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	<title>datenschmutz &#187; Partei</title>
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		<title>Abschiebepraxis: Da waren’s nur noch 10</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 17:46:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn jeder tät', wie ihm gefällt, so ständ' es schlecht um diese Welt! Recht muss Recht bleiben in Österreich, und da muss man eben verstehen, wenn ein neunjähriger Niederösterreicher mal einfach so über Nacht in den Kosovo abgeschoben wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Gerechtigkeit muss genüge getan werden und das Böse bekämpft: besonders wenn es in der nur scheinbar harmlosen Gestalt eines neunjährigen Fußballspielers daherkommt. Ab in den Kosovo mit ihm! Wir müssen uns alle darüber im Klaren sein, dass eine potentielle Bundespräsidentin, die mit Nazi-Symbolik kokettiert, keine Bedrohung für dieses Land <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/grosser-soehne-und-toechter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with großer Söhne und Töchter">großer Söhne und Töchter</a> darstellt, während <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/bernard-karrica/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bernard Karrica">Bernard Karrica</a> mit Hinterlist und Chuzpe, wie sie sich nur ein Neunjähriger ausdenken kann, diesem Land unsagbaren Schaden zufügen könnte.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/03/karrica.jpg" alt="karrica Abschiebepraxis: Da warens nur noch 10" title="Bernard Karrrica" width="600" height="426" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p><span id="more-4137"></span></p>
<p>Die Perfidität seines Tuns muss man sich auch wirklich auf der Zunge zergehen lassen: schon als Vierjähriger stürzte Bernard den Kosovo in Krieg und Chaos, nur um seine Eltern zur Auswanderung nach <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oesterreich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Österreich">Österreich</a> zu zwingen. Nicht genug mit dieser dreisten Ortswechselei: die insgesamt fünfköpfige Familie Karrica besaß auch noch die Frechheit, sich mit Familien aus dem Ort anzufreunden. Und als wäre dies noch nicht skandalös, schickten sie Bernard auch noch zum Fußballtraining. Sein Trainer sagt übrigens über ihn:</p>
<blockquote><p>Ich habe Bernard 4,5 Jahre lang trainiert und meistens auch vom oder zum Training oder Match gebracht – er ist das größte Talent, welches je in unserer Gemeinde gespielt hat. Nach all den Jahren ist er wie ein zweiter Sohn für mich! Ich habe jetzt noch Kontakt mit Bernards Vater – er weint immer noch jede Nacht!</p></blockquote>
<p>Und warum weint er, der Vater? Weil die brave und aufrechte Innenministerin Bernard samt seiner Anverwandtschaft endlich deportieren ließ. Wo kämen wir denn da hin, wenn jede auf Zeit eingewanderte Familie sich so gut integriert? Die Frau Ministerin Schottermizzi hat sich doch klar und deutlich für mehr Erst– und Letztaufnahme-Zentren ausgesprochen. Der eigentliche Skandal: ganze fünf Tage hat’s gedauert, die Karricas zu deportieren:</p>
<blockquote><p>Mittwoch 17.2.2010: negative Asylentscheidung und mit der Polizei innerhalb von wenigen Stunden wurde die Familie aus der Wohnung in einen anderen Ort, in eine Pension, gebracht.</p>
<p>Samstag 20.2.2010: Festnahme und Überstellung in das Schubhaftgebäude Wien</p>
<p>Sonntag 21.2.2010: Abflug in den Kosovo</p></blockquote>
<p>Das geht doch schneller oder was! Zum Einpacken war ja offenbar auch keine Zeit:</p>
<blockquote><p>Mama, der Bernard ist eingesperrt und am Montag kommt eine Schulpsychologin zu uns.“<br />
Wofür?<br />
Um den Kindern zu sagen, dass eh alles nicht so schlimm ist?<br />
Es ist schlimm, sehr schlimm sogar. Seine Schulbücher, Hefte, Malsachen, Turnsackerl, Werkkoffer, Patschen, alles ist wie immer an seinem Platz — nur Bernard, dem diese Dinge gehören, ist nicht da!</p></blockquote>
<p>Jetzt stellen Sie sich mal vor, irgendwelche linkslinken Gutmenschen beginnen Schwachsinn von humanitärem Bleiberecht zu faseln. Denen ist ohne weiteres zuzutrauen, dass sie eine Petition starten — wo doch jeder weiß, dass ein neunjähriger talentierter Fußballspieler mit seiner unbescholtenen Familie wirklich nix in Österreich verloren hat!</p>
<p>Was, die Petition gibt’s schon?</p>
<p>Und Sie sind da anderer Meinung und Ihre Scham über “effiziente Abschiebepraktiken des Innenministeriums” schlägt langsam in ein Gefühl der ohnmächtigen Wut um? <strong><a href="http://www.fussballverbindet.org/" class="liexternal">Dann unterschreiben Sie!</a></strong> Dass mediale Präsenz wenig ausrichtet und im Zweifelsfalls auch der onkelhafte Bundespräsident und der angeblich sozialistische angebliche Kanzler unisono befinden, Recht müsse Recht bleiben, kennen wir von der Causa Arigona zur Genüge.</p>
<p>Mir ist eine FP-Kandidatin (die ja wohl aus guter alter Parteitradition geradezu heimelige NS-Gefühle verspüren *muss*) fürs Bundespräsidentenamt weitgehende egal. Aber was mir wirklich Angst macht, ist die Tatsache, dass Politiker, die hinter Entscheidungen wie der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/abschiebung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Abschiebung">Abschiebung</a> der Karricas stehen, immer und immer und immer wiedergewählt werden. Let’s face it: die FPÖ veranstaltet populistisches Kasperltheater, aber die Regierungsparteien <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/spoe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with SPÖ">SPÖ</a> und ÖVP greifen dort in die Scheiße, wo’s nicht nur beleidigt, sondern Menschenleben zerstört. Wie lange wollen wir ihnen das denn eigentlich noch durchgehen lassen?</p>
<h3 id="toc-fuball-verbindet-petition-fr-bernard-karrica"><a href="http://www.fussballverbindet.org/" style="color:red;text-decoration:underline;" class="liexternal">Fußball verbindet: Petition für Bernard Karrica</a></h3>
<hr /><small><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/copyright/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Copyright">Copyright</a> © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>15 Mann auf des toten Manns Liste drauf</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-08/15-mann-auf-des-toten-manns-liste-drauf/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 04:31:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Piratenpartei Deutschland wählt ungewöhnliche Werbemittel: in-Game Sujets sollen die Aufmerksamkeit der Spieler auf Zensur- und Copyright-Problematiken lenken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Thomas Heher, ein alter Kampfgenosse aus den frühen gap Hardcore-Zeiten, hat mich eingeladen, den folgenden Text über die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/piratenpartei/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Piratenpartei">Piratenpartei</a> für die kommende Ausgabe von <a href="http://www.tba-online.cc/" class="liexternal">TBA</a> zu verfassen. Mal sehen, ob er ihn unterbringen kann — bei der Längenbegrenzung hab ich natürlich wieder mal über die Stränge geschlagen: altes Bloggerleiden <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 15 Mann auf des toten Manns Liste drauf" class='wp-smiley' title="15 Mann auf des toten Manns Liste drauf" /> </em></p>
<p>Zwar ist Piloten sprichwörtlich nichts verboten, aber nur Piraten sind die idealen Kandidaten – zumindest für geistig-eigentümliche Freisegler.<span id="more-3617"></span></p>
<p>Die Informationsgesellschaft – eine Welt voller Wunder, die nach dem Willen proaktiver Kommunikations-Philosophen wie <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Marshall_McLuhan" class="zem_slink freebase/guid/9202a8c04000641f8000000000027490" title="Marshall McLuhan" rel="wikipedia" rel="nofollow">Marshall McLuhan</a> und <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Vil%C3%A9m_Flusser" class="zem_slink freebase/guid/9202a8c04000641f80000000005c3d68" title="Vilém Flusser" rel="wikipedia" rel="nofollow">Vilém Flusser</a> vieles zum Besseren wenden soll. Aber Musikindustrie, Filmverleiher und sonstige Besitzer sogenannten geistigen Eigentums (ugs.: “Hirnschaas”) sagen konsequent “njet”, klagen zuerst <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Napster" class="zem_slink freebase/guid/9202a8c04000641f800000000002a52d" title="Napster" rel="wikipedia" rel="nofollow">Napster</a>, dann PirateBay in Grund und Boden und können dem Übel freier Informationsaustausch doch nicht Herr werden.</p>
<p>Solche Grabenkämpfe markieren aber nur die Speerspitze einer der Informationsgesellschaft zugrunde liegenden Logik: Herrschaft über Information entpuppt sich immer mehr als der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Archimedes" class="zem_slink freebase/guid/9202a8c04000641f800000000000668b" title="Archimedes" rel="wikipedia" rel="nofollow">Archimedes</a>’sche Hebel des immateriellen Kapitalismus, und finanzielle wie politische Interessen manifestieren sich in konkreter Realisation bisher ungekannter Totalüberwachung. So generierten nicht zuletzt die Diskussion um Stopp-Schilder, Internetzensur und das Verbot von Killerspielen in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/deutschland/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Deutschland">Deutschland</a> Aufwind für die <a href="http://www.piratenpartei.de/" class="liexternal">Piratenpartei</a>, die mit ungewöhnlichen Werbe-Aktionen die Faszination von Nerds auf sich zieht. Dazu passen die <a href="http://wiki.piratenpartei.de/Spraylogo" class="liexternal">in-Game-Spraylogos</a>, die Mitglieder dieser politischem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/bewegung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bewegung">Bewegung</a> mit umstrittenem Namen für Multiplayer-Spiele wie <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Counter-Strike%3A_Source" class="zem_slink freebase/guid/9202a8c04000641f80000000003c2103" title="Counter-Strike: Source" rel="wikipedia" rel="nofollow">Counter-Strike: Source</a>, <a href="http://www.imdb.com/title/tt1323932/" class="zem_slink freebase/guid/9202a8c04000641f80000000046aa88f" title="Left 4 Dead" rel="imdb">Left 4 Dead</a>, Day of Defeat: Source und <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Team_Fortress_2" class="zem_slink freebase/guid/9202a8c04000641f80000000006055fd" title="Team Fortress 2" rel="wikipedia" rel="nofollow">Team Fortress 2</a> entwickelten (siehe Link).</p>
<p>Zwar bezweifeln viele potentielle Unterstützer, dass mit den Themen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/copyright/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Copyright">Copyright</a> und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ueberwachung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Überwachung">Überwachung</a> ein kompletter Staat zu machen ist. Aber führt  man sich vor Augen, dass etwa in punkto medizinischer Versorgung (Stichwort: Generika) und Landwirtschaft (Stichwort: Patentierbarkeit von Saatgut, Gen-Technik) Entscheidungen über die Verfüg– und Nutzbarkeit von Information entscheidende Weichenstellungen für die Zukunft evozieren, so wird rasch klar, dass sich hier eine Avantgarde einer überdimensional relevanten Querschnittsmaterie angenommen hat.</p>
<p>Jede Präsenz der Piratenpartei in politischen Gremien als Stimm– und Diskussionsminorität (jede andere Variante ist unrealistisch) kann daher nur begrüßt werden – mich politikverdrossenen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>–Nerd könnte eine Wahl-Antritt der <a href="http://www.piratenpartei.at/" class="liexternal">Freibeuter in Österreich</a> daher jederzeit zum Urnengang bewegen. Denn wie schon der berüchtigte Gabelverbieger <a href="http://www.andreheller.com/" rel="nofollow" class="liexternal">André</a> <a href="http://site.uri-geller.com/" class="liexternal">Geller</a>, ein entfernter Nachfahre des berühmten Gentleman-Piraten-Kapitäns Jean Lafitte, dessen politische Ambitionen immerhin darin gipfelten, dass er auf das Leben des Gouverneurs von <a href="http://maps.google.com/maps?ll=29.9647222222,-90.0705555556&amp;spn=0.1,0.1&amp;q=29.9647222222,-90.0705555556%20%28New%20Orleans%29&amp;t=h" class="zem_slink freebase/guid/9202a8c04000641f8000000000068b30" title="New Orleans" rel="geolocation">New Orleans</a> eine doppelt so hohe Prämie aussetzte wie dieser auf seins, wusste genau: “Die wahren Piratenschätze sind im Kopf.” So einfach und so kompliziert kann, darf und soll Politik manchmal sein.</p>
<div class="zemanta-pixie"><a href="http://reblog.zemanta.com/zemified/47977f14-b223-43f3-bc88-e5cdf2ab52c1/" class="zemanta-pixie-a" title="Reblog this post [with Zemanta]"><img class="zemanta-pixie-img" src="http://img.zemanta.com/reblog_e.png?x-id=47977f14-b223-43f3-bc88-e5cdf2ab52c1" alt=" 15 Mann auf des toten Manns Liste drauf"  title="15 Mann auf des toten Manns Liste drauf" /></a><span class="zem-script more-related more-info pretty-attribution paragraph-reblog"><script type="text/javascript" src="http://static.zemanta.com/readside/loader.js" defer="defer"></script></span></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Duales Systemdebakel: Kloiber will ATV halbieren</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-04/duales-systemdebakel-kloiber-will-atv-halbieren/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 21:47:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Einführung des dualen Rundfunksystem geschah in österreich nicht einmal halbherzig - ATV Eigentümer Herbert Kloiber hat die Nase voll. Lässt die Politik den Privatsender am ausgestreckten Arm verhungern, dann wir demnächst die Hälfte der Belegschaft entlassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/04/atvhalb.jpg" alt="atvhalb Duales Systemdebakel: Kloiber will ATV halbieren" title="atvhalb" width="250" height="58" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />In anderen Ländern mit vergleichbarer Struktur wäre von einem Medienskandal gröberen Ausmaßes die Rede, in .at dagegen rauscht die Ankündigung von ATV-Eigentümer Herbert Kloiber, die Hälfte der 130 Mitarbeiter zu entlassen und künftige Produktionsaufträge nicht mehr in Österreich zu vergeben, relativ ungehört durch den Blätterwald. Diese Maßnahmen wolle er umsetzen, sofern die “Medienförderung für private Sender in der Budgetrede am 21. April nicht einmal im Subtext vorkomme,” so Kloiber. Ich habe aus aktuellem Anlass ein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interview/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interview">Interview</a> mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/alexander-millecker/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alexander Millecker">Alexander Millecker</a>, Leiter der aktuellen Redaktion von ATV (aka Nachrichtenchef), geführt.</p>
<p>“Vergleicht man heute ORF1 und ATV, dann läuft bei uns mehr selbst und in Österreich produziertes Programm — ORF1 sehe ich daher längst nicht mehr als öffentlich-rechtlichen Sender,” so Alexander Millecker. Die Stimmung unter den Mitarbeitern befindet sich verständlicherweise nicht gerade am Höhepunkt, trotzdem verstehen die meisten die Beweggründe ihres Chefs — denn ohne Druck der EU gäbe es in Österreich vermutlich heute noch kein duales System.</p>
<p>Dem <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=1237228941882" class="liexternal">Standard</a> ist die Meldung gerade mal 11 Zeilen wert, die Diskutanten finden die Ansage Kloibers großteils zynisch und menschenverachtend. Dass die Ansage keineswegs aus heiterem Himmeln kommt, sondern letztendlich das Resultat einer konsequenten Medienversäumnis–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/politik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Politik">Politik</a> darstellt, wird dabei natürlich mit keinem Wort erwähnt. Doch wir erinnern uns: vor nicht allzu vielen Jahren war die Alpenrepublik mit Ausnahme Albaniens das einzige europäische Land ohne privaten Rundfunkanstalten. Nicht zuletzt im Zuge des EU-Beitritts entstand Handlungszwang, entstanden Privatradios und Fernsehsender. In einem so kleinen Land wie Österreich gelten aber einige Spezifika, die Nationalökonomen unter dem Begriff “Economies of Scale” zusammenfassen. Bei knapp 8 Millionen Einwohner ist eben jede Sparte in absoluten Zahlen weitaus kleiner als in größeren Ländern.</p>
<p>Sieht man <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/fernsehen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Fernsehen">Fernsehen</a> trotzdem als öffentliches Gut an, muss eben der Staat angreifen und die Versorgung sicherstellen — und das hat er in immensem Umfang auch getan, aber eben nur für den staatlichen Rundfunk. Anders als ZDF und ARD in Deutschland beschränkt der ORF sein Angebot keinesfalls großteils auf Non-Unterhaltung, ganz zu schweigen von einem abendlichen Werbeverbot. Die Mischfinanzierung aus Zwangsgebühren und Werbeeinahmen reichte bislang sogar aus, um eine ganze Armada “weißer Elefanten” durchzufüttern, denn selbstverständlich muss die ORF-Führungsriege von jeder neuen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/regierung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Regierung">Regierung</a> ausgetauscht werden. Da bleibt für die beiden Privatsender ATV und PULS4, die schon lange eine Beteiligung an den RF-Gebühren fordern, nix mehr vom Kuchen übrig, schließlich lässt sich staatliches <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/fernsehen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Fernsehen">Fernsehen</a> viel besser mit der Politik verzahnen.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund wird der “Erpressungsversuch” Kloibers durchwegs verständlich. Was mich allerdings wirklich überrascht hat, ist die nicht bloß strategische, sondern faktische Inkompetenz der handelnden politischen Personen, die man mit etwas gutem Willen auch als Desinteresse bezeichnen könnte. Hier ein gekürzte Form des Interviews — das komplette Gespräch gibt’s als Stream zu Anhören:</p>
<p>[Im Original-Posting finden Sie an dieser Stelle ein Audio-Snippet.]</p>
<h2 id="toc-interview-mit-alexander-millecker">Interview mit Alexander Millecker</h2>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;color:#4a748a">ritchie: </span>Das Statement des ATV-Besitzers, die halbe Belegschaft entlassen zu wollen, sorgt für weniger Aufregung als man erwarten könnte — ist die Drohung ernst zu nehmen?</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;color:#4a748a">Alexander Millecker: </span>Herbert Kloiber hat diese Ankündigung schon vor längerer Zeit in Cannes gemacht. Ich glaube, dass er sich die Sache sehr genau überlegt hat; eine solche Ankündigung macht man nicht leichtfertig. Es handelt sich um den traurigen Höhepunkt einer langen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/geschichte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Geschichte">Geschichte</a> der Ignoranz in der österreichischen Medienpolitik. Bereits zwei Vorgängerregierungen haben diese <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/foerderung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Förderung">Förderung</a> für privaten Rundfunkbetreiber versprochen und sogar in der Koalitionsvereinbarung verankert. Obwohl diese Ankündigung — ein paar dürre Zeilen — fast unverändert übernommen wurde, haben Gespräche gezeigt, dass offensichtlich kein Interesse besteht, diese <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/foerderung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Förderung">Förderung</a> auszuschütten.<br />
In der aktuellen Situation, in der quasi jedes Medium mit Werberückgängen rechnen muss, kann das natürlich durchwegs existenzbedrohend sein. Die Verantwortung trägt aus meiner Sicht ganz klar die österreichische Medienpolitik.</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;color:#4a748a">?: </span>Wäre die Auszahlung eines Teils der ORF-Gebühren an private Rundfunksender ein gangbarer Weg?</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;color:#4a748a">!: </span>Natürlich könnte man von Seiten des Gesetzgebers her Rundfunk als “Public Value” ansehen und dann sagen, jeder, der Public Value anbietet, hat ein Recht auf öffentliche Förderung; das ist eine Möglichkeit, aber gar nicht unbedingt jene, die wir haben wollen. Wir bestehen auch gar nicht konkret auf einer speziellen Medienförderung. Was wir wollen, sind faire Marktbedingungen. Der ORF finanziert sich zu zwei Drittel durch Gebühren und zu einem Drittel über Werbung. Wenn der Herr Wrabetz — das muss man ganz offen sagen — aufgrund seiner nicht sehr glücklichen Programmpolitik und einiger anderer Faktoren jetzt einen höheren Finanzbedarf hat, dann ist das eine Sache. Aber in keinem anderen Land wird der Werbemarkt derart vom staatlichen Rundfunk dominiert; und wenn der ORF nun zusätzliche Ausweitung der Werbezeiten möchte, weil die Finanzierung in Krisenzeiten schwieriger fällt, dann muss man bedenken, dass sich privates Fernsehen nicht zu einem Drittel, sondern zu 100 Prozent aus Werbeeinnahmen finanziert; die Situation ist damit, wenn man so will, dreimal so schwierig.<br />
Wir hängen nicht an dem einen oder anderen Modell, sondern wir wollen faire Marktbedingungen und wir wünschen uns, dass die Regierung dem altbekannten Lippenbekenntnis zum dualen System endlich Taten folgen lässt — sei es in Form der versprochenen Medienförderung oder in anderer Art und Weise.</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;color:#4a748a">?: </span>Hat die Politik denn überhaupt ein Interesse an einer Veränderung der Situation?</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;color:#4a748a">!: </span>Erstaunlicherweise nicht, und zwar vollkommen unabhängig von der Parteifarbe. Man möchte meinen, dass in einem demokratischen Staat des 21. Jahrhunderts Medienvielfalt per se einen Wert darstellt, sonst wäre ja eine Presseförderung ebenfalls sinnlos. Niemand käme auf die Idee, den Standard oder Die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/presse/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Presse">Presse</a> abzuschaffen, weil diese Zeitungen ohne staatliche Förderung nicht überlebensfähig wären. Dabei dominiert der ORF den Fernsehmarkt ja nicht nur Werbebereich, sondern auch den Einkauf — und überbietet trotz der angeblichen Finanzkrise Privatsender beim Einkauf von Serien und Filmen. Aber der Politik scheint die Situation kein echtes Anliegen zu sein.</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;color:#4a748a">?: </span>Ich find’s ja unglaublich ignorant von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/spoe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with SPÖ">SPÖ</a>–Spitzenkandidat Faymann, den Diskussionsrunden im Privat-TV fernzubleiben — eigentlich ein deutliches Signal.</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;color:#4a748a">!: </span>Ich kann mir schon vorstellen, dass für Parteien bzw. Parteisekretariate der Umgang mit privaten Medien nicht so einfach ist. Sie haben hier weder Einfluss auf die Besetzung in meiner Redaktion, noch kümmert es mich, wenn irgend jemand anruft und glaubt, er könne sich bei einer Sendung rein– oder rausreklamieren. Das ist bei den Kollegen vom ORF wahrscheinlich nicht immer so, aber darin besteht auch unser Vorteil. Zuständige Politiker — ich möchte keine Namen nennen — wussten, wie sich in Gesprächen zeigte, nicht einmal, wie viele Mitarbeiter ATV hat. Da war die Rede von 50 Personen, dabei arbeiten allein am Standort Wien 120 Personen, dazu kommen natürlich noch die freien Mitarbeiter sowie sämtliche Produktionsfirmen und Dienstleister, die von ATV abhängen. Das sind insgesamt 400 bis 500 Arbeitsplätze, und insofern finde ich diese Einstellung der Politiker wirklich kurzsichtig: wenn irgendwo 100 Leute in Kurzarbeit geschickt werden, ist schnell mal ein Politiker zur Stelle, um eine Wortspende vor den Kameras abzugeben. Doch obwohl in diesem Fall mehrere 100 hochqualifizierte Arbeitsplätze gefährdet sind, gab es bislang überhaupt keine Reaktion.</p>
<p>Das komplette Interview anhören:</p>
<p>[Im Original-Posting finden Sie an dieser Stelle ein Audio-Snippet.]</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Steven Spielberg: Geht bloß nicht wählen!</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-11/steven-spielberg-geht-bloss-nicht-waehlen/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Nov 2008 14:37:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Steven Spielberg will unter Aufbietung eines beträchtlichen Star-Aufgebots die Wahlbeteiligung bei der us-amerikanischen Präsidentschaftswahl steigern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stephen Spielberg hat einen neuen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kurzfilm/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kurzfilm">Kurzfilm</a> gedreht, und von allen seine Oeuvres der letzten Jahre gefällt mir dieses bei weitem am besten. Und das liegt nicht nur am Staraufgebot mit Tom Cruise, Justin Timberlake, Julia Roberts, Leonardo diCaprio und vielen mehr, sondern an der genialen Idee. <small>Und an Snoop Dog, der in punkto Coolness-Faktor suprem regiert.</small> Da fühlt man sich ja direkt als Europäer schuldig, dass man *keinem der beiden amerikanischen Präsidentschaftskandidaten* guten Gewissens seine Stimme geben möchte, selbst wenn man könnte. Ich zumindest nicht. Unbedingt bis zu Ende ansehen — <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/respekt/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Respekt">Respekt</a>! </p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/steven-spielberg-geht-bloss-nicht-waehlen/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><span id="more-2968"></span>Wie würde wohl ein solcher Clip ausfallen, wenn der kommerziell erfolgreichste österreichische Regisseur (wer ist das eigentlich?) ein Short Movie mit lokaler Prominenz zur Erhöhung der Wahlbeteiligung drehen würde? Vermutlich gar nicht, denn die “Großparteien” müssen schließlich alles tun, um gemeinsam die 50%-Mehrheit zu behalten… [via <a href="http://www.spreeblick.com/2008/10/30/die-teuerste-wahlwerbung-aller-zeiten/" class="liexternal">Spreeblick</a>, <a href="http://www.blogpiloten.de/2008/10/31/das-vote-dont-vote-video/" class="liexternal">Blogpiloten</a>, <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/10/30/dont-vote/" class="liexternal">Basic Thinking</a>]</p>
<hr /><small><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/copyright/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Copyright">Copyright</a> © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Nachruf: Jörg Haider überraschend verstorben</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Oct 2008 15:15:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Überraschend verstarb heute in der Nacht der österreichische Politiker Jörg Haider. Der Parteichef der Freiheitlichen erlag nach einem Autounfall seinen schweren Verletzungen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen Nachruf auf den heute Nacht um 1:00 Uhr bei einem Autounfall tödlich verunglückten Parteichef des BZÖ hier auf datenschmutz mag manche Leser verwundern. In der Tat aber habe ich eine innige Beziehung zum “Jörgl”: diese Bezeichnung soll keinesfalls respektlos klingen, ich glaube, er ließ sich in seiner jovialen Art nicht ungern so nennen. Seine biographischen Daten, der frühe Einstieg in die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/politik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Politik">Politik</a> mit 20, Aufstieg, Regierungsbeteiligung mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/fpoe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with FPÖ">FPÖ</a> und Parteisplitt in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/fpoe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with FPÖ">FPÖ</a> und BZÖ, die Abspaltung des Liberalen Forums… all das kann man detailliert und aus ganz unterschiedlichen Standpunkten betrachtet in hunderten Artikeln ausführlicher nachlesen.</p>
<p>Meine persönliche Beziehung zu Dr. Haider begann sehr früh, ich war damals wohl 15 oder 16. Der dynamische Aussteiger machte für eine Wahlveranstaltung Station in Lienz, Lokal-Blues-Jukebox Buffy F. Fronwood stimmte zum Auftakt im Stadtsaal “Jörg Haidah, do geht wos weidah” im Loop an, der Saal war gut gefüllt. Und es war das erste mal, dass ich selbst politisch “aktiv” wurde und gemeinsam mit einigen Schulkollegen die Veranstaltung störte: wir hatten uns im Publikum verteilt, in dem Moment, als der Stargast zu sprechen begann, schlugen wir alle demonstrativ großformatige Tageszeitungen auf und verließen dann nach 10 Minuten den Saal, was den äußerst geschulten Rhetoriker durchwegs ein wenig aus der Fassung brachte.</p>
<p>Was er sagte, hat mich damals ziemlich schockiert, hielt ich <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/politiker/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Politiker">Politiker</a> doch vorher für honorige, um möglichst Aal-ähnliches “Mit-jedem-auskommen-wollen” bemühte Stromlinienpersonen. Jörg Haider hatte eine andere Strategie gewählt, nämlich die der Sündenböcke, der Beschuldigungen und Verharmlosungen. Er beschwor schon damals die Welt der anständigen Menschen, machte zu passenden Gelegenheiten gerne mal einen Hofknicks vor SS-Veteranen und zündelte immer wieder gekonnt mit dem Pulverfass Nationalismus herum. Ich bin ihm dankbar dafür, denn ohne Jörg Haider hätte ich womöglich den Status Quo der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/demokratie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Demokratie">Demokratie</a> als gegeben hingenommen, hätte mich nie genauer der Nazi-Vergangenheit Österreichs beschäftigt, hätte vielleicht überhaupt nie Politikwissenschaft studiert. </p>
<p>Später hatte ich nochmals das zweifelhafte Vergnügen, einer der legendären “Hetztiraden” des Bärentalers beizuwohnen, und zwar in meiner Studienzeit in Graz, das habe ich an <a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-08/wahlqual-hc-haider-vs-joergl-strache/" class="liinternal">anderer Stelle</a> bereits geschildert. Meine persönliche “Kommunikation” mit Jörg Haider beschränkte sich auf diese zwei Gelegenheiten, in den Medien begegnete man dem selbst mit 58 unglaublich jugendlich wirkenden Politiker seit ich den Politikteil der Zeitung las mindestens wöchentlich. So sehr ich den Weg der Rechten, die Ausländer zum Schuldventil für alles, was falsch läuft, zu machen, verabscheue, so sehr habe ich immer auch vermutet, dass es da noch einen anderen Jörg Haider geben muss: einen äußerst intelligenten, begabten und hart arbeitenden Menschen, der vermutlich nicht mal an den Blödsinn glaube, den er da zeitweise von sich gab, der wie ein virtuoser Pianist auf der Klaviatur der Medienszene dieses Landes spielte. Das Bärental ist groß, und Jörg Haider war sein Prophet: er brachte mich in all den Jahren regelmäßig innerlich zum Weinen (etwa beim Ortstafelstreit) und zum Lachen (die legendären “Taferln” bei den Fernsehdiskussionen). Das Schicksal ist der größte aller Tragödienautoren: als ihn die Polit-Konkurrenz bereit hämisch im Kärntner Altersheim wähnte, fuhr das BZÖ einzig und allein dank seiner Gallionsfigur den größten Erfolg der Parteigeschichte ein. Dank des enormen Wahlerfolgs verfügt die Partei nun über gravierend mehr Fördergelder, mehr Parlamentssitze — aber der Verlust ihres Parteichefs trifft sie härter als jedes noch so niedrige Wahlergebnis.</p>
<p>Jörg Haider hat polarisiert, meine Einstellung zu ihm hat sich im Lauf der Jahre ziemlich verändert: mit 16 war er der personalisierte politische Feind, heute wundere ich mich über viele seiner Entscheidungen, bin aber zugleich fasziniert über seine Ausdauer, sein Können und seine Fähigkeit, permanent aus eigenen Erfahrungen zu lernen. Nein, Jörg Haider war keine statische Persönlichkeit, kein leicht einordenbares Phänomen. Gerne hätte ich mich mal bei einem Abendessen mit ihm über seine politische Karriere unterhalten oder ein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interview/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interview">Interview</a> darüber geführt, wie man aus einer Vier-Prozent-Verein die drittstärkste Partei Österreichs macht.</p>
<p>Dass Jörg Haider heute Nacht 58jährig verstarb, hat mich ehrlich gesagt tief berührt und getroffen, weil ich innerlich davon überzeugt war, auch noch die nächsten .at-politischen Jahre mit ihm als Akteur auf der Bühne zu erleben. Ich wünsche allen Verwandten und engen Freunden eines Politikers, der die letzten dreißig Jahre in Österreich geprägt hat wie wohl kein anderer, und der ein interessanter und faszinierender <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/mensch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Mensch">Mensch</a> gewesen sein muss, mein herzliches Beileid.</p>
<hr /><small><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/copyright/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Copyright">Copyright</a> © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Dringend: Spenden für Frau Bock</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Sep 2008 08:03:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Flüchtlingshilfsprojekt von Ute Bock benötigt dringend Spenden, um weitermachen zu können: eliZZZa hat aus drigendem Anlass einen Spendenaufruf online gestellt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/09/utebock.jpg" alt="utebock Dringend: Spenden für Frau Bock " title="utebock" width="200" height="96" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Elisabeth Wetsch aka eliZZZa will nicht zusehen, wie das <a href="http://www.fraubock.at/" class="liexternal">Flüchtlings-Hilfsprojekt von Ute Bock</a> wegen 250k Euro Schulden die Pforten schließen muss und hat sich eine äußerst gelungene Online-Spendenaktion ausgedacht: pro 25 Euro wird ein kleines Stück einer geheimen Botschaft aufgedeckt. Die Zeit drängt, denn laut <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=1219938840380" class="liexternal">Bericht im Standard</a> könnte Ute Bocks Verein bereist am kommenden Mittwoch die Pforten schließen. Wer möchte, bekommt für seine Spende einen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> — das wär doch ein Asset für jede <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/partei/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Partei">Partei</a> im Online-Wahlkampf; ich würd mich jedenfalls freuen, wenn ich in den nächsten Tage in der Spenderliste Backlinks zum Liberalen Forum und zu den Grünen finde: 25 Euro werden im Budget ja wohl drin sein…</p>
<blockquote><p>Klickt auf das Logo und Ihr landet direttissima auf der Website des Flüchtlingsprojektes <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ute-bock/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ute Bock">Ute Bock</a>. Dort stehen verschiedene Spendenoptionen zur Verfügung. Pro 25 Euro Spende decke ich von der Geheimen Botschaft, die sich im darüber stehenden Kasten verbirgt, ein 5x5 Pixel großes Stück auf. (Ich würd mir sogar die Mühe machen, für eine 5 Euro-Spende 5x1 Pixel zu entfernen). Mailt mir eine Belegkopie an beleg@zerobock.at und mailt mir, ob Eure Spende anonym (nur mit Initialen evt. Ort) angeführt werden soll, oder mit vollem Namen. Gerne verlinke ich auch Eure Webseiten.</p></blockquote>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/09/geheimebotschaft.jpg" alt="geheimebotschaft Dringend: Spenden für Frau Bock " title="geheimebotschaft" width="500" height="139" style="border:1px solid gray;" /></div>
<h3 id="toc-wer-mitmachen-mchte-stattet-einfach-zerobock-at-einen-besuch-ab">Wer mitmachen möchte, stattet einfach <a href="http://zerobock.at" style="text-decoration:underline;" class="liexternal">Zerobock.at</a> einen Besuch ab!</h3>
<p>PS: Im Standard-Forum wird heftig diskutiert, ob man Menschen, die laut Genfer Konvention keinen offiziellen “Flüchtlingsstatus” besitzen, überhaupt helfen solle. Zynischer geht’s irgendwie nicht mehr, und langsam mach ich mir wirklich Sorgen um den Ausgang dieser Wahl.</p>
<hr /><small><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/copyright/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Copyright">Copyright</a> © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Wahl.Qual: Wohin mit den Bürgerrechten?</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-08/wahlqual-wohin-mit-den-buergerrechten/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 10:32:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 26. August 2008; 19:30 bis 22:30. ] Die quintessenz rüttelt in Wahlkampfzeiten an einem brisanten Thema und befragt Kandidaten von vier österreichischen Parteien über ihre Einstellung zum Thema Datenschmutz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">26. August 2008</td></tr><tr><td class="ec3_start">19:30</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">22:30</td></tr></table><p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/08/quintessenz.jpg" alt="quintessenz Wahl.Qual: Wohin mit den Bürgerrechten?" title="quintessenz" width="207" height="62" style="float:right;margin-top:5px;margin-left:15px;border:1px solid gray;" />Die <a href="http://www.quintessenz.at/d/000100004539" class="liexternal">q/uintessenz</a> lädt am heute zum q/talks in den Raum D des Museumsquartiers: aus aktuellem Anlass stellt Georg Markus Kainz brisante Fragen zu den Themen Datenschmutz, Bürgerrechte und Überwachungsstaat an vier Parteikandidaten: Martin Prager (<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/spoe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with SPÖ">SPÖ</a>), NR Peter Pilz (Die Grünen) und NR Peter Fichtenbauer (FPÖ) haben bereits zugesagt, bei BM <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/maria-fekter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Maria Fekter">Maria Fekter</a> (<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oevp/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ÖVP">ÖVP</a>) wurde angefragt. Diese Veranstaltung erfreut mein Herz, denn in Zeiten von Wahlzuckerln, Diskussionen über Steuernachlässe und wahlwerbender Beihilfe-Erhöhungen geht das Thema <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Datenschutz">Datenschutz</a> gerne unter: zu komplex sind die Zusammenhänge, als dass sie sich auf publikumstaugliche Plakat-Slogan-Größe schrumpfen ließen.</p>
<h2 id="toc-das-recht-auf-verbergen">Das Recht auf Verbergen</h2>
<blockquote><p>Wann immer in einem Krimi die Polizei ihre Befugnisse überschreiten möchte, wird diese mit den Worten legitimiert: “Sie haben ja nichts zu verbergen” — Jeder der auf seine Rechte besteht macht sich damit automatisch verdächtig. Dieser laxe Umgang mit unseren Rechten erinnert fatal an Strategien nach dem Anschluss.</p></blockquote>
<div style="float:left;margin-top:9px;margin-right:15px;border:6px solid gray;width:180px;height:200px;" >[Bilder als Slideshow ansehen]</div>
<p>Diese Argumentation dürfe jeder, der schon mal gegen die Mauer der Datenbürokratie angerannt ist, aus eigener Erfahrung kennen: da gibt’s Beispiele, bei denen einem schlecht wird: da hat etwa mal vor Jahren ein Polizist dem kleinen Bruder eines Bekannten am Bahnhof ein Klappmesser abgenommen, als dieser zwölf war — gemacht hat er damit gar nix, also keine Rede von “offiziellem” Eintrag. 15 Jahre später, also mit 27, steht derselbe Typ auf der österreichischen Polizeiwache im Zuge einer Einvernehmen, als der Polizist zu ihm sagt: “Sie kennen wir ja schon, da war doch damals diese Messersache.” Datenlöschung laut Gesetz? Die konnte sich anscheinend schon vor dem Zeitalter der Terrorismusangst niemand leisten — und die Schlingen werden gezielt enger gezogen:</p>
<blockquote><p>Schrittweise werden immer mehr Bereiche unseres Lebens elektronisch überwacht. Neben Videoüberwachung öffentlicher Plätze und dem öffentlichen Verkehr wird auch der Individual-Verkehr durch Section-Control, Autobahn-Maut und Nummerntafelerfassung immer lückenloser überwacht. Durch Speicherung der Verbindungsdaten werden unsere Emails, unser Surf-Verhalten und unsere Telefonate überwacht.</p></blockquote>
<p>Ich hoffe, dass BM Maria Fekter erscheint, denn die amtierende Innenministerin hätte mit Datenschützer Peter Pilz wohl so manches Henderl zu entfedern… Ziel der Veranstaltung ist es jedenfalls, klar Fronten zu schaffen: und vielleicht traut sich ja sogar jemand zu sagen, dass er für die uneingeschränkte Totalüberwachung steht:</p>
<blockquote><p>Wahlkampf ist Wahlzuckerzeit und wir wollen wissen, wer unsere Bürgerrechte mit entsprechendem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/respekt/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Respekt">Respekt</a> betrachtet und auf Augenmaß und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/demokratie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Demokratie">Demokratie</a> achtet. […] Auf unseren Datenschatten haben wir weder Einfluss, noch Möglichkeit vor diesem zu entfliehen. Unser Preis ist ein transparentes Leben und der Verlust unserer persönlichen Freiheit.</p></blockquote>
<p>Der Einlass beginn um 19:00, die Diskussion um 20:00 Uhr. Und so kommt man zum Raum D respektive zum Quartier 21: <a href="http://quartier21.mqw.at/uebersichtsplan/" class="liexternal">Lageplan</a>.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>.at Neuwal: Genug gereicht, jetzt streitet’s!</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Aug 2008 13:50:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Neuwahlposse kann gar nicht mehr zur Farce verkommen - denn als solche hat sie bereits begonnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>“Es reicht”, plakatiert die ÖVP im österreichischen Sonderwahlkampf (Briefmarkensammler aufgepasst!), und die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/spoe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with SPÖ">SPÖ</a> antwortet mit einem nicht minder eloquenten “Genug gestritten”. Erstmals stehen sich somit, wie Armin Thurnher im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/falter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Falter">Falter</a>–Editorial der ersten Augustausgabe anmerkt, zwei absolute Null-Aussagen gegenüber, und selbst die überirdische Kompomente des Streits um die Wählerherzen erreicht ehrlich-österreichisches Stammtischniveau.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/08/neuwahlen-in-oesterreich.jpg" alt="neuwahlen in oesterreich .at Neuwal: Genug gereicht, jetzt streitets! " title="Neuwahlen in Oesterreich" width="500" height="375" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p><span id="more-2566"></span></p>
<p>Tut sie das wirklich? “Oh du lieber Augustin, alles is hin? Krankenkasse is hin, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/regierung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Regierung">Regierung</a> is hin…” Also Fatalität auf allen Ebenen und Gleichgültigkeit darunter. Gusenbauers Fatality Move beim Mortal Regierungskombat war jedenfalls nicht von schlechten Eltern, auch wenn der Kopf von Opa Dichand diesmal dran blieb. Aber, und hier springt der intersubjektive Relationismus in die Bresche der Interpretationsfreiheit, es ist nackte oder allenfalls leichtbekleidete Larmoyanz, die den gelernten Österreicher diese tiefgründigen Slogas nicht in die Tiefe der Bedeutungsvollheit ziehen lässt:</p>
<p><strong>Genug gestritten.</strong> Uns reicht’s, wir wollen eigentlich gar nicht regieren. Und auch nicht Wahlkämpfen. So, aus.</p>
<p><strong>Jetzt reicht’s.</strong> Den naheliegendsten Typo “Jetzt riecht’s” hat Thurnherr schon gekalauert, bleibt mir also nur mehr zu vermuten, dass die ÖVP unbedingt und mit allen Mitteln in die Opposition will (die “Oppi”, wie manche Teile der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/partei/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Partei">Partei</a> schon liebevoll sagen), denn vom Regieren haben jetzt alle erstmal die Schnauze voll.</p>
<p>Liebe unterbeschäftigte MedienkunststudentInnen, nehmt doch ein Morphing Programm, bastelt aus den zwei Fotos einen Folterer oder einen Gaymann und schreibt drunter: “Genug gereicht. Jetzt gestritten.” Diesen Slogan würd ich gern überall in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oesterreich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Österreich">Österreich</a> sehen, aber ich hab keine Zeit zum Plakatieren, ich muss mal schnell consulten gehen.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>monochroms Streichelnazi</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 03:05:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[monochrom verplanzten einen echten Nazi in den Streichelzoo.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/07/streichelnazi.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[2321]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/07/streichelnazi-150x150.jpg" alt="streichelnazi 150x150 monochroms Streichelnazi" title="streichelnazi" width="150" height="150" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid orange;" /></a>“The Ladies like him!” Die Rede ist vom Streichelnazi, den <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/monochrom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with monochrom">monochrom</a> unlängst in Wien ausstellte. Mit Affirmation hat das nix zu tun, es handelt sich vielmehr um gewohnt aktio-situationistische Aufbereitung eines der verlogensten und verlegensten Kapitel Österreichs: denn noch Jahrzehnte nach dem Krieg stellten die wenigsten <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/politiker/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Politiker">Politiker</a> (und Zivilpersonen) den schweigenden Konsens, dass <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oesterreich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Österreich">Österreich</a> das erste “Opfer” Nazideutschlands gewesen sein, nicht bloß nicht in Frage, sondern forcierten jene Betrachtungsweise, die jegliche Unterstützung für die NSDAP auf breiter Basis vollkommen leugnete.</p>
<p>An eine Geschichtsstunde in der Oberstufe kann ich mich noch gut erinnern: am Lehrplan stand schließlich irgendwie irgendwo auch Zeitgeschichte — aber in Lienz muss man da aufpassen; schließlich hat Tirol die Verflechtung von konservativer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/politik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Politik">Politik</a>, Kirche und staatlichen Jobs zur Meisterschaft getrieben. Unsere gesamte “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/bildung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bildung">Bildung</a>” über österreichische Parteien lief dabei folgendermaßen ab: drei Personen bekamen Kopien der damals aktuellen Parteiprogramme von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/spoe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with SPÖ">SPÖ</a>, ÖVP und FPÖ und mussten Referate halten. Die drei Vorträge (ohne Zwischenfragen) nahmen fast die gesamten 50 Minuten ein. Der Kommentar unseres Geschichtelehrers in den verbleibenden zwei Minuten lautete: “Und wie ihr seht, ist das eh alles mehr oder weniger das Gleiche.” Möglicherweise hat diese Aussage sogar einen nicht unbeträchtlichen Teil dazu beigetragen, dass ich später an der Uni Politikwissenschaft als mein Nebenfach gewählt habe.</p>
<p>Es gab jedenfalls keinerlei Diskussion darüber, was Parteiprogramme überhaupt sind und wozu sie dienen, wie die einzelnen Parteien entstanden, wo die grundlegenden ideologischen Unterschiede zwischen links und rechts liegen… man hat uns sozusagen in einer staatlichen Institution zu potentiellen Nichtwählern erzogen. Die Nazis haben wir damals natürlich überhaupt nicht durchgenommen — vielleicht wären die nach Meinung unseres Gymnasialprofs ja “auch eh nur das gleiche” gewesen. Immerhin hat Österreich ja im Rahmen der statistischen Unschärfe seinerzeit quasi geschlossen für das Großdeutsche Reich gewählt. Fanden .at die Hakenkreuzträger damals gar süß und streichelnswert? Diese Frage stellen Johannes und Co. im folgenden Context-Hacking <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/video/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with video">Video</a> — Text und Credits gibt’s auf <a href="http://www.monochrom.at/streichelnazi/" class="liexternal">monochrom.at</a>.</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-07/monochroms-streichelnazi/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<hr /><small><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/copyright/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Copyright">Copyright</a> © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Österreich: Neuwahlen im Herbst werden Neuqualen</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 22:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit heute steht fest: Österreich wählt bereits im September wieder - die große Koalitionen ist zerbrochen, die Frage lautet nun, wer die Scherben zusammenkehren darf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/07/neuwahlen.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[2331]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/07/neuwahlen-150x150.jpg" alt="neuwahlen 150x150 Österreich: Neuwahlen im Herbst werden Neuqualen" title="neuwahlen" width="150" height="150" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid orange;" /></a>Sodala, im Herbst ist’s soweit: was inoffiziell schon vor mehreren Wochen in gewöhnlich ungut informierten Kreisen bereits kursiert und sogar mein weit weg vom politischen Schnellschuss existierendes Ohr erreichte, ist seit heute Faktum und muss bloß noch formal-technisch im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/parlament/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Parlament">Parlament</a> abgenickt werden: in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oesterreich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Österreich">Österreich</a> findet im Herbst eine <strike>EM</strike> vorgezogene Nationalratswahl statt. Die Fanzonen am Ring werden bereits errichtet. Meine p.t. .de und. ch LeserInnen sind über den vordergründigen Stein des Anstoßes möglicherweise nicht informiert — es trug sich nämlich folgendes zu: seit längerer Zeit verstehen sich die Koalitionspartner <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/spoe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with SPÖ">SPÖ</a> und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oevp/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ÖVP">ÖVP</a>, die beiden österreichischen Großparteien, nicht mehr besonders gut. Und das kam so:</p>
<p>Im Lichte dräuender Probleme — die niederösterreichische und die Wiener Gebietskrankenkasse drohen in einigen Monaten pleite zu gehen — überwand die Lust auf Spekulation und Aufschub die Freude an der eigentlichen Arbeit. Bundeskanzler Gusenbauer, kürzlich in seiner Funktion als Clubobmann abgelöst, veröffentlichte gemeinsam mit Werner Faymann (Wikipedia: <em>Werner Faymann ist ein österreichischer Politiker.</em> Damit ist eigentlich alles gesagt.) einen Brief in der Kronenzeitung: das jeglichem Populismus nicht völlig abgeneigte auflagenstärkste Blatt Österreichs druckte die Zeilen, in denen die SPÖ-Spitze eine EU-Volksabstimmung fordert und sich generell kritisch zum Projekt Europa äußerte. Das brachte das Fass zum Überlaufen respektive den LKW zum Umkippen: voraussichtlich am Donnerstag wird der Neuwahlantrag im Parlament beschlossen.</p>
<p>Genug der Rückwärtsgewandheit, wie soll’s weitergehen? Soeben diskutierte unter der kompetenten Leitung von Ingrid Thurnherr eine Journalistenrunde, bestehend aus Anneliese Rohrer (Kurier), Armin Thurnherr (<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/falter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Falter">Falter</a>) Herbert Lackner (Profil) und Michael Fleischhacker (Die Presse), im österreichischen Fernsehen über die ziemlich unrosigen Zukunftsaussichten. Da fielen Begriffe wie “De-Legitimierung der politischen Klasse” (Fleischhacker), “inferiore Regierungsleistung” (Rohrer) und so manche Nettigkeit mehr. Das Schlimme: nix daran ist übertrieben. Der Wahlkampf wird ein kurzer, denn wohl schon im September werden Herr und Frau ÖsterreicherIn an die Wahlurnern gerufen. Nicht genug damit, dass akute Probleme (die oben erwähnten Krankenassen, die gute alte Inflation, die aktuelle Lebensmittel– und Erdölteuerungswelle) smarter Lösungsvorschläge und harter Arbeit bedürfen und vorerst mal jegliche Regierungsarbeit auf unbestimmte Zeit gelähmt bleibt: zu allem Überfluss besteht eigentlich kein realistisches Szenario mit Ausnahme einer Neuauflage der großen Koalition inklusive runderneuertem Personalkader.</p>
<p>Aktuelle Meinungsumfrage-Daten stehen nicht zur Verfügung, alle Experten rechnen aber mit einem (starken) Wählerstimmenverlust für SPÖ und ÖVP: üblerweise wird damit wohl die Ausländer-Basher-Partei <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/fpoe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with FPÖ">FPÖ</a> gestärkt, denn die Grünen stehen derzeit ziemlich schwachbrüstig da. Andererseits wird durchaus mit dem Auftreten neuer Gruppierungen gerechnet: in Zeiten der Politikmüdigkeit und Wählerverdrossenheit dürfte das Entrée für Novizen in der Tat das schlechteste nicht sein. Doch die Zeit bis zur Wahl ist kurz und Werbung kostspielig — ohne Financier(s) geht da gar nix. Mit anderen Worten: der ideale Moment für Didi Mateschitz, um die Red Bull Partei zu gründen… damit könnte Österreich endlich mal in innovatives Zeichen gegen oder für Globalisierung und die Verflechtung von Wirtschaft und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/politik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Politik">Politik</a> setzen — und zugleich beweisen, dass es doch noch schlimmer kommen kann. Denn die meisten “professionellen BeobachterInnen” (und zu denen zähle ich als Nebenfach-studierter Politikwissenschaftler auch), halten das an sich nicht mehr für möglich.</p>
<hr /><small><strong>Fotocredits:</strong> <a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=235646" class="liexternal">Stimmabgabe an der Wahlurne</a> von Alexander Hauk / Pixelio</small></p>
<hr /><small><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/copyright/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Copyright">Copyright</a> © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Wenn rechte Politiker nie gearbeitet haben</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Mar 2008 12:12:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sollen sie mal sehen, wenn sie sich ein bisschen warmlaufen! Der Politiker neuen Typs ist jedenfalls geboren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/antwort/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Antwort">Antwort</a> des Reporters, welchen Beruf er bisher ausgeübt habe, antwortet dieser Spitzenkanditat irgendeiner offensichtlich personaltechnisch unorthodoxen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/partei/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Partei">Partei</a> ziemlich aggressiv: “Ich habe… noch nichts habe ich gemacht. Ich habe keinen Beruf ausgeübt.” Und dann, auf genauere Nachfrage: “Ich lebe von meinen Einkünften.” <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/tja/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Tja">Tja</a>, wer tut das nicht?</p>
<p>[via <a href="http://swiss-lupe.blogspot.com/2007/11/video-der-neue-typ-politiker.html" class="liexternal">Swiss-Lupe</a>]</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-03/wenn-rechte-politiker-nie-gearbeitet-haben/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>PS: “Sie werden sich wundern! Sie haben’s mit einem neuem Typ <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/politiker/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Politiker">Politiker</a> zu tun mit unsrem Freund Reimers,” sagt Droese. Da hat er völlig recht.</p>
<hr /><small><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/copyright/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Copyright">Copyright</a> © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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