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	<title>datenschmutz &#187; Stanislaw Lem</title>
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		<title>überklang wird 50 und ehrt Philip K. Dick</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jun 2008 09:30:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Überklang Podcast feiert seine 50. Ausgabe mit einem Tribut an Philip K. Dick.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/06/ueberklang.jpg" alt="ueberklang überklang wird 50 und ehrt Philip K. Dick" title="ueberklang50" width="150" height="43" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" />Der großartige <a href="http://ueberklang.net/" class="liexternal">überklang podcast</a> feiert am 22. Juni seine 50. Sendung — und die ist niemand geringerem gewidmet als “unserem ewigsten Lieblingsschriftsteller <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/philip-k-dick/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Philip K. Dick">Philip K. Dick</a>”, wie Sendungsmacher Dr. Nachtstrom schreibt. Schriftstellerkollege Stanislaw <a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-11/bruit-referenziert-stanislaw-lem/" class="liinternal">Lem</a> stand ja schon mal im Zentrum einer Sendung — außerdem liegt die Verbindung von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/science-fiction/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Science Fiction">Science Fiction</a> und elektronischer Musik ja wirklich nicht sehr fern.</p>
<p>Die Sendung selbst bleibt allerdings nicht das einzige Präsent: zeitgleich erscheint am 22. Juni der erste bruit-Labelsampler. Zum Launch des netlabels der Brandner-Brothers hab ich vor einiger Zeit ein <a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-07/bruit-gert-und-nachtstrom-im-interview/" class="liinternal">Interview</a> geführt, inzwischen weist der Katalog bereits ein recht umfangreiches <a href="http://www.bruit.at/" class="liexternal">Portfolio</a> auf. Auf dem erwähnten Sampler werden sich 19 KünstlerInnen, von Pita bis Karlheinz Essl, dem Phänomen Dick nähern, dessen Geschichten als Inspirationsquelle der Musik fungierten. Ich bin schon sehr gespannt auf das Album — sobald ich reingehört hab, folgt die Review.</p>
<h2 id="toc-ber-philip-k-dick">Über Philip K. Dick</h2>
<p>Philip K. Dick neben <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/stanislaw-lem/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Stanislaw Lem">Stanislaw Lem</a> als einen der Väter der modernen Science Fiction zu bezeichnen, stellt keine Übertreibung dar: in der Tat dürfte es weitaus schwieriger fallen, einen SF–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/film/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Film">Film</a> der letzten 20 Jahr zu finden, der in keinster Weise vom komplexen Gedankengut dieses Autors zumindest inspiriert ist. Doch im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen steht bei Dick nie die Technologie im Fokus der Story. Der Amerikaner, Zeit seines Lebens reichlich versorgt mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/drogen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Drogen">Drogen</a> *und* psychischen Problemen (hell of a combination), interessierte sich herzlich wenig für die Faszination der Raumfahrt: seine Dramen, Mini-Epen und Short Stories sind kluge, detailreich gezeichnete Psychogramme seiner Hauptdarsteller. In der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/differenz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Differenz">Differenz</a> zu außerirdischen Rassen, zu unbegreiflichen Handlungsmustern geht Dick der alten Frage nach “Was ist der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/mensch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Mensch">Mensch</a>?” Hoffen dürfen seine Protagonisten im allgemeinen nämlich recht wenig: Blade Runner, dank der Verfilmung wohl Dicks bekannteste Short Story, stellt konsequent die Frage nach Identität(skonstruktion) — leider bemerkt Harrison Ford nur im Directors Cut ganz am Ende, dass er selbst, der Androidenjäger, ein künstlicher <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/mensch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Mensch">Mensch</a> ist — und flieht mit Rachel.</p>
<div align="center"><object classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://fpdownload.macromedia.com/get/flashplayer/current/swflash.cab" id="Player_d620c2b4-9b27-45ff-8e68-1a84860c3fdd"  WIDTH="500px" HEIGHT="175px"><param NAME="movie" VALUE="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwusbsti-21%2F8010%2Fd620c2b4-9b27-45ff-8e68-1a84860c3fdd&#038;Operation=GetDisplayTemplate"></param><param NAME="quality" VALUE="high"></param><param NAME="bgcolor" VALUE="#FFFFFF"></param><param NAME="allowscriptaccess" VALUE="always"><embed src="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwusbsti-21%2F8010%2Fd620c2b4-9b27-45ff-8e68-1a84860c3fdd&#038;Operation=GetDisplayTemplate" id="Player_d620c2b4-9b27-45ff-8e68-1a84860c3fdd" quality="high" bgcolor="#ffffff" name="Player_d620c2b4-9b27-45ff-8e68-1a84860c3fdd" allowscriptaccess="always"  type="application/x-shockwave-flash" align="middle" height="175px" width="500px"></embed></param></object> <noscript><a href="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwusbsti-21%2F8010%2Fd620c2b4-9b27-45ff-8e68-1a84860c3fdd&#038;Operation=NoScript" class="liexternal">Amazon.de Widgets</a></noscript></div>
<p>Drogen als Differenz-Kriterium, als Nullsummenspiel der sozialen Identität, steht auch im Zentrum des Romans “A Scanner Darkly” (deutsch: Der dunkle Schirm), der vor zwei Jahren von Richard Linklater <a href="http://www.imdb.com/title/tt0405296/" class="liexternal">verfilmt</a> wurde. Der Mischung aus Realfilm und Animationstechnik gelingt es besser als den meisten Hollywood-Umsetzungen, die zugleich skurrile und hyperrealistische Welt des Autors einzufangen, ohne an erzählerischer Komplexität zu verlieren. Viele von Dicks Kurzgeschichten erschienen in amerikanischen SF-Periodika, ein großer Teil des Oeuvres findet sich derzeit nicht im Handel — ein akribischer Blick bei 2nd Hand Händler lohnt allemal.</p>
<p><strong>Spezialtipp für Wiener Dick Fans:</strong> Die Wiener Stadtbücherei betreibt eine Filiale im 22. Bezirks, nahe der Erzherzog-Karl-Straße. Dort gibt’s eine 70er-Jahre Hardcover-Ausgabe von Dicks Kurzgeschichten in, wenn ich mich recht entsinne, 20 Bänden. Und darin finden sich zahlreiche Stories, die sonst nirgends erhältlich sind: der lange Weg nach Transdanubien lohnt sich also allemal!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>bruit referenziert Stanislaw Lem</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Nov 2007 08:03:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der aktuelle Release des net lables bruit widmet sich einer Science Fiction Legende: Stanislaw Lem inspirierte Herwig Holzmann zu seinem sphärischen Longplayer Lem - das Album steht auf der Labelhomepage zum Gratis-Download bereit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/07/bruit.jpg' alt="bruit bruit referenziert Stanislaw Lem" style="float:left;border:1px solid gray;margin-top:3px;margin-right:6px;margin-bottom:2px;" title="bruit referenziert Stanislaw Lem" />Über <a href="http://www.bruit.at/" class="liexternal">bruit</a>, das Netz Label von Gert Brantner und Dr. Nachstrom, habe ich an dieser Stelle schon <a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-07/bruit-gert-und-nachtstrom-im-interview/" class="liinternal">mehrmals</a> <a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-07/netlabel-vorstellung-bruit-startet-am-morgen/" class="liinternal">berichtet</a>. Seit 11.11. steht der aktuelle Release des Neuzugangs Herwig Holzmann: die Literatur meines polnischen Science-Fiction Heroes <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/stanislaw-lem/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Stanislaw Lem">Stanislaw Lem</a> (herzliche Grüße an Ijon Tichy und Trurl!) fungierte als Inspirationsquelle für das Album <a href="http://www.bruit.at/?rid=10" class="liexternal">Lem.</a>. [Im Original-Posting finden Sie an dieser Stelle ein Audio-Snippet.]<br />
<span id="more-1442"></span></p>
<p>Unter dem Namen Photophob veröffentliche Holzmann in der Vergangenheit IDM/<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/electronica/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Electronica">Electronica</a> Produktionen auf den Labels Hive Records, Binkrsh, Earstroke und Laridae. Für sein aktuelles Oeuvre kombiniert er ambiente Soundscapes mit analogen Drones — das hört sich wunderbar sphärisch und erinnert in der Tat an ein Lem–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/hoerspiel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hörspiel">Hörspiel</a> ohne Textparts.</p>
<div align="center"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/11/lem.jpg' alt="lem bruit referenziert Stanislaw Lem" style="border:1px solid gray;" title="bruit referenziert Stanislaw Lem" /></div>
<p>Das Album steht wie alle bruit-Releases unter einer CC-Lizenz zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gratis/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with gratis">Gratis</a>–Download bereit. Und wer bisher mit dem Namen Lem nicht viel verbinden kann, dem sie auf jeden Fall auch die zweistündige <a href="http://www.ueberklang.net/more.php?id=33" class="liexternal">Spezialausgabe des Überklang-Podcasts</a> zu diesem Thema. Diesem Zitat kann ich mich nur anschließen:</p>
<blockquote><p>Für die aktuelle Ausgabe unseres Podcasts Überklang wagen wir uns an eine Würdigung des wichtigsten utopischen Schriftstellers aller Zeiten: <strong>Neben Stanislaw Lem (1921 — 2006) verblasst das gesamte Genre der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/science-fiction/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Science Fiction">Science Fiction</a> (mit Ausnahme des Werkes von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/philip-k-dick/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Philip K. Dick">Philip K. Dick</a>) zu einem bedeutungslosen, sinnlosen Nichts.</strong> In seinen zahlreichen Romanen zeigte Lem, wieviel Tiefgang utopische Visionen zu bieten haben, wieviel philosophischen Mehrwert man in spannende und unterhaltsame Zukunftsromane legen kann.</p></blockquote>
<p><a href="http://listening.at/files/bruit/archives/071111br7.zip" class="lizip">Direktdownload</a> [*.zip Archiv mit Artwork und ogg-Files]</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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