| 16. August 2008 22:00 | bis | 17. August 2008 4:00 |
Mitte August steppt endlich wieder mal der Mashup-Bär im Wiener Fluc: Gravity feiert genre-grenzen-übergreifend mit DJ Ren aus Ungarn, DJ Koe von der PaxNicht Crew und Kulix Beats (disco 404). Die residents kodini und silent.wolf lassen sich den Platz hinter den 1210ern natürlich nicht nehmen. Wäre der Eintritt nicht sowieso gratis, würde ich ja Freikarten verlosen. Aber die Sause steigt überirdisch, in der Wanne sind die jungen Herren vom Club HotShit! mitsamt dem Live-Act "The Nothing Experience" zu Gast.
Die PA mag tief unter dem Praterstern (naja, so tief auch wieder nicht) zwar respekteinflössender grummeln, aber Gravity-Parties waren immer eine Garant für fröhliche Feierei, außerdem regiert der Flyer souverän:

Kostproben der bezaubernden Miss Ren gibt's auf myspace, dort treiben sich auch Koe und Kulix rum. Schade eigentlich, dass man sich den ganzen myspace-Stuff nicht gleich (vielleicht via Twitter?) als Klingelton aufs Handy beamen lassen kann... auf den genannten Profilen gäb's den einen oder anderen Track, der da durchwegs in Frage käme.
"Oida, bamm, Krocha, Oida!" Trendforscher schätzen die neue Jugendkultur aus Wien als relativ kurzlebig ein, weil Wien "nicht die Stadt ist, in der internationale Trends entstehen." Stimmt - das ist Innsbruck, dort kommt doch DJ Ötzi her, oder? Jedenfalls berichtet nun schon der Spiegel über die markenbewussten Palästinensertuchträger.
Durch einen Artikel von Andy Beard über bezahlten Content bin ich auf die Don't be an idiot Initiative gestoßen: sozusagen die sympathische Kurzform des in den USA vieldiskutierten "Code of Conduct" für Diskussionen zu Blogartikeln:
Apparently, we must remind ourselves of basic good human behavior. Is this really anything more than basic common sense, deserving of a code of conduct? We think not! [...] It covers everything from being an ass, to spamming, to link dropping. In fact it carries over into real-life as well. You can't go wrong with this one. Feel free to use it on your own blog and in your own life, as you see fit.
Höllisch kewler Stuff: wenn man alte stereoskopische 3D-Aufnahmen via Animated gif im richtigen Tempo "wackeln" lässt, stellt sich der 3D-Effekt ebenfalls ein. Klingt abstrakt? Sieht so aus:

Mehr solcher Bilder gibt's hier, gestoßen bin ich auf die New-Oldschool-Stereogramme bei Max.
Was passiert, wenn man einen eingeschworenen Drumandbass-Fan plötzlich unerwartet Rockmusik hören lässt? Einige AbonenntInnEn der österreichischen Breakbeatpostille wissen es seit dieser Ausgabe - soeben erreichte mich folgender charmanter Absatz:
Der aktuellen elften Ausgabe von resident liegt eine falsche Mix-CD bei. Das Presswerk hat NICHT den Danny Byrd Mix verwendet, sondern eine uns bis dato unbekannte Zusammenstellung aus rockartigen Einzelstücken. resident ist um eine schnelle Aufklärung bemüht, viel wichtiger ist aber der Ersatz für alle Käufer und Abonnenten von Exemplaren mit falscher CD. Natürlich gibt es adäquaten Ersatz. In Kürze dazu mehr Informationen.
Hehe... wir sind um eine schnelle Aufklärung bemüht! Den Satz kennen wir doch irgendwo her. Ich hoff, die Rockmusik hinterlässt bei den Headz keine bleibenden Schäden!
Vom Semantic Puzzle hab ich Unterstützung bekommen in punkto Google-Seelenkäuferei. Ich kann's ja kaum glauben, dass so gut wie niemand Tante G. den Vogel zeigt. Nochmal in Kurzform: wer beim Favicon-Contest mitmacht, gewährt Google eine immerwährende
...license to your name, voice, image, persona, likeness and performance in any media taken or to be taken of you by or on behalf of Google.
Erinnert mich wirklich ganz stark an die (angeblich verdammt lässige, ich hab's ja nicht gesehen) US-Serie "Reaper", die in Europa noch nicht läuft... nur dass hier wohl niemand todkrank ist und seine Seele verkaufen muss :devil:
Bleibt mir also nur mehr, einen geruhsamen Wochenend-Ausklang und für die kommenden Tage ordentlich Hitzeresistenz zu wünschen!
Eine weitere Diskussionsrunde zum Thema Online-Musikvertrieb - die Redaktion des resident drum'n'bass mag lud eine illustre Runde zu wilden Spekulationen ein - ich hatte die Ehre und das Vergnügen, den Round Table aus Musikern, Labelmanagern und Distributionsexperten zu moderieren. Der Text erscheint in der kommenden resident-Ausgabe, datenschmutz LeserInnen sind natürlich wie immer früher informiert...
Die Zeiten waren immer schon hart, und wir waren stets härter. Doch während die ehemaligen Piraten der Weltmeere kein Königreich zu Fall brachten, sondern lediglich den Staatssäckel lästig piesackten, tun die modernen digitalen Musik-Kopieranten der von ihnen angeblich so geschätzten Kunstform ein Übel an - oder versetzen ihr gar den Todesstoß, darf man den drastischsten Ausführungen der Major Labels glauben.
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Dass man auf Facebook sehr effektiv auf CPC-Basis werben kann, hat sich zumindest in Deutschland in den letzten Wochen ausgiebig herumgesprochen: das zeigt sich überdeutlich am empfohlenen CPC-Preis, der in den letzten drei Wochen bei meinen Keywords um 300% (!) stieg. 't'was a good thing while it lasted, aber zukünftig werden sich effiziente Kampagnen wohl gleich auf Applikationen abstellen.
Die Stakes sind wesentlich höher, weil's nun mal länger dauert, eine Applikation zu konzipieren, zu programmieren und erfolgreich zu launchen. Und da wär's halt extrem hilfreich, Ahnung zu haben von der Facebook API. Wer's also bislang verabsäumt hat, Java zu lernen und jetzt phattestens abzucashen, ist auch schon wieder verdammt spät dran, denn Andi Klinger, Mitgründer des resident-Mags und extrem kompetenter Programmierer, hat sich auf dieses Geschäftsfeld spezialisiert - siehe facebook-developer.at. Eine seiner ersten Arbeiten, die Kununu-Applikation, ist bereits fertig, aber noch im App-Verzeichnis, denn die dortige Eintragung dauert eine gute Woche. Kununu dreht die klassische Arbeitszeugnis-Situation um: auf der Plattform bewerten Arbeitnehmer ihre -geber, sehr sympathisches Projekt, das Ganze. Jürgen Hobarth, der für Idee und Konzept verantwortlich zeichnet, hat mir den Link zur fertigen App heute geschickt, hier entlang, bitte.
A propos change of plans: seit einigen Wochen hat FB die "Einladungspolitik" geändert: durfte früher jede Applikation pro User 20 Einladungen/Tag verschicken, so richtet sich die Quote nun nach den Conversions, ergo: wer einmal spammt, dem traut man nicht, selbst wenn der Krug am Brunnen bricht oder so. Mit anderen Worten: die Zahl der erlaubten Einladungen liegt nun zwischen 8 und 15, je mehr Freunde eine bestimmte App nach Aufforderung installieren, desto mehr Einladungen dürfen hinkünftig verschickt werden. Damit will Facebook einem der Hauptkritikpunkte am derzeit erfolgreichsten Social Networks begegnen: der Spam-Flut an Einladungen.
Ich persönlich installier jede Facebook-App, zu der ich eingeladen werde, schon rein aus professionellem Interesse... sozusagen im virtuellen Wechsel von Jahreszeiten, Feiertage und Trends. Wer sich allerdings von übermäßig vielen Invites penetriert fühlt, sollte einen näheren Blick auf den unscheinbaren kleinen Link "ignore all" in der rechten Seitenspalte werfen, der auftaucht, sobald man dabei ist, einen Request zu beantworten. Allerdings versäumt man damit garantiert die eine oder andere spannende App.
Die Chance auf ein Jahr lang erstklassige Breakbeat-Infos in Printform frei Haus und für laut ist vorbei - Gratulation an die GewinnerInnen und viel Vergnügen mit Maestro Spor im Zoo am 9. Februar.
In Kooperation mit dem österreichischen Magazin für mehr Bass habe ich an dieser Stelle vor kurzem einige Goodies verlost, en detail: 3 resident-Jahresabos, drei fesche Slipmats mit resident-Logo und 2x2 Karten für die Lifted Session am 9.2. im Wiener Zoo mit Spor, Apex und Chris Renegade. Die Glücksfee hat mit unbestechlicher Hand und massiven Basslines den Losbehälter zertrümmert und folgendes beschlossen: Je ein resident-Abo geht an Ulrich, cheezecakez und Cirkator, je eine Slipmat haben frika, Hans im Glück und dnbjunkie und die 2x2 Eintrittskarten für die Spor-Sause erhalten Montz und Luftgucker. Herzliche Gratulation - und falls es diesmal nicht geklappt hat: die nächsten Gewinnspiele scharren bereits in den Startlöchern!
Breakbeat-Afficionados aufgepasst: datenschmutz verlost 3 Jahresabos des österreichischen Magazins für Musik mit mehr Bass aka resident (gültig für .at, .ch, .de), drei fesche Slipmats mit resident-Logo und 2x2 Karten für die Lifted Session am 9.2. im Wiener Zoo mit Spor, Apex und Chris Renegade.
Letzeren habe ich mal in London auflegen hören... angeblich ist Spor der talentierteste der drei Schreibendreher, dabei fand ich damals schon das Set von Chris extrem fein selektiert und auffällig leiwand gemixt. Wird also sicherlich eine sehr freshe Party, die sich kein Drumandbass-Fan entgehen lassen sollte.
Wer gewinnen möchte, hinterlässt - wie eh und je - einfach einen Kommentar zu dieser Story. Und wie bei allen ds/Gewinnspielen gibt's ein Extra-Los für jede Online-Verlosungsankündigung (auf Blogs, Foren etc.) und für alle teilnehmenden datenschmutz Facebook-Fans. Eine Registrierung ist nicht erforderlich, Details zu den Teilnahmebedingungen sind hier nachzulesen. Die Verlosung endet am 06. Februar 2008, die GewinnerInnen werden via E-Mail verständigt.
Preise:
Achtung: bitte im Kommentar unbedingt angeben, ob ihr am 9. Februar in Wien seid und die Gratiskarten wollt, oder ob ihr nur das an der Verlosung von Slipmats bzw. Abo teilnehmen möchtet!!!
"Resident" mit "Evil" hintendran ist ein Computerspiel bzw. mittlerweile auch ein Kinofilm. "Residents", also "Heimische", heißen aber auch die Local DJs bei Fanversammlungen beatlastiger elektr(on)ischer Musik im gemächlichen 180er Takt, gemeinhin auch als Drumandbass bezeichnet. Denselben Namen wählte die österreichische Printpostille, das im 2007 bereits seinen zweiten Geburtstag feierte. Aber weil über Musik schreiben ganz gut mit "über Architektur tanzen" vergleichbar ist, kommt jede Ausgabe mit wesentlich mehr Bass: jeder Printausgabe liegt eine stets ausgesprochen deliziöse Mix-CD bei. Die nationale bzw. deutschsprachige Szene spielt natürlich eine beträchtliche Rolle im Inhaltsportfolio, internationale (bzw. britische) Acts kommen aber ebenfalls regelmäßig zu Wort. Mehr über die Redaktion in Wort und Bild verrät eine aktuelle frei:stunde Sendung (ausgestrahlt auf okto tv):
Aktuell steht ein Relaunch ins Haus, für 2008 sind insgesamt vier Ausgaben geplant - die erste Ausgabe diesen Jahres wird im März in neuem Glanz erstrahlen, weitere Issues folgen im Juni, September und Dezember:
Gleich im März gibt's dann ein Update in Sachen Layout, Struktur und Themenvielfalt. Die letzten zwei Jahre haben uns weiser werden lassen - und das werden wir auch zeigen.
Absolut einen Besuch wert ist auch die Homepage (gegen die unsere gap-Seite übrigens ganz ordentlich abstinkt), wo informationshungrige Raver unter anderem lesenswerte Szene-Kolumnen finden. Demnächst gibt's an dieser Stelle ein Interview mit den HerausgeberInnen - wer sich vorab schon mal ins Magazin einlesen will, sollte auf jeden Fall beim Gewinnspiel mitmachen!