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	<title>datenschmutz &#187; Social Media</title>
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	<description>Ritchie Blogfried Pettauers Weblog</description>
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		<title>Business goes Social Media — Konferenzticket im Wert von €1.299 zu gewinnen!</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Jan 2011 05:33:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[datenschmutz verlost ein Konferenzticket für Social Media goes Business im Wert von €1.299 - und wer sich nicht allein auf Fortuna verlassen möchte, bekommt einen Gutschein für €100 Ermäßigung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 17./18. Februar lädt Business Circle im Le Méridien Vienna zu <a href="http://www.businesscircle.at/veranstaltung.asp?vid=1569&#038;register=uebersicht" class="liexternal">Business goes Social Media</a> — Fachkonferenz für Führungskräfte, die sich im Entscheidungsprozess befinden, ob und wie sie Social Media im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/unternehmen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Unternehmen">Unternehmen</a> nutzen. Für die fachliche Leitung zeichnet Hannes “Sustainovation” Offenbacher verantwortlich, Lead-Partner ist die Social Media Agentur <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/digital-affairs/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Digital Affairs">Digital Affairs</a>, ich habe die Ehre und das Vergnügen, die zweitägige Veranstaltung zu moderieren.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2011/01/bcircle.jpg" alt="bcircle Business goes Social Media   Konferenzticket im Wert von €1.299 zu gewinnen!" title="Business goes Social Media" width="600" height="109" #gb /></div>
<p>Das Konferenzticket ist mit €1.299,- nicht gerade mit einem Kinobesuch vergleichbar, dafür wird den Besuchern aber auch einiges geboten und anderes garantiert nicht: keine Glückskekse, kein Pflaumenwein, keine Agenturverkäufer, sondern eine umfassende, praxisorientierte <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/einfuehrung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Einführung">Einführung</a> über alle Aspekte der kommerziellen Nutzung von Social Media Services von kompetenten Referentinnnen und Referenten mitten aus dem Auge des Social Media Orkans. Welche Sie, wenn Fortuna einen günstigen Schatten wirft, gratis besuchen können: <strong>datenschmutz verlost nämlich ein Konferenzticket unter allen Leserinnen und Lesern, die selbst ein Blog betreiben</strong>. Wer gewinnen möchte, veröffentlicht ein Blogposting, erklärt, warum sie/er auf die Konferenz kommen möchte und postet den Link hier via Kommentar.<span id="more-28237"></span></p>
<p>99% aller Blogger sind bekanntlich Führungskraft, Chefredakteur, Callcenter-Agent und einiges mehr in Personalunion, das Budget für Mitarbeiter-Fortbildung ist in der Regel aber bescheiden (vgl. <a href="http://thisisindexed.com/2010/10/you-went-somewhere-else/" class="liexternal">You went somewhere else</a>). Daher bitte ich meine nicht-bloggenden Leserinnen und Leser um Verständnis dafür, dass in diesem Fall ausnahmsweise die Teilnahme nur via Blogbeitrag und nicht via Facebook/Twitter möglich ist.</p>
<h3 id="toc-gewinnspiel-1-blogger-konferenz-freikarte">Gewinnspiel: 1 Blogger-Konferenz-Freikarte </h3>
<ul>
<li>Um an der Verlosung eines Gratis-Konferenztickets für “Social Media goes Business” am 17./18. Februar teilzunehmen, veröffentlichen Sie auf Ihrem eigenen Blog einen Beitrag, in dem Sie beschreiben, warum Sie die Konferenz besuchen möchten.</li>
<li>Posten Sie anschließend den Link zu Ihrem Beitrag hier als Kommentar. (ein Trackback ginge theoretisch auch, aber die gehen ganz gerne mal verloren, und ich will ja niemanden übersehen!)
</li>
<li>Das Gewinnspiel beginnt mit der Veröffentlichung dieses Beitrags und endet am 9.2.2011, die Gewinnverständigung erfolgt via E-Mail.</li>
<li>Das Los entscheidet über den Gewinn, Rechtsweg sowie Barablöse sind ausgeschlossen, über das Gewinnspiel kann kein Schriftverkehr geführt werden, im Übrigen gelten die <a href="http://blog.datenschmutz.net/gewinnspiele#tnb" class="liinternal">Teilnahmebedingungen für datenschmutz-Gewinnspiele</a>.</li>
</ul>
<h3 id="toc-verbilligtes-konferenzticket-mit-gutscheincode">Verbilligtes Konferenzticket mit Gutscheincode</h3>
<p>Kein Blog, kein Glück — aber trotzdem in Stimmung, ein Konferenzticket käuflich zu erwerben? Mit folgendem Gutschein sparen Sie bei der Anmeldung €50 — kopieren Sie den folgenden Code bei Ihrer <a href="http://www.businesscircle.at/veranstaltung.asp?vid=1569&#038;register=anmeldung" style="font-weight:bold;text-decoration:underline;" class="liexternal">Anmeldung</a> einfach ins Feld “Anmeldecode”:</p>
<p><strong>MA 5313 PET</strong></p>
<div align="center"><a href="http://www.businesscircle.at/veranstaltung.asp?vid=1569&#038;register=anmeldung" style="font-weight:bold;text-decoration:underline;" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2011/01/bccode.jpg" alt="bccode Business goes Social Media   Konferenzticket im Wert von €1.299 zu gewinnen!" title="Business Circle Gutscheincode" width="600" height="635" style="border:1px solid orange;" /></a></div>
<hr />
<p>Wer fundiert entscheiden will, muss erst mal die Lage sondieren — auch wenn Keynote-Referent Mirko Lange, der am ersten Tag der Konferenz über Social Media Wertschöpfung jenseits des <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/hype/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hype">Hype</a> sprechen wird, davon überzeugt ist, dass Unternehmen nur scheinbar die Wahl haben:</p>
<blockquote><p>Fast jedes Unternehmen überlegt heute, ob es “Social Media einführen soll”. Auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist, aber mit dieser Frage begehen sie schon den ersten strategischen Fehler. Denn “Social Media” ist nichts, was man “einführen” kann. Social Media findet statt. Und die Effekte von Social Media betreffen die Unternehmen, egal ob sie daran teilnehmen oder nicht. Wir werden in meinem Vortrag gemeinsam betrachten, auf welche unterschiedlichen Arten Social Media strategisch zur Wertschöpfung eines Unternehmens beitragen kann – jenseits von Tools und Kampagnen, und jenseits des Hype und Mythen.</p></blockquote>
<p>Ich kann nur zustimmen — Kommunikation happens, und Unternehmen haben letztendlich nur Wahl, wegzuschauen oder mit dabei zu sein. Dies gilt angesichts Facebooks Quasi-Monopol umso mehr: die derzeit relevanteste Social Media Plattform ist nur sehr eingeschränkt durchsuchbar, einzelne Status-Updates tauchen in den Ergebnissen gar nicht auf. Nur wer selbst präsent ist, lenkt zumindest einen Teil der Kommunikation auf die eigene Page und verzichtet nicht vollständig auf die Kommunkation mit der Gruppe jener Heavy-User, für die Facebook mehr und mehr zum primären Internet-Gateway wird.</p>
<p><a href="http://www.businesscircle.at/veranstaltung.asp?vid=1569&#038;register=anmeldung" class="liexternal">Vollständige Referentenliste</a><br />
<a href="http://www.businesscircle.at/files/pdfs/businesssocialmedia.pdf" class="lipdf">Programmfolder: Business goes Social Media</a></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>WKO eDay 2011 — Thema fürs Wunschkonzpert vorschlagen + Handy gewinnen</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Jan 2011 05:33:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 3. März 2011; 9:00 bis 18:00. ] Am 3. März lädt die Wirtschaftskammer Österreich zum eDay 2011. Die Anmeldung zur größten österreichischen IT-Konferenz ist gratis, neu mit dabei ist in diesem Jahr das Wunschkonzert: wer bis zum 31.1. ein Thema vorschlägt, hat die Chance, ein aktuelles Smartphone zu gewinnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">3. März 2011</td></tr><tr><td class="ec3_start">9:00</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">18:00</td></tr></table><p>Der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/eday/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with eDay">eDay</a> ist die größte Veranstaltung der Wirtschaftskammer Österreich — über 2.000 Besucherinnen und Besucher ließen sich im Vorjahr von mehr als 70 Vortragenden und 40 Ausstellern über alle Aspekte des Online-Business informieren. Der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/eday/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with eDay">eDay</a> 2011 findet am 3. März in der Wirtschaftskammer Österreich (Wiedner Hauptstraße 62, 1045 Wien) statt und bietet unter dem Motto “Erneuern, um zu wachsen” neben einem noch umfangreicheren Programm zwei neue  Zusatzangebote: Großunternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern wird erstmals eine spezielle Wissensplattform für Wachstum im E-Business geboten, und im Rahmen des “<a href="http://portal.wko.at/wk/format_detail.wk?angid=1&#038;stid=594106&#038;dstid=9335&#038;cbtyp=1&#038;titel=Gestalten%2cSie%2cdas%2cE-Day%2cProgramm%2caktiv%2cmit!" class="liexternal">Wunschkonzerts</a>” hat jeder die Besucher die Möglichkeit, eigene Themenvorschläge einzureichen und ein Nokia E55 Monoblock Business-Phone zu gewinnen.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2011/01/eday.jpg" alt="eday WKO eDay 2011   Thema fürs Wunschkonzpert vorschlagen + Handy gewinnen" title="eDay 2011 - 3. März 2011" width="600" height="310" style="border:1px solid gray;" /></div>
<blockquote><p>Haben Sie das E-Day Programm gelesen und hätten Sie gerne einen Vortrag zu einem Thema, das bisher nicht behandelt wird?</p>
<p>Dann schlagen Sie uns (in der Zeit von 20.01. bis 31.01. 2011) Ihr Wunschthema (max. 3 Themen / Person) vor!</p>
<p>Die spannendsten Themen werden (von 01.02. bis 10.02. 2011) auf <a href="http://www.eday.at" class="liexternal">www.eday.at</a> zum Publikumsvoting bereitgestellt.  Die 3 Themen, die beim Voting die meisten Publikumsstimmen erhalten, werden am E-Day im Franz Dworak Saal (von 17:00 bis 18:30 Uhr) vorgetragen.</p>
<p>Das E-Day Team kümmert sich um kompetente ReferentInnen für diese Themen. Die drei EinreicherInnen der beliebtesten Themen erhalten jeweils ein NOKIA E55 Monoblock mit suretype business phone.</p></blockquote>
<p><span id="more-28233"></span></p>
<p>Wer selbst ein Thema einreichen möchte, sollte zuerst einen Blick auf das <a href="http://portal.wko.at/wk/format_detail.wk?angid=1&#038;stid=588836&#038;dstid=9335&#038;cbtyp=1&#038;titel=Web,2.0,,Online-Marketing,,Medien,der,Zukunft,..." class="liexternal">eDay-Programm</a> werfen: die vier parallelen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/sessions/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sessions">Sessions</a> E–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/forum/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Forum">Forum</a>, E-Basics, E-Commerce und E-Corporation warten mit einem umfangreichen Themenspektrum auf, aber wie die bereits eingereichten Wunschkonzert-Vorschläge zeigen, gibt’s daneben mehr als genügend Spezial– und Praxisthemen, um locker eine ganze Vortragswoche zu füllen — von PDF-Formularen über <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">Social Media</a> Guidelines, Passwort-Verwaltung und 3D-Gesten-Steuerung bis zu den Vor– und Nachteilen verschiedener Bildgalerien.</p>
<p>Die Teilnahme am eDay 2011 ist wie auch in den Vorjahren völlig kostenlos und für alle Interessenten frei zugänglich. Die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/anmeldung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Anmeldung">Anmeldung</a> erfolgt online, auf Wunsch auch gleich zusätzlich für die Multimedia &amp; e-Business Staatspreis Gala am Abend.</p>
<hr /><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2011/01/edaywuko.jpg" alt="edaywuko WKO eDay 2011   Thema fürs Wunschkonzpert vorschlagen + Handy gewinnen" title="eDay Wunschkonzert" width="211" height="120" style="float:left;margin-top:2px;margin-right:15px;margin-left:0px;border:1px solid gray;" />
<p><a href="https://sys.mailworx.info/pages/eday/eday_anmeldung.aspx" style="font-weight:bold;font-size:1.2em;" class="liexternal">Anmeldung zum eDay 2011</a><br />3. März, Wiedner Hauptstraße 63, 1045 Wien</p>
<p style="margin-top:30px;margin-bottom:15px;"><a href="http://portal.wko.at/wk/format_detail.wk?angid=1&#038;stid=594106&#038;dstid=9335&#038;cbtyp=1&#038;titel=Gestalten,Sie,das,E-Day,Programm,aktiv,mit!" style="font-weight:bold;font-size:1.2em;" class="liexternal">Vortragsthema fürs eDay 2011 Wunschkonzert vorschlagen</a></p>
<hr />
<p>Besonders gespannt bin ich auf Peter Glasers Eröffnungs-Keynote und den Programmteil über Wirtschafts-Szenarien 2011–2014 und die Rolle der IT als Business Enabler, Einsteigern ins Thema Onlinewelten 2.0 empfehle ich den Besuch der einstündigen Digitalks-Session, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/handy/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Handy">Handy</a>–Afficionados informieren sich bei Programmblock “Mobile Trends und Applikationen” über den Status Quo der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/smartphone/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Smartphone">Smartphone</a>–Applikationslandschaft.</p>
<p>Ich freu mich jedenfalls schon auf den 3. März, da ich auf den eDays der Vorjahre immer ein paar ausgezeichnete Vorträge gehört habe, bin gespannt, welche Thema die Crowd fürs Wunschkonzert sourced und hoffe, wir sehen uns am eDay 2011. Nicht physisch Anwesenden haben die Möglichkeiten, auf <a href="http://www.eday.at" class="liexternal">eDay.at</a> alle Vorträge live via Videostream zu verfolgen.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ritchie-pettauer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ritchie Pettauer">Ritchie Pettauer</a> / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Warum E-Mail lesen in der U-Bahn nicht immer eine super Idee ist</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2010-12/warum-e-mail-lesen-in-der-u-bahn-nicht-immer-eine-super-idee-ist/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 11:22:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alle reden von der Echtzeit. Mir hat sie mein Pausenbrot weg genommen - aber wenigstens bin ich selbst schuld daran, zwischen Tür und Angel ist's nun mal nicht besonders gemütlich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>…oder wie ich mich eines schönen Tages im November fast zum Geek-Deppen gemacht hätte. Ja, ich weiß: Blogs dienen der Glorifizierung ihres Autors, und davon hab ich hier schon reichlich Gebrauch gemacht. Höchste Zeit, das sorgsam gepflegte Selbstbild mit self-powered negative Reputation Management (ha, neues 5-fach-Buzzwöad!) zu beschädigen. Aber ich finde die Geschichte einfach zu gut, deshalb kann ich Sie Ihnen schlichtweg nicht vorenthalten.</p>
<div align="center"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/12/yak.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[28224]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/12/yak-600x404.jpg" alt="yak 600x404 Warum E Mail lesen in der U Bahn nicht immer eine super Idee ist" title="datenschmutz der alte Depp" width="600" height="404" style="border:1px solid orange;" /></a></div>
<p>Namen und personenbezogenen Daten tun nichts zur Sache, aber ich garantiere Ihnen: die Handlung ist sowas von nicht frei erfunden und Ähnlichkeiten mit lebenden Blogautoren sind eindeutig. Es trug sich also eines schönen Tages zu, dass mich der Geschäftsführer einer Ausbildungsinstitution kontaktierte und um ein Angebot für einen einstündigen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/vortrag/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vortrag">Vortrag</a> über ein branchenspezifisches <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">Social Media</a> Thema bat. Wir führten ein ausführliches Telefonat, einigten uns auf Inhalte und Honorar und vereinbarten, dass ich ihm am nächsten Tag ein Angebot und eine kurze Beschreibung des geplanten Talks schicken sollte.<span id="more-28224"></span></p>
<p>Genau das tat ich dann auch, und war einigermaßen überrascht, als ich am nächsten Tag um die Mittagszeit auf der Fahrt zwischen zwei Terminen seine <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/antwort/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Antwort">Antwort</a> durchlas — der Tag war dicht  mit Terminen, die U4 dicht  mit Passagieren gefüllt, die Zeit zwischen den zwei Stationen dagegen verdammt knapp, um die 18 ungelesenen Mails in meiner Inbox zu checken. Also drückte ich ordentlich aufs <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/imap4/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with IMAP4">IMAP4</a>–Gaspedal und überflog in Windeseile alle neuen Nachrichten. Ich bin nämlich verdammt gut darin, Informationen schnell zu scannen, das Wichtigste zu extrahieren und adäquat zu reagieren, glauben Sie mir! Nein, glauben Sie mir nicht — lesen Sie einfach weiter *g*</p>
<p>Wie gesagt staunte ich jedenfalls nicht schlecht, als ich die Antwort meines Auftraggebers überflogt, der sinngemäß schrieb: “Sie haben mich komplett missverstanden — Ihr Konzept ist unverständlich, ich hab die betreffenden Stellen im Dokument rot markiert, bitte korrigieren Sie das anhand der mitgeschickten Vorlage.” Natürlich war ich sofort neugierig auf die problematischen Stellen im Text und öffnete reflexartig die Word-Datei — auf den eineinhalb Seiten leuchtete mir fast jeder Absatz in schmerzhaft grellem Superbright-LCD-Rot entgegen.</p>
<p>Verständlich schienen meinem Kunden wohl bloß ein paar Füllsätze — welche das waren, konnte ich im Detail nicht mehr herausfinden, denn ich war bereits am Ziel und musste das Handy sofort in der Tasche verschwinden lassen, um überhaupt eine realistische Chance zu haben, mich durch die ca. 2.000 neuen Passagiere zu kämpfen. Die waren nämlich alle bei der letzten Station eingestiegen, und wurden von meinem Erzfeind Dr. Putenkebab offenbar gut für diese Sabotageaktion bezahlt. Irgendwie kam ich dann doch auf den Bahnsteig und irgendwann nach zwei weiteren Meetings dann in die Zentrale des datadirt media group Imperiums im malerischen Karmeliterviertel an. Dort gab es zwar erstmal gute Nachrichten von meinem ersten Offizier Mr. Frog (“Doktor Putenkebab hat sich die Saboteure schwarz beschäftigt — jetzt steht die SVA vor seiner Tür und er ist finanziell ruiniert!”), die konnten aber meine schlechte Laune auch nicht vertreiben.</p>
<p>“Schon seltsam”, dachte ich mir, “da hab ich mir extra Mühe gegeben, einen kurzen, knackigen Text zu verfassen, der für Laien absolut verständlich ist. Oder meine er etwa gar, dass ich, der berühmteste <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a>–Poet aller Social-Media-Zeiten, auf gar lausige Weise Unlesbares fabuliere? Und warum formuliert er seine Kritik dann so nebulös und fährt gleich mit großem roten Pinsel quer durch mein Elaborat?” Und natürlich war’s mir ein wenig peinlich, aber das hätte ich mir selbst gegenüber natürlich nie zugegeben. Wie/was sollte ich ihm antworten? Um genaueres Feedback bitten? Den Beleidigten spielen und ihm einen “verständlicheren” Vortragenden vorschlagen? Gute Kunde-ist-König-Miene zum bitterbösen Spiel machen, alles umschreiben und einen zweiten Versuch starten? Der Gedanke behagte mir am allerwenigsten, denn ich nach unserem Telefonat meinte ich noch, wir hätten ganz und gar nicht aneinander vorbei geredet. Außerdem hatte ich mich ja wirklich bemüht, Fachchinesisch weg zu lassen, einfach zu formulieren und seriöses Handwerk wie bestellt abzuliefern. Denn man kennt sich selbst ja ein wenig nach all den Jahren, und eines weiß ich über mich ganz genau: lieber verpass ich die eine oder andere Deadline, als jemals ein hingeschludertes Konzept zu verschicken. Da geht’s um kein Prinzip, sondern um Qualität: manche Tätigkeiten brauchen unbedingt Ruhe, Konzentration, Zeit zum ungestörten Nachdenken und lassen sich nicht zwischen Tweet und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/status-update/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Status-Update">Status-Update</a> erledigen. Achtung, Spoiler: E-Mail-Lesen gehört wohl auch dazu.</p>
<p>Denn während mich am Heimweg derlei finstere Gedanken plagten wie die Justiz Karl-Heinz Grasser, während die goldenen Strahlen der im Schneetreiben keineswegs sichtbare Sonne sich nicht an kahlen Ästen imaginärer Bäume brachen (sorry an alle Leser für den 2. Halbsatz, außer Desi — der ist speziell für dich! Glaubst du mir jetzt endlich, dass *das* gute Literatur nicht ausmacht?), während mich furchtbare Selbstzweifel plagen und ich mich frage, wie ich angesichts dieser niederschmetternden Kritik je wieder einer Webcam–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/konferenz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Konferenz">Konferenz</a> ins kalte Glasauge schauen könnte, überlegte ich fieberhaft, ob ich Antwort A, B, C oder doch D wählen sollte (“Sorry, unter diesem E-Mail Anschluss ist derzeit kein Teilnehmer erreichbar”). Okay, ich geb zu: dramatische Übertreibung kurz vor der Pointe, so schlimm war’s dann doch nicht. Man muss ja für gelegentliche Lektionen in Demut ebenso dankbar sein wie für ein gesundes Ego, wobei die Definitionen beider Kategorien zum Glück weit divergieren… aber zurück zum Thema. Der Plan stand verrückbar fest: Ich würde erst mal Abendessen, die aktuelle Social Media Großwetterlage checken, mir einen Cuba Libre einschenken und dann in gebotenem Ernst und Ruhe auf dieses Mail, das mich ärgerlicherweise die ganze Zeit beschäftigte, zu reagieren. Wie ein Profi. Also ganz unter uns, gekränkte Autoreneitelkeit macht mich unrund.</p>
<p>1 1/2 gefüllte Zucchine, 5 Telefonate, 6 Tweets, 5hoch5 Sekunden ausgiebiger Facebook-Prokrastination und geschätzte 42 Plugin-Updates auf 21 Blogs später öffnete ich das Mail dann mit nahezu physischer Abneigung erneut. Und las es in Ruhe. Ich überflog die Antwort nicht, sondern ich ehrte die altehrwürdige Kulturtechnik Lesen durch das in jeglicher Hinsicht unzeitgemäße Zeilensprungverfahren. Gar Wunderliches kann ich berichten, denn wahrlich, ich sage euch, es stand geschrieben in flammenden Calibri-11pt-Lettern:</p>
<blockquote><p><em>From:</em> Herr Auftraggeber<br />
<em>To:</em> Ritchie@ehschonwissen.net.wahr<br />
<em>Subject:</em> AW: Einladung zum Vortrag über Social Media</p>
<p>Lieber Herr Pettauer,</p>
<p>danke für Ihr Angebot und Kurzfassung Ihres geplanten Vortrags; die relevanten Punkte habe ich in Ihrem Text rot markiert, außerdem habe ich Ihnen ein Beispiel eines anderen Vortragenden mitgeschickt — dieses Format hatte ich gemeint, bitte orientieren Sie sich bei der Länge und Formatierung an diesem Beispiel.</p>
<p>Eine Sache noch: bei unserem Telefonat hatte ich teilweise Schwierigkeiten, Ihren Ausführungen zu folgen. Bitte achten Sie bei Ihrem Vortrag unbedingt auf allgemein verständliche Formulierungen und einen auch für Laien verständlichen Aufbau, das ist sehr wichtig für unser Publikum.</p>
<p>Können Sie mir das geänderte Dokument bitte bis Ende der Woche schicken?</p>
<p>mfG,<br />
Herr Auftraggeber</p></blockquote>
<p>Und dann schaute ich mir in Ruhe mein Dokument und die beiliegende Vorlage an — mein Text war um ein gutes Drittel zu lang; die rot markierten Teile ohne die “Füllsätze” ergaben die gewünschte Länge, mein Lebenslauf dagegen war zu kurz. Und ja, natürlich war ich am Telefon wie so oft in Fachkauderwelsch abgeschwiffen, das ich mir bei Vorträgen in der Regel für die anschließende <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/diskussion/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Diskussion">Diskussion</a> aufhebe (wo wir schon gerade beim Thema Selbstkritik sind…)</p>
<p>Was ich mit diesem langen, ausschweifenden Beitrag, der Sie hoffentlich nicht so sehr gelangweilt hat wie mich “Inception”, sagen will, ist: Lesen Sie keine E-Mails in der U4! Gestatten Sie mir diesen kleinen Scherz. Dafür hätte, da kann ich Ihnen nicht widersprechen, auch ein Tweet locker gereicht. Aber ich bin’s echt nicht gewohnt, mich in schlechtes Licht zu rücken, deswegen blödel ich ein bisschen rum, um die ganze Sache mehr auf lächerliche Ebene zu ziehen, was mich wiederum nicht ganz so dämlich aussehen lasst… Sie kennen das, ist ja nun wirklich keine genuin digitale Strategie, um mit peinlicher Berührtheit umzugehen, oder zu dealen, wie die Amerikaner sagen. [In totally unrelated News: trotzdem fragt mich am Heimweg nie einer der netten Jungs in den teuren <a href="http://www.def-shop.com/" class="liexternal">Hip Hop Klamotten</a> auf der Augartenbrücke, ob ich  peinliche Berührtheit kaufen will. Aber ich würd ebenfalls höflich aber bestimmt nein sagen.] Und nochmal nein, ein gebrannter Player, der sein Handy in öffentlichen Verkehrsmitteln zukünftig nur mehr zum Gamen aus der Tasche nehmen wird, bin ich seither ganz und gar nicht — erstens brauchen die leiwanden Games am ansonsten blitzschnellen Win7 Phone genau 2 U-Bahnstationen zum Starten, zweitens liebe ich meinen Alltime-Mailbox-Access wie Chuck Norris die Gefahr (ganz im Gegensatz zu meiner Sprach-Mailbox, die ich hasse wie <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/piraten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Piraten">Piraten</a> Ninjas), und drittens werden Sie mich hier garantiert nicht schirrmachern hören. Es sei denn, jemand hält mir ein entsichertes Putenkebab an den Mund, das fiele dann nicht unter die Subkategorie “freiwillig”.</p>
<p>Jedoch: wir müssen uns eingestehen, dass wir… nein, nie im Leben verfall ich in neodeutschen Bildungsbürgertums-Pluralis-Majestatis — erneut schweife ich ab, aber wir beide wissen: es gibt Grenzen. Wir müssen uns gar nix eingestehen, man muss sich nix eingestehen, nur ich muss mir eingestehen oder vielmehr zugestehen, dass ich Newsletter, Notifications, Kommentaremails und Co. getrost überfliegen kann, richtige Mails aber richtig lesen werde. Was Echtzeit ist, bestimmen wir! (please note: gewollte Mehrzahl. Natürlich widerspricht das diametral <strike>allem, was ich glaube</strike> dem, was ich gerade mal einen Satz weiter oben geschrieben habe, aber Bloggen ist nun mal ein einziger Widerspruch.) Echtzeit, ich definier dich neu in meinem persönlichen Duden und du kannst nichts dagegen tun: <strong>Echtzeit, die: Manchmal ist echt erst später Zeit! Siehe auch: #gute-gruende</strong></p>
<h3 id="toc-executive-summary">Executive Summary:</h3>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/stress/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Stress">Stress</a> is the salt of life (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1878603/pdf/canmedaj01483-0055.pdf" class="lipdf">Selye 1976</a>)</p>
<p>Nichts ist Gift und alles ist Gift — allein die Dosis macht es aus (<a href="http://recherchenblog.ch/index.php/weblog/nichts_ist_gift/" class="liexternal">Paracelsus, um 1520</a>)</p>
<p>Unnötiger Stress, den man sich sinnlos selber macht, ist die Prise Salz zu viel: ungustiös, ungesund und unnötig. (datenschmutz-confessiones, um 2010)</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Nominierungs-Rede: Heinzelmaier bei Lorenz +1 Gedicht</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2010-11/nominierungs-rede-heinzelmair-bei-lorenz-1-gedicht/</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Nov 2010 07:09:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Wolfgang Lorenz Gedenkpreis für internetfreie Minuten 2011 hat in Staatssekretär Josef Ostermayr in würdigen 3. Preisträger gefunden, das Publikum (ent)ehrte die Austro Mechana. Ich hatte die Ehre und das Vergnügen, eine Rede über den ebenfalls nominierten Bernhard Heinzelmaier zu halten - und zwar inklusive Gedicht!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/11/wolo-225x300.jpg" alt="wolo 225x300 Nominierungs Rede: Heinzelmaier bei Lorenz +1 Gedicht" title="Wolfgang Lorenz Gedenkpreis für internetfreie Minuten 2010" width="225" height="300" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;margin-left:0px;border:1px solid gray;" />Gestrigentags hatte ich die Ehre und das Vergnügen, vor einer illustren Schar von Schwarzgurt-Geeks im Rahmen des <a href="http://www.monochrom.at/wolfgang-lorenz-gedenkpreis/" class="liexternal">Wolfgang Lorenz Gedenkpreises für internetfreie Minuten</a> die mahnende Laudatio über Nominee Bernhard Heinzelmaier zu halten. Wie es dazu kam, dass der tendenziell enorm undigitale Jugendforscher aus der beschaulichen Welt der teil-immersiven Wissenschaft mitten ins brodelnde Zentrum des Netzlebens katapultiert wurde, erklärt der folgende Text — meine Rede inklusive des abschließenden Gedichts, die hier auf vielstimmigen Leserwunsch zu veröffentlichen mir ein riesengroßes Vergnügen ist. Und nein, danke der Nachfrage: vielstimmig ist keine Floskel, sondern wir sprechen hier von 3 (in Worten: d-r-e-i!, wenn nicht gar vier) Tweets — und keines davon von mir selbst! Sozialmediale Landvermesser gewichten mangels Alternativen Twitter in Rankings derzeit durchwegs überproportional. Rechnet man dann auch noch die geringe Userbasis auf die Gesamtbevölkerung hoch, wäre eigentlich “auf Wunsch tausender Österreicher” noch Tiefstapelei. Danke Statistik, danke Bevölkerung — ich fühle mich geehrt!</p>
<p>Was höre ich da? Sie sind (Micro)Blogger und Social Media User aus dem Land mit dem .at hinten dran, haben aber ganz und gar keine Ahnung, was es mit diesem Lorenz-Preis für internetfreie Minuten auf sich hat? Na gut, dann mach ich ausnahmsweise mal den Blogger-Kreisky: Lernen Sie Geschichte, Herr Internetreporter! <a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=126243670763789" rel="nofollow" class="liexternal">Folgendes</a> trug sich nämlich im Rahmen des Elevate Festivals 2008 in Graz zu:</p>
<blockquote><p>Dem “Scheiß <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>”, in das sich junge Menschen “verkriechen”, hat ORF-Programmdirektor Wolfgang Lorenz im Herbst des Jahres 2008 den Kampf erklärt. Wenn das nicht Grund genug ist, nach dem Visionär einen Preis zu benennen, was dann? Das Wiener KünstlerInnen-Kollektiv monochrom hat deshalb den “Wolfgang Lorenz Gedenkpreis für internetfreie Minuten” gestiftet.</p></blockquote>
<div style="border:1px solid gray;margin-bottom:18px;"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/11/wolo-heinz2.jpg" alt="wolo heinz2 Nominierungs Rede: Heinzelmaier bei Lorenz +1 Gedicht" title="Twitter-Zeuge Heinz Wittenbrink" width="600" height="334" />
<div style="padding:3px;font-size:0.8em;">Twitter-Zeuge Heinz Wittenbrink.</div>
</div>
<p>Zurück in die Gegenwart, wir blenden um ins Lilarum. Ich habe es bereits gestern zu Beginn meiner <strike>Laudatio</strike> Nominatio im <a href="http://lilarum.at/" class="liexternal">Figurentheater Lilarum</a> erwähnt: “Heinzelmaiern” klingt durchwegs österreichischer als “schirrmachern”, aber dennoch stellt jener schicksalhafte Vortrag am Kahlenberg im Vergleich zu anderen nominierten <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/netz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Netz">Netz</a>–Feinden eine, wenngleich amüsante, Randnotiz dar. Und so freue ich mich, dass ein verdienter Preisträger die lange und bewegte Geschichte des Wolfgang-Lorenz-Gedenkpreises würdig fortschreibt. Herr Staatssekretär Josef Ostermayer, befand die aus Nicole Kolisch, Jana Herwig, Manfred Bruckner, Thomas Turner und Ingrid Brodnig, hat den <a href="http://search.twitter.com/search?q=%23wolo10" rel="nofollow" class="liexternal">WOLO 2010</a> für den ORF-Gesetz-Pfusch redlich verdient. Der äußerst effizient vergeben Publikumspreis geht an die Austro Mechana. Seht’s doch endlich ein: die Festplatten-Urheberrechts-Abgabe ist völlig sinnlos! Wir lagern all unsere raubkopierten Wolfgang Ambros Singles längst in der Cloud.</p>
<p>Damit bleibt mir nur mehr, Host Johannes Grenzfurthner für einen äußerst amüsanten Abend zu danken. Und auch wenn die Zukunft des Netzes in mancherlei Hinsicht mindestens unsicher sein mag, eines ist gewiss: auch in der vierten Auflage 2011 wird der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wolo/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with WOLO">WOLO</a> auf keinen Fall aus Mangel an Nominierungen scheitern.</p>
<h2 id="toc-nominierungsrede-fr-bernhard-heinzelmaier">Nominierungsrede für Bernhard Heinzelmaier</h2>
<p>von Ritchie Pettauer, anlässlich des WOLO 2010</p>
<blockquote><p><small>Heinzelmaiers Einzelmeinung, die der Meinungsforscher nach dem Bilde Schirrmachers schuf, übersieht eine wichtige Tatsache: <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a> fragmentiert nicht nur, es provoziert, es schwitzt geradezu Hochkultur: überall rinnt sie heraus, und keiner bewahrt sie, die Hochkultur. Aber man steigt nie rein, kriegt nie nasse Füße, wenn man lauter dämliche “Freunde” hat. Dieses Dilemma muss aber irgendwie abgedichtet werden, bevor <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Buridans_Esel" rel="nofollow" class="liwikipedia">Buridans Esel</a> auch noch ertrinkt. Bringen Sie Ihre Rohrzangen mit. (Achtung: die haben mittlerweile Bodyscanner im Lilarum!)</small></p></blockquote>
<p>Warum ist der Jugendforscher Bernhard Heinzelmaier für den Wolfgang Lorenz Gedenkpreis nominiert? Am 24.9. diesen Jahres veranstaltete die ehemalige Berater– und nunmehrige <a href="http://www.neuwaldegg.at/no_cache/beratergruppe/forschung/workshops/workshop-details/article/3136/38/?tx_ttnews[pS]=1285652208" rel="nofollow" class="liexternal">Forschergruppe Neuwaldegg</a> die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/konferenz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Konferenz">Konferenz</a> “Digitales Managen: Wie Facebook, Twitter &amp; Co Entscheidungen und Kommunikation in Unternehmen verändern.” Herr Heinzelmaier hielt dort einen Vortrag über “aktuelle Trends aus der Jugendkultur-Forschung”. Im großen und ganzen lässt sich zusammenfassend sagen: wie seit der Inauguration der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/jugendforschung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Jugendforschung">Jugendforschung</a> nicht anders vorstellbar, sind die jungen Menschen derzeit, noch immer bzw. schon wieder in einer extrem beschissenen Lage. Nicht zuletzt dank des Scheiß-Internet, meint Heinzelmaier.<span id="more-28214"></span></p>
<p>Digital Natives leiden unter dem allgegenwärtigen Diktat des Informationstotalitarismus. Doch so düster die Lage auf den ersten, zweiten und auf sämtliche weiteren Blick scheinen mag: Bernhard Heinzelmaier hat bei all der intuitiven Abneigung, die er gegen das Internet verspürt, dennoch einen Lösungsweg parat. Er rät nicht bloß Halbwüchsigen: “Schaltet den Zensor im Kopf ein!”</p>
<div style="border:1px solid gray;margin-bottom:18px;"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/11/wolo-johannes.jpg" alt="wolo johannes Nominierungs Rede: Heinzelmaier bei Lorenz +1 Gedicht" title="Johannes Grenzfurthner" width="600" height="520" />
<div style="padding:3px;font-size:0.8em;">Dr. Johannes Grenzfurthner, Arzt Ihres Vertrauens, Conferencier und Chorleiter.</div>
</div>
<p>Meine Damen und Herrn, als Generalsekretär und Mitinitiator des <a href="http://internetrat.at" class="liexternal">Österreichischen Internetrats</a> freut es mich, dass dieses für die österreichischen Netzlandschaft so essentielle freiwillige Kontrollgremium, das gleichsam im innersten Kreis der Internet-Hölle geboren ward, und der nahezu vollständig analoge Jugendforscher zum gleichen Schluss kommen: Die einzige Möglichkeit, nicht kontrolliert zu werden, liegt in ausreichender Selbstkontrolle.</p>
<p>Ich sage: wer nichts zu verbergen hat, hat den Einschaltknopf für den “Zensor im Kopf” bloß noch nicht gefunden. Für unseren Mann mit dem Hammer ist bekanntlich jeder Nagel ein Problem  — für den Jugendforscher mit der Suggestivbrille ist jede Antwort eine Bestätigung seiner zunehmend unvageren Vermutungen. Warum Vermutungen? Der wie erwähnt sehr analoge Bernhard Heinzelmaier existiert virtuell kaum — als schwächlicher Schatten seines Selbst füllt er mit Mühe und Not nicht einmal eine ganz Google-Ergebnisseite. Dennoch hält die jüngste Geschichte 2 aufschlussreiche Recherche-Ergebnisse bereit:</p>
<p>Da wäre einerseits <a hre="http://caritas.erzbistum-koeln.de/export/sites/caritas/caritas/fachbereiche/integration/migration/deu_ind_dialog/meine_welt/hefte_pdf/03_dezember_2007.pdf" rel="nofollow">diese</a> Fundstelle aus “Meine Welt — Zeitschrift des Deutsch-Indischen Dialogs” Dezember 2007/Januar 2008, Heft 23, Jahrgang 24:</p>
<blockquote><p>Nur Leistung zählt — Immer mehr junge Leute fühlen sich nicht anerkannt: “Viele Jugendliche 	leben im Sinnvakuum”, sagte Studienleiter Bernhard Heinzelmaier. Ihnen fehlten Werte und 	ideelle Ziele. “Weil Geld und Konsum alleine unzureichend motivieren, werden die 	notwendigen Anstrengungen in Schule, Beruf und Ausbildung nicht als Herausforderung, 	sondern als Zumutung und Druck erlebt”, so der Forscher.</p></blockquote>
<p>Die gleiche Nachricht findet man übrigens auch auf <a href="http://kirchensite.de/index.php?myELEMENT=136481" rel="nofollow" class="liexternal">kirchensite.de</a> und <a href="http://www.nwzonline.de/Aktuelles/Politik/Nachrichten/NWZ/Artikel/1399450/Jugendliche+leiden+unter+Stress.html" rel="nofollow" class="liexternal">NZWonline</a>, verbreitet via <a href="http://www.kna.de/" rel="nofollow" class="liexternal">KNA</a> — Katholische Nachrichten-Agentur GmbH.</p>
<p>Eineinhalb Jahre später datiert <a href="http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3941&#038;Alias=wzo&#038;cob=359832" rel="nofollow" class="liexternal">Beitrag</a> aus der Wiener Zeitung, Printausgabe vom Mittwoch, 9. Juli 2008: “Null Bock” ist endgültig passé:</p>
<blockquote><p>Dass Jugendstudien und der mediale Umgang mit Jugend an sich problematisch sind, davon ist auch Bernhard Heinzelmaier vom Institut für Jugendkultur überzeugt: “Das Bild, das die Gesellschaft von der Jugend heute hat, ist ein medial vermitteltes. Und das ist ein heterogenes, vielleicht sogar widersprüchliches. Auf der einen Seite wird Jugend positiv gesehen als Jugendlichkeit, etwa als jung, schön, erfolgreich und dynamisch sein”, so Heinzelmaier. Anderseits gibt es ständig irgendwelche Katastrophenmeldungen über gewaltorientierte oder komasaufende und drogenkonsumierende Jugendliche der Spaßgeneration, die desinteressiert und politisch abstinent sind, betont der Experte.</p></blockquote>
<p>Nun frage ich Sie: was ist passiert in den vergangen zwei  Jahren? Wohin ist das “Heterogene”, das “vielleicht sogar Widersprüchliche” verschwunden? Konnte der Informationstotalitarismus in nur zwei Jährchen alle Ecken und Kanten erodieren, oder, wie’s neuerdings in Österreich heißt, “abschleifen”?</p>
<div style="border:1px solid gray;margin-bottom:18px;"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/11/wolo-leyrer.jpg" alt="wolo leyrer Nominierungs Rede: Heinzelmaier bei Lorenz +1 Gedicht" title="Martin Leyrer auf der WOLO-Bühne" width="600" height="405" />
<div style="padding:3px;font-size:0.8em;">Martin Leyrer, dank Overhead-Magie mit doppelter Bühnenpräsenz.</div>
</div>
<p>Wir Geeks, die wir so große Stücke halten auf Informationsfreiheit und Meinungsvielfalt, tun gut daran, gerade heillos kritischen Geistern nicht mit der Arroganz unreflektieren Spotts gegenüber zu treten. Aber ein Jugendforscher, der zugunsten bloßer Polemik jegliche Differenzierungskriterien innerhalb seiner Klientel über Bord wirft, wirft damit eben auch ein schlechtes Licht auf die eigene Klientel. Kein darf so über unsere Kids reden, meine ich, ganz besonders kein Jugendforscher. Aus diesem Grund habe ich Bernhard Heinzelmaier stellvertretend für alle Kulturkritiker der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft folgendes Gedicht zur erbaulichen Ermahnung gewidmet — und natürlich als Gedächtnisstütze für das 2. Axiom der digitalen Medienreflexion “Wie man in’s Internet hineinruft, so schallt’s heraus.” Denn: der größte Feind unserer grauen Zellen sind nun mal nicht “die Medien”, sondern wir selbst…</p>
<div style="font-size:1.1em;padding-top:6px;margin-top:3px solid #cccccc;;padding-bottom:6px;margin-bottom:3px solid #cccccc;"><strong></strong></p>
<p>Im Digitalen lauert oft — an Ecken und an Enden — Information in Überzahl /<br />
und mit Visualisierungstools / kann man selbige drehen und wenden.</p>
<p>Es ruht der Blick — das ist ein Irrtum. Der Blick ruht nicht, er reflektiert /<br />
obwohl Forscher abstrahieren sollten, ist sowas schon öfter passiert.</p>
<p>Kulturkritik und Armageddon, der Weg vom Mensch zum Affen:<br />
er führt nicht durch den Mediendschungel, da könnt ihr noch so lange gaffen.</p>
<p>In Bücher, Fernseher, Computer, Handys: sie minderten, heißt’s, unser Wesen.<br />
Das sagen Kritiker schon immer, und zwar bereits, seit wir lesen.</p>
<p>Solch Medienkritik mag manches Mal selbst genauester Prüfung genügen -<br />
das Schöne ist, vergessen wir nie: die Geschichte straft sie stets Lügen.</p>
<p>Drum sage ich Herrn Heinzelmaier: es bleibt Ihnen unbenommen,<br />
dass Sie das Internet nicht mögen —  es hat Ihnen wohl nicht bekommen.</p>
<p>Nur eines sei noch angemerkt: das Internet an sich ist leer!<br />
Alles, was dort drinnen ist, bringen Menschen in Verkehr.</p>
<p>Wenn Facebook, Twitter und so weiter Ihnen furchtbar dumm erscheinen,<br />
dann liegt das nicht am “Social Web”: falsche Freunde bringen jeden zum Weinen!</p></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Österreich-Monitoring: Social Media am Radar</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 21:27:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer sich näher für die Nutzung von Social Media in Österreich interessiert, hat zukünftig alles am Schirm: Socialmediaradar.at bietet tagesaktuelle Statistiken und ein Ranking der populärsten Facebook-Pages aus der Alpenrepublik.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/10/radar.jpg" alt="radar Österreich Monitoring: Social Media am Radar" title="Social Media Radar" width="244" height="221" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;margin-left:0px;border:1px solid gray;" />Seit Technorati keine quantitativen Daten mehr über die Blogosphäre liefert, sind die <a href="http://www.deutscheblogcharts.com/" class="liexternal">Deutschen Piraten Blogcharts</a> die einzig verlässliche Quelle für digitale Landvermesser. Dann gibt’s noch einige <a href="http://twittercharts.at/" class="liexternal">Twitterlisten</a>, aber die haben beträchtlich an Attraktivität verloren, seit der Fokus der Useraufmerksamkeit sich hartnäckig auf Facebook konzentriert. Nicht verwunderlich also, dass die von <a href="http://digitalaffairs.at/" class="liexternal">Digital Affairs</a> schon länger bereit gestellten <a href="http://digitalaffairs.at/facebook-userzahlen-oesterreich/" class="liexternal">FB-Nutzungszahlen</a> in fast jedem Vortrag über <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media-nutzung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media Nutzung">Social Media Nutzung</a> Österreich zitiert wurden. Aber die boten bloß einen Vorgeschmack auf die virtuelle Landvermessung, denn letzte Woche ging <a href="http://socialmediaradar.at/" class="liexternal"></a> online: die Seite bieten detaillierte Statistiken zu Facebook und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/twitter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Twitter">Twitter</a>, Zahlen zum mittlerweile auch in Europa immens populären Geolocation-Service Foursquare sollen in Kürze folgen.</p>
<div align="center"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/10/radarlist2.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[26487]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/10/radarlist2-600x447.jpg" alt="radarlist2 600x447 Österreich Monitoring: Social Media am Radar" title="Facebook Page Ranking" width="600" height="447" style="border:1px solid orange;" /></a></div>
<p><span id="more-26487"></span></p>
<p>Über 1.000 Fans in nicht mal einer Woche nenn ich einen gelungenen Launch! Und obwohl das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/radar/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Radar">Radar</a> offiziell noch den “Beta-Sticker” trägt, bietet die Seite mehr als nur einen allgemeinen Trendmonitor. Das <a href="http://socialmediaradar.at/facebook_pages.php" class="liexternal">Facebook-Page-Ranking</a> dürfte speziell bei professionellen Kommunikatoren auf reges Interesse stoßen. Jeder Besucher kann selbst österreichische Facebook-Pages eintragen, die nach einer redaktionellen Prüfung dann im tagesaktuellen Ranking erscheinen:</p>
<p>Ausgesprochen informativ — bin schon gespannt auf weitere Features. Eine ausführliche Beschreibung des Radars hat Richard Hemmer am <a href="http://digitalaffairs.at/2010/10/21/social-media-radar-austria/" class="liexternal">Digital Affairs Blog</a> gepostet:</p>
<blockquote><p>Mittlerweile gibt es uns – <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/digital-affairs/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Digital Affairs">Digital Affairs</a> – schon seit einigen Monaten und während dieser Monate haben wir uns alle ausgiebig mit dem Social Web, seinem Einfluss in der Welt außerhalb des Internets und natürlich auch mit der Verbreitung in Österreich beschäftigt. Mit Gerald Bäck haben wir einen Spezialisten für alles was mit Zahlen, Statistiken und Rankings zu tun hat und so war es nur naheliegend, dass wir etwas schaffen, das das Ergebnis unserer und seiner Anstrengungen allen zugänglich macht.</p></blockquote>
<p>PS: Einen Feature-Request hätte ich für die Version 2.0: könntet ihr bitte das klassische *Pling* als akustische Untermalung einbauen? Meinetwegen mit Playbutton, aber in diesem speziellen Fall hätte ich ausnahmsweise auch nix gegen eine Autoplay-Funktion <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog2.gif' alt="frog2 Österreich Monitoring: Social Media am Radar" class='wp-smiley' title="Österreich Monitoring: Social Media am Radar" /> </p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-10/oesterreich-monitoring-social-media-am-radar/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Video: Social Media für Ihr Unternehmen</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Oct 2010 17:23:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 7. Oktober lud VITE ins Businesscenter Nineteen, um KMUs Möglichkeiten über Einsatzmöglichkeiten von Social Media Services im Unternehmensalltag zu informieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/10/vitesm-150x150.jpg" alt="vitesm 150x150 Video: Social Media für Ihr Unternehmen" title="Vite Social Media" width="150" height="150" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;margin-left:0px;border:1px solid gray;" />Am 7. Oktober waren <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/martina-grom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Martina Grom">Martina Grom</a>, Werner Reiter, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/robert-lender/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Robert Lender">Robert Lender</a>, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/robert-harm/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Robert Harm">Robert Harm</a> und ich zu Gast bei <a href="http://www.vite.at/page.aspx?target=153854" class="liexternal">VITE — Vienna IT Enterprises</a>. Das Thema “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">Social Media</a> Anwendung in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/unternehmen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Unternehmen">Unternehmen</a>” stößt derzeit auf äußerst reges Interesse, sprich: von den 100 Plätzen im Businesscenter Nineteen ist keiner leer geblieben. Ich freue mich, dass wir den Besucherinnen und Besuchern ein paar Anstöße und Ideen rund um <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">Social Media</a> im Unternehmenskontext geben konnten und freue mich aufs nächste “Gastauftritt” bei <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/vite/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vite">VITE</a>. Hier der Videorückblick, und: stay oldschool!</p>
<p><p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-10/video-social-media-fuer-ihr-unternehmen/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p><span id="more-25485"></span></p>
<p>VITE veranstaltet regelmäßig Vorträge und Events mit freiem Eintritt und informiert über aktuelle Förderungen und Services für KMUs — wer diesbezüglich am laufenden bleiben will, schnappt sich am besten den <a href="http://www.vite.at/Service/RSSFeed.aspx" class="liexternal">VITE RSS Feed</a>.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ritchie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ritchie">Ritchie</a> Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Almcamp 2010: Fotos, Fazit und die Barcamp-Zukunft</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 00:03:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das zweite Almcamp konnte die hohe Vorgabe des ersten Termins vollauf erfüllen: danke an die Veranstalter - wer hätte jemals vermutet, dass WLAN und Almhütte besser zusammenpassen als Rum und Cola?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine zwei Veranstaltungs-Highlights im Vorjahr waren eindeutig die <a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-03/mix10-ie9-im-rampenlicht/" class="liinternal">Mix</a> in Las Vegas und das <a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-09/almcamp-09-der-erste-tag/" class="liinternal">Almcamp</a> <a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-09/almcap-2009-die-beweisfotos/" class="liinternal">2009</a>. Unterschiedlicher geht’s kaum: einmal mitten im größten Erwachsenen-Themepark der Welt, einmal mitten in den Kärntner Bergen auf über 1.600 Metern Seehöhe: mögen andere visualisieren, auf hohe Berge zu steigen oder zu tiefsten Riffen abzutauchen, ich bevorzuge eindeutig Event-Extreme.</p>
<p>Einziges Problem im Vorfeld des Almcamps 2010: dank der unglaublich gut gelungenen Premiere im Vorjahr stand das Erwartungshaltungs-Thermometer auf Höchsttemperatur. Glücklicherweise allerdings völlig zu Recht, wie die zwei Tage auf der <a href="http://www.maltabergeralm.at/de/index.php" class="liexternal">Leonhard-Hütte</a> im Maltatal eindeutig bewiesen. Einziger Unterschied zur Erstauflage: das WLAN war wesentlich stabiler, die Sessions für mich persönlich noch um einiges spannender und der Kater… musste zuhause bleiben. Ich hab mir nämlich erlaubt, die Almcamper zu einer kleinen Rumverkostung einzuladen, und mit Hilfe der kubanischen Systema Solera Destillate durchaus erfolgreich, wie ich meine, das eine oder andere Vorurteil über <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/zuckerrohr/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zuckerrohr">Zuckerrohr</a>–Erzeugnisse ausgeräumt.</p>
<p>
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								<img title="Luca Hammer" alt="thumbs alcamp2010 11 Almcamp 2010: Fotos, Fazit und die Barcamp Zukunft" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/almcamp-2010/thumbs/thumbs_alcamp2010-11.jpg" width="180" height="120" />
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								<img title="Mario Pizzinini und Hannes Treichl genießen den Ausblick." alt="thumbs alcamp2010 20 Almcamp 2010: Fotos, Fazit und die Barcamp Zukunft" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/almcamp-2010/thumbs/thumbs_alcamp2010-20.jpg" width="180" height="120" />
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								<img title="Judith Denkmayr, durstig" alt="thumbs alcamp2010 23 Almcamp 2010: Fotos, Fazit und die Barcamp Zukunft" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/almcamp-2010/thumbs/thumbs_alcamp2010-23.jpg" width="180" height="120" />
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/almcamp-2010/alcamp2010-24.jpg" title="Die Gebrüder Ladstätter" rel="lightbox[set_87]" >
								<img title="Die Gebrüder Ladstätter" alt="thumbs alcamp2010 24 Almcamp 2010: Fotos, Fazit und die Barcamp Zukunft" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/almcamp-2010/thumbs/thumbs_alcamp2010-24.jpg" width="180" height="120" />
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/almcamp-2010/alcamp2010-25.jpg" title="Benjamin &quot;große Stücke Fleisch&quot; Erhart und Monika Meurer" rel="lightbox[set_87]" >
								<img title="Benjamin " alt="thumbs alcamp2010 25 Almcamp 2010: Fotos, Fazit und die Barcamp Zukunft" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/almcamp-2010/thumbs/thumbs_alcamp2010-25.jpg" width="180" height="120" />
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								<img title="Original fidele Kärtner Hütten-Oma" alt="thumbs alcamp2010 26 Almcamp 2010: Fotos, Fazit und die Barcamp Zukunft" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/almcamp-2010/thumbs/thumbs_alcamp2010-26.jpg" width="180" height="120" />
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								<img title="Alcamp Police." alt="thumbs alcamp2010 27 Almcamp 2010: Fotos, Fazit und die Barcamp Zukunft" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/almcamp-2010/thumbs/thumbs_alcamp2010-27.jpg" width="180" height="120" />
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		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/almcamp-2010/alcamp2010-28.jpg" title="HDR von Achim Meurer, der gerade ein HDR-Portrait von Ali Mahlodji macht." rel="lightbox[set_87]" >
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		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/almcamp-2010/alcamp2010-30.jpg" title="Jochen Schneeengel Hencke" rel="lightbox[set_87]" >
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		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/almcamp-2010/alcamp2010-31.jpg" title="Achim Meurer im Abendlicht" rel="lightbox[set_87]" >
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	</div>
	
		
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		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/almcamp-2010/alcamp2010-32.jpg" title="Robert Basic, Karola Riegler" rel="lightbox[set_87]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
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		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/almcamp-2010/alcamp2010-33.jpg" title="Ein entspannter Robert Basic, im Hintergrund Andreas Heissenberger" rel="lightbox[set_87]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
	<div id="ngg-image-2430" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/almcamp-2010/alcamp2010-34.jpg" title="Ali Mahlodji" rel="lightbox[set_87]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
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		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/almcamp-2010/alcamp2010-35.jpg" title="Achim &quot;HDR&quot; Meurer" rel="lightbox[set_87]" >
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	</div>
	
		
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		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/almcamp-2010/alcamp2010-36.jpg" title="HDR von Achim beim HDR-Fotografieren" rel="lightbox[set_87]" >
							</a>
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	</div>
	
		
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		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/almcamp-2010/alcamp2010-37.jpg" title="HDR von Achim beim HDR-Fotografieren" rel="lightbox[set_87]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
	<div id="ngg-image-2434" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/almcamp-2010/alcamp2010-38.jpg" title="Achim und Monika Meurer, die Organisatoren des Almcamp 2010
" rel="lightbox[set_87]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
	<div id="ngg-image-2435" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/almcamp-2010/alcamp2010-39.jpg" title="Judith Linzerschnitte Denkmayr" rel="lightbox[set_87]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
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		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/almcamp-2010/alcamp2010-40.jpg" title="Neu im Alcamp Kursprogramm: der europäische Geocheating-Führerschein" rel="lightbox[set_87]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
	<div id="ngg-image-2437" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/almcamp-2010/alcamp2010-41.jpg" title="Gerald Back, Geocheater" rel="lightbox[set_87]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
	<div id="ngg-image-2438" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/almcamp-2010/alcamp2010-42.jpg" title="Thomas Khom" rel="lightbox[set_87]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
	<div id="ngg-image-2439" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/almcamp-2010/alcamp2010-43.jpg" title="Monika Meurer, Jochen Hencke" rel="lightbox[set_87]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
	<div id="ngg-image-2440" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/almcamp-2010/alcamp2010-44.jpg" title="Max Rossberg" rel="lightbox[set_87]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
	<div id="ngg-image-2441" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/almcamp-2010/alcamp2010-45.jpg" title="Gerald Bäck, Kaiser der Foursquare-Badges" rel="lightbox[set_87]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
	<div id="ngg-image-2442" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/almcamp-2010/alcamp2010-46.jpg" title="Jochen Hencke übertrifft die Nummer mit den weißen Tigern locker." rel="lightbox[set_87]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
	<div id="ngg-image-2443" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/almcamp-2010/alcamp2010-47.jpg" title="Abendstimmung auf der Almterasse" rel="lightbox[set_87]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
	<div id="ngg-image-2444" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/almcamp-2010/alcamp2010-48.jpg" title="10 Minuten vor 0 Grad." rel="lightbox[set_87]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
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		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/almcamp-2010/alcamp2010-49.jpg" title="Der Blick ins Tal" rel="lightbox[set_87]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
	<div id="ngg-image-2446" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/almcamp-2010/alcamp2010-50.jpg" title="Almcamp 2010" rel="lightbox[set_87]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
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		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/almcamp-2010/alcamp2010-51.jpg" title="Lichtmalen 1 - eine Ko-Produktion von Schneeengel und datenschmutz" rel="lightbox[set_87]" >
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		</div>
	</div>
	
		
	<div id="ngg-image-2448" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/almcamp-2010/alcamp2010-52.jpg" title="Lichtmalen 2 - eine Ko-Produktion von Schneeengel und datenschmutz" rel="lightbox[set_87]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
	<div id="ngg-image-2449" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/almcamp-2010/alcamp2010-53.jpg" title="Lichtmalen 3 - eine Ko-Produktion von Schneeengel und datenschmutz" rel="lightbox[set_87]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
	<div id="ngg-image-2450" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/almcamp-2010/alcamp2010-54.jpg" title="Inoffizieller Almcamp 2010 Flyer" rel="lightbox[set_87]" >
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		</div>
	</div>
	
		
	<div id="ngg-image-2451" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/almcamp-2010/alcamp2010-55.jpg" title="Berge, Bäume und... WLAN" rel="lightbox[set_87]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
	<div id="ngg-image-2452" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/almcamp-2010/alcamp2010-56.jpg" title="Almcamp 2010" rel="lightbox[set_87]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
	<div id="ngg-image-2455" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/almcamp-2010/alcamp2010-59.jpg" title="Hat da grade jemand Geek gesagt?" rel="lightbox[set_87]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
	<div id="ngg-image-2461" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/almcamp-2010/alcamp2010-65.jpg" title="Blick durch die Berg-Kegelbahn auf die Almcamp-Terrasse." rel="lightbox[set_87]" >
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		</div>
	</div>
	
		
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		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/almcamp-2010/alcamp2010-66.jpg" title="Ausblick von unserem Balkon" rel="lightbox[set_87]" >
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		</div>
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<br />
<span id="more-24354"></span></p>
<p>Ausgesprochen entgegen kommend von Mark Zuckerberg fanden wir, dass mit dem Release der neuen Gruppen bis knapp vor dem Almcamp–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wochenende/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wochenende">Wochenende</a> wartete, denn die boten Stoff für ausgiebige <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/diskussionen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Diskussionen">Diskussionen</a> über mögliche Einsatzszenarien. Mit den zusätzlichen Kollabo-Features will Facebook offenbar eine Lücke schließen und rüstet Möglichkeiten für Online-Zusammenarbeit nach, die einigen Konkurrenten noch heftige Kopfschmerzen bereiten dürften.</p>
<p>Spannend fand ich Achims Ausführungen zur HDR-Photographie inklusive der live vor Ort angefertigten Praxisbeispiele — datenschmutz-Leserinnen und Lesern dürfte in der Vergangenheit nicht entgangen sein, dass ich genau wie Achim diese Erweiterung der kreativen Möglichkeiten sehr spannend finde. Wer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/High_Dynamic_Range_Image" rel="nofollow" class="liwikipedia">High Dynamic Range</a> Bilder gar nicht mag, dem sei verraten: Paracelsus’ alter Spruch gilt auch hier: <em>Die Dosis macht das Gift</em>. Ganz nach meinem Geschmack war natürlich auch die Cheating-Session: auf grandios unterhaltsame und ausgesprochen informative Art und Weise führten Judith Denkmayr und Gerald Bäck die Teilnehmer in die hohe Kunst des Geocheating ein. Erzählen Sie’s nicht weiter, aber die virtuelle <a href="http://digitalaffairs.at/2010/09/13/k2-massengipfelsturm-oder-auch-how-to-geocheat/" class="liexternal">Besteigung des K2</a> war erst der Anfang… In der anschließenden Diskussion waren wir sich dann zumindest die passionierten (Ex-) Gamer schnell einig: Cheats gehören nun mal zu Computerspielen wie Rucola auf die Rindscarapaccio-Pizza. Muss man auch probieren, um mitreden zu können. Aber dass manche Leute mehr Spaß dran haben, sich und andere möglichst penibelst recht arbiträren Regelwerken zu unterwerfen, statt Systemgrenzen auszuloten und das Spiel auch mal im erweiterten Kontext zu spielen, werd ich trotzdem nie verstehen.</p>
<p>Bedenkenswerte Anstöße zu einem in der Online-Welt viel zu wenig diskutierten Thema gab Max Rossberg. Er stellte das Konzept der <a href="http://www.geert-hofstede.com/" class="liexternal">Cultural Dimensions</a> von Professor Geert Hofstede vor. Dessen Analyse der unterschiedlichen kulturellen Werte und Normen liefert einen brauchbaren Erklärungsansatz für die sehr unterschiedliche Wahrnehmung und Nutzung von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">Social Media</a> Services in den USA und in Europa, speziell im Hinblick auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/privacy/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Privacy">Privacy</a>- und Plattform-Transparenz.</p>
<p>Kurz gesagt: die 48 Stunden waren intensiv, entspannend, lehrreich — und das alles bei großartigem Ausblick und frischer Bergluft. Danke den Organisatoren, den Wirtsleuten der Leonhard-Hütte und den Almcampern für ein fantastisches Wochenende! Ich freue mich (und bin ein wenig stolz), dass ich Teilnehmer und Sponsor dieser außergewöhnlichen Netzkonferenz sein durfte.</p>
<h3 id="toc-quo-vadis-barcamp">Quo vadis, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/barcamp/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Barcamp">Barcamp</a>?</h3>
<p>Für mich hat das Almcamp 2010 einmal mehr bestätigt, dass das Barcamp-Konzept in einer kleinen Gruppe wesentlich besser funktioniert. Bei den “großen” Barcamps in Wien orte ich zwei Probleme: einerseits ist von den Grundideen “You do talk about barcamp” und Co. nicht wahnsinnig viel übrig geblieben, andererseits lässt sich bei 200 Besuchern die Idee der Aufhebung der Grenzen zwischen Referenten und Publikum kaum mehr realisieren.</p>
<p>Aber das alles wäre halb so schlimm, hätte nicht so ziemlich jede Werbe und PR-Agentur mittlerweile mitbekommen, dass man auf solchen “Unkonferenzen” eine Menge über diese komische Online-Welt lernen kann, die so wenig mit Old-Media-Konzepten gemeinsam hat. Nun sind Barcamps aber keine Gratis-Nachhilfekurse in Social Media Literacy, sondern ein Austausch von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>–Praktikern, –theoretikern, –techniker und –philosophen. Mit wachsender Größe wird die “Finanzierung” immer komplizierter, das Catering immer aufwendiger, aber der Dialog immer weniger — kein Wunder, denn ganz ehrlich gesagt habe ich selbst auch überhaupt keine Lust, so richtig aus dem Nähkästchen zu plaudern, wenn ein immer größerer Anteil der Besucher bloß die Ohren spitzt, aber den Mund konsequent geschlossen hält. Und ich weiß aus zahlreichen Gesprächen, dass ich mit meiner Meinung keineswegs allein darstehe. Wie sehen diese vielzitierten <a href="http://barcamp.org/TheRulesOfBarCamp" class="liexternal">Barcamp-Regeln</a> eigentlich aus? Ganz einfach:</p>
<blockquote><ul>
<li>1st Rule: You do talk about BarCamp.</li>
<li>2nd Rule: You do blog about BarCamp.</li>
<li>3rd Rule: If you want to present, you must write your topic and name in a presentation slot.</li>
<li>4th Rule: Only three word intros.</li>
<li>5th Rule: As many presentations at a time as facilities allow for.</li>
<li>6th Rule: No pre-scheduled presentations, no tourists.</li>
<li>7th Rule: Presentations will go on as long as they have to or until they run into another presentation slot.</li>
<li>8th Rule: If this is your first time at BarCamp, you HAVE to present. (Ok, you don’t really HAVE to, but try to find someone to present with, or at least ask questions and be an interactive participant.)</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Size matters, und ich bin mir sicher, dass auch in Zukunft spannende, inspirierende und inspirierte Barcamps stattfinden werden — aber vermutlich in kleiner Runde, themenspezifisch und/oder nicht mehr ganz so offen zugänglich wie bisher. Denn “No tourists” gilt mittlerweile nicht mehr, und ein Barcamp lebt nun mal von aktiven Besucherinnen und Besuchern. Social Media genießt inzwischen eine enorme kommerzielle Aufmerksamkeit, die diesem offenen Format nicht unbedingt gut tut. Und genau deshalb macht’s so viel Spaß, mal wieder auf die Alm zu “flüchten” und mit Geek-Kollegen  ganz offen und ohne “Sauger-Bedenken” zu diskutieren — quasi wie in “alten Zeiten”, als wir einfach nur deshalb dauernd ins <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/netz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Netz">Netz</a> wollten, weil’s so irre spannend und so irre und so spannend war. Und ist. Und nicht weil der Chef letzte Woche beim Jour Fix meinte, dass die Firma jetzt endlich mal “auch was mit diesem Social Media Zeugs machen muss.”</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ritchie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ritchie">Ritchie</a> Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Bloglines und XMarks verabschieden sich: Start-Up Krise oder Generationswechsel?</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 04:03:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[XMarks, ein populärer Bookmark-Synchronisierungs Service, und Bloglines, ein browserbasiert RSS-Reader, geben den Kampf gegen die Aufmerksamkeitsökonomie auf und stellen ihre Services ein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Schwalben machen vielleicht keinen Sommer, aber möglicherweise einen leckeren Schwalbeneintopf. Soll heißen: Start-Ups kommen und gehen, nur einige wenige schaffen den großen Exit und verkaufen mit reichlich Gewinn — Business as usual. Just diese Woche allerdings scheinen sich die Exitus* meiner Lieblings-Services zu häufen. Okay, häufen mag der falsche Ausdruck sein — eigentlich waren es nur zwei Wölkchen in der großen Cloud, denen ich durchaus die eine oder andere Träne nachweine. RIP XMarks + <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/bloglines/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bloglines">Bloglines</a>!</p>
<p>Das allein wäre zwar Grund genug für ein bedauerndes <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/status-update/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Status-Update">Status-Update</a> auf Facebook, aber doch nicht für einen ganzen, ausgewachsenen Blogbeitrag samt Fußnote und Zwischenüberschriften, möchte man meinen. Aber da steckt noch mehr dahinter, denn die Fazits der beiden Unternehmen zeigen verblüffende Parallelen, die eine meiner vagen Vermutungen bestätigen: wir erleben nicht die platzende Dotcom-Blase reloaded, sondern einen tiefgreifenden Wandel in der Aufmerksamkeitsökonomie: <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/start-ups-2-0/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Start-Ups 2.0">Start-Ups 2.0</a> beschränken ihre Business-Modelle nicht mehr auf den virtuellen Raum, sondern verknüpfen Social Media auf smarte Weise mit der analogen Welt. Klingt abstrakt? Lassen Sie mich ein wenig ausholen.<span id="more-23265"></span></p>
<h2 id="toc-xmarks">XMarks</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/xmarks.png" alt="xmarks Bloglines und XMarks verabschieden sich: Start Up Krise oder Generationswechsel?" title="XMarks synchronisiert nie wieder" width="286" height="455" style="float:right;margin-left:15px;margin-top:3px;margin-bottom:3px;" />Bookmarks — für mich ein Reizthema. Man will ja einfach nur Internetadressen zur späteren Verwendung irgendwo abspeichern und dort gut ausgehoben wissen! Ist aber nicht so simpel, wie’s klingt, wie Heavy Surfer wissen: klar hat jeder Browser eine Bookmarkverwaltung eingebaut, natürlich gibt’s seit der Frühzeit des Web 2.0 Cloud Bookmarking Services wie Delicious. Die haben für mich nur leider nie funktioniert — ich will meine Mauswege nun mal kurz halten und nicht erst eine Drittseite aufrufen müssen. Solche Services sind äußerst praktisch für kollaborative Link-Recherchen, als Back-Up Lösung und für den Not-Zugriff fern der Heimat (oder im Internet-Café um die Ecke), aber eben keine befriedigende Lösung für die Standardnutzung.</p>
<p>Nun funktionieren die Bookmark-Manager der diversen Browser für sich allein genommen ganz famos. Aber jeder, der regelmäßig mehrere Browser parallel im Einsatz hat und/oder schon mal bei der Neuinstallation des Betriebssystems aufs Bookmark-Backups vergaß, kennt die Schwächen dieses Systems.</p>
<p>Enter XMarks: die Software startete als <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/firefox/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Firefox">Firefox</a>–Plugin und hieß damals noch <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/foxmarks/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Foxmarks">Foxmarks</a>, inzwischen ist das Plugin für FF, Chrome und Internet Explorer verfügbar. XMarks synchronisiert Bookmarks zwischen verschiedenen Rechnern *und* Browsern und hat sich bei mir in den letzten Jahren im harten täglichen Surf-Betrieb als perfekte “install and forget” Lösung bewährt: nach der Erstinstallation holt man sich einmalig die Bookmarks vom Xmarks-Server ab (dazu ist eine Registrierung erforderlich). Hinfort synchronisiert XMarks im Hintergrund alle Bookmarks und Ordner — egal, auf welchem Rechner/Browser man Lesezeichen neu anlegt, löscht oder editiert, alles bleibt auf aktuellem Stand, synchronisiert wird im Hintergrund.</p>
<p>Für mich hat XMarks ein Problem gelöst, das mich jahrelang genervt hat, und tausenden ging’s genauso wie mir. Traurig, aber wahr: das reicht nicht, wie ein überraschendes Mail der Betreiber gestern mitteilte:</p>
<blockquote><p>Dear Xmarks User,</p>
<p>We’ve always said we won’t email you unless <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/it/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with IT">it</a>’s important; this is one of those occasions:<br />
Xmarks will be shutting down our free browser synchronization services on January 10, 2011. For details on how to transition to recommended alternatives, consult this <a href="http://www.xmarks.com/about/shutdown" class="liexternal">page</a>.</p></blockquote>
<p>ABER: es gibt keine wirklichen Alternative! Wie die Shutdown-Page zeigt, existieren zwar für alle Browser Insellösungen, aber mit dem Ende von XMarks ist’s vorbei mit der bequemen Cross-Browser-Synchro im Hintergrund. </p>
<p>Da gibt’s also ein Produkt mit einer “unique selling proposition”, einer riesigen Zahl zufriedener User und trotzdem sehen die Betreiber kein Licht am Ende des Tunnels. Die Hintergründe erklärt ein ausführliches Posting am Corporate Blog: <a href="http://blog.xmarks.com/?p=1886" class="liexternal">End of the Road for Xmarks</a>. Ich empfehle jedem Start-Up-Gründer und Betreiber dringend die Lektüre dieser lehrreichen Geschichte eines ungewöhnlichen Scheiterns. Todd Agulnick, einer der XMarks Gründer, beschreibt, warum es unmöglich war, ein perfekt funktionierendes und beliebtes Service zu monetarisieren. An Ideenlosigkeit oder Engstirnigkeit lag’s gewiss nicht, wie dieses Zitat zeigt:</p>
<blockquote><p>One of the unseen benefits of the new system was that it enabled us to anonymize, extract, and aggregate bookmark data. So we dove into that and started looking at what products we might be able to deliver powered by the “corpus” of what would soon be 100 million bookmarks. The first thing we built was a search engine. It turned out amazing results, but only for certain types of queries. It was terrible at finding facts. But if you were looking for the websites in a particular category, the results were shockingly complete and entirely spam-free. Looking for the list of all auto manufacturers? Or presidential libraries? Or art supply sites? A casual comparison of our results with those of the major search engines would convince you that we were on to something.</p>
<p>We recruited a group of non-technical subjects to do a usability test, and it flopped. Sit people in front of a search box and ask them to test it, and their first query is their own name. #FAIL. It turns out that with the exception of people doing market research, consumers using search are not typically looking for an authoritative list of sites within a category; they’re looking for an answer to a specific question. Undaunted, we tested some variants of the basic search idea, including a version where we inserted our results into the Google search results page. The verdict from users: too complicated.</p></blockquote>
<p>Todd betont in seinem Blogbeitrag, dass die Erfahrungen und Learning aus dem Projekt immens waren, dass es aber nie gelangt, die Popularität des Services in harte Währung zu verwandeln. Mich wundert’s allerdings, dass XMarks nicht mal probiert hat, sich über Premium-Accounts zu finanzieren — ich bin sicherlich nicht der einzige, der sofort 10 Dollar im Jahr für die weitere Nutzung zahlen würde. Schade drum!</p>
<p><strong>Update vom 4.11.2010:</strong> Erfreuliche Neuigkeiten — wie’s aussieht, hat XMarks einen <a href="http://blog.xmarks.com/?p=2007" class="liexternal">Käufer gefunden</a>, der den genialen (und einzigartigen Service) weiterbetreiben will.</p>
<h2 id="toc-bloglines">Bloglines</h2>
<p>Bei den RSS-Readern verhält sich’s ähnlich wie bei den Suchmaschinen: es gab mal Applikationen wie Sand am Meer, aber irgendwann wechselten ganz einfach alle zu Google, in diesem speziellen Fall zum Google Newsreader. Der ist ohne Frage ausgesprochen gut gemacht, funktioniert problemlos auf Handys und bringt so ziemlich jedes erdenkliche Feed-Verwaltungs-Tool sowie einige nette Gadgets (Recommendation API, Follow-Logik etc.) mit.</p>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/bloglines.png" alt="bloglines Bloglines und XMarks verabschieden sich: Start Up Krise oder Generationswechsel?" title="Bloglines.com sperrt zu" width="600" height="94" style="margin-top:15px;margin-bottom:15px;" /></p>
<p>Der einzige Grund, warum ich <a href="http://bloglines.com/" class="liexternal">Bloglines</a> zum schnellen Feed-Scannen bevorzugt habe, lag in der Optik: so gut Big G’s <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/applikation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Applikation">Applikation</a> funktioniert, ich finde sie einfach potthässlich. Das Bloglines-Interface wirkt einfach hübscher, auch wenn ich von den Zusatz-Funktionen wie Clippings und Playlists  kaum Gebrauch gemacht habe.</p>
<p>Wie am <a href="http://blog.ask.com/2010/09/bloglines-update.html" class="liexternal">Ask.com Blog</a> nachzulesen ist, will man sich zukünftig voll und ganz auf den Frage-Antwort Service konzentrieren. Spannende finde ich, dass selbst RSS-Aggregatoren mittlerweile die Dominanz der Big 3 deutlich spüren:</p>
<blockquote><p>When we originally acquired Bloglines in 2005, RSS was in its infancy. The concept of “push” versus “search” around information consumption had become very real, and we were bullish about the opportunity Bloglines presented for our users.</p>
<p>Flash forward to 2010. The Internet has undergone a major evolution. The real-time information RSS was so astute at delivering (primarily, blog feeds) is now gained through conversations, and consuming this information has become a social experience. As Steve Gillmor pointed out in <a href="http://www.techcrunchit.com/2009/05/05/rest-in-peace-rss/" class="liexternal">TechCrunch</a> last year, being locked in an RSS reader makes less and less sense to people as Twitter and Facebook dominate real-time information flow. Today RSS is the enabling technology – the infrastructure, the delivery system. RSS is a means to an end, not a consumer experience in and of itself. As a result, RSS aggregator usage has slowed significantly, and Bloglines isn’t the only service to feel the impact.. The writing is on the wall.</p></blockquote>
<p><a href="http://bloglines.com/" class="liexternal">Bloglines.com</a> wird ab 1. November 2010 nicht mehr erreichbar sein — wer die eigene Feed-Sammlung exportieren möchte, kann bis dahin mittels “Export Subscriptions” ein OPML-File mit allen Feeds generieren, das in so gut wie jeden anderen RSS-Reader importiert werden kann.</p>
<p><strong>Update vom 4.11.2010:</strong> Wie heute bekannt gegeben wurde, bleibt Bloglines.com weiter online — Merchantcircle.com übernimmt den RSS-Reader, Passwort und Login bleiben gleich. Mehr Details über die Übernahme und Pläne für die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/zukunft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zukunft">Zukunft</a> gibt’s am <a href="http://blog.merchantcircle.com/2010/11/merchantcircle-to-take-over-operations.html" class="liexternal">Merchantcircle Blog</a>.</p>
<h2 id="toc-grund-zur-panik-oder-freude">Grund zur Panik oder Freude?</h2>
<p>So wenig Xmarks und Bloglines auf den ersten Blick gemeinsam haben mögen, so sehr erstaunen mich die Parallelen: für die Betreiber beider Services war die Erkenntnis, dass die Popularität und Dominanz von Facebooks Social Graph Paradigma wenig Luft für “traditionelle” Arten der Datenaggregation übrig lässt, ein wesentlicher Grund für den Druck auf den Ausschaltknopf. In beiden Fällen scheiterten Angebote, die noch vor zwei Monaten State-of-the-Art waren, letztendlich an der rasanten Weiterentwicklung des Social Web.</p>
<p>XMarks und Bloglines werden nicht die letzten gewesen sein, die angesichts der starken Konzentration des Marktes auf wenige Brands das Handtuch werfen. Da drängen sich durchaus Vergleiche mit der infamösen Dotcom-Blase der Jahrtausendwende auf, aber das scheint doch ein wenig voreilig.</p>
<p>Denn während der ersten Generation der Social Media Start-Ups ein rauer Wind ins Gesicht bläst, entstehen die ersten Business-Modelle, die den Einsatz des interaktiven Webs nicht auf den digitalen Raum beschränken. <a href="http://www.garmz.com/" class="liexternal">Garmz</a> ist ein prototypisches Beispiel für diese neue “Generation” von Unternehmen, welche die Stärken des Social Web mit der alten, analogen Welt auf innovative Weise verbinden. Unkenrufer mögen bloß eine Ausdünnung der Netz-Szene wahrnehmen, ich behaupte, dass die Social Web Start-Ups 2.0 erstmals das Potential haben, eine Aufmerksamkeitsökonomie der Hoffnungen in ein viables und stabiles Businessmodell zu transferieren. Richtig Oldschool, mit operativem Gewinn und so.</p>
<p>Suche, Social Networking und General Interest Marktplätze gehören sowieso längst ein paar Großen (für .at-Leser: “Großkopferten”), die vorangehende Aufzählung ist quasi synonym mit Google, Facebook und EBay/Amazon. Deren Geschäftsmodelle sind kaum replizierbar, oder netter formuliert: kein Platz für Copycats und Me-Toos, dafür beginnen sich Internet und “analoge Welt” auf ganz neue Art zu verflechten und ergänzen — meiner bescheidenen Meinung nach nicht die schlechtesten Aussichten. Aber ich hab ja nie einen Hehl draus gemacht, dass ich überzeugter Medienkulturoptimist bin.</p>
<hr />
* Nein, nicht Exiti. Das passt schon so, Exitus gehört zur U-Deklination, daher lautet die Mehrzahl auch Exitus — so einfallslos waren sie, die alten Römer.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ritchie-pettauer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ritchie Pettauer">Ritchie Pettauer</a> / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Wiener Runde Podcast: Wer gewinnt den Veranstaltungsmarathon?</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Sep 2010 16:01:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es fährt kein Zug auf den Kahlenberg - trotzdem scheuen die Mitglieder der Wiener Runde keine noch so weite Reise, um der geschätzten Leserschaft brühwarm zu berichten, wo der Network-Bertl das Tweet herholt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Social Media <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/konferenz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Konferenz">Konferenz</a>–Touristen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/michael-kamleitner/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Michael Kamleitner">Michael Kamleitner</a>, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/max-kossatz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Max Kossatz">Max Kossatz</a> und ich sind in den letzten Wochen ganz schön viel rumgekommen. Und wie schon unsere Urgroßeltern wussten: “Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was podcasten”. In diesem Sinne viel Vergnügen mit den drei Jungs vom Schrottplatz!</p>
<div class="wienerrunde">
[Im Original-Posting finden Sie an dieser Stelle ein Audio-Snippet.]</p>
<p><a href="http://www.wienerrunde.at/2010/09/25/wiener-runde-2010-09-24-downtime/" class="liexternal">Links zum Podcast auf Wienerrunde.at</a>   <a href="http://www.wienerrunde.at/wp-content/uploads/2010/09/wienerrunde_20100924.mp3" class="liexternal">Download</a><br />
<span class="wrsmall">mp3, 34 Mbyte [rechte Maustaste und “speichern unter”]</span></div>
<p><span id="more-22992"></span></p>
<p>Falls Sie jetzt ernsthaft einen Karrierewechsel erwägen: ich will Sie nicht enttäuschen, fürchte aber, dass die alteingesessene Zunft der “offiziellen Xing Trainer” keine rosige <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/zukunft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zukunft">Zukunft</a> vor sich hat. Machen Sie lieber die Ausbildung zum inoffiziellen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a>–Trainer in der Schule des virtuellen Lebens <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frogonleaf.gif' alt="frogonleaf Wiener Runde Podcast: Wer gewinnt den Veranstaltungsmarathon?" class='wp-smiley' title="Wiener Runde Podcast: Wer gewinnt den Veranstaltungsmarathon?" /> </p>
<hr /><small>Copyright © 2010 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ritchie-pettauer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ritchie Pettauer">Ritchie Pettauer</a> / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>TEDx Pannonia: Inspiration mitten im Burgenland</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Sep 2010 00:15:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die erste TEDx Konferenz Österreichs fand im Burgenland statt - ein überaus gelungener Auftakt für die TEDx Pannonia, die nächstes Jahr ihre Fortsetzung finden soll.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke an Hermann Gams, Manuel Gruber und Harald Katzenschläger — das Team der <a href="http://www.dreamacademia.at" class="liexternal">Dream Academia</a> hat’s möglich gemacht, dass ich heute meine allererste TEDx Konferenz besuchen konnte. TEDx Konferenzen sind Spin-Offs des mittlerweile immens populären <a href="http://www.ted.com/" class="liexternal">TED Formats</a>, das unter dem Motto “Ideas worth spreading” die Netzwelt regelmäßig mit fantastischen Vortragsvideos versorgen. Ähnlich wie beim Barcamp kann jeder, der ausreichend Motivation, Zeit und Organisationstalent mitbringt, die Idee fortführen: die unabhängigen Spin-Offs heißen <a href="http://www.ted.com/pages/view?id=343" class="liexternal">TEDx</a> und müssen einige <a href="http://www.ted.com/pages/view?id=351" class="liexternal">Vorgaben</a> der Erfinden erfüllen.</p>
<p><strong>Update, 26.10.2010:</strong> Alle Videos der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/tedx-pannonia/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with TEDx Pannonia">TEDx Pannonia</a>–Talks sind mittlerweile online: <a href="http://www.tedxpannonia.com/speakers/" class="liexternal">TEDx Talks</a></p>
<div align="center" style="padding-bottom:15px;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/tedx-6.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[21606]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/tedx-6-600x370.jpg" alt="tedx 6 600x370 TEDx Pannonia: Inspiration mitten im Burgenland" title="Albert Frantz" width="600" height="370" style="border:1px solid orange;" /></a><br />
<small>Albert Frantz auf der Suche nach versteckten Träumen</small></div>
<p>Inhaltlich könnte der Anspruch kaum höher gesteckt sein, das Format der Konferenz dagegen ist recht strikt geregelt:</p>
<blockquote><p>Spirit/purpose: Your TEDx event must maintain the spirit of TED itself: cross-disciplinary, focused on the power of ideas to change attitudes, lives and ultimately, the world.<br />
Format: A suite of short, carefully prepared talks, demonstrations and performances on a wide range of subjects to foster learning, inspiration and wonder — and to provoke conversations that matter. The typical presentation should be an 18-minute talk by a single presenter. No panels. No break-out sessions. Usually: No podium.</p></blockquote>
<p><span id="more-21606"></span></p>
<p>Die im Vorjahr für Wien angekündigte TEDx verschwand ja leider spurlos in den Untiefen des Netzes — umso mehr habe ich mich auf den Ausflug in die burgenländische Villa Vita gefreut. <a href="http://www.turnthescrew.com" class="liexternal">Dan</a> und ich kamen genau richtig zur Freestyle Show an, Respekt an die BMX Rider! Auf dieses überraschende Outdoor-Intro folgten 6 hochgradig inspirierende Stunden — behauptet zumindest meine Uhr, subjektiv kam’s mir eher so vor, als hätte der Architekt einen Flux-Kompensator ins — passend zum Thema “New Energy” energieautarke Gebäude — eingebaut. Dan, der unter anderem  für Mindmeister die digitale Marketing-Trommel rührt, war als “embedded Mindmapper” vor Ort, seine Zusammenfassung ist <a href="http://www.mindmeister.com/de/landing/tedxpannonia2010" class="liexternal">hier</a> zu bewundern. Die Konferenz bestand aus vier Tracks á drei Sessions — im diesem Beitrag habe ich meine persönlichen Highlights kurz (*räusper*) zusammen gefasst. Die Videos aller Talks werden in Kürze online verfügbar sein — schauen Sie sich das unbedingt an: soviel Optimismus, Energie und inspirierende Ideen sind das probateste Mittel gegen Zukunftspessimismus!</p>
<div align="center" style="padding-bottom:15px;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/tedx-5.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[21606]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/tedx-5-600x394.jpg" alt="tedx 5 600x394 TEDx Pannonia: Inspiration mitten im Burgenland" title="Mark Kramer" width="600" height="394"  style="border:1px solid orange;" /></a><br />
<small>Mark Kramer sprach über freien Informationszugang als Grundrecht.</small></div>
<h3 id="toc-wolfang-sator-ber-e-mobilitt">Wolfang Sator über E-Mobilität</h3>
<p>Nach dem genialen kombinierten Mini-Stretching / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/handy/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Handy">Handy</a>–Abdreh Intro des Moderators betrat Wolfang Sator als erster die Sprecherbühne. Der österreichische Pionier des Elektroautos wusste erstaunliche Fakten und Mythen zum nicht gerade unbelasteten Thema “Mobilität” und “fossile Brennstoffe” zu berichten — selten haben ich einen derart unvoreingenommenen, humorvollen und unverkrampften Vortrag zu diesem Thema gehört. Das Elektro-Auto, so der erfahrene Praktiker, hat eine lange Geschichte: dass sich der fossile Brennstoffmotor durchsetzte, hatte von Beginn der Automobilgeschichte an nicht unwesentliche Image-Gründe: die “Kings of the Road” fuhren eben auf Verbrennungsmotoren ab, mit Zuverlässigkeit und Praxistauglichkeit hatte das offenbar von Beginn an recht wenig zu tun. Interessante Fußnote: die E-Autos der 70er Jahre verwendeten Eisen-basierte Batterien, im Gegensatz zu den heute üblichen Blei-Gel-Akkus. Der einzige Grund, so Wolfgang Sator: erstere lassen sich recht leicht fast beliebig oft “revitalisieren”, zweitere müssen nach wenigen Jahren ersetzt werden — die Hersteller haben hier natürlich ganz klar Präferenzen.</p>
<div align="center" style="padding-bottom:15px;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/tedx-8.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[21606]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/tedx-8-600x419.jpg" alt="tedx 8 600x419 TEDx Pannonia: Inspiration mitten im Burgenland" title="Oleksandr bei der Arbeit" width="600" height="419"  style="border:1px solid orange;" /></a><br />
<small>Oleksandr  fotografiert ein Mitglied der Percussion-Gruppe “Chaos”, die für einen groovigen Abschluss der TEDx sorgte.</small></div>
<h3 id="toc-matthias-horx-wie-wollen-wir-zuknftig-wohnen">Matthias Horx: Wie wollen wir zukünftig wohnen?</h3>
<p>Den zweiten Talk gab Zukunftsforschungs-Schwergewicht Matthias Horx: der populäre Autor und Vorausblicker gehört zu den gefragtesten Vortragenden des deutschen Sprachraums — und ist offenbar ein glühender Fan des TED-Konferenzformats. In seinem Vortrag warf er die Frage auf, was die Häuser der Zukunft — und zwar abseits technologischer Vollausstattung und — vernetzung — eigentlich lebenswert macht. Videokonferenz-Setups zwischen Toilette und Wohnzimmer nennt Horx passenderweise “Ruinen der Zukunft”, denn die eigentlich Herausforderung liegt laut Horx in neuen Lösungen, die eine Balance zwischen Arbeit und Privatleben architektonisch ermöglichen und unterstützen.</p>
<div align="center" style="padding-bottom:15px;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/tedx-1.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[21606]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/tedx-1-600x380.jpg" alt="tedx 1 600x380 TEDx Pannonia: Inspiration mitten im Burgenland" title="Matthias Horx" width="600" height="380" style="border:1px solid orange;" /></a><br />
<small>Matthias Horx sprach über die Zukunft des Wohnens.</small></div>
<p>Nein, das klingt definitiv nicht nach Webcams und Terminals in jedem Raum — vielmehr müssen architektonische Entwürfe die veränderte Lebenssituation respektive die Restrukturierung von Arbeits-, Privat– und Berufsräumen bedenken.</p>
<h3 id="toc-claus-schnetzer-das-palettenhaus">Claus Schnetzer: das Palettenhaus</h3>
<p>Derartige Überlegungen haben in hochgradig differenzierten und wohlhabenden Regionen natürlich ihre Berechtigung, müssen aber der “Zielgruppe” des “Project Palettehouse” wie absurde Luxusprobleme erscheinen: Claus Schnetzer hat im Rahmen eines Forschungsprojekts eine unglaublich simple und praktikable Möglichkeit gefunden, eine Art Lo-Tech Pendant zum Niedrigtemperaturhaus zu bauen. Sein primäres Baumaterial sind die allseits bekannten Holzpaletten, die mittels eines äußerst simplen, selbsttragenden Systems verbunden werden.</p>
<div align="center" style="padding-bottom:15px;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/tedx-9.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[21606]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/tedx-9-600x459.jpg" alt="tedx 9 600x459 TEDx Pannonia: Inspiration mitten im Burgenland" title="Das Palettenhaus" width="600" height="459"  style="border:1px solid orange;" /></a><br />
<small>Das Grundprinzip des Palettenhauses — diese Konstruktion ist in wenigen Minuten aufgebaut!</small></div>
<p>Neben den Paletten sind dazu lediglich ein paar Holzpfosten sowie eine Abdichtfolie erforderlich. Das besondere daran: solche Paletten sind so gut wie überall verfügbar, nicht zuletzt in Krisengebieten, die mit Hilfslieferungen versorgt werden. Bisher waren diese Paletten bloß ökologisch unbedenklicher Abfall — Schnetzers Idee verwandelt sie in wertvolles Baumaterial, mit dem sich in kürzester Zeit Strukturen errichten lassen, die beispielsweise ohne weiteres als Not-Hospital dienen können. Klingt nicht nur genial und hat mich schon beim Vortrag schwer beeindruckt. Im Anschluss an die Konferenz durften wir dann ein solches Palettenhaus “in echt” bewundern — ein Wahnsinns-Beispiel für sprichwörtliches “Out-of-the-box Thinking”.</p>
<h3 id="toc-peter-purgathofer-the-radical-portfolio">Peter Purgathofer: The radical portfolio</h3>
<p>Peter Purgathofer ist ein Mann der Theorie und der Praxis. Er stellte sein “Radical Portfolio” vor: als Universitätsprofessor macht sich Purgathofer nämlich weit mehr Gedanken über Didaktik als die meisten seiner Kollegen, und aus seinen Beobachtungen zieht er durchaus radikale Schlüsse:</p>
<blockquote><p>You can either pass a test or your can learn something. Not both. We’re trying to reconcile those.</p></blockquote>
<p>In seiner Vorlesung, so Purgathofer, will er seinen Studenten 5 grundlegende Prinzipien vermitteln. Laut den Evaluationsergebnissen gelte er als sehr guter Vortragender (was jeder, der mal eine Purgathofer-Vorlesung besucht hat, aus eigener Erfahrung bestätigen kann), außerdem bemühe er sich um interessante Gestaltung. Da drängt sich natürlich die Frage auf: Lernen Studenten bei “guten” Vortragenden mehr? Laut Peter Purgathofer nicht; die wirkliche Stärke liegt im interaktiven Lernen, und nicht in der Optimierung des Frontalvertrags.</p>
<div align="center" style="padding-bottom:15px;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/tedx-3.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[21606]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/tedx-3-600x552.jpg" alt="tedx 3 600x552 TEDx Pannonia: Inspiration mitten im Burgenland" title="Peter Purgathofer" width="600" height="552"  style="border:1px solid orange;" /></a></p>
<p><small>Peter Purgathofer setzt <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">Social Media</a> in seiner Vorlesung ein — auf beindruckend komplexe Weise und mit überzeugenden Resultaten.</small></div>
<p>Purgathofer setzt verschiedene, an seine didaktische Methode und die Inhalte seiner Vorlesung angepasste Tools an, beispielsweise eine Art <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/twitterwall/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Twitterwall">Twitterwall</a>, über die Studenten schon während der Vorlesung miteinander diskutieren. Die Idee mag Anhänger klassischer Vorlesungsformate geradezu absurd erscheinen, denn schließlich soll der Student ja nicht vom Vortrag des Professors abgelenkt werden! Oder vielleicht doch? Entspricht womöglich diese “Spaltung” unserer Aufmerksamkeit, diese gänzlich neue Art, auf verschiedenen Wegen Information und Meta-Information aufzunehmen, diese Fragmentierung der Linearität einer grundlegend veränderten Kommunikationssituation?</p>
<p>Social Media bleibt bei Peter Purgathofer nicht auf den Live-Einsatz während der Vorlesung beschränkt: anstatt einer Abschlussprüfung müssen die Teilnehmer im Lauf des Semesters diverse Übungen absolvieren, die wiederum im Double-Blind-Verfahren von Kollegen bewertet werden. Bewertet wird anhand eines Punktesystems — und Punkte gibt’s nicht nur für die Übungen selbst, sondern auch für sinnvolle Beiträge zur Weiterentwicklung des eLearning Systems. Seit 2 Jahren setzt Purgathofer dieses Crowd-gestützte Lernen ein, und zwar mit durchschlagendem didaktischem Erfolg. Somit erhärtete er eine Vermutung, die ich schon lange hege: der Erfolg internetgestützter didaktischer System hängt nicht in erster Linie von der Elaboriertheit oder dem Feature-Reichtum der jeweiligen Plattform ab, sondern von einer sinnvollen Integration ins didaktische Gesamtkonzept.</p>
<div align="center" style="padding-bottom:15px;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/tedx-7.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[21606]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/tedx-7-600x328.jpg" alt="tedx 7 600x328 TEDx Pannonia: Inspiration mitten im Burgenland" title="Abschlussrunde" width="600" height="328" style="border:1px solid orange;" /></a><br />
<small>Zum Abschluss der Konferenz standen alle gemeinsam auf der Bühne.</small></div>
<p>Social Media bedeutet in erster Linie, das betone ich immer wieder in meinen eigenen Vorträgen und Workshops, das Dialoge, die bisher nur offline stattgefunden haben, sich mittlerweile auch im Netz abspielen. Natürlich diskutierten Studenten immer schon vor, nach und manchmal auch während der Vorlesung die Ideen und Informationen, die ihnen ihr Professor lieferte, völlig unabhängig vom Internet. Selbstverständlich war “soziales Lernen”, also der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/austausch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Austausch">Austausch</a> mit den Mitstudenten, Gruppenarbeiten, gemeinsame Forschungsprojekte etc., seit jeher ein zentraler Bestandteil des didaktischen Prozesses. Wir betreten hier also keinesfalls völliges Neuland, aber die Technologien, die wir mittlerweile zur Verfügung haben, können diesen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/austausch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Austausch">Austausch</a> sehr effektiv unterstützen, intensivieren und dokumentieren.</p>
<div align="center" style="padding-bottom:15px;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/tedx-4.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[21606]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/tedx-4-600x368.jpg" alt="tedx 4 600x368 TEDx Pannonia: Inspiration mitten im Burgenland" title="Mark Kramer" width="600" height="368"  style="border:1px solid orange;" /></a><br />
<small>Mark Kramer</small></div>
<h3 id="toc-tedx-pannonia-da-capo">TEDx Pannonia: Da Capo!</h3>
<p>Nochmals ein riesengroßes Kompliment an alle Organisatoren und Mitarbeiter — danke für einen großartigen, inspirierenden Tag! Ich freue mich, dass Manuel, Katzi und Hermann bereits fest mit der TEDx Pannonia 2011 rechnen — und eines kann ich euch jetzt schon androhen: bei der nächsten Auflage bewerbe ich mich für einen Vortrags-Slot <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog1.gif' alt="frog1 TEDx Pannonia: Inspiration mitten im Burgenland" class='wp-smiley' title="TEDx Pannonia: Inspiration mitten im Burgenland" /> </p>
<div align="center" style="padding-bottom:15px;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/tedx-2.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[21606]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/tedx-2-600x323.jpg" alt="tedx 2 600x323 TEDx Pannonia: Inspiration mitten im Burgenland" title="Blick von oben" width="600" height="323" style="border:1px solid orange;" /></a><br />
<small>Blick von der Terasse auf den Villa Vita Park</small></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Symposium: Digitales Managen</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 21:56:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 24. September 2010; 10:00 bis 19:00. ] Der Leiter der Hauspost spielt schon wieder stundenlang "Farmville" - fast hätte ihn die elektrische Post um seinen Job gebracht, aber die eBay Eil-Pakete des Marketingleiters, der in seinem Eckbüro Orchideen züchtet, werden sich wohl auch auf absehbare Zeit noch nicht durch Datenleitungen quetschen lassen. Was lässt sich digitalisieren, was nicht? Jan A. Poczynek und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">24. September 2010</td></tr><tr><td class="ec3_start">10:00</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">19:00</td></tr></table><p>Der Leiter der Hauspost spielt schon wieder stundenlang “Farmville” — fast hätte ihn die elektrische Post um seinen Job gebracht, aber die eBay Eil-Pakete des Marketingleiters, der in seinem Eckbüro Orchideen züchtet, werden sich wohl auch auf absehbare Zeit noch nicht durch Datenleitungen quetschen lassen. Was lässt sich digitalisieren, was nicht? Jan A. Poczynek und die Beratergruppe Neuwaldegg beim Symposium <a href="http://blog.poczynek.org/2010/07/digitales-managen-symposium-in-wien.html" class="liexternal">digitales managen</a> stellen die Frage einen Deut spezifischer: “Wie verändern <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a>, Twitter &amp; Co. Entscheidungen und Kommunikation Unternehmen?”</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/neuwaldegg1.jpg" alt="neuwaldegg1 Symposium: Digitales Managen" title="Piratengruppe Neuwaldegg" width="600" height="450" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Dass Social Networks ein Dialogmedium sind, das ausnehmend direktes und durchwegs nicht immer erwünschtes Feedback auf direktem Weg notfalls auch bis in die Chefetage befördert, musste schon so mancher Pressespreche auf die harte Tour lernen. Überhaupt stellen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">Social Media</a> Strategien hohe Anforderungen an die interne Kommunikation und zweifellos auch an die Nerven der EDV, die wirklich besseres zu tun hat, als was auch immer man gerade von ihr braucht.<span id="more-20685"></span></p>
<p>Auf der mindestens elegischen Terrasse am Kahlenberg werden die Teilnehmer des Symposiums nicht nur Vorträge von Bernhard Heinzlmaier, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/dieter-rappold/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Dieter Rappold">Dieter Rappold</a>, Walter Reiter, Luca Hammer und anderen social-media kompetenten Vortragenden hören, sondern die wichtigsten Fragestellungen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interaktiv/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with interaktiv">interaktiv</a> bearbeiten. Jan hat mich unter Androhung außergewöhnlich kreativer Session-Gestaltung eingeladen — ich freue mich auf einen Hands-On Tag und hoffe auf die rege Beteiligung von Legosteinen, mit denen ich übrigens im Rahmen der <a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-04/identitat09-fotos-und-konferenzberichte/" class="liinternal">Identitat-Konferenz</a> schon mal am Kahlenberg gespielt hab.</p>
<p>Begleitend zur Veranstaltung hat Jan eine <a href="http://blog.poczynek.org/2010/08/blogparade-digitales-managen.html" class="liexternal">Blogparade</a> einberufen, bei der es nicht bloß Backlinks, sondern auch 3 Eintrittskarten im Wert von je €290,- hagelt! Ich bin schon spät dran, Sie, lieber potentieller Gewinner, sind noch mehr in Eile: am 10. September ist Blog-Paradenschluss, bis dahin sollte Ihr Beitrag zu einer der folgenden Fragen online sein:</p>
<blockquote><p>Wie wird sich das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/web-20/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Web 2.0">Web 2.0</a> und die Social Media Kommunikationskultur in Zukunft in Unternehmen auswirken?<br />
Welche Erfahrungen haben Sie selbst mit Social Media (in Unternehmen) gemacht?<br />
Wie steht es um die viel beschriebene Kluft zwischen Digital Natives und älteren Generationen?<br />
Welche Chancen oder Risiken für Unternehmen und das Management sehen Sie (kommen)?</p></blockquote>
<p>Die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/antwort/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Antwort">Antwort</a> auf die erste Frage liegt auf der Hand: katastrophal, verdummend und ersten Endes kulturschädigend wie jede neue Medientechnik — fragen Sie bloß mal Frank Schirrmacher! Letzte Reste von Respekt vor Cheffe werden dahinschmelzen wie Beamtenforellen im Hochofen, denn wie schon ein alter Indianerhäuptling aus dem Silicon Valley sagte: erst wenn das letzte Fotoalbum gelöscht, der letzte Videotag entfernt, das letzte Status-Update ent-empfohlen und der letzte Foursquare-Checkin nicht mal stattgefunden hat, werdet ihr Reputation Manager erkennen, dass ihr auf den Google-Cache keinen Zugriff habt!</p>
<p>Über die zweite Frage kann ich nicht viel sagen, da Facebook bei uns im datadirt media group Büro gesperrt ist, da sich in der täglichen Berufspraxis zeigte, dass letztendlich doch zu viel Torrent-Download-Bandbreite verloren geht. Bei der dritten schießen mir die Tränen in die LCD-roten Augen, aber was soll’s! Versteh einer diese Kiddies mit ihren Ei-Gädgschetz… diese ganzen neumodischen Apps werden eine ordentliche IRC-Session mit Livecam niemals ersetzen können!</p>
<p>Ernst wird’s dagegen bei der letzten Frage, denn dem Management ebenso wie dem Unternehmen drohen neue, unvorstellbare Gefahren und Risiken: Totalreinfälle bei Produktneueinführungen, multinationale Schauprozesse mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/crowd/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with crowd">crowd</a>–forced flash-mobbed Logo-Verbrennungen, virtuelle rohe Eier an der firmeneigenen Mafia Wars Hausfront — das sind noch die harmlosesten Szenarien. Aber ein echter Manager des 21. Jahrhunderts braucht diesen unmittelbaren Kundendruck, denn spätestens seit der vorletzten Bankenkrise sind Börsen total unglaubwürdig.</p>
<p>Sie denken, es kommt alles anders? Auf zur Blogparade, und vielleicht bauen wir am 24. September gemeinsam eine bessere, neue Managementwelt auf. Vorzugsweise aus Legosteinen! </p>
<div align="center"><a href="http://blog.poczynek.org/2010/08/blogparade-digitales-managen.html" class="liimagelink"><img title="Blogparade Digitales Managen" src="http://www.poczynek.org/downloads/DigitalesManagenBlogparade_432x180.jpg" alt="DigitalesManagenBlogparade 432x180 Symposium: Digitales Managen" style="border:1px solid orange;" /></a></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Wiener Runde Podcast: Sacrebleu! Die Sommerpause ist vorüber</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 16:41:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Sommerpause ist vorüber, und trotz Dreierbesetzung hatte die Wiener Runde im aktuellen Podcast jede Menge nachzuholen. Viel Vergnügen mit den aktuellen News aus der weiten Onlinewelt!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lange dauerte die Sommerpause der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wiener-runde/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wiener Runde">Wiener Runde</a>. Erst urlaubte die eine, dann war der andere kurz mal weg und schon verflog der Sommer schneller als diese <a href="http://www.break.com/epic-fails/wicked-tandem-motorcycle-stunt-fail.html" class="liexternal">tapfere junge Dame vom Motorrad</a> (Außer ein paar blauen Flecken ist zum Glück nix Gröberes passiert — hoffentlich können wir selbiges in einigen Wochen auch über die Wien-Wahl sagen.) Viel gar Seltsames gibt es zu berichten, vom Sturm der Digg-User auf Version 4 bis zu faulen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/apple/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Apple">Apple</a> Früchten. Enjoy!</p>
<div class="wienerrunde">
[Im Original-Posting finden Sie an dieser Stelle ein Audio-Snippet.]</p>
<p><a href="http://www.wienerrunde.at/2010/09/03/wiener-runde-2010-09-03-nach-der-sommerpause/" class="liexternal">Links zum Podcast auf Wienerrunde.at</a>   <a href="http://www.wienerrunde.at/wp-content/uploads/2010/09/wienerrunde_20100903.mp3" class="liexternal">Download</a><br />
<span class="wrsmall">mp3, 45 Mbyte [rechte Maustaste und “speichern unter”]</span></div>
<p><span id="more-20305"></span></p>
<p>Zum herbstlichen Auftakt traten wir heute übrigens nur in Triple-Besetzung an — ein beträchtlicher Teil der Netzradiobande hängt bei der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ars-electronica/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ars electronica">ars electronica</a> in Linz rum, Heinz muss sich immer noch von seiner <a href="http://www.facebook.com/album.php?aid=258543&#038;id=609900358&#038;fbid=471295635358" class="liexternal">Style-Session</a> erholen und so sind wir heute vor die Mikros getreten: Es schnakten Host Michi Kamleitner, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">Social Media</a> Queen Judith Denkmayr und der Generalsekretär des <a href="http://internetrat.at" class="liexternal">ÖIR</a>, also meine Wenigkeit.</p>
<p>Wie in der Sendung erwähnt, werden wir ab sofort wieder uns Unmöglichstes tun, um die “Shark Hour” am Freitag von 16:00 bis 17:00 wieder fix wöchentlich abzuhalten  — vorerst mal ein wunderschönes Wochenende und weiterhin frohes Sharen!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ritchie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ritchie">Ritchie</a> Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Die Kleiderbauer-Blogger-Klage: Social Media Krisen-PR zum Mitlernen</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2010-08/die-kleiderbauer-blogger-klage-social-media-krisen-pr-zum-mitlernen/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 18:22:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kleiderbauer, here come the horns: warum man Blogger im Jahr 2010 besser nicht mehr verklagen sollte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich persönlich kaufe nicht bei Kleiderbauer ein. Keine Ahnung, ob mir die Klamotten dort gefallen würden, aber eines weiß ich ganz sicher: in den letzten 100 Jahren hat die Textilindustrie unglaubliche Fortschritte bei der Herstellung von Kunstpelz gemacht. Und ich habe auch rein gar nichts gegen die sinnvolle Nutzung von Tierpelzen. Auf meinem Schreibtischsessel liegt ein Lammfell, das ich von einem befreundeten Bio-Züchter gekauft habe, aber: Pelztierzucht muss wirklich nicht sein, Händler, die diese widerwärtige Art der Pelzproduktion durch Einlistung ins Sortiment unterstützen, will ich nicht unterstützen.</p>
<p>Aber weil’s in diesem Beitrag — zumindest indirekt — schon wieder mal um Martin Balluch geht, muss ich an dieser Stelle auch festhalten, dass ich “Tierschutzaktionen”, die in illegalen Aktionen münden, vehement ablehne. Der “radikale Tierschützer” bzw. seine Organisation wurden bekanntlich nach dem sogenannten “Mafiaparagraphen” angeklagt, die Staatsanwaltschaft unterstellte die Gründung einer kriminellen Organisation. Dies sorgte für ausgiebigen Medienrummel, den auch die Grünen für sich auszuschlachten suchten, indem sie Baluch auf ihre Kandidatenliste für die NR-Wahlen setzen. Soviel zur Vorgeschichte, deren Opfer kürzlich ein <a href="http://diewahrheit.at/" class="liexternal">videobloggender Kollege</a> wurde: Er publizierte auf seinem Blog ein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interview/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interview">Interview</a> mit einem der Anwälte der “Tierschützer”, in dem dieser vermutlich unrichtige Aussagen über die Firma Kleiderbauer tätigte. Diese kontert mit einem Anwaltsbrief, was weiter passiert, hat <a href="http://www.baeck.at/blog/2010/08/04/schaem-dich-kleiderbauer/" class="liexternal">Gerald</a> sehr treffend zusammengefasst:<span id="more-19161"></span></p>
<blockquote><p>Leider gibt der Blogger der anwaltlichen Einschüchterung durch Kleiderbauer nach, geht einen Vergleich ein und sitzt jetzt auf seinen Anwaltskosten und 5.000 Euro Entschädigung, die er an Kleiderbauer bzw. deren Anwälte zahlen muss. Meiner Meinung nach hätte man vorher schon an die Öffentlichkeit gehen und das Vorgehen Kleiderbauers enthüllen müssen, jetzt ist das leider zu spät. Jetzt ruft <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/joerg-wipplinger/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Jörg Wipplinger">Jörg Wipplinger</a>, so heißt der Blogger, zu spenden auf, was letztlich hieße, Geld an Kleiderbauer zu überweisen.</p></blockquote>
<p>Achtung: im <a href="http://diewahrheit.at/video/blogger-in-not" class="liexternal">Spendenaufruf</a> kommen extrem süße kleine Hunde vor. Sagen Sie nachher bloß nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt, wenn Sie sofort Ihre Paypal-Adresse zücken:</p>
<div align="center" style="margin-bottom:15px;"><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://diewahrheit.at/wp-content/mediaplayer-viral/player-licensed.swf" width="580" height="330" style="undefined" id="ply" name="ply" bgcolor="#FFFFFF" quality="high" allowfullscreen="true" allownetworking="all" allowscriptaccess="always" flashvars="file=http://diewahrheit.at/wp-content/videos/spendenaufruf.flv&amp;width=580&amp;height=330&amp;autostart=false&amp;repeat=list&amp;linkfromdisplay=true&amp;linktarget=_self&amp;javascriptid=delfivideo&amp;enablejs=true&amp;shownavigation=true&amp;allownetworking=true&amp;plugins=adtonomy,drelated&amp;adtonomy.config=http://diewahrheit.at/wp-content/mediaplayer-viral/config.xml&amp;drelated.dxmlpath=http://diewahrheit.at/wp-content/mediaplayer-viral/drelated/relatedclips.xml&amp;drelated.dposition=bottom&amp;drelated.dskin=http://diewahrheit.at/wp-content/mediaplayer-viral/drelated/skins/grayskin.swf&amp;drelated.dtarget=_self&amp;stretching=uniform"></embed></div>
<p>Bleibt also die Frage, was man nun noch tun kann — auch da hat Gerald ein paar gute Vorschläge:</p>
<blockquote><p>Nachdem die Sache juristisch gelaufen ist, hilft es nur noch, die Praktiken von Kleiderbauer weiter zu verbreiten, seinen Nachbarn zu erzählen, auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a> posten, twittern, bloggen und vielleicht sogar der Krone einen Leserbrief schreiben. Vielleicht kommt man dort ja noch zu Besinnung, wenn der öffentliche Druck etwas stärker wird.</p></blockquote>
<h2 id="toc-lernen-wir-doch-was-daraus">Lernen wir doch was daraus!</h2>
<p>Wenn ich <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">Social Media</a> Workshops halte, sind <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/best-practices/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Best Practices">Best Practices</a> und Beispiele aus der jeweiligen Branche immer sehr gefragt. Die KBBK (“Kleiderbauer-Blogger-Klage”) stellt eine mit Sicherheit nicht willkommene, aber doch sehr lehrreiche Blaupause für die riskanteste aller Eskalationsstrategien dar, ein How-not-to aus dem noch zu verfassenden Lehrbuch.</p>
<p>Was sagen die Klage und der anschließende Vergleich über Kleiderbauers Online-Strategie eigentlich aus? Als Außenstehender ist es natürlich unmöglich zu beurteilen, ob die Initiative von der Rechtsabteilung ausging, oder ob so etwas wie eine “Risikofolgenabschätzung” und eine Abstimmung mit der Marketing/PR-Abteilung geschah. Dass Abmahnungen und Klagen gegen Blogger sehr schnell sehr weite Kreise ziehen können, haben Beispiele aus Deutschland schon vor Jahren gezeigt — und Google vergisst zwar, aber wenig und langsam. Wenn im Jahr 2010 ein Unternehmen rechtliche Schritte gegen einen Blogger einleitet, dann muss es auf jeden Fall mit einem “Shitstorm” mittlerer Ausprägung rechnen. Unabhängig von der Berechtigung solcher Klagen kommt hier ein nicht zu unterschätzendes Brainscript zum Tragen:</p>
<h3 id="toc-david-gegen-goliath">David gegen Goliath</h3>
<p>Dass 99% aller Blogger, wenn sie denn Ferraris fahren, diese nicht durch ihre Werbeeinkünfte finanzieren, hat sich mittlerweile ausreichend herumgesprochen. Und wie Jörg es im Video so treffend formuliert: eine Links– ist keine Rechtsabteilung. Da steht auf der einen Seite der “Moloch” Unternehmen mit seinem viele Spezialisten, seinen endlos scheinenden Anwaltsressourcen, und auf der anderen Seite der kleine, hilflose Blogger: er muss sich sehr genau überlegen, ob er es denn überhaupt riskieren sollte, einen Anwalt einzuschalten, um die zu erwartenden Kosten nicht zusätzlich explodieren zu lassen.</p>
<p>Ich will mit dieser überspitzten Darstellung sagen: hier herrscht ein Ungleichgewicht, das a priori erst mal jedem Unternehmen sehr schlechte Karten in die Hand gibt, und zwar völlig unabhängig von der möglichen Berechtigung einer Klage. Und deshalb behaupte ich: letztendlich steigt, so unangenehm und schwierig die Bezahlung der geforderten Summe für den einzelnen Blogger auch sein mag, immer das Unternehmen als Verlierer aus dem Ring dieser kommunikativen Krise. Denn innerhalb weniger Tagen greifen Gerald, ich und viele weitere bloggende Kollegen die Geschichte auf, wir verlinken uns gegenseitig und im Nu hat Kleiderbauer einen langfristigen, negativen Medienwert “eingekauft”, der am freien Markt weit mehr kostet als ein paar Anwaltsstunden.</p>
<h3 id="toc-was-kann-man-besser-machen">Was kann man besser machen?</h3>
<p>Die individuelle Situation verklagter Blogger ist in der Regel eine sehr schwierige. Diese konkreten Fälle könnten durch verschiedene Maßnahmen abgefedert werden: so wäre einerseits eine Blogger-spezifische Rechtsschutzversicherung ebenso denkbar wie ein Verein, welcher der Finanzierung eines Rechtsbeistands dient. Ich möchte allerdings im abschließenden Teil dieses Artikels über die andere Seite schreiben: wie können Unternehmen derartige Situationen vermeiden, was hätte Kleiderbauer anders machen können?</p>
<p>Ein Unternehmen könnte auf die Idee kommen, die unliebsamen Informationen einfach zu ignorieren und zu hoffen, dass sie irgendwann wieder verschwinden — zweifellos keine befriedigende Lösung. Verfrüht zum Anwaltsbrief zu greifen kann aber noch kontraproduktiver als Untätigkeit sein. Wie überall im Web 2.0 lautet das Zauberwort auch hier <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/dialog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Dialog">Dialog</a>: wer erst mal freundlich, aber bestimmt anfragt und den Betreiber des jeweiligen Blogs darauf hinweist, dass nach Unternehmensmeinung ein rechtliches Problem mit einem Beitrag besteht, wird in den meisten Fällen auf offene Ohren stoßen. Wie aus dem oben Geschriebenen hervorgeht, ist Bloggern selbst ja durchaus klar, dass sie auf juristischer Ebene mit hoher Wahrscheinlichkeit den (ausgesprochen teuren) Kürzeren ziehen. Sollte der Blogbetreiber keinerlei Gesprächsbereitschaft zeigen, bleibt als ultimativer Eskalationsweg ja immer noch der Weg über die Gerichte.</p>
<p>Ob man sich im Falle einer außergerichtlichen Einigung auf die Entfernung eines bestimmten Beitrags(teils) oder auf eine Gegendarstellung einigt, wird im Einzelfall zu entscheiden sein. Eine “friedfertige” Einigung kann, und darüber müssen sich Unternehmen mittlerweile klar sein, beiden Seiten jede Menge Ärger ersparen. Die meisten Blogs mögen im Vergleich zu hiesigen ÖWA-Plattformen tatsächlich Mikromedien sein  — die aber in Summe dennoch beträchtliche Reichweiten (und ungleich bessere Platzierungen im Google-Index) als alle Tageszeitungs-Artikel erreichen.</p>
<p>Noch ein Phänomen der Informationsgesellschaft zeigt die KBBK einmal mehr in aller Deutlichkeit auf: die Zyklen der technologischen Information haben die Zyklen der Gesetzgebung längst überholt. Mediengesetzgebung geht von Old Media aus, von Verlagshäusern und Rundfunkanstalten. Der medientechnologische Wandel der letzten Jahre hat in den juristischen Rahmenbedingungen keinerlei Niederschlag gefunden — und ich fürchte, das wird auch noch eine Weile so bleiben. (Vergessen wir nicht: weite Teile der österreichischen Verfassung stammen aus dem vorvorigen Jahrhundert.)</p>
<h3 id="toc-3-12-tipps-an-kleiderbauer">3 1/2 Tipps an Kleiderbauer</h3>
<p>Ein Wort zur Güte: ich bin nicht Ihr Social Media <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/berater/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Berater">Berater</a>, sonst hätten Sie Jörg Wipplinger hoffentlich nicht verklagt. Aber nehmen wir mal an, ich hätte die hypothetische Aufgabe, Schadensbegrenzung zu betreiben, dann würde ich Ihnen folgendes raten:</p>
<ul>
<li>Rufen Sie Jörg Wipplinger an. Bieten Sie ihm an, auf Ihre finanziellen Forderungen zu verzichten.</li>
<li>Schlagen Sie ihm stattdessen vor, ein gemeinsames Video aufzunehmen — lassen Sie jemanden aus Ihrer PR– oder Marketingabteilung vor der Kamera mit Jörg sprechen. Erklären Sie bei dieser Gelegenheit unbedingt, was Sie zur Klage bewogen hat und welche Aussagen des Tierschützer-Anwalts Ihrer Meinung nach falsch waren.</li>
<li>Sie haben jetzt jede Menge Aufmerksamkeit — und die wird in den nächsten Tagen noch stetig ansteigen. Nutzen Sie die Gelegenheit, eine positive Botschaft zu verbreiten, zeigen Sie, dass Ihr Unternehmen sein Tun und Lassen argumentieren kann, und dass Sie es nicht nötig haben, Ihre Kritiker mit juristischen Mitteln zu “bezwingen”.</li>
<li><small>Und wenn Sie mir persönlich einen Gefallen tun wollen: hören Sie bitte endlich auf, das Zuchtpelz-Zeugs zu verkaufen. Ich verspreche, dass ich dann auch mal zu Ihnen einkaufen komme.</small></li>
</ul>
<hr /><small>Copyright © 2010 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ritchie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ritchie">Ritchie</a> Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sich Freunde sichern: SocialSafe Backup für Facebook</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2010-07/sich-freunde-sichern-socialsafe-backup-fuer-facebook/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 21:14:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Social Safe ist ein simpler kleiner Helfer, der Heavy Facebook User ruhiger schlafen lässt: das Programm erstellt ein Backup der eigenen Accountdaten und sagt auch Bescheid, wenn aus Freunden Fremde werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>“Mögen andere User sich um die Entfernung ihrer Daten aus Facebook sorgen, du, glücklicher Geek, mach lieber regelmäßig Backups!” Quasi die Gegenthese zur <a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-01/social-media-sterbehilfe-untersagt/" class="liinternal">Social Media Suicide Machine</a> stellt <a href="http://www.socialsafe.net" class="liexternal">SocialSafe</a> dar: das Backup-Tool für Facebook-Accounts entspringt einer Kooperation der beiden britischen Agenturen iBundle und 1minus1 — für günstige €2,48 nimmt das Adobe–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/air/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Air">Air</a> basierte Programm die Angst, eines Tages ganz ohne Freundesliste aufzuwachen.</p>
<p>Aber warum will man überhaupt sein Profil sichern? Zum einen, um im Fall einer möglichen Account-Sperre die wichtigsten Daten nach wie vor bei der Hand zum haben, zum anderen aber auch deshalb, weil SocialSafe eine nette Extra-Funktion mitbringt: das Tool speichert nach der ersten Vollbackup nur mehr inkrementelle Snapshots, zeigt die Differenzen zwischen zwei Backups und generiert so eine Art “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/chronik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Chronik">Chronik</a>” des eigenen Facebook-Accounts. Das folgende Video erklärt die Basics, viel mehr gibt’s zu dem schlanken Helferlein aber auch nicht zu sagen:</p>
<p><p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-07/sich-freunde-sichern-socialsafe-backup-fuer-facebook/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p><span id="more-10879"></span></p>
<p>Je nach Anzahl der Fotos dauert das erste Backup einige Minuten, ab dem zweiten Mal geht’s flott dahin. Speziell die “Lost friends” dürften so manchen User interessieren, den SocialSafe zeigt im Gegensatz zu den ganzen nervigen Spam-Applikationen tatsächlichen an, wer einem die Freundschaft auf Facebook gekündigt hat:</p>
<div align="center"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/07/socialsearch-large.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[10879]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/07/socialsearch-600.jpg" alt="socialsearch 600 Sich Freunde sichern: SocialSafe Backup für Facebook" title="SocialSafe" width="600" height="738" style="border:1px solid orange;" /></a></div>
<p>Das derzeit in der Version 1.2 verfügbare Programm ist noch recht neu, etliche Features stehen auf der Wunschliste: so kann man derzeit kein Voll-Backup manuell anstoßen, Messages und Videos fließen nicht in die Datensicherung ein und in meinem Fall wollte SocialSafe meine <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wall/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wall">Wall</a> nicht speichern. Aber das Team scheint sehr motiviert und hat den nächsten Release bereits in der <a href="http://www.socialsafe.net/blog/2010/07/05/do-we-need-an-export-button-for-everything/" class="liexternal">Pipeline</a>:</p>
<blockquote><p>We are however continuing our work to fully utilize Facebook’s apis so that you can export/backup all that you have created for your Facebook .. and expanding SocialSafe’s capabilities to include the backing up of your data on other social networks. But <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/it/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with IT">it</a>’s not just about backing up. <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/it/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with IT">It</a> would be very easy for us to simply export everything into one unreadable file and store <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/it/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with IT">it</a> somewhere on your computer as a backup, but what use is that if you can’t view <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/it/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with IT">it</a>? We have been working busily over the last few months on a better way to view this backed up information.</p></blockquote>
<h3 id="toc-social-backups-in-die-wolke">Social Backups in die Wolke</h3>
<p>Wer dagegen der eigenen Festplatte misstraut, Backups lieber in der Cloud speichert, automatisch ausführt und neben Facebook auch noch Twitter, FlickR und einige Accounts mehr vor dem digitalen Nirvana bewahren möchte, kann auch einen Blick auf <a href="http://www.backupify.com/" class="liexternal">Backupify</a> werfen: in der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gratis/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with gratis">Gratis</a>–Version gibt’s immerhin 2 Gigabyte S3 Speicher, 10GB kosten $40 pro Jahr. Allerdings konnte ich selbst bei genauerer Durchsicht der Homepage nicht feststellen, welche Daten backupify überhaupt in die Sicherung einbezieht, zudem speichert der Dienst XML-Rohdaten, mit denen man im Ernstfall wohl nicht besonders viel anfangen kann. Für ein nicht besonders durchdachtes Projekt spricht übrigens auch folgende FAQ-Antwort auf die Frage “how do I restore my data if I lose it?”</p>
<blockquote><p>It depends on the account. For something like Flickr, we can restore your account to a state very similar to what it was before you lost it. This isn’t yet automated, so our programmers will have to do it manually for you. For something like Twitter, we can’t time stamp a tweet so we can never really restore you account. The best we can do is re-tweet everything for you at one time, but your followers would probably hate that. If you have specific questions about specific services, email us and we can answer them for you.</p></blockquote>
<p>Da find ich SocialSafe sowohl praktischer als auch praxigerechter — und weil der Nikolaus wohl auch 2010 keine native Exportfunktion bringen wird, lohnt sich die Lizenez allemal. Wo bekommt man heutzutage noch bis zu 5.000 Freunde für den Gegenwirt eines Glas Weins auf den eigenen Rechner?</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Video: Was im Web 2.0 Recht ist</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 12:32:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 1. Juli war ich bei Vite zu Gast, einen Rückblick auf die Veranstaltung gibt's im aktuellen Videopodcast der Vienna IT Enterprises.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 1. Juli war ich gemeinsam mit RA Hermann Schwarz bei VITE — <a href="http://www.vite.at/" class="liexternal">Vienna IT Enterprises</a> — <a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-06/vite-event-facebook-recht-ist-nicht-faustrecht/" class="liinternal">zu Gast</a>. Den folgende Videopodcast produzierte Feinkost Media im Anschluss an die Veranstaltung:</p>
<p><p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-07/video-was-im-web-2-0-recht-ist/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p><span id="more-4319"></span></p>
<p>Weitere Social Media Inputs gibt Vite <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/unternehmen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Unternehmen">Unternehmen</a> nach der Sommerpause: am 7. Oktober gestalten <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/robert-lender/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Robert Lender">Robert Lender</a>, Robert Harm, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/werner-reiter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Werner Reiter">Werner Reiter</a>, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gerald-baeck/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gerald Bäck">Gerald Bäck</a> und ich gemeinsam mit Vite einen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/workshop/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Workshop">Workshop</a> zum Thema “Social Media für Unternehmen” — Details folgen!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ritchie-pettauer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ritchie Pettauer">Ritchie Pettauer</a> / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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