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Artikel-Schlagworte: „SMS“

Wie Nokia/Siemens Diktatoren die Totalüberwachung ermöglichen

Nach außen hin bemüht sich so gut wie jedes Unternehmen, den von Google direkt ausgesprochenen Slogan "Do no evil" der eigenen Kundschaft glaubhaft zu machen. Und die schöpft normalerweise auch keinen Verdacht - denn während die schöne neue Smartphone-Welt vor lauter B2C Lifestyle glänzt, werden die weniger gut vermarktbaren Geschäfte praktischerweise im B2B Bereich getätigt, weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit.

Ärgerlicherweise erdreisten sich dann aber manchmal investigative Journalisten, die ganze Story zu erzählen - etwa über eine beispiellose, modulare und perfekt an die Bedürfnisse von autoritären Staaten angepasste Überwachungslösung. "Was Nokia/Siemens genau an den Iran geliefert hat, weiß nur Nokia/Siemens selbst. Ganz sicher hat Nokia/Siemens sogenannten Monitoring Centers für die Netzwerke geliefert, die sie eben im Iran aufgebaut haben“, erzählt Quintessenz-Pate und Datenschutz-Guru Erich Möchel dem ZDF im Interview. Menschen erhielten Droh-SMS ist in voller Länge in der ZDF mediathek abrufbar - ich kann nur *dringend* dazu raten, den 12minütigen Clip in voller Länge anzusehen.

erichmmoechel Wie Nokia/Siemens Diktatoren die Totalüberwachung ermöglichen

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SMS übertreibt mit der Werbung maßlos

smsat SMS übertreibt mit der Werbung maßlosBislang war ich einige Jahre lang mehr oder weniger zufriedener Kunde der kostenpflichtigen Plattform SMS.at. Für einen relativ geringen Betrag kann man komfortabel Kurznachrichten an Kontakte und/oder Listen verschicken. Zusätzlich finanzieren die Betreiber ihre Seite mit Werbung: und was da so an floating Layer und Pop-Out Bannern herum kreucht und fleucht, geht auf keine Kuhhaut. Header-Banner schön und gut - auf einer kostenpflichtigen Plattform erwarte ich mir aber ganz sicher keine extrem intrusiven Layers, welche die Benutzung des eigentlichen Service völlig unmöglich machen.

Ich versteh's ja, wenn 14jährige Wannabe-Internetmillionäre ihre Seiten mit solchem Dreck zupflastern, aber ein professioneller Anbieter von SMS-Services? Ein spezieller DHTML-Banner brachte heute mein persönliches Fass zum Überlaufen: aufgrund irgendeiner unsauberen Programmierung funktionierten alle Dropdowns in der Sendemaske nicht. Nach dem Reload der Seite lächelte mir kurz die Eingabemaske entgegen, um Sekundenbruchteile später von einem anderen Layer-Banner mit verzögerter Einblendung des "Schließen-Buttons" überdeckt zu werden. That's it, I quit.

Dass man Adblocker einsetzen sollte, ist durchaus richtig - aber ich war an einem Public PC und es ist ja nicht so, dass es nicht genügend andere Anbieter von Online-SMS Services gäbe. Ich werde meine Kurznachrichten in Zukunft über das schlanke und textlastige Hetzner-Interface versenden, SMS.at sieht mich nicht mehr. Auf dass mein Restguthaben die Jahresbilanz der Betreiber beschönigen möge!

Twitterblogger Gewinnspiel – Es twittert allerorten

21. April 2008bis4. Mai 2008

twitterblogger Twitterblogger Gewinnspiel   Es twittert allerortenIn der deutsch-Blogistan. Obwohl wir Blogger natürlich alle voll kewl sind und schon seit spätestens Day 1 Twitter-Accounts haben, geht die Post erst in den letzten Wochen so richtig ab; zumindest teilen Michi, Lukas und meine Wenigkeit diesen Eindruck. Daher an dieser Stelle die Aufforderung zum Skizzieren des eigenen Twitter-Szenarios - jede/r, die/der mitmacht, nimmt am 04. Mai an der Verlosung eines 50-Eulen -Amazon-Gutscheins teils.
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Twitter: nächster Versuch

Nachdem sich der Support konsequent tot stellt, hab ich mir einen neuen Twitter-Account eingerichtet: denn bei dem Short Message Service handelt es sich um einen der wenigen Web 2.0 Serviceanbieter, die allein auf weiter Flur sind: für kurze Text-Updates von unterwegs gibt's eigentlich keine Alternative. Et voila, hier geht's zu meiner neuen Tweet Homebase.

Irgendwie hat mich Twitter auf dem falschen Fuß erwischt... eigentlich wollte ich meinen alten Account löschen und mich neu registrieren, allerdings sagt mir die Seite immer nur: "Something's technically wrong!" Da ein Mail an den Support auch keine Besserung brachte, hab ich mich jetzt neu registriert - und zwar als datadirt.

Zwar kann ich meine Handynummer nicht mehr registrieren (der alte Account lässt sich nicht löschen, der neue sagt, dass die Nummer bereits vergeben ist), aber am Dienstag hol ich meinen Vario 3 ab. Damit sollten auch Update via IM problemlos möglich sein, für Pocket PCs gibt's den Freeware-Client imov, der anscheinend gTalk unterstützt. Konkreter Auslöser für das spontane Bedürfnis nach Tweets ist übrigens der Wunsch nach experimenteller Dis-Augmentierung meiner sozialen Profile :-) Loic hat schon völlig recht, wenn er das eigene Blog als zentralen Hub gegenüber Friendfeed und Co. bevorzugt.

Auf Facebook hab ich die Twitter und Twittervision Applikationen installiert, hier am Blog wird vermutlich das Twitter Tools Plugin zum Einsatz kommen - irgendwie macht die ganz Syndikations-Bastelei durchaus großen Spaß. There's no business like aggregation business!

twitter Twitter: nächster Versuch