Der österreichische Wissenschaftsminister Johannes Hahn hat angekündigt, aus dem europäischen Forschungs-Vorzeigeprojekt CERN auszusteigen — völlig überraschend und offenbar wenig durchdacht. Österreichische Wissenschaftler sind schockiert über die Kurzsichtigkeit ihres höchsten politischen Vertreters und haben eine Petition ins Leben gerufen, die das Parlament umstimmen soll.
Oder: Danke, Werner! Gefunden auf Twitter via @frigitte:
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=WRl0Nm1e4cI[/youtube]Seit heute steht fest: Österreich wählt bereits im September wieder — die große Koalitionen ist zerbrochen, die Frage lautet nun, wer die Scherben zusammenkehren darf.
Der EUGH will Österreich zur Umsetzung der Datenspeicher-Richtlinie zwingen, die SPÖ kann sich plötzlich an nix mehr erinnern.
Am 29. Jänner spricht Peter Pilz im Rahmen der q/talks über seine Sicht des neuen österreichischen SicherheitsPolizeiGesetzes.
Die neuesten Entwicklungen in Österreichen stimmen Befürworter rechtsstaatlicher Prinzipien mehr als nur bedenklich: denn der große Lauschangriff ohne richterliche Genehmigung ist mittlerweile Realität.
Nun ist’s auch in .at soweit: ohne richterliche Genehmigung sollen hinkünftig sämtliche anfallenden Verbindungsdaten gespeichert werden dürfen. Demokratiefreundliche Bürger wollen sich das nicht so ohne weiteres gefallen lassen.
Steel ist zurück — der deutsche Polizist bloggt wieder, und die Fans freuen sich, denn die Berichte aus der Polizeistube haben mittlerweile völlig zu Recht hohen Kultstatus erreicht! Im Übrigen zieht die Weihnachtszeit ihre schreckliche Spur der Verwüstung durch die Einkaufsstraßen — glücklich, wer alles im Internet bestellen und rechtzeitig vor dem Jahreswechsel wieder umtauschen darf, natürlich ebenfalls am Postweg.
F*ck, f*ck, f*ck
Das Four-Letter-F-Word dient …
Besorgte österreichische Bürger laden zum Demokratischen Salon, um gemeinsam Maßnahmen gegen die äußerst bedenklichen aktuelle Entwicklungen in Österreich zu beraten: denn Überwachung und Kammerstaat ficken sozusagen demokratische Grundsätze ohne deren Einverständnis — und hinten rum.
Bereits 2006 sorgte die Künstlergruppe ubermorgen.com mit ihrer [V]ote-auction für Aufsehen. Unter dem Motto “Bringing democracy and capitalism closer together” wollte man damals schwunghaften Handel mit Wahlstimmen betreiben — allerdings nur als medial inszenierten Fake. Nun stehen am 21. Oktober Schweizer Parlamentswahlen vor der Tür, und man will’s erneut wissen: wahlgeld.com bietet wieder Stimmen …
Wie fit sind die österreichischen Parteien in punkto E-Mail Kommunikation? Max macht gerade die Probe aufs Exempel und hat nachgefragt, was jeweils nötig ist, um einen außerordentlichen Parteitag einzuberufen.
Den ganzen Sommer lang kann man beim Flash-Spiel Raildance InterRail-Tickets gewinnen und sich am zugehörigen Blog über neueste Tipps und Tricks für jugendliche Zugvögel informieren.
Einen ganzen Themenabend lang widmet sich arte heute dem Phänomen Überwachung, Biometrie und Orwell-Staat: Pflichtbildungsfernsehen für mündige Bürger der Informationsgesellschaft.
Auch wenn die IFPI seit Jahren mit Herrn Durchschnittsuser hinter Gefängnisgittern wirbt: Copyrightverstöße im Privatbereich waren bislang Bagatellvergehen. Wo kein kommerzielles Interesse bestand, da kam’s in der Regel auch nicht zu Verhaftungen. Das könnte sich demnächst aber ernsthaft ändern, denn am 24. April stimmt das ohnehin nahezu befugnisfreie EU-Parlament über die IPRED2 Direktive ab:
If IPRED2 passes in its current form, “aiding, abetting, or inciting” copyright infringement …