9&#038;alltext=2" class="liexternal">Sven Gächter</a> schlägt diese Woche in eine ähnliche Kerbe:</p>
<blockquote><p>Das ORF-Biotop neigt – mitunter aus guten Gründen – zur Wehleidigkeit, wenn es um die Diskussion seiner Arbeitsbedingungen geht. Zur Selbstkritik neigt es nicht. Übergeordnete Strukturprobleme bieten keine stichhaltige Entschuldigung für inhaltliche Defizite, die den Legitimationsanspruch des Senders zum Teil dramatisch unterhöhlen.</p></blockquote>
<p>Um auf die FutureZone respektive die Rolle der IT-Berichterstattung im ORF-Kontext zurück zu kommen: Lasst doch einfach Heise, Computerwelt, Computerwoche und Co. über marktgetriebene IT Trends im Allgemeinen berichten und konzentriert euch auf jene Bereiche, die tatsächlich politische und kulturelle Relevanz haben und von privaten Anbietern nicht oder nicht ausreichend abgedeckt werden. Ich kann einfach nicht mit gutem Gewissen dafür eintreten, dass mit meinem Steuergeld eine Redaktion finanziert wird, die zum Großteil Meldungen wie “<a href="http://futurezone.orf.at/stories/1650827/" rel="nofollow" class="liexternal">Lange Wartezeiten für iPhone 4</a> — Rekordandrang verzögert Auslieferung” von den Primärquellen ab– und umschreibt. Wenn ich mir angesichts des realen redaktionellen Angebots Christoph Chorherrs <a href="http://chorherr.twoday.net/stories/6376015/" class="liexternal">Kommentar</a> durchlesen, dann frage ich mich, ob er eigentlich von der gleichen FutureZone spricht wie ich:</p>
<blockquote><p>Besonders verlässlich, weil sie Nachrichten zu den ThemenBürgerrechten im digitalen Zeitalter bietet, ist die FutureZone von ORF On. Sie hat sich gerade auf EU-Ebene um Themen gekümmert, die sonst niemand beackern konnte. Warum? Sie haben offensichtlich ausreichend redaktionelle Kraft auf die Behandlung dieser Themen und schauen nicht auf eine simple Bilanzrechnung. […] Diese langwierige analytische Arbeit ist für private Medien nur schwer zu leisten, umgekehrt können diese jederzeit auf die Vorarbeit der FutureZone-Redaktion zurückgreifen.</p></blockquote>
<p>Ich wünsche mir jenes Medium, von dem Chorherr hier spricht. Ich wünsche mir eine IT-Redaktion im ORF, welche die geballte Kompetenz von FutureZone, Matrix, Digital Leben und Co. zusammenfasst. Ob diese Redaktion dann Fernseh-, Radio– oder Online-Beiträge produziert, ist zweitrangig (wobei ein IT-Magazin im Staatsfernsehen längst überfällig ist). Sinn und Zweck wäre die konsequente, langfristige Beackerung von Themen wie <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenspeicherung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Datenspeicherung">Datenspeicherung</a>, eGovernment, Auswirkungen der neuen Medien aufs Bildungssystem und Ähnliches, nicht darum, mit Steuergeldern Pressemeldungen umzuschreiben. Selbstverständlich wäre eine vertikale *und* horizontale Integration dieser Themen mehr als wünschenswert. Alle, die mit der Keule des digitalkulturellen Niedergangs drohen, sollen sich die folgende Frage stellen: Wenn diese Themen wirklich so wichtig sind, sollten sie dann wirklich auf die einsame Insel verbannt werden? Wenn wir in der Informationsgesellschaft leben, wenn <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> und Co. in der Tat eine so große Rollen spielen, warum braucht man dann ein old-school Blog? Wäre es denn nicht wesentlich adäquater, die betreffenden Themen ins bestehende Angebot zu integrieren? Oder anders gefragt: wenn eGovernment Themen Relevanz besitzen, warum nicht im Politik-Ressort drüber berichten? Wenn wieder mal ein Innenminister mehr über seine Bürger wissen möchte, als das Gesetz erlaubt, warum nicht in der Innenpolitik drüber berichten? Fragen über Fragen, die eine „Genossenschaft“ der Cyber-Konservativisten wohl kaum beantworten können wird.</p>
<p>PS: Natürlich frage ich mich, ob in diesem Bereich ein politisch gesteuerter Staatsfunk wirklich der geeignetste Betreiber sein kann — Intervenieren können Politiker schließlich nicht nur bei Fernsehbeiträgen. Aber das ist ein anderes Posting und soll ein andermal erzählt werden.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Was wäre die Mediaplanung ohne das staatliche Internet?</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-11/was-waere-die-mediaplanung-ohne-das-staatliche-internet/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 13:56:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Arnold, Hilfe - der hässliche Mann aus dem Fernsehen ist in meinem Rechner! Ach mach dir keine Sorgen, Hilde - das ist bloß das staatliche Internet!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>“Was wäre <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> ohne O und R und F?” fragt die ORF Enterprise via Inserat auf der ersten Seite des dieser Tage erschienen Handbuch Nr. 5 von Werbeplanung.at. Nun, die Antwort ist simpel: es wäre ein <em>Intenet</em>. </p>
<div align="center"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/11/orfent.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[3932]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/11/orfent-600x341.jpg" alt="orfent 600x341 Was wäre die Mediaplanung ohne das staatliche Internet?" title="orfent" width="600" height="341" style="border:1px solid orange;" /></a></div>
<p>Allerdings finde ich, dass im Anzeigentext einige essentielle Informationen fehlen und schlage daher für die kommende Ausgabe folgende überarbeitete Fassung vor:</p>
<blockquote><p>Österreichs beste <strong>und zugleich schlechteste, weil nämlich einzige mit Steuergeldern und GIS-Gebühren finanzierte</strong> Seite: ORF.at, ab sofort im Portfolio der ORF-Enterprise. Mit 38,5% Netto-Monatsreichweite, das entspricht rund 1,9 Millionen Unique Usern pro Monat ist der ORF <strong>dank einer zauderhaften, demokratiepolitisch verantwortungslosen und generell abwesenden Medienpolitik als staatlicher Rundfunk nun</strong> auch im Web klare Nr. 1. Somit bieten wir Ihnen mit TV, Hörfunk und nun auch Online drei marktführende elektronische Medien<strong>, welche die Genese eines wirtschaftlich tragfähigen privaten elektronisch/digitalen Mediensystems wirksam verhindern — denn <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oesterreich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Österreich">Österreich</a> hat zu lange Zeit an der Grenze zum Ex-kommunistischen Block verbracht, um die Vorteile politisch besetzter Intendantenposten nicht zu kennen</strong>. Das perfekte 360 Grad Kommunikatioinsspektrum aus einer Hand — effizienter kann man nicht werben.<strong>Woanders auch nicht.</strong></p></blockquote>
<p><span id="more-3932"></span></p>
<p>PS: Arme oe24 Webmaster: die mussten trotz über 2,8 Fantastilliarden, äh Verzeihung, Millionen Besuchern pro Monat nach dem Rausschmuss aus der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oewa/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ÖWA">ÖWA</a> ihren Platz via Anzeige erkaufen; das Layout ist ebenso gelungen wie der Gag in der Fußnote:</p>
<blockquote><p>*) Quelle: Marketagent. Repräsentatitve Online–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/umfrage/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Umfrage">Umfrage</a> im August 2009</p></blockquote>
<p>Aber klar doch — warum die Serverlogs auswerten, wenn man auch eine repräsentative Umfrage machen kann? Ich sag dazu nur: <em>On the internet, nobody knows your a dog.</em> Und: datenschmutz hatte 333 Besucher, und zwar <em>in letzter Sekunde</em>. Wundern Sie sich also nicht, wenn’s in Zukunft wieder heißt:</p>
<p>Sie: “Arnold, Hilfe — der hässliche Mann aus dem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/fernsehen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Fernsehen">Fernsehen</a> ist in meinem Rechner!“<br />
Er: “Ach mach dir keine Sorgen, Hilde — das ist bloß das staatliche Internet!”</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ritchie-pettauer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ritchie Pettauer">Ritchie Pettauer</a> / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Video-Interview: Der mit dem Wolf twittert</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 12:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Anschluss an seinen Eröffnungsvortrag beim Werbeplanung Summit habe ich Armin Wolf über Twitter und die österreichische Blogosphäre befragt. Der ZIB2 Anchorman hat in den letzten Monaten Twitter als direkten Feedback-Kanal zu schätzen gelernt und ist der populärste deutschsrpachige Microblogger Österreichs.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während viele User ihre ersten Quoten-Erfahrungen mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/twitter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Twitter">Twitter</a> sammeln, ist Reichweite für den österreichischen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/zib2/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ZIB2">ZIB2</a> <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/anchorman/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Anchorman">Anchorman</a> Armin Wolf ganz und gar nichts ungewohntes: durch seine für <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/orf/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ORF">ORF</a>–Verhältnisse außergewöhnlich kritischen Interviews mit Studiogästen gewann der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/journalismus/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Journalismus">Journalismus</a>–Profi rasch Fans. Vor einigen Monaten begann Armin Wolf, Twitter intensiv als “Fernseh-Rückkanal” zu nutzen: er fordert die Seher auf, Interviewfragen vorzuschlagen, berichtet über seine Arbeit und unterhält sich mit seinen Seherinnen und Sehern. Innerhalb kürzester Zeit avancierte <a href="http://twitter.com/arminwolf" class="liexternal">@arminwolf</a> zu einem der meist-gefollowten Microblogging-Accounts Österreichs. Nach seinem Eröffnungsvortrag am <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/werbeplanung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Werbeplanung">Werbeplanung</a> <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/summit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Summit">Summit</a> 2009 habe ich Herrn Wolf vor die datenschmutz-Cam gebeten und ihn unter anderem gefragt, warum es in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oesterreich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Österreich">Österreich</a> keine relevanten Blogs gibt. Zwar versuchte ein äußerst hartnäckiger Müllwagen mehrfach, unser Interview vor der Nationalbibliothek zu stören — aber wir haben uns davon nicht aus der Ruhe bringen lassen:</p>
<p><p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-07/video-interview-der-mit-dem-wolf-twittert/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p><span id="more-3587"></span></p>
<p>Armin Wolfs Eröffnungsvortrag am Summit hat mir sehr gut gefallen: sein Zugang ist vollkommen untechnisch, zu schätzen weiß der Journalist an Twitter vor allem das rasche Feedback. Manchmal reichen 140 Zeichen dann aber doch nicht aus — weitere Reflexionen des ZIB2 Anchorman findet man auf seinem <a href="http://zib.orf.at/zib2/wolf/" rel="nofollow" class="liexternal">ORF-Blog</a>.</p>
<h3 id="toc-ber-armin-wolf">Über Armin Wolf</h3>
<p>Der gebürtige Innsbrucker (Jahrgang 1966) arbeitet seit 1985 für den ORF, u.a. als Politik-Redakteur, USA-Korrespondent in Washington D.C., Redaktionsleiter der Zeit im Bild 3 und als Moderator von “Offen gesagt”, “Pressestunde” und der ORF-“Sommergespräche” 2005. Wolf hat Politikwissenschaft, Soziologie und Zeitgeschichte studiert (Mag. Dr. phil.) und ist regelmäßig Lehrbeauftragter für Politikwissenschaft an den Universitäten Wien und Innsbruck. 2006 erschien sein Buch <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3707600688?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3707600688" class="liexternal">Promi-Politik. Prominente Quereinsteiger im Porträt</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3707600688" width="1" height="1" border="0" alt=" Video Interview: Der mit dem Wolf twittert" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Video Interview: Der mit dem Wolf twittert" /> (gem. mit Euke Frank, Czernin-Verlag Wien), im Sommer 2007 erschien im Nomos-Verlag <a href="http://www.amazon.de/gp/product/383292874X?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=383292874X" class="liexternal">Image-Politik: Prominente Quereinsteiger als Testimonials der Politik</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=383292874X" width="1" height="1" border="0" alt=" Video Interview: Der mit dem Wolf twittert" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Video Interview: Der mit dem Wolf twittert" />. Für seine journalistische Tätigkeit wurde Armin Wolf vielfach ausgezeichnet.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ritchie-pettauer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ritchie Pettauer">Ritchie Pettauer</a> / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Kämpfen für/um Heinz Prüller</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-02/kaempfen-fuerum-heinz-prueller/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 07:13:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie's scheint, will der ORF Heinz Prüller einfach so loswerden - aber das lassen sich die Gebührenzahler nicht gefallen. Der Widerstand hat begonnen und breitet sich wie ein Lauffeuer über Facebook aus!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/02/heinz-prueller.jpg" alt="heinz prueller Kämpfen für/um Heinz Prüller" title="Heinz Prüller" width="250" height="146" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Wir kämpfen den gerechten Kampf — gegen Windmühlen, den Küniglberg und das Vergessen. Und für die Rückkehr des Mannes, den sie <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/heinz-prueller/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Heinz Prüller">Heinz Prüller</a> nannten. Dass selbst ich bei meiner ausgeprägten Abneigung gegen fern-elektro-mediale Sportbeobachtung (mit Ausnahme von K1) diesen Namen kenne, liegt einzig und allein daran, dass Meister Prüller eine wandelnde Motorsportlegende ist.</p>
<p>Ja, man könnte durchaus so weit gehen zu behaupten, dass jeder Österreicher, der im Lauf seines Lebens die markigen Worte des Formel-1-Kommentators geradezu mit der Muttermilch aufgesaugt hat. Doch nun der große Schock:</p>
<blockquote><p>Erdbeben in der österreichischen Formel-1-Medienlandschaft: Heinz Prüller, seit 1965 ununterbrochen Grand-Prix-Kommentator für den öffentlich-rechtlichen TV-Sender ‘<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/orf/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ORF">ORF</a>’, wird 2009 abgelöst. Als Nachfolger wird der bisherige Boxengassenreporter Ernst Hausleitner das Mikrofon übernehmen.</p>
<p>Eine offizielle Bestätigung seitens des ‘ORF’ steht noch aus. Ein Sprecher des Senders erklärte jedoch auf Anfrage von ‘Motorsport-Total.com’, dass es zu diesem Thema heute noch eine Presseaussendung geben wird.</p></blockquote>
<p>So spricht die <a href="http://www.facebook.com/inbox/readmessage.php?t=1030198113295#/group.php?gid=49431854038" class="liexternal">Facebook-Gruppe</a>, die sich in bester Social Media Campaigning Tradition für die Rückkehr der Legende ans Mikro einsetzt. Die Zitate der User sagen alles:</p>
<blockquote><p>“Ich werde es vermissen, wie er “Hydraulik” sagt… seufz!“<br />
“heinz prüller ist österreichs john madden!!! ohne den geht’s nicht!!!“<br />
“<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/formel-1/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Formel 1">Formel 1</a> ohne Heinz macht keinen sinn !!!”</p></blockquote>
<p>Vorschläge, Protestaktionen, öffentliche Fernseher-Verbrennungen (man weiß eh nicht, wohin mit der alten Röhrnkiste) sind angesagt. 1.123 Mitglieder erreichte die Gruppe in Rekordzeit, und mir fällt eigentlich nur ein einziges Exit-Szenario ein: wenn die Rückkehr zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/staatsfunk/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Staatsfunk">Staatsfunk</a> nicht klappt, dann muss Heinzi zukünftig eben auf ATV Motorsport moderieren. Die Formel 1 Rechte werden zwar kaum leistbar sein, aber da der sowieso der Kommentator im Vordergrund steht, tut’s ja vielleicht auch die österreichische Auto-Crash–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/meisterschaft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Meisterschaft">Meisterschaft</a> in Wolkersdorf.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Vom Scheiss– zum Super-Internet</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-11/vom-scheiss-zum-super-internet/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 10:28:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Online-Generation spottet nicht nur, sie bemüht sich durchwegs um konstruktive Lösungen: nach dem legendären Lorenz-Sager riefen nun die Elevate-Macher eine neue Plattform ins Leben, die dem ORF Impulse in Richtung Bürgernähe und Partizipation geben soll. Wenn da bloß die neue Führungsriege mitspielt - denn schließlich wechselt in .at gerade die Regierung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/11/superinternet-1227263135.jpg" alt="superinternet 1227263135 Vom Scheiss  zum Super Internet" title="superinternet" width="250" height="50" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Seit der Eröffnungsdiskussion zum diesjährigen Elevate <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/festival/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Festival">Festival</a> freut sich die Duden-Redaktion über eine neue Redewendung: <a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/elevate-rueckblick-super-festival-scheiss-internet/" class="liinternal">einen Lorenz performen</a> steht für gut getimte Pauschalverurteilungen zum Zwecke des (möglicherweise gar unbeabsichtigten) Linkbaiting. Aber genug gelacht, die Macher des Festivals riefen gemeinsam mit dem Studiengang <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/journalismus/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Journalismus">Journalismus</a> und Unternehmenskommunikation (FH Joanneum) eine Seite ins Leben gerufen, die den konstruktiven Dialog fördern soll.</p>
<p><a href="http://scheissinternet.at/" class="liexternal">Scheissinternet</a> oder <a href="http://www.superinternet.at" class="liexternal">Superinternet</a> — für wen wird sich unser Kandidat, der österreichische <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/rundfunk/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rundfunk">Rundfunk</a>, entscheiden? Unter letzterer Adresse haben willige Mitgestalter die Möglichkeit, entweder via E-Mail Formular oder nach erfolgter Registrierung auch als öffentliches Posting diverse Verbesserungsvorschläge und Wünsche zu deponieren. Alle Beiträge werden zur späteren Aufbereitung in einem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wiki/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wiki">Wiki</a> gesammelt — und sollen keineswegs ungehört verhallen:</p>
<blockquote><p>Der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/orf/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ORF">ORF</a> hat bereits Gesprächsbereitschaft signalisiert und der Geschäftsführer von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/orf/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ORF">ORF</a>.at, Karl Pachner, hat sich bereit erklärt, sogar in Form von Workshops Zwischenergebnisse zu evaluieren. Somit kann mit diesem Projekt konkret etwas bewegt werden, wenn ihr zahlreich mitarbeitet und den Druck aufrecht erhält!</p></blockquote>
<p>Die ersten öffentlichen Vorschläge machen ja schon mal hochgradig Sinn: Manu wünscht sich eine Veröffentlichung aller Eigenproduktionen unter CC-Lizenz und Clemens wünscht sich direkte Kontakt– und Feedbackmöglichkeiten zu allen ORF-Mitarbeitern. Durchaus erfüllbare Forderungen, alles nur eine <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/frage/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Frage">Frage</a> des politischen Willens. Da kann man ja nur hoffen, dass die Gespräche erst beginnen, wenn die neue Regierung ihre Fernseh-Führungsriege installiert hat, sonst wär’s schade um den Aufwand.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ritchie-pettauer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ritchie Pettauer">Ritchie Pettauer</a> / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>US-Wahlkampf: Twitter kam ins Fernsehen</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Oct 2008 08:11:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im US-Wahlkampf spielt Twitter mittlerweile eine beträchtliche Rolle als Live-Chat: die Anwendungsmöglichkeiten des flexiblen Micro-Bloggings-System sind in der Tat fast unbegrenzt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/kurant-1224166161.jpg" alt="kurant 1224166161 US Wahlkampf: Twitter kam ins Fernsehen " title="kurant" width="250" height="58" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Der österreichische Nationalratswahlkampf zeigte bereits erste Ansätze einer Integration neuer Medien. Dabei steht keineswegs die Technikverliebtheit im Vordergrund, sondern direktes Feedback, Wählfragen und –kommentare sollen integriert werden. Das Fernsehen als klassisches Einweg-Medium zieht beratende Experten hinzu, lässt Zuseher Videos auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/youtube/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with youtube">Youtube</a> hochladen, die dann teilweise in den Live-Sendungen abgespielt werden. Einen ganz anderen Ansatz in Sachen Realtime-Feedback wählte die aktuelle Twitter/Current-Kooperation: unter genialen Titel <a href="http://current.com/topics/88834922_hack_the_debate" class="liexternal">Hack the Debate</a> wurden Twitter-User aufgerufen, während der Übertragung der Live-Debatte am 15. Oktober mit dem Tag #current ihre Meinung über die Konfrontation und die Argumente von Obama und McCaine zu tweeten.</p>
<p>Current integrierte so viele Tweets wie möglich als Laufschrift in den Live-Videocast und schafft dadurch eine Art Meta-Layer. Hier bekommen also nicht die Diskutanten direktes Feedback, sondern die Zuseher chatten live via Twitter. Simpel umzusetzen und eine nette Idee: zweifellos wird in zahlreichen Chats ohnehin diskutiert, aber kurze und knappe Meldungen auf diese Weise zu bündeln, hat einen besonderen Reiz.</p>
<p>Da Twitter die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/aktion/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aktion">Aktion</a> mit einem sehr prominenten Link direkt unter dem Hauptmenü bewarb, war die Teilnehmerzahl entsprechend hoch. Man sieht also: auch im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/web-20/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Web 2.0">Web 2.0</a> fällt die gute alte Gatekeeper-Funktion keineswegs flach. Und so sahen die Regeln in der Praxis aus:</p>
<blockquote><ol>
<li>Tune in on October 15th at 9pm EST/ 6pm PST for the Live Presidential Debate. Find Current TV on your local cable/satellite provider or come here to watch the live stream of our broadcast.</li>
<li>Make sure you’ve registered with Twitter to participate. NOTE: You’ll need to have your Twitter timeline set to public to participate.</li>
<li>During the debates, chime in by including “#current” in your tweet. Example:<br />
“This discussion about universal healthcare makes me want to pop some pills! #current”</li>
<li>We won’t be able to air every single tweet on TV, but you can see all of the #current tweets by searching #current on Twitter search.</li>
</ol>
</blockquote>
<p>Das wär doch mal eine Anregung für <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/orf/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ORF">ORF</a>, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/atv/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ATV">ATV</a> oder <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/puls4/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with puls4">puls4</a> für die nächsten Live-Debatten!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Wahlkampf abseits des ORF: Interview mit Alexandra Damms von ATV</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Oct 2008 08:30:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Interview mit Alexandra Damms, Pressesprecherin von ATV, über den Fernsehwahlkampf im privaten Fernsehens, die Einbeziehung des Internet und das Fernbleiben von Spitzenkandidaten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/atvlogo-1222880722.jpg" alt="atvlogo 1222880722 Wahlkampf abseits des ORF: Interview mit Alexandra Damms von ATV" title="atvlogo" width="178" height="64" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Noch nie wurde abseits des Staatsfunks so engagiert und umfangreich über den Wahlkampf berichtet wie in diesem Jahr. Mit puls4 und ATV hat der unentschlossene Österreicher gleich zweimal die Möglichkeit, Zusatzinformationen einzuholen. Im Gegensatz zu den klassischen Konfrontationen und Elefantenrunden im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/orf/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ORF">ORF</a> bemühten sich die privaten Sender um dynamischere Formatgestaltung und vor allem die um direkte Einbeziehung des Publikums über Online-Videos: jeder Zuseher kann via VideoplattformFragen an die Politiker stellen, ein Feature, das der klassischen Selbstdarstellungsplattform Fernsehen eine ganz neue Dimension verleiht.</p>
<p>Wer den Wahlkampf ausschließlich im ORF verfolgt, könnte durchaus auf die Idee kommen, dass es in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oesterreich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Österreich">Österreich</a> nur eine Meinungsforscherin (Sophie Karmasin) und einen Politikwissenschafter (Peter Filzmaier) gibt: nach der jeweiligen Sendungen dürfen die beiden ihre wenig kontroversiellen Statements abgeben, die inhaltliche Oberhoheit in den Diskussionsrunden liegt bei der äußerst kompetenten und angenehmen Diskussionsleiterin Ingrid Thurnherr. Neu waren in diesem Jahr die Jugendrunden, bei denen Schüler live Fragen an Kandidaten der einzelnen Parteien stellten.</p>
<p>Ganz anders präsentierte sich die Vorwahlzeit bei <a href="http://www.puls4.com" class="liexternal">puls4</a>, <a href="http://www.atv.at" class="liexternal">ATV</a> und <a href="http://www.wahltotal.at" class="liexternal">Wahltotal.at</a>: Ich habe nicht alle Konfrontationen und Präsentationen verfolgt, muss im großen und ganzen allerdings sagen, dass die private Konkurrenz der Wahlberichterstattung sehr gut tut: vor allem die Zwischenunterbrechungen mit wirklich knackigen Expertendiskussionen auf puls4 gefielen mir ausgesprochen gut, während ATV vor allem mit der geschickten Einbindung von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/youtube/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with youtube">Youtube</a>–Videos punktete. Alexandra Damms, Pressesprecherin von ATV, hat mir im Rahmen einer Mini-Serie einige Fragen zu den Schwerpunkten der Wahlberichterstattung beantwortet. Demnächst folgen ein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interview/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interview">Interview</a> mit den Machern von Wahltotal und mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/politik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Politik">Politik</a>–Chefredakteur von Puls4.</p>
<h2 id="toc-atv-neue-zugnge-zur-politik">ATV: Neue Zugänge zur Politik</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/dammsalexandra-1222880576.jpg" alt="dammsalexandra 1222880576 Wahlkampf abseits des ORF: Interview mit Alexandra Damms von ATV" title="dammsalexandra" width="220" height="332" style="float:right;margin-top:5px;margin-left:15px;border:1px solid gray;" /><span style="font-size:15px;font-weight:bold;">datenschmutz: </span>Das duale Fernsehsystem ist in Österreich eine vergleichsweise junge Einrichtung, bislang hatte der ORF das Wahlkampf-Berichterstattungs-Monopol. Das hat sich mit den privaten Sendern geändert —  was sind die Spezifika der ATV-Wahlberichterstattung und wodurch unterscheidet sie sich von den klassischen ORF-Runden?</p>
<p><span style="font-size:15px;font-weight:bold;">Alexandra Damms: </span>ATV möchte mit dem Konzept die althergebrachte <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/elefantenrunde/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Elefantenrunde">Elefantenrunde</a> wo Fragen von Journalisten beantwortet werden durch einen neuen Zugang ergänzen. Da unser Zielpublikum jünger ist (12–49 Jahre) und auch vor allem bei diesen Nationalratswahlen sehr viele Erstwähler zwischen 16 und 18 Jahren die Möglichkeit haben, mitzubestimmen ist das Konzept frischer und auf jüngere Seher aufgebaut. Die Kandidaten müssen direkt auf Wählerfragen antworten, die diese via YouTube online gestellt haben, bzw. haben wir auch eine Österreich-Tour gemacht, wo Bürger ihre Fragen in die Kamera stellen konnten.</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">?: </span>Welche Rolle spielt das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> in der Wahlberichterstattung von ATV?</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">!: </span>Wie gesagt, durch das Konzept der ATV-Wahlberichterstattung spielt das Internet eine große Rolle dabei.</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">?: </span>Wie sind Sie mit dem bisherigen Verlauf der Wahlberichterstattung auf ATV zufrieden? Gab es Reaktionen von Seiten des Publikums oder gar parteipolitische Proteste?</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">!: </span>Bis jetzt sind 171 Fragen online, das ist sehr zufriedenstellend Parteipolitische Proteste gab es nicht, jene Spitzenkandidaten die zugesagt haben, waren sofort dafür bereit.</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">?: </span>Wie schätzen Sie persönlich den Einfluss der ATV-Berichterstattung ein? Und was sagen Sie zur Weigerung Werner Faymanns, an den privaten “Elefantenrunden” teilzunehmen?</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">!: </span>Für eine österreichischen Privatsender sind Nachrichten und politische Berichterstattung sehr wichtig, da es auch zu unserer Identität beiträgt und zur Positionierung von Privatsender in Österreich einen wichtigen Beitrag liefert. Wir sehen unsere politische Berichterstattung als Kontrapunkt zu jener des Öffentlich-Rechtlichen, und vor allem auf unsere Zielgruppe zugeschnitten. Werner Faymann ist leider terminlich verhindert, er bleibt bei uns bis zum Sendungsbeginn eingeladen, und wenn wir ihn unterstützen können, seinen Termindruck zu entzerren, wird ATV alle Hebel dafür in Bewegung setzten. Allerdings finden wir es sehr schade, dass er sich die Gelegenheit entgehen lässt, direkt auf Wählerfragen im Fernsehen zu antworten, vor allem da es sich an ein jüngeres Publikum richtet.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Wie frei sind Österreichs Medien wirklich?</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-09/wie-frei-sind-oesterreichs-medien-wirklich/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Sep 2008 05:17:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Formell unterliegen Journalisten in Österreich keinerlei Zensurmechanismen - doch wie sieht die Praxis aus? Ute Fuith hat im Zuge von Recherchen eine interessante Umfrage gestartet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/09/illu-zensur-1222098744.jpg" alt="illu zensur 1222098744 Wie frei sind Österreichs Medien wirklich?" title="illu-zensur" width="250" height="108" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Die österreichische Journalisten Ute Fuith hat etlichen Kollegen und mir ein paar konkrete Fragen zum “unabhängigen” Journalismus in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oesterreich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Österreich">Österreich</a> geschickt. Natürlich sehe ich mich nicht primär als Journalist, sondern als Blogger — ich hab zwar am Aufbau diverser <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/online/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with online">Online</a>–Redaktionen mitgearbeitet und verdiene als freier Journalist seit über 10 Jahren <strike>kein</strike> äußerst bescheidene “Anerkennungshonorare”, verfüge also durchwegs über rudimentäre Primär-Erfahrungen in der österreichischen Profi-Schreiberlings-Szene. Dass beim Bloggen jegliche externe Zwänge wegfallen, gefällt mir natürlich besonders gut: die einzige Schere befindet sich in *meinem* Kopf, und die lässt sich gut verbiegen und an die jeweiligen Bedürfnisse anpassen. Und ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass ich datenschmutz überhaupt nicht als aufklärerisches, sondern als rein kommerzielles Projekt betrachte und betreibe — für mich persönlich stellt sich also die Frage nach externer Einflussnahme nur sehr begrenzt. Dennoch habe ich mich sehr über die Fragen gefreut und bin schon gespannt auf den resultierenden Artikel.</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">Ute Fuith: </span>Wie frei sind Österreichs Medien wirklich?</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">ritchie: </span>Ich denke, es gibt keine wirklich “freien” Medien: mit ökonomischen Sachzwängen ist jedes (semi)professionelle Medium konfrontiert, politische  Einflussnahmen (nicht selten über parteinahe Anteilseigner) stehen wohl auf der Tagesordnung. Informell und in geselliger Runde weiß fast jeder langjährige Journalist hochinteressante Geschichten zu erzählen — doch ich vermute mal ganz stark, dass die handelnden Personen ihre Agreements weitgehend mündlich treffen und konkrete Recherchen wenig Anhaltspunkte und stichhaltige Beweise fänden. So etwas wie ausgewogene Berichterstattung kann meiner Meinung nach nur eine gewisse Vielfalt von Standpunkten gewährleisten: der Medienkonsument muss sich sozusagen aus verschiedenen “Biases” seinen persönlichen Mittelwert bilden. Nicht nur  aufgrund der verhältnismäßig geringen Einwohnerzahl hat Österreich in diesem Bereich allerdings tatsächlich einige Kuriositäten aufzuweisen: angefangen von einem äußerst halbherzigen implementierten dualen System im elektronischen Bereich bis hin zur weitreichenden Dominanz eines einzigen Printmediums.</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">?: </span> Welche Tabuthemen gibt es?</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">!: </span>Tabus ändern sich im Lauf der Zeit — aus Konsumenten-Sicht allerdings habe ich den Eindruck, dass im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/orf/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ORF">ORF</a> diese Tabus direkt und unübersehbar mit der jeweiligen Regierungskoalition zusammenhängen, was sich in lächerlich-überdeutlicher Art und Weise an der Personalpolitik abzeichnet: der Legende eines vorgeblich “objektiven” Staatsfunks ist dies sicherlich nicht gerade förderlich.</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">?: </span>Haben Sie in Ihrer journalistischen Karriere jemals inhaltliche Einschränkungen erlebt, wenn ja welche?</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">!: </span>Keine drastischen — ich war allerdings zu keinem Zeitpunkt meiner beruflichen Laufbahn  Vollzeit-Journalist, sondern habe immer nur als freier Autor gearbeitet;  da kann man die Aufträge entsprechend auswählen und auch mal die Ablehnung eines Textes verkraften. Vor rund zehn Jahren wollte ich für die Presse Kulturredaktion einen Bericht über Graffiti schreiben (damals waren gerade drei Sprayer zu sehr hohen Geldstrafen verurteilt worden); ich bekam zuerst das ok und einen Tag später die Ergänzung: “Graffiti muss aber schon negativ und als Sachbeschädigung dargestellt werden.” Den betreffenden Bericht habe ich nicht geschrieben. In der politischen Berichterstattung ist das Problem sicherlich virulenter, in diesem Bereich war ich allerdings nie redaktionell tätig.</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">?: </span>Sind Ihnen Fälle vorauseilenden Gehorsams in Punkto Inhalt bekannt? Welche?</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">!: </span>Ich denke, die Grenzen zwischen vorauseilendem Gehorsam und der Einhaltung der Blattlinie sind fließende; man spricht ja häufig von der “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/schere-im-kopf/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Schere im Kopf">Schere im Kopf</a>”. Ich kenne keine konkreten Fälle, schreibe aber selbst Texte über dasselbe Thema beispielsweise für mein Blog recht anders als etwa für eine Tageszeitung; das hat allerdings mehr mit formellen als mit inhaltlichen Kriterien zu tun. Im Kulturjournalismus tritt dieses Problem allerdings, behaupte ich mal, seltener auf als in anderen Genres.</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">?: </span>Wurden Ihre Artikel jemals so umgeschrieben, dass sie sie nicht wiedererkannt haben? Oder kennen Sie Fälle, wo das passiert ist?</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">!: </span>Es gab eine relativ irrelevante Geschichte, bei der ein Festivalbericht, den ich über Holzstock geschrieben hatte, einen meiner Meinung nach etwas sexistischen Titel, den ich so nie gewählt hätte, bekam. Ganze Artikel wurden jedoch nie derart umgeschrieben. Ich erwarte mir zumindest eine “Feedbackschleife”; auch wenn das auktoriale Prinzip ein Relikt der Vor-Postmoderne sein mag, soviel Professionalität und Respekt, gegebenenfalls nochmal nachzufragen, erwarte ich mir auf jeden Fall. Bei jenen Medien, für die ich regelmäßig tätig bin oder war, hab ich in dieser Hinsicht allerdings durchwegs positive Erfahrungen gemacht.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ritchie-pettauer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ritchie Pettauer">Ritchie Pettauer</a> / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Die besten Aprilscherze 2008</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-04/die-besten-aprilscherze-2008/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Apr 2008 16:48:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aprilscherze sind mittlerweile zum zweitwichtigsten Wirtschaftssektor in Europa geworden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle registrierten User des wow-forums bekamen gestern eine ziemlich offiziell aussehende Mail — angeblich sei der Account wegen Benutzung unzulässiger Drittsoftware gesperrt worden; da dürften wohl einige Menge Gamer, die nicht auf die Absenderadresse geachtet haben, gleich mal panisch geworden sein.</p>
<p>Auch äußerst gelungen: die Wiener <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/agentur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Agentur">Agentur</a> Communication Matters lancierte via OTS die Meldung, dass im ungarischen Teil des Neusiedler Sees eine Offshore-Plattform errichtet werden soll:</p>
<blockquote><p>Der ungarischen Erdöl-Auffindungsgesellschaft “ÃÂprilis Köolaj TÃÂ¡rsasÃÂ¡g kft. (AKT)” ist eine sensationelle Exploration gelungen. Direkt im Neusiedlersee etwa fünf Kilometer nordöstlich vom Seeort Fertöboz wurde ein Erdölreservoir aufgespürt, das jetzt mit modernen Methoden ausgebeutet werden soll.<br />
[…]<br />
Darüber hinaus ist der Neusiedlersee wegen oft plötzlicher Windeinbrüche und der wechselhaften Wetterbedingungen kein einfaches Terrain. Wir wissen heute, wie man in Meerestiefen bis zu 3.000 m Erdöl abbaut, so Generaldirektor Kosics, aber es gibt noch keine Praxis im Seengebiet in Tiefen von ein bis zwei Metern.</p></blockquote>
<p>Der eigentliche (unfreiwillige) Joke folgte dann ein Weilchen nach dem Rückruf der Meldung — die burgenländische <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/fpoe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with FPÖ">FPÖ</a> fühlte sich bemüßigt, zu <a href="http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20080331_OTS0243&#038;ch=wirtschaft" class="liexternal">protestieren</a>: </p>
<blockquote><p>Schwere Bedenken gegen die von Ungarn geplante Erdölförderung am Neusiedler See äußerte heute FPÖ-Umweltsprecher NAbg. Norbert Hofer, der die österreichische Bundesregierung und die burgenländische Landesregierung dringend aufforderte, mit den ungarischen Behörden die möglichen Folgen für das Naturschutzgebiet und das Grenzland auf österreichischer Seite abzuklären.</p></blockquote>
<p>Wie jedes Jahr lancierte auch <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/google/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Google">Google</a> eine ganze Reihe von Falschmeldungen, darunter die <a href="http://www.google.cn/intl/zh-CN/renrou/index.html" class="liexternal">Google Manpower Search</a>, bei der tausende Chinesen in maximal 32 Sekunden Papier– und Onlineressourcen durchforsten sowie die <a href="http://mail.google.com/mail/help/customtime/index.html" class="liexternal">Gmail Custom Time</a>, mit der man angeblich Gmail-Messages aus der Vergangenheit verschicken könne.</p>
<p>Einen recht aufschlussreichen Bericht über Aprilscherze als neues Businessfeld gibt’s auf <a href="http://orf.at/070331-10784/?href=http%3A%2F%2Forf.at%2F070331-10784%2F10785txt_story.html" rel="nofollow" class="liexternal">ORF Online</a>, ob die Madonnenerscheinung in Vo-Berg allerdings ein <a href="http://oe3.orf.at/aktuell/stories/182503/" rel="nofollow" class="liexternal">Scherz</a> war, vermag bis heute niemand mit Bestimmtheit zu sagen — aber wayne interessiert’s?</p>
<p>Die Krone der Aprilscherze geht allerdings wie in jedes Jahr an den <a href="http://www.heise.de/newsticker/Gegenwaerme-fuehrt-zu-effizienter-Kuehlung-von-Prozessoren--/meldung/105747" class="liexternal">Heise Verlag</a>: mittels destruktiver Wärme-Interferenz sollen sich künftige Multicore-Systeme äußerst effizient cool bleiben. </p>
<hr /><small>Copyright © 2010 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ritchie-pettauer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ritchie Pettauer">Ritchie Pettauer</a> / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Blogistan Panoptikum KW13 2008</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Mar 2008 16:23:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Andi Schabus in Comicform, Jaron Lanier versus Wikipedia: zurücklehnen und die Highlights der Woche genießen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Andi Schabus hat mit dem MS Robotics Studio einen Tennisroboter programmiert, den er bei den Big Days vorführen wird. Auf msdn wurde die ganze Sache in <a href="http://blogs.msdn.com/msdnat/archive/2008/03/19/grand-slam-microsoft-robotics-studio.aspx" class="liexternal">Comicform</a> festgehalten — ein Bild sagt eben mehr als tausend Worte, ob gezeichnet oder gerendert. Auch sonst war die vergangene Woche ebenso wie ihre Vorgängerinnen keineswegs arm an bemerkenswerten Ausschlägen des <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blog">Blog</a>–Oszillometers.</p>
<h2 id="toc-jaron-lanier-misstraut-den-massen">Jaron Lanier misstraut den Massen</h2>
<p>Der bekannt amerikanische AI-Forscher Jaron Lanier steht der Wikipedia äußerst misstrauisch gegenüber. Das Kollektivprinzip “die Gruppe weiß mehr als der einzelne” erinnert ihn an faschistoide Strukturen, wie ein sehr lesenswerter <a href="http://www.welt.de/welt_print/article1837046/Der_Schwarm_truegt.html" class="liexternal">Artikel in der Zeit</a> berichtet:</p>
<blockquote><p>In der Wikipedia-Welt bestimmen jene die Wahrheit, die am stärksten besessen sind. Dahinter steckt der Narzissmus all dieser kleinen Jungs, die der Welt ihren Stempel aufdrücken wollen, ihre Initialen an die Mauer sprayen, aber gleichzeitig zu feige sind, ihr Gesicht zu zeigen.<br />
[…]<br />
Tatsächlich trage Wikipedia totalitäre Züge, weil es die Meinung vertrete, Kollektive könnten Ideen und Intelligenzformen hervorbringen, die jenen von Individuen überlegen seien. Damit negiere das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>-<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/forum/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Forum">Forum</a> das Wissenspotenzial des Einzelnen zugunsten einer anonymen, gleichförmigen und gleichmacherischen Einheitsbewegung. Einer Bewegung, die Ähnlichkeiten mit Ideologien aufweise, die wie Nationalsozialismus und Bolschewismus auf schiere Masse setzten.</p></blockquote>
<p>Hart ausgedrückt und ziemlich tendenziös — eine Glorifizierung des Konzepts Autorenschaft erinnert mindestens so sehr an Totalitarismus wie die Glorifizierung der Masse an Faschismus… deswegen jegliches kollektive Wissensprojekt vorzuverurteilen greift zu kurz, weil diese Argumentation das klassische Verlagssystem zum Heiligen Gral der Wissensproduktion stilisiert. Dennoch trifft Lanier einige neuralgische Punkte, an denen die Wikipedia noch hart zu knabbern haben wird: und wenn demnächst Brockhaus mit seinen 300k Artikel <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/online/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with online">online</a> geht, dann wird sich — zumindest im deutschsprachigen Raum — deutlich zeigen, welches der beiden Autorenschaftskonzepte sich als das überlegene erweist.</p>
<h2 id="toc-von-a-und-b-menschen">Von A und B Menschen</h2>
<p>20% der dänischen Bevölkerung sind nicht zum <a href="http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/erfolggeld/artikel/16/101914/" class="liexternal">Frühaufsteher</a> geboren, sagt die SZ:</p>
<blockquote><p>Sechs Prozent der Bevölkerung macht nach Meinung des dänischen Schlafforschers und Neurologen Morten MÃÂ¸ller der harte Kern der Morgenmuffel aus, die ohne Vergewaltigung ihrer selbst nicht früh aufstehen und schon gar nicht frühmorgens bei der Arbeit funktionstüchtig sein können. Auf 15 bis 25 Prozent schätzen die Wissenschaftler den Anteil der Gesamtgruppe an “B-Menschen” an der Bevölkerung. So nennen die Dänen Langschläfer, die ganz einfach viel besser funktionieren, wenn sie ein bisschen länger in den Federn bleiben können.</p></blockquote>
<h2 id="toc-ergebnisse-der-seomoz-umfrage">Ergebnisse der SEOMoz Umfrage</h2>
<p>Vor sechs Wochen <a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-02/blogistan-panoptikum-kw05-2008/" class="liinternal">erhob</a> SEOMoz demographische Daten über den gemeinen Suchmaschinenoptimierer; die Ergebnisse sind nun eingelangt und in Kurzform als <a href="http://www.seomoz.org/blog/seo-industry-survey-results-released" class="liexternal">Blogartikel</a> sowie als umfangreiche <a href="http://www.seomoz.org/dp/seo-industry-survey-results" class="liexternal">Auswertung mit Charts</a> verfügbar. Dabei treten ein paar recht interessante Fakten zutage: SEO lernten fast alle Befragen im do-it-yourself Verfahren — kein Wunder, formalisierte Ausbildungen sind samt und sonders zu langsam für die rasante <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/google/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Google">Google</a>–Achterbahn <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/elk.gif' alt="elk Blogistan Panoptikum KW13 2008" class='wp-smiley' title="Blogistan Panoptikum KW13 2008" /> </p>
<h2 id="toc-word-kuriositten">Word-Kuriositäten</h2>
<p>“Der schlaue Farmer düngt draußen statt drinnen”, so eine alte Bauernregel aus den USA. Das ist wohl auch der Grund dafür, warum Word aus “Presseaussendung” bei der Rechtschreibkorrektur gerne <strong>Presseaußendung</strong> machen möchte — das nenn ich mal eine originelle Interpretation der neuen alten Rechtschreibung!</p>
<div align="center"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/03/rechtschreibung.jpg' alt="rechtschreibung Blogistan Panoptikum KW13 2008" style="border:1px solid gray;" title="Blogistan Panoptikum KW13 2008" /></div>
<p>Was gab’s ansonsten in dieser Woche noch so an weltbewegenden Geschehnissen? Nun, ich hab die oberste virtuelle Zweiradliga bei <a href="http://apps.facebook.com/onetrack/" class="liexternal">Onetrack</a> erreicht und darf nun endlich das Hellbike mein eigen nennen. Sozusagen das Äquivalent zu WoW Level70 und T6 Equipment… naja, nicht ganz. Dennoch: der fahrbare Untersatz des Ghost Rider hat schon was, obwohl ich aufgrund des dekorativen Totenschädels ja eher von einem Piratebike sprechen würde… wie auch immer: angenehmen Restsonntag wünscht Ihr datenschmutz-Rider!</p>
<div align="center"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/03/hellbike.jpg' alt="hellbike Blogistan Panoptikum KW13 2008" style="border:1px solid gray;" title="Blogistan Panoptikum KW13 2008" /></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ritchie-pettauer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ritchie Pettauer">Ritchie Pettauer</a> / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Facebook besser gar nicht benutzen?</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Mar 2008 07:03:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Meine Audio-Kolumne aus der aktuellen Ö1 matrix-Sendung gibts hier zum Nachhören - und natürlich zum Mitdiskutieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Tagen war ich bei <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oe1/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ö1">Ö1</a> im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/matrix/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with matrix">matrix</a>–Studio zu Gast, um meine <a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-01/keine-mauern-des-anstands-mehr/" class="liinternal">Replik</a> auf Armins <a href="http://oe1.orf.at/highlights/114968.html" rel="nofollow" class="liexternal">Facebook-Kolumne</a> zu verlesen.</p>
<p>Der Text steht mittlerweile auch auf <a href="http://oe1.orf.at/highlights/117414.html" rel="nofollow" class="liexternal">oe1.orf.at</a> und stößt dort auf geteilte Unzustimmung — bin gespannt, ob und wie die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/diskussion/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Diskussion">Diskussion</a> weitergeht. Jedenfalls tat ich mir ordentlich schwer damit, meine eigenen Zeilen zu lesen — freies Sprechen ist da schon wesentlich einfacher. A propos: gestern war ich wieder bei Paul und Radio uton live zu Gast, wir schnackten wieder eine Runde über Social Networks, Fluchtgeschwindigkeiten und Musikmythen, die Sendung gibt’s demnächst hier zum Nachhören.</p>
<p>Hier die matrix-Aufzeichnung, die ich von Franz bekommen habe — die Einleitung und Armins Teil hab ich drin gelassen, sonst wär meine Audio-Antwort zu sehr aus dem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kontext/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kontext">Kontext</a> gerissen. Kommentare hochwillkommen!</p>
<p>[Im Original-Posting finden Sie an dieser Stelle ein Audio-Snippet.] </p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Blogistan Panoptikum KW07 2008</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Feb 2008 14:07:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kommunikation aller Orten - von Propaganda spricht niemand mehr. Dabei kann das schönste Crowdsourcing nicht über äußerst bedenkliche medienpolitische Entwicklungen hinwegtäuschen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jürgen hat den ersten <a href="http://innovateordie.net/googlehupf-oesterreichische-nachspeisen/" class="liexternal">Googlehupf</a> Österreichs gefunden, Seth Godin philosophiere unter dem Titel “Nickel and diming” über <a href="http://sethgodin.typepad.com/seths_blog/2007/12/nickel-and-dimi.html" class="liexternal">zwei grundverschiedene All-Inclusive Strategien</a> und <a href="http://petersteinberger.net/2008/02/11/streik-vorbei-wie-gehts-weiter/" class="liexternal">Pete</a> kennt die letzten Neuigkeiten zum Ende des Drehbuchautoren-Streiks (Yippie! Neue 30 Rocks und Earls in Kürze!) Was für eine actionreiche Woche  <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Blogistan Panoptikum KW07 2008" class='wp-smiley' title="Blogistan Panoptikum KW07 2008" /> </p>
<h2 id="toc-photoshop-artworks">Photoshop-Artworks</h2>
<blockquote><p>Sometimes they can be funny, sometimes thought provoking, other times they just mess with your mind. They’ll always take your breath away though and make you wonder at the skills of the people that created them.</p></blockquote>
<p>So heißt’s auf <a href="http://www.vertustech.com/blog/2008/02/11/32/" class="liexternal">Vertustech</a>, und dieser Ansage kann man sich nach eingehender Betrachtung dieser Photoshop-Meisterwerke nur uneingeschränkt anschließen. Ebenfalls optisch beeindruckend: dieser <a href="http://hd-sf.com/gallery/fogrise/player.html" class="liexternal">HD-Zeitraffer</a> zum Thema 24 Stunden San Francisco.</p>
<h2 id="toc-frank-hartmann-ber-den-begriff-kommunikation">Frank Hartmann über den Begriff “Kommunikation”</h2>
<p>Auf ORF Science hat Frank Hartmann vergangene Woche einen kleinen Vorgeschmack auf sein im April neu erscheinendes Buch “Medien  und Kommunikation” (UTB) veröffentlicht: Sein Gastbeitrag in der Serie “Sprechen Sie Wissenschaft?” befasst sich mit der steilen Karriere des Begriffs <a href="http://science.orf.at/science/news/150825" rel="nofollow" class="liexternal">Kommunikation</a> im 20. Jahrhundert:</p>
<blockquote><p>Als Ersatz für das nach 1945 verbrämte Wort “Propaganda” avancierte der Ausdruck innerhalb weniger Jahrzehnte zu einem der 100 prägenden Begriffe des 20. Jahrhunderts, an den ebenso prägende Begriffe wie “Medium” und “Information” anknüpfen.</p></blockquote>
<h2 id="toc-wolfgang-langenbucher-als-blogger">Wolfgang Langenbucher als Blogger</h2>
<p>Vor über 10 Jahren saß ich Prof. Wolfgang Langenbuchers Einführungsvorlesung in die Kommunikationswissenschaft — dass der ehemalige Vorstand des Wiener <a href="http://www.univie.ac.at/publizistik" class="liexternal">IPK</a> mal beginnen würde zu <a href="http://www.message-online.com/blog/2008/02/11/der-rundfunkpolitische-sundenfall/" class="liexternal">bloggen</a>, hätte ich nicht vermutet. Und seiner Argumentation in punkto Zusammenarbeit von WAZ und öffentlich-rechtlichem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/rundfunk/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rundfunk">Rundfunk</a> kann man kaum widersprechen — handelt es sich doch um eine spitzzüngig formulierte und hochgradig berechtigte Kritik:</p>
<blockquote><p>Man muss das dreimal lesen, um es zu glauben und in seinen Dimensionen richtig zu gewichten: Die WAZ, dieser kapitalistische Zeitungskonzern, u.a. mit der Wiener Krone im Paket — eine Zierde der Qualitätspresse! Die gebührenfinanzierte größte und drum reichste Landesrundfunkanstalt der Republik entdeckt nach Jahrzehnten schärfster Systemkonkurrenz wunderbarerweise so intensive Gemeinsamkeiten, dass man die digitale Welt nun miteinander gestalten will, ja muss. Und der Herr Ministerpräsident wird bei einer Pressekonferenz in ein paar Wochen — wenn clevere Juristen und bilanzbesessene Betriebswirte alles längst unter Dach und Fach gebracht haben — seinen Segen dazu geben. Beide mächtigen Medienakteure werden ihm diese Großmut danken; ganz gewiss, denn dafür gibt es täglich genug ganz praktische Möglichkeiten.</p></blockquote>
<h2 id="toc-statistik-ber-us-blogger">Statistik über US-Blogger</h2>
<p>Das <a href="http://www.womma.org/blog/2008/02/the-research-is-in-meet-mr-average-blogger/" class="liexternal">Womma Blog</a> weiß alles über den amerikanischen Durchschnittsblogger:</p>
<blockquote><p>According to research from WOMMA member company BIGresearch, of the 26% of U.S. internet users who blog, 53.7% are male, 44.7% are married, they bring in slightly less income than the average adult, and are slightly more educated than average. Bloggers are also younger, with an average age of 37.6 compared to 44.8 — which is the average age of the rest of U.S. adult population.</p></blockquote>
<p>Ob selbiger in Europa wohl auch weniger verdient als der Durchschnittsbürger? Wir werden es nie erfahren <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/elk.gif' alt="elk Blogistan Panoptikum KW07 2008" class='wp-smiley' title="Blogistan Panoptikum KW07 2008" /> </p>
<h2 id="toc-eine-strom-unwahrscheinlicher-bilder">Eine Strom unwahrscheinlicher Bilder</h2>
<p>Auf Gert Lovinks Blog gibt’s eine interessante <a href="http://www.networkcultures.org/geert/2008/02/08/blogging-the-truth-of-illusion-conference-einstein-forum-potsdam/" class="liexternal">Zusammenfassung von Frank Hartmanns Vortrag</a> am Einstein Forum Potsdam, Zitat:</p>
<blockquote><p>Media, so Vilém Flusser, are a “continuous stream of unlikely images.” What is the use, so Hartmann, to deconstruct the technical media with a deterministic method a la Friedrich Kittler if we insist on illusion. Freedom is the freedom to object audience rating. Media art and media activism could show us help us in this effort to formulate media criticism. The problem that we face is the real, the hyper-real character of the televisual image. The impossibility to distinguish between Sein (being) and Schein (illusion). There is a pleasure, so Hartmann, to appear as a phantom, and intellectual are called upon to acknowledge their pleasure in media appearances so that we can come to a second-order media critique.</p></blockquote>
<p>Ansonsten bleibt nur anzumerken, dass die Woche mal wieder rasend schnell vergangen und das <a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-01/cd-verlosung-mauracher-loving-custodians/" class="liinternal">Mauracher Gewinnspiel</a> zu Ende ist. Ich wünsch allen ds-LeserInnen einen schönen Restsonntag — ich werd mich weiter meinen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a>–Experimenten widmen und vielleicht meinen WoW Char ein bisschen hochleveln; bis morgen!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Willkommen in der Bild-Ton Scherenschleiferei</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Feb 2008 21:12:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jedes Motiv ist nur so gut wie sein Foto! Oder: Hopfen und Malz verloren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Niemand auf der Welt fängt die Essenz der von ihm abgelichteten Persönlichkeiten so eindrucksvoll ein wie der weltberühmte Fotograf <a href="http://www.helge.at/2008/02/tshirt-fun-mit-ritchie-und-guenther/" class="liexternal">Helge</a>. Umso glücklicher darf ich mich schätzen, nun schon zum zweiten Mal von ihm mittels photonischer Digitalmagie festgehalten worden zu sein.</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/helge/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Helge">Helge</a> hat eine spezielle fotografische Technik erfunden, die sogenannte organische Matrizen-Typographie, eine faszinierende Verbindung aus <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/t-shirt/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with T-Shirt">T-Shirt</a> Popkultur und posenhafter, aber genau geplanter doppelter Verwendung von Körperteilen. Ein Statement, ganz im Sinne von Gilles Deleuze, das unweigerlich an eine Kombination der Detailverliebtheit des späten Pieter Brueghel den Älteren mit der Abstraktionsfähigkeit eines Matt Groening gemahnt. Wie weiland Francis Bacon gewinnt der Fotograf scheinbar alltäglichen Dingen des Alltags (“Legenden sterben nicht im Bett”) eine ganz neue, nur scheinbar überraschende Dimension ab:</p>
<div align="center"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/02/legenden.jpg' alt="legenden Willkommen in der Bild Ton Scherenschleiferei" style="border:1px solid gray;" title="Willkommen in der Bild Ton Scherenschleiferei" /></div>
<p>Außerdem war ich grade mal wieder bei Pow.lee und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/radio-u-ton/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Radio U-Ton">Radio U-Ton</a> zu Gast — der Podcast folgt demnächst. Wir überlegen grade, den bisherigen <a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-02/zu-gast-bei-radio-u-ton/" class="liinternal">Jahresrhytmus</a> auf ein Monat zu verkürzen… also nicht wundern, wenn’s demnächst einen regelmäßigen Social <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/network/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Network">Network</a> Podcast, aufgenommen in perfekter <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/orf/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ORF">ORF</a> Funkhaus Qualität, gibt.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ritchie-pettauer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ritchie Pettauer">Ritchie Pettauer</a> / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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