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	<title>datenschmutz &#187; Prosumer</title>
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	<description>Ritchie Blogfried Pettauers Weblog</description>
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		<title>Morgen beginnt der Kampf um die Aufmerksamkeit</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 17:52:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 30. Juli 2009; 18:30 bis 20:30. 18:30 bis 20:30. ] Morgen diskutiere ich in einer illustren Experten-Runde auf Einladung der APA über das Thema Kampf um die Aufmerksamkeit - hier eine Zusammenfassung meiner Ideen und Meinungen zum Thema Web 2.0 und Märktewandel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">30. Juli 2009</td></tr><tr><td class="ec3_start">18:30</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">20:30</td></tr><tr><td class="ec3_start">18:30</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">20:30</td></tr></table><p>Die APA EBC (<a href="http://ebc.apa.at/cms/ebc" class="liexternal">E-Business-Community</a> veranstaltet im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/haus-der-musik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Haus der Musik">Haus der Musik</a> in Wien regelmäßig Expertendiskussionen zu verschiedenen IT– und Internet-Themen. Bei der morgigen Veranstaltung mit dem Titel <a href="http://www.apa.at/cms/site/events.html?channel=CH0020&#038;doc=CMS1234459288550" class="liexternal">Online-Marketing: Der Kampf um die Aufmerksamkeit</a> werde ich ein kurzes Impulsreferat halten und anschließend in einer illustren Runde hoffentlich kontrovers (sonst wird’s fürs Publikum sehr schnell langweilig) und instruktiv diskutieren:mrgreen:</p>
<p>Mit mir am Podium sitzen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/peter-droessler/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Peter Drössler">Peter Drössler</a> (WKO), Geza Dunzer (WirtschaftsBlatt), Carmen Hickl-Szabó (seeyou 3.0), Alf Netek ( Kapsch AG), Yuki Sakurai (diamond:dogs), <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/dieter-zirnig/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Dieter Zirnig">Dieter Zirnig</a> (Hewlett-Packard). Die Veranstaltung ist öffentlich zugänglich, hier geht’s zur <a href="http://ebc.apa.at/cms/ebc/anmeldung.html?doc=CMS1245228236311" class="liexternal">Anmeldung</a>.</p>
<p><strong>Datum und Zeit:</strong> Donnerstag, 30. Juli 2009. 18:30 Uhr<br />
<strong>Ort:</strong> Haus der Musik, 1010 Wien, Seilerstätte 30, Café Cantino, Erdgeschoss</p>
<h2 id="toc-muss-man-um-aufmerksamkeit-kmpfen">Muss man um <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/aufmerksamkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aufmerksamkeit">Aufmerksamkeit</a> kämpfen?</h2>
<p>Meine Meinung zu dem Thema ist sehr eindeutig: im Online-Marketing ist die Kontaktgenerierung (in alle ihren Ausprägungen, ob Social Network, AdWords, SEO, Newsletter, Twitter… you name it) nur der erste Schritt — und zugleich jener, der finanziell am ungünstigsten skaliert. Die entscheidenden Fehler begehen die meisten Akteure nicht bei der Mediaplanung, sondern auf der eigenen Homepage, in der Servicierung und Nachbetreuung ihrer Kunden.</p>
<p>Das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/web-20/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Web 2.0">Web 2.0</a> mag einen grundlegenden Paradigmenwechsel in der Art und Weise der Marktkommunikation einläuten, an der klassischen Verkaufsstrategie ändert sich dagegen gar nichts: um jeden Preis erhaschte Aufmerksamkeit stellt sich in der Praxis als wertlos heraus.  Wertvolle “Whuffies” (so nennt Tara Hunt die “Währung” der Aufmerksamkeit) bekommt man durch den Aufbau von Vertrauen und Kompetenz. Beides entsteht durch langfristiges Beziehungsmanagement und die Bereitschaft, im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/dialog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Dialog">Dialog</a> mit den eigenen Kunden Mehrwerte zu schaffen. Alles andere ist bloß Mittel zum Zweck: zwar bietet das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/web-20/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Web 2.0">Web 2.0</a> effizientere und vor allem *viel* billigere Kontaktmöglichkeiten als Old Media, aber die Relation zwischen “Werber” und “Zielgruppe” ist eine grundsätzlich andere.</p>
<p>Es mag den einen oder anderen User geben, der alle heiligen Zeiten mal zufällig auf ein Banner klickt — aber Internet-Nutzer sind keine Fernsehkonsumenten, die man mit einem vorgegebenen Programmablauf und abgesehen von demographischen Kriterien vollkommen arbiträrer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/werbung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Werbung">Werbung</a> zuschüttet. Internet-Nutzer sind aktive Informationssucher, die verschiedenste Strategien nutzen, um jene Informationen und Produkte zu finden. Wer diese Tatsache ernst nimmt, wird sich auch nicht über Gebühr darum bemühen, das eigene Arsenal im Kampf um die Aufmerksamkeit hochzurüsten, sondern Ressourcen lieber nutzen, um die eigenen Produkte und Services so sehr zu verbessern, dass die Kunden von ganz allein kommen. Mal sehen, was der Rest der Runde morgen dazu sagt — hier mein Vortrags-Abstract:</p>
<blockquote><p>Die Regelungen für den deutschsprachigen Internet-Markt sind im internationalen Vergleich sehr streng: doch trotz Double Opt-In und gutgemeinter Datenschutzbestimmungen prasseln auf fast jeden User täglich mehrere Spam-Mails, diverse Social-Media Notifications, Newsletter, Twitter-Messages und sonstige digitale Informationsschnipsel ein. Zugleich sprechen Web 2.0 Evangelisten seit einigen Jahren davon, dass der grundlegende Paradigmenwechsel vom Kon– zum Prosumer Märkte in Dialoge verwandelt. Aufmerksamkeit erlangt im Social Web aber nicht der, der am lautesten oder am häufigsten schreit — entscheidende Erfolgsfaktoren sind neben dem richtigen Kontext für die eigenen Werbemaßnahmen die laufende Optimierung der gesamten Vertriebskette von Werbeschaltungen über den Verkauf bis zur Nachbetreuung des Kunden: denn das Web 2.0 lässt mittelfristig die klassisch getrennten Unternehmensbereiche Werbung, Marketing und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/crm/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with CRM">CRM</a> verschmelzen und löst damit einen tiefgreifenden organisatorischen Wandel aus.</p></blockquote>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>meshed #1: Social Marketing für Beginner</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-05/meshed-1-social-marketing-fuer-beginner/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 May 2009 21:07:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der erste Tag der meshed Konferenz bot Einsteigern einen guten Überblick über die Grundsätze des Social Marketing - mein persönliches Highlight war die Führung durchs Ars Electronica Center, genauer gesagt der Besuch im Cave-Nachfolger Deep Space.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich geb zu: ein wenig deplatziert kam ich mir auf der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/meshed-1/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with meshed #1">meshed #1</a> schon vor — aber das ist bloß das alte Problem der Innen-/Außenperspektive. Für Einsteiger in den Bereich des <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-marketing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Marketing">Social Marketing</a> gab es allerdings mit Sicherheit einiges an Informationen zu sammeln; die Frage ist in weiterer Folge natürlich, inwieweit auch das Prozessieren und weiterführende Einsetzen dieser neu gelernten Tools und Strategien dann auch gelingt. Denn eigentlich illustrieren die von den Vortragenden gerne zitierten Beispiele feat. Dell &amp; Co. vor allem eines: wirklich erfolgreiche <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">Social Media</a> Strategien sind meist best practices: wir haben noch kaum Erfahrung, wir sammeln sie gerade. Grosso Modo hat der erste Tag Einsteigern in die Materie einen guten Überblick verschafft — und die Sky Loft im Ars Center ist ein äußerst angenehmer Veranstaltungsort.</p>
<p><span id="more-3484"></span>[Bilder als Slideshow ansehen]
<p>Nach der Begrüßung durch Veranstalter Albert Ortig von netural Communications nahm Rolf Lührs das Publikum auf einen Tour-de-Force Ritt quer durch die üblich verdächtigen +/- Beispiele (Vodafone, Johnson &amp; Johnson (MotrinMums), Daimler, Helmsmuseum) mit. Tja, Gefahren und Chancen lauern und/oder warten eben allenthalben. Wirklich unschätzbar dagegen ist der Universalratschlag, dass man auf alles vorbereitet sein solle, denn dann könne man im Ernstfall auch adäquat reagieren. Diesem Learning möchte eine weitere Tautologie hinzufügen: machen Sie immer alles richtig, dann passieren Ihnen keine Fehler!</p>
<p>Wer die Tweet-Kommunikation zur Veranstaltung nachlesen möchte, muss ein wenig Multi-Tag-Search betreiben: den “offiziellen” Tag http://search.twitter.com/search?q=%23meshed01#meshed wollte ich nicht verwenden, nachdem ich bemerkt hatte, dass dieses Stichwort in sehr vielen Tweets vorkommt, die nix mit der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/konferenz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Konferenz">Konferenz</a> zu tun haben; meine ersten Tweets hab ich mit <a href="http://search.twitter.com/search?q=%23meshed01" class="liexternal">#meshed01</a> getaggt, “durchgesetzt” hat sich im Lauf des Tages dann im Endeffekt http://search.twitter.com/search?q=%23meshed1#meshed1. Während ich das schreibe, muss ich gerade sehr über ein völlig berechtigtes <a href="http://twitter.com/DerFichtl/statuses/1949119796" class="liexternal">Tweet</a> von <a href="http://twitter.com/derfichtl" class="liexternal">@derfichtl</a> lachen:</p>
<blockquote><p>… und: #hashtag sucks #meshed #meshed01 #meshed1 … #wtf</p></blockquote>
<p>In diesem Sinne vielleicht eine kleine Anregung für Hashtag-Best-Practices: ideal für Veranstaltungen und thematisch abgeschlossene Sub-Diskussionen sind Hashtags, die</p>
<ul>
<li>zwar leicht zu merken sind, aber andererseits so wenig wie möglich (idealerweise gar nicht) als Hashtag oder auch als normalles Wort in “gewöhnlichen” Tweets vorkommen.</li>
<li>ausschließlich aus Buchstaben, Ziffern, Underscores und/oder Bindestrichen bestehen — andere chars können Probleme bei manchen Clients verursachen, Punkte beispielsweise führen dazu, dass manche Clients nur den Teil vorm dem Punkt als Hashtag interpretieren.</li>
<li>im Besonderen innerhalb des Tags nicht das Zeichen # enthalten, die werden von den meisten Clients nämlich als 2 Hashtags interpretiert. (Deswegen eignete sich der eigentliche Konferenzname meshed#1 nicht.)</li>
</ul>
<p>Ideal sind also Eigennamen bzw. falls es sich um gängige Eigennamen handelt das Anfügen z.B. von Jahreszahl oder Datum, also beispielsweise #meshed09. Wählt der Veranstalter einen solchen Tag aus und kommuniziert ihn im Vorfeld, dann tut sich beispielsweise die Suchfunktion von Tweetdeck sehr leicht und man kann eine Twitterwall (die ich heute geradezu vermisst habe — gehört wohl mittlerweile zum Geek-Standard :mrgreen:) ohne “Fremdtweets” laufen lassen.</p>
<h2 id="toc-wahrheit-ist-die-erfindung-eines-frsters">Wahrheit ist die Erfindung eines Försters</h2>
<p>Thomas Schwabl kündigte an, dass sein Vortrag vergleichsweise langweilig und Tabellen-basiert daherkommen würde — leider sollte er recht behalten. In einer für die #meshed durchgeführten Studie hat der Meinungsforscher irgendwen über irgendwelche Seiten befragt und daraus Einstellungen zu allem und jenem extrapoliert; naja, wer’s braucht… in der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/diskussion/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Diskussion">Diskussion</a> fand ich bemerkenswert, dass die Frage auftauchte, ob Social Web Tools am Stellenmarkt überhaupt relevant seien, da klassische Inserate wenig Spielraum für Dialog ließen. Völlig falsch gedacht: Plattformen wie Kununu zeigen, dass in vielen Bereichen das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/web-20/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Web 2.0">Web 2.0</a> den klassischen Stellenmarkt “umdreht”: plötzlich beginnen (Ex-)Mitarbeiter über Firmen zu sprechen, neue Kandidaten informieren sich erst mal drüber, ob das Betriebsklima generell der psychischen Gesundheit zuträglich ist und herrschsüchtige Chefs werden längst nicht mehr in der Kaffeeküche, sondern auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/linkedin/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LinkedIn">LinkedIn</a> kritisiert. Ich spreche hier nicht vom kleinen Greisler, der der Marktmacht der Supermärkte weichen muss, und auch nicht vom arbeitslosen Stahlarbeiter: es gibt nun mal nicht *einen* Stellenmarkt, und im Social Media/Web/Programmierer-Bereich ist es derzeit nahezu unmöglich, ausreichend qualifiziertes Personal zu finden — <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/unternehmen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Unternehmen">Unternehmen</a> werden zukünftig um High Potentials werben müssen, denn wozu sollte ich mir ein Bewerbungs– oder Headhunter–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gespraech/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gespräch">Gespräch</a> mit einer Firma antun, bei der ich gar nicht arbeiten möchte? Dialog besitzt in jeder Sparte Veränderungspotential und Sprengkraft.</p>
<h2 id="toc-die-mysterien-der-mediaplanung">Die Mysterien der Mediaplanung</h2>
<p>Oliver Hellriegel setzte im wesentlichen Lührs Vortrag fort, auch er zeigte sich schwer beeindruckt vom Dell-Beispiel; anscheinend haben mittlerweile alle brav Taras “Whuffie Factor” gelesen. Persönlicher Höhepunkt war für mich jedoch der Vortrag von Mediaplaner Ralph Kammelberger, der ausführlich über die Unterschiede zwischen klassischen– und Online-Buchungen sprach. Der Vortrag fühlte sich subjektiv wie eine Zeitreise in die frühen Neunziger an — denn in Österreich, oh Insel der Impression-Seligen, zahlt immer noch für Tausender-Kontaktpreise. Ich erzähl meinen Kunden ja ständig, dass Sie ihre Budgets lieber entweder verbrennen (das wärmt dann wenigstens) oder — idealerweise — in CPC– respektive CPS-Kampagnen (cost per sale/lead) investieren sollen. Daher konnte ich mir im Anschluss an den Vortrag die Frage, ob denn CPV in fünf Jahren noch *irgendeine* Rolle spielen würde. (Ein kleines Beispiel: auf Facebook kann man rund 40.000 Österreicher pro Woche entweder für €70 erreichen oder für die gleichen Kontakte ohne weiteres über €2.000 ausgeben. Ich hab ehrlich keine Ahnung, warum dort überhaupt CPV angeboten wird.) Und die Antwort Kammelbergers rockte: denn er führt die CPV-Besessenheit vor allem auf die Oligopol-Struktur der österreichischen Monopol-Medien-Systems und “menschliche” Faktoren (á la “Unsere Plakatkampagne ist erfolgreich, wenn der CEO am Weg von seiner DG-Wohnung ins Büro fünf Plakate sieht”) zurück — eine im Konferenzumfeld ungewöhnlich ehrliche Antwort.</p>
<p>Ich habe in den letzten 10 Jahren übrigens keinen einzigen Kunden getroffen, der nicht subjektiv das Gefühl gehabt hätte, irgendwann mal von irgendeinem windigen Online-Marketer über den Tisch gezogen worden zu sein — dabei lässt sich nix so leicht mit harten Zahlen belegen wie Online-Marketing. Affiliates arbeiten gratis und aus Eigeninteresse effizient, und wenn nicht, dann hat der Affiliate das Streuverlust-Problem und keinesfalls der Auftraggeber. Und schrumpfende Marketing-Budgets sind grundsätzlich der beste Beschleunigungs-Faktor für derlei Aktionen.</p>
<h2 id="toc-spammen-oder-authentisch-sein">Spammen oder authentisch sein?</h2>
<p>Joachim Grafs (Berufsbezeichnung: Future Evangelist) enthielt allerhand direkt Verwertbares — er führte Eyetracking-Studien vor und stellte die Frage in den Raum: “Wie schaffe ich es, einen zunehmend unwilligeren und gemeineren User dazu, sich positiv über mein Produkt zu äußern?” Apple zeigt, dass dies möglich sei, so der Graf — aber das Zeitalter der Reklame erlebe gerade seine letzten Zuckungen. Die Herausforderung, von der One-Way-Reklame-Metapher zum (scheinbar) gleichberechtigten Dialog zu wechseln, ist also gigantomanisch, soviel steht für die Besucher der Konferenz wohl fest. Der Empfehlung, erste Social-Media-Erfahrungen auf Ksing zu sammeln, kann ich mich aber keineswegs anschließen. Meine Damen und Herren, Sie sind alt genug! Montieren Sie die Stützräder ab, fahren Sie freihändig — ein privater (und wahlweise anonymer) Twitter oder Facebook Account hat bisher nur wenigen 100 Millionen Usern die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/reputation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Reputation">Reputation</a> ruiniert.</p>
<p>Der Tag endete mit einer spannenden (aber leider viel zu kurzen, wobei mir wohl fünf Stunden auch zu kurz gewesen wären) Führung durchs AEC. Highlight im Highlight: der “Deep Space”, seines Zeichens Nachfolger des legendären Cave: in diesem Abspielraum für Gigapixel-Fotos und 3D-Filme (mit LCD-Shutterbrillen) arbeiten 8 HD-Projektoren und beamen doppelte Kino-Auflösung auf jeweils 16x9 Meter Frontwand und Boden: das Simulationsergebnis ist so überwältigend, dass sich schon mal eine milde Form spontaner Flugkrankheit einstellt. Die geplante Segway-Testfahrt musste leider regenbedingt ausfallen. Morgen geht’s mit praktisch orientierten Facebook– und Co-Workshops weiter — ich brauch ein paar Stunden Social Media Auszeit. Ein Bericht über das großartige Pixel Hotel (ich nächtige heute im Pixel in der Textilpassage und werd auf dem Original-90er-Nintendo direkt nach dem Publishen ein paar Runden Super Mario spielen) folgt.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Ich hatte den Eindruck, dass die Zuhörer die Vorträge ziemlich gebannt verfolgten — und ich denke, dass der erste Tag der meshed #1 für Marketing-Leiter und andere Entscheidungsträger eine recht umfassende und gute Übersicht über die grundlegenden Prinzipien und Möglichkeiten des Social Marketing geboten hat. Insofern hat meiner Meinung nach Veranstalter netural die Anforderungen an eine solche Veranstaltung — Orientierung geben, Entscheidungsgrundlagen liefern — gut erfüllt, und bin mir ziemlich sicher, dass es 2010 die meshed #2 geben wird.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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