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Artikel-Schlagworte: „Planet“

Blogistan Panoptikum KW16 2008

Eine Woche voller Abwechslung: vom Zahnarztbesuch bis zur Technoparty war für mich das volle Spektrum dabei. Welches Ende ich angenehmer fand, überlasse ich gerne der Fantasie der geschätzten Leserschaft - schließlich liegt bekanntlich *alles* ganz allein im Auge der Betrachterin.

Slickes Interface für die Google Bildersuche

i know what i did last weekend - i made googles image searching cool.

Schrieb Franz auf meine Facebook Superwall; und ich kann ihm nur beipflichten. Auf www.creativspace.at lässt sich das neue Interface begutachten: anstatt simpler Thumbnail-Wüsten scrollt man via Flash elegant durch das größte Fotoalbum des Planeten.

Digitalks Panorama

Stefan polarisiert nicht, er panoramisiert: das Ergebnis seiner Arbeit bei der jüngsten Digitalks-Session ist nun online - und ganz hervorragend gelungen. Macht wirklich Spaß, mit der Maustaste durch solche 360er-Fotos zu "reisen". Das längerfristige Fortbestehen der Veranstaltungsreihe ist übrigens keineswegs gesichert, am sechsten Mai geht's allerdings garantiert weiter - und zwar mit dem Thema Crowdsourcing.

Here comes the SEO Rapper

MCs mit umgehängter Riesenuhr? Schnee von vorgestern. Hip Hopper mit Maske? So old school! Hier kommt der SEO Rapper, und zwar ganz ohne Motherfuckers und Pussy Chasing [via Fabian]

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Facebook experimen-Google-tiert

Facebook nutzt ohne ex- oder implizite Einwilligung die Namen der Mitglieder, um Werbung zu machen - Klaus Eck findet die Causa ebenfalls wenig amüsant - Stein des Anstoßes:

Aber mir stellt sich tatsächlich die Frage, ob ich nicht gegen Facebook aus Prinzip rechtlich vorgehen sollte. Schließlich können Unternehmen nicht einfach so ohne Gegenleistung mit meinem Namen werben.

Ich hab in der Sache eine zwiegespaltene Meinung - einerseits ärgern mich die ungefragten Google-Schaltungen, weil ich Besucher, die auf Google nach mir suchen, lieber auf meinem Blog begrüßen würde als auf meinem Facebook Profil. Andererseits ist die zusätzliche Exposure vielleicht gar nicht sooo übel - außerdem ist mein Facebook-Profil ja in der Tat mittlerweile so etwas wie ein zentraler Hub für meine Web 2.0 Aktivitäten. FB scheint momentan ohnehin fest am Experimentieren zu sein: wie Max letztens bemerkte, tauchte kurzfristig bei der Google-Suche nach ritchie pettauer nicht datenschmutz, sondern mein FB-Profil an erster Stelle auf. Bislang verwendet das Network eigentlich nofollow-Kennzeichnungen, bin gespannt, ob in Zukunft Facebook bei Personensuchen ebenso SERP-präsent sein wird wie derzeit die Wikipedia bei allen möglichen Keywords.

Wurstalon mit Zoo Brasil

Stockholm war am vergangenen Freitag zu Gast in der Wiener Großraumdisco Pasha - der größte Wurstsalon ever entwickelte sich zu einer ausgewachsenen Fete; abgesehen davon, dass das Bier viel zu früh aus war, rockte die Fete ganz ordentlich: vom Bühnen Wrestling-Match zwischen Gorilla und Hühnchen bis hin zu Unisex Toiletten ab 2:00 Uhr und knackigen Beats gab's so ziemlich alles, was eine gute Party ausmacht; und knapp vor den Boxen, wo Max und ich uns bevorzugt aufhielten, passte auch der Sound... thx an Stefan für die Gästelistenplätze, war ein feiner Abend - mit den Lichtverhältnissen beim Wrestlingmatch war meine Cam aber leider überfordert...

Wurstsalon

In diesem Sinne wünsch ich vergnügliche Restsonntagsstunden - wir lesen uns morgen.

d/s wünscht Sylvesterspaß & ein erfolgreiches 2008!

sektLassen wir das doch mit 2007. Es reicht. Wie wär's, wenn wir mit einem neuen Jahr beginnen? Einverstanden? Paaasst. Dann sagen wir einfach, morgen wär der 1. Jänner 2008 und übergeben 2007 offiziell und feierlich der Zeitgeschichtsschreibung. datenschmutz wünscht jedenfalls allen LeserInnen unvorstellbar exzessive Sylvesterfeierlichkeiten, einen anständigen Kater und den obligatorisch-metaphorischen guten Rutsch.

Für Jahreshitparaden fehlt eindeutig die nötige Distanz, ab Jänner geht's dann los mit den High- und Lowlights der vergangenen 12 Monate. Nur soviel zu den kommenden 52 Wochen: 2008 ist nicht bloß das europäische Jahr des interkulturellen Dialogs, das Jahr der Mathematik (in .de), das Jahr der Rüstung (laut EU-Verteidigungsagentur), das internationale Jahr des Planeten Erde (sagt die UNESCO), das internationale Jahr der Sprachen und, last but least, das internationale Jahr der Kartoffel (beides laut UNESCO).

Mit anderen Worten: 2009 schweigen Völker und Einzelpersonen (oder kommunizieren visuell), rechnen mit rein gar nichts, tragen keine Rüstungen, ziehen auf einen anderen Planeten um und essen ausschließlich Reis. Also kalkulieren wir die nächsten 12 Monate genauso ausgiebig, wie wir Kartoffeln essen und interkulturell kommunizieren.

Das sind ja schöne Aussichten! In diesem Sinne: datenschmutz wünscht allen LeserInnen, KommentatorInnen und BeiträgerInnen ein vorstellbar großartiges 2008 und einen je nach persönlicher Präferenz wahnwitzig ruhigen oder explosiv exzessiven Jahreswexel.

Prosit Neujahr!

Das letzte Video

Es geschah zwar am 4. Juli, aber Sylvester ist der würdige Anlass zu Rewind: 3,3 Millionen Firecrackers, 1 Zündschnur: Fire in the hole!

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Blogistan Panoptikum Woche 49 2k7

Steel ist zurück - der deutsche Polizist bloggt wieder, und die Fans freuen sich, denn die Berichte aus der Polizeistube haben mittlerweile völlig zu Recht hohen Kultstatus erreicht! Im Übrigen zieht die Weihnachtszeit ihre schreckliche Spur der Verwüstung durch die Einkaufsstraßen - glücklich, wer alles im Internet bestellen und rechtzeitig vor dem Jahreswechsel wieder umtauschen darf, natürlich ebenfalls am Postweg.

F*ck, f*ck, f*ck

Das Four-Letter-F-Word dient Habba.tv als Messgröße und ergibt den fpm-Wert (f*cks pro Minute). Damit das Ganze nicht allzu theoretisch bleibt, gibt's jede Menge Anschauungsmaterial. Die auf ihre Essenz reduzierte Version von Reservoir Dogs hab ich schon mal gesehen, aber ich wusste nicht, dass sich der Cutter ebenso liebevoll um das Southpark Movie und The Big Lebowski stürzt, war mir neu - alle Videos gibt's bei Max.

Fröhliche Wissenschaft vs. sorgfältigen Journalismus

Der ORF beglückt uns in dieser Woche mit einer seltenen Hochblüte des Wissenschaftsjournalismus - oder wie hieß die Sparte schnell nochmal, in der man
alles frei erfindet? Unter dem Titel Schimpansen merken sich Zahlen besser als Menschen wird da vom überlegenen Kurzzeitgedächtnis unserer angeblich so nahen Verwandten berichtet. Der Planet der Affen steht jedenfalls kurz bevor - und die Sache mit dem Raub für den Paarungsvorteil werden die Burschen schon noch in den Griff bekommen. [via Walters monkey lounge Ankündigung.]

Hip Hop, grafisch aufbereitet

Diese Seite dokumentiert die Transposition eines Codesystems in eine anderes, nicht besonders kompatibles. Derlei Übersetzungen bergen einen gewissen inhärenten Komikfaktor, der sich in diesem Fall allerdings nur dann erschließt, wenn man die betreffenden Rap-Texte, die hier als Business-Diagramme dargestellt werden, kennt. Mein absoluter Fav dabei: Wu Tang Clan ain't nothing to fuck with:

wutang

Für alle Jeeps und Landcruisers, die back in the day, als alles noch so simple war, gepennt haben oder zu jung waren, gibt's das Originalvideo auf youtube! (Ja. So hörte sich Mainstream Hip Hop an, bevor ihn Fifty kaputt gemacht hat.)

YouTube Preview Image

Auch nicht schlecht: The Luniz' I got five on it:

luniz

Festplatten verschlüsseln

Seit der letzten Parlamentssitzung des Jahres weht auch in .at ein ganz anderer Abhörwind - vielleicht löst diese Überwachungs-Staat Katastrophe (wider die Gewaltentrennung, frei nach dem Motto: wer braucht schon richterliche Anordnungen?) ja wenigstens die Diskussion darüber aus, ob man sich nicht vielleicht doch Parlamentarier und/oder Minister leisten sollte, die Gesetzesvorlagen *vor* der Abstimmung durchlesen... da kommt's jedenfalls gelegen, dass Bruce Schneier in seinem aktuellen cryptogram Newsletter eine Anleitung zum Verschlüsseln von Festplatten veröffentlicht hat.

Video der Woche: Start-Middle-Ende

So heißt das erste Video von Max, analog/digital komponiert anno 1991 auf der Angewandten. Das Oeuvre befindet sich mittlerweile in der Videosammlung der Kunsthalle und ist von dort als DVD wieder zu Max zurückgekommen, und der hat den Clip auf youtube hochgeladen - umatic Schnitt, Amiga-Grafik und hausgemachte Musik: et voilá:

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Damit bleibt mir nur mehr, einen besinnlichen 3. Rest-Adventsonntag zu wünschen - und dezent an die Blog-des-Monats Abstimmung beim Bloggeramt zu erinnern, wo auch datenschmutz nominiert ist.

Konzertreview: Hier kamen die Hörner

Am 12. Juni gastierten die Delinquent Habits zum zweiten Mal in Wien. Die Tex-Mex Rapper aus LA rockten vor 8 oder 9 Jahren schon mal die Arena, kurz nach ihrem großten Hit "Here come the Horns". Inzwischen ist viel Wasser die Donau herabgeflossen, aber die gewohnten Zutaten funktionieren immer noch genauso gut anno dazumal.

Pete und ich waren damals in der Arena und haben im Anschluss ans Konzert das Trio bzw. Quartett interviewd. Sick Pimp, ein Freund der Band, stand damals auf der Bühne - er könne nicht rappen, erzählte Sen Dog, wäre aber zur Crew im engeren Sinne zu zählen und seine Aufgabe bestehe einfach darin, die Leute durch seine intoxizierte Bühnenpräsenz während des Konzerts zum Partymachen zu ermuntern. Das hat uns damals genauso fasziniert wie die unfassbare Live-Präsenz und die gewaltigen stimmlichen Skills der MCs.

Kaum eine andere Musikrichtung ist bei der Live-Performance so gefährdet, ins Mittelmaß der Lächerlichkeit abzurutschen wie der gute alte Sprechgesang. Meiner empirischen gap-Erfahrung der letzten zehn Jahre folgend, würd ich mal behaupten, dass von rund 100 Rappern, die einen brauchbaren Take im Studio zusammenbringen, nur höchstens 10 live auf der Bühne nicht völlig abstinken. Die Delinquent Habits gehören zu den Großmeistern des Party Hip Hop, und obwohl der Band seit längerer Zeit kein Top Ten Hit gelang, war der Planet Music recht gut gefüllt. Eigentlich wollten wir uns das Konzert ja primär aus nostalgischen Gründen anhören - mit einer so gelungenen Bühnenshow hätte ich eigentlich nicht gerechnet. Aber Quality Control funktioniert bei dem Trio, das gestern abend stimmlich durch die großartige Michelle aufpoliert wurde: keine Rapperin, sondern eine Soul-/Rock-Röhre, deren beachtliches Stimmvolumen den Flow der beiden MCs perfekt ergänzte. DJ OG verzichtete auf Scratch-Showeinlagen, dafür war jeder Cut perfekt am Punkt - 90 Minuten ohne einen einzigen Durchhänger, alte Hits in neuen, gepimpten Versionen, großartige Texte und friedlicher Party-Vibe: solides und motivierendes Handwerk macht eben viel mehr Spaß als langweiliges Gangsta-Gepose - ich freu mich schon auf's nächste Mal, idealerweise nicht erst in zehn Jahren.

Ach ja, eine Anregung an die Location: die zunehmende Popularität von Alkopops bedingt einen bisher nie dagewesenen Zuckerspiegel am Boden; bei DA war Stillstehen zum Glück kaum möglich ... wenn man allerdings mal eine Minute die Beine nicht bewegt und sich beim anschließenden Fußheben fast den Schuh auszieht, ist das ein zuverlässiger Indikator dafür, dass eine Bodenreinigung kein Fehler wäre.

Die Kolumne #58 (Dezember 2004)

Verruchte Edition oder: Grim Reaper drive ‘em sane.
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Die Kolumne #52 (Jänner 2004)

Diesmal: Einer kehrt ins All zurück
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Ciao Planet Pluto

Dass unser Sonnensystem mittlerweile nur mehr aus acht Planeten besteht, dürfte sich inzwischen ja herumgesprochen haben. Oder zumindest aus acht Bekannten. Bekanntlich hat sich Pluto ja durchaus nicht in interstellares Vakuum aufgelöst, sondern wurde in sternenforscherischer Manier umkategorisiert.

Tom hat dazu auf serious & delirious einen großartigen Haiku verfasst:

I do not feel that
I have lost a planet but
Gained a planetoid