Eine brandneue Community für alle, die's in die Ferne zieht, befindet sich derzeit im geschlossenen Beta-Test: Tripwolf fungiert zugleich als Social Travel Guide und Reisplaner, der es sich primär zum Ziel gesetzt hat, seinen UserInnen einen multimedialen Eindruck potentieller Destinationen zu vermitteln: Reiseberichte lassen sich mit Sound, Fotos und Videos pimpen, ein Empfehlungssystem sorgt für den Insider-Mehrwert. Die Betreiber setzen dabei konsequent auf Personalisierung: persönliche Empfehlungen von Gleichgesinnten und spezifisch auf die eigenen Wünsche abgestimmte Tipps ersetzen den gewohnten "Einer-für-alle" Reiseführer. Und das Beste daran: für datenschmutz-LeserInnen gibt's 33 exklusive Einladungen für die Beta-Phase.
Wer neugierig geworden ist und einen genauen Blick auf Tripwolf werfen möchte, klickt hier und holt sich seinen Beta-Account:
Die Mischung aus Wiki-Editing und Social Network fühlt sich auf Anhieb sehr "convenient" an - die Usability-Verantwortlichen des Projekts haben hervorragende Arbeit geleistet. Bereits jetzt beinhält die Datenbank über 200.000 Points of Interest, die mit Google Maps verknüpft sind. Auf der babylonischen Habenseite finden sich Deutsch und Englisch, für schnellen Aufbau des eigenen Freundes-Netzwerks sorgt eine Facebook-Importfunktion. Besonders ortskundige Mitglieder, sogenannten "Trip Gurus", stehen allen Mitgliedern über die von ihnen betreuten POIs Rede und Antwort - derzeit werden bereits 100 Destinationen von solchen Guides betreut. Wer sich nicht sicher, wohin die Reise gehen soll, bekommt vom System Vorschläge, die vom eigenen "Social Graph" abhängen - den fertigen personalisierten Travelguide kann man anschließend auch ausdrucken.
Finanziert wird Tripwolf vom Start-Up Inkubator i5invest:
Tripwolf wurde von einigen Wienern, die sich in Manhattan befinden, gegründet und initiiert. Sebastian Heinzel, CEO & Co-founder, selbst ein Weltenbummler, managt das Team in New York, Wien, Budapest und San Francisco.
Der öffentliche Launch soll im Juni erfolgen, bis dahin haben die Macher noch einige Features in Planung: so soll die fertige Version unter anderem mit einer angepassten iPhone-Version und direkter Buchungs-Integration punkten. (Hoffentlich funktioniert die Seite auf meinem HTC ebenso gut wie auf Apples Schneckenfunker!) Derzeit ist die Seite in
Selbstverständlich gibt's auch ein begleitendes Tripwolf Blog - dort wird sowohl über neue Features und Erweiterungen der Seite als auch über verschiedene Reisehighlights von MitgliederInnen berichtet. Mehr Infos und Kommentare mit ersten Eindrücken zu Tripwolf gibt's auf Techcrunch und Mashable.
Ob der große flugunfähige, einst auf Mauritius ansässige Vogel namens Dodo ein idealer Reisebegleiter und ein gern gesehener Zimmergenosse gewesen wäre, werden wir Weltenbummler nie mehr erfahren - denn erst ist längst ausgestorben. Die Reisecommunity dodo.com dagegen hat das Licht der Globetrotter-Welt ganz frisch erblickt. Die Seite will reisebegeisterter aus und in aller Welt zusammenbringen und lockt zum Start der Beta-Phase mit einem attraktiven Gewinnspiel für Weltreisende in spe.
Seit heute hat fatfoogoo nicht nur ein neues Gesicht, sondern unser Auktionshaus für Game-Güter bietet nun auch Reverse Auctioning als ganz frisches Feature an. Irgendwie schon sehr flashig, wenn zur Abwexlung mal ein Start-Up aus Wien wesentlich rascher ist als ganz Silicon Valley
Dieses erwähnte Auktionsprinzip stammt eigentlich aus dem B2B Beschaffungsbereich (hat per se nix mit Beschaffungskriminalität und Piraten zu tun *g*) und dient dazu, für eine vorgegebene Aufgabe den billigsten Anbieter zu finden.
Das Stadtamt Niederwickenburg schreibt also zum Beispiel aus, dass es gern ein neues Dach hätte, interessierte Firmen können sich innerhalb einer definierten Zeitspanne gegenseitig unterbieten. Resultat: der Steuersäckel wird geschont. Und damit's dann am Ende dann auch nicht heißt, "Blödmann kauft billig" oder so heißt, müssen die Leistungsparameter möglichst genau definiert sein. Das gleiche System eignet sich aus leicht nachvollziehbaren Gründen auch perfekt für die "umgekehrte Versteigerung" von Serviceleistungen in Online Games: wer zum Beispiel in WoW auf Server X einen Raidplatz sucht, um irgendwo mitgezogen zu werden, oder Unterstützung für bestimmte Quests, kann eine entsprechende Ausschreibung tätigem mitsamt dem Preis, den er bereit ist maximal zu bezahlen - und die Dienstleister, in diesem Fall die Verkäufer bzw. Gilden, die ihre Portokasse ein wenig aufbessern möchten, könnten sich gegenseitig unterbieten. Das neue Reverse Auctioning beschränkt sich natürlich nicht auf WoW sondern steht in allen von fatfoogoo unterstützten Games zur Verfügung, das integrierte Treuhandsystem verhindert, dass jemand am Ende in die Röhre geguckt. (Es sei denn, er hat dafür bezahlt, in irgendeine Röhre gucken zu dürfen.)
Ausnahmsweise kann ich über Aussehen und Usability mal nicht ablästern, zumal ich ja selber auch ein wenig dran mitgearbeitet habe - ganz im Gegenteil: die Navigation ist nun wesentlich übersichtlicher, nicht zuletzt dank des neuen Farbleitsystems. Dass wir noch eine ganze Weile lange "perpetual Web 2.0 beta" sein werden, dürfte indes auch klar sein: schließlich sind wir weltweit das erste Auktionshaus, das sich ganz dem An- und Verkauf virtueller Güter und Services widmet - und wir haben natürlich noch eine ganze Menge vor.
Die aktuelle Leistungsschau der österreichischen Online-Marketing Szene ist soweit fertig gestellt und in Druck. Ab 29. Februar gibt's die Online Version zum Download, am 3. März gibt's die Printpublikation. Der Inhalt sind Zahlen-Daten-Fakten auf 150 Seiten - sowie einige Fachbeiträge.
Ich hab über österreichspezifische Online-Werbung geschrieben, Kollege Helge ist ebenfalls mit an Bord, auf die weiteren Texte bin ich gespannt. Einige Inhalte werden sicherlich für Kontroversen sorgen, vor allem das Agenturranking - außerdem finden Einsteiger eine Übersicht über die Klickraten gängiger Werbemittel. Und in punkto SEO kann ich mich der Meinung der Experten nur anschließen:
Die Fachleute sehen übrigens Suchmaschinen-Marketing als das Thema für heuer. Dem tragen wir mit der Rubrik "Search" Rechnung. Last, but not least - unser Herz - Sie finden die Eckdaten der wichtigsten Online-Medien Österreichs ab Seite 45 und der 250 New-Media-Agenturen, sortiert nach ihren Fachgebieten.
Das Handbuch dient sozusagen als Übersichtstool für alle Werbe- und Marketing Budgetverwalter, die Geld ausgeben wollen und sich vorher einen Überblick über Effizienz und Marktangebot verschaffen wollen. Ich bin wie gesagt sehr neugierig, vor allem aufs Ranking:
Eine andere dunkle Ecke des Online-Marketings ist die Frage nach der Qualität der Umsetzungspartner. Wir haben mit Unterstützung von Integral die Auftraggeber gebeten, ihre Agenturen zu bewerten. Das Ergebnis, wer die besten Agenturen Österreichs sind, unterscheidet sich wesentlich von den Reihungen nach Größe oder Umsatz anderer Fachmedien.
Und hier für alle datenschmutz-LeserInnen ein extrem exklusives Goodie - File under Vorabdruck. Im pdf gibt's eine Story über Web 2.0 Start-Ups aus .at, Dieter Rappold spricht im Interview über Web 2.0 Trial-and-Error und Helge erklärt, warum Viral Marketing nicht bloß aus lustigen Filmchen besteht. Et voila, enjoy!
Mit E-Mail Signaturen kann man die tollsten Selbstdarstellungs-Späße treiben, seitenweise sinnlose Disclaimer* einfügen oder zur Abwexlung auch mal was Sinnvolles zur Teilberuhigung des sozialen Gewissens tun - indem man die letzten paar Zentimeter als Gratis-Werbefläche für soziale Organisationen zur Verfügung stellt.
Möglich macht's Email Charity. Von der Seite erfahren habe ich durch Lukas, der im Team mitarbeitet. Ein einfach zu bedienender - aber recht mächtiger - Signatur-Generator ermöglicht die Erstellung hübscher E-Mail Unterschriften mit umfangreichen Einstelloptionen. Nach Auswahl eines Templates lassen sich Farbe und Schriftart wählen - und dazu eines von mehrere Logos samt Link zu sozialen Organisationen. Derzeit haben User die freie Wahl zwischen Licht ins Dunkel, den Roten Nasen, der Caritas, Licht für die Welt, Armut tut weh sowie Ärzte ohne Grenzen.
Wer Webmail verwendet oder HTML-Mails abgrundtief hasst (zu diesen Oldschoolern zähle ich mich), kann auch eine Plaintext-Version erstellen - das ist im Nu erledigt. Gegründet wurde das Start-Up im Umfeld von i5invest, früher oder später soll sich die Seite selbst finanzieren, eventuell durch die Einbindung von Fremdwerbung. Einer meiner ehemaligen Vorgesetzter aus früheren Jobjahren pflegte immer zu sagen: "Tue Gutes und rede darüber!" Er war zwar kein PR-affiner Missionar, sondern nur Marketing-Chef einer mit lautem Knall geplatzten am Ende der ersten Blase geplatzten Marketingfirma, was seinem Ausspruch (ohne, dass er es bemerkt hätte) eine gewisse zynische Komponente verlieht. In der Theorie finde ich die Idee von emailcharity.com sehr nett, in der Praxis würde ich niemals meine E-Mails mit Werbung verunstalten - das nervt mich schon bei Freemailern ausreichend. Da spend ich lieber mal ab und an was direkt bzw. schalte Gratis-Banner hier am Blog; aber wen die Vermarktung der letzten privaten Spaces in der Online-Kommunikation nicht stört, der sollte sich die Seite definitiv mal näher ansehen.
[...] Personen oder Organisationen, für die diese Information nicht bestimmt ist, ist es nicht gestattet, diese zu lesen, erneut zu übertragen, zu verbreiten, anderweitig zu verwenden oder sich durch sie veranlasst zu sehen, Maßnahmen irgendeiner Art zu ergreifen
Hehe... ergreifen nicht ständig alle Maßnahmen irgendwelcher Art? Sehr geil auch das Leseverbot am Ende der Nachricht, das den Rezipienten in eine ähnliche Zwickmühle (die im 1796er Lexikon übrigen wahlweise noch Fickmühle hieß - vor real!! Hat nix zu tun mit dem gleichnamigen Ortsteil von Emtmannsberg, der sicherlich überdurchschnittlich häufig Tafeln nachdrucken muss.) wie jenen Kreter, der sagt, dass alle Kreter lügen. Dann doch lieber ein wenig Support für die Roten Nasen & Co.!
Von Convenience, Longtail und Co. ist schon seit Jahren die Rede - trotzdem beschränkt sich Einkaufen im Netz immer noch zu einem hohen Grad auf Amazon und Ebay. Dabei zeigen Seiten á la Geizhals auf beeindruckende Weise, wie sehr ein wenig Preisvergleicherei den Wettbewerb anheizen kann. Das deutsche Startup Twenga versucht sich als Google fürs Shopping zu positionieren - und zwar quer durch den Gemüsegarten: von Hardware bis zu Mode und Dienstleistungen soll der willige Konsument hier das günstigste Angebot finden.
Das besondere an der Seite: keine Redaktion, sondern ein Crawler, der laut Aussagen der Betreiber ähnlich funktioniert wie Googles Technologie, grast das Netz nach Angeboten ab - und stellt selbige übersichtlich und nach verschiedenen Kategorien gegliedert dar. Obwohl die Firma kein Start-Up im eigentlich Sinn ist, sondern bereits seit 2004 existiert, bin ich bisher noch nicht drüber gestolpert - das liegt allerdings daran, dass die deutschsprachige Version erst vor vier Monaten gelauncht wurde. Der Firmensitz befindet sich in Paris, operativ tätig ist Twenga (der Name bedeutet auf Suaheli "ohne Umwege ans Ziel) zusätzlich in Großbritannien, Italien, Polen, den Niederlanden, der Schweiz und Belgien.
Die Betreiber setzen dabei ganz klar auf Masse: über 10.000 Kategorien und die proprietäre Suchtechnologie untermauern den Anspruch, die umfangreichste Einkaufsdaten-Bank im Netz abzubilden - und die Zahlen sprechen dabei eindeutig für die Franzosen: nur vier Monaten nach dem Deutschland-Launch befinden sich 11 Millionen Produkte aus 4.000 Online-Shops in der Datenbank - vom exotischen Designermantel bis hin zur Standard-Harddisk. Bei der Auswahl und Präsentation der Händler und Produkte möchte Twenga mit Gleichbehandlung das Vertrauen der User gewinnen, wie's auf der Seite heißt.
Das Twenga Motto lautet "Neutralität und Vielfalt". Aus diesem Grund bietet Ihnen Twenga heute die größte Auswahl an im Internet verfügbaren Produkten, Marken und Händlern. Auf Twenga werden einzelne Händler nicht bevorzugt. Alle Suchergebnisse werden im Sinne des Online-Shoppers optimiert und neutral dargestellt.
Wie sinnvoll die Benutzung einer solchen Suchmaschine ist, zeigt sich ganz schnell anhand eines Beispiels: der aktuelle sehr beliebte Flatscreen-Monitor Samsung Syncmaster 226BW ist 75mal vertreten - dabei reicht die Preisspanne von EUR 189,90 bis EUR 409,00, weist also eine Differenz von über 100 Prozent auf! Natürlich spielt nicht nur der Preis alleine eine Rolle bei der Kaufentscheidung, schließlich legen User im Netz Wert auf vertrauenswürdige Händler. Hier bietet Twenga die Möglichkeit, Bewertungen abzugeben, die sind allerdings in der deutschsprachigen Version noch sehr dünn gesät.
Speziell was Einzelteile und Komponenten für Computer angeht, sind die Preisspannen immens hoch, aber Twenga qualifiziert sich auch für (weiblich) Fashion-Junkies: eine halbe Million Angebote findet sich allein im Bereich Mode. Customizing-Funktionen sowie die Möglichkeit, sich einen Preis-Alert zusenden zu lassen, sobald das gewünschte Produkt eine bestimmte Preisschwelle unterschreitet, machen die Registrierung durchwegs attraktiv - es handelt sich sozusagen um eine Longtail-Implementation des immer beliebter werdenden Reverse Auctioning, bei dem der Käufer den Maximalpreis angibt, den er zu zahlen bereit ist.
Zwar stehen mit Ciao und Co. einige Konkurrenten in den Startlöchern, Twenga punktet allerdings mit dem unglaublich umfangreichen Inventar und dem sehr übersichtlichen Aufbau der Seite - wir Ösis allerdings leider natürlich darunter, dass nicht jeder deutsche Shop ins kleine Nachbarland liefert, trotzdem findet man immer noch ausreichend attraktive Angebote - wenn die Shop-Bewertungen erstmal ins Laufen kommen, stellt Twenga eine äußerst brauchbare Alternative zur Shop- und Produktrecherche via Google dar: denn wer bezahlt schon gerne freiwillig mehr als nötig?
Erste Lektion: wenn man auf ein Barcamp fährt, das um 9:00 beginnt, sollte man morgens nicht im Hotelzimmer seine Mails checken. Sonst kommt man womöglich zu spät und verpasst einige interessante Vorträge... so wie ich heute in Klagenfurt. Und dann kann man auch nix berichten über die vormittäglichen Sessions.
Die zweite Tageshälfte dagegen verstrich schon wieder so rasant wie in Wien. Möglicherweise sind Barcamps ja gar keine "Unkonferenzen" der Internet-Szene, sondern bloß eine Betatest zur Erprobung eines neuen Flux-Kompensators, der 6 Stunden zu einer verkürzt
Max präsentierte seinen aktuellen Research zum Thema Blogvisualisierung; der Vortrag in Wien ist zwar erst eine Woche her, aber das Java-Interface hat seitdem bereits einige gravierende Upgrades erhalten; ich bin sehr gespannt, welche Anwendung Max aus den gewonnen Verlinkungs-Daten basteln wird.
Witzigerweise folgte gleich im Anschluss der Vortrag von Zemanta. Das slowenische Start-Up schlägt in die exakt gleiche Kerbe - der Slogan des Projekts lautet "...helping you tell a story", und genau wie Max' beschäftigen sich die beiden Firmengründer mit einem der zentralen Themen des Web 2.0: Wie können zu einem gegebenen Artikel relevante, thematisch ähnliche Informationsressourcen gefunden und dargestellt werden? Zemanta geht über herkömmliche Tags weit hinaus und stellt die eigene Software für alle gängigen Systeme als Plugin zur Verfügung. Wer kein self-hosted Blog betreibt, sondern seine Web-Tagebuch bei Blogger & Co. schreibt, soll nicht vom Netzwerk ausgeschlossen bleiben: ein Browser Plug-In für Firefox macht das Matching möglich.
Derzeit läuft die private beta, Max hat einen API-Zugang bekommen - daraus dürfte ein hochinteressantes Mash-Up resultieren. Wichtiges Prinzip bei Zemanta: die API wird bewusst offen gehalten, wer auf die Daten zugreifen und mit ihnen weiterspielen möchte, das das - im Gegensatz zu herkömmlichen Aggregatoren - gerne tun. Der öffentliche Release folgt im Frühjahr, die beiden Gründer konnten ausreichend Venture-Kapital lukrieren, um ihr Projekt in den nächsten Monaten zur "Marktreife" zu entwickeln - wobei sehr unterschiedliche Revenue-Modelle in Frage kommen. Sehr sympathisches Projekt, von dem man demnächst garantiert noch einiges hören wird.
Nach den 5-Minuten Lightning Talks wurde in der Pizzeria intensiv weiterdiskutiert - morgen geht's weiter mit der europäischen Faceball-EM, und am Nachmittag werde ich barcamp-gemäß die passive Besucherrolle verlassen und gemeinsam mit Max eine Session zum Thema Facebook-Marketing gestalten.
Über die amerikanische Social Plattform Naymz, die einige sehr spannende und innovative Wege beschreitet, habe ich vor kurzem berichtet. Tom Drugan, einer der Mitgründer des amerikanischen Start-Ups, hat mir via E-Mail einige Fragen zur Business-Community der next generation erzählt - und da noch in diesem Jahr lokalisierte Versionen am Programm stehen, kann sich Xing schon mal warm anziehen.
Mein virtueller Interviewpartner ist bei Naymz für die corporate communication zuständig - und sozusagen ein alter Marketing-Hase, wenn man im Online-Business überhaupt schon diese Bezeichnung verwenden kann:
Tom Drugan is currently the Co-founder of Naymz.com, a leading online identity management company. Tom is responsible for the development and communication of the Naymz vision and brand, while also developing and deploying marketing strategies for customer acquisition and retention.
Mehr Infos gibt's natürlich auf Toms Naymz Profil. Das Interview haben wir auf Englisch geführt, die deutsche Übersetzung ist von mir - die Originalversion für QuellenforscherInnen folgt weiter unten.
Worin liegt die Hauptstärke von Naymz im Vergleich zu anderen Social Networks?
Tom: Die Profile, die unsere Mitglieder anlegen, erreichen typischerweise sehr hohe natürliche/organische Platzierungen bei Google und anderen Suchmaschinen beim jeweiligen Namen als Keyword. Anders als die meisten Social Networks verwendet Naymz mit dem RepScore System eine zusätzliche Bewertung, die auf dem Vertrauen (Trust) der User untereinander basiert.
Naymz ist ein offenes network, da man keine Gebühren dafür bezahlen muss, wenn man als registriertes Mitglied andere Mitglieder kontaktieren möchte, mit denen man noch nicht in Verbindung steht. Andere professionelle Social Networks wie LinkedIn verlangen dafür mindestens 10$/Monat. (Anm. d. Übersetzers: vgl. Xing, dort muss man ebenfalls Geld einwerfen, um Messages an Mitglieder schreiben zu dürfen - gratis funktioniert das nicht einmal an die eigenen Kontakte.) Zusätzlich offeriert Naymz ein optionales Premium-Service, das $4,95/Monat kostet - das Upgrade ist komplett optional. Unsere Premium-Mitgliedschaft umfasst folgende Vorteile:
- Wir platzieren bezahlte Anzeigen auf Google, Yahoo und MSN bei der Suche nach Namen unserer Mitglieder, sodass auch User, sodass jeder sicher sein kann, dass sein Name in SMs an erster Stelle auftaucht.
- Detaillierte Reports über die Besucher des eigenen Profils halten den User am laufenden darüber, von wem er gesucht wird und wie das Profil gefunden wurde. Diese Funktion bieten Facebook, LinkedIn, Myspace und Co. nicht.
- Das Trufina Identitäts-Verifikations-System ist integriert; es ermöglicht Usern eine sichere Weitergabe ihrer Online-Identität. (derzeit nur US)
Wird es lokalisierte Sprachversionen geben?
Tom: Dieser Punkt steht definitiv auf unserer To-Do-Liste. Wir hoffen, dass wir im Lauf dieses Jahres lokalisierte Versionen anbieten können.
Wie sehen deine Pläne für die nähere Zukunft aus?
Tom: Wir haben eine Menge Verbesserungen und Ergänzungen in Planung. Eines unserer nächsten Features werden personalisierte Domains für unsere Mitglieder sein (z.B. pettauer.name) und die zugehörigen E-Mail Adressen (ritchie@pettauer.name). Wir werden außerdem zusätzliche Privacy-Optionen einbauen und Naymz durch die Integration von OpenID und Googles OpenSocial noch offener machen.
What's the primary strength of Naymz compared to other social networks?
Tom: The profiles that our members create typically get very high natural/organic ranking in Google and other search engines for the particular name of that member. Unlike most other social networks, Naymz adds a layer of trust to our members profiles through our RepScore scoring system. Naymz is an open network in that we do not charge our members to contact others in our community whom you may not have had a connection with. Other professional social networks such as LinkedIn charge a minimum of $19/month for this ability. Naymz has an optional, premium service, which costs $4.95/month. Upgrading is completely optional. Our premium level subscriptions include:
- We pay Google, Yahoo, and MSN to place a sponsored result at the top of the listings for your name so you can be assured you own your personal brand in the search engines.
- Detailed reports about visitors to you profile so you have a better idea of who might be checking you out and how they found your profile. This is something that Facebook, LinkedIn, MySpace, and other social networks do NOT provide.
- Trufina identity verification which provide individuals with a secure means of verifying and sharing their online identity (currently only available in the US, but UK will be available in 2008.
Are you planning on launching localized services in different languages?
Tom: Yes, this is certainly on our list of to-do's. We hope to offer Naymz in different languages sometime in 2008.
What are your plans for the near future?
Tom: We have a lot of exciting product enhancements in plan for this year and beyond. In the near future, we are working on providing the ability for our members to acquire personalized domain names (i.e. www.pettauer.name)and email addresses(ritchie@pettauer.name). We are also working on adding additional privacy options and making Naymz more open by offering OpenID sign-in on our site and joining Google's OpenSocial platform.
| 15. November 2007 | ||
| 18:00 | bis | 23:00 |
Medienkultur und -ökonomie Interessierte erdrosseln am kommenden Donnerstag gleich zwei Nashörner mit einer Wäscheleine, so sie sich ins Werkzeug-H begeben. (Natürlich nur metaphorisch, aber warum immer nur Fliegen mit Klappen (er)schlagen?) Um 18:00 nimmt dort der Open Coffee Club Vienna kollektiv sein Lieblingsgetränk zu sich, ab 20:00 Uhr steht der Abend dann ganz im Zeichen der Demo-Scene. Nähere Details zu ersterem Programmpunkt gibt's auf Facebook:
A special evening edition of OpenCoffee! OpenCoffee is an initiative to bring together like-minded people interested in internet start-ups and technology in an informal setting.
Aber das ist erst das Warm-Up, anschließend entlocken Experten berechneter digitaler Grafiken ihrer Hardware unglaubliches: beim Demoscene Meeting 001 gibt's aktuelle Demos (die Artform entstand ursprünglich aus kurzen Intros, die gecrackter Software beigelegt wurden) am großen Screen zu sehen, und Regina kündigt einen Special Guest an:
Es ist uns gelungen, einen der Heros aus der internationalen PC-Demoscene nach Wien zu holen: Kostas 'navis' Pataridis - Gründer und Coder der Demogruppe ASD - Andromeda Software Development (siehe unten).
Also wie gesagt: Businessgründer-Kaffee und Nerd-Grafix im Doppelpack, wer da am Donnerstag nicht vorbeischaut, darf nie mehr einen Button mit dem Aufdruck "Mein zweiter Vorname ist Medienkultur" tragen... zumindest nicht für die nächsten zwei Wochen.
Barcamps nennt die New Media Branche ihre informalen, selbstorganisierten Treffen: der Ideologie des Web 2.0 gemäß werden solche auch als Unkonferenzen bezeichneten Veranstaltungen zumeist via WIKI organisiert, die Programmkoordination der einzelnen Vorträge und Diskussionsrunden erfolgt vor Ort. [erschienen auf oe1.orf.at]
Der Name, so die Gründungslegende, leite sich von "foobar" her: diese Bezeichnung verwenden Programmierer bevorzugt für sogenannte metasyntaktische Variablen oder einfacher ausgedrückt: Platzhalter. Wenn Programmierer sich über Ablaufdiagramme und Algorithmen austauschen, dann bezeichnet foobar also nicht mehr und nicht weniger als das umgangssprachliche "Dingsbums". Barcamps blühen, seit sich die Internet-Ökonomie von ihrer tiefen Krise Ende Neunziger Jahre einigermaßen erholt hat und Investoren erneut bereit sind, Risikokapital in Start-Up Unternehmen zu pumpen. Mit konventioneller Konferenzorganisation hat der Ablauf eines Barcamps indessen wenig zu tun:
Barcamps sind aus dem Bedürfnis heraus entstanden, daß sich Menschen in einer offenen Umgebung austauschen und voneinander lernen können. Es ist eine intensive Veranstaltung mit Diskussionen, Präsentationen, und Interaktion der Teilnehmer untereinander. (Barcamp.at: Was sind Barcamps?)
Von allen TeilnehmerInnen wird erwartet, daß sie sich aktiv in das Programm einbringen: sei es durch einen Vortrag, durch Mithilfe bei der Organisation oder durch Bewerben der Veranstaltung im eigenen Blog und/oder Bekanntenkreis. Seit der ersten Veranstaltung im Jahr 2005 im kalifornischen Palo Alto manifestierte sich die Barcamp-Idee in weltweit rund fünfzig Städten.
Am 29. und 30. September trafen sich Informationsarbeiter aus dem Überschneidungsbereichen von Technik, Journalismus, Werbung, Medienwissenschaft und Politik zum bereits zweiten Wiener Barcamp in diesem Jahr. Sponsor Microsoft sorgte für die Räumlichkeiten, in denen rund 100 Unkonferenz-TeilnehmerInnen an einem besseren virtuellen Morgen bastelten.
Ganz oben auf der Tagesordnung stand die sogenannte "Blogosphäre", so die Bezeichnung für die Gesamtheit aller Weblogs. Hannes Offenbacher will mit seiner Blögger-Initiative die heimischen Mikromedien besser vernetzen und sichtbar machen, Martin Staudinger sprach gemeinsam mit dem Autor dieser Kolumne über das Thema "Monetarisierung von Weblogs" und zahlreiche Diskussionsrunden beschäftigten sich mit der Frage nach der Positionierung von Blogs in Kanon der (Massen)Medienlandschaft. Meral Akin-Hecke präsentierte ihre neue Veranstaltungsreihe Digitalks, bei der Experten aus der Blogger-Szene im Wiener Museumsquartiert interessierten Laien den Einstieg ins digitale Publizieren erleichtern sollen.
Ebenfalls auf breiter Basis diskutiert wurde das Thema "Accessibility: wie können Webseiten gestaltet werden, um für möglichst alle Besucher zugänglich zu sein, unabhängig von allfälligen sensorischen Behinderungen? In diesem Bereich sind noch riesige Anstrengungen zu leisten, wie die Diskussion mit den Fachleuten von MAIN (Medienarbeit Integrativ) schnell klar machte. Die heute gestartete Blog-Aktion, die Ideen zum Thema "integrative Mediengestaltung" sammelt, entstand im Rahmen dieses Themenblocks.
Natürlich dürfen auf keinem Barcamp die neuesten Web 2.0 Applikationen fehlen: YEurope Gründer Paul Böhm zeigte ein neues Aggregations-Tool namens Soup.io, das es spielerisch einfach ermöglicht, verschiedenste Inhalte völlig ohne Programmierkenntnisse zu einer eigenen Internetseite zu kombinieren, zahlreiche TeilnehmerInnen führten ihre aktuellen Beta-Applikationen auf mitgebrachten Laptops vor. Den Schwerpunkt des Wochenendes bildeten allerdings weder Start-Up Gründen noch neue Businessmodelle: Vernetzung und Netzkultur stießen auf weit mehr Aufmerksamkeit als alle Investor-Talks: Vom Vortrag über das Web 2.0 in China bis zur gemeinsamen Planung einer Blog-Demo zu "Free Burma" reichte das Spektrum der politischen Inhalte.
Am vergangenen Wochenende steckten fast 300 Web-Bastler ihre Köpfe in München zusammen, für die im November geplante Veranstaltung in Berlin sind bereits jetzt fast fünfhundert TeilnehmerInnen angemeldet. Dass mit dem Wachsen der Szene die Unkonferenzen ihren informellen Charakter beibehalten, scheint derzeit aber sehr unwahrscheinlich: in Deutschland werden paradoxerweise bereits erste Stimmen aus der Community selbst immer lauter, die vehement Eintrittspreise fordern: denn nur so könne man dem Problem begegnen, dass sich präventiv mal zahlreiche Interessenten anmelden, die dann aber gar nicht kommen und anderen die potentiell limitierten Plätze wegnehmen.
Wer bottom-up organisiert, sollte sich indessen darüber klar sein, dass fehlende organisatorische Strenge nun mal eine gewisse Unschärfe mit sich bringt. Jede Fluglinie kennt ihre statistischen Passagier-Ausfallsdaten und überbucht Flüge entsprechend - vielleicht eine Option für zukünftige Barcamps. Denn wo man Eintritt zahlt, da führt der nächste logische Schritt zum Honorar für Vortragende, und von diesem Zeitpunkt an wäre es nicht mehr weit her mit der "Unkonferenz". Sicher ist allerdings eines: beim nächsten österreichischen Barcamp "Senza Confini" (Klagenfurt, 2./3. Februar 2008) stehen derartige Professionalisierungsüberlegungen zum Glück noch nicht auf der virtuellen Agenda.
Kurzfazit: mein bisher zweites Barcamp endete vor wenigen Stunden. Ich war noch mit Max, Michaela und einigen anderen Mit-CamperInnen auf eine Abschlussrunde im WerkzeugH und bin gerade dabei, die vielen neuen Erfahrungen und Eindrücke einzusortieren und zu verarbeiten.
Für die nächsten Wochen hab ich jedenfalls Stoff für eine ganze Menge Blogbeiträge - doch so extrem interessant Start-Ups wie Soup oder mixxt.de auch sein mögen: das aller-Spannendste an Barcamps ist für mich, Personen, die ich bisher nur virtuell kannte, endlich mal IRL (in real life) zu treffen. Den einen oder anderen und/oder Piraten kannte ich ja bereits - Roman aka Yoda hab ich allerdings zum ersten Mal getroffen. Wir hielten heute Nachmittag gemeinsam mit Max eine spontan-Session zum Thema "Wie bekomme ich mehr Besucher auf mein Blog ab?" - die Diskussion, die sich nach unseren SEO-Tipps ergab, war für mich persönlich eine ausgesprochen passender Abschluss für zwei Tage intensives New Media Networking. Ich freu mich jedenfalls schon aufs nächste Barcamp, vielleicht flieg ich Anfang November ja nach Berlin. Zum Fotografieren bin ich vor lauter Zuhören kaum gekommen, aber auf FlickR und Co. werden in den nächsten Tagen sicherlich massig Fotos auftauchen, die ersten Impressionen gibt's hier.
Michaela hat bereits ihre T-Shirt Analysen online gestellt, Robert resümmierte den ersten Tag und auf BrainR stehen die Ergebnisse des Workshops Wie kann man Blogs für jedermann/-frau benutzbar machen? Weitere Beiträge folgen mit Sicherheit in den kommenden Tagen
Das Microsoft Office versprühte weit weniger "Business-Charme" als befürchtet: dank des guten Wetters stand das Zen-Gärtlein durchgehend für Outdoor-Gespräche zur Verfügung, ausstattungstechnisch war die Location perfekt - und becatert wurden wir auch umfassend, also vielen Dank an den Sponsor und ganz speziell an Andi Schabus von Academic Relations.
Dass die Barcamps "selbstverwaltete" Veranstaltungen sind, bedeutet noch lange nicht, dass alle gleich viel zu tun haben. Also an dieser Stelle ein Triple Hip-Hip Thank You an das Organisationsteam Karin, Rolf und Michael - danke für dieses extrem leiwande Wochenende! Ich bin überzeugt davon, dass diese Unkonferenz über das aktuelle Wochenende hinaus noch massive erwünschte Nachwirkungen zeigen wird!
Jeremys Businessideen entstehen gemeinsam mit php-Guru Dillsmack. Ich hab von Ruby und Rails keine Ahnung und arbeite gemeinsam mit Bernd an Dark Secret Media Technologies. Anders gesagt: ohne fitten Coder ist sowieso jedes New Media Start-Up vorweg zum Scheitern verurteilt. Und so gut ich die Idee an sich finde, so schlampig ist Subvertandprofit.com umgesetzt.
Wie bereits an anderer Stelle beschrieben, bezahlt die Plattform ihre Agents für das Voten auf Digg und Stumbleupon. Eine smarte und kostengünstige Form für Advertiser, denn ein Platz auf der Digg-Startseite kostet nicht mal 100 Dollar. Advertiser sollten allerdings auch die passenden Stories zu erzählen haben - denn irgendwelchen Blödsinn nach oben zu pushen, hat erfahrungsgemäß eher kontraproduktive Auswirkungen.
Aus professionellem Interesse am Thema Social Media Advertising bin ich schon recht lange bei S+P registriert. Mein erstes Accountpasswort hab ich verloren. Retrieval-Funktion: Fehlanzeige! Der Support konnte mein Guthaben migrieren, die Referrals allerdings nicht. Ich würde mal meinen, da hat jemand ziemlich wenig Kontrolle über seine eigene Software. Den alten User stillzulegen überforderte die S+P Technik ebenfalls: seither bekomm ich halt alle Auftragsmails doppelt.
Aber nicht nur das: in letzter Zeit häufen sich Geistermeldungen: da heißt es "Subvert and Profit: we have a task for you" - und nach dem Einloggen präsentiert sich eine leere Aufgabenliste, und zwar nicht etwa mit einigen Stunden Verzögerung, sondern direkt nach Erhalt des Mails.
Dazu passt auch ganz gut, dass die Plattform häufig nicht erreichbar ist und laut Aussage des Supports der Erhalt eines Mails weder einem tatsächlichen Auftrag entspricht, noch könne man garantieren, dass bei Erhalt eines Auftrags ein Mail verschickt wird. Hört sich arbiträr an, ist es auch. Wundert mich, dass noch niemand die Sache ordentlich angeht - bis dahin bleibt Subvertandprofit.com jedenfalls der einzige Testcase für Social Media Manipulation.
Den Traum vom großen Geld im Netz träumen zahlreiche Neo-Unternehmer. Für manchen Firmengründer wird er tatsächlich wahr, wenn Microsoft, Yahoo oder Google zuschlagen und sich eine Erfolg versprechendes Start-Up um ein paar Millionen Dollar einverleiben. Andere Seitenbetreiber setzen lieber auf ein altbewährtes Modell. Affiliate Marketing bedeutet nichts anderes als "Provisionsgeschäft" unter neuen Vorzeichen - in meiner Ö1 Netzkulturkolumne habe ich dazu die folgenden Überlegungen angestellt.
Wenn im Postfach Spam-Mails eintrudeln, die weder Viagra anpreisen noch von neuen Online-Casinos mit sensationellen Gewinnraten, dann liegt der thematische Focus in der Regel auf dem schnellen Reichwerden. Der Lockruf des quasi von selbst verdienten Geldes erschallt nicht erst im Online-Zeitalter: doch während die üblichen Schemata in der Regel auf dem Ausnützen der Gutgläubigkeit neuer Kunden basieren, haben einige wenige den Goldesel im Internet entdeckt. Die erfolgreichsten Affiliate-Profis (die übrigens alle in den USA wohnen) freuen sich über Gehälter von bis zu über 100.000 Dollar im Monat - das funktioniert zwar nicht wie von Zauberhand, sondern erfordert langjährige Aufbauarbeit. Aber wenn die Geldmaschine erst einmal angelaufen ist, dann werden die Scheine im Sekundentakt gedruckt. Das Prinzip dahinter: den Besuchern der eigenen Seite thematisch passende Werbeanzeigen anbieten und auf hohe Conversion-Rate hoffen.
Als "Conversion" bezeichnet der Internet-Werber eine Aktion, die einer erfolgreichen Bewerbung folgt. Wenn jemand etwa auf eine Anzeige für einen Haarfön klickt und diesen anscheinend im Online-Shop bestellt, dann darf sich der Betreiber der Seite, auf der die Anzeige geschalten war, über eine prozentuelle Beteiligung freuen. Die so genannte aktionsbasierte Abrechnungsmethode unterscheidet sich von üblichen Online-Werbeformen wie Google Adwords, wo der Werbetreibende pro Mausklick bezahlt: ob die in den Online-Shop gelangten Besucher auch tatsächlich etwas kaufen oder nach dem Motto "Ich schau nur!" ohne Bestellung den virtuellen Laden wieder verlassen, spielt für die Abrechnung klickbasierter Systeme keine Rolle. Eine "Conversion" oder "Action" muss dagegen nicht unbedingt mit einem Kauf verbunden sein, häufig werden auch Prämien für die Teilnahme an Datensammel-Gewinnspielen oder für jede Registrierung eines neuen Users ausbezahlt.
Diese Form der Abrechnung ist nur im Internet möglich: undenkbar etwa, dass sich der Preis einer ganzseitigen Annonce in einer Tageszeitung nach dem am nächsten Tag gemessenen Anstieg der Verkaufszahlen richtet. Doch im Netz ist der Rückkanal stets mit eingebaut, und die direkte Auswertung bereitet keinerlei Schwierigkeiten. Zweiter wesentlicher Punkt: Affiliate Marketing wird plötzlich für Otto Normalverbraucher interessant, weil die Kosten der Medienproduktion fast gegen null gehen: weniger als 2 Euro kostet der billigste vollwertige Webspace inzwischen nur mehr. Wer also eine Webseite mit genügend Besuchern (oder ein Netzwerk von Seiten) sein eigen nennt, hat zunehmend bessere Chancen, mit Werbung mehr als nur einen symbolischen Betrag zu verdienen.
Arbitrage (von lat. Arbitratus = Gutdünken, freie Wahl, freies Ermessen) bezeichnet den Handel, der Preisunterschiede für gleiche Handlungsalternativen (Marktgegenstände) in verschiedenen Märkten zum Zwecke einer beabsichtigten risikoarmen Gewinnerzielung nutzt. Infolge der ausgleichenden Wirkung der Arbitrage passen sich die Preise in verschiedenen Märkten einander an, der Vorteil existiert nur zeitlich begrenzt. (aus Wikipedia)
Jeremy Shoemaker, einer der "Superstars" der Affiliate-Szene, verdankt einen beträchtlichen Teil seines Vermögens sogenannten Google-Arbitrage Geschäften. Suchmaschinenbetreiber Google schätzt diese Art von Geschäften nicht besonders und hat bereits im Vorjahr angekündigt, Gegenmaßnahmen zu setzen. Das Prinzip ist einfach: man kauft "Sponsored Results" zu bestimmten Suchbegriffen, die bei Google dann in den Suchergebnissen auftauchen. Diese Anzeigen verlinken auf sogenannten "Landing Pages", welche meist wenig Inhalte und vorwiegend Werbeanzeigen enthalten. Durch geschickte Auswahl der betreffenden Keywords erreichen Arbitrage Experten ihre Gewinne.
Ein kleines Rechenbeispiel macht das Prinzip verständlich: wenn der Klick auf das gebuchte Keyword 1 Cent kostet, so bezahlt der Affiliate für 100 Besucher 1 Dollar. Die Anzeigen, die auf der Landing Page geschalten sind, müssen einen wesentlich höheren Klickpreis, etwa 10 Cent. Klickt nun ein Zehntel der Besucher auf die betreffenden Anzeigen, liegt die Conversion-Rate also bei 10%, so verbucht der Webmaster auf seinem Habenkonto 10x10 Cent = 1 Dollar. Jede weitere Erhöhung der Conversion-Rate bringt Gewinn.
Nicht zuletzt derartige Mechaniken versunsichern Online-Werber: einerseits bietet Werbung im Netz den oben beschriebenen "eingebauten Rückkanal" an, andererseits sind die Manipulationsmöglichkeiten vielfältig. Auf mittelfristige Sicht kann man wohl davon ausgehen, dass sich aktionsbasierte Bezahlmodelle durchsetzen wollen: auch Google führt bereits einen Betatest mit ausgewählten Adsense-Usern durch.
Weiterführende Links:
Google Adsense Topverdiener 2005
Blog von Jeremy Shoemaker alias Shoemoney
Auf Agloco.com gestoßen bin ich via John Chow: das amerikanische Start-Up will die Zielgruppe der Online-Werbung, als den "gemeinen Surfer", an den Werbeeinahmen beteiligen. Wer die Viewbar-Software installiert, akzeptiert Werbeeinblendungen und erhält dafür am Ende des Monats eine finanzielle Entschädigung.
Agloco ist ziemlich neu und in der Betaphase - die Auszahlungen sollen erst beginnen, wenn sich die Dynamik von Usern und Werbern eingependelt hat. Bereits jetzt gehört das Unternehmen zu den erfolgreichsten Early Start-Ups: weit über 100.000 Surfer haben sich bereits in der Hoffnung auf sagenhafte Reichtümer registriert.
Zweites Standbein des Agloco-Businessmodells ist das gute alte Pyramidenspiel, im Internet-Jargon elegant-anglifiziert als "Affiliate Marketing" bezeichnet: wer weitere TeilnehmerInnen ins Netzwerk holt, wird an ihren Einnahmen direkt sowie am Gewinn von deren Referrals indirekt beteiligt. Der jeweilige aktuelle Status dieses Zwei-Stufen Modells präsentiert sich im Agloco-Account wie im Screenshot weiter unten.
Affiliate-Profi John Chow rekrutierte über Blog bereits mehrere 10.000 Teilnehmer - sollte Agloco jemals abheben, darf er sich über ein nettes Zusatzeinkommen freuen. Bereits jetzt lobt der Amerikaner den zusätzlichen Traffic, den ihm seine Postings in den Agloco-Foren bescheren. Die Idee hinter dem Startup ist simpel, die immer liegt die Crux in der Frage begraben, ob sich genügend Werber finden und ob die Quoten attraktiv genug sind, um die an sich lästige Präsenz von Werbung am eigenen Desktop zuzulassen; allerdings muss ich anmerken, dass die sehr dezenten Text-Anzeigen wenig ablenken und durchwegs elegant und unobtrusiv implementiert wurden.

Natürlich sind bei solchen Tracking-Applikationen Privacy-Bedenken an der Tagesordnung - in Zeiten des Zusammenwachsens von On- und Offline-Applikationen wird der Surfer zweifellos so gläsern wie nie zuvor. Agloco trägt ein kleines Stück zum Puzzle bei, versichert jedoch, auf die Privatsphäre Wert zu legen:
Do You Realize How Valuable You Are?
Advertisers, search providers, and online retailers are paying billions to reach you while you surf. How much of that money are you getting?
You Deserve A Piece of the Action
AGLOCO gets paid by companies to reach our Members through our Viewbar software. We give that money back to you.
Privacy Counts.
Your information will never be sold, rented, or shared with anyone else. Bulletproof privacy is a core commitment of AGLOCO.
Kern- und Drehpunkt der ganzen Agloco-Strategie ist der Viewbar: diese Software gibt's bei Agloco zum Download (ca. 2 MB). Im Wesentlichen handelt es sich um einen dieser weitgehend sinnfreien Software-Helfer, die sich in Form eines horizontalen Balkens über die Windows-Taskleiste hängen. Im Einzelnen bietet der Toolbar eine gar nicht mal so unpraktische Google-Searchbox und verwaltet alle Internet Explorer und Firefox Favoriten, die Quicklinks zu Taschenrechner und Kalender machen durchwegs ebenfalls Sinn.
Hauptzweck des Progrämmchens besteht allerdings darin, Buch zu führen über das Surfverhalten der TeilnehmerInnen und Ihnen am Ende des Monats Geld zu bezahlen für die Online verbrachte Zeit. Die ist derzeit noch, wenn ich das richtig verstehe, bei fünf Stunden pro Monat gedeckelt. Der Viewbar lässt sich auf Mausklick zum Taskleisten-Symbol verkleinern und auch problemlos wieder deinstallieren - ich kann schlecht einschätzen, wie gut oder schlecht Agloco funktionieren wird, habe ich mich aber ganz im Sinne des datenschmutz-Experimental-Sandkasten Gedankens gleich mal angemeldet - nutzt's nix, schadt's auch nix.
AuctionAds funktioniert genau wie gewohnte Affiliate Programme: Seitenbetreiber registrieren sich und bauen einen Codeschnippsel in ihre Seite ein, der zukünftig kontextsensitive Werbeanzeigen einblendet. Der neueste Streich im Affiliate-Reigen zeichnet sich allerdings durch einige Besonderheiten aus und eignet sich möglicherweise sogar als Ersatz für Google Ads. Der Slogan "increase the bid on your site's income" scheint jedenfalls durchwegs berechtigt zu sein - so man zufällig in den USA wohnt.
In der Affiliate-Marketing Szene ist Jeremy Shoemaker hinlänglich bekannt - vor allem unter seinem Pseudonym Shoemoney. Am gleichnamigen Blog gibt's immer wieder Insider-Stories aus der us-amerikanischen Affiliate-Szene zu lesen. Über dem großen Teich geht die kommerzielle Post ganz anders ab als hier in Europa. Das mag mit einer verstärkten Goldgräberstimmung und mit dem klassischen vom Tellerwäscher-zum-Millionär Mythos zu tun haben, führt in jedem Fall allerdings zu wesentlich affirmativerem Umgang mit dem Thema Blog-Vermarktung. Jeremy stand zwar nie beruflich vor dem Waschbecken, der frühere Vertreter allerdings scheffelt seit Jahre hunderttausende Dollar im Netz - ohne Illegalitäten, Pornographie oder Abzocke. Wenn jemand eine Ahnung von Arbitrage Marketing hat, dann er. Dementsprechend groß waren die Erwartungen, als er sein neues Produkt ankündigte.
Warum kann AuctionAds genauso viel auszahlen, wie man als Publisher direkt bekommen würde und trotzdem selbst dabei verdienen? Das liegt an der Vergütungsstruktur des eBay-Partnerprogramms, denn die ist gestaffelt: je mehr Conversion man generiert, desto höher der ausgezahlte Prozentsatz. AuctionAds tritt gegenüber eBay als einzelner Account mit hohem Volumen auf und erreicht daher viel leichter eine hohe Provisionsstufe als ein einzelner Publisher. Die resultierende Differenz stellt sozusagen den abschöpfbaren Gewinn dar.
Antwort von Radio Eriwan: im Prinzip ganz simpel. Aber in der Tat - selbst der manuelle Einbau (für Infos zum WordPress-Plugin siehe unten) ist in zehn Minuten erledigt. Nach der Registrierung auf der Seite legt man die entsprechenden Channels (Werbeplätze) an und generiert anschließend einen oder mehrere Codes zum Einbau. Alle gängigen Bannerformate sind in der Auswahl enthalten, die Farben lassen sich frei anpassen. Essentiell sind die Keywords, die man in diesem Schritt wählt: sie entscheiden über die thematische Ausrichtung der Anzeigen.
Wie der Name durchaus nahelegt, geht's hier ausschließlich um Anzeigen zu Online-Auktionen, die aktuelle auf Ebay laufen. Die größte FischVersteigerungshalle der Welt bietet natürlich eine riesige Auswahl an Auktionen aus allen Bereichen: von der seltenen rare-groove LP bis zum gut erhaltenen Opel Manta. In dem Wissen, dass visuelle Stimuli die Clickrate ganz beträchtlich erhöhen, besteht jede Anzeige aus Textlink, aktuellem Mindestpreis und einem Thumbnail-Bildchen. Bezahlt wird nicht pro Click, sondern pro erfolgreich vermitteltem Kauf - schlägt der Anzeigenleser auf eBay zu, registriert sich auf eBay oder/und ersteigert den Gegenstand seines Begehrens, so wird der Publisher finanziell beteiligt, und zwar nach folgendem Muser:
When your site's visitors click on an Auction Ad listing and take an action on eBay you earn cash. Actions are defined as a Winning Bid, a Buy-it-Now or a confirmed user registration. AuctionAds is committed to paying out a minimum of 100% of eBay commission revenue. See eBay's affiliate program for details on the payout.
Auction Ads zahlt also mindestens so viel wie das hauseigene eBay Programm - da dürfte jemand wohl gute Prozentsätze verhandelt haben, denn die Betreiber des Netzwerks werden sicherlich nicht verhungern. Die bisherige Wachstumsrate kann sich sehen lassen: 17.000 Mitglieder registrierten sich in den ersten drei Monaten und erhielten bislang eine halbe Million Dollar an Provisionszahlungen. Nähere geo-spezifische aufbereitete Details erklärt der Maestro persönlich in seiner Videopräsentation:
Als langjähriger Blogger kennt der CEO von AuctionAds die Bedürfnisse von Blogautoren. Die von osCandy entwickelte Software basiert auf Jeremy's Spec-Vorgaben und bietet im Gegensatz zu üblichen Quick-and-Dirty Plugins einen echten Mehrwert gegenüber der händischen Template-Pfriemelei:
- Content can be included in either above, below or within the content.
- A keyword text box is provided within the content editor, this allows unique keywords to be used for individual blog posts; this eases the need to create new ads each time.
- Keywords can be stored for future use. Just select pre-used keywords from the drop down menu and insert the comma or semicolon, done in a matter of seconds.
- Only displays ads to posts that keywords have been added to.
Kurz gesagt: das Plugin ermöglicht Keyword-Sets pro Artikel und den direkten Einbau der Ads in den Contentbereich. Die Amerikaner kennen da eben keine Scheu; zumindest hab ich noch auf keinem englischsprachigen Alphablog seitenlange Diskussionen darüber gelesen, ob die Kommerzialisierung von Weblogs denn überhaupt moralisch vertretbar ist.
Plugin-Download
Ich hab AuctionAds seit gut vier Woche laufen; die Anzeigen werden im Wechsel mit anderen Affiliate-Programmen eingeblendet. Insgesamt bekamen die Ads rund 20.000 PIs im Zeitraum von einem Monat. Zur Online-Applikation selbst kann ich nur sagen, dass hier erfahrene Profis am Werk waren: die Bedienung geht flott von der Hand, der Einbau war, wie oben bereits erwähnt, mit keinerlei Problemen behaftet.
Sehr gut gelungen ist auch die Auswertung, mit der man die Performance seiner Channels im Auge behält. Das Verhältnis von Pageimpressions zu Clicks ist für eine Anzeige in Bannerform, die noch dazu recht weit weg vom Hauptcontent positioniert ist, ausgesprochen akzeptabel. Verdient habe ich in diesem Zeitraum mit AuctionAds allerdings EUR 0,26 - und das trotz der erstaunlich hohen Clickrate. Das liegt daran, dass AA sich bisher ausschließlich an den amerikanischen Markt richtet: wer auf den Ad klickt, gelangt nicht direkt zur betreffenden Auktion, sondern zur landesspezifischen eBay-Seite mit voreingestellter Suche der Keywords der jeweiligen Anzeige. Der User sieht also zum Beispiel, dass ein vergoldeter USB-Zigarettenanzünder um 2 Dollar zu haben wäre, klickt auf die Anzeige zum kommt zur eBay-Österreich Suche nach "Hardware Musik Gadgets". Das macht die AuctionAds weitgehend obsolet für Non-US Einwohner.
Die Frage, warum ich die Ads immer noch laufen habe, scheint bei diesem Resutat berechtigt. Es ging und geht mir dabei primär um das Testen einer innovativen Werbeform, die auf der Klick-Raten-Seite offensichtlich funktioniert, und da eBay ja ohnehin in den meisten Ländern verfügbar ist, kann es wohl nur ein kleiner Schritt zu einer Lokalisierung des Service sein. Daher vermute ich stark, dass Jeremy recht bald eine Option zur Auswahl des gewünschten eBay-Landes nachrüsten wird. Falls nicht, werden die AuctionAds am datenschmutz Blog jedenfalls bald wieder pausieren. Der CTR-Indikator zeigt im Vergleich zu anderen Werbeformen allerdings deutlich die Überlegenheit visueller Botschaften vor reinen Textanzeigen. Das offizielle Statement zum Thema Internationalisierung lautet wie folgt:
AuctionAds currently supports traffic from all countries in which eBay has a presence. Ad units currently only display ads in English, but all click traffic is geotargeted to the visitors country.
To clarify: at this time no ads are displayed from other countries' eBay sites. When a non-US visitor clicks an ad, they are taken to a search page of items from the same keywords. As ad impression volume builds from specific countries, we will consider adding local ad display. Our statistics and testing shows that this converts extremely well for international users.
Naja... "extremely well" ist wohl ein Euphemismus; und baldige "echte" Internationalisierung tut Not.
Wir Österreicher sind beim Affiliate-Marketing dank der Sprachverwandtschaft mit Deutschland ja immer benachteiligt, wenn's um Produkte geht, die nur für das Alpenland relevant sind: wie etwa Mobilfunkprodukt einheimischer Anbieter. Ich hab hier auf datenschmutz rund 92% deutsche Leser, 5% Österreicher und einige Schweizer; große Systeme wie Adwords (die hier nicht laufen!) zeigen ohnehin die nach IP zugeteilten landesspezifischen Werbungen an; für kleinere Web 2.0 Start-Ups ist's nicht einfach, hier mitzuhalten. Generell würde ich meinen, dass im Bereich Affiliate-Marketing das Thema "Lokalisierung" von zunehmender Bedeutung ist - Bidvertizer bietet bereits länderspezifische Anzeigen an. Aber so geht's einem eben, wenn man im Nischenmarkt eines weltumspannenden Netzes seinen Stand aufbaut!
In Blogistan gibt's bereits einiges an Feedback: Max findet auch, dass AuctionAds Potential hat, JohnTP hat ein paar Tipps, und SEOfm hat den Maestro interviewed.
Update: Hauke hat ein Plugin geschrieben, das automatisch alle eBay-Links durchsucht:
Der AuctionAdder durchsucht die Posts und Kommentare deines Wordpress Blogs nach URLS welche auf eBay verweisen und ergänzt diese durch deinen persöhnlichen AuctionAds Code.