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	<title>datenschmutz &#187; Piraten</title>
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		<title>WikiLeaks als Verkaufstool einsetzen</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 16:45:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer einmal geheime Dokumente leakt, dem glaubt man nicht - aber wer das regelmäßig tut, wird schnell mal aus der Sicht eines westlichen Demokratie zum Terroristen, der die Grundfesten unserer Gesellschaft erschüttert. Kein Wunder, denn die steht ja in der Tat auf zunehmend wackligeren Beinchen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, es folgt keine Step-by-Step-Anleitung, wie Sie kommerziell-virale Inhalte in brisanten Dokumenten und diese auf WikiLeaks platzieren — das wäre zwar jetzt, wo Julian Assanges Beichtstuhl für Schuldgefühl-geplagte Systemfunktionäre ausnahmsweise gerade so überdurchschnittlichen viel Aufmerksamkeit von den bezahlten Hütern der Demokratie genießt, nicht der Pläne dümmster — allerdings sollte für das strategisch geschickte Platzieren von Markenbotschaften in gefälschten Botschafts-Depeschen (Obama an Putin: “A wengal an Hang zum Rassistischen ham’s scho, die Canyon-Shitters! But they know damn well how to bake Mannerschnitten!”) keine Schritt-für-Schritt-Anleitung erforderlich sein. Weniger trivial dagegen erscheint die Frage, ob solche Formen teilfreiwilliger <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/transparenz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Transparenz">Transparenz</a> eine ergänzende Funktion im bestehenden demokratischen System einnehmen können oder als transformativer Impuls von “außen” verstanden werden müssen.</p>
<div align="center" style="margin-bottom:15px;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/12/wikileaks3.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[28227]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/12/wikileaks3-600x356.jpg" alt="wikileaks3 600x356 WikiLeaks als Verkaufstool einsetzen" title="The trouble with WikiLeaks" width="600" height="356" style="border:1px solid orange;" /></a><br />
<small>[zum Vergrößern bitte anklicken.]</small></div>
<p>Man kann also, wie Kulturwissenschaftler <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wolfgang-mueller-funk/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wolfgang Müller-Funk">Wolfgang Müller-Funk</a> dies kürzlich im Ö1 <a href="http://oe1.orf.at/programm/261782" rel="nofollow" class="liexternal">Journal Panorama</a> tat, die Frage stellen, ob in der repräsentativen Demokratie as we know her das Privileg der Vertraulichkeit (noch) eine signifikante Rolle spielt oder wie Judith Denkmayr eine realistischere Sichtweise pflegen und Plattformen wie Wikileaks als notwendiges <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/korrektiv/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Korrektiv">Korrektiv</a> eines Systems deuten, das Intransparenz instrumentalisiert hat und den Wähler/Kunden recht effizient von Entscheidungsprozessen ausschließt.<span id="more-28227"></span></p>
<p>Die präferierte Sichtweise sagt wenig über Wikileaks, aber einiges über den Standpunkt des Beobachters aus — man muss keineswegs in einer Amish-Siedlung aufgewachsen sein, um das von Analogue Natives empfundene Unbehagen ob einer Zukunft, in der technologische und politische Elite konvergieren, zu verstehen wenn nicht gar zu teilen. Auf der anderen Seite scheint sich das Vertrauen genau jener vorsichtigen Mahner, die humanistisch-politische Traditionen nicht am Digital-Altar geopfert sehen wollen, in weit höherem Maße auf Hoffnung denn auf Beobachtung zu gründen. Dass eine Synthese nicht mal als Silberstreif am Horizont zu sehen ist (sorry Hegel!), liegt an der prinzipiellen Unentscheidbarkeit der zugrunde liegenden Fragestellung: wer entscheidet, ob die transformativen Kräfte innerhalb eines Systems ausreichen, um adäquate Weiterentwicklung / Adaption an veränderte Systemparameter zu gewährleisten? Wir neigen dazu, den Status Quo als Endzustand zu betrachten — ich persönlich bezweifle allerdings stark, dass die repräsentative Demokratie in ihrer derzeitigen Form tatsächlich der politischen Weisheit letzter Schluss ist. Selbst ein SMS-Voting zu den Fragen Schul-/Gesundheits-Verwaltungs-Reform wär mir lieber als der herrschende Totalstillstand — schlimmer als Maria Theresias Bildungserbe bis in alle Ewigkeit zu hofieren kann nicht mal ein “gehacktes” Wahlergebnis sein.</p>
<p>Apropos: Dass Peter Kleissner, Computer-Sicherheitsexperte und Hacker (“Ich bin einer von den guten und stopfe Sicherheitslücken.”) eher die Piratenpartei als den digitalen Underground vertrat, verwunderte mich ebenso wie die eigenartige Definition des Moderators, dass “ein Hacker natürlich ein exzellenter Programmierer sein und sich mit Computer besonders gut auskennen müsse”. Ich erhebe Einspruch: Code-Affinität ist eine mögliche, aber keine hinreichende und schon gar keine notwendige Voraussetzungen. Es geht nicht um Technologie, sondern um Systeme, Gewohnheiten, um das Erkennen, Analysieren und Brechen von Regeln, um Manipulation: Bühnenmagier hacken unsere Wahrnehmung, talentierte Amateurschauspieler hacken die Warteschlange vorm Club (file under: “Lichttechnikerprinzip”), ich hab als ehemaliger passionierter Schwarzfahrer unzählige Male die Fahrkartenkontrolle in der U-Bahn gehackt mit ganz unterschiedlichen Scripts vom “dummen Tiroler” über “da hat wohl jemand vergessen, die Tintenpatrone im Entwerter zu wechseln (erforderliche Zutaten: ein Einzel-Vorverkaufsschein aus der Trafik, kann mehrfach verwendet werden) bis zum “Houdini Switch” (nur für Experten zu empfehlen — benötigt einen Partner mit schneller Auffassungsgabe und gültigem Fahrschein, der das Opfer spielt, alle mentalen Ressourcen des Kontrolleurs bindet, mit diesem an der nächsten Station  zerknirscht aussteigt, wo ihm dann einfällt, dass das Ticket ‘zum Glück’ ja doch in der Jackentaschen steckt).</p>
<p>Sogar vereinzelte Fälle von unfreiwilligem Selbsthacking wurden in der Vergangenheit bekannt: seit Pete und ich während unseres Studiums zwei Jahre gratis bei Subway getafelt und getrunken haben, kann ich Ihnen versichern: es gibt gute Gründe, warum auf Rabatt-Gutscheinen fast immer draufsteht “pro Person / Einkauf maximal 1 Gutschein einlösbar”. Sollte Sie mal Gutscheine in die Hände bekommen, bei denen dieser Satz fehlt, weil sich die sonst immer so penible und verlässliche Mitarbeiterin der Rechtsabteilung ausgerechnet an dem Tag beim Frühstück furchtbar mit ihrem Freund gestritten hat, der in zwei Wochen schon wieder mit seiner Punk-Band auf Tour gehen will, ganz zu schweigen von dem lästigen Vertriebsmitarbeiter aus dem Außendienst, der mit zittriger Stimme unbedingt jetzt sofort wissen musste, ob der Kunde, der behauptet “wenn ich unterhalb der Gürtellinie treffe, wird mir kein Staatsanwalt Mordabsicht unterstellen” tatsächlich Recht hat, also wenn Ihnen mal solche Gutscheine in die Hände fallen: nehmen Sie sie fest in die Hand, und zwar so viele Sie kriegen können — Sie werden viel Spaß damit haben.</p>
<p>Ich will also darauf hinaus, dass “Hacken” aus gutem Grund zu den “subversiven Künsten” zählt. Natürlich müssen Hacker die Spielregeln besser kennen als jene, die glauben, sie zu machen — egal, welches Werkzeug sie benutzen, und unabhängig, ob sie glauben, ihr okkultes (nicht übersinnlich, sondern nur einer kleinen Minderheit bekannt) Wissen zum Wohl des großen Ganzen oder zum eigenen Vorteil einzusetzen. Nun leben Projekte wie Wikileaks ebenso wie OpenLeaks, das neueste Spin-Off in Reaktion auf die immer stärkere Zentriertheit der Mutterseite auf die Person des <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/julian-assange/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Julian Assange">Julian Assange</a>, in hohem Maß von der Beteiligung einer Personengruppe, die sich entweder selbst als Hacker bezeichnen oder zumindest eine gewisse wohlmeinende Sympathie diesen modernen “Freibeutern” gegenüber verspüren.</p>
<p><a href="http://xkcd.com/834/" class="liimagelink"><img src="http://imgs.xkcd.com/comics/wikileaks.png" width="600" height="265" alt="wikileaks WikiLeaks als Verkaufstool einsetzen"  title="WikiLeaks als Verkaufstool einsetzen" /></a><br />
<small>[Cartoon: <a href="http://xkcd.com" class="liexternal">xkcd by Randall Munroe]</a></small></p>
<p>Rasch kommt die Diskussion über derlei Veröffentlichungsplattformen im Kontext von Demokratie, Journalismus und humorloser Habermasigkeit in der Regel auf den Punkt, wo libertäre Geister regulativen Institutionen per se misstrauen, egal ob die sich auf den Wähler, den Gott, den Dollar oder alle drei berufen — und zwar völlig zu Recht. Wer nicht mit machtvoller Blind– und Dämlichkeit geschlagen ist, wird wohl kaum mehr leugnen können, dass das Wohl des Volkes seinen Vertretern Mittel, aber gewiss nicht Zweck ist. Ebenso logisch scheint daher der nächste Schritt, das Einfordern von Stärkung der Media Literacy — je früher, desto besser! Einmal mehr wären die Lehrer gefordert, viele smarte kleine User zu produzieren.</p>
<p>Aber das ist so eine Sache mit der fortgeschrittenen Media Literacy: man kann Hard– und Softskills vermitteln, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie die Schule als eines der autoritärsten, rigidesten, katastrophalsten und effizientesten Normierungssysteme aller Zeiten, jemals in der Lage sein sollte, deviantes und kritisches Verhalten anders zu fördern als dadurch, selbst abschreckendes Beispiel zu sein. So lernt man vielleicht, das Fehlstundensystem zu “hacken” (“Kleines Klassenbuch, segel tapfer bis ans Meer!”), aber das wird selbst nach der Ära Pröll, wenn wieder Hoffnung auf erneutes Nachdenken über eine Schulreform erlaubt ist, mit Sicherheit kein explizites Ausbildungsziel sein.</p>
<p>So lässt sich die grausame Wahrheit also einmal mehr auf einen sehr simplen topologischen Grundsatz zurückführen:</p>
<p><strong>Ein System der Ordnung s hoch n kann kein System der Ordnung s hoch (n+1) enthalten.</strong></p>
<p>Einmal mehr sind wir also auf die radikale Selbstverantwortung zurückgeworfen. Aber da das System bekanntlich ziemlich effektiv zurückfickt, wäre es hoch an der Zeit, die Diskussion auf eine pragmatisch-ökonomische Frage zu lenken: klassische Massenmedien als “vierte Kraft” der Demokratie erfüllen die Funktion, die Ressource Zeit bereit zu stellen — bezahlte Zeit für professionelle Journalisten, die, so die Mär, keine Pressemeldungen umschreiben, sondern selbst recherchieren, reduzieren, filtern und so weiter. Ye Olde Media röchelt aber sterbend vor sich hin, der freie Journalist wird zum Schutzpatron des Prekariats und Blogger kann man im Zweifelsfall wesentlich leichter mundtot machen als Verlage.</p>
<blockquote><p>Individualist sein wird immer aufwendiger. Früher brauchte man bloß ab und an einen Baum umarmen, mit dem Rad in der Stadt rumfahren und sich für asiatische Weisheit interessieren, heutzutage muss man schon mehrere SUVs besitzen, ständig Zigaretten rauchen und kein Gerät von Apple verwenden.<br />
<small><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/business/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Business">Business</a>–Leitfaden für Bohemien Prolos, unveröffentlichtes Manuskript, unbekannter Autor, um 2012</small></p></blockquote>
<p>Anstatt neue Regulative und Verhaltenscodizes herbei zu fantasieren, deren Abstinenz bloß nicht intensiv am Online-Leben partizipierende User monieren, wünsche ich mir vom Christkind, dass es neben all dem Schnee auch wieder mal ein bisschen Hirn vom Himmel wirft. Denn Dokumente kann man nicht erst seit gestern anonym online publizieren — was WikiLeaks tut, ist wirklich trivial, leicht ersetzbar und wird zukünftig fixer Bestandteil des Internet sein, unter welchen URLs auch immer.</p>
<p>ABER: die Veröffentlichung mehrhundertseitiger Dokumente ist bloß der Anfang, nicht das Ziel des Weges. Das demokratiepolitische Defizit sehe ich in der fehlenden Struktur, die sich der “Nachbereitung” dieser riesigen Datenflut widmet. <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">Social Media</a> User tun sich leicht damit, ihre ach so reflektierte Meinung über die Wichtigkeit von WikiLeaks für das Fortbestehen der freien Welt in diese hinaus zu posaunen und spenden freudig fürs kollektive Media Budget — die beachtlichen “selbstkorrektiven” Kräfte des Netzes enden meiner Meinung nach dort ganz abrupt, wo eine Ressource knapp wird, die sich nicht durch Spenden, nicht durch Server, nicht durch technisch freie Meinungsäußerung kompensieren lässt: Aufmerksamkeit, die Universalwährung unserer Mediengesellschaft.</p>
<h3 id="toc-ein-schwacher-versuch-den-linken-die-schuld-an-meiner-schwarzfahrerei-zu-geben">Ein schwacher Versuch, den Linken die Schuld an meiner Schwarzfahrerei zu geben</h3>
<p>Eigenblogtherapie ist die beste — schon wieder eine Sitzung gespart, jedes Posting eine Aufarbeitung früherer Traumen! Es war mein erstes Semester in Wien, ich hatte erste wenige Freunde auf meiner Real-Life-Profilpage. Die Konservativen ÖH-Heinis veranstalteten und besuchten beschissene Partys, im EKH und in der Arena gab’s damals dagegen sehr nette Acid-Techno-, Jungle– und Breakbeat Kaffeekränzchen. (#Lego-Soundsystem #Musikmaschine). Ich rollte also ein Weilchen mit den Linkslinken um den Block und hatte gleich mal am ersten Abend einiges gut zu machen — erstens hatte ich eine politisch unkorrekte Burenwurst beim Standler erworben (“Wir kaufen unseren Proviant bei den türkischen Brüdern.” Ja okay, deren Fladenbrot und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sucuk" rel="nofollow" class="liwikipedia">Sucuk</a> schmeckten weit besser, aber das schien hier nicht der Punkt zu sein) und zweitens hatte ich auf die Frage, ob ich das Gesamtwerk von Marx gelesen hätte, geantwortet: “Gibt’s die Drehbücher zu kaufen? Ich hab bloß die Filme gesehen, Groucho ist mein Favorit”. Eine junge Dame, deren innere Schönheit vermutlich noch nie in ihrem Leben von Make-Up übertüncht worden war, was man von ihrer paramilitärischen Kleidung nicht gerade sagen konnte, warf mir einen Blick zu, der bei längerem Augenkontakt zu temporärer Unfruchtbarkeit hätte führen können. Bevor irgendwem auffiel, dass ich gar kein Kommunist war, musst dringend etwas geschehen.</p>
<p>“Genossen”, hub ich an, “der Staat nimmt uns aus wie die Weihnachtsgänse und öffentlicher Verkehr ist ein öffentliches Gut, das allen Proletariern 24h um die Uhr gratis zur Verfügung stehen sollte!” Alle nickten zustimmend. Tja, die Zeiten haben sich geändert, mittlerweile sind die Rastalocken weg, die ehemaligen Revoluzzer haben Jobs, zahlen Steuern und bekämpfen das System von innen: einer schreibt täglich das Impressum für eine U-Bahn Zeitung, ein anderer unterrichtet an der School of Wasted Talent “Fortgeschrittenen Populismus” und verdingt sich als Teilzeit-Hassprediger bei einer Anti-Homosexuellen-Organisation — nur ich geh immer noch am und zu zum selben Türken, ess’ mein Fladenbrot mit Sucuk und denk mir: lieber Stammkunde als Genosse!</p>
<p>Trotzdem saß mir jahrelang die Angst im Nacken, einer von denen könnte mich beim U-Bahn-Fahren erwischen, wie ich gerade kontrolliert werde und einen Fahrschein besitze. Ja, so war das damals in 90ern, heute könnte man das natürlich nicht mehr machen — aber das waren noch ganz andere Zeiten, kann man unmöglich vergleichen — eben ein anderes Jahrhundert. Männer trugen noch Hüte, wenn sie das Haus verließen, auf internationalen Flügen wurde der Jive getanzt, Terroristen forderten Lösegeld, in Großbritannien durften erstmals Frauen Zahnmedizin studieren, Alkohol war strengstens verboten, dafür gab’s damals auf jeder öffentlichen Toilette einen Zigaretten– und einen Automaten für harte Drogen. Holland gehörte zu Spanien, Lammfleisch war noch nicht erfunden und die Zukunft schien rosig, sofern es uns gelingen würde, Natur künstlich mithilfe von Atomkraft herzustellen. Vor allem aber hatten wir keine Smartphones, keine PDAs, keine Zeitungen, und die dichten schwarzen Schwaden des U-Bahn-Dampftriebwagens macht das Entkommen wesentlich einfacher.<br />
150 Jahre später ist natürlich alles anders, ich hab eine Monatskarte — aber wenn wir mal gemeinsam in der U-Bahn unterwegs sind und Sie Ihre “vergessen” haben, mach ich mit Vergnügen den Komplizen beim Houdini Switch!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Symposium: Digitales Managen</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 21:56:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 24. September 2010; 10:00 bis 19:00. ] Der Leiter der Hauspost spielt schon wieder stundenlang "Farmville" - fast hätte ihn die elektrische Post um seinen Job gebracht, aber die eBay Eil-Pakete des Marketingleiters, der in seinem Eckbüro Orchideen züchtet, werden sich wohl auch auf absehbare Zeit noch nicht durch Datenleitungen quetschen lassen. Was lässt sich digitalisieren, was nicht? Jan A. Poczynek und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">24. September 2010</td></tr><tr><td class="ec3_start">10:00</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">19:00</td></tr></table><p>Der Leiter der Hauspost spielt schon wieder stundenlang “Farmville” — fast hätte ihn die elektrische Post um seinen Job gebracht, aber die eBay Eil-Pakete des Marketingleiters, der in seinem Eckbüro Orchideen züchtet, werden sich wohl auch auf absehbare Zeit noch nicht durch Datenleitungen quetschen lassen. Was lässt sich digitalisieren, was nicht? Jan A. Poczynek und die Beratergruppe <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/neuwaldegg/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Neuwaldegg">Neuwaldegg</a> beim Symposium <a href="http://blog.poczynek.org/2010/07/digitales-managen-symposium-in-wien.html" class="liexternal">digitales managen</a> stellen die Frage einen Deut spezifischer: “Wie verändern <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a>, Twitter &amp; Co. Entscheidungen und Kommunikation <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/unternehmen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Unternehmen">Unternehmen</a>?”</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/neuwaldegg1.jpg" alt="neuwaldegg1 Symposium: Digitales Managen" title="Piratengruppe Neuwaldegg" width="600" height="450" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Dass Social Networks ein Dialogmedium sind, das ausnehmend direktes und durchwegs nicht immer erwünschtes Feedback auf direktem Weg notfalls auch bis in die Chefetage befördert, musste schon so mancher Pressespreche auf die harte Tour lernen. Überhaupt stellen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">Social Media</a> Strategien hohe Anforderungen an die interne Kommunikation und zweifellos auch an die Nerven der EDV, die wirklich besseres zu tun hat, als was auch immer man gerade von ihr braucht.<span id="more-20685"></span></p>
<p>Auf der mindestens elegischen Terrasse am Kahlenberg werden die Teilnehmer des Symposiums nicht nur Vorträge von Bernhard Heinzlmaier, Dieter Rappold, Walter Reiter, Luca Hammer und anderen social-media kompetenten Vortragenden hören, sondern die wichtigsten Fragestellungen interaktiv bearbeiten. Jan hat mich unter Androhung außergewöhnlich kreativer Session-Gestaltung eingeladen — ich freue mich auf einen Hands-On Tag und hoffe auf die rege Beteiligung von Legosteinen, mit denen ich übrigens im Rahmen der <a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-04/identitat09-fotos-und-konferenzberichte/" class="liinternal">Identitat-Konferenz</a> schon mal am Kahlenberg gespielt hab.</p>
<p>Begleitend zur Veranstaltung hat Jan eine <a href="http://blog.poczynek.org/2010/08/blogparade-digitales-managen.html" class="liexternal">Blogparade</a> einberufen, bei der es nicht bloß Backlinks, sondern auch 3 Eintrittskarten im Wert von je €290,- hagelt! Ich bin schon spät dran, Sie, lieber potentieller Gewinner, sind noch mehr in Eile: am 10. September ist Blog-Paradenschluss, bis dahin sollte Ihr Beitrag zu einer der folgenden Fragen online sein:</p>
<blockquote><p>Wie wird sich das Web 2.0 und die Social Media Kommunikationskultur in Zukunft in Unternehmen auswirken?<br />
Welche Erfahrungen haben Sie selbst mit Social Media (in Unternehmen) gemacht?<br />
Wie steht es um die viel beschriebene Kluft zwischen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/digital-natives/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with digital natives">Digital Natives</a> und älteren Generationen?<br />
Welche Chancen oder Risiken für Unternehmen und das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/management/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Management">Management</a> sehen Sie (kommen)?</p></blockquote>
<p>Die Antwort auf die erste Frage liegt auf der Hand: katastrophal, verdummend und ersten Endes kulturschädigend wie jede neue Medientechnik — fragen Sie bloß mal Frank Schirrmacher! Letzte Reste von Respekt vor Cheffe werden dahinschmelzen wie Beamtenforellen im Hochofen, denn wie schon ein alter Indianerhäuptling aus dem Silicon Valley sagte: erst wenn das letzte Fotoalbum gelöscht, der letzte Videotag entfernt, das letzte <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/status-update/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Status-Update">Status-Update</a> ent-empfohlen und der letzte Foursquare-Checkin nicht mal stattgefunden hat, werdet ihr Reputation Manager erkennen, dass ihr auf den Google-Cache keinen Zugriff habt!</p>
<p>Über die zweite Frage kann ich nicht viel sagen, da Facebook bei uns im datadirt media group Büro gesperrt ist, da sich in der täglichen Berufspraxis zeigte, dass letztendlich doch zu viel Torrent-Download-Bandbreite verloren geht. Bei der dritten schießen mir die Tränen in die LCD-roten Augen, aber was soll’s! Versteh einer diese Kiddies mit ihren Ei-Gädgschetz… diese ganzen neumodischen Apps werden eine ordentliche IRC-Session mit Livecam niemals ersetzen können!</p>
<p>Ernst wird’s dagegen bei der letzten Frage, denn dem Management ebenso wie dem Unternehmen drohen neue, unvorstellbare Gefahren und Risiken: Totalreinfälle bei Produktneueinführungen, multinationale Schauprozesse mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/crowd/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with crowd">crowd</a>–forced flash-mobbed Logo-Verbrennungen, virtuelle rohe Eier an der firmeneigenen Mafia Wars Hausfront — das sind noch die harmlosesten Szenarien. Aber ein echter Manager des 21. Jahrhunderts braucht diesen unmittelbaren Kundendruck, denn spätestens seit der vorletzten Bankenkrise sind Börsen total unglaubwürdig.</p>
<p>Sie denken, es kommt alles anders? Auf zur Blogparade, und vielleicht bauen wir am 24. September gemeinsam eine bessere, neue Managementwelt auf. Vorzugsweise aus Legosteinen! </p>
<div align="center"><a href="http://blog.poczynek.org/2010/08/blogparade-digitales-managen.html" class="liimagelink"><img title="Blogparade Digitales Managen" src="http://www.poczynek.org/downloads/DigitalesManagenBlogparade_432x180.jpg" alt="DigitalesManagenBlogparade 432x180 Symposium: Digitales Managen" style="border:1px solid orange;" /></a></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Jaron Lanier verflucht die Netzkultur</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 08:03:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Virtual Reality Pionier Jaron Lanier hat einen nicht unbeträchtlichen Teil seines Optimismus verloren: in einem aktuellen Interview betrachtet er die Culture of Free äußerst kritisch und befürchtet den ökonomischen Kollaps des Social Web.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn irgendwo ganz weit vorne auf der Netz-Avantgarde-Welle ein Rasta surfte, dann handelte es sich mit ziemlicher Sicherheit um den Digital-Pionier <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/jaron-lanier/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Jaron Lanier">Jaron Lanier</a>. Zahllose eingeritzte Kerben zieren die Rückseite seines Smartphones — eine für jedes selbst erfundene Buzzword, und dazu gehören in Jarons Fall Heavyweights wie “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/virtual-reality/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Virtual Reality">Virtual Reality</a>” (ja, das stammt von ihm) oder “Schwarmintelligenz”. Die Rastazöpfe sind zwar länger geworden, aber der einstmalig affirmative Optimismus hat sich nahezu in sein Gegenteil verkehrt. Dieser Tage spricht Lanier im FAZ–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interview/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interview">Interview</a> lieber <a href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~EF3D66AAB23104807987FC43BF07E5FCE~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_feuilleton" class="liexternal">Ende des digitalen Maoismus</a> und vom “digitalen Mob”.</p>
<p>Er sieht im gegenwärtigen Status des Internet nämlich alles andere als die technologische Verwirklichung der alten Versprechung des “freien Zugangs für alle”. Der habe sich, so Lanier, in eine beispiellose Ausbeutung von Kreativen gewandelt:</p>
<blockquote><p>Ich bin unter anderem zu dem ziemlich verstörenden Schluss gekommen, dass das Phantasiebild von den Musikern, Journalisten, Geistesarbeitern, die zwar durch file sharing und soziale Netzwerke ökonomisch in Bedrängnis gerieten, aber so auch neue Geldquellen aufspürten, falsch ist. Viele Leute geben immer noch vor, dass dies jetzt geschieht, weil sie an die vorherrschende Ideologie glauben, aber die Daten widersprechen ihnen.</p></blockquote>
<p>Als Lösung des gegenwärtigen Dilemmas, dass alte Einkommensmodell wegbrechen, während Ersatz nicht in Sicht ist, greift Lanier auf einen Klassiker zurück: Ted “Xanadu” Nelson, geistiger Vater des Konzepts Hypertext, schlug schon in den 60ern ein System-immanentes Micro-Payment Verfahren vor. Dieses dürfe aber nicht von einer einzelnen Firma, sondern müsse zwischenstaatlich entworfen werden und damit universell gültig.</p>
<p>Denn der Preis der Offenheit dürfe nicht die Entrechtung von Individuen sein, so Lanier, der sich mittlerweile offensichtlich in der Rolle des Robin Hood ganz gut gefällt. Ich denke keineswegs, dass die angesprochene Problematik auf das Fehlen eines Zahlungssystems zurück zu führen ist und schon gar nicht, dass Kreativität notwendigerweise ans ökonomische System rückgebunden sein muss. Ausgesprochen originell finde ich dagegen Jaron Laniers Urteil über <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a> und Co.:</p>
<blockquote><p>Websites, die ich am meisten kritisiere, sind zufällig auch jene, die nicht profitabel sind. Sie bieten Mash-ups an, bei denen die individuelle Stimme nicht mehr zu hören ist: Facebook, Twitter, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wikipedia/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wikipedia">Wikipedia</a>. Gut, sie sind nicht alle gleich schlimm, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wikipedia/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wikipedia">Wikipedia</a> ist schlimmer als Facebook, aber keine von ihnen hat einen Profit vorzuweisen. <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wikipedia/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wikipedia">Wikipedia</a> ist gemeinnützig, Twitter und Facebook versuchen profitabel zu sein, können es aber nicht über triviale Summen hinaus. Ihre Existenz verdanken sie ideologischen Gründen, aber als Firmen sind sie gescheitert.</p></blockquote>
<p>Das oft zitierte Problem der Informationsflut respektive Reizüberflutung sieht Lanier nicht in der schieren Menge der Information, sondern in deren Fragmentierung. Das Mash-Up, das Informationsfragmente aus seinem Zusammenhang reißt, sei das eigentliche Problem, und der Faktor “Mensch” dürfte nicht aus der Gleichung “Internet” herausgenommen werden. Freilich: manches mag nach “nona” klingen, und ich bezweifle, dass die Netzwelt tatsächlich jemanden braucht, der ihr erklärt, dass das Internet keine “Superlebensform” sei. Dennoch hebt sich JL nach wie vor angenehm vom schaumgebremsten Mainstream angenehm ab:</p>
<blockquote><p>Eine Maschine wird gern für intelligenter gehalten, als sie ist. Die Leute, die für Suchmaschinen verantwortlich sind, geben vor, dass ihre Apparate verstehen, wonach gesucht wird. Das stimmt natürlich nicht. Aus neurowissenschaftlicher Sicht sind Suchmaschinen nichts als Schund. Es gibt noch keine technologischen Mittel, Semantik oder Logik darzustellen.</p></blockquote>
<p>Allein dafür hab ich mir gerade sein neues Oeuvre bestellen müssen:</p>
<p><strong>Jaron Lanier: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0307269647?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=0307269647" class="liexternal">You Are Not a Gadget: A Manifesto</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=0307269647" width="1" height="1" border="0" alt=" Jaron Lanier verflucht die Netzkultur" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Jaron Lanier verflucht die Netzkultur" /></strong></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>15 Mann auf des toten Manns Liste drauf</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 04:31:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Piratenpartei Deutschland wählt ungewöhnliche Werbemittel: in-Game Sujets sollen die Aufmerksamkeit der Spieler auf Zensur- und Copyright-Problematiken lenken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Thomas Heher, ein alter Kampfgenosse aus den frühen gap Hardcore-Zeiten, hat mich eingeladen, den folgenden Text über die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/piratenpartei/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Piratenpartei">Piratenpartei</a> für die kommende Ausgabe von <a href="http://www.tba-online.cc/" class="liexternal">TBA</a> zu verfassen. Mal sehen, ob er ihn unterbringen kann — bei der Längenbegrenzung hab ich natürlich wieder mal über die Stränge geschlagen: altes Bloggerleiden <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 15 Mann auf des toten Manns Liste drauf" class='wp-smiley' title="15 Mann auf des toten Manns Liste drauf" /> </em></p>
<p>Zwar ist Piloten sprichwörtlich nichts verboten, aber nur Piraten sind die idealen Kandidaten – zumindest für geistig-eigentümliche Freisegler.<span id="more-3617"></span></p>
<p>Die Informationsgesellschaft – eine Welt voller Wunder, die nach dem Willen proaktiver Kommunikations-Philosophen wie <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Marshall_McLuhan" class="zem_slink freebase/guid/9202a8c04000641f8000000000027490" title="Marshall McLuhan" rel="wikipedia" rel="nofollow">Marshall McLuhan</a> und <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Vil%C3%A9m_Flusser" class="zem_slink freebase/guid/9202a8c04000641f80000000005c3d68" title="Vilém Flusser" rel="wikipedia" rel="nofollow">Vilém Flusser</a> vieles zum Besseren wenden soll. Aber Musikindustrie, Filmverleiher und sonstige Besitzer sogenannten geistigen Eigentums (ugs.: “Hirnschaas”) sagen konsequent “njet”, klagen zuerst <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Napster" class="zem_slink freebase/guid/9202a8c04000641f800000000002a52d" title="Napster" rel="wikipedia" rel="nofollow">Napster</a>, dann PirateBay in Grund und Boden und können dem Übel freier Informationsaustausch doch nicht Herr werden.</p>
<p>Solche Grabenkämpfe markieren aber nur die Speerspitze einer der Informationsgesellschaft zugrunde liegenden Logik: Herrschaft über Information entpuppt sich immer mehr als der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Archimedes" class="zem_slink freebase/guid/9202a8c04000641f800000000000668b" title="Archimedes" rel="wikipedia" rel="nofollow">Archimedes</a>’sche Hebel des immateriellen Kapitalismus, und finanzielle wie politische Interessen manifestieren sich in konkreter Realisation bisher ungekannter Totalüberwachung. So generierten nicht zuletzt die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/diskussion/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Diskussion">Diskussion</a> um Stopp-Schilder, Internetzensur und das Verbot von Killerspielen in Deutschland Aufwind für die <a href="http://www.piratenpartei.de/" class="liexternal">Piratenpartei</a>, die mit ungewöhnlichen Werbe-Aktionen die Faszination von Nerds auf sich zieht. Dazu passen die <a href="http://wiki.piratenpartei.de/Spraylogo" class="liexternal">in-Game-Spraylogos</a>, die Mitglieder dieser politischem Bewegung mit umstrittenem Namen für <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/multiplayer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Multiplayer">Multiplayer</a>–Spiele wie <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Counter-Strike%3A_Source" class="zem_slink freebase/guid/9202a8c04000641f80000000003c2103" title="Counter-Strike: Source" rel="wikipedia" rel="nofollow">Counter-Strike: Source</a>, <a href="http://www.imdb.com/title/tt1323932/" class="zem_slink freebase/guid/9202a8c04000641f80000000046aa88f" title="Left 4 Dead" rel="imdb">Left 4 Dead</a>, Day of Defeat: Source und <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Team_Fortress_2" class="zem_slink freebase/guid/9202a8c04000641f80000000006055fd" title="Team Fortress 2" rel="wikipedia" rel="nofollow">Team Fortress 2</a> entwickelten (siehe Link).</p>
<p>Zwar bezweifeln viele potentielle Unterstützer, dass mit den Themen Copyright und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ueberwachung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Überwachung">Überwachung</a> ein kompletter Staat zu machen ist. Aber führt  man sich vor Augen, dass etwa in punkto medizinischer Versorgung (Stichwort: Generika) und Landwirtschaft (Stichwort: Patentierbarkeit von Saatgut, Gen-Technik) Entscheidungen über die Verfüg– und Nutzbarkeit von Information entscheidende Weichenstellungen für die Zukunft evozieren, so wird rasch klar, dass sich hier eine Avantgarde einer überdimensional relevanten Querschnittsmaterie angenommen hat.</p>
<p>Jede Präsenz der Piratenpartei in politischen Gremien als Stimm– und Diskussionsminorität (jede andere Variante ist unrealistisch) kann daher nur begrüßt werden – mich politikverdrossenen Internet-Nerd könnte eine Wahl-Antritt der <a href="http://www.piratenpartei.at/" class="liexternal">Freibeuter in Österreich</a> daher jederzeit zum Urnengang bewegen. Denn wie schon der berüchtigte Gabelverbieger <a href="http://www.andreheller.com/" rel="nofollow" class="liexternal">André</a> <a href="http://site.uri-geller.com/" class="liexternal">Geller</a>, ein entfernter Nachfahre des berühmten Gentleman-Piraten-Kapitäns Jean Lafitte, dessen politische Ambitionen immerhin darin gipfelten, dass er auf das Leben des Gouverneurs von <a href="http://maps.google.com/maps?ll=29.9647222222,-90.0705555556&amp;spn=0.1,0.1&amp;q=29.9647222222,-90.0705555556%20%28New%20Orleans%29&amp;t=h" class="zem_slink freebase/guid/9202a8c04000641f8000000000068b30" title="New Orleans" rel="geolocation">New Orleans</a> eine doppelt so hohe Prämie aussetzte wie dieser auf seins, wusste genau: “Die wahren Piratenschätze sind im Kopf.” So einfach und so kompliziert kann, darf und soll Politik manchmal sein.</p>
<div class="zemanta-pixie"><a href="http://reblog.zemanta.com/zemified/47977f14-b223-43f3-bc88-e5cdf2ab52c1/" class="zemanta-pixie-a" title="Reblog this post [with Zemanta]"><img class="zemanta-pixie-img" src="http://img.zemanta.com/reblog_e.png?x-id=47977f14-b223-43f3-bc88-e5cdf2ab52c1" alt=" 15 Mann auf des toten Manns Liste drauf"  title="15 Mann auf des toten Manns Liste drauf" /></a><span class="zem-script more-related more-info pretty-attribution paragraph-reblog"><script type="text/javascript" src="http://static.zemanta.com/readside/loader.js" defer="defer"></script></span></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>1k BLs: Wer sind die datenschmutz-Piraten?</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-05/1k-bls-wer-sind-die-datenschmutz-piraten/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 May 2009 21:13:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit dem Redesign gibt's eine neue Blogroll auf den Einzel-Beitrags-Seiten: die Top-Kommentatoren kriegen fürs Mitdiskutieren 1000+ Backlinks auf ihre Homepages.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>1000 Backlinks auf des blauen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/frosch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Frosch">Frosch</a>’s Seite drauf / und ‘ne Buddel voll Rum!</em></p>
<p>Zur nofollow-Diskussion habe ich schon einiges geschrieben — und 3 Jahre <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blog">Blog</a>–Erfahrungen haben mich in meiner Meinung, dass Weblogs vom Geben und Nehmen leben und Kommentare einer der wichtigsten Bestandteile des Blogs sind, täglich neu bestärkt. Das Top-Commentators–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/plugin/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Plugin">Plugin</a> habe ich auf der Startseite schon länger im Einsatz, es handelt sich dabei um eine dynamische <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blogroll/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with blogroll">Blogroll</a>: die Top-Kommentatoren der jeweils letzten 14 Tage bekommen einen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> von der Startseite. Im Zuge des kürzlich erfolgten <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a>–Redesigns habe ich darüber nachgedacht, wie sich dieses Konzept ausbauen ließe, was schließlich in der Einrichtung des “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a>-<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/piraten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Piraten">Piraten</a>” Widgets gipfelte: die fünf Top-Kommentatoren seit Beginn des Blogs bekommen auf einen Schlag über 1000 Backlinks, nämlich von jeder einzelnen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a>–Beitragsseite — in vollem Effekt zu bewundern auch hier ganz unten in der rechten Seitenspalte.<span id="more-3471"></span></p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/05/dspiraten.jpg" alt="dspiraten 1k BLs: Wer sind die datenschmutz Piraten?" title="dspiraten" width="459" height="387" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Derzeit sind das der <a href="http://www.aufschnur.de/" class="liexternal">Aufschnürer</a> (51 Kommentare), <a href="http://www.annewieben.info/" class="liexternal">david</a> (42), <a href="http://www.eminus-marketing.de/" class="liexternal">Horst</a> (40), <a href="http://www.greensmilies.com/" class="liexternal">Michael</a> und der <a href="http://petersteinberger.net/" class="liexternal">Navigator</a> (je 35 Kommentare). Um in diese Liste zu kommen, muss man schon ein Weilchen mitdiskutieren — aber genau für diesen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/stammleser/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Stammleser">Stammleser</a>–Bonus sind die datenschmutz-Piraten ja auch da. Das Top-Commentators Widget bleibt natürlich weiterhin auf der Startseite eingebaut und sämtliche Links (auch alle Kommentar-Backlinks) sind und bleiben auf datenschmutz NOFOLLOW. Über Feedback und Kommentare zu diesem Piraten-Blogroll bin ich gespannt; und Nachahmer sind gerne gesehen <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 1k BLs: Wer sind die datenschmutz Piraten?" class='wp-smiley' title="1k BLs: Wer sind die datenschmutz Piraten?" /> </p>
<p><strong>Caveat:</strong> Spammen bringt natürlich gar nix, außer ein paar Minuspunkte in der Akismet-Bewertung. Über rege Beteiligung an Diskussionen dagegen freue ich mich natürlich — sollte die Piraten-Blogroll auf Gegenliebe stoßen, werde ich eventuell die Anzahl der User erhöhen.</p>
<hr /><small><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/copyright/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Copyright">Copyright</a> © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Facebook-Beitrag auf ATV</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jan 2009 08:09:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern hat mich ATV für einen Beitrag über Facebook und das Problem der Kontrolle über die eigenen Daten interviewed.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern vormittag besuchte mich ein Kamerateam von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/atv/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ATV">ATV</a>, um ein Statement für einen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/atv/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ATV">ATV</a>–Aktuell Beitrag zum Thema “Facebook und der Datensch<strike>m</strike>utz” einzuholen — Geeks wissen in der Regel recht gut über die drei W’s des symbolischen Datentauschs (<strong>W</strong>elche Daten gebe ich <strong>w</strong>em und <strong>w</strong>as für einen Vorteil hab ich dadurch?), Otte Normaluser dagegen ist nicht mal unbedingt klar, dass potentiell jeder jede ins Netz gestellte Information finden kann, es sei denn, man trifft explizit Vorkehrunge. Das mag sich ziemlich hypotethisch anhören, Max, Francis und ich bekommen aber immer wieder mal Mails von neu aufgenommenen <a href="http://www.deutscheblogcharts.com" class="liexternal">Piratencharts</a> Blogbetreiber, die vollkommen schockiert drüber sind, dass ihre Blogspot-Seite plötzlich von Technorati und damit auch in weiterer Folge von uns gefunden wird. Ein schwieriges Thema, das sich in kurzer Zeit natürlich nur grob anreißen lässt — aber sehen Sie selbst:</p>
<div align="center"><object width="520" height="417"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=2912921&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=2912921&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="520" height="417"></embed></object></div>
<p><span id="more-3170"></span></p>
<p>PS: Viele Dank an <a href="http://www.wissenbelastet.com" class="liexternal">Max</a> fürs Aufnehmen!</p>
<p>PPS: Die Vimeo Embedding-Function rockt schon bei den <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/free/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Free">Free</a>–Accounts, aber die Pro-Version ist einfach nur ein Volltreffer: genau so muss Online-Video funktionieren.</p>
<hr /><small><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/copyright/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Copyright">Copyright</a> © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Arrr! Wie feierst du, erster Maat?</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-09/arrr-wie-feierst-du-erster-maat/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Sep 2008 13:17:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 19. September 2008; ] Der international Talk-like-Pirate-Day wird in deutschsprachigen Blogosphäre als Look-Like-a-Pirate-Day zelebriert. Warum nicht? Ein paar Totenköpfe auf der Bekleidung stehen jedem Piraten gut.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">19. September 2008</td></tr></table><p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/09/illu-pirateday-1221830151.jpg" alt="illu pirateday 1221830151 Arrr! Wie feierst du, erster Maat?" title="illu-pirateday" width="250" height="156" style="float:right;margin-top:5px;margin-left:15px;border:1px solid gray;" />Heute ist der 19. September, seines stolzen Zeichens wichtigster Feiertag der internationalen Freifahrtsschifferei: weltweit feiern Totenkopf-Fans und Säbelrassler nun bereits zum <a href="http://www.talklikeapirate.com/about.html" class="liexternal">13. Mal</a> den “Talk like a pirate day”. Die ursprünglich rein private Feierei hat mittlerweile eine ganze beachtliche Eigendynamik entwickelt, denn das Segeln und/oder Surfen unter der Totenkopf-Flagge hat in den letzten Jahrhunderten nichts von seinem Reiz eingebüßt.</p>
<p>Das zeigen unter anderem die Beiträge auf <a href="http://rivva.de/about/http://uarrr.org/blog/18-09-2008/look-like-a-pirate-day-2008-heute/" class="liexternal">Rivva</a> zeigen, allerdings ist dort vom “Look-like-a-pirate-day” die Rede. <a href="http://uarrr.org/blog/18-09-2008/look-like-a-pirate-day-2008-heute/" class="liexternal">Uarrr</a> hat dazu eine großartige gif-Animation gebaut, aus der auch das Titelbild zu diesem Posting stammt und <a href="http://www.johanneskroening.de/2008/09/19/look-like-a-pirate-day-2008/" class="liexternal">Johannes</a> ist noch auf der Suche nach einem Totenkopftuch, <a href="http://www.amypink.com/2008/09/19/look-like-an-ipod-day/" class="liexternal">Amy&amp;Pink</a> sehen die ganz Sache eher metaphorisch: und in der Tat, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/multimedia/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Multimedia">Multimedia</a>–Player sind die Schatztruhen der Gegenwart: voller gestohlener Güter, und keiner kann was dagegen tun <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Arrr! Wie feierst du, erster Maat?" class='wp-smiley' title="Arrr! Wie feierst du, erster Maat?" /> </p>
<p>Also ich persönlich werde jedenfalls zur Feier des Tages mein “Music Pirate” Shirt aus dem Schrank holen, dem Papagei auf meiner Schulter eine Packung kandierte Ingwer-Sauerkirschen spendieren und mit einer Buddel Rum auf das Wohl des legendären Gentleman–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/piraten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Piraten">Piraten</a> <a href="http://jeanlafitte.biz" class="liexternal">Jean Lafitte</a> anstoßen, und zwar heute zur Geisterstunde am Alten Schloss in Gmünd. Ich kann ja nur hoffen, dass dort keine Ninjas auftauchen: denn die sind bekanntlich die Erz– und Todfeinde von uns Totenkopfträgern.</p>
<hr /><small><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/copyright/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Copyright">Copyright</a> © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Meedia.de: Dirk Manthey hat gelauncht</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-07/meediade-dirk-manthey-hat-gelauncht/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 03:04:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dirk Mantheys neues Medienportal will Horizont.net und Co. das Fürchten lehren. Ob dies mit vorgeschaltener Logo-Seite und Typo3 gelingt, steht allerdings in den Sternen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/07/meedialogo.jpg" alt="meedialogo Meedia.de: Dirk Manthey hat gelauncht" title="meedialogo" width="150" height="52" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" />Der bekannte Medienmacher Dirk Manthey, in den 90ern unter anderem mit Max und TV Spielfilm erfolgreich, konzentrierte sich in den letzten Monaten ganz aufs Online-Geschäft: daraus resultierte ein kürzlich gelaunchtes — und in seiner Breite sehr ambitioniertes —  Medienportal, das den Platzhirschen Horizont.net und WUV.de gar nicht gefallen dürfte.</p>
<p>Ein sehr ausführliches Portrait über den Verleger und die Gründe für sein Ausscheiden aus der Printbranche veröffentlichte die <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/koepfe/fit-for-meedia;2008323" class="liexternal">Wirtschaftswoche</a>: </p>
<blockquote><p>“Ich kann mir vorstellen, dass es irgendwann überhaupt keine gedruckten Zeitungen mehr geben wird. Beispielsweise unsere 14-jährige Tochter liest außer Tokio-Hotel-Heften alles im Internet.“<br />
[…]<br />
Doch die Anzeigenkrise nach dem Platzen der New-Economy–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blase/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blase">Blase</a> setzte den bunten Blättern zu. Der Rivale Burda, der sich über einen Umweg in der Milchstraße eingekauft hatte, drängte Manthey Stück für Stück aus seinem Unternehmen.</p></blockquote>
<h2 id="toc-meedia-de-dirk-mantheys-b2b-spielplatz"><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/meedia/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with meedia">meedia</a>.de: Dirk Mantheys B2B Spielplatz</h2>
<p>Der am 14. Juli erfolgte Launch stellt für den Pagemacher (ist dieser Begriff das neue Äquivalent zu “Blattmacher”?) eine Art Betaphase dar, der finale Launch folgt dann im September — das nenne ich mal kreative Ausnutzung des Sommerlochs. Der Malibu-Fan wird übrigens auch selbst eine Kolumne verfassen, und zwar über aktuelle Trends aus den USA. Dass er seine einstige stückweise Montage durch den Burda-Verlag und das Zusammenschrumpfen der früher so erfolgreichen Milchstraße-Gruppe allerdings via <a href="http://www.meedia.de" class="liexternal">meedia.de</a> “rächen” wolle, bestreitet Manthey entschieden. </p>
<p>Was mich ebenso verwundert wie <a href="http://www.medienrauschen.de/archiv/meedia-online/" class="liexternal">Medienrauschen</a> ist die unsinnige vorgeschaltene Logoseite (“Zum Betreten der Homepage bitte auf das Logo klicken”) und die Tatsache, dass Typo 3 (immerhin mit Rewrite-Modul) zum Einsatz kommen. Naturgemäß entsprechend launig fiel der Kommentar aus, den <a href="http://www.horizont.net/aktuell/medien/pages/protected/show.php?id=77357&#038;openbox=0" class="liexternal">Horizont.net</a> zum Start abgab (Zaunpfahlwink: URL-Rewrites täten euch auch nicht schlecht!):</p>
<blockquote><p>Angeblich arbeiten 15 Redakteure und Vermarkter an dem von US-Websites inspirierten Dienst. Für einige Lacher über die Qualität der Mannschaft sorgte in der Szene eine “Welt”-Meldung, dass eine Meedia-Fotoredakteurin bei HORIZONT nach Bildern der bei Lesern überaus beliebten HORIZONT.NET-Bildergalerie gefragt hatte. Merkwürdig auch: Für die Akquise ist Martin Fischer, schon zu Milchstraßen-Zeiten die rechte Hand des Verlegers (und 1999 HORIZONT-“Medienmann des Jahres”), zuständig, doch Abwicklung, Technik und Dispo kommt vom Quality Channel, dem Online-Vermarkter des Spiegel Verlags.</p></blockquote>
<p>Ganz groß geschrieben werden bei meedia Zahlen: Reichweiten, Auflagen, Clicks und quantitative Analysen auf Tod und Teufel. Und da ich selten Radiospots oder Zeitungsanzeigen schalte, wird meedia — nicht zuletzt wegen der fehlenden RSS Subfeeds für die einzelnen Channels — wohl nicht meiner neuer Informationshub, auch wenn das Design des <a href="http://meedia.de/menu/background/video-channel/" class="liexternal">Video Channels</a> recht gut gelungen ist.</p>
<p>Für die digitale Zahlenkrämerei hat sich Herr Manthey übrigens den Popkulturjunkie geholt, der als Mister Analyzer <a href="http://meedia.de/menu/background/meedia-blogs/mr-analyzer/" rel="nofollow" class="liexternal">bloggt</a>. Ich frag mich, ob er die Zahlen auch so willkürlich “korrigiert” wie bei seinen deutschen Blogcharts*… also ich hätt mich da eher an die <a href="http://www.deutscheblogcharts.com/" class="liexternal">Blogpiraten</a> gewandt.</p>
<hr />
*) Dort stehe ich skurrilerweise mit angeblich nur 225 Trackbacks auf Platz 77. Warum? Das weiß nur der Herausgeber, der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/transparenz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Transparenz">Transparenz</a> vorzugsweise mit kleinem “t” schreibt.</p>
<hr /><small><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/copyright/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Copyright">Copyright</a> © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<item>
		<title>Von Wunschszenarien und harten Realitäten</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-05/von-wunschszenarien-und-harten-realitaeten/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 May 2008 06:53:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das resident Magazin lud eine illustre Expertenrunde zum Gespräch über das Thema Zukunft der Musikdistributionen. Ist Pessismismus angebracht oder wird dank mp3 alles gut?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/05/residentmag-150x150.jpg" alt="residentmag 150x150 Von Wunschszenarien und harten Realitäten" title="residentmag" width="150" height="150" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" /><em>Eine weitere <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/diskussionsrunde/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Diskussionsrunde">Diskussionsrunde</a> zum Thema Online-Musikvertrieb — die Redaktion des <a href="http://www.resident.at" class="liexternal">resident drum’n’bass mag</a> lud eine illustre Runde zu wilden Spekulationen ein — ich hatte die Ehre und das Vergnügen, den Round Table aus Musikern, Labelmanagern und Distributionsexperten zu moderieren. Der Text erscheint in der kommenden resident-Ausgabe, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a> LeserInnen sind natürlich wie immer früher informiert…</em><br />
Die Zeiten waren immer schon hart, und wir waren stets härter. Doch während die ehemaligen Piraten der Weltmeere kein Königreich zu Fall brachten, sondern lediglich den Staatssäckel lästig piesackten, tun die modernen digitalen Musik-Kopieranten der von ihnen angeblich so geschätzten Kunstform ein Übel an — oder versetzen ihr gar den Todesstoß, darf man den drastischsten Ausführungen der Major Labels glauben.<br />
<span id="more-2146"></span><br />
Und während die einen sich schon längst von der Idee verabschiedet haben, dass Musikverkauf in näherer Zukunft noch eine nennenswerte Rolle spielen wird und Künstler als Mikro-Manager mit umweg-rentablen Einkommen ansehen, predigen die anderen, dass Musik sowieso free sei und Menschen wider kapitalistischem Erwarten auch schon vor der Erfindung der Lizenzzahlung Krach zu erbaulichen Zwecken gemacht hätten. Behäbige Vertriebsstrukturen mit traumhaften Renditen scheinen jedenfalls der Vergangenheit anzugehören, aber sind kleine Kreativzellen und Selbstvermarkter die Multifunktionäre der Zukunft? Wird der digitale Musikvertrieb weiterhin auf Tracks basieren, werden Flatrates Realität? Und wie viele DJs legen in Zukunft noch <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/vinyl/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vinyl">Vinyl</a> auf die Turntables?*</p>
<p>Das Thema hat jedenfalls ganz neue Brisanz gewonnen: die schwedische GEMA will eine Musik-Flatrate testen**, während Kanzlerin Merkel den deutschen Musikern unlängst zusagte, härter gegen Urheberrechtsverletzungen vorzugehen. Dabei steht hinter der Frage nach dem Vertrieb von Musik, nach dem Umgang mit Kultur — die ja, wie jede Theorie bestätigt, notwendigerweise stets kollektiv entstehen muß — ein viel weiterer Horizont, respektive eine ideologische Frage: wie verwertbar darf/soll/kann Musik als kapitalistisches Gut sein und wie hoch sollen die Strafen bei Mißachtung der “Kopierregeln” ausfallen? Man möchte meinen, es gäbe noch dringendere gesellschaftliche Prioritäten als den Sechzehnjährigen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/filesharing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with filesharing">Filesharing</a>–Nutzer, andererseits wollen Musiker natürlich von ihrer Kunst leben. Die technologischen Möglichkeiten des Internet haben ein bislang gut funktionierendes System nahezu ausgehebelt — die Frage nach der Neugestaltung bleibt zu diesem Zeitpunkt relativ offen. resident wollte den erwähnten Fragen genauer nachgehen, lud Betroffene und Betreffende zu einem Round Table, dessen gekürztes Transkript an dieser Stelle folgt.</p>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/05/georgtomandl.jpg" alt="georgtomandl Von Wunschszenarien und harten Realitäten" title="georgtomandl" width="60" height="70" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" /><strong>Georg Tomandl (GT)</strong><br />
Ist Multifunktionär: der Fachverbandsvertreter in der Wirtschaftskammer für Film und Musik, Obmann des Österreichischen Musikfonds und Betreiber eines Tonstudios verfügt über umfangreiche Erfahrung im Event-Bereich und kennt daher in seiner Funktion als Interessensvertreter die Praxisbedürfnisse sehr genau.</p>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/05/stefandorfmeister.jpg" alt="stefandorfmeister Von Wunschszenarien und harten Realitäten" title="stefandorfmeister" width="60" height="70" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" /><strong>Stefan Dorfmeister (SD)</strong><br />
Der Labelmanager von G-Stone Recordings ist ebenfalls Funktionär in der Wirtschaftskammer Film und Audio, Mitglied des Vorstandes der Kreativwirtschaft Österreich und Obmann des Vereins Austrian Music Ambassador Network, das österreichische Labels in der weiten Welt bekannt(er) machen möchte.</p>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/05/timrenner.jpg" alt="timrenner Von Wunschszenarien und harten Realitäten" title="timrenner" width="60" height="70" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" /><strong>Tim Renner (TR)</strong><br />
Begann seine Karriere im Musikbiz bei Polygramm und später Geschäftsführer von Universal Music. Während dieser Tätigkeit gründete er Motor Music, um dessen Belange er sich auch seit der Trennung von Universal kümmert. Labelarbeit sieht der Praktiker als Amalgam aus Dienstleistung, Management, Medienarbeit und kreativer Tätigkeit.</p>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/05/franzfroehlich.jpg" alt="franzfroehlich Von Wunschszenarien und harten Realitäten" title="franzfroehlich" width="60" height="70" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" /><strong>Franz Fröhlich (FF)</strong><br />
Hat etliche Jahre Erfahrung im österreichischen Musikgeschäft, dessen Vertriebsstrukturen er als Teilhaber eines Indie-Labels recht genau kennen lernte. Derzeit ist Franz Fröhlich bei der AKM mit dem komplizierten Bereich Online-Lizenzen beschäftigt.</p>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/05/christianschwanz.jpg" alt="christianschwanz Von Wunschszenarien und harten Realitäten" title="christianschwanz" width="60" height="70" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" /><strong>Christian Schwanz aka Cee (CS)</strong><br />
Gründete das Musikprojekt Al Haca und lebt seit geraumer Zeit von seinen Beats, allerdings nicht im Rahmen des klassischen Tonträger-Verkaufsmodells, sondern durch gute Kontakte zur Lifestyleindustrie und viele Live-Auftritte. In diesem Jahr will er eine Music and Arts Consulting Company gründen.</p>
<h3 id="toc-wie-sollte-in-einer-idealen-welt-musik-verkauft-werden-via-flatrate-tontrger-oder-andere-formen">Wie sollte in einer idealen Welt Musik verkauft werden? Via Flatrate, Tonträger oder andere Formen?</h3>
<p><span style="font-size:15px;font-weight:bold;">CS:</span> Also ich glaube ganz stark an die Music Flatrate, weil die Musikindustrie einfach auf die neuen Technologien anspringen muss, und das hat sie in den  letzten sieben Jahre einfach nicht getan. Ich sehe die Freude an Musik. Ich sehe den Erfolg der Verteilung von Musik abseits der normalen alten Distributionswege. Ich weiß, ich habe meine Fans in Brasilien, obwohl da nie eine CD angekommen ist. Ich habe sogar Fans in Pakistan und Peru, und selbst dort hat es nie eine CD hingeschafft. Also auf jeden Fall Music Flatrate, wenn ein System gefunden wird — das haben auch Radio oder Fernsehen geschafft — dass quasi alle Medien die übers Internet transportiert werden, und dementsprechend abzurechnen, ähnlich den monatlichen Rundfunkgebühren. Außerdem: alle Medien werden einfach mal digital sein. Insofern ist die Frage nach dem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/copyright/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Copyright">Copyright</a> ja auch obsolet. Also es wird einfach mal eine Lizenz zum Access… Kopieren kannst du ohnehin. Auch wenn es bei dir nur als Stream ankommt oder so, ich kann’s immer hacken weil es kommt eh digital bei mir an, es ist eine Null und eine Eins.</p>
<p><span style="font-size:15px;font-weight:bold;">FF:</span> Ich glaube persönlich, dass der Musikvertrieb der Zukunft eine Mischform aus allen möglichen Konfigurationen sein wird, aus den verschiedensten Vertriebswegen — durch die, wenn ich es so bezeichnen kann, digitale Revolution sind sicherlich neue, interessante Wege dazugekommen — nur: ich halte auch nichts oder nicht besonders viel von der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/diskussion/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Diskussion">Diskussion</a> Ã¢â¬Å¾physischer versus non-physischer Tonträger — es gibt darauf keine entweder/oder– sondern eine sowohl/als auch-Antwort. </p>
<p><span style="font-size:15px;font-weight:bold;">TR:</span> Und ich find es ja völlig legitim wenn es eine gemeinsame Absprache gibt zwischen Aufführenden und Musikern, dass beide mehr Geld verdienen. Aber in dem Moment, wo eine Seite ein Erlös-Modell vorschlägt bin ich ein konservativer Charakter der sagt: dann sollte der Künstler an diesem Business-Modell auch in irgendeiner Weise beteiligt werden. Und insofern sympathisiere ich mit den schon angesprochenen Gedanken Richtung Flatrate.</p>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/05/cdrohlinge.jpg" alt="cdrohlinge Von Wunschszenarien und harten Realitäten" title="cdrohlinge" width="300" height="199" style="float:right;margin-left:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" /><span style="font-size:15px;font-weight:bold;">SD:</span> Ich weiß nicht, gab’s jemals ideale Vertriebskanäle? Das Problem ist ja jetzt gar nicht physisch/digital oder was auch immer aus meiner Sicht, ist halt ein anderer Vertriebskanal und er verschiebt sich. Da gab es ja zu einem viel früheren Zeitpunkt eine Reaktion der Urheberrechtsindustrie, die gesagt hat: Ha! Wir hauen uns auf die mechanische Abgabe. Für jede CD die du kaufst, jeder Rohling, Festplatte, alles was in irgendeiner Form mit Speicherung zu tun hat, da hauen wir uns drauf, und da kassieren wir mit. Das ist ja schon sehr frühzeitig passiert. Deshalb die Diskussion jetzt über Flatrates. Wie können wir’s irgendwie anders rein bekommen, um dieses Wegfallende Stück Fleisch in irgendeiner Form zu kompensieren? Weil ja Hunderttausende von Menschen in irgendeiner Form daran hängen. Wir versuchen hier eine Kompensationsmodell-Situation zu entwickeln, weil am Ende des Tages trifft es die Künstler. Und wenn der gesamte Kuchen verteilt wird und immer demokratisierter wird, gibt es immer mehr Möglichkeiten zu konsumieren, aber keine zusätzlichen Ertragseinnahmen und jeder bekommt weniger. Das heißt: da ist einfach eine Einnahmelücke entstanden, und diese Lücke — und deshalb gibt es diese Diskussion um die Flatrate — es ist eine mögliche Lösung. Ob es die endgültige Lösung ist, weiß ich nicht, aber selbstverständlich, wenn dir nichts besseres einfällt als Abo-Modelle oder eben öffentlich eingerichtete Flatrates zu formulieren weil es derzeit keine anderen vorstellbaren Einnahmefunktionalitäten gibt dann muß man es halt so machen.</p>
<p><span style="font-size:15px;font-weight:bold;">GT:</span> Mit dem Thema Flatrate befasse ich mich auch recht viel, weil wir als Fachverband ja von der Gesetzgebung her mitzureden haben. Und wir können nicht einfach irgend etwas beschließen. Abgesehen davon, dass Politiker sowieso ungern allgemeine Steuern einheben, es reicht schon die Autobahnvignette und die Rundfunkgebühren. Ich meine, die einfache Rechnung “jeder zahlt einen Euro oder einen Cent, und ich bin reich”, die gibt’s halt nicht weil niemand will einen Euro zahlen. Hast du schon einmal einen Telekommunikationsbetreiber kennen gelernt der einen Cent mehr zahlen will als irgendwas? Solange es Musik gratis zum downloaden gibt wird es sehr schwer sein, jemanden dazu zu bringen, etwas dafür zu zahlen — leider.</p>
<h3 id="toc-wie-sieht-zuknftig-die-rolle-des-musikers-aus-bleibt-konzentration-auf-die-kreative-ttigkeit-mglich-oder-mu-jeder-musiker-sein-eigener-label-manager-werden">Wie sieht zukünftig die Rolle des Musikers aus? Bleibt Konzentration auf die kreative Tätigkeit möglich, oder muß jeder Musiker sein eigener Label-Manager werden?</h3>
<p><span style="font-size:15px;font-weight:bold;">CS:</span> Zum Thema “gibt’s da noch Musik, wenn’s keine Majors mehr gibt”: das ist einfach ein Trugschluss. Es waren einfach nur diese vier Firmen, die 80% des Musikmarktes kontrollierten. Und es gab auch gar keinen anderen Weg an Musik zu kommen. Also Musik wird es definitiv immer geben und ich denke, dass die Betreuung einer “Nische” in einem kleinen Team wahnsinnig interessant und spannend sein kann.</p>
<p><span style="font-size:15px;font-weight:bold;">FF:</span> Das muß sich der Einzelne oder die Einzelne selbst überlegen. Was möchte ich? Möchte ich einerseits mit der Musik Geld verdienen? Oder mache ich das nur als Hobby? Und zum anderen: Wo möchte ich vielleicht in zwei bis drei Jahren stehen? Natürlich gibt es dann noch weitere Möglichkeiten, das ist eh alles bekannt, rein nur über Konzerte und Merchandising und so weiter. Aber all das ist meiner Meinung nach Grundvoraussetzung, dass man sich eine Fanbase und einen Namen schafft. Soll heißen: die Gesetzmäßigkeiten des Marketings sind ganz sicher nicht außer Kraft gesetzt und man wird sicherlich auch ein gewisses Kapital brauchen, um sich auf dem Markt positionieren zu können.</p>
<p><span style="font-size:15px;font-weight:bold;">SD:</span> Also Geld, ausgedrückt in Arbeitszeit ist für mich auch Geld. Und über dieses Demokratisierung, weil der Künstler es ja selbst kann, stellt sich die Frage: soll er lieber 4 Stunden einen neuen Song komponieren oder 4 Stunden in Myspace seine eigene Community pflegen? Das ist eine Relationsfrage. Aber, wurscht, der Access ist das Thema und die Möglichkeit etwas heraus zu bringen ist begrüßenswert. Aber es kostet aus meiner Sicht Geld.</p>
<p><span style="font-size:15px;font-weight:bold;">TR:</span> Da hat sich ja auch nichts geändert. Wenn du in einer Band bist, muß ein Mitglied gewillt sein, zur Stadtzeitung zu marschieren, zum lokalen Radio zu marschieren, Alarm zu machen — auch schon in Zeiten lange vor dem Internet. Und das ist heute genau dasselbe, bloß dass der sich anderer Mittel bedienen muß…</p>
<h3 id="toc-verndert-das-internet-die-werbe-und-marketingkosten-zugunsten-unabhngiger-kleiner-knstler-oder-brauchen-gerade-diese-finanzstarke-major-vertriebe">Verändert das Internet die Werbe– und Marketingkosten zugunsten unabhängiger, kleiner Künstler — oder brauchen gerade diese finanzstarke Major-Vertriebe?</h3>
<p><span style="font-size:15px;font-weight:bold;">SD:</span> Wenn man über Marketing spricht, dann denken die meisten Menschen an eine Werbekampagne oder an ähnliche Dinge. Wenn ich vier Leute beschäftige, die in Web 2.0-Foren versuchen meine Fanbase irgendwie am Kochen zu halten, dann kostet mich das Personalkosten. Auch das sind Marketingkosten. Es kommt hier also zu einer Verschiebung von Kosten. Im Endeffekt muß man einfach alles ausprobieren. Man muß meines Erachtens nach überall mit dabei sein um das selbst beurteilen zu können, das heißt man muß es auch mittragen, mitverfolgen und einfach nicht warten dass die Anderen dir das Momentum aus der Hand nehmen– Punkt. Und ob das jetzt aus der Sicht eines produzierenden Künstlers zu sehen ist, ob das aus der Sicht eines Dienstleisters ist oder aus der des Vertriebs. Dadurch dass wir das alles irgendwie mitdenken müssen, bei uns in unserer kleinen Familie, muß ich mir eh jeden Tag über die verschiedensten Wertschöpfungsstufen die Gedanken machen und die Dinge auch ausprobieren. Es gibt ja auch solche und solche Künstler. Es gibt Leute wie den Stereotyp, der hat Spaß an diesem Networking, diesem Kommunizieren.</p>
<p><span style="font-size:15px;font-weight:bold;">CS:</span> Es gibt gar keinen anderen Weg heraus! Weil Leute wie chello.at oder so haben es eh verstanden, und die neue Anzeige ist ja quasi so: jetzt hier noch schneller downloaden, und dann rutschen da so Musiker durch eine Sanduhr. Genau, nämlich um noch schneller aus I-Tunes runterzuladen, dazu brauch ich gar keine so gute Leitung, sondern um zu sharen! Und eines würde ich dazu gerne noch anmerken, denn ich mache auch Workshops und so weiter. Und da sage ich immer gerne: ist doch toll, dass das billiger wird. Ist doch toll, dass es alle diese Möglichkeiten gibt. Weil, woher nehme ich mir das Recht heraus zu sagen all die großen Talente von damals, das war’s quasi? Also ich glaube da sind so viele Leute unentdeckt, die ich jetzt im Moment an Software heranführe, wie man einfach aufnimmt — Controller — den ganzen Kram.</p>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/05/lautsprecherbox.jpg" alt="lautsprecherbox Von Wunschszenarien und harten Realitäten" title="lautsprecherbox" width="250" height="212" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" /><span style="font-size:15px;font-weight:bold;">TR:</span> Ja aber es sind keine Kosten mehr die mich im Vornherein erdrücken müssen. Der entscheidende Wandel der gekommen ist, und das passt genau zu der Frage: was passiert wenn die Majors nicht mehr da sind? Nichts! Es ist zu einer Demokratisierung gekommen, der Produktionsmittel, des Marketing und der Distribution. Das heißt es ist erschwinglicher geworden. Leute können komplett eigenständig mitspielen, die vorher eine Fremdfinanzierung durch ein Major-Label gebraucht hätten. Und der einzige große Nachteil, wo wir noch lange nicht sind: wir sind noch nicht bei dem Verständnis angekommen, dass ein Musiker auch Anspruch hat, dafür bezahlt zu werden, wenn seine Musik in irgendeiner Form genutzt wird. Andererseits ist es ein riesiger Vorteil, dass ich in einer nicht-physischen Welt nicht anfangen muß für meine sehr spitze Nische der tibetanischen Gong-Musik, die ich zu Hause betreibe, meine Platten nach Indien, nach Australien und selbst nach <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/deutschland/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Deutschland">Deutschland</a> zu schicken.</p>
<p><span style="font-size:15px;font-weight:bold;">GT:</span> Die Großen sind so groß, dass sie vielleicht mit neuen Verwertern, mit Telcos oder mit Mobilfunkherstellern/-betreibern, Deals machen können. Aber wenn irgendwann jeder nur noch zu Hause Musik macht, wer weiß ob in 3 bis 4 Jahren die Begeisterung noch so groß ist. Wenn eigentlich niemand mehr Star werden kann, so richtig. Ich glaube nicht ganz daran, einer zu Hause sitzt und seine Sachen ins Netz stellt und irgendwo groß rauskommt. Künstler wollen doch irgendwo mal Stars werden. Und da finden sich dann immer Leute die dann Marketing machen, und die dann irgendwo sagen: ja, ich mach dir das. Es gibt Künstler die können das auch selber. Die Kleinen haben es in einer Hinsicht leichter: sie sind flexibel, ich beobachte das. Die Großen müssen halt die Vorteile der Großen nützen und die Kleinen die Vorteile der Kleinen. Und natürlich: nur Tonträger allein zu verkaufen ist verdammt schwierig.</p>
<p><span style="font-size:15px;font-weight:bold;">FF:</span> Ich möchte vielleicht noch kurz einflechten: eine Eigenschaft von digitalen Gütern ist ja, dass sie grundsätzlich unerschöpflich sind. Das heißt, ich kann sie endlos reproduzieren, ich habe jetzt nicht wie beim physischen Produkt einen Haufen Kosten — keine Covers, keine physischen Tonträger. Es kann ja jeder de facto heute in seinem Schlafzimmer seine eigenen Produktionen machen. Die Produktionsmittel sind billiger geworden, der Zugang zu den Märkten ist auch einfacher geworden. Aber wie gesagt, die digitalen Güter sind unerschöpflich, es ist mehr Material im Netz. Und daraus heraus zu stechen, wenn ich sozusagen mit meinem Bauchladen an der Straße stehe, wird schwierig: die Konkurrenz ist einfach sehr groß. Aber ich glaube, um dieses ganze Musikgeschäft zu verstehen ist ein Blick in die Geschichte hilfreich. Also ich denke ad hoc jetzt eigentlich ganz einfach an die ganzen schwarzen Blues-Labels der frühen 50er-Jahre, die eigentlich auch aus dem Nichts entstanden sind und auch ihre eigenen Vertriebswege suchen mußten, natürlich auch stark gekoppelt mit der Technologie. Die ganze globale Industrie ist eigentlich immer und bis heute immer von technologischen Fragen getrieben gewesen. Und da hat sich einerseits in der Distribution, der Aufnahmetechnik extrem viel geändert. Das ganze Geschäftsmodell hat sich geändert. Ich erinnere nur an die Erfindung/Einführung des Radios. Die Labelbosse haben eigentlich immer die richtige Abzweigung verpasst!</p>
<hr />
*) Beim Springeight wenige. Dort haben locker 2/3 der DJs, die ich gesehen haben, Final Scratch und Powerbooks benutzt.<br />
**) siehe <a href="http://www.heise.de/newsticker/Schwedische-GEMA-testet-Modell-zur-Legalisierung-von-Filesharing--/meldung/108321" class="liexternal">heise.de</a></p>
<hr /><small><strong>Fotos:</strong><br />
Bild 1 (CD-Rohlinge): <a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=244950" rel="nofollow" class="liexternal">Pixel Kings</a> / pixelio.de<br />
Bild 2 (Lautsprecher): <a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=213779" rel="nofollow" class="liexternal">Anticheater</a> / pixelio.de</small></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Neuer Minimal Club: mal lang feiern</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-03/neuer-minimal-club-mal-lang-feiern/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Mar 2008 09:13:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 4. April 2008 22:00 bis 5. April 2008 14:00. ] Am Badeschiff heißt's ab April pssst! - es wird gefeiert, und zwar lang und ausgiebig: also fast wie in einer "richtigen" Großstadt. Das K35 Kreativ hat nämlich einen Ring geschmiedet: sie alle zu finden, aufs Badeschiff zu treiben und ewig zu binden. Oder zumindest 14 Stunden lang.

Alle Minimal-Techno DJs und Produzenten zur Abwechslung mal an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td class="ec3_start">4. April 2008 22:00</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">5. April 2008 14:00</td></tr></table><p><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/03/psst.jpg' alt="psst Neuer Minimal Club: mal lang feiern" style="float:right;margin-left:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" title="Neuer Minimal Club: mal lang feiern" />Am Badeschiff heißt’s ab April pssst! — es wird gefeiert, und zwar lang und ausgiebig: also fast wie in einer “richtigen” Großstadt. Das K35 Kreativ hat nämlich einen Ring geschmiedet: sie alle zu finden, aufs Badeschiff zu treiben und ewig zu binden. Oder zumindest 14 Stunden lang.</p>
<p>Alle Minimal–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/techno/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with techno">Techno</a> DJs und Produzenten zur Abwechslung mal an einem Platz versammeln, so lautet der Plan von Felix und Dietmar, im auch bekannt als K35 aka pssst!, und der wird nun Anfang kommenden Monats erstmals in die Tat umgesetzt. Als Ort des Geschehens fungiert das Badeschiff am Wiener Donaukanal (ungefähr Höhe Schwedenplatz). Auf drei Floors — Laderaum, Hauptdeck und Susihaus — wird Freitag und Samstag jeweils 14 Stunden gefeiert werden können, genau genommen von 22 Uhr abends bis zum Mittagsläuten des Folgetags.</p>
<p>Piloten ist bekanntlich nix verboten, und Matrosen haben die Hosen — an, was Sperrstunden betrifft. Schließlich gilt ja fast schon internationales Seerecht, vor (Musik)Piratenangriffen muss man aber höchsten am Dancefloor Angst haben. Und anderem im DJ-Pool schwimmend: Bertl Gollini, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/patrick-pulsinger/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Patrick Pulsinger">Patrick Pulsinger</a>, Ickemicke-Baumann, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wurstsalon/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wurstsalon">Wurstsalon</a>’s very own Friedrich Locke, Tina 303 und viele weitere fröhliche Beat-Animateure. Das Line-Up der Premierenfeier sieht folgendermaßen aus:</p>
<ul>
<li>hosted by willFling &amp; Leiter (K35, pssst!)</li>
<li>Franz “Jazzin” Otto (<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/playfm/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with play.fm">PLAY.FM</a>)</li>
<li>max lindner + flo scheibein (stadtparkmusik)</li>
<li>Ken Hayakawa (Flex, Liga Elektronika, Vekton)</li>
<li>MaeximilianÃ¢âÂ¢ [Eisler Studio]</li>
<li>friedrich locke (wurstsalon)</li>
<li>Tom Braider (eclectic, mybeat)</li>
<li>crazy sonic (flex schallplatten / crazy)</li>
<li>thomas grün + philipp blecha (movimiento / club pompadour)</li>
<li>Smacs &amp; Patrick Kong (Flexschallplatten/Club 7/Klanggut Rec.)</li>
<li>tina 303 (fm4 laboumdeluxe, muellerecords)</li>
<li>chris esycho (soundframe, canÃÂ´t mix wonÃÂ´t mix)</li>
<li>irriadiation (temp~records/mir music/backlab)</li>
<li>flow_budget &amp; evaluation (susiklub)</li>
<li>slack hippy (fm4 laboumdeluxe, dogsbollocks)</li>
<li>baumann (icke micke)</li>
<li>dj nice (karat, frankreich)</li>
<li>DJ 3Volt (Cheap Records/FM4 La Boum Deluxe)</li>
<li>fritz plöckinger (black market)</li>
<li>umberto gollini (vienna wildstyle)</li>
<li>patrick pulsinger (cheap)</li>
</ul>
<hr /><small><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/copyright/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Copyright">Copyright</a> © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Million Dollar Wiki: Ich habe gewonnen!</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2007-12/million-dollar-wiki-ich-habe-gewonnen/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Dec 2007 12:30:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[datenschmutz ist stolzer Besitzer gleich zweier Wikipages: das Million Dollar bzw. das Million Euro Wiki sehen sich als legitime Nachfolgerinnen der legendären Million Pixel Homepage - ein Lehrstück aus dem Online-Marketing Handbuch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/12/mdw.gif' alt="mdw Million Dollar Wiki: Ich habe gewonnen!" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" title="Million Dollar Wiki: Ich habe gewonnen!" />Nicht die Million Dollar, die Projekt-Gründer Graham ursprünglich verdienen wollte: dafür aber eine <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gratis/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with gratis">Gratis</a>–Seite auf einem der smarteren Online-Marketing Projekte der letzten Jahre. <a href="http://www.milliondollarwiki.com/Blog_Money" class="liexternal">Blog Money</a> lautet der Begriff, den ich mir ausgesucht habe, und diese Seite gehört mir nun für die nächsten fünfzehn Jahre. Auch wenn Graham mittlerweile schon wieder plant, das komplette <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wiki/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wiki">Wiki</a> mit 8.000 Kunden via Online–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/auktion/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Auktion">Auktion</a> zu <a href="http://blog.milliondollarwiki.com/is-the-million-dollar-wiki-for-sale" class="liexternal">verkaufen</a>.</p>
<p>Die betreffende Seite hab ich deshalb gewählt, weil ich mal wissen wollte, wie’s im en-sprachigen Internet so mit dem Blogs-und-Geld-Verdienen Traffic aussieht, allerdings hatte ich bisher so gut wie keine Zeit, mich um die Page zu kümmern und ordentliche Inhalte online zu stellen — aber die Idee finde ich prinzipiell klasse, und immerhin hat der Gründer damit bereits 100.000 Dollar verdient — nicht die allerschlechteste Bilanz für ein Monat Nettoarbeitszeit. Wir kennen das ja von der Million Pixel Homepage — ein Wiki nach derselben Systematik bietet natürlich eine Menge zusätzlicher Vorteile.</p>
<h2 id="toc-wie-funktionierts">Wie funktioniert’s?</h2>
<p>Wer eine Seite am Wiki sein eigen nennen möchte, sucht sich einen freien Begriff aus und bezahlt via Google Checkout 100 Dollar. Anschließend kann die eigene Seite beliebig editiert und mit Texten, Bildern und Links befüllt werden. Das Kontingent ist auf insgesamt 10.000 Seiten limitiert, und Graham garantiert, dass das Wiki mindestens 15 Jahre lang online bleiben wird. Das bedeutet, die jährliche Seitenmiete beträgt 6,66 Dollar oder weniger als 0,5 Euro pro Monat. Nun gut, werden sich einige fragen, warum sollte ich mir um 100 Dollar eine Seite kaufen, wo doch an allen Ecken und Enden Gratis-Webspace-Provider auf nicht zahlende Kundschaft warten?</p>
<h2 id="toc-warum-eine-seite-kaufen">Warum eine Seite kaufen?</h2>
<p>…wo’s doch an allen Ecken und Enden des Netzes gratis Webspaces gibt… und Wikis. Nun, in erster Linie deshalb, weil der Betreiber bemüht ist, das ganz Ding ordentlich zu verlinken, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/seo/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with SEO">SEO</a>–tauglich zu machen und vor allem werbefrei für einen längeren Zeitraum unverändert im Netz stehen zu lassen — bis jetzt haben sich solche long-term Investments in gute Rankings so gut wie immer ausgezahlt. Bezieht man die Gesamtlebensdauer der Seite ein, so kostet die monatliche Miete so gut wie nix.</p>
<p>Wer mit dem Gedanken spielt, sich ebenfalls eine Seite im Million Dollar Wiki zuzulegen, kann natürlich gerne meinen Affiliate-Code “ritchie” verwenden und damit fünf Dollar sparen:</p>
<blockquote><p>Ritchie,<br />
You also might want to mention that I am going to start promoting heavily in German, as well as other languages, so this is the perfect time to buy<br />
words in German because almost none of them are taken.</p>
<p>And: Your affiliate code has been activated.<br />
Your code is: <strong>ritchie</strong><br />
This code will give customers a $5 discount off their page. Good luck and please remember that the sale must be processed through<br />
Google Checkout to use the promo code.</p>
<p>Cheers,<br />
Graham</p></blockquote>
<h2 id="toc-million-euro-wiki">Million Euro Wiki</h2>
<p>Manchmal kopieren Leudde einfach unverschämt irgendwelche Seiten. Die <a href="http://www.deutscheblogcharts.com" class="liexternal">deutschen Piraten Blogcharts</a> etwa haben jede Menge Nachahmer gefunden, und im Zeitalter des copy-paste Pragmatismus muss das Plagiat endlich seinen schurkischen Nimbus verlieren. Dachten sich die Macher des Million Euro Wiki und klonten wie ein Genlabor. Am Resultat gehört mir ebenfalls die Seite <a href="http://www.milliondollarwiki.com/Blog_Money" class="liexternal">Blog Money</a>. Das europäische Pendant wird mit unvorstellbarem Elan betrieben, was sich nicht zuletzt daran zeigt, dass der aktuellste Beitrag am Projektblog vom <a href="http://blog.millioneurowiki.com/?p=14" class="liexternal">7.12.</a> stammt — und der davor vom <a href="http://blog.millioneurowiki.com/?p=10" class="liexternal">26.10.</a>. Bei soviel Enthusiasmus ist’s kein Wunder, dass noch keine 1000 Seiten über die virtuelle Ladentheke wanderten. Irgendwann war da auch mal die Rede von einem Gewinnspiel, aber seitdem hat das MEW auch schon mindestens einmal den Besitzer gewechselt… das Million Dollar Bizznizz ist eben kurzlebig und gnadenlos  :twisted:</p>
<hr /><small><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/copyright/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Copyright">Copyright</a> © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Hochinteressanter Mica-Job zu vergeben</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Dec 2007 17:51:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Music Information Center Austria sucht KandidatInnen für die Stelle eines Online Musik Experten: wer in Popkultur und im Internet gleichermaßen zuhause ist, den/die erwartet eine hochgradig spannende Position in einem dynamischen Umfeld.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/12/mica.jpg' alt="mica Hochinteressanter Mica Job zu vergeben" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" title="Hochinteressanter Mica Job zu vergeben" />Das <a href="www.mica.at" class="liinternal">mica</a> (Music Information Center Austria) hat einen hochinteressanten Job ausgeschrieben — wer sich für digitale Musikdistribution und Didaktik interessiert, sollte definitiv einen näheren Blick aufs Jobprofil werfen: gesucht wird ein/e ExpertIn für digitale Musikwirtschaft. Finanziert wird die Stelle mit EU-Geldern, vorerst ist der Job auf ein Jahr befristet.</p>
<p>Die Bewerbungsfrist endet am 7.1.2008 — und wenn ich nicht zu 120% mit mindestens ebenso spannenden Projekten ausgelastet wäre, würd ich mich sofort dort bewerben. Mein erster Fulltime-Job war die Betreuung der (leider) längst nicht mehr existierenden österreichischen Musikplattform <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/mp3/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with mp3">mp3</a>.lion.cc, und seit damals hat das Thema meinen Interessensfokus nie mehr verlassen — Online-Musikwirtschaft ist und bleibt (auch im Web 2.0) ein hochspannender, dynamischer Bereich: und während der Diskurs der letzten Jahre vor allem geprägt war von IFPI-Panikmache und Piratenjagden, beginnen die ersten Online-Geschäftsmodelle inzwischen tatsächlich zu funktionieren. Über dieses Thema werde ich in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/zukunft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zukunft">Zukunft</a> auch regelmäßig hier am <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blog">Blog</a> und bei <a href="http://www.sra.at" class="liexternal">SRA</a> berichten — quasi ein Comeback meiner ersten Online-Publikation <a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-12/sra-kolumne-das-netz-und-die-musik/" class="liinternal">d-news</a>.</p>
<p>Aber zurück zum Thema — den/die gesuchte/n ExpertIn erwartet ein vielfältiger Aufgabenbereich, hier die zugehörige Job-Description:</p>
<blockquote><p> mica — music austria ist ein von der Republik <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oesterreich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Österreich">Österreich</a> gegründeter gemeinnütziger Kulturverein, der über alle Sparten zeitgenössischer Musik informiert und Musikschaffende und Multiplikatoren in berufspraktischen Fragen begleitet. Wir suchen im Rahmen eines von der EU geförderten Projektes ab sofort einen Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin (40 Wochenstunden, vorerst befristet auf 1 Jahr) für die Stelle:</p>
<p><strong>ExpertIn für digitale Musikwirtschaft</strong><br />
mit folgendem Anforderungsprofil:</p>
<ul>
<li>Kenntnis des Musikgeschäfts und der dessen Mechanismen</li>
<li>Erfahrung im Medienjournalismus, gute Ausdrucksfähigkeit in englischer </li>
<p>und deutscher Sprache</p>
<li>Selbständiges und eigenverantwortliches Arbeiten</li>
<li>Analytisches Denken, methodische Vorgangsweise</li>
<li>Erfahrung im Projektmanagement, Kenntnis der gängigen Hilfsmittel</li>
<li>Belastbarkeit und Teamfähigkeit</li>
<li>Idealerweise: Erfahrung bei der inhaltlichen Gestaltung von Workshops </li>
<p>und Lehrmaterialien.</ul>
<p>Ihr Aufgabenbereich umfasst unter anderem:</p>
<ul>
<li>Die Weiterentwicklung einer Wissensbasis zum digitalen Musikgeschäft: </li>
<p>Monitoring, Recherchen, Kommunikation mit FachexpertInnen</p>
<li>Die zentrale Redaktion für ein  Online-Magazin: Koordination der </li>
<p>Projektpartner, Lektorat, Qualitätskontrolle</p>
<li>Die Durchführung von Workshops</li>
<li>Die Erstellung eines Curriculums und von Lehrmaterialien für eine </li>
<p>Ausbildung zum digitalen Musikmanager sowie</p>
<li>Die inhaltliche Unterstützung bei der Anbahnung von Kooperationen mit </li>
<p>Forschungs– und Bildungseinrichtungen</ul>
</blockquote>
<p>Neugierig geworden? Interessierte potentielle ExpertInnen richten Ihre (aussagekräftige, nona) Bewerbung bis zum 7. Jänner an: </p>
<p>bewerbung [at] mica.at<br />
oder per Post an:  mica — music austria, Stiftgasse 29, 1070 Wien</p>
<hr /><small><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/copyright/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Copyright">Copyright</a> © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Blog-Chartereien</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Dec 2007 06:54:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fast wie im Boxsport existieren auch im Blogchart-Genre ganz unterschiedliche Ligen. Anders als im Ring zählen dabei auch noch völlig verschiedene Bewertungskriterien - da sollte für jeden ein Chartplatz drin sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/11/blogcharts.jpg" rel="lightbox" title='blogcharts' class="liimagelink"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/11/blogcharts.thumbnail.jpg' alt="blogcharts.thumbnail Blog Chartereien" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid orange;" title="Blog Chartereien" /></a><a href="http://nexuslex.wordpress.com/2007/11/25/blogcharts/" class="liexternal">Nexuslex</a> hat eine umfangreiche Liste diverser Blogcharts und –toplisten zusammengestellt. Die infamösen Vergleichslisten, mal mit mehr, mal mit weniger Background sind ja bekanntlich ein permanenter Stein des Anstoßes, oder freundlich formuliert: permanentes Work-in-Progress. Oder perpetual beta, wie’s im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/web-20/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Web 2.0">Web 2.0</a> <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kontext/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kontext">Kontext</a> so schön heißt. Und damit natürlich extrem medienadäquat, auch wenn die Rückführung des Streites um des Trackbacks Bart (Echt? Nur mit Gütesiegel!) auf konsensuale Moralwerte ein a priori zum Scheitern verurteiltes Unterfangen darstellt… </p>
<p>Das schmälert aber keineswegs meine Freude über meinen Lieblingschartplatz auf <a href="http://www.wikio.de/blogs/top" class="liexternal">Wikio</a>, dort bin ich nämlich just während ich diesen Artikel verfasst auf der 33 gelandet.</p>
<p>Das <a href="http://www.bloggeramt.de/show_top.php" class="liexternal">Bloggeramt</a> listet mich gar auf Platz 9, bei den <a href="http://www.topblogs.de/" class="liexternal">Topblogs.de</a> steht d/s mit Platz 19 auch noch knapp in den Top Twenty. Dafür bleib ich bei den <a href="http://www.blog.mediaprojekte.de/german-top50-blogs/" class="liexternal">German Top 50 Blogs</a> (hübsches <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/design/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Design">Design</a>!), bei den <a href="http://www.top100-business-blogs.de/top100/" class="liexternal">Top 100 Business Blogs</a> und beim <a href="http://schwanzvergleich.blogcounter.de/schwanzvergleich.html" class="liexternal">Blogcounter Schwanzvergleich</a> komplett außen vor. Also alles relativ? Nein, natürlich nicht: die einzige, wahre und letztgültige Wertung gibt’s natürlich nur bei den <a href="http://www.deutscheblogcharts.com/" class="liexternal">Deutschen Piraten Blogcharts</a>, wo ich derzeit Platz 27 (bzw. 3hoch3) okkupiere.</p>
<p>Mein akut gestiegenes Interesse an Hitparaden hat übrigens einen Grund, der voraussichtlich Mitte Dezember erstmals in einer Sneak Preview gezeigt wird. Ich kann nur soviel verraten: <a href="http://www.wissenbelastet.com" class="liexternal">Wissen belastet</a>, <a href="http://www.helge.at/" class="liexternal">Helge</a>, <a href="http://www.comdao.com" class="liexternal">Comdao</a>, <a href="http://www.blögger.at" class="liexternal">Blögger</a> und datenschmutz haben eine kleine Überraschung für die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blog">blog</a>–interessierte .at-Öffentlichkeit; mehr dazu asap.</p>
<h2 id="toc-der-journaille-misstrauen">Der Journaille misstrauen</h2>
<p>Lanu hat die Liste der ersten <a href="http://lanu.blogger.de/stories/974040/" class="liexternal">echten deutschen Blogger</a> zusammengestellt. Echt bezieht sich in diesem Fall anders als bei Bio-Nahrung nicht auf die heilige <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/dreifaltigkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Dreifaltigkeit">Dreifaltigkeit</a> kernig-heimatlich-rustikal, sondern die Autorin vertritt die These, dass jemand, der (auch) anderweitig harte Dollars und/oder Euros mit dem Aneinanderreihen von Buchstaben verdient, kein/e BloggerIn sein kann:</p>
<blockquote><p>Da die deutschen Blogcharts immer mehr von Journalisten unterwandert werden, die ja bekanntlich keine Blogger sind, sehe ich mich gezwungen, in Kürze die echten deutschen Bloggercharts herauszugeben.</p></blockquote>
<p>Interessante Idee — und ein gutes Beispiel für Old vs. Newschool bzw. für die völlig unterschiedlichen Konzepte, die hinter dem Begriff Weblog stehen: für manche sind Blogs eben private und vor allem nichtkommerzielle, nicht professionelle Webseiten, während andere darin einfach nur täglich aktualisierte Webmedien sehen. Und spätestens seit Erfolgsstories wie Techcrunch dürfte klar sein, dass Problogs längst fixer Bestandteil im Medienmix sind. Aber warum ich rausgefallen bin, verstehe ich nicht: zumal ich ja Journalist und Werbeheini bin, hebt sich denn das nicht gegenseitig auf?</p>
<p>Übrigens: die neue Ausgabe der <a href="http://www.deutscheblogcharts.de" rel="nofollow" class="liexternal">dbc</a> ist ebenfalls draußen und Jens <a href="http://www.deutscheblogcharts.de/blog/2007/11/mogelversuch.html" rel="nofollow" class="liexternal">wundert</a> sich über Zeitbudgets:</p>
<blockquote><p>Es ist manchmal absolut unfassbar, mit welchen Dingen manche Leute ihre Zeit vertrödeln. […] Wie gesagt: ich habe keine Ahnung, warum jemand so viel Energie und Zeit ver(sch)wendet, […]</p></blockquote>
<p>Da kann ich nur sagen: think out of the box! Es ist unfassbar, über welches Thema manche Leute ihre Dissertation schreiben.</p>
<hr /><small><strong>Fotocredits:</strong> <a href="http://www.pixelio.de/search.php?search_user=hofschlaeger" class="liexternal">S. Hofschlaeger / </a><a href="http://www.pixelio.de/" class="liexternal">pixelio.de</a></small></p>
<hr /><small><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/copyright/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Copyright">Copyright</a> © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Blogistan Panoptikum Woche 44 2k7</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2007-11/blogistan-panoptikum-woche-44-2k7/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Nov 2007 16:30:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von Toplisten und Photoshop-Tutorial: die Kalenderwoche 44 schießt medial aus allen Rohren, ob Podcast, Video-Tutorial oder gratis eBook.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die neuen Ausgaben der deutschen <a href="http://deutscheblogcharts.de/" class="liexternal">Blog</a> <a href="http://deutscheblogcharts.com/" class="liexternal">Charts</a> bin ich einmal auf Platz 35 und einmal auf 60 gelandet; seit mehreren Monaten erstmals wieder haben die Top 100 insgesamt wieder mal an Links gewonnen, wie <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2007/10/31/top-100-blogs-leichter-steigflug/" class="liexternal">Robert</a> schreibt. Markus Pircher hat sich ebenfalls Gedanken zum Thema <a href="http://www.virtualbites.com/kasperl-und-das-blogodil" class="liexternal">Toplisten</a> gemacht — Tenor:</p>
<blockquote><p>Glaubwürdigkeit und Vertrauen erwirbt man sich nur durch Transparenz.</p></blockquote>
<p>Dem möchte ich hinzufügen: oder durch den Anschein von Transparenz… denn die liegt auch bei Blogs immer im Auge des Betrachters.</p>
<h2 id="toc-der-stern-lsst-sich-lumpen">Der Stern lässt sich lumpen</h2>
<p>Die <a href="http://tausendreporter.stern.de/" class="liexternal">10hoch2 Reporter</a> sind die Social Newsplattform des Stern, die von uns unter dem Motto <a href="http://www.jeanlafitte.biz/2007/15-piraten-gegen-1000-reporter/" class="liexternal">15 Piraten gegen 1000 Reporter</a> recht früh geentert wurde. Nun fragt der Stern um die Meinung der p.t. Nutzerschaft:</p>
<blockquote><p>Unter allen tausendreportern, die uns Ihre Meinung bis zum 11.11.07 senden, verlosen wir einen Trust SP-2993BI Radiowecker<br />
für Ihren iPod. Die Dockingstation kann als Lautersprecher, Wecker und Radiowecker genutzt werden — und den iPod gleichzeitig noch aufladen.</p></blockquote>
<p>Bräuchte man nur noch einen ipod, damit eine Beteiligung an der Umfrage auch Sinn macht — es soll ja nach wie vor Musikhörer geben, die keine erklärten Fans von Apples Vision eines tragbaren Players sind.</p>
<h2 id="toc-photoshop-video-tutorial">Photoshop Video-Tutorial</h2>
<p><a href="http://phlow.net/mag/web_design_technik/kostenlose_photoshop_videolektionen.php" class="liexternal">Phlow</a> weist auf kostenlose Photoshop-Videolektionen hin, die der Galileo Verlag <a href="http://www.galileodesign.de/trailer/?trailerThema=73" class="liexternal">online gestellt</a> hat — vor allem für PS-Einsteiger eine tolle und didaktisch gelungen aufbereitete Einführung in die wichtigsten Grund-Techniken der digitalen Fotobearbeitung.</p>
<h2 id="toc-yoda-goes-podcast">Yoda goes Podcast</h2>
<p>In dieser Woche stellte <a href="http://www.yoda.ch" class="liexternal">Yoda</a> sein <a href="http://blog.yoda.ch/?p=1826" class="liexternal">Podcast-Debut</a> online — es handelt sich um seinen ersten Versuch mit Garage Band. Besonders gut gefällt mir die Musikauswahl — und das Hochdeutsch am Ende wär gar nicht nötig gewesen, ich bilde mir ein, alles bestens verstanden zu haben. (Es geht doch um die Herstellung von Alpenkräutermarmelade, oder?)</p>
<h2 id="toc-rss-biachl-sterr-fr-buch">RSS Biachl ( = österr. für “Buch”)</h2>
<p>Wie ich bei <a href="http://www.blogschrott.net/796/short-news-blogeinnahmen-von-10-blogs-blogfever-headlines-anpassen-facebook-konzept-und-mehr/" class="liexternal">Yannick</a> gelesen habe, veröffentlichte <a href="http://www.nicozorn.com/" class="liexternal">Nico Zorn</a> dieser Tage ein <a href="http://www.nicozorn.com/2007/11/06/kostenloses-ebook-praxishandbuch-e-mail-und-rss-marketing/" class="liexternal">kostenloses eBook</a> zum Thema E-Mail und RSS–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/marketing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Marketing">Marketing</a>. Den <a href="http://www.elaine.de/ebook" class="liexternal">Download-Link</a> bekommt man nach Eingabe einer E-Mail Adresse (soviel zum Thema *fg*), wer seine Real-Life Wohnadresse hinterlässt und den Newsletter abonniert, hat die Chance auf eines von 50 Verlosungsexemplaren der gedruckten Version.</p>
<h2 id="toc-facebook-wirbt-personalisiert">Facebook wirbt personalisiert</h2>
<p>Die amerikanische Social–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/plattform/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Plattform">Plattform</a> stellte vergangene Woche ihr neues Werbeprogramm vor. Wie <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/98566/from/rss09" class="liexternal">Heise</a> berichtet, soll <strong>Facebook Ads</strong> genau auf die demographischen Daten des Users zugeschnittene Werbung einblenden. Mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/microsoft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Microsoft">Microsoft</a>, eBay, Coca Cola und Sony sind etliche große Werbebudget-Fische mit an Bord. Außerdem wird’s zukünftig virtuelle Filialen diverser Brands geben:</p>
<blockquote><p>Außerdem können bei Facebook die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/unternehmen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Unternehmen">Unternehmen</a> künftig eigene Seiten aufbauen, geht aus einer Mitteilung hervor. Wie die bisherigen Facebook-Mitglieder sollen die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/unternehmen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Unternehmen">Unternehmen</a> ihre Präsenzen mit Inhalten wie Texte, Fotos, Videos und Musik befüllen können. Die Facebook-Mitglieder können sich als “Fan eines Unternehmens” outen und zum Beispiel als “Social Ads” auch ihre Freunde automatisch über ihre Einkäufe auf dem Laufenden halten.</p></blockquote>
<h2 id="toc-trigami-berlegungen">Trigami-Überlegungen</h2>
<p><a href="http://goggiblog.blogspot.com" class="liexternal">Goggi</a> stellt anlässlich einer <a href="http://goggiblog.blogspot.com/2007/11/trigami-preis-zu-hoch.html" class="liexternal">misslungenen Rezensions-Schnorr-Aktion</a> einige sehr interessante Fragen zum Thema “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/zukunft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zukunft">Zukunft</a> bezahlter Blogeinträge”. In erster Linie geht’s dabei um die Preisgestaltung:</p>
<blockquote><p>Die bisherige Praxis ist die, dass der Kunde den Preis eines Blogs erst erfährt, nachdem sich der Blogger beworben hat. Das muss sich ändern. Der zahlende Kunde muss sich im Klaren sein, worauf er sich finanziell einlässt und dass er mit einem Budget von 500 Euro nicht 100.000 Leser erreicht wird.</p>
<p>Diesen Vorschlag halte ich für hochgradig sinnvoll — natürlich ist der Markt recht neu und die Preise müssen sich erst einspielen; dass <a href="/trigami/" class="liinternal">Trigami</a> konsequent gegenseitiges “Unterbieten” verhindert, halte ich für sehr sinnvoll — und 100 Euro für eine sorgfältig recherchierte Rezension oder einen Testbericht sind im Vergleich zu professionellen Usability-Tests und PR-Aktionen immer noch eine Okkasion.</p></blockquote>
<hr /><small><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/copyright/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Copyright">Copyright</a> © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Projekte in der Pipeline</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Nov 2007 14:56:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den nächsten Wochen und Monaten haben wir einiges vor: mehrere Projekte stehen in den Startlöchern, und ich kann's kaum erwarten, ein paar neue Tools an den Start zu bringen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Englisch könnt ich jetzt schreiben: “I’m very excited about our new projects in the pipeline”, aber in Tschörmänn klingt “Ich bin sehr aufgeregt über unsere neuen Projekte in der Ölleitung” eigenartig — aber wie auch immer: da kommt einiges in den nächsten Wochen und Monaten… Genaueres kann ich derzeit noch nicht verraten, aber ein paar kryptische Anmerkungen sollen an dieser Stelle dennoch folgen.</p>
<p>Gestern haben Bernd und ich unseren Antrag für die <a href="http://blog.departure.at/?cat=7" class="liexternal">Lifestyle Advertising</a> <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/foerderung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Förderung">Förderung</a> eingereicht — was wir vorhaben, ist für nicht ganz Innenstehende mit Sicherheit schwierig nachzuvollziehen, aber jedenfalls sitzt <a href="http://www.sixtus.net/" class="liexternal">Mario Sixtus</a> in der Jury, dem dürfte gleich mal klar sein, was wir vorhaben… ich rechne ja nicht ernsthaft damit, dass ein Geldregen über uns ausgeschüttet wird, aber es würde den Bau unserer Plattform, die wir ohnehin launchen werden, doch gravierend beschleunigen. Momentan herrscht ja eine recht erhitztes Diskussionsklima zum Thema “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/web-20/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Web 2.0">Web 2.0</a> Werbeformen” — ich denk, uns sind da ein paar auf gut Wienerisch “Schmähs” eingefallen, die in dieser Kombination hohen Novitätswert haben. Naja, mal gucken.</p>
<p>Wenn sich die schreckliche Streitmacht der <a href="http://www.blogpiraten.com" class="liexternal">Blogpiraten</a> mit <a href="http://www.blögger.at" class="liexternal">Blögger</a> auf ein Packerl haut, dann erzittert deutsch-Blogistan, idealerweise vor lauter Vorfreude. Yup, wir haben da was in der Schublade, immerhin haben uns die <a href="http://www.deutscheblogcharts.com" class="liexternal">Deutschen Blogcharts</a> durchaus auf den Geschmack gebracht. Mehr in Bewegtbild, Word und XML voraussichtlich Anfang nächsten Jahres, vielleicht gibt’s aber auch schon im Dezember eine Sneak Preview — <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a> LeserInnen erfahren’s garantiert als erste. Und <a href="http://www.wissenbelastet.com" class="liexternal">Wissen belastet Abonnentinnen</a> natürlich auch.</p>
<p>Yes, I know, das klingt alles ein wenig nebulös, aber gute Dramaturgien leben ja bekanntlich davon, dass man nicht genau weiß, was als nächstes passiert. Jedenfalls wollt ich an dieser Stelle mal ganz offiziell was loswerden: thx an alle die konspirativ-kooperativen BloggerInnen da draußen. Nach vielen Semestern FT– und Uni-Unterricht und wiederholtem Theoretisieren über <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/netzkultur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Netzkultur">Netzkultur</a> und Online-Kollaboration bin ich immer noch schlichtweg böse geflasht (wie wir Hip Hopper sagen) von einer ganzen Reihe extrem erfreulicher und produktiver Online-Bekanntschaften. You know who you are, let’s take this shit to the next level!</p>
<p>In diesem Sinne hier die aktuelle Folge des <a href="http://www.elektrischer-reporter.de/index.php/site/film/53/" class="liexternal">Elektrischen Reporters</a>: Boing-Boinger Cory Doctorow spricht über Science Fiction, Netzkultur, Privatsphäre und Blogmonetarisierung. Schönes Zitat:</p>
<blockquote><p>I think that it (Kritik an <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blogwerbung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blogwerbung">Blogwerbung</a>) focusses on the wrong aspect of what makes blogging distinctive. The thing that makes blogging distinctive isn’t its non-commerciality, but the way that influences the subject matters of a <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blog">blog</a>.</p></blockquote>
<p>Full akk, Captain D.!</p>
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<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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