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	<title>datenschmutz &#187; Perspektive</title>
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		<title>Frühlingsmetamorphose: Redesign der Google Suche</title>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 21:21:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Google verabschiedet sich in kleinen Schritten vom Minimalismus: seit heute macht eine neue Seitenleiste das Umschalten zwischen verschiedenen Arten von Suchergebnissen wie Videos, Blogbeiträgen und Diskussionen wesentlich komfortabler.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein wenig weniger Minimalismus hat Big G heute seiner Suchmaske verpasst: der deutschsprachige respektive der österreichische Index zeigt sich bereits gepimpt, alle 37 Sprachvarianten bekommen die neue linke <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/seitenleiste/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Seitenleiste">Seitenleiste</a> in den nächsten Tagen spendiert. Am offiziellen Blog spricht <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/google/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Google">Google</a> von einer <a href="http://googleblog.blogspot.com/2010/05/spring-metamorphosis-googles-new-look.html" class="liexternal">Spring Metamorphosis</a>, und die präsentiert sich so:</p>
<div align="center"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/05/googleneu1.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[4212]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/05/googleneu1-small.jpg" alt="googleneu1 small Frühlingsmetamorphose: Redesign der Google Suche" title="Google Redesign: neue Suchmaske mit Seitenleiste" width="600" height="738" style="border:1px solid orange;" /></a></div>
<p><span id="more-4212"></span></p>
<p>Suchprofis erkennen auf den ersten Blick: die Änderungen halten sich in engen Grenzen, denn die ersten sechs Menüpunkte “Alles, Bilder, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/videos/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Videos">Videos</a>, Maps, News und Bücher” waren bereits vorher mit nur einem Klick über das Kopfleistenmenü erreichbar. “Blogs” führt wenig überraschend zur Google Blogsuche, hinter dem Zentralperspektive versprechenden Punkt <em>Social</em>verbergen sich lediglich aktuelle Tweets zum jeweiligen Suchbegriff– Diese werden aber in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/echtzeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Echtzeit">Echtzeit</a> via Ajax immerhin in der Suchmaske laufend aktualisiert:</p>
<div align="center"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/05/googleneu2.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[4212]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/05/googleneu2-small.jpg" alt="googleneu2 small Frühlingsmetamorphose: Redesign der Google Suche" title="Die neue Google Suche: Social Search" width="600" height="718" style="border:1px solid orange;" /></a></div>
<p>Usability-technisch verwirrend finde ich, dass der Menüpunkt <em>Social</em> beim Klicken an die zweite Position der Liste springt, die übrigen Einträge zeigen dieses Verhalten nicht, da dürfte es sich wohl um einen Bug handeln. Ebenfalls nervig: um das Menü zu öffnen, muss man jedes Mal auf “mehr” klicken, dabei könnte der jeweilige Status für eingeloggte User ohne weiteres gespeichert werden. <em>Discussions</em> präsentiert Deep Search Pages, die Googles Algorithmus als Foren– respektive Q+A Seiten identifiziert hat; über das untere Seitenleistenmenü lässt sich jede der beiden Kategorien einzeln anwählen.</p>
<p>Dieses funktioniert kontextabhängig und dient beispielsweise der Umschaltung zwischen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/relevanz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Relevanz">Relevanz</a>- und Aktualitätsreihung bei Webergebnissen, der Größen-, Motiv– und Farbwahl bei der Bildersuche und der Dauer bei der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/video/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with video">Video</a>–Clip-Suche. Insgesamt finde ich, dass die neue Eingabemaske Google komfortabler macht, Klickwege spart und der Evolution des Web durchwegs angemessen ist — die war übrigens auch der Grund für das Redesign, den Google-Mitarbeiter in diesem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/video/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with video">Video</a> erklären:</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-05/fruehlingsmetamorphose-redesign-der-google-suche/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><strong>Weitere Blogbeiträge zum neuen Google-Design:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://digitalaffairs.at/2010/05/06/google-facelift/" class="liexternal">Google Facelift</a> von Richard Hemmer auf <a href="http://digitalaffairs.at/" class="liexternal">Digital Affairs</a></li>
<li><a href="http://www.fontblog.de/google-neues-logo-neues-design" class="liexternal">Google: neues Logo, neues Design</a> am Fontblog</li>
<li><a href="http://blog.tameco.de/06052010-google-in-neuer-optik-und-moegliche-hintergruende.html" class="liexternal">Google in neuer Optik und mögliche Hintergründe</a> auf Tameco</li>
<li><a href="http://netzprinzip.de/google-design/" class="liexternal">Google testet neues Design</a> auf Netzprinzip</li>
<li><a href="http://www.meinungs-blog.de/das-neue-google-design-nervt-8587" class="liexternal">Das neue Google Design nervt</a> am Meinungsblog</li>
</ul>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Social Media Beratung wird reglementiertes Gewerbe</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2010-03/social-media-beratung-wird-reglementiertes-gewerbe/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 21:07:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vorbei mit den wilden Zeiten der freien Social Media Beratung - spätestens ab 2012 wird aus Twitter- und Facebook-Werbung ein geschütztes Gewerbe, inklusive Ausbildung und Zulassungsverfahren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="width:600px;border:3px solid #4a748a;background-color:#ffac13;padding:6px;font-size:18px;font-weight:bold;color:#720f0f;margin-bottom:23px;">Achtung, Aprilscherz!</p>
<p><span style="font-size:13px;color:#000000;font-weight:normal;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">Social Media</a> Consulting wird keineswegs ein Konzessions-pflichtiges <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gewerbe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gewerbe">Gewerbe</a> (zumindest vorerst noch nicht) <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/saint.png' alt="saint Social Media Beratung wird reglementiertes Gewerbe" class='wp-smiley' title="Social Media Beratung wird reglementiertes Gewerbe" /> Bei diesem Beitrag handelt sich um einen meiner beiden Aprilscherze 2010 — die andere Story finden sie <a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-04/wordpress-3-0-ohne-jpeg-unterstuetzung/" class="liinternal">hier</a>.</span></div>
<p>Wie einem datenschmutz vorliegenden internen Strategiepapier, das in Zusammenarbeit von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wko/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with WKO">WKO</a> und dem österreichischen Wirtschaftsministerium entstand, zu entnehmen ist, setzen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/politik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Politik">Politik</a> wie Kammer große Hoffnungen in den Informationssektor. Wie aus aktuellen Untersuchungen hervorgeht, sollen speziell die Bereiche Serverhosting und Social Media in den nächsten 10 Jahren ein gewaltiges Wachstum erleben. Um den Arbeitsmarkt bedarfsgerecht vorzubereiten, wurde im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ministerium/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ministerium">Ministerium</a> vor wenigen Tagen das Planungsgremium “Ausbildung zum Social Media Berater” gestartet: unter dem Arbeitstitel “PR-Berater für direkte Zweiweg-Kommunikation in Multi-User Internet Umgebungen” soll in einem ersten Schritt ein genaues Berufsbild erarbeitet werden, das als Grundlage für den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bef%C3%A4higungsnachweis" rel="nofollow" class="liwikipedia">Befähigungsnachweis</a> dient — denn Social Media Beratung wird, abgekoppelt von Werbung, PR und IT-Dienstleistungen, eine eigene Sektion in der Wirtschafskammer erhalten und von den sogenannten “freien Gewerben” wegwandern. Juristische respektive Unternehmens-organisatorische Konsequenzen sind allerdings frühestens Ende 2012 zu erwarten.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/03/usbhub-10.jpg" alt="usbhub 10 Social Media Beratung wird reglementiertes Gewerbe" title="Social Media als geschütztes Gewerbe" width="600" height="450" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Frühestens ab diesem Zeitpunkt, spätestens jedoch Mitte 2013, wird zwar jeder, der sich dazu berufen fühlt, weiterhin als Abdecker am Tierfriedhof arbeiten, Aspik erzeugen, Polyesterfolien auf festmontierte Glasflächen aufbringen, Fische räuchern, ja sogar Fallschirme erzeugen dürfen — all diese Berufe erfordern keinerlei Befähigungsnachweis; und die obenstehenden Bezeichnungen sind keineswegs von mir erdacht, eine komplette Liste findet man <a href="http://www.50plus.at/unternehmensgruendung/gewerbe-freie.htm" class="liexternal">hier</a>. Angesichts des jüngsten Quargelskandals mag man sich durchaus über so viel Laissez-Faire bei Aspik und Fallschirmen (immerhin haben Produktionsfehler hier gröbere Konsequenzen als etwa bei Fußabstreifern) wundern — welchen Schaden soll da im direkten Vergleich schon ein Tweet anrichten? Im Extremfall keinen geringen, so ein Experte und Hochschulprofessor in seinem Fazit zur erwähnten Expertise (Name des Autors datenschmutz bekannt):<span id="more-4158"></span></p>
<blockquote><p>Das Internet wird immer mehr zum wirtschaftlichen und informationellen Rückgrat unserer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gesellschaft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesellschaft">Gesellschaft</a>. Neben persönlicher Belustigung und Informationssuche werden online häufiger politische Informationen ausgetauscht und gesellschaftliche Meinungen strukturiert. […] Es ist daher davon auszugehen, dass mit dem Berufsbild des Social Media Experten eine besondere Verantwortung einhergeht, vergleichbar mit der Sonderstellung des Journalisten-Berufes in westlichen Demokratien. […] Da das Internet als individualistisches Medium vor allem auf Selbstverantwortung setzt, scheint die Etablierung eines Kontrollgremiums weder realistisch noch zureichend. Eine verbindliche Ausbildung bietet Österreich die Chance, innerhalb der EU federführend Standards zu setzen und einen kompetitiven Wettbewerbsvorteil zu erringen.</p></blockquote>
<p>Nachvollziehbare Gedankengänge — die mit einigen handfesten Vorteilen verbunden wären: Neugründer müssten sich nicht mehr überlegen, ob Ihr Unternehmen in die Sparte EDV-Dienstleistungen oder Werbung fällt, Social Media Beratern der ersten Generation böten sich ganz neue Job-Perspektiven am Lehrsektor. Weitgehend unklar scheint allerdings das geforderte Skill-Spektrum zu sein. Kein Wunder, denn ein Berufsbild abseits aktueller Trends universal gültig zu formulieren, stellt eine beträchtliche Herausforderung dar.</p>
<h2 id="toc-ausbildung-zum-zertifizierten-social-media-experten">Ausbildung zum zertifizierten Social Media Experten</h2>
<p>In Rücksichtnahme auf die Flexibilisierung von Arbeitsverhältnissen ist nicht davon auszugehen, dass Social Media Beratung zu einem Lehrberuf wird. Und natürlich muss niemand Angst davor haben, dass plötzlich Hundertschaften von AMS-Kunden mit unserem Steuergeld zu <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a>–Spammern ausgebildet werden. Denkbar ist vielmehr, wie mir ein Mitglied der Arbeitsgruppe verriet, eine zu anderen Berufen analoge Vorgehensweise: so könnte etwa ein akademischer Abschluss aus einem themenverwandten Fach (Informatik, Kommunikationswissenschaft, Medien-Meisterklassen an Kunsthochschulen, Fachhochschul-Lehrgänge, die das Wort “Medien” oder “Social” im Titel oder der Kurzbeschreibung enthalten, mit Ausnahme von “Social Studies”) das Äquivalent zur Berufszulassung darstellen. Die soll grundsätzlich, dieser Konsens wurde bereits zwischen Wirtschafts– und Innenministerium erzielt, im Wesentlichen auf dem EU-weit standardisierten <a href="http://www.ecdl.at/" class="liexternal">Computerführerschein</a> als Grundstock aufbauen.</p>
<p>Sind also wie im Straßenverkehr verschiedene <a href="http://fahrschule-reif.at/fueherscheinklassen.htm" class="liexternal">Führerscheinklassen</a> denkbar, á la A für Netbook-Surfer mit und ohne 2. Prozessorkern, B für private Netzwerke mit bis zu acht Computer-Sitzplätzen, C für Serverräume bis 7500kg und D für vollbesetzte Twitter-Trains? Mitnichten, es geht vielmehr darum, “entscheidende Kenntnisse und eine mit bloßem Hausverstand nicht sicher zu stellende Sensibilität im Umgang mit modernen Medien” zu gewährleisten; und die fehlt in der Tat etlichen Social Media Beratern. Die Ausbildung soll mindestens 18 und längstens 24 Monaten dauern, darüber konnte bereits Einigkeit erzielt werden. Da aber davon auszugehen ist, dass die Standardisierung der Ausbildung respektive des Befähigungsnachweises länger dauern wird als die gesetzliche Einführung des geschützten Gewerbes Social Media Beratung, werden die zuständigen Stellen in der Übergangsfrist von 2012 bis 2014 sicherlich bei der Gewerbescheinvergabe ein Auge zudrücken.</p>
<blockquote><p>Bestehende Agenturen, die in ihrer Führungsmannschaft keine Publizistik– oder EDV-Absolventen beschäftigen [also so gut wie alle, Anm. von datenschmutz], müssen sich keine Sorgen über einen allfälligen Teil-Portfolio-Entzug machen: in einer mindestens einjährigen Übergangsfrist wird allen Unternehmern, die Social Media Beratung in ihrem Portfolio haben, ausreichend Gelegenheit zur Nachschulung geboten.</p></blockquote>
<hr /><strong>Full Undisclosure:</strong> Ich werde laufend über die ministeriellen Bemühungen, aus Social Media Beratung einen ehrbaren Beruf zu machen, berichten, bin aber keine/r Unbeteiligte/r — denn gemeinsam mit zwei anderen Bloggern, Consultants und Universitätslektoren (also insgesamt acht Personen) habe ich die Ehre und das Vergnügen, Teil des Beratungsgremiums der Begutachtungskommission zu sein, welche die Vorschläge der Arbeitsgruppe auf Herz und Nieren prüft und kommentiert.<br />
<hr />
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Blogistan Panoptikum KW21 2009</title>
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		<pubDate>Mon, 25 May 2009 22:03:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit einem Tag Verspätung kommt das Blogistan Panoptikum in die Web 2.0 Läden, und dort herrscht bekanntlich Selbstbedienung vor. Tote Rapper, lebende Clients, digital influence Mapping: wie jede Woche spielt die Online-Welt aufs Neue verrückt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Woche kommt das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/panoptikum/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Panoptikum">Panoptikum</a> mal wieder mit einem Tag Verspätung — den gestrigen Abend und einen Teil der Nacht habe ich am Braunsberg bei Hainburg verbracht, um ein paar Fotos vom Sonnenuntergang zu schießen. Und am Rückweg war ich deutlich langsamer unterwegs als üblich, denn ein nächtliches Rendez-Vous von Motorrad und Feldhase endet in der Regel für beide Seiten auf unerfreuliche Weise. Aber aufgeschoben ist natürlich nicht aufgehoben — dazu hat sich in dieser Woche ja schon wieder viel zu viel getan!<span id="more-3462"></span></p>
<div class="toc">
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw21-2009/#toc-digital-influence-mapping" class="liinternal">Digital Influence Mapping</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw21-2009/#toc-videos-via-twitter-verbreiten" class="liinternal">Videos via Twitter verbreiten</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw21-2009/#toc-bierkneipe-facebook-wellness-hotel-twitter" class="liinternal">Bierkneipe Facebook, Wellness-Hotel Twitter?</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw21-2009/#toc-twitter-sehen-und-sterben" class="liinternal">Twitter sehen und sterben</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw21-2009/#toc-social-media-stream-fr-arme" class="liinternal">Social Media Stream für Arme</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw21-2009/#toc-immer-wieder-friendfeed" class="liinternal">Immer wieder Friendfeed</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw21-2009/#toc-blaue-augen-soll-man-tracken" class="liinternal">Blaue Augen soll man tracken…</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw21-2009/#toc-sicher-und-gefahrlos-twittern" class="liinternal">Sicher und gefahrlos twittern</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw21-2009/#toc-videos-der-woche" class="liinternal">Videos der Woche</a></li>
</ol>
</div>
<h2 id="toc-digital-influence-mapping">Digital Influence Mapping</h2>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-marketing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Marketing">Social Marketing</a> wird immer komplexer — eine interessante Perspektive auf die Totalverschmelzung von privat und kommerziell wirft ein Beitrag von <a href="http://johnbell.typepad.com/weblog/2009/05/3-priorities-to-understand-the-value-of-friends-and-followers.html" class="liexternal">John Bell</a>, der zu folgender Conclusio kommt:</p>
<blockquote><p>We will need to turn our attention to complex integrated programs that preserve the authenticity of <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">social media</a>–delivered opinion by combining it with clearly distinguishable and highly-relevant advertising.<br />
Social media <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/marketing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Marketing">marketing</a> will continue to get more complex. It’s future is in integrated programs that mix the enthusiasm of happy, even delighted, customers and the reach and relevance of targeted <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/marketing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Marketing">marketing</a>.</p></blockquote>
<h2 id="toc-videos-via-twitter-verbreiten"><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/videos/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Videos">Videos</a> via Twitter verbreiten</h2>
<p>Was haben 140 Zeichen mit multimedialen Inhalten zu tun? Eine ganze Menge, denn zum schnellen Seeding von Videos ist Twitter unter Zuhilfenahme der richtigen Tools perfekt geeignet. Welche das sind, verrät der Mashable-Beitrag <a href="http://mashable.com/2009/05/23/video-for-twitter/" class="liexternal">Top 5 Ways to Share Videos on Twitter</a>. Und wie der Erfolg von Twitpic gezeigt hat, kommt’s letztendlich auf die Client-Integration an:</p>
<blockquote><p>It’s safe to say that none of the available options have hit critical mass yet, but you can bet the major desktop clients, like TweetDeck (TweetDeck reviews) and Seesmic Desktop (Seesmic Desktop reviews) (which just keeps getting better), are paying special attention to the most popular video sharing apps for Twitter. The end game for these services is to get integrated into the most popular Twitter clients, where they’ll no doubt gain immediate exposure and new users.</p></blockquote>
<p>Ich hab übrigens, angeregt durch diesen Beitrag, mal eben schnell die neue Version des <a href="http://desktop.seesmic.com/" class="liexternal">Seesmic Desktop</a> ausprobiert und muss sagen, die fühlt sich auf den ersten Blick ganz schön schick an. Und auch wenn viele Bereiche verdächtige Ähnlichkeiten mit Tweetdeck aufweisen: die Multi-Account Verwaltung rockt auf jeden Fall. Aber wie weiß, wie lange es den Client und/oder Seesmic überhaupt noch geben wird… siehe dazu auch <a href="http://blog.awakenedvoice.com/2009/05/23/useful-but-doomed-web-services/" class="liexternal">diesen lesenswerten Beitrag</a> über die finanzielle Zukunft populärer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/web-20/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Web 2.0">Web 2.0</a> Services. Stichwort: #doomed</p>
<h2 id="toc-bierkneipe-facebook-wellness-hotel-twitter">Bierkneipe Facebook, Wellness-Hotel Twitter?</h2>
<p>Wider alle Erkenntnisse der postmodernen Philosophie legt eine neue <a href="http://money.cnn.com/2009/05/20/technology/kattan_gender.fortune/index.htm?postversion=2009052011" class="liexternal">Studie</a> nahe, dass es doch Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt — <a href="http://www.ehrlichtreu.org" class="liexternal">wir</a> haben’s schon immer vermutet:</p>
<blockquote><p>“Men generally have the attitude, I’m going to go there, I’ve got to get it and get out,” says Phillips. “Females like to go online and socialize and shop around — much like going into a store.”</p></blockquote>
<h2 id="toc-twitter-sehen-und-sterben">Twitter sehen und sterben</h2>
<p>Er kam, twitterte… und starb. Der Mord an dem up-and-coming Rapper Dolla sorgte in den letzten Tagen für <a href="http://twittown.com/twitter/famous-last-tweets" class="liexternal">Gesprächsstoff</a>:</p>
<blockquote><p>In what may turn out to be the shortest Twitter run ever, up-and-coming rapper Dolla (of Dolla Gang fame) was murdered just a few short hours after starting a Twitter account and posting his first and last tweets.<br />
The rapper made two tweets before heading out to the Beverly Center, where he was shot and killed in the valet area of the mall’s parking structure.</p></blockquote>
<p>Nun diskutieren User über die Frage, wie mit den Social Profilen eines toten Promis umzugehen sei: Dolla’s MySpace hat so viele Zugriffe wie noch nie und fungiert für Fans als virtuelle Gedenkstätte.</p>
<h2 id="toc-social-media-stream-fr-arme">Social Media Stream für Arme</h2>
<p>Ein <a href="http://www.geekchart.com/" class="liexternal">Geekchart</a> zeigt die Verteilung der eigenen Social Media Aktivitäten auf die diversen Portale, inklusive Link zu eigenen Profil. Allerdings unterstützt der Dienst derzeit noch nicht besonders viele Services (Facebook bleibt außen vor), führt aber ein eindrucksvoller Weise vor Augen, dass das gute alte Web 2.0 ein wenig stagniert, wenn schon ein derart simpler Service einen mittleren Hype auslöst…</p>
<h2 id="toc-immer-wieder-friendfeed">Immer wieder Friendfeed</h2>
<p>Wöchentlich grüßt das Murmeltier: immer neue <a href="http://eliasbizannes.com/blog/2009/05/google-should-acquire-friendfeed-the-leader-in-the-real-time-web/" class="liexternal">Argumente</a> für die Überlegenheit Friendfeeds lassen sich Blogger einfallen:</p>
<blockquote><p>Friendfeed does real time better than anyone else. Facebook rules when it comes to the activity stream of a person – meaning, tracking an individual’s life and to some extent media sharing. Twitter rules for sentiment, as it’s like one massive chat room, and to some extent link sharing. But Friendfeed, quite frankly, craps all over Facebook and Twitter in real time search.</p></blockquote>
<p>Die Idee, dass Google sich für FF interessieren sollte, hat aber in der Tat was — denn mit Aggregation kennt sich der Dienst hervorragend aus. Dass auf FriendFeed mehr Bot-Aktivität als Twitter.com und weniger menschliches Surfen als auf Link-Katalogen stattfindet, steht auf einem anderen Blatt geschrieben.</p>
<h2 id="toc-blaue-augen-soll-man-tracken">Blaue Augen soll man tracken…</h2>
<p>…denn zum <a href="http://www.problogger.net/archives/2009/05/20/11-striking-findings-from-an-eye-tracking-study/" class="liexternal">Tracken</a> sind sie da:</p>
<blockquote><p>If you’ve got a spare 10 minutes today check out Eyetrack III who have published some great findings in their latest eye tracking studies of news and multimedia content sites (found via Direct Creative Blog).</p></blockquote>
<p>Und wie erwartet gibt’s ganz schlechte Neuigkeiten für alle Fans langer Überschriften:</p>
<blockquote><p>For headlines — especially longer ones — it would appear that the first couple of words need to be real attention-grabbers</p></blockquote>
<p>Falsch: “Die FPÖ polemisiert gegen den Islam”. Richtig: “Islam Terroristen sieht die FPÖ überall” <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Blogistan Panoptikum KW21 2009" class='wp-smiley' title="Blogistan Panoptikum KW21 2009" /> </p>
<h2 id="toc-sicher-und-gefahrlos-twittern">Sicher und gefahrlos twittern</h2>
<p>Obwohl die katholische Kirche ihren Standpunkt wohl nicht so schnell ändern wird, lässt sich der Trend zum Safer Tweeting schlicht nicht mehr aufhalten. Mag sich auch alles um gefiederte Freunde drehen, vergessen wir wie die Belehrungen unserer schwimmenden Fauna: If something smells phishy, it probably is! Dieser <a href="http://www.odesk.com/blog/2009/05/a-tweeters-guide-to-twitter-scams/" class="liexternal">Artikel</a> klärt Social Media n00bs über die populären Strategien von Scammern auf:</p>
<blockquote><p>With Twitter’s monumental growth, there has been an increase in the amount of scammers looking to exploit individuals for profit either by the technology itself or by “social engineering”. Many of the same security disciplines required when using email or the web in general now apply to Twitter.</p></blockquote>
<h2 id="toc-videos-der-woche">Videos der Woche</h2>
<p>Anders als bei Germanys Next Topmodel kann es hier auf datenschmutz nicht nur einen Sieger geben — beide Videos sind auf Ihre Weise ziemlich genial, entscheiden Sie selbst! Da hätten wir erstmal “hi”, das erste Real Human <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interface/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interface">Interface</a> der Computergeschichte, produziert und in Szene gesetzt von Multitouch Barcelona:</p>
<div align="center"><object width="601" height="451"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4697849&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4697849&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="601" height="451"></embed></object></div>
<p>Und dann wäre da noch Paul Thompson, der mit seinem “Super Smooth Level Flight over Frying Pan Farm Park” eindrucksvoll beweist, dass Modellflugzeuge und Videokameras wunderbar zusammenpassen:</p>
<div align="center"><object width="601" height="338"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4657747&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4657747&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="601" height="338"></embed></object></div>
<p>Und damit wären wir auch schon wieder am Ende dieser Woche angelangt — danke für Ihre harte Aufmerksamkeits-Währung, wir lesen uns morgen!</p>
<div style="padding:6px;border:2px dotted #ffffff;background-color:#4a748a;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/icon-input.png" alt="icon input Blogistan Panoptikum KW21 2009" title="icon-input" width="90" height="90" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;" /></a><span style="color:white;">Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?<br />Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten?<br />
<strong>Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick — für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink!</strong> Hier geht’s zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" style="color:orange;text-decoration:underline;" class="liinternal">Einreich-Formular</a>.</span></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Social Marketing: Monitoring wird unterschätzt</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-03/social-marketing-monitoring-wird-unterschaetzt/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 15:25:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Stellenwert eines effizienten Monitoring-Setups wird von vielen Social Marketern unterschätzt. Dabei liefert doch gerade das Web 2.0 selbst die perfekt automatisierbaren Beobachtungstools.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/03/detektiv.jpg" alt="detektiv Social Marketing: Monitoring wird unterschätzt" title="detektiv" width="106" height="100" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass viele <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/marketing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Marketing">Marketing</a>–Profis, die mit ihren Strategien bisher mehr oder weniger gut fuhren, diese eins zu eins aufs Web übertragen möchten: aber weder Branding noch pure Präsenz führen im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/web-20/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Web 2.0">Web 2.0</a> zu einer messbaren Steigerung der Verkaufszahlen — der Schlüssel zum richtigen Start liegt im guten alten <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/monitoring/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Monitoring">Monitoring</a>. Deshalb an dieser Stelle ein paar montäglich-paradigmatische Gedanken über den Stellenwert der Web-Market-Intelligence, den schrumpfenden Stellenwert professioneller Presse-Spiegel Ersteller und einen Paradigmen-Wechsel von der Delegation hin zur Nutzung interner Unternehmensressourcen.</p>
<p>Das Thema “Informationsvorsprung” ist für PR-Profis nichts Neues: Vorstände, Politiker und andere überdurchschnittlich wichtige Proponenten des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens wissen seit Jahrzehnten um die Wichtigkeit eines möglichst vollständigen Pressespiegels bzw. <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/market-intelligence/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Market Intelligence">Market Intelligence</a> Reports. Doch das Zeitalter, in dem Nachrichtenagenturen und professionelle Recherche-Dienstleister noch exklusiv eine quasi-vollständige Zentralperspektive einnehmen konnten, ist längst vorbei. Wir lesen täglich, dass das kollaborative Web aus Konsumenten längst Prosumer gemacht hat, dass jeder Teilnehmer an diesem Marktplatz zum Micro-Medium wird. Und doch tut der Großteil der Entscheidungsträger in Werbung und Marketing das, was er schon immer getan hat. Er ordert bei seiner Agentur vielleicht eine <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a> Page, womöglich ein Twitter-Profil, vielleicht sogar eine neue “interaktive” Homepage, damit man “das Web 2.0 nicht versäumt”.</p>
<p>Die genannten Umsetzungen sind ja schön und gut, aber bis es so weit ist, fehlt noch ein ganz essentieller Schritt: nämlich genau hinzusehen. Ebenso wie ein seriöser SEO-Anbieter eine neue Kundenbeziehung mit einer eingehenden Analyse des Status Quo statt mit blindwütigem Linkbuilding beginnen wird, sollte der erste Schritt jeder nachhaltigen Social Media Präsenz im Monitoring bestehen. Ein Beispiel soll dies verdeutlichen: Kein Händler mit auch nur einem Fünkchen Verstand würde seinen Stand planen, bevor er ein paarmal als wachsamer (und gesprächiger) Einkäufer über den Markt geschlendert ist, erklärte mir ein erfahrener Straßenhändler letzten Sommer in Ljubljana. Andras versicherte mir, dass er deshalb so gute Umsätze mache, weil er zuerst mit allen spreche, selbst einkaufe und so erst ein Gefühl für die Besonderheiten des jeweiligen Warenumschlagplatzes bekäme. Der Abend in der wunderschönen Altstadt der slowenischen Hauptstadt hat noch sehr lange gedauert, und ich habe viel mehr über Markt–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/strategie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Strategie">Strategie</a> gelernt als in allen einschlägigen Uni-Vorlesungen — Andras jedenfalls schwörte auf seine Erkundungsrundgänge.</p>
<p>Zugleich gilt aber auch, dass aus Agentursicht Monitoring eine nicht besonders beliebtes Produkt darstellt: einerseits fehlt vielen New Media Agenturen die Erfahrung mit diesem Thema, und die wenigen, die in diesem Bereich kompetent sind, wissen, dass das Web 2.0 praktischerweise seine eigenen Monitoring-Tools gleich mitliefert (Hans-Peter hat dazu kürzlich einen sehr empfehlenswerten Beitrag veröffentlich: <a href="http://www.dieliste.at/deine-10-unverzichtbaren-research-tools/" class="liexternal">10 unverzichtbare Research Tools</a>). Und wenn man dem Kunden einmal erklärt hat, wie’s funktioniert, dann braucht der für diese Aufgabe gar keine Agentur mehr. (Zynische Key Accounter sprechen von “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/google/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Google">Google</a>’s Fluch”.) Das ist einer der Hauptgründe, warum sich <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-marketing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Marketing">Social Marketing</a> niemals sinnvoll auslagern lässt: <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/coaching/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Coaching">Coaching</a>- und Customer-Enabling werden zum Differenzierungskriterium — nur wer die relevanten Informationen immer “at his fingertips” hat, verfügt über die essentielle <a href="http://www.gewissheit.at" class="liexternal">Grundlage</a> für richtige Entscheidungen und bekommt ein Gefühl für den Marktplatz. Und daher bin ich äußerst überrascht, dass (noch) vergleichsweise wenige Unternehmen bzw. Marketing-Verantwortliche einem effizienten Inhouse-Monitoring-Setup jenen Stellenwert zuweisen, den es eigentlich haben sollte.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Rückblick auf die eDay Podiumsdiskussion</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-03/rueckblick-auf-die-eday-podiumsdiskussion/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 18:12:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die eDay Podiumsdiskussion zum Thema Datenschutz 2.0 - Wachstumsmotor oder Bremse verlief ausgesprochen spannend - hier der Versuch eines kurzen, persönlichen Resumees zu einem ausgesprochen komplexen Thema.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/03/podiumritchie.jpg" alt="podiumritchie Rückblick auf die eDay Podiumsdiskussion" title="podiumritchie" width="250" height="114" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Auf historischem Grund und Boden fand gestern der von der Wirtschafskammer organisierte <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/eday/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with eDay">eDay</a> 2009 statt. Vorträge, Networking und das Tagesprogramm musste ich mir aufgrund anderweitiger Terminverpflichtungen leider entgehen lassen, aber bei der abendlichen Podiumsdiskussion mit dem Thema “Datenschutz 2.0 — Wachstumsmotor oder –bremse” hatte ich die Ehre und das Vergnügen, mit auf der Bühne zu sitzen. Anstatt der üblichen Fragerunde beteiligte sich das Publikum live mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/twitter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Twitter">Twitter</a>–Meldungen an der Diskussion — lustiges Format, das wär doch mal was für Live-Kritiken während Opernaufführungen!</p>
<p>In seinem spannenden Einführungsreferat erläutere Professor Peter Purgathofer (TU Wien) anhand einiger Beispiele das schwierige und komplexe Spannungsfeld zwischen Öffentlichkeit und Privatsphäre — ein Antagonismus, der in der nachfolgenden Diskussion noch öfter auftauchen sollte. Mein Lieblingsbeispiel aus dem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/vortrag/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vortrag">Vortrag</a>: ein Zimmermädchen sieht am Hotel-Nachtkästchen des Gastes Hämorrhoiden-Salbe liegen, am nächsten Tag wird ihm beim Frühstück ein Sitzpolster angeboten. Service am Gast oder unzulässiges Eindringen in private Bereiche? In genau diesem Spannungsfeld bewegen sich Unternehmen, die Kundendaten auswerten. Fühlen wir uns von Amazon-Produktvorschlägen belästigt, oder nehmen wir erfolgreich personalisierte Angebote als erwünschtes Zusatzservice wahr? Man hat es mit einer klassischen Trade-Off Situation zu tun, wie Nikolaus Futter vom Compass Verlag richtig feststellte: ich geb dir gern ein Stück “Privacy” oder ein paar Daten, wenn ich daraus einen entsprechenden Vorteil ziehen kann.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/03/datenrunde.jpg" alt="datenrunde Rückblick auf die eDay Podiumsdiskussion" title="datenrunde" width="520" height="201" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Diese Fragen tauchten in der von Thomas Rottenberg moderierten Gesprächsrunde natürlich häufig auf. Georg Markus Kainz von den big brother awards vertrat eine recht strikte Linie, was die Datenauswertung betrifft, aber mein Ex-Studienkollege Bernhard Lehner von 123people gibt einfach einen sehr schlechten Bühnen-Bösewicht ab  :twisted:  In der Tat darf man, wie Gregor Herzog von der WKÖ feststellte, den Faktor “Media Literacy” keinesfalls außer Acht lassen: wir befinden uns, was das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> als kulturelle Medientechnik betrifft, in einer rasanten Umbruchsphase. Nachfolgende Generationen werden lernen, die mit den Paradigmen des virtuellen Raums umzugehen und die Grenzen zwischen öffentlich und privat besser abzuschätzen. Denn tatsächlich entsteht eine ganze Reihe von Privacy-Problemen daraus, dass vielen Surfern überhaupt nicht klar ist, dass das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> ungern vergisst und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/google/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Google">Google</a> versucht, jede Information zu verlinken, die öffentlich im Netz steht. Eine recht ausführliche Zusammenfassung der Diskussion mit dem Titel” <a href="http://www.telekom-presse.at/detail.asp?newsID=8615" class="liexternal">Das Twittern beim E-Day 2009</a>″ hat telekom-press.at veröffentlicht.</p>
<p>Ich persönlich halte die Frage des staatlichen Umgangs mit Daten für das eigentliche Probleme: denn nur staatliche Institutionen können die Zentralperspektive einnehmen, viel besser, als dies Google je möglich wäre. Und vor Spam und personalisierten Newsletter habe ich weit weniger Angst als vor einem Big-Brother-Staat im Sinne Orwells — und der Data Retention Act tritt demnächst in Kraft. Wer weiterhin Wert auf Briefgeheimnis legt, wird also nicht umhin kommen, sich mit Verschlüsselungstechniken vertraut zu machen, womit man schon wieder beim Thema Literacy angelangt wäre. Ohne Öffentlichkeit keine Privatsphäre und umgekehrt — die beiden Antagonisten bedingen, benötigen und definieren sich gegenseitig, werden ständig neu verhandelt, und zugleich verläuft die technologische Entwicklung wesentlich zu rasch, als dass traditionelle Rechtssysteme legislativ Schritt halten könnten.</p>
<p>Auf jeden Fall kann es nicht schaden, sich ab und an ins Gedächtnis zu rufen, dass die beiden Gegenspieler “Privatheit” und “Öffentlichkeit” eng mit griechischen Vorstellung von Staatsorganisation verknüpft sind und aus lokalen geographischen Verhältnissen resultierten: was am öffentlichen Platz, der Agora, geschah, war Öffentlichkeit und damit Teil des staatlichen Lebens, während die “Privatsphäre” an der Haustür begann. Mich erinnert diese etymologisch-historische Herleitung an die in den 90er Jahren sehr gängige Bezeichnung des Netzes als “Cyberspace”, als virtuellen Raum: und mir scheint, dessen Grenzen müssen erst verhandelt, definiert und verstanden werden. Dass eines der erfolgreichsten Fernsehformate der letzten Jahre aber den semi-ironischen Titel “Big Brother” trägt, zeigt wohl überdeutlich, dass medialer Exhibitionismus im Zeitalter der B-Liga Stars einen eigenartigen Wertekanon per se darstellt, der Andy Warhol (“In the future, everybody will have their fifteen minutes of fame.”) und Georg Franck (“Die Ökonomie der Aufmerksamkeit”) recht gibt.</p>
<p>Danke nochmal an Gerhard Laga für die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/einladung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Einladung">Einladung</a> zu diesem spannenden Gespräch auf der Bühne und den sehr gemütlichen anschließenden informellen Teil mit großartigem Buffet und hervorragendem Rotwein — und vom <a href="http://www.eday.at" class="liexternal">eDay 2010</a> werd ich hoffentlich mehr mitbekommen.</p>
<p>PS: Gefreut hat mich übrigens auch die Tatsache, dass ich mit meiner Meinung, die aufs <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/semantic-web/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Semantic Web">Semantic Web</a> projizierten Hoffnungen und Erwartungen seien weit übertrieben, keineswegs allein dastehe. Denn woran gerade ausgefeilte semantische Modelle scheitern werden, ist der gute alte Entropie-Faktor, sozusagen das Salz in der Suppe der Kommunikation, kurz: unerwartete, aber dennoch wertvolle Informationen, Futter für kreative Geistesblitze! </p>
<p>PPS: Ein erstes Rückblicks–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/video/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with video">Video</a> auf den eDay ist bereits <a href="http://www.eday.at/video.htm" class="liexternal">online</a>, eine <a href="http://wko.at/e-business/eday_2009/fotos/pages/P1011824.htm" class="liexternal">Fotogallerie</a> ebenfalls.</p>
<p><strong>Fotocredits:</strong> Die Fotos zu diesem Beitrag hat Stephan Kuzmanov / <a href="http://www.vollwertmedia.at/" class="liexternal">Vollwertmedia</a> geschossen.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Schneeige Winter-Stadtlandschaft in Unecht-Optik</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-02/schneeige-winter-stadtlandschaft-in-unecht-optik/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 10:34:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Erik West hat Codebreakers Fire-Remix von Jimmy Edgar einen würdigen visuellen Rahmen beschert: Winter Wonderland in eigenwilliger Optik.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://vimeo.com/datenschmutz" class="liexternal">Vimeo</a> schickt ganz schön viel Post — aber wenn man mal damit begonnen hat, die Empfehlungen zu goutieren, kann man kaum mehr damit aufhören: kein Newsletter, in dem nicht mindestens ein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/video/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with video">Video</a>–Highlight enthalten wäre: wie dieses Musikvideo zu “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/codebreaker/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with codebreaker">Codebreaker</a> feat. Kathy Diamond: Fire (<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/jimmy-edgar/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with jimmy edgar">Jimmy Edgar</a> <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/remix/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Remix">Remix</a>)” von Erik West. Ja, es handelt sich ausschließlich um “echte” Aufnahmen: der Matchbox-Animations-Look rührt rein von der Perspektive bzw. Nachbearbeitung her:</p>
<div align="center"><object width="520" height="293"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=3209208&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=3209208&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="520" height="293"></embed></object></div>
<p><span id="more-3282"></span></p>
<p>Ich dachte ja zuerst an aufwändige Spezial-Optiken, aber nein — Erik schreibt dazu:</p>
<blockquote><p>None of the snow in this piece is simulated. I went out and show on the snowiest days of <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/winter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Winter">winter</a>. The last scenes in the video were shot during a <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blizzard/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blizzard">blizzard</a>.</p>
<p>All post(processing). All shot in continuous mode holding down the button. Altered and cropped in Motion, Processed in Photoshop and finished in Color. </p></blockquote>
<p>Für alle, die soeben auf den Beat-Geschmack gekommen sind: Der Track erschien in diesem Jahr auf Disco Demolition und ist bei allen größeren Online-Retailern als Digital-Download erhältlich. Mehr Infos zu Codebreaker gibt’s auf <a href="http://myspace.com/codebreaker" class="liexternal">Myspace</a>.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Linksammlung für Existenzgründer</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-10/linksammlung-fuer-existenzgruender/</link>
		<comments>http://blog.datenschmutz.net/2008-10/linksammlung-fuer-existenzgruender/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 31 Oct 2008 15:30:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[2Wid hat sich vorgenommen, das dahindümpelnde Genre deutschsprachiger Webkatalog aufzupeppen - und das gelingt bislang ganz hervorragend.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/2wid-1225463123.jpg" alt="2wid 1225463123 Linksammlung für Existenzgründer" title="2wid" width="234" height="60" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Über den 2WID.net <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/webkatalog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Webkatalog">Webkatalog</a> habe ich vor einigen Monaten im Rahmen einer trigami Rezension <a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-07/2widnet-redaktionell-gepflegte-suche/" class="liinternal">berichtet</a>. Die diversen Zusatzfeatures haben mir damals sehr gut gefallen, vor kurzem stieß ich im Rahmen einer Recherche zum Thema <a href="http://www.2wid.net/Wirtschaft/Beschaeftigung/Existenzgruendung-Startup/kt690.php" class="liexternal">Existenzgründung / Start-Up</a> wieder auf die Seite und war ausgesprochen angetan von der geballten Information, die man mittlerweile in dieser Kategorie findet.</p>
<p>In zukünftigen datenschmutz Videopodcasts werde ich immer wieder mal aus dem Nähkästchen des Online-Entrepreneurs plaudern und den einen oder anderen Tipp, der sich meiner persönlichen Erfahrung nach bezahlt gemacht hat, mit Vergnügen weitergeben. Und bei der Suche nach dem diesbezüglichen deutschsprachigen Informationsangebot war ich erst mal sehr überrascht, wie verstreut die einzelnen relevanten Informationen sind: Existenzgründer und (Jung)Unternehmer suchen in der Regel Informationen über mögliche Rechtsformen, Startkapital-Beschaffung, grundlegende Informationen zur Organisation und meist auch Dienstleister zur Auslagerung bestimmter Tätigkeiten wie beispielsweise der Buchhaltung. Ein wirklich umfangreiches Portal habe ich nicht gefunden, ganz zu schweigen von den nationalen rechtlichen Unterschieden etwa zwischen .de, .at und .ch.</p>
<p>Die 2Wid Übersichtsseite zum Thema <a href="http://www.2wid.net/Wirtschaft/Beschaeftigung/Existenzgruendung-Startup/kt690.php" class="liexternal">Existenzgründung</a> bietet gegenüber einer Google-Recherche großen Mehrwert respektive <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/zeitersparnis/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zeitersparnis">Zeitersparnis</a>: vor allem die umfangreiche Linksammlung zu Rechtsformen erleichtert die Grundsatz-Entscheidung. Allein zum Thema <a href="http://www.2wid.net/Wirtschaft/Beschaeftigung/Existenzgruendung-Startup/Firmenformen/Rechtsformen-im/kt7326.php" class="liexternal">Personengesellschaft</a> findet man 24 Einträge — saubere Crowdsourcing-Arbeit und für mich der Beweis, dass ein gut gepflegtes deutschsprachiges Verzeichnis mit Leichtigkeit mehr Fans gewinnen könnte als jeder <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-bookmarking/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Bookmarking">Social Bookmarking</a> Service.</p>
<div align="center">
<div align="center" style="border:1px solid gray;width:500px;"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/2widexi-1225463408.jpg" alt="2widexi 1225463408 Linksammlung für Existenzgründer" title="2widexi" width="500" height="484" />
<div style="padding:3px;background-color:#bbbbbb;"><small>Ausschnitt aus der 2Wid-Kategorie “Existenzgründung”</small></div>
</div>
</div>
<p>Ebenfalls aus beruflichem Interesse habe ich dann noch einen Blick auf die Kategorie <a href="http://www.2wid.net/Internet/Webseitenerstellung/Internetmarketing-Promotion/kt548.php" class="liexternal">Onlinemarketing</a> geworfen. Mit 32 Unterkategorien und 154 Einträge zu deutschsprachigen Bannermärkten, SEO-Ressourcen, Dienstleistern etc. überflügelt 2WID das dröge deutschsprachige DMOZ locker. Webdirectories sind keineswegs tot, gerade bei Nischenrecherchen ist diese Art der Zentralperspektive äußerst hilfreich. Und 2Wid ist meiner Meinung nach am besten Weg dazu, zum attraktivsten deutschsprachigen Webverzeichnis zu werden.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Die Grünen sourcen die Crowd</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-07/die-gruenen-sourcen-die-crowd/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Jul 2008 07:01:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neuwahlen sind. Punkt. Trotzdem interessieren sich immer weniger Österreicher dafür, und die wenigen, die sich dafür interessieren, wählen zum Großteil auch eher FPÖ als die Grünen. Also ist dieser Beitrag eigentlich recht überflüssig, aber von flockiger Konsistenz und im politischen Spektrum nicht klar einordenbar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/07/gruenig.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[2359]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/07/gruenig-150x150.jpg" alt="gruenig 150x150 Die Grünen sourcen die Crowd" title="gruenplakat" width="150" height="150" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid orange;" /></a>Strategiesitzungen sind momentan in, schließlich erwarten uns in zwei Monaten Neuwahlen. Christoph Chorherr von den Grünen ruft in seinem Blog LeserInnen auf, Plakatideen einzusenden — zwei davon hat er bereits mit <a href="http://www.helge.at/2008/07/chorherr-ruft-zu-kampagnendesign-auf-lets-blogstorm/" class="liexternal">Helges Support</a> selbst <a href="http://chorherr.twoday.net/stories/5049146" class="liexternal">realisiert</a>. Politstrategisch dürfte es schwierig sein, sich mit einer Multitude von Claims und Standpunkten nachhaltig zu positionieren, trotzdem finde ich die Idee irgendwie originell (bei der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/konkurrenz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Konkurrenz">Konkurrenz</a> aber auch nicht schwierig) und am besten gefällt mir bisher <a href="http://digiom.wordpress.com/2008/07/10/walplakat-vote-failwhale/" class="liexternal">Janas Vorschlag</a>; übrigens bin ich auch neugierig, wie Super-Fi in den nächsten Wochen für die G tätig werden — Max hat ja am Donnerstag <a href="http://wissenbelastet.com/2008/07/10/wahl08-brauchen-die-gruenen-ein-wahlplakat/" class="liexternal">geschrieben</a>, dass er sich einen aktiven, unmittelbar (d.h. nicht durch Agenturen durchdramaturgisierten) WK erwartet:</p>
<blockquote><p>Ich möchte täglich auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/youtube/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with youtube">Youtube</a> sehen wo <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/die-gruenen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Die Grünen">die Grünen</a> gerade unterwegs sind, was sie die Bevölkerung fragen, über welche Themen (schließlich geht’s ja um Themen und Perspektiven, einen Personenwahlkampf gegen Faymann werden <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/die-gruenen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Die Grünen">die Grünen</a> wohl nicht gewinnen) sie mit den Menschen reden, sehen wie viele Leute für <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/die-gruenen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Die Grünen">die Grünen</a> arbeiten, sehen das es da mehr als nur einen Van der Bellen, einen Pilz, eine Glawischnig und einen Chorherr gibt.<br />
[…]<br />
Ich möchte wenn ich auf Flickr “Wahlkampf” eintippe Fotos von Grünen PolitikerInnen sehen, ich will auf Geizhals.at mit Ihnen diskutieren wie man beim Neugerätekauf auf das Energiesparen achten kann, usw.</p></blockquote>
<p>Naja, warum nicht — am besten mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/masterplan/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Masterplan">Masterplan</a> im öffentlichen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/google/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Google">Google</a>–Sheet <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Die Grünen sourcen die Crowd" class='wp-smiley' title="Die Grünen sourcen die Crowd" /> Ich bin mal gespannt, was bei Chorherrs Aufruf noch so an schrägen Motiven rauskommt… ein wenig Selbstironie kann ja übrigens nie schaden. Besonders gut gefällt mir Max’ Vorschlag eines <strong>Political Friendfeeds</strong>:</p>
<blockquote><p>Was schön wäre ist eine Seite (dessen URL kann man dann von mir aus auch auf einem Plakat bewerben kann) wo alle Aktivitäten zusammengefasst werden, siehe z. B. <a href="http://www.platterwatch.at/" class="liexternal">Platterwatch</a>. Wirklich mutig wäre dann wenn auch die Aktivitäten der anderen Parteien dort auch einsehbar wären.</p></blockquote>
<p>Dennoch werde ich mich nach eingehender <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/beratung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Beratung">Beratung</a> mit <a href="http://petersteinberger.net/" class="liexternal">Master P.</a>, dem Vorsteher des datadirt-Politbüros, jeglicher jeglicher Wahlkampf-Plakatentwürfe (außer allfälliger defätistischer Designs) zu enthalten. Letztendlich steht jede Partei des kleinen Mannes auf den Schultern von Giganten und vice versa; im Gegensatz zu überteuerten Agenturen und den PolitikerInnen selbst werde ich allerdings nicht für <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/propaganda/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Propaganda">Propaganda</a>–Tätigkeiten bezahlt — und wenn die lieben Genossen schon ganz locker ein paar Milliönchen verblasen, dann erscheint mir Ruhm und Ehre doch als schäbiger Preis für die gesourcte Crowd. Aber das ist ohnehin alles recht hypothetisch — trotzdem sollte ein kritischer Blick auf die Unterschiede zwischen Partizipation an der Entscheidungsfindung und Crowdsourcing á la Mechanical Turk jenseits aller Freude übers großartige Mitmachen-Dürfen nicht gänzlich ausgeblendet werden.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Previewvideos zu Diablo 3</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-07/previewvideos-zu-diablo-3/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 05:10:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diablo 3 soll rocken - und nach dem Willen von Blizzard schon 2008 erscheinen, doch die eine oder andere Verschiebung scheint vorprogrammiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/06/diablo3.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[2316]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/06/diablo3-150x150.jpg" alt="diablo3 150x150 Previewvideos zu Diablo 3" title="diablo3" width="150" height="150" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid orange;" /></a>Die Gerüchte sind keine mehr, denn nun herrscht Königin Gewissheit: <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blizzard/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blizzard">Blizzard</a> wird einen dritten Teil von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/diablo/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Diablo">Diablo</a> veröffentlichen. Und da vorige Woche das Preview–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/video/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with video">Video</a> aufgetaucht ist, kann man wohl getrost davon ausgehen, dass in frühestens drei Jahren das Spiel im Laden liegt — falls dann Games überhaupt noch auf physischen Datenträgern verkauft werden. <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blizzard/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blizzard">Blizzard</a> spricht zwar von Ende 2008, aber was Terminankündigungen angeht, steht die Spielebranche in punkto Delays auf einsamer Flur: das kennen wir ja schon zur Genüge von Starcraft und Co.</p>
<p>Auf <a href="http://eu.blizzard.com/" class="liexternal">eu.blizzard.com</a> gibt’s einen “Cineastic Trailer”, ein Gameplay-Video sowie einen <a href="http://eu.blizzard.com/diablo3/media/#movies" class="liexternal">Artwork Trailer</a> zu bewundern sowie erste Screenshots, Beschreibungen der Charakterklassen und Hintergrundinfos zum Spiel. Keine große Überraschung ist die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/grafik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Grafik">Grafik</a>: Diablo 3 bleibt bei seinen Leisten und die sogenannten isometrische <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/perspektive/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Perspektive">Perspektive</a> (as opposed to Ego–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/perspektive/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Perspektive">Perspektive</a>) feiert fröhlich Urständ’. Grafisch hat sich in der Zwischenzeit so einiges getan — schließlich sollten die neuen SLI-Grafikkarten ihre enorme Heizleistung nicht völlig grundlos verpulvern.</p>
<p><strong>Caveat old folks:</strong> Die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/flash/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Flash">Flash</a>–Seite verlangt die Eingabe des Geburtsdatums. Dabei gehen die Programmierer davon aus, dass sich ein 89jähriger keinesfalls für Orkschlachtungen interessiert: denn meine fiktives Geburtsjahr “1919” wurde nicht akzeptiert. Wer weiß, vielleicht hat ja das oberste Amt für Computerspielzensur beschlossen, nicht nur ein Mindest-, sondern auch ein Höchstalter vorzugeben… aber wie auch immer: die Stärke von Diablo lag ja immer in der Unkompliziertheit — sozusagen das ideale Einstiegsspiel für Pensionisten, die sich immer schon gefragt haben, warum manche Kids die Vollimmersion in virtuelle Welten dem Komatrinken vorziehen. Hack’n’Slay nennt man das Diablo-Prinzip übrigens im Jargon — gemeint ist damit der Verzicht auf jegliche Statistik-Frickeleien und sorgefältige Planung. Die Gegenstands-Sammelwut des streng linearen RPGs stand übrigens Pate fürs Genre-Schwergewicht WoW, und der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/multiplayer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Multiplayer">Multiplayer</a>–Modus ist schlichtweg legendär. Mal gucken, wann wir uns tatsächlich wieder auf den Weg durch Iso-Dungeons machen.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Buchtipp: Anleitung zum Subversivsein</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-06/buchtipp-anleitung-zum-subversivsein/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Jun 2008 05:13:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein neuer Reader im transcript-Verlagt beschäftigt sich mit dem aktuellen Verhältnis von Politik und Subversion.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/06/subversionen.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[2240]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/06/subversionen-150x150.jpg" alt="subversionen 150x150 Buchtipp: Anleitung zum Subversivsein" title="subversionen" width="150" height="150" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid orange;" /></a>Trifft die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/politik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Politik">Politik</a> die Ästhetik und fragt: was für ein Verhältnis haben wir eigentlich? Ein subversives, versichern die AutorInnen eines brandneuen und ausgesprochen erfrischenden Sammelbandes zum gleichnamigen Thema. Den HerausgeberInnen Thomas Ernst, Patricia Gozalbez Cantóm, Sebastian Richter, Nadja Sennewald und Julia Tieke ist es gelungen, ein vielschichtiges Bild eines schwer fassbaren, aber zentralen Konzepts einer Weltwahrnehmungsweise des 20. Jahrhunderts zu zeichnen. Neben den Beiträgen der einzelnen AutorInnen enthält der Sammelband die Transkription einer Diskussion mit dem Titel “Aber ich würde es nicht machen, wenn ich nicht glauben würde, dass es funktioniert” und Armin Chodzinskis Fotozyklus “Von der Sehnsucht nach Widerständigkeit”.</p>
<p>Mein Überblick über aktuelle politische wie ästhetische Literatur ist ein enden wollender — aufmerksam gemacht auf das Buch hat mich Kollege Mirko, der seit einigen Semestern in Utrecht alle möglichen Mensch/Maschine/<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kunst/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kunst">Kunst</a> Interaktionen beforscht und –schreibt. Gemeinsam mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/hans-bernhard/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hans Bernhard">Hans Bernhard</a> hat er für den vorliegenden Band den Beitrag “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/subversion/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Subversion">Subversion</a> ist Schnellbeton” geschrieben, der sich mit der Ambivalenz respektive hochfrequenten Aneignung subversiver Strategien durch jene Strukturen, die eigentlich bloßgelegt werden sollen, beschäftigt — der Artikel ist auf Mirkos Homepage auch <a href="http://mtschaefer.net/entry/subversion-ist-schnellbeton/" class="liexternal">online verfügbar</a>. (In der Tat ist dies wohl die zentrale Frage in der Bewertung jeglicher Alternative zu ultra-liberalem Turbokapitalismus. Denn kein anderes System war jemals so effektiv darin, jegliche strukturelle Form der Kritik zum adaptieren, implementieren und damit letztlich völlig zu entkräften.)</p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=datenschmutz-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3899426770&#038;fc1=222222&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;lc1=4A748A&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;float:left;margin-top:3px;margin-right:9px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe>Ich habe das Buch vor einigen Wochen erhalten und noch nicht alle Beiträge gelesen — doch bereits jetzt, zur “Halbzeit”, gehört das Kompendium zu meinen Lieblings-Readern der jüngeren Vergangenheit. Einen Teil tragen auch die sehr gelungene Aufmachung und das Layout des Buches bei — in der Fußzeile findet sich, fortlaufend gedruckt, übrigens ein “Bonustext”, nämlich Florian Neuners “Was tun wenn’s brennt / Aussageverweigerung / Wahl der Mittel”. Sehr gelungen finde ich die Zusammenstellung sowie die Art und Weise der thematischen Annäherung: hier wird gar nicht erst versucht, in irgendeiner Weise Subversion dogmatisch zu definieren, stattdessen arbeitet das Herausgebertrio ganz bewusst mit einer Multiplizität der Zugänge, die sich auch im Aufbau des Buches widerspiegeln. Nach einem einleitenden Teil, der sich mit Geschichte, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/strategie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Strategie">Strategie</a> und Wirkung des Begriffs auseinandersetzt, folgt die weitere Einteilung spezifischen Zugängen der unterschiedlichen “schönen Künste”: Beleuchtet wird das Phänomen Subversion in Literatur, Theater, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/fotografie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Fotografie">Fotografie</a>, Film und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/fernsehen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Fernsehen">Fernsehen</a> sowie in der Bildenden Kunst und Mode. Ob Lumpendesign im Modekontext oder unmögliche Perspektiven im Kino dank Computertechnologie: schnell wird deutlich, dass Subversion keine fixen Rezepte kennen kann, da sie stets von einem bestimmten zeitlichen Spannungsfeld getragen ihre “Wirkung” nach immer kürzerer Zeit verlieren. Soweit in diesem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kontext/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kontext">Kontext</a> Verallgemeinerungen überhaupt möglich sind, versucht sie Mark Terkessidis in seinem einleitenden Text “Karma Chamäleon. Unverbindliche Richtlinien für die Anwendung von subversiven Taktiken früher und heute.” Gemeinsam scheint allen subversiven Strategien jedenfalls die Einsicht, dass eine Kritik am System aus dem System heraus sich in einer paradoxen Münchhausen’schen Situation befindet: aber vielleicht kann man sich ja doch an den eigenen Haaren aus dem Sumpf herausziehen — denn die Ästhetik wiegt bekanntlich weniger als ein Vogerl.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Video: El Caminito del Rey</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 12:03:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Caminito del Rey oder Königspfad erfordert Schwindelfreiheit - aber das Ansehen dieses Videos ist nicht (besonders) gefährlich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/06/elcaminito.jpg" rel="lightbox" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/06/elcaminito-150x150.jpg" alt="elcaminito 150x150 Video: El Caminito del Rey" title="elcaminitodelrey" width="150" height="150" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid orange;" /></a>Der Camino del Rey, liebevoll diminutiv auch <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/caminito-del-rey/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Caminito del Rey">Caminito del Rey</a> oder zu deutsch <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/koenigspfad/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Königspfad">Königspfad</a> genannt, ist ein schmaler, von 1901 bis 1905 erbauter künstlicher Steig, über den heute (Extrem)Kletterer den Makinodromo, das berühmte Kletterparadies des El Chorro, erreichen. Ursprünglich diente er spanischen Arbeitern als Transportweg. 1921, 16 Jahre nach der Fertigstellung, beschritt König Alfonso XIII den Caminito, um den Conde del Guadalhorce Staudamm einzuweihen und gab dem Weg seinen jetzigen Namen.</p>
<p>Der unbarmherzige Zahn der Zeit hat mittlerweile an den Steinplatten genagt, in hundert Jahren wird wohl nicht mehr viel übrig sein von diesem poetischen Zeugnis menschlicher Determiniertheit, das bis heute nichts von seinem Nimbus eingebüßt hat, ganz im Gegenteil: inmitten der wild-zerklüfteten senkrechten Steilwände, unzählige Meter über dem Meer und über dichtbewachsenen Strand-Wäldern wirkt der Steig wie eine archaische Metapher.</p>
<p>Auf Brightcove gibt’s ein wunderschönes <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/video/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with video">Video</a>, das die gesamte Strecke aus der Ich–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/perspektive/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Perspektive">Perspektive</a> des Protagonisten zeigt. Besonders spektakulär sind jene Stellen, an denen die ursprünglichen Platten weggebrochen sind: dort führt nur mehr ein schmaler Metallbalken auf die andere Seite, der ein gewisses Maß an seiltänzerischen Skills erfordert… ohne <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/schwindelfreiheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Schwindelfreiheit">Schwindelfreiheit</a> und sicheren Tritt geht da gar nix! Am besten Zurücklehnen und genießen. [via Ulrich]</p>
<div align="center"><embed src='http://www.brightcove.tv/playerswf' bgcolor='#FFFFFF' flashVars='initVideoId=1438490562&#038;servicesURL=http://www.brightcove.tv&#038;viewerSecureGatewayURL=https://www.brightcove.tv&#038;cdnURL=http://admin.brightcove.com&#038;autoStart=false' base='http://admin.brightcove.com' name='bcPlayer' width='486' height='412' allowFullScreen='true' allowScriptAccess='always' seamlesstabbing='false' type='application/x-shockwave-flash' swLiveConnect='true' pluginspage='http://www.macromedia.com/shockwave/download/index.cgi?P1_Prod_Version=ShockwaveFlash'></embed></div>
<p>Auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/youtube/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with youtube">youtube</a> hab ich noch weitere <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/videos/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Videos">Videos</a> gefunden — zum Beispiel Bruder und Schwester am schmalen Pfad, quote:</p>
<blockquote><p>dude you’re checking out your sister’s ass.</p></blockquote>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-06/video-el-caminito-del-rey/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Und dann gibt’s noch dieses hier — aber an die poetische, fast hypnotische Kraft des ersten Films kommt dieser Clip natürlich auch nicht ran:</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-06/video-el-caminito-del-rey/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<h2 id="toc-spiel-mir-das-game-vom-camino">Spiel mir das Game vom Camino</h2>
<p>Man kann sich auch virtuell zum El Chorro geben: die beiden Animations-Künstler Dave Jones und Jill McLeod besuchten die Gegend um den Caminito del Rey im Jahr 2000 und ließen sich zu einem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/flash/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Flash">Flash</a>–Spiel <a href="http://www.abc.net.au/gameon/chasm/more.htm" class="liexternal">inspirieren</a>: in <a href="http://www.abc.net.au/gameon/chasm/" class="liexternal">Chasm</a> begleitet der Spieler Hauptcharakter Joe — überraschenderweise handelt sich’s aber nicht um ein Geschicklichkeitsspiel, sondern um ein Adventure.</p>
<hr /><small><strong>Foto:</strong> <a href="http://flickr.com/photos/gabirulo/138275274/" class="liexternal">Caminito del Rey</a> von Gabirulo (FlickR)</small></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Veranstaltungstipp: Flexible Cities</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-04/veranstaltungstipp-flexible-cities/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Apr 2008 14:59:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 16. April 2008; 19:30 bis 21:30. ] Am kommenden Mittwoch präsentieren Didi Bruckmayr und Fadi Dorninger in der Klosterneuburger Sammlung Essl ihre Multimedia-Installation Flexible Cities.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">16. April 2008</td></tr><tr><td class="ec3_start">19:30</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">21:30</td></tr></table><p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/04/flexiblecities1.jpg" rel="lightbox" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/04/flexiblecities1-150x150.jpg" alt="flexiblecities1 150x150 Veranstaltungstipp: Flexible Cities" title="flexiblecities" width="150" height="150" style="float:right;margin-left:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid orange;" /></a>Architekten und Baumeister bauen gemeinhin unsere Städte, und die wiederum produzieren ein charakteristisches Klangbild. Beim aktuellen Sound/Visualisierungs/Konzept von Wolfgang “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/fadi/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Fadi">Fadi</a>” <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/dorninger/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Dorninger">Dorninger</a> und Dr. Dietmar Bruckmayr geht’s allerdings um eine Umdrehung des klassischen Kausalverhältnisses: Sound wird zum Konstrukteur und Baumeister virtueller, vielschichtiger Pixel-Stadtlandschaften. Wer die Klang/Bildräume live durchschreiten möchte, sollte am kommenden Mittwoch in der Klosterneuburger Essl Museum besuchen.</p>
<p>Konzeptionell gehen die beiden Linzer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/multimedia/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Multimedia">Multimedia</a>–Künstler damit ein ganzes Stück weiter als jene net.artists, die in den späten 90er Jahren die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/3d/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with 3D">3D</a>–Welten von Spielen wie Unreal als virtuelle Ausstellungsräume nutzten. Die virtuellen Städte werden zwar innerhalb eines dreidimensionalen Koordinaten-Referenzsystems dargestellt, “Taktgeber” und vierte Dimension allerdings ist die Musik: manifeste und latente Komponente werden umgekehrt, anstatt statisch determinierter Environments lässt Musik die Städte nicht nur pulsieren, sondern überhaupt erst entstehen: Geräusche kreieren und bebildern die künstlichen Stadträume. In der Ankündigung zur <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/performance/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Performance">Performance</a> schreiben Bruckmayr (Musik) und Dorninger (<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/visualisierung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Visualisierung">Visualisierung</a>):</p>
<blockquote><p>In den Flexible Cities herrschen verschiedene Gravitationszustände, Tektoniken und Lichtverhältnisse gesteuert von Klängen. Durch neue Gravitationszustände oder das völlige Fehlen von Gravitation tritt die Tektonik als ästhetischer Ausdruck der Gravitation in den Hintergrund. Ihre Aufgabe ist nunmehr die Sichtbarmachung von Licht in seinen vielfältigen Erscheinungsformen von Licht, Schatten, Schattierungen, Gradienten und Transparenzen. Unterschiedliche Lichtquellen, die in Form und Position wechseln, illuminieren, erzeugen und manipulieren Räume und Sektoren. Mehrere künstliche Sonnen ziehen ihre Bahnen und erhellen eine Dunkelheit, die Strukturen beständig ausspuckt und wieder verschluckt.</p></blockquote>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/04/flexiblecities2.jpg" rel="lightbox" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/04/flexiblecities2-150x150.jpg" alt="flexiblecities2 150x150 Veranstaltungstipp: Flexible Cities" title="flexible cities" width="150" height="150" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid orange;" /></a>Mit der Revolution der “Technischen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/bilder/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bilder">Bilder</a>”, die der Kommunikationsphilosoph und Foto-Theoretiker Vilém Flusser bereits vor Jahrzehnten so treffend voraussagte, entstehen völlig neue bildgebende Verfahren: im technische-medizinischen Bereich steht längst nicht mehr die Abbildungsfunktion, sondern die Konstruktion visuell-virtueller Realitäten im Vordergrund. Die “Flexible Cities” orientieren sich an derartigen neuen bildgebenden Verfahren wie Mehrperspektivenprojektion und Schichtröntgen: es handelt sich nicht um Landschaften, in den sich “Spielfiguren” orientieren: eben keine klar definierten, abgegrenzten Formen, sondern Dichteverteilungen, Transformationsvektoren und Skalierungen im beständigen autogenerativen Fluss.</p>
<p>Zum mathematischen Grundgerüst tritt weißes Rausches Zufallsmatrizen als “Störfaktor” hinzu — aber natürlich sind Zufallszahlen aus dem Hauptprozessor ebenso formel-determiniert, bloß komplexer, oder wie die Künstler schreiben</p>
<blockquote><p>Korrekterweise muss in Zusammenhang mit dem Computer als deterministisches System von Pseudozufallszahlen gesprochen werden. Entwürfe als absichtsvolles, zweckgerichtetes Tun werden durch aleatorische Prozesse in Form von ganzen Serien formaler Transformationen ersetzt, aus denen der Programmierer und Künstler nach ästhetischen Kriterien auswählt. Er lässt die Maschine rechnen und ist dabei wachsam genug, die eigenen Zwecke zu erkennen, wenn sie ihm im Fluss der Formen begegnen.</p></blockquote>
<p>Für die Errechnung pseudo-organischer Funktionen tritt im Konzept die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johan_Gielis" rel="nofollow" class="liwikipedia">Superformula</a> des belgischen Mathematikers Johan Gielis sozusagen als Antipode der Zufallsgeneratoren auf: mittels dieser spezifisch erweiterten Kreisformel lassen sich eine Vielzahl in der Natur vorkommender Formen berechnen:</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/04/superformular.jpg" alt="superformular Veranstaltungstipp: Flexible Cities" title="superformula" width="500" height="92" class="alignnone size-full wp-image-1966" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Bei den Sounds handelt es sich einerseits um binaurale Tonaufnahmen aus München und andererseits um komponierte Teile. Um die komplexe Klangwelt für die Besucher der Installation erlebbar zu machen, kommen zwei verschiedene Tonanlagen mit unterschiedlichem Schall-Abstrahlverhalten zum Einsatz. Das insgesamt 6-kanalige System erlaubt den Besuchern, die Klangkonstruktion zu durchschreiten und sich selbst akustisch im Raum zu verorten.</p>
<p>Die Multimedia-Performance “Flexible Cities” beginnt am 16. April pünktlich um 19:30 im Museum Essl, der Eintritt ist <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gratis/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with gratis">gratis</a>.</p>
<h3 id="toc-anfahrtsinfo">Anfahrtsinfo</h3>
<p>Die Performance findet ihm Rahmen der Serie <a href="http://www.essl.museum/musik" class="liexternal">KlangRausch</a> statt; von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wien">Wien</a> aus muss man um diese Uhrzeit je nach Verkehrslage zwischen 25 und 45 Minuten für die Fahrt nach K-Neuburg einplanen. [Ich werd, wenn’s nicht regnet, über die Kahlenberg-Höhenstraße mit dem Bike hinfahren. Wird eh Zeit für die 2008er Erstbefahrung.]</p>
<p><strong>Adresse:</strong> Essl Museum — An der Donau-Au 1, Klosterneuburg bei Wien [<a href="http://sammlung-essl.at/deutsch/information/info.html" class="liexternal">Anfahrtsplan</a>] Weitere Infos zur Performance gibt’s auf <a href="http://dorninger.servus.at/node/379" class="liexternal">Fadis Blog</a> und beim <a href="http://www.sra.at/page/klangrausch_flexible_cities" class="liexternal">SRA</a>.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Wenn Physiker Systeme integrieren</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-04/wenn-physiker-systeme-integrieren/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 07:52:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 11. April 2008; 20:00 bis 22:00. ] Das CERN bekommt ein Hardware-Upgrade: der Large Hadron Collider darf sich hinfort mit dem Titel größte Maschine der Welt schmücken: beim morgigen metalab-Vortrag spricht Physiker und Soziologe Tobias Nöbauer über schnell fliegende winzige Teilchen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">11. April 2008</td></tr><tr><td class="ec3_start">20:00</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">22:00</td></tr></table><p>Die größte Maschine der Welt hat keine zwei Räder, sondern beschleunigt winzige Teilchen. In Kürze erhält CERN ein gewaltiges <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/hardware/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hardware">Hardware</a> Updgrade; im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/metalab/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Metalab">Metalab</a> spricht Tobias Nöbauer morgen im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/metalab/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Metalab">Metalab</a> über den <a href="http://metalab.at/wiki/Systemintegration_beim_CMS-Teilchendetektor_des_CERN" class="liexternal">Large Hadron Collider</a>. </p>
<p>Der Ankündigungstext lässt ebenso wie die Berufs-Kombi des Vortragenden — er ist Physiker und Soziologe — einen ausgesprochen spannenden und originellen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/vortrag/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vortrag">Vortrag</a> erwarten. Und die Frage, ob neoneueste Erkenntnisse der Quantenfeldtheorie erneut unser ohnehin bereits hochgradig Einstein’sch-relativistisches Weltbild auf den Kopf stellt, darf natürlich keinen Hobby-Existenzialisten kalt lassen!</p>
<blockquote><p>Im Juli 2008 soll nun endlich die wahrscheinlich größte Maschine der Welt, der Large Hadron Collider (LHC) am Europäischen Kernforschungszentrum CERN bei Genf in Betrieb gehen. Ohne mit der Wimper zu zucken tauschen die Hochenergiephysiker dabei in einer globalen, wahnwitzig komplizierten Kollaboration etwa 4 Gigaeuro Geld und 200 Megawatt Strom gegen 14 Teraelektronvolt Kollisionsenergie von Protonen, was etwa der Energie einer Handvoll motiviert fliegender Mücken entspricht.</p></blockquote>
<p>Wer immer schon mal wissen wollte, warum Blasenkammerfotos nicht in Kunstbänden zu finden sind und welche grandiosen Überlegungen hinter Feynman-Diagramme stecken, sollte dem Metalab auf jeden Fall einen Besuch abstatten:</p>
<blockquote><p>An der Übersichtlichkeit und Bescheidenheit des LHC-Projekts will sich der Vortrag orientieren: physikalische Hintergründe und Designüberlegungen zum LHC und den Detektoren sollen ebenso zu Sprache und Bildern kommen wie einige Grundkonzepte der Quantenfeldtheorie, die Funktionsweise von Teilchendetektoren, FPGA-Firmware-Programmierung, verteilte Steuersysteme aus Web-Services und Zukunftsperspektiven der Hochenergiephysik. Wir besprechen Blasenkammerfotos und Feynman-Diagramme, Supraleiter und Halbleiter, die Erfindung des WWW und die Entdeckung der neutralen Ströme, Quarks, Gruppendynamik, Berufsaussichten und den Weltuntergang. Kurz: Die Systemintegration des Globalen Müonentriggers für das CMS <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/experiment/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Experiment">Experiment</a> am CERN.</p></blockquote>
<p><strong>Ort:</strong> <a href="http://metalab.at/" class="liexternal">Metalab</a>, 1010 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wien">Wien</a>, Rathausstr. 6</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Gigapixel-Fotografie: höher aufgelöste Wirklichkeiten</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Sep 2007 13:55:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Foto-Streaming Technologien und Gigapixel-Fotografie eröffnen dem menschlichen Auge völlig neue Pixelwelten: vom hochauflösenden Stadtpanorma bis zur detailgetreuen Online-Darstellung eines Deckenfrescos.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Vermessung nicht nur der virtuellen Welt schreitet unaufhörlich voran, doch das alte Kartographengesetz hat nichts von seiner Gültigkeit eingebüßt: eine Karte, welche alle Details der von ihr dargestellten Landschaft wiedergibt, müßte genau so groß sein wie die Landschaft selbst. In Zeiten von Gigapixel–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/fotografie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Fotografie">Fotografie</a> und stufenlosen Zooms bezieht sich Größe allerdings nicht mehr auf die Ausdehnung, sondern bloß auf die zur Verfügung stehende Datenmenge.</p>
<p>Die Trägermedien haben sich verändert, und zwar sehr zum Vorteil jener, die das Kartenfalten schon immer zutiefst verabscheuten: bei Systemen wie <a href="http://maps.google.com/" class="liexternal">Google Maps</a> bleibt die einzige Beschränkung in der Auflösung die Verfügbarkeit passenden Bildmaterials. Dass da plötzlich bei besonders gelungenen “Schnappschüssen” in der höchsten Zoomstufe an der einen oder anderen Straßenecke plötzlich eine Person identifizierbar wird, stellt die Betreiber derartiger Dienste vor neue Privacy-Herausforderungen, zugleich machen solche virtuellen Globen die Welt auf eine Art betrachtbar, mit der kein Globus mehr mithalten kann. Möglich macht die stufenlose Betrachtung der Welt eine spezielle Image–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/streaming/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Streaming">Streaming</a> Technologie: anstatt die gesamte Datenmenge zu übertragen, werden immer nur die momentan benötigten Ausschnitte von den Servern nachgeladen. Vereinfacht erklärt stellt <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/google/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Google">Google</a>–Maps ein riesiges, auf die Globenform montiertes Foto der Erde dar, in welches der Betrachter hinein zoomt.</p>
<p>Auf dem gleichen Prinzip beruht die Darstellung extrem hoch aufgelöster statischer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/bilder/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bilder">Bilder</a> im Browser. Eine italienische Firma hat sich auf solche Gigapixel-Schnappschüsse spezialisiert: das ehemals höchstauflösende Foto der Welt wurde im Juni diesen Jahres ins Netz gestellt und besteht aus 9,9 Gigapixeln. <a href="http://haltadefinizione.deagostini.it/" class="liexternal">La Gloria di Sant’Ignazio</a>, ein Deckenfresco des italienischen Künstlers Andrea Pozzo, entstand im Original zwischen 1685 und 1694, die finale Version wurde an einem Tag aus über 1.000 einzelnen Digitalfotos zusammengesetzt und erlaubt stufenloses Zoomen von der Gesamtansicht bis hin zur Oberflächenstruktur des Materials. </p>
<p>Inzwischen investieren zahlreiche Firmen einen beträchtlichen Teil ihrer Forschungsbudgets in derartige Bildtechnologien, denn die Faszination solcher <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/pixelwelten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Pixelwelten">Pixelwelten</a> ist immens. Der amerikanische Fotograf Gerard Maynard stellte mit Hilfe der Software “Autopano” ein <a href="http://www.harlem-13-gigapixels.com/" class="liexternal">hochauflösendes Panorama</a> des New Yorker Stadtteils Harlem zusammen: innerhalb von rund 2 Stunden entstanden die 2000 Einzelfotos, die das Ausgangsmaterial der datenintensiven Montage bilden. Von der Zentralperspektive zum einzelnen Häuserziegel und wieder zurück kann sich der Betrachter im wahrsten Sinn des Wortes “durch das Bild” bewegen. Ob potentielle Touristen per Stadtpanorama präventiv den Reinigungsgrad der Gehsteige überprüfen oder Kunsthistoriker Remote-Einblicke in Originale erhalten, die möglicherweise mehr Details enthüllen als das bloße Auge: die Gigapixel-Fotografie wird den Umgang mit digitalem Bildmaterial nachhaltig verändern. </p>
<h2 id="toc-mehr-auflsung-fr-bewegtbilder">Mehr Auflösung für Bewegtbilder</h2>
<p>Verströmten die ersten zögerlichen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/video/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with video">Video</a>–Streaming Versuche noch den Breitbildcharme einer Briefmarke, so schicken <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>–TV-Sender inzwischen bereits ihre Live-Sendungen bildschirmfüllend über den 01er-Äther. “Auflösung” lautet nun mal eines der magischen Sesam-öffne-Dich Stichwörter der zukünftigen Mediengesellschaft: DVDs, von der Industrie noch vor vergleichsweise sehr kurzer Zeit als Non-Plus Ultra einer heim-cineastischen Filmkultur angepriesen, verlieren ihren Status im Zuge von Nachfolgeformaten wie Blue Ray und Co. quasi in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/echtzeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Echtzeit">Echtzeit</a>. Schon beklagen Jäger und Sammler das eingebaute Verfallsdatum ihrer mühevoll in Tauschbörsen raubkopierten Filmsammlungen: denn divX-codierte Filme, obwohl qualitativ deutlich besser als  weiland die VHS-Kassette, wirken im Vergleich zu aktuellen Formaten am Flachbildfernseher ganz schön flau. Japanische Wissenschaftler experimentieren mit Auflösungen im Gigapixel-Bereich, die das Auflösungsvermögen des menschlichen Auges überschreiten — und damit Marschall McLuhans <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/theorie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Theorie">Theorie</a> von heißen und kalten Medien technisch überholen. Denn das Charakteristikum der Bildröhre, so der amerikanische Medienforscher, bestehe in der geringen Menge an Bildinformation: aus einer relativ groben Pixelmatrix und den rund 25 Bildern pro Sekunde müsse der menschliche Wahrnehmungsapparat ja erst das Bewegtbild  in Eigenleistung zusammensetzen. Wenn also demnächst die diversen Flimmerkisten mehr Bildinformationen liefern, als unser Wahrnehmungsapparat aufnehmen und verarbeiten kann, dann zeigt die symbolische Karte womöglich irgendwann mehr Details, als die kartographierte Landschaft je aufwies.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Blogistan Panoptikum Woche 35 2k7</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Sep 2007 23:24:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 3. September 2007 bis 9. September 2007. ] Ein neues Clickauswertungstools für den Todesstern und neue Kleider für den Blogkaiser - der kürzeste Wochenrückblick aller datenschmutz-Zeiten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td class="ec3_start">3. September 2007</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">9. September 2007</td></tr></table><p>Neu bei den <a href="http://www.internetnotizen.de/" class="liexternal">Internetnotizen</a> und sehr dekorativ: die <a href="http://www.internetnotizen.de/blogosphaere/" class="liexternal">Blogosphäre in Icons</a>. Das nenn ich Zentralperspektive — bzw. das ultimative Wohnzimmerpostermotiv für angehende Alphablogger. Im übrigen fällt der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wochenrueckblick/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wochenrückblick">Wochenrückblick</a> diesmal ausgesprochen kurz aus — nicht mangels Ereignissen… aber ich war fast die ganze Woche nur unterwegs und hinke meinen abonnierten RSS Feeds gnadenlos hinterher. Aber für eine Meldung muss dennoch Zeit bleiben: il grande patrone kommt im neuen <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2007/09/09/neues-headerbild/" class="liexternal">Look</a> daher!</p>
<h2 id="toc-blogauswertung-am-desktop">Blogauswertung am Desktop</h2>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/google/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Google">Google</a> Analytics ist <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gratis/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with gratis">gratis</a>, kann aber keine <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/echtzeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Echtzeit">Echtzeit</a>. <a href="/clicky/" class="liinternal">Clicky</a> kostet ein paar Cent, punktet mit übersichtlicher Oberfläche und Echtzeit–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/auswertung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Auswertung">Auswertung</a>. Beide Services funktionieren serverbasiert — einen ganz anderen Weg geht <a href="http://report.reinvigorate.net/snoop" class="liexternal">Snoop</a>: die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/software/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with software">Software</a> wird lokal installiert:</p>
<blockquote><p>Running in the System Tray (Windows) / System Status Bar (Mac) you no longer need to endlessly flip between your work and stats. When something happens, Snoop will let you know.</p></blockquote>
<p>Frei definiertbare Javascript Event-Handler triggern in Echtzeit einstellbare Benachrichtigungen — theoretisch könnte man jedesmal, wenn ein neuer Besucher auf’s eigene Blog kommt, eine virtuelle Kuckucksuhr erklingen lassen oder die Kommentar-Funktion quasi als Chat nutzen. Die Software ist für PC und Mac verfügbar, ich werd demnächst mal einen genaueren Blick drauf werfen.</p>
<h2 id="toc-virales-marketing-am-todesstern">Virales <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/marketing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Marketing">Marketing</a> am Todesstern</h2>
<p>Ein Vierteljahrhundert nach dem zensierten Original können Star Wars Fans im Netz endlich nachverfolgen, worum es bei dem legendären Gespräch zwischen Darth Vader und seinen Generälen wirklich ging [via <a href="http://www.4null4.de/300/die-dunkle-seite-der-marktmacht/" class="liexternal">4null4.de</a>]</p>
<div align="center"><object class="centered" style="width:400px;height:350px;" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.myvideo.de/movie/2164320"><param name="movie" value="http://www.myvideo.de/movie/2164320"/><param name="FlashVars" value="DESTSERVER=http://www.myvideo.de&amp;LINKTEXT=MyVideo"/></object></div>
<p>Und das war’s auch schon in aller Kürze — nächste Woche folgt dann wieder ein längerer Rückblick, und morgen früh gibt’s zwei neue Blogvorstellungen. In diesem Sinne wünsch’ ich einen erquicklichen Restsonntag — ich werd den Rest der Woche mit <a href="http://www.nbc.com/My_Name_Is_Earl/" class="liexternal">Earl</a> verbringen.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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