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	<title>datenschmutz &#187; Status-Update</title>
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		<title>Bloglines und XMarks verabschieden sich: Start-Up Krise oder Generationswechsel?</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 04:03:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[XMarks, ein populärer Bookmark-Synchronisierungs Service, und Bloglines, ein browserbasiert RSS-Reader, geben den Kampf gegen die Aufmerksamkeitsökonomie auf und stellen ihre Services ein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Schwalben machen vielleicht keinen Sommer, aber möglicherweise einen leckeren Schwalbeneintopf. Soll heißen: Start-Ups kommen und gehen, nur einige wenige schaffen den großen Exit und verkaufen mit reichlich Gewinn — Business as usual. Just diese Woche allerdings scheinen sich die Exitus* meiner Lieblings-Services zu häufen. Okay, häufen mag der falsche Ausdruck sein — eigentlich waren es nur zwei Wölkchen in der großen Cloud, denen ich durchaus die eine oder andere Träne nachweine. RIP XMarks + Bloglines!</p>
<p>Das allein wäre zwar Grund genug für ein bedauerndes Status-Update auf Facebook, aber doch nicht für einen ganzen, ausgewachsenen Blogbeitrag samt Fußnote und Zwischenüberschriften, möchte man meinen. Aber da steckt noch mehr dahinter, denn die Fazits der beiden <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/unternehmen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Unternehmen">Unternehmen</a> zeigen verblüffende Parallelen, die eine meiner vagen Vermutungen bestätigen: wir erleben nicht die platzende Dotcom-Blase reloaded, sondern einen tiefgreifenden Wandel in der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/aufmerksamkeitsoekonomie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aufmerksamkeitsökonomie">Aufmerksamkeitsökonomie</a>: <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/start-ups-2-0/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Start-Ups 2.0">Start-Ups 2.0</a> beschränken ihre Business-Modelle nicht mehr auf den virtuellen Raum, sondern verknüpfen Social Media auf smarte Weise mit der analogen Welt. Klingt abstrakt? Lassen Sie mich ein wenig ausholen.<span id="more-23265"></span></p>
<h2 id="toc-xmarks">XMarks</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/xmarks.png" alt="xmarks Bloglines und XMarks verabschieden sich: Start Up Krise oder Generationswechsel?" title="XMarks synchronisiert nie wieder" width="286" height="455" style="float:right;margin-left:15px;margin-top:3px;margin-bottom:3px;" />Bookmarks — für mich ein Reizthema. Man will ja einfach nur Internetadressen zur späteren Verwendung irgendwo abspeichern und dort gut ausgehoben wissen! Ist aber nicht so simpel, wie’s klingt, wie Heavy Surfer wissen: klar hat jeder Browser eine Bookmarkverwaltung eingebaut, natürlich gibt’s seit der Frühzeit des Web 2.0 Cloud Bookmarking Services wie Delicious. Die haben für mich nur leider nie funktioniert — ich will meine Mauswege nun mal kurz halten und nicht erst eine Drittseite aufrufen müssen. Solche Services sind äußerst praktisch für kollaborative Link-Recherchen, als Back-Up Lösung und für den Not-Zugriff fern der Heimat (oder im Internet-Café um die Ecke), aber eben keine befriedigende Lösung für die Standardnutzung.</p>
<p>Nun funktionieren die Bookmark-Manager der diversen Browser für sich allein genommen ganz famos. Aber jeder, der regelmäßig mehrere Browser parallel im Einsatz hat und/oder schon mal bei der Neuinstallation des Betriebssystems aufs Bookmark-Backups vergaß, kennt die Schwächen dieses Systems.</p>
<p>Enter XMarks: die Software startete als Firefox-Plugin und hieß damals noch Foxmarks, inzwischen ist das Plugin für FF, Chrome und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet-explorer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet Explorer">Internet Explorer</a> verfügbar. XMarks synchronisiert Bookmarks zwischen verschiedenen Rechnern *und* Browsern und hat sich bei mir in den letzten Jahren im harten täglichen Surf-Betrieb als perfekte “install and forget” Lösung bewährt: nach der Erstinstallation holt man sich einmalig die Bookmarks vom Xmarks-Server ab (dazu ist eine Registrierung erforderlich). Hinfort synchronisiert XMarks im Hintergrund alle Bookmarks und Ordner — egal, auf welchem Rechner/Browser man Lesezeichen neu anlegt, löscht oder editiert, alles bleibt auf aktuellem Stand, synchronisiert wird im Hintergrund.</p>
<p>Für mich hat XMarks ein Problem gelöst, das mich jahrelang genervt hat, und tausenden ging’s genauso wie mir. Traurig, aber wahr: das reicht nicht, wie ein überraschendes Mail der Betreiber gestern mitteilte:</p>
<blockquote><p>Dear Xmarks <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/user/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with User">User</a>,</p>
<p>We’ve always said we won’t email you unless it’s important; this is one of those occasions:<br />
Xmarks will be shutting down our free browser synchronization services on January 10, 2011. For details on how to transition to recommended alternatives, consult this <a href="http://www.xmarks.com/about/shutdown" class="liexternal">page</a>.</p></blockquote>
<p>ABER: es gibt keine wirklichen Alternative! Wie die Shutdown-Page zeigt, existieren zwar für alle Browser Insellösungen, aber mit dem Ende von XMarks ist’s vorbei mit der bequemen Cross-Browser-Synchro im Hintergrund. </p>
<p>Da gibt’s also ein Produkt mit einer “unique selling proposition”, einer riesigen Zahl zufriedener User und trotzdem sehen die Betreiber kein Licht am Ende des Tunnels. Die Hintergründe erklärt ein ausführliches Posting am Corporate Blog: <a href="http://blog.xmarks.com/?p=1886" class="liexternal">End of the Road for Xmarks</a>. Ich empfehle jedem Start-Up-Gründer und Betreiber dringend die Lektüre dieser lehrreichen Geschichte eines ungewöhnlichen Scheiterns. Todd Agulnick, einer der XMarks Gründer, beschreibt, warum es unmöglich war, ein perfekt funktionierendes und beliebtes Service zu monetarisieren. An Ideenlosigkeit oder Engstirnigkeit lag’s gewiss nicht, wie dieses Zitat zeigt:</p>
<blockquote><p>One of the unseen benefits of the new system was that it enabled us to anonymize, extract, and aggregate bookmark data. So we dove into that and started looking at what products we might be able to deliver powered by the “corpus” of what would soon be 100 million bookmarks. The first thing we built was a search engine. It turned out amazing results, but only for certain types of queries. It was terrible at finding facts. But if you were looking for the websites in a particular category, the results were shockingly complete and entirely spam-free. Looking for the list of all auto manufacturers? Or presidential libraries? Or art supply sites? A casual comparison of our results with those of the major search engines would convince you that we were on to something.</p>
<p>We recruited a group of non-technical subjects to do a usability test, and it flopped. Sit people in front of a search box and ask them to test it, and their first query is their own name. #FAIL. It turns out that with the exception of people doing market research, consumers using search are not typically looking for an authoritative list of sites within a category; they’re looking for an answer to a specific question. Undaunted, we tested some variants of the basic search idea, including a version where we inserted our results into the Google search results page. The verdict from users: too complicated.</p></blockquote>
<p>Todd betont in seinem Blogbeitrag, dass die Erfahrungen und Learning aus dem Projekt immens waren, dass es aber nie gelangt, die Popularität des Services in harte Währung zu verwandeln. Mich wundert’s allerdings, dass XMarks nicht mal probiert hat, sich über Premium-Accounts zu finanzieren — ich bin sicherlich nicht der einzige, der sofort 10 Dollar im Jahr für die weitere Nutzung zahlen würde. Schade drum!</p>
<p><strong>Update vom 4.11.2010:</strong> Erfreuliche Neuigkeiten — wie’s aussieht, hat XMarks einen <a href="http://blog.xmarks.com/?p=2007" class="liexternal">Käufer gefunden</a>, der den genialen (und einzigartigen Service) weiterbetreiben will.</p>
<h2 id="toc-bloglines">Bloglines</h2>
<p>Bei den RSS-Readern verhält sich’s ähnlich wie bei den Suchmaschinen: es gab mal Applikationen wie Sand am Meer, aber irgendwann wechselten ganz einfach alle zu Google, in diesem speziellen Fall zum Google Newsreader. Der ist ohne Frage ausgesprochen gut gemacht, funktioniert problemlos auf Handys und bringt so ziemlich jedes erdenkliche Feed-Verwaltungs-Tool sowie einige nette Gadgets (Recommendation API, Follow-Logik etc.) mit.</p>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/bloglines.png" alt="bloglines Bloglines und XMarks verabschieden sich: Start Up Krise oder Generationswechsel?" title="Bloglines.com sperrt zu" width="600" height="94" style="margin-top:15px;margin-bottom:15px;" /></p>
<p>Der einzige Grund, warum ich <a href="http://bloglines.com/" class="liexternal">Bloglines</a> zum schnellen Feed-Scannen bevorzugt habe, lag in der Optik: so gut Big G’s <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/applikation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Applikation">Applikation</a> funktioniert, ich finde sie einfach potthässlich. Das Bloglines–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interface/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interface">Interface</a> wirkt einfach hübscher, auch wenn ich von den Zusatz-Funktionen wie Clippings und Playlists  kaum Gebrauch gemacht habe.</p>
<p>Wie am <a href="http://blog.ask.com/2010/09/bloglines-update.html" class="liexternal">Ask.com Blog</a> nachzulesen ist, will man sich zukünftig voll und ganz auf den Frage-Antwort Service konzentrieren. Spannende finde ich, dass selbst RSS-Aggregatoren mittlerweile die Dominanz der Big 3 deutlich spüren:</p>
<blockquote><p>When we originally acquired Bloglines in 2005, RSS was in its infancy. The concept of “push” versus “search” around information consumption had become very real, and we were bullish about the opportunity Bloglines presented for our users.</p>
<p>Flash forward to 2010. The Internet has undergone a major evolution. The real-time information RSS was so astute at delivering (primarily, blog feeds) is now gained through conversations, and consuming this information has become a social experience. As Steve Gillmor pointed out in <a href="http://www.techcrunchit.com/2009/05/05/rest-in-peace-rss/" class="liexternal">TechCrunch</a> last year, being locked in an RSS reader makes less and less sense to people as Twitter and Facebook dominate real-time information flow. Today RSS is the enabling technology – the infrastructure, the delivery system. RSS is a means to an end, not a consumer experience in and of itself. As a result, RSS aggregator usage has slowed significantly, and Bloglines isn’t the only service to feel the impact.. The writing is on the wall.</p></blockquote>
<p><a href="http://bloglines.com/" class="liexternal">Bloglines.com</a> wird ab 1. November 2010 nicht mehr erreichbar sein — wer die eigene Feed-Sammlung exportieren möchte, kann bis dahin mittels “Export Subscriptions” ein OPML-File mit allen Feeds generieren, das in so gut wie jeden anderen RSS-Reader importiert werden kann.</p>
<p><strong>Update vom 4.11.2010:</strong> Wie heute bekannt gegeben wurde, bleibt Bloglines.com weiter online — Merchantcircle.com übernimmt den RSS-Reader, Passwort und Login bleiben gleich. Mehr Details über die Übernahme und Pläne für die Zukunft gibt’s am <a href="http://blog.merchantcircle.com/2010/11/merchantcircle-to-take-over-operations.html" class="liexternal">Merchantcircle Blog</a>.</p>
<h2 id="toc-grund-zur-panik-oder-freude">Grund zur Panik oder Freude?</h2>
<p>So wenig Xmarks und Bloglines auf den ersten Blick gemeinsam haben mögen, so sehr erstaunen mich die Parallelen: für die Betreiber beider Services war die Erkenntnis, dass die Popularität und Dominanz von Facebooks Social Graph Paradigma wenig Luft für “traditionelle” Arten der Datenaggregation übrig lässt, ein wesentlicher Grund für den Druck auf den Ausschaltknopf. In beiden Fällen scheiterten Angebote, die noch vor zwei Monaten State-of-the-Art waren, letztendlich an der rasanten Weiterentwicklung des Social Web.</p>
<p>XMarks und Bloglines werden nicht die letzten gewesen sein, die angesichts der starken Konzentration des Marktes auf wenige Brands das Handtuch werfen. Da drängen sich durchaus Vergleiche mit der infamösen Dotcom-Blase der Jahrtausendwende auf, aber das scheint doch ein wenig voreilig.</p>
<p>Denn während der ersten Generation der Social Media Start-Ups ein rauer Wind ins Gesicht bläst, entstehen die ersten Business-Modelle, die den Einsatz des interaktiven Webs nicht auf den digitalen Raum beschränken. <a href="http://www.garmz.com/" class="liexternal">Garmz</a> ist ein prototypisches Beispiel für diese neue “Generation” von Unternehmen, welche die Stärken des Social Web mit der alten, analogen Welt auf innovative Weise verbinden. Unkenrufer mögen bloß eine Ausdünnung der Netz-Szene wahrnehmen, ich behaupte, dass die Social Web Start-Ups 2.0 erstmals das Potential haben, eine Aufmerksamkeitsökonomie der Hoffnungen in ein viables und stabiles Businessmodell zu transferieren. Richtig Oldschool, mit operativem Gewinn und so.</p>
<p>Suche, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-networking/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Networking">Social Networking</a> und General Interest Marktplätze gehören sowieso längst ein paar Großen (für .at-Leser: “Großkopferten”), die vorangehende Aufzählung ist quasi synonym mit Google, Facebook und EBay/Amazon. Deren Geschäftsmodelle sind kaum replizierbar, oder netter formuliert: kein Platz für Copycats und Me-Toos, dafür beginnen sich Internet und “analoge Welt” auf ganz neue Art zu verflechten und ergänzen — meiner bescheidenen Meinung nach nicht die schlechtesten Aussichten. Aber ich hab ja nie einen Hehl draus gemacht, dass ich überzeugter Medienkulturoptimist bin.</p>
<hr />
* Nein, nicht Exiti. Das passt schon so, Exitus gehört zur U-Deklination, daher lautet die Mehrzahl auch Exitus — so einfallslos waren sie, die alten Römer.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Blogparade: Wann ist man jemand im Web?</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Sep 2010 09:54:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wann ist man jemand im Web? Anlässlich des Kick-Offs der Eventreihe twentytwenty rufen die Organisatoren zur selbstreflexiven Blogparade auf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich des Kick-Offs der Eventreihe <a href="http://www.twentytwenty.at/ich-2-0/speaker/" class="liexternal">TwentyTwenty — exploring the future</a> rufen die Organisatoren zu einer Blogparade auf: die Beiträge sollen Geert Lovinks Vortrag und die nachfolgende Diskussion im Radiokulturhaus ergänzen. Ich habe die Ehre und das Vergnügen, mit Moderator Martin Mühl, Falter-Redakteurin Ingrid Brodnig und dem altgedienten nettime-Haudegen himself die Bühnenbretter des Radiokulturhauses zu teilen und hoffe, dass die passende Identität kommenden Mittwoch aus dem Waschsalon zurück ist, denn: <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/netzkritik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Netzkritik">Netzkritik</a> ist angesagt!</p>
<p>Geert hat nämlich auch schon begonnen zu schirrmachern und sich in alter Netzaktivisten-Tradition am 31. Mai 2010 freiwillig das Facebook-Leben genommen. Ein Netz-Verweigerer ist er deswegen keineswegs, sagt er: “The future is not some alien invasion from outside but is shaped by everyone. The future is inside us.” </p>
<p>Die Frage sei bloß: wer kontrolliert, wer strukturiert das Ich 2.0? Ich warte noch bis Mittwoch auf die ultimative Antwort und unternehme im Vorfeld mit Ihnen, verehrter Leser, einen Ausflug in die Vergangenheit, und die dauert — so viel Vorwegnahme muss ein — immer noch an. Schon wieder. Aber man kann’s nun mal nicht allen Recht machen: Us and them, wir und die anderen, Innen und Außen, ich und die Welt, darum dreht sich’s. Die Medien sind neu, die Frage nach der Identität bleibt hochgradig identisch, mehr ganz– als teilüberlappend.</p>
<p><strong>Wann ist man “jemand” im Web?</strong> lautet die, wie sich’s für eine anständige Blogparade gehört, vergleichsweise einfach formulierte Frage. “Ab 1994″ gilt nicht, also:</p>
<p><strong>Man ist jemand im Web, wenn ein anderer, von dem man glaubt, dass er jemand im Web ist, glaubt, man sei jemand im Web.</strong><span id="more-23025"></span></p>
<p>Warum? Lassen Sie mich dazu ausholen. Nicht ein wenig, sondern gleich g’scheit weit.</p>
<h3 id="toc-folge-1-boethius">Folge 1: Boethius</h3>
<p>Sogar bei fernerer Betrachtung kann man nicht übersehen, dass die Frage nach der Identität Bestandteil jeder sinnstiftenden Lehre ist, das breite Spektrum der angebotenen Erklärungen, Meta-Erklärungen und Deutungsmuster bezeichnen wir gemeinhin als Kultur. Da geht’s uns nicht mal sprichwörtlich an den ziemlich weit oben liegenden Kragen, nein, wir müssen die Wurzel packen. Also auf in den De Lorean und schnell mal gute 2.000 Jahre zurückgereist.</p>
<p>Boethius habe damals angeblich gesagt: “Si tacuisses, philosophus mansuisses.” (Hättest du geschwiegen, wärst du Philosoph geblieben). Der Aufmerksamkeitsökonom könnte noch hinzufügen “aber hättest es nie mit dem blonden IT-Girl getrieben”. Ist Schweigen doch die schleichende Zellvergiftung der Selbstdarstellung, so lautet zumindest §1 der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ich-ag/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ich AG">ICH AG</a> Geschäftsordnung.</p>
<p>Konnte Boethius etwa ahnen, dass heutzutage alles mit jedem kommunizieren will, ja geradezu muss? Dazu gehört nicht viel, denn gewiss wusste er um seine eigene paradoxe Situation: hätte Boethius geschwiegen, wäre er uns unbekannt geblieben.</p>
<p>Passend dazu flexibilisierte sich das Heilsversprechen, das hat der rasche Blick ins Morgen, der auf ausreichend lange Sicht ja notwendigerweise zum Blick ins Jenseits wird, immer schon so an sich gehabt. Warhol mit seinen 15 Minutes of Fame tritt nicht als Vordenker einer Aufmerksamkeitsökonomie auf, sondern beendet das Zeitalter der humanzentrierten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apotheose" rel="nofollow" class="liwikipedia">Apotheose</a>:</p>
<blockquote><p>Apotheose (griechisch apo– “fern-, ins Ferne”, theós “Gott”) ist die Erhebung eines Menschen zu einem Gott oder Halbgott. Es bedeutet auch nur “Verherrlichung”. Sie hat ihren Ursprung im Altertum, als geglaubt wurde, dass “große Persönlichkeiten” zu Göttern würden und wie diese verehrt werden könnten bzw. sollten.</p></blockquote>
<p>Gottwerdung schließt Technik ein, Gaia und der Global Brain erweitern unsere Identität, sie connecten uns mit der Gottmaschine. Mögen Lichtnahrungs-Prediger beim Kebabstand um die Ecke völlern, “the big promise” steht immer im Raum: “Es wird garantiert aus dem Wald zurückschallen, wie auch immer. Wenn du nur hineinrufst.” Der Downstream bekommt mehr Bandbreite als der Upstream, hier endet die “anarchische Struktur”, diese Ungleichgewicht ist in der Provider-Hardware quasi fest verdrahtet.</p>
<p>Das wäre also die Kurzfassung, eine bestechend lineare <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/entwicklung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Entwicklung">Entwicklung</a> vom antiken Bon-Moteur zum Twitter-Werbepapst des 21. Jahrhunderts. Aber der Vergleich hinkt, die Crux rostet, der Übertragungskanal schreibt seinen Treppenwitz in die Dunkelkammer der Geschichte ein. Rauschen ist auch eine Art von Remixen, und den Beweis, dass der Informationsgehalt sich umgekehrt proportional zum Nährwert verhält, ist uns die Boulevardwissenschaft bis heute schuldig geblieben.</p>
<p>Boethius, der alte Schlingel, hat nämlich was anderes gesagt, und auch aufgeschrieben in seiner “Philosophiae Consolatio”, sonst wüssten wir das erst seit meiner Zeitreise. Also zuerst nicht geschwiegen und dann auch noch geschrieben:</p>
<blockquote><p>Möchtegern-Philosoph: “Intellegis me esse philosophum?” [Erkennst du nun, dass ich ein Philosoph bin?]<br />
Boethius: “Intellexeram, si tacuisses.” [Ich hätte es erkannt, wenn du den Mund gehalten hättest.]</p></blockquote>
<p>Was sich reimt, wird eben wahrer, das wusste schon der Pumuckl. Der Unterschied zählt, denn er, Boethius, zieht seine Schlüsse aus dem Kommunikationsverhalten seines Gegenübers. Der Nicht-Philosoph macht Boethius zum Philosophen. #<a href="http://www.google.at/search?q=differance" rel="nofollow" class="liexternal">différance</a>, #<a href="http://www.google.at/search?q=Apoha" class="liexternal">Apoha</a></p>
<p><strong>Identität ist ergo ein Nebenprodukt kommunikativer Aktivität.</strong></p>
<h3 id="toc-folge-2-neidhart-von-reuental">Folge 2: Neidhart von Reuental</h3>
<p>Zuviel Gelaber, zu viele Tweets, Fragmente allerorten: einmal mehr drohen Medien mit der Vernichtung unserer “Kultur”, und wir werden auf die einzige adäquate Weise reagieren, auf jene Weise, die sich schon so oft bewährt hat. Wir erfinden einfach neue, noch viel gefinkeltere Medien, die jene, welche uns einst furchtbare Schreckensvisionen bescherten, vollkommen harmlos aussehen lassen.</p>
<blockquote><p><em>Frage an Radio Eriwan: Ist unsere Identität durch das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> bedroht?<br />
Antwort: Im Prinzip ja. Aber irgendwann musste das Internet ja mal beginnen, sich zu wehren.</em></p></blockquote>
<p>Denken Sie nur mal an die zunehmende Verrohung der Jugend! Fast wäre es dem Fernsehen gelungen, einer ganzen Generation viereckige Augäpfel zu verpassen und sie völlig vom Leben abzuschotten. Im letzten Moment ritt jedoch ein Held am weißen Ross heran. Und als dann schließlich Computerspiele jeden Super Mario World Spieler zum potentiellen Amokläufer machten, war es wirklich an Zeit für ein neues Bedrohungsszenario: et voila, schon wird die Jugend in Facebook gestalkt und gemobbt. Vermutlich.</p>
<p>Wir tendieren ja immer dazu zu glauben, die Erstlöser jedes scheinbar genuin neuen Problems zu sein, dabei wusste schon Neidhart von Reuental im Mittelalter ganz genau, dass Rede und Verstand nicht kongruent sein müssen:</p>
<blockquote><p>Doch wais ich czwen dorff chnaben<br />
die enruchten das ich wer begraben<br />
so cziment sich so wahe.<br />
das ist limmenczaun vnd irrenfrid.<br />
der in die oren paide ab snit.</p>
<hr />
Zwei nette Burschen wohlbekannt,<br />
Mit großem Maul und kaum Verstand,<br />
Die säh’n mich gerne leiden.<br />
Sind Limmenzaun und Irrenfritz,<br />
Ach, schlüg vom Himmel doch ein Blitz<br />
G’rad mitten durch die beiden!</p></blockquote>
<p>Limmenzaun und Irrenfritz — Ist dieser Neidhart zeitlos oder “macht heute überhaupt niemand mehr sowas Gutes”? Limmenzaun und Irrenfritz, die Foren-Trolle des Mittelalters: mit großem Maul und kaum Verstand.</p>
<p><strong>Kommunikative Aktivität ist ergo ein Nebenprodukt unserer Identität.</strong></p>
<h3 id="toc-endstation-sehnsucht">Endstation: Sehnsucht</h3>
<p>Wann ist man “niemand” im Web? Sehr geehrte Jury, lieber Vorsitzender, geschätztes Publikum! Diese Frage ist weit schwieriger zu beantworten, lassen Sie mich Ihnen dies an einem Beispiel erklären:</p>
<blockquote><p><em>Morten Gibrit war noch nie im Internet. Es interessiert ihn einfach nicht. Aber “he’s <a href="http://www.cluetrain.com/" class="liexternal">not</a> in control!”  Sein weit jüngerer Halbbruder Bruder Terrance Fitze-Gibrit hat ohne sein Wissen eine Facebook–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/page/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Page">Page</a> angelegt und schreibt dort regelmäßig Status-Updates. Der falsche Morten hat mittlerweile über eine Million Fans.</em></p></blockquote>
<p>Jetzt Frage ich Sie, kompetent-objektive Jurymitglieder, wer hat die Identität entführt und kein Lösegeld verlangt?</p>
<p>a) Morten ist jemand im Netz, Gibrit ist niemand.<br />
b) Morten und Gibrit sind beide niemand im Netz.<br />
c) Morten ist niemand im Netz, Gibrit ist jemand.<br />
d) Morten und Gibrit sind beide jemand im Netz.</p>
<p>Merken Sie, wie komisch diese Anhäufung von jemands und niemands klingt? Sowas sind wir einfach nicht gewohnt, genauso wenig wie die Tatsache, dass es keine richtige Antwort gibt. Ihre Wahl mag einiges über Sie verraten, liebes Jurymitglied, über Ihre Identität, über Ihr Verhältnis zu Sein und Schein. Über Mortens und Gibrits jemand/niemand Status erfahren wir dabei gar nichts. Seien Sie bloß froh, dass heute niemand verurteilt werden muss.</p>
<p>[Der Ankläger verlässt den Gerichtssaal.]</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Identität 1.0 ist für unser kausales Denken schwierig genug zu fassen und die wenigen Bugfixes rechtfertigen keinesfalls einen ganzzahligen Versionssprung. Identität 1.0.1 meinetwegen oder wenn’s sein muss auch 1.1. Weil wie schon erwähnt:</p>
<p><strong>Man ist jemand im Web, wenn ein anderer, von dem man glaubt, dass er jemand im Web ist, glaubt, man sei jemand im Web.</strong></p>
<p>Das war aber in der nicht-virtuellen Welt auch immer schon so. Dass der “Andere” ein eigener Fake–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/account/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Account">Account</a> sein kann, ist übrigens auch nichts Neues. Fragen Sie mal bei der Gewerkschaft der “Imaginären Freunde” nach: die sind inzwischen fast alle arbeitslos.</p>
<p><strong>Weitere Beiträge zur Blogparade</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.2-blog.net/2010/twenty-twenty/" class="liexternal">Ich 2.0 | Blogparade twenty.twenty</a> von Luca Hammer</li>
<li><a href="http://www.myway-rocknroll.at/2010/09/ich-2-0-twentytwenty-at-blogparade/" class="liexternal">Ich 2.0 — twentytwenty.at Blogparade</a>von René Wegscheider</li>
<li><a href="http://digiom.wordpress.com/2010/09/28/wann-ist-eigentlich-jemand-niemand-im-web-2-0/" class="liexternal">Wann ist eigentlich jemand niemand im Web 2.0?</a> von Jana Herwig</li>
<li><a href="http://www.werquer.com/blog/2010/09/das-sozial-erwunschte-ich-2-0/" class="liexternal">Das sozial erwünschte Ich 2.0</a> von Werner Reiter</li>
<li><a href="http://c-fischer.com/blogparade-wann-ist-man-jemand-im-web/" class="liexternal">Blogparade: Wann ist man jemand im Web?</a> von Christian Fischer</li>
<li><a href="http://www.alexanderstocker.at/2010/10/der-zusammenhang-zwischen-online-und.html" class="liexternal">Der Zusammenhang zwischen Online– und Offline-Reputation</a> von Alexander Stocker</li>
</ul>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Symposium: Digitales Managen</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 21:56:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 24. September 2010; 10:00 bis 19:00. ] Der Leiter der Hauspost spielt schon wieder stundenlang "Farmville" - fast hätte ihn die elektrische Post um seinen Job gebracht, aber die eBay Eil-Pakete des Marketingleiters, der in seinem Eckbüro Orchideen züchtet, werden sich wohl auch auf absehbare Zeit noch nicht durch Datenleitungen quetschen lassen. Was lässt sich digitalisieren, was nicht? Jan A. Poczynek und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">24. September 2010</td></tr><tr><td class="ec3_start">10:00</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">19:00</td></tr></table><p>Der Leiter der Hauspost spielt schon wieder stundenlang “Farmville” — fast hätte ihn die elektrische Post um seinen Job gebracht, aber die eBay Eil-Pakete des Marketingleiters, der in seinem Eckbüro Orchideen züchtet, werden sich wohl auch auf absehbare Zeit noch nicht durch Datenleitungen quetschen lassen. Was lässt sich digitalisieren, was nicht? Jan A. Poczynek und die Beratergruppe Neuwaldegg beim Symposium <a href="http://blog.poczynek.org/2010/07/digitales-managen-symposium-in-wien.html" class="liexternal">digitales managen</a> stellen die Frage einen Deut spezifischer: “Wie verändern <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a>, Twitter &amp; Co. Entscheidungen und Kommunikation Unternehmen?”</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/neuwaldegg1.jpg" alt="neuwaldegg1 Symposium: Digitales Managen" title="Piratengruppe Neuwaldegg" width="600" height="450" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Dass Social Networks ein Dialogmedium sind, das ausnehmend direktes und durchwegs nicht immer erwünschtes Feedback auf direktem Weg notfalls auch bis in die Chefetage befördert, musste schon so mancher Pressespreche auf die harte Tour lernen. Überhaupt stellen Social Media Strategien hohe Anforderungen an die interne Kommunikation und zweifellos auch an die Nerven der EDV, die wirklich besseres zu tun hat, als was auch immer man gerade von ihr braucht.<span id="more-20685"></span></p>
<p>Auf der mindestens elegischen Terrasse am <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kahlenberg/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kahlenberg">Kahlenberg</a> werden die Teilnehmer des Symposiums nicht nur Vorträge von Bernhard Heinzlmaier, Dieter Rappold, Walter Reiter, Luca Hammer und anderen social-media kompetenten Vortragenden hören, sondern die wichtigsten Fragestellungen interaktiv bearbeiten. Jan hat mich unter Androhung außergewöhnlich kreativer Session-Gestaltung eingeladen — ich freue mich auf einen Hands-On Tag und hoffe auf die rege Beteiligung von Legosteinen, mit denen ich übrigens im Rahmen der <a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-04/identitat09-fotos-und-konferenzberichte/" class="liinternal">Identitat-Konferenz</a> schon mal am Kahlenberg gespielt hab.</p>
<p>Begleitend zur Veranstaltung hat Jan eine <a href="http://blog.poczynek.org/2010/08/blogparade-digitales-managen.html" class="liexternal">Blogparade</a> einberufen, bei der es nicht bloß Backlinks, sondern auch 3 Eintrittskarten im Wert von je €290,- hagelt! Ich bin schon spät dran, Sie, lieber potentieller Gewinner, sind noch mehr in Eile: am 10. September ist <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blog">Blog</a>–Paradenschluss, bis dahin sollte Ihr Beitrag zu einer der folgenden Fragen online sein:</p>
<blockquote><p>Wie wird sich das Web 2.0 und die Social Media Kommunikationskultur in Zukunft in Unternehmen auswirken?<br />
Welche Erfahrungen haben Sie selbst mit Social Media (in Unternehmen) gemacht?<br />
Wie steht es um die viel beschriebene Kluft zwischen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/digital-natives/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with digital natives">Digital Natives</a> und älteren Generationen?<br />
Welche Chancen oder Risiken für Unternehmen und das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/management/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Management">Management</a> sehen Sie (kommen)?</p></blockquote>
<p>Die Antwort auf die erste Frage liegt auf der Hand: katastrophal, verdummend und ersten Endes kulturschädigend wie jede neue Medientechnik — fragen Sie bloß mal Frank Schirrmacher! Letzte Reste von Respekt vor Cheffe werden dahinschmelzen wie Beamtenforellen im Hochofen, denn wie schon ein alter Indianerhäuptling aus dem Silicon Valley sagte: erst wenn das letzte Fotoalbum gelöscht, der letzte Videotag entfernt, das letzte Status–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/update/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Update">Update</a> ent-empfohlen und der letzte Foursquare-Checkin nicht mal stattgefunden hat, werdet ihr Reputation Manager erkennen, dass ihr auf den Google-Cache keinen Zugriff habt!</p>
<p>Über die zweite Frage kann ich nicht viel sagen, da Facebook bei uns im datadirt media group Büro gesperrt ist, da sich in der täglichen Berufspraxis zeigte, dass letztendlich doch zu viel Torrent-Download-Bandbreite verloren geht. Bei der dritten schießen mir die Tränen in die LCD-roten Augen, aber was soll’s! Versteh einer diese Kiddies mit ihren Ei-Gädgschetz… diese ganzen neumodischen Apps werden eine ordentliche IRC-Session mit Livecam niemals ersetzen können!</p>
<p>Ernst wird’s dagegen bei der letzten Frage, denn dem Management ebenso wie dem Unternehmen drohen neue, unvorstellbare Gefahren und Risiken: Totalreinfälle bei Produktneueinführungen, multinationale Schauprozesse mit crowd-forced flash-mobbed Logo-Verbrennungen, virtuelle rohe Eier an der firmeneigenen Mafia Wars Hausfront — das sind noch die harmlosesten Szenarien. Aber ein echter Manager des 21. Jahrhunderts braucht diesen unmittelbaren Kundendruck, denn spätestens seit der vorletzten Bankenkrise sind Börsen total unglaubwürdig.</p>
<p>Sie denken, es kommt alles anders? Auf zur <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blogparade/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blogparade">Blogparade</a>, und vielleicht bauen wir am 24. September gemeinsam eine bessere, neue Managementwelt auf. Vorzugsweise aus Legosteinen! </p>
<div align="center"><a href="http://blog.poczynek.org/2010/08/blogparade-digitales-managen.html" class="liimagelink"><img title="Blogparade Digitales Managen" src="http://www.poczynek.org/downloads/DigitalesManagenBlogparade_432x180.jpg" alt="DigitalesManagenBlogparade 432x180 Symposium: Digitales Managen" style="border:1px solid orange;" /></a></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/rss-feed/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with RSS-Feed">RSS-Feed</a> wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Facebook-Kopfnuss: Wie postet man als Person auf der eigenen Page?</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 18:40:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn man Admin einer Facebook-Page ist, kann man auf dieser keine Updates mehr mit dem persönlichen Account schreiben. Mittels dieser Anleitung funktioniert es doch, wenn auch nicht ganz ohne Nachteile.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Okay, zugegeben: die Frage muss jedem, der nicht selbst mehrere <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a>–Pages moderiert und zusätzlich ein persönliches <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/profil/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Profil">Profil</a> betreibt, ziemlich absurd erscheinen. Aber Fakt bleibt: ist man erst mal mit seinem persönlichen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/profil/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Profil">Profil</a> Administrator einer Facebook–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/page/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Page">Page</a>, so kann man von diesem Moment an auf dieser Seite nur mehr Postings mit der Seiten-Identität, nicht aber mit dem persönlichen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/account/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Account">Account</a> verfassen.  Leider bietet Facebook derzeit keinerlei Möglichkeiten einer Identitäts-Wahl, aber es gibt trotzdem einen Weg, dieses manchmal lästige Verhalten zu umgehen.</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/fb-page-admin0-large.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[20007]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/fb-page-adminswitch.jpg" alt="fb page adminswitch Facebook Kopfnuss: Wie postet man als Person auf der eigenen Page?" title="Facebook Page Autor wechseln" width="600" height="519"style="border:1px solid orange;" /></a></p>
<p>Ganz so exotisch ist der Wunsch nach mehr Rollen-Kontrolle nämlich nicht: mehrere meiner Kunden haben nach dieser Möglichkeit gefragt, und ich selbst würde, seit ich auf meinem <a href="http://facebook.com" class="liexternal">persönlichen Facebook-Profil</a> nur mehr in Englisch poste, deutschsprachige Status-Updates auf meiner <a href="http://facebook.com/datenschmutz" class="liexternal">datenschmutz Fanpage</a> veröffentlichen, aber eben als “Ritchie Blogfried Pettauer” und nicht als “datenschmutz — <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/medien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Medien">medien</a>.kultur.technik”. Meines Wissens nach existiert derzeit nur eine einige Möglichkeit, diese Trennung zu erreichen: mit zwei verschiedenen Accounts. Wie man dabei vorgeht, beschreibe ich hier Schritt für Schritt.<span id="more-20007"></span></p>
<p><strong>Ausgangsituation:</strong> Sie sind mit Ihrem persönlichen Account ein Facebook eingeloggt und Administrator jener Fanpage, auf der Sie zukünftig wahlweise auch mit Ihrem Personenaccount posten möchten.</p>
<ol>
<li>Öffnen Sie einen zweiten Browser, in dem Sie nicht in Facebook eingeloggt sind. (Sie könnten sich auch mit demselben Browser dauernd wieder ein– und ausloggen, aber das wird auf Dauer ausgesprochen lästig, und die Auswahl ist groß: Firefox, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/chrome/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Chrome">Chrome</a>, Opera, IE, Safari… plus einige Exoten. Für unser Vorhaben reichen zwei Stück.)</li>
<li>Registrieren Sie nun einen zweiten Personen-Account, einen sogenannten “Fake” (Es soll ja angeblich Leute geben, die ohnehin mehrere Facebook-Profile parallel nutzen.)</li>
<li>“Liken” Sie mit Ihrem neuen Fake Char (“Char” ist die Abkürzung für “Character”, so nennen Online-Rollenspieler ihre Spielfiguren. Aber das nur am Rande.) die betreffende Page und schicken Sie Ihrem echten Account eine Freundschaftsanfrage.</li>
<li>Wechseln Sie wieder auf den ursprünglichen Browser und bestätigen Sie die Freundschaftsanfrage. Öffnen Sie anschließend die Einstellungen Ihrer Fanpage. In der rechten Seitenspalte im Bereich “Admins” klicken Sie auf “add” bzw. “hinzufügen”. Ja, Sie haben es erraten: machen Sie Ihren Fake-Char zum Page-Admin.</li>
<li>Nun folgt der letzte Schritt unserer grausamen Inszenierung: wechseln Sie wieder zum Fake-Char Browser und entziehen Sie Ihrem echten Account die Admin-Rechte.</li>
</ol>
<hr />
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/fb-page-admin1.jpg" alt="fb page admin1 Facebook Kopfnuss: Wie postet man als Person auf der eigenen Page?" title="Facebook Page - Einstellungen bearbeiten" width="600" height="500" style="border:1px solid gray;" /></p>
<hr />
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/fb-page-admin2.jpg" alt="fb page admin2 Facebook Kopfnuss: Wie postet man als Person auf der eigenen Page?" title="Facebook Page - Admins hinzufügen und entfernen" width="600" height="442" style="border:1px solid gray;" /></p>
<hr />
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/fb-page-admin3-600.jpg" alt="fb page admin3 600 Facebook Kopfnuss: Wie postet man als Person auf der eigenen Page?" title="Facebook Page - Admin Auswahl" width="600" height="629"style="border:1px solid gray;" /></p>
<hr />
<p>Das war’s auch schon! Aber was ist passiert? Sie haben jetzt zwei Accounts: Ihr echter Account ist ein ganz gewöhnlicher “Fan” der Page (“Gefaller” oder “Liker” klingt noch eigenartiger, finden Sie nicht?), Ihre Fake-Account ist der neue Admin. Das bedeutet: zum Administrieren der Page nutzen Sie ab sofort Ihren Zweitaccount, mit Ihrem echten Konto können Sie nur als ganz gewöhnlicher Besucher Wall-Postings auf der Page schreiben, bei denen Sie — wie jeder andere Besucher — mit Ihrem eigenen Namen bzw. Ihrem persönlichen Konto referenziert werden.</p>
<p>Ganz frei von <strong>Nachteilen</strong> ist diese Vorgehensweise allerdings nicht; bevor Sie die betreffenden Einstellungen vornehmen, lesen Sie sich bitte daher diese <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/liste/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Liste">Liste</a> sorgfältig durch:</p>
<ol>
<li>Das Registrieren von Fake-Konten widerspricht den <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/nutzungsbedingungen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Nutzungsbedingungen">Nutzungsbedingungen</a> von Facebook. Mit anderen Worten: man riskiert, dass das zweite Konto möglicherweise gelöscht wird und man damit im schlimmsten Fall komplett die Admin-Rechte verliert. Auch wenn dieses Szenario in der Praxis nicht besonders wahrscheinlich ist (ein realistischer Name, ein Profilbild plus ein paar glaubwürdige Daten sowie eine paar Einträge in der Freundesliste sollen helfen, hört man aus ungewöhnlich gut informierten Gray-Hat Kreisen, aber das haben Sie nicht von mir!), sollte man dennoch sicherheitshalber einer weiteren Person seines Vertrauens Admin-Rechte für die Page geben. Dann kann diese nämlich im Worst Case Szenario Ihren “echten” Account wieder zum Admin machen.</li>
<li>Da der echte Account nicht mehr Admin ist, taucht die betreffende Page auch im Ads-/Page-Manager nicht mehr auf (dafür aber im Ads-/Page-Manager unsers Fake Chars.)</li>
<li>Man sollte unter den Wall-Settings (erreichbar über “Edit Page” bzw. “Seite bearbeiten”) den “Default View for Wall” auf “All Postings” stellen, da Besucher sonst nur die Einträge des Admins sehen.</li>
<li>Die Status-Updates, die man als Nicht-Admin auf einer Seite schreibt, werden zwar auf der Wall angezeigt, nicht jedoch im grauen Kopfbereich der Seite (der bleibt offiziellen Admin-Einträgen vorbehalten).</li>
</ol>
<p>Natürlich handelt sich’s hier um eine Art Hack. Wenn sich für Sie das Problem der verschiedenen Posting-Identitäten noch nie gestellt hat, dann legen Sie diesen einfach unter der Rubrik “seltsame Probleme anderer User” ab. Aber wenn Sie ebenso wie ich nach dieser Möglichkeit gesucht haben, bietet sich hier zumindest ein praxistauglicher Work-Around. Natürlich hoffe ich, dass Facebook zukünftig bessere Administrationstools für Pages anbietet, beispielsweise eine Hierarchisierung sowie die Möglichkeit, beim Sharen zwischen eigenem Profil und administrierten Pages auszuwählen. Aber das ist eine andere Geschichte, die derzeit nur mehr schlecht als recht mit externen Services gelöst werden kann.</p>
<p><em>Anmerkung für Facebook-Programmierer: beim derzeitigen Stand der API gäbe es nur die Möglichkeit, via CMS im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/hintergrund/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hintergrund">Hintergrund</a> dynamisch die Administrator-Rolle zu löschen bzw. wieder zuzuweisen. Das scheint jedoch nicht nur umständlich, sondern könnte möglicherweise auch zu Problemen mit Facebook automatisierten Missbrauchs-Filtern führen.</em></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Und schon ist man nicht mehr Herr seiner Daten</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 21:59:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Social Media Panik allenthalben! Doch ist sie begründet? Radio Eriwan würde antworten: Ja und nein! Denn bei allen gutgemeinten Warnungen vor Social Media Kontrollverlust sollte man doch eines nicht vergessen: Datenaustausch ist nun mal ein integraler Bestandteil jenes Vorgangs, den wir gemeinhin als Kommunikation bezeichnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der neue Facebook-Like Button sorgt für erregte Diskussion. <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/privacy/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Privacy">Privacy</a>–Bedenken drängen sich da natürlich auf, und ja: Facebook generiert noch viel mehr Daten über seine <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/user/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with User">User</a>. Aber let’s face it: im Großen und Ganzen sind die Bedenken gnadenlos überbewertet, denn in der häufig die Gemüter erhitzenden Datenschutzdebatte wird eines ganz gerne übersehen: Ohne Datenaustausch keine Kommunikation.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/04/munchie.jpg" alt="munchie Und schon ist man nicht mehr Herr seiner Daten" title="Social Media Panik" width="600" height="579" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Das neue Social Plugin tut ja im Wesentlichen nichts anderes, als auf Facebook sowieso frei zugängliche Inhalte in einem iFrame auf Drittseiten einzubinden. Big Deal? Nicht wirklich, denn wer sein Facebook-Profil nur für Freunde zugänglich macht, der outet sich gegenüber Drittusern auch durch das neue Script nicht. Dazu fällt mir ein Beitrag ein, den ich vor kurzem in ATV Life gesehen habe — ein äußerst kompetenter Datenschützer wählte eine meiner Meinung nach unglückliche Formulierung, die den Sachverhalt ganz gut auf den Punkt bringt. Er sagte sinngemäß in etwa:<!--blockquote--></p>
<blockquote><p>Niemand weiß, wie lange Social Networks wie Facebook die Daten ihrer User speichern. Man schreibt einmal ein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/status-update/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Status-Update">Status-Update</a>, und schon ist man nicht mehr Herr seiner Daten.</p></blockquote>
<p>Und das ist genau mein Punkt — man schreibt Status-Updates, damit diese gelesen werden. Wir nutzen Facebook, um zu kommunizieren. Wir reden seit den frühen 90ern von den gewaltigen Möglichkeiten des Internet, von Bottom-Up Journalismus und dann später vom <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/web-20/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Web 2.0">Web 2.0</a> – und kaum funktioniert mal eine User-Driven-Plattform, schüren alle Honoratioren die blanke Kontrollverlustpanik. Was da <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/finetuning/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with finetuning">Finetuning</a> des Empfängerkreises und die diversen Privacy-Settings angeht, mag noch Informationsbedarf herrschen, und selbstverständlich gibt es schützenswerte Daten — aber wer seine Steuer-, Sozialversicherungs– und Kontonummer auf Facebook postet, ist selber schuld. Die tatsächlichen Probleme liegen da, wo staatliche Datensammlungen wie Polizei– und Krankenakten ohne jede Kontrolle immer weiter wuchern. Der Umgang mit Facebook dagegen ist lediglich eine Frage der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/media-literacy/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Media Literacy">Media Literacy</a>… und wie soll bitte personalized media ohne Präferenz-Analyse denn jemals funktionieren?</p>
<p>Und ganz ehrlich: ich kann dieses idiotische Beispiel mit “diese Praktikantin hat ihren Job wegen eines Facebook-Postings verloren, Danger Danger, <a href="http://www.marketingshop.de/pr-reputation/produkte/negativ-daten-killer-person.html" class="liexternal">Reputation</a> <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/management/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Management">Management</a> Alarm!” wirklich nicht mehr hören, noch dazu wo die meisten Vortragenden die Original-Story nicht mal kennen und die an sich durchaus lehrreiche Anekdote dann auch noch falsch erzählen (zweimal passiert in den letzten 3 Wochen mit den Original-Screenshots). Sagen wir mal so: wenn eine neue Mitarbeiterin am letzten Tag ihrer Probezeit auf Facebook postet, dass ihr Chef (mit dem sie auf Facebook befreundet ist) unfähig, die Firma mies ist, sie ihren Job hasst und besagter Chef ihr dann öffentlich antwortet, dass er schon aus rein ökonomischen Gründen kein Interesse an Mitarbeitern habe, die ihren Job hassen, dann kann man daraus wohl kaum das Gefahrenpotential von Social Networks ableiten… ich würd sagen: besser so für beide Seiten!</p>
<p>Wir leben in einer Zeit, in der die Grenzen zwischen privat und öffentlich neu definiert werden; aber das wurden und werden sie andererseits ohnehin permanent, zumindest seit die alten Griechen diese Dichotomie im westlichen Denken verankerten. Und dass diese neuen shiny Tools neue Herausforderungen mit sich bringen, stelle ich keineswegs in Abrede. Aber da geht’s um (politische) regulatorisch Maßnahmen — diese Paranoia wegen jedes einzelnen Status Updates ist vollkommen unberechtigt, also lassen Sie sich bloß nicht den Spaß verderben. Wenn wir nicht jeder einzeln als digitaler Einsiedler im Netz vor uns hinvegetieren wollen, dann werden wir den einen oder anderen Datenaustausch schon zulassen müssen.</p>
<p>Die Sache mit dem Vergessen dagegen halte ich für überbewertet: die “alles auf ewig speichernden Rechner” muss erst mal jemand auf wirklich längere Sicht finanzieren, denn auf eines ist Verlass: die Entropie lässt sich nicht überlisten. Und selbst, wenn Rechner sich alles merken sollen: Menschen vergessen. Und diese Fähigkeiten, da sind sich alle Neuropsychologen einig, macht uns überhaupt erst überlebensfähig.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>ceTwit: Mein Twitter-Favorit für Windows Mobile</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2010-03/cetwit-mein-twitter-favorit-fuer-windows-mobile/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 21:02:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Endlich habe ich einen performanten und komfortablen Twitter Client für Windows Mobile gefunden. ceTwit bespielt sogar ping.fm, nur eine Multi-Account-Verwaltung bringt die Freeware nicht mit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einiger Zeit verwende ich wieder vorwiegend <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/windows-mobile/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Windows Mobile">Windows Mobile</a> Handys (It’s all just a little piece of history repeating!). Was mir bisher fehlte, war ein flinker <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/twitter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Twitter">Twitter</a>–Client unterwegs — genau den habe ich nun in Form der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/freeware/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freeware">Freeware</a> <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/cetwit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ceTwit">ceTwit</a> gefunden. Das schlanke Programm von Vince Koser beruht auf dem .net Compact Framework und bedient neben Twitter und Twitpic auch Ping.fm.<span id="more-4150"></span></p>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/03/cetwit2.jpg" alt="cetwit2 ceTwit: Mein Twitter Favorit für Windows Mobile" title="ceTwit für Windows Mobile" width="240" height="320" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;margin-left:0px;border:1px solid gray;" />Nach mehr oder weniger ausgedehnten Ausflügen in die Android, s60 und Maemo Gefilde bin ich mittlerweile wieder zu Windows Mobile zurück gekehrt, denn letztendlich habe ich festgestellt: Windows Mobile gets the job done. Wenn man abseits von Spaß-Applikationen einen ausgewachsenen IMAP4-Client braucht, unterwegs Office-Dokumente bearbeiten und auf eine breite (wenn auch großteils kostenpflichtige) Softwarebasis zurückgreifen will, dann führen am Redmonder Mobil-Windows wenige Wege vorbei. Gegen Ende des Jahres wird ja bekanntlich, wie ich auf der Mix aus erster Hand erfuhr, das Windows-Fon auf Silverlight-4 Basis gelauncht, mit komplettem “Clean Cut”: alte Software wird nicht mehr lauffähig sein; da es aber wohl noch ein Weilchen dauert, bis ausreichend neue Software verfügbar ist, wird WM6.5 wohl noch länger im Handyreigen mitgeigen.</p>
<p>Einstweilen leistet mir das Samsung Omnia II jedenfalls gute Dienste — der Akku hält locker zwei Tage durch (man wird ja bescheiden), die Screenqualität ist hervorragend und Samsung Oberfläche macht Windows Mobile sehr gut fingerbedienbar. ceTwit startet in Windeseile und kennt alle Kniffe: 1-Click Replies, einstellbare <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/update/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Update">Update</a>–Intervalle, follow/unfollow, Retweet-Funktion usw. sorgen für mobilen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/microblogging/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Microblogging">Microblogging</a>–Komfort, Avatare werden lokal gecached, Tweets lassen sich direkt löschen.</p>
<p>Keine unnötigen Spielereien, aber alles Nötige an Bord — bis auf eine einzige Einschränkung: Multi-Accounts bleiben außen vor, ceTwit kennt nur ein Twitter Login. Dafür lässt sich auch ping.fm bespielen, wenn auch ohne Gruppen-Auswahl: mobile Status-Updates gehen immer an die Standard-Networks. (<a href="http://ping.fm" class="liexternal">Ping.fm</a> ist eine Distributions-Service, das Status-Updates, Blogbeiträge etc. automatisch quer über verschiedene Social Networks hinweg postet; Prädikat: unbedingt empfehlenswert.)</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Wer unterwegs mit seinem Windows Mobile Telefon nur einen Twitter–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/account/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Account">Account</a> bespielt, findet in ceTwit einen performanten und komfortablen Client mit ping.fm Einbindung als Extra-Bonus.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/rss-feed/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with RSS-Feed">RSS-Feed</a> wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Aus WordPress ein Social Media Network machen</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2010-02/aus-wordpress-ein-social-media-network-machen/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 01:29:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zwei hochinteressante neue Plugins verwandeln WordPress in ein Social Networks - im folgenden Artikel beleuchte ich die Stärken und Schwächen von BuddyPress und Mingle. Letzteres ist übrigens ab sofort auch hier auf datenschmutz im Einsatz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wordpress/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with WordPress">WordPress</a> bietet immer wieder faszinierende neue Möglichkeiten und bleibt dank der Kreativität und Power der Open Source Community so sehr am Puls der Zeit, dass “kommerzielle” Produkte kaum mehr mithalten können. Die ehemalige Weblog-Only Software hat sich zum ausgewachsenen CMS mit hunderten Erweiterungen in Form von Plugins entwickelt. Zwei neue Plugins ermöglichen es nun, die eigene <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wordpress/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with WordPress">WordPress</a>–Installation mit Social Network Features auszustatten. Einerseits BuddyPress, das neuerdings in der aktuellen Version 1.2 auch mit “normalen” <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wordpress/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with WordPress">WordPress</a> Installationen funktioniert (für die MultiUser Variante ist BP schon länger verfügbar), andererseits bietet Blair Williams, der Programmierer des genialen PrettyLink Plugins, mit Mingle eine äußerst interessante Alternative an.</p>
<p>Obwohl beide Plugins grundsätzlich ähnliche Funktionen bereit stellen, unterscheiden sie sich vom Einsatzzweck her gravierend. Während BuddyPress darauf abzielt, WordPress komplett in ein Social Network umzumodeln, liegt der Zweck von Mingle in der Erweiterung eines bestehenden Blogs um Social Network Funktionalitäten. Mingle kommt seit heute hier auf datenschmutz zum Einsatz — erkennbar am neuen Hauptmenüpunkt <a href="http://blog.datenschmutz.net/profil/" class="liinternal"><strong>Profil</strong></a>. Warum und wie lesen Sie im folgenden Beitrag.<span id="more-4084"></span></p>
<h2 id="toc-wozu-der-ganze-social-network-aufwand">Wozu der ganze Social Network Aufwand?</h2>
<p>Diese Frage drängt sich in der Tag auf: zum einen erfordert die klassische Blognutzung keinerlei Registrierung, zum anderen erschließt sich Sinn und Zweck von Userprofilen nicht auf den ersten Blick. Ich möchte mit ein wenig “Social Media Theorie” beginnen respektive mit der Frage: Woraus besteht ein “Social Network” im Kern? Folgende Elemente bilden Kern jeder Social Site:</p>
<ul>
<li>Userverwaltung (mit Direkt-Registrierung oder Authentifizierung über Drittservices</li>
<li>Userprofile (in der Minimalversion meist mit Avatar-Bild, Infotext und Link(s)</li>
<li>Freundschaftsverwaltung: zur Abbildung der Relationen zwischen den einzelnen Usern</li>
<li>Status-Updates: als Interaktionstool zwischen den Usern mit “Activity Stream” Übersichtsseite</li>
<li>Privacy–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/einstellungen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Einstellungen">Einstellungen</a>: in der Minimalvariante wird Usern die Auswahl geboten, ihre Profile/Statusupdates öffentlich oder nur für Freunde sichtbar zu machen.</li>
</ul>
<p>Alle weiteren Funktionalitäten — Newsletter, Fotogalerien, Zusatz-Applikationen, Videouploads etc. — stellen bloß den Zuckerguss am Kuchen dar. Wesentlicher für die Attraktivität respektive den Erfolg eines Social Networks als weitere Features sind die “Economies of Scale”: wenn eine ausreichende Zahl von Personen registriert ist, beginnt ein Social Network Sinn zu machen.</p>
<p>Um Missverständnissen vorzubeugen: ich spreche hier nicht von quantitativen Faktoren. Zweifellos ist Facebook zu einem hohen Grad deshalb so interessant, weil es als “General Interest Network” mittlerweile einem immens hohen Verbreitungsgrad erreicht hat. Spezialisierte Social Networks können bereits bei sehr kleinen absoluten Zahlen die Attraktivität einer Page immens erhöhen, Stichwort: Vereine.</p>
<p>Bei näherer Betrachtung der oben stehenden Feature-Liste denkt der in den 90ern Netz-sozialisierte Schelm natürlich sofort an die “guten alten” Forenzeiten: in der Tat unterscheiden sich phpBB und Co. im Kern gar nicht sooo gravierend von ihren Vorgängern. Status-Updates haben Threads abgelöst, statt der Archiv– steht die Echtzeitmetapher im Vordergrund — und BuddyPress bringt praktischerweise sogar gleich ein klassisches Diskussionsboard mit.</p>
<p>Natürlich drängt sich in diesem Zusammenhang auch sofort der Gedanke an Seth Godins legendäres Büchlein <a href="http://www.amazon.de/gp/product/1591842336?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=1591842336" class="liexternal">Tribes</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=1591842336" width="1" height="1" border="0" alt=" Aus WordPress ein Social Media Network machen" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Aus WordPress ein Social Media Network machen" /> auf:</p>
<blockquote><p>A tribe is any group of people, large or small, who are connected to one another, a leader, and an idea. For millions of years, humans have been seeking out tribes, be they religious, ethnic, economic, political, or even musical (think of the Deadheads). It’s our nature.<br />
Now the <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> has eliminated the barriers of geography, cost, and time. All those blogs and social networking sites are helping existing tribes get bigger. But more important, they’re enabling countless new tribes to be born—groups of ten or ten thousand or ten million who care about their iPhones, or a political campaign, or a new way to fight global warming.</p></blockquote>
<p>Meiner Ansicht nach sind Profile für registrierte User ein perfektes Tribe-Tool für Blogger: das wertvollste Asset eines jeden Weblogs sind seine Stammleserinnen und Stammleser. Dass eine Profilfunktion mit Status–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/update/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Update">Update</a> für diese Zielgruppe gerade bei der Diskussion spezifischer Themen absolut Sinn macht, steht für mich schon länger außer Frage.</p>
<h3 id="toc-in-eigener-sache-datenschmutz-als-social-network">In eigener Sache: datenschmutz als Social Network</h3>
<p>Seit Beginn des Jahres biete ich datenschmutz-Lesern die Möglichkeit, sich entweder direkt oder via Facebook-, Twitter– oder MySpace-Authentication anzumelden und ein eigens Userfoto hochzuladen (standardmäßig ist natürlich Gravatar aktiviert); Profilpages gab es bislang aber nur für Gastautoren. Mit der Aktivierung von “Mingle” ist damit der letzte Schritt der “Socialification” von datenschmutz abgeschlossen.</p>
<p>Jeder bereits registrierte User hat automatisch seine Profilpage — wer bislang als Gast hier unterwegs war, den lade ich ganz herzlich ein, die neuen Features auszuprobieren. (Dass es auf den Profilpages auch einen Backlink zur eigenen Seite gibt, ist sowieso klar!) — die Registrierung ist in 30 Sekunden erledigt:</p>
<p><strong><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-login.php?action=register" rel="nofollow" class="liinternal">auf datenschmutz registrieren</a></strong> </p>
<h2 id="toc-die-technische-umsetzung-buddypress-oder-mingle">Die technische Umsetzung: BuddyPress oder Mingle?</h2>
<h3 id="toc-buddypress-social-network-in-a-box">BuddyPress: Social Network in a box</h3>
<p><a href="http://buddypress.org/" class="liexternal">BuddyPress</a> funktioniert, wie in der Einleitung erwähnt, als “Full-Service-Lösung” und wird dem Claim “Social Networking in a box” vollauf gerecht:</p>
<blockquote><p>Build a social network for your company, school, sports team or niche community all based on the power and flexibility of WordPress.</p></blockquote>
<div align="center"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/02/buddypress.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[4084]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/02/buddypress-600x450.jpg" alt="buddypress 600x450 Aus WordPress ein Social Media Network machen" title="buddypress" width="600" height="450" style="border:1px solid orange;" /></a></div>
<p>Man installiert zuerst ein “nacktes” WordPress und aktiviert anschließend BuddyPress, das ein eigenes, für Social Networking Zwecke optimiertes Theme mitbringt. Weitere dürften in Kürze folgen, außerdem lässt sich das gut dokumentierte Standard-Template problemlos anpassen. BuddyPress kommt mit dem von Facebook hinlänglich bekannten “Activity Stream”, Freundschaftsverwaltung, Blogging-Features, Gruppenverwaltung, Private Messaging, umfangreichen Profilen und einem integrierten Diskussionsforum — all in one! Außerdem sind bereits erste Plugins fürs Plugin verfügbar.</p>
<p>Wer sich das ganze mal live in Effekt ansehen möchte, findet <a href="http://buddypress.org/demo/" class="liexternal">hier</a> eine Demopage und ein paar öffentliche Communities, die auf BuddyPress setzen. Die Pros der Software liegen klar auf der Hand: wer ein öffentliches oder privates Mini-Social Network betreiben möchte, findet hier eine perfekte Lösung, die WordPress-Füchse in 5 Minuten samt ftp-Upload zum Laufen bringen. Nachteil dieser Lösung: Wer bereits ein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blog">Blog</a> betreibt und dieses mit BuddyPress erweitern möchte, steht erstmals vor einer mächtigen Bastelaufgabe, denn BP erfordert einiges an Theme-Anpassungen.</p>
<h3 id="toc-mingle-der-add-on-ansatz">Mingle — der Add-On Ansatz</h3>
<p>Ich habe mich für <a href="http://blairwilliams.com/mingle-wordpress-plugin/" class="liexternal">Mingle</a> entschieden, weil Blairs Plugin zwar weniger Features bietet, aber wesentlich unintrusiver arbeitet. Mingle verzichtet auf Forum, Private Messaging sowie weitere einige Bells-and-Whistles und besteht im Wesentlichen aus Profilpages mit Kommentar– und Postingfunktion, Beschreibung und Status-Updates, einer Freundschaftsverwaltung, einigen Widgets und bietet die essentiellen E-Mail Benachrichtigungen. Eine Beispiels-Installation gibt’s auf <a href="http://wpmingle.com/" class="liexternal">wpmingle.com</a> — oder Sie <a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-login.php?action=register" rel="nofollow" class="liinternal">registrieren</a> sich hier auf datenschmutz.</p>
<div align="center"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/02/mingle2.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[4084]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/02/mingle2-600x450.jpg" alt="mingle2 600x450 Aus WordPress ein Social Media Network machen" title="WP Mingle" width="600" height="450" style="border:1px solid orange;" /></a></div>
<p>Blair empfiehlt das populäre Thesis-Theme, aufgrund der eleganten Installation dürfte Mingle sich aber mit den meisten Templates vertragen. Nach der Aktivierung legt man insgesamt acht leere WordPress-Pages an (für Profilseiten, Mitgliederverzeichnis etc.). Diese Pages nutzt Mingle zur Darstellung der jeweiligen Inhalte, zur Anzeige der neuesten Besucher und für Registrierung/Login gibt’s Sidebar-Widgets. Schlaue WP-Füchse legen sich vor der Installation gleich mal ein eigenes Page-Template mit speziellem Sidebar zurecht.</p>
<p>Mingle bietet auch die Möglichkeit, bei der Registrierung zusätzliche Profilfelder abzufragen. Natürlich baut das Plugin keine Parallelstruktur auf, sondern es verwendet die Standard-Registrierungsfunktion von WordPress — somit klappt auch das Zusammenspiel mit bestehenden Erweiterungen sehr problemlos. Will man den Registrierungsprozess so kurz und schmerzlos wie möglich halten, darf auch weiterhin die WordPress-Minimalvariante (Username und E-Mail Adresse) beibehalten werden; alle weiteren Felder (Beschreibung, Name, Homepage, Ort…) können nachträglich im Profil eingetragen bzw. editiert werden.</p>
<p>Ein Wort zur grafischen Anpassung: da alle Mingle-Inhalte von einer unique CSS-Class umschlossen sind, haben Designer recht weitgehende Freiheiten in der Gestaltung — aber auch ohne viel Bastelei überzeugt das Resultat. Ich bin bisher von Mingle jedenfalls restlos begeistert und freue mich unbeschreiblich, wenn Sie so nett wären, sich zu <a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-login.php?action=register" rel="nofollow" class="liinternal"><strong>registrieren</strong></a> und mir Rückmeldungen zu den neuen Features geben.</p>
<hr /><a href="http://buddypress.org/" class="liexternal">BuddyPress.org</a><br />
<a href="http://blairwilliams.com/mingle-wordpress-plugin/" class="liexternal">WordPress Mingle</a><br />
<hr />
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/rss-feed/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with RSS-Feed">RSS-Feed</a> wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Blogistan Panoptikum KW46 2009</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 01:13:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linzerschnitte und datenschmutz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wochenrückblick]]></category>
		<category><![CDATA[World Blogging Forum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.datenschmutz.net/?p=3928</guid>
		<description><![CDATA[datenschmutz und Linzerschnitte begrüßen Sie zu einer ganz besonders Microblogging-lastigen Ausgabe des Panoptikums: aber schließlich spricht ja auch jeder über Twitter! Bitte hereinspaziert zu sieben Tagen Social Media im Schnelldurchlauf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die datenschmutz-Redaktion im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blogistan/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with blogistan">Blogistan</a>–Panoptikum Fieber: Eifrig wird getippt, verifiziert, herumtelefoniert, Brieftauben bringen Nachrichten aus aller Welt, Ballonfahrer werfen Infopakete über Wien ab — jeden Sonntag bricht erneut Hektik in der Redaktionsstube aus, denn es gilt, Millionen Tweets, Blogbeiträge und Status-Updates in einen einzigen Rückblick zu pressen. <a href="http://www.linzerschnitte.at" class="liexternal">Linzerscnitte</a> und datenschmutz haben auch diesen Sonntag wieder für Sie die große Hydraulikpresse angeworfen und begrüßen die hochverehrte Leserschaft zu einem Mitternachts-Snack ins virtuelle Zirkuszelt — fast wie Palazzo, nur ohne Dinner und Artisten.</p>
<div class="toc">
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-twitter-erbsenzhlerei" class="liinternal">Twitter-Erbsenzählerei</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-das-orakel-von-delphi-spricht" class="liinternal">Das Orakel von Delphi spricht</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-viren-und-ihre-ziele" class="liinternal">Viren und ihre Ziele</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-twitter-automatisiert-retweets-jetzt-wirds-ernst" class="liinternal">Twitter automatisiert Retweets — Jetzt wird’s ernst!</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-social-info-dubletten-filtern" class="liinternal">Social Info-Dubletten filtern</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-tod-dem-traffic" class="liinternal">Tod dem Traffic</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-es-trendet-schon-wieder-aber-diesmal-lokal" class="liinternal">Es trendet schon wieder, aber diesmal lokal</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-betriebssystem-verchromt" class="liinternal">Betriebssystem, verchromt</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-sie-nennen-es-sprouten" class="liinternal">Sie nennen es Sprouten</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-the-conversationlist" class="liinternal">The ConversationList</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-die-schlimmste-aller-fragen" class="liinternal">Die schlimmste aller Fragen</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-schei-internet-preis-fr-die-grnen" class="liinternal">Scheiß-Internet-Preis für die Grünen</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-wenn-huser-sich-schlafen-legen" class="liinternal">Wenn Häuser sich schlafen legen</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-judiths-video-der-woche-katzencontent-again" class="liinternal">Judiths Video der Woche: Katzencontent, again!</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-ritchies-video-der-woche" class="liinternal">Ritchies Video der Woche</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-lesetipps-der-woche" class="liinternal">Lesetipps der Woche</a></li>
</ol>
</div>
<h2 id="toc-twitter-erbsenzhlerei">Twitter-Erbsenzählerei</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-judith.png" width="48" height="48" alt="autor judith Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> Dass Twitter sich im Wachstum befindet, merkt man nicht nur an der ausufernden Berichterstattung der Mainstream-Medien. Wieviele User gibt es aber jetzt genau? Wieviele kommen jeden Monat hinzu? Wieviele Follower hat der durchschnittliche Twitteruser, wie splitten sich seine Tweets in Replies, Retweets und ähnliches  –diese Fragen stellen sich neben wirklich an Twitter interessierten Menschen vor allem die vielzählen Social Media Consultants! Und Sistrix war so frei, diesem Bedürfnis <a href="http://www.sistrix.de/news/909-twitter-wachstum.html" class="liexternal">Befriedigung zu verschaffen</a> — und wie immer ist die Stichprobe sehr repräsentativ ausgefallen: </p>
<blockquote><p>Da Twitter sich leider nicht in der Lage sah, mir einen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenbank/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Datenbank">Datenbank</a>–Dump auf einem USB-Stick zuzuschicken, musste ich einen anderen Weg finden, um an eine ausreichende Datengrundlage zu kommen. Glücklicherweise hat Twitter eine recht umfangreiche API, die bei der richtigen Sonne-Mond-Konstellation sogar manchmal funktioniert. Wenn man sich bei Twitter anmeldet, erhält man eine aufsteigende Nummer (ID). Aktuell liegt diese Nummer bei rund 85 Millionen. Ich habe nun ein kleines Script geschrieben, das die Daten von Twitter-Accounts über die API abfragt und speichert. Rund 10% aller Accounts scheinen mir ausreichend, um aussagekräftige Schlüsse zu ziehen.</p></blockquote>
<h2 id="toc-das-orakel-von-delphi-spricht">Das Orakel von Delphi spricht</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Salvia_divinorum" rel="nofollow" class="liwikipedia">Salvia Divinorum</a> habe sich das Orakel von Delphi vor seinen mehrdeutigen Zukunftsprojektionen “reingezogen”, heißt es. Über die Konsumationsgewohnheiten des Teams rund um die <a href="http://www.tns-infratest.com/presse/Zukunft_IKT.asp" class="liexternal">Internationale Delphi-Studie 2030: Zukunft und Zukunftsfähigkeit der IKT und Medien</a>, sicher ist nur so viel:</p>
<blockquote><p>Die Bedeutung der Informations– und Kommunikationstechnologien (IKT) und Medien für die Informationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts ist größer als je zuvor. Um Einblicke in die langfristigen Entwicklungen dieser Branchen zu erhalten, hat der Münchner Kreis gemeinsam mit dem EICT, Deutsche Telekom und TNS Infratest sowie den Förderern und Unterstützern Siemens, Vodafone, Focus, VDE, SAP, Alcatel-Lucent Stiftung, IBM sowie dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Studien „<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/zukunft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zukunft">Zukunft</a> der deutschen IKT“ sowie “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/zukunft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zukunft">Zukunft</a> und Zukunftsfähigkeit der IKT und Medien” durchgeführt.</p></blockquote>
<p>Das Baby kam als gesundes <a href="http://www.tns-infratest.com/presse/pdf/Zukunft_IKT/Zukunft_und_Zukunftsfaehigkeit_der_IKT_2009.pdf" class="lipdf">PDF-File</a> mit einem Gewicht von 18MB auf die Welt und ist für Eilige auch als <a href="http://www.tns-infratest.com/presse/pdf/Zukunft_IKT/Executive_Summary_Internationalen_Delphi-Studie_2030.pdf" class="lipdf">Executive Summary</a> verfügbar. Aber nur hier auf datenschmutz gibt’s die Ultra-Executive Frosch-Version, sozusagen die Small-Talk Version fürs Büro:</p>
<blockquote><p>Haben Sie schon die letzte Woche erschienene Delphi-Studie gelesen? Der “Mediensektor wird durch Digitalisierung nachhaltig beeinflusst und verändert.”</p></blockquote>
<p>Alternativ-Version für Old Media Verlagshäuser, bei denen aufgrund bevorstehender Kündigungswellen wegen des “Scheiß Internet” (siehe nächsten Beitrag) dieses Bonmot makaber wirken könnte:</p>
<blockquote><p>Schrottprämie hin oder her: Ich warte noch 504 Monate mit Autokauf! In der letzte Woche erschienen Delphi Studie über das Jahr 2030 steht: “IKT wird im Automobil die Sicherheit und Effizienz erhöhen.”</p></blockquote>
<h2 id="toc-viren-und-ihre-ziele">Viren und ihre Ziele</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> Der Preis für den schrägsten Vergleich der Woche geht an Maestro <a href="http://www.shoemoney.com/2009/11/02/your-virus-may-spread-but-does-it-kill/" class="liexternal">Shoemoney</a>, der von einer National Geographic Docu über den Schweinegrippen-Virus nahtlos zu Online-Businessmodellen überleitet:</p>
<blockquote><p>One of the things the show also talked about is how many people don’t know that a virus goal actually NOT to kill people. Its goal is to reproduce and sustain life for as long as possible. When it’s living in a human and the human dies then it dies too.<br />
So how does this apply to internet <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/marketing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Marketing">marketing</a>?<br />
Well everyone is trying to create something “viral”. But most of the time they don’t have an end goal. I know some of the most gifted programmers/designers in the world who have created some of the most viral websites on the internet yet can’t figure out how to profit from them.</p></blockquote>
<h2 id="toc-twitter-automatisiert-retweets-jetzt-wirds-ernst">Twitter automatisiert Retweets — Jetzt wird’s ernst!</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-judith.png" width="48" height="48" alt="autor judith Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> Plötzlich war es da. Und dann auch schon wieder weg. Das von Twitter angekündigte Retweet-Feature gab letzte Woche auf einigen weniger Twitterprofilen ein kurzes Gastspiel, darunter auch auf meinem. Und natürlich hab ich das Retweeten gleich ausprobiert. Bei Mouse-Over erschien auf dem Tweet neben Reply die Option “Retweet”. Nach dem Klicken erschien ein Dialogfenster, und fragte den User, ob man diesen Tweet wirklich retweeten möchte. Nach dem “OK” war der Tweet dann auch schon retweetet  — ohne die Möglichkeit des Editierens oder die Notwendigkeit, die Nachricht gegebenenfalls auf 140 Zeichen zu kürzen. Der Retweet erschien nicht in meiner eigenen Timeline, dafür aber in der Timeline meiner Follower. Jedoch nicht mit meinem Avatar, sondern als “Forward” des Originaltweets inklusive mit einem kleinen Textlink (“retweeted by xy”).</p>
<p>Außerdem implementiert tauchte im Sidebar Menü ein neuer ReTweet-Filter auf und kurze Zeit später erschien dort auch ein Link auf ein Feedback-Formular, in dem ich sogleich mein Missfallen über das neue Feature kund tat — mit Erfolg, tags darauf war es verschwunden! (und vorläufig zurückgekehrt am 13.11.);) <a href="http://digiom.wordpress.com/2009/11/11/twitter-bildet-ab-jetzt-retweets-ab-auf-einigen-wenigen-profilen/" class="liexternal">Digiom</a> machte mich dann auf einen <a href="http://evhead.com/2009/11/why-retweet-works-way-it-does.html" class="liexternal">Blogbeitrag</a> von Twitter-CEO Evan Williams aufmerksam, der erklärt, warum die Retweet Funktion so ist, wie sie ist. Besonders interessant und zutreffend fand ich den Absatz über den “Lärm”, den manche notorischen Retweeter verursachen:</p>
<blockquote><p>Noisiness. Let’s face it: Some people over-retweet. You may be interested in what they personally say, but you don’t need to know about every link and charity cause they pull their RT-happy trigger finger on. The only choice you have today is deciding if the benefit of getting their occasional gems is worth the cost of their retweetarrhea.</p></blockquote>
<p>Aber auch wenn Retweets eine schlimme Form von “Stream Pollution” sind, editiere ich meine eigenen RTs natürlich, um meinen Senf dazuzugeben. Das Retweet Feature, so wie es bisher geplant war, würde ich wohl nur in manchen Situationen einsetzen — und ansonsten beim klassischen, manuellen “RT” bleiben.</p>
<h2 id="toc-social-info-dubletten-filtern">Social Info-Dubletten filtern</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> Anomaly Systems arbeiten an einem neuen Projekt, das Geeks helfen will, die Redundanz in der persönlichen Informationsflut einzudämmen, indem Dubletten aus Twitter, Friendfeed und verschiedenen Feed-Quellen eliminiert und zusammengehörige Einträge gruppiert werden. <a href="http://blog.louisgray.com/2009/11/cadmus-filters-real-time-streams-to.html" class="liexternal">Lous Gray</a> hat <a href="http://thecadmus.com/" class="liexternal">Cadmus</a> getestet und ist recht angetan:</p>
<blockquote><p>In my testing of Cadmus, I found it correctly detected retweets, replies from others to the original sender, copies of tweets sent to FriendFeed, and other topically-related items, even if they did not share keywords. Cadmus was even able to find similar updates that were hours or days apart.<br />
On average, each refresh of Cadmus filtered around 10 percent of my updates. For runs that included 3,000 or so updates, 300 individual items would be grouped or filtered — and testing of a smaller account in the low hundreds also showed a similar 10 percent filter rate. In fact, the more updates I filtered, the higher the percentage filtering would be found. In a run comprising more than 8,000 items, almost 1,000 were “related”.</p></blockquote>
<h2 id="toc-tod-dem-traffic">Tod dem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/traffic/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Traffic">Traffic</a></h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-judith.png" width="48" height="48" alt="autor judith Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> Zeitungen wie “Der Standard” oder “Die Kronenzeitung” haben nach dem Tod von Jörg Haider und Michael Jackson schnell Dossiers über die verstorbenen Persönlichkeiten online gestellt und diese mit Google Adwords beworben. Sie wollten gefunden werden, sie wollten Traffic und User auf ihre Seiten locken. Das wollen eigentlich alle Medienunternehmen. Alle, nein einen großen Medienkonzern gibt es da, der sich wohl demnächst einen Consultant in Sachen “Negative SEO” (Copyright @navofignorance) suchen wird: Rupert Murdoch. Er hat die Nase voll davon, dass die “content kleptomaniacs” Google &amp; Co. seinen hochwertigen journalistischen Content einfach zu Customized Online-Newspapers zusammenwürfelt. Darum will er seinen Content nun …verstecken.</p>
<p>Und Douglas Rushkoff, Professor für Media Studies findet diese Idee gut:</p>
<blockquote><p>Of course, Murdoch’s remarks are really just a trial balloon. He has initiated a conversation—but one that few of us are in a position to back up with a multibillion-dollar media empire. By suggesting that he is ready to pull the plug on universally searchable news, he is inviting other publishers in the same position to consider taking the same leap.</p></blockquote>
<p>Mal sehen, ob die anderen Lemminge Rupert Murdoch <a href="http://www.thedailybeast.com/blogs-and-stories/2009-11-09/murdoch-to-google-search-this/" class="liexternal">folgen</a> würden…</p>
<h2 id="toc-es-trendet-schon-wieder-aber-diesmal-lokal">Es trendet schon wieder, aber diesmal lokal</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> Dass Twitter in absehbarer Zeit Geo-Info in Tweets integrieren will, wurde bereits im August angekündigt — nun zeichnet sich ab, dass die neue API-Funktionen auf absehbare Zeit jedem Städtchen sein eigenes Trendbarometer verschaffen wird, wie Ben Parr auf <a href="http://mashable.com/2009/11/09/local-twitter-trends/" class="liexternal">Mashable</a> berichtet:</p>
<blockquote><p>The new API will open up the ability for Twitter apps to figure out what’s trending in a pre-defined set of locations. This means that while San Francisco will almost certainly have a set of local trends, my hometown of Princeton, IL (7200 residents) probably will not, at least in the beginning.</p></blockquote>
<p>Dazu passt auch ganz hervorragend der Beitrag <a href="http://mashable.com/2009/11/10/local-news-social-media/" class="liexternal">How Social Media is taking the News local</a> von Leah Betancourt, ebenfalls auf Mashable:</p>
<blockquote><p>“I sense inevitability is setting in with media companies with regard to social media. Those that thought… it was a fad that would quickly fade away are beginning to resolve themselves to the cold reality that social media is here to stay and will have to play a role in news coverage and audience building for a long time to come,” Briggs said.</p></blockquote>
<p>Das Thema Bürgerjournalismus haben wir auch am World Blogging Forum ausführlich diskutiert — Tenor: die Tools und Möglichkeiten sind, wie die ökonomischen Grundlagen einer partizipativen Berichterstattung aussehen können, ist dagegen noch recht unklar: erste Versuche mit Beteiligung der User an den Werbeeinnahmen verlaufen für alle Beteiligten bislang noch nicht übermäßig einträglich.</p>
<h2 id="toc-betriebssystem-verchromt">Betriebssystem, verchromt</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> Chrome OS wird innerhalb einer Woche zum Download bereit stehen, weiß <a href="http://www.techcrunch.com/2009/11/13/google-chrome-os-to-launch-within-a-week/" class="liexternal">Michael Arrington</a>. Googles im Juli angekündigten PC-Betriebssystem dürfte damit wohl das raschest entwickelte OS aller Zeiten sein. Über den Umfang der unterstützten Hardware sind noch keine Details bekannt, sicher ist aber, dass vorerst nur bestimmte Devices unterstützt werden: </p>
<blockquote><p>We expect Google will be careful with messaging around the launch, and endorse a small set of devices for installation. EEE PC netbooks, for example, may be one set of devices that Google will say are ready to use Chrome OS. There will likely be others as well, but don’t expect to be able to install it on whatever laptop or desktop machine you have from day one. Google has previously said they are working with Acer, Adobe, ASUS, Freescale, Hewlett-Packard, Lenovo, Qualcomm, Texas Instruments, and Toshiba on the project.</p></blockquote>
<p>Über genaue Details der Softwarearchitektur ist bislang wenig bekannt. Big G entwickelt sein OS allerdings nicht von Null auf, sondern es beruht auf einem nicht näher spezifizierten Linux-Kernel. Avisiert wird die immer populärere Gruppe der Netbooks, deren Löwenanteil immer noch mit dem 8 Jahre alten XP auskommen muss. Chrome OS dagegen soll schlank und ressourcenschonend sein und dem Chrome-Browser eine optimale Systemumgebung bieten. Ich bin da relativ skeptisch, da es mir wesentlich wichtiger ist, gewohnte Software auch am Netbook verwenden zu können — das erfordert zwar in vielen Fällen etwas mehr Geduld als am Desktop, erhöht den Unterwegs-Nutzwert aber immens. Mehr über Google Chrome erfährt man in diesem <a href="http://www.techcrunch.com/2009/07/07/google-drops-a-nuclear-bomb-on-microsoft-and-its-made-of-chrome/" class="liexternal">TechCrunch Beitrag</a>.</p>
<h2 id="toc-sie-nennen-es-sprouten">Sie nennen es Sprouten</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> Das neue Social-Network für Unternehmer und KMUs konzentriert sich ganz auf die berufliche Seite des <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/microblogging/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Microblogging">Microblogging</a>–Lebens und stellt daher konsequenterweise auch die Frage: “What are you working on?” statt “What are you doing?” Es reicht ohnehin schon Echtzeit-geplagten Entrepreneuren also nicht mehr, sich mit LinkedIn Messages zu bombardieren, weiß <a href="http://thenextweb.com/appetite/2009/11/13/sprouting-community-start-ups/" class="liexternal">The next web</a>:</p>
<blockquote><p>Sarah Prevette, the founder and CEO, believes that “Sprouter can provide the forum for real-time networking and collaboration so everyone can benefit from mistakes and successes.”.  Indeed it does and after it’s beta launch back in August 2009, it’s providing it’s user with a unique space to market themselves, their ideas and businesses.</p></blockquote>
<p>Mit anderen Worten: das Zeitalter der EPUs ist vorüber, denn kein KMU kann in Zukunft auf einen <strong>CSO — Chief Sprouting Officer</strong> verzichten können. Einziges Distinktionskriterium gegenüber dem großen Vorbild: <a href="http://www.sprouter.com/" class="liexternal">Sprouter</a> beherrscht Threading, also die von Foren gewöhnte Einrückung zusammengehöriger Konversationen. Der Name steht für “Keim, Spross, Trieb” — ich bezweifle allerdings stark, dass die Business-Welt ein eigenes Twitter-Network braucht. Prädikat: “Sprout Inhibition” (Keimungsunterdrückung)</p>
<h2 id="toc-the-conversationlist">The ConversationList</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-judith.png" width="48" height="48" alt="autor judith Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> Wenige Wochen nach ihrer Einführung ist es schon wieder ruhig um die Twitterlisten geworden. So richtig kann wohl niemand was damit anfangen. Oder doch?<br />
The Conversation-List ist in etwa die Anti-These zur Karteileichen-Liste — dort finden sich 25 oder mehr Personen, mit oder über die man im Gespräch ist.</p>
<blockquote><p>The list is automatically updated daily, so that it always reflects the people that you are paying attention to right now. If you @reply (or @mention) someone, they’re added to your list. If you stop talking to that person, they drop off your list.</p></blockquote>
<p>Klingt nett, installiert sich quasi wie von selbst, und kann auch einfach wieder entfernt werden. Hilft’s nix, schadet’s nix: <a href="http://www.conversationlist.com/" class="liexternal">conversationlist.com</a>.</p>
<p>PS: schon irgendwer einen echten Nutzen für die Twitterlists entdeckt? JohnOn geht ja beinhart davon aus, dass Google Twitter bald für 6 Milliarden gekauft <a href="http://www.johnon.com/709/google-buys-twitter.html" class="liexternal">haben wird müssen</a>:</p>
<blockquote><p>That’s the headline I think we’ll see soon enough, when Google gets over itself and swallows the bitter pill. The mistake was already made… more than once… when Google failed to truly demonstrate the value of Twitter to its future. Had it offered a sweet enough deal, it could have bought Twitter before. Everyone has a price. But with each passing week, Google (and the rest of us) see more and more clearly just how essential Twitter is to Google’s future. And each week, the cost of acquiring Twitter goes up.</p></blockquote>
<h2 id="toc-die-schlimmste-aller-fragen">Die schlimmste aller Fragen</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> …hat Christ Walker der Cyber-Entität <a href="http://scobleizer.com/2009/11/13/the-worst-question-in-social-media/" class="liexternal">Scobleizer</a> gestellt, noch dazu auf Twitter: <em>Any advice on getting followers?</em></p>
<blockquote><p>It’s the worst question in social media. Sorry Chris for picking on your question. It’s actually a question lots of people wonder, but it’s the kind of thing that no one really can answer.<br />
Why?<br />
Because we’re not in control of who follows us. So, I’d rather not think about it. I rather think about things I CAN control. What are those?<br />
1. What I write about.<br />
2. Who I follow.<br />
3. Who I hang out with.<br />
4. The lists I follow and steal from.</p></blockquote>
<p>Also bitte, lieber Scoble: Wer stiehlt denn? Wir remixen doch bloß!</p>
<h2 id="toc-schei-internet-preis-fr-die-grnen">Scheiß-Internet-Preis für die Grünen</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> Die Grünen sammeln Auszeichnungen wie andere Parteien Strafzettel in Brüssel. Durften sich die an Einmischung in in– und oder externe Affären wenig interessierte Partei in diesem Jahr bereits für die Forderung nach Internet-Sperren bereits über den <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Big-Brother-Awards-Austria-Abrechnung-mit-Gruenen-und-OeBB-838812.html" class="liexternal">Big Brother Jackpot</a> freuen, so knallten gestern <a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/preis-fuer-internetfreie-minuten/" class="liinternal">erneut</a> die <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Erster-Scheiss-Internet-Preis-geht-an-Wiener-Gruene-859940.html" class="liexternal">Korken</a>: </p>
<blockquote><p>Die Wiener Grünen sind die ersten Träger des Wolfgang Lorenz Gedenkpreises für internetfreie Minuten. Er belohnt sie für das “Kommunikationsdesaster” rund um die Grünen-Vorwahlen. Durch die Ablehnung eines Teils interessierter Nichtmitglieder zur aktiven Teilnahme an den parteiinternen Abstimmungen über die Kandidaten für die kommende Gemeinderatswahl hat die Partei einen Teil der Wiener Webszene enttäuscht.</p></blockquote>
<p>Es kann nicht leicht gewesen sein, sich gegen diese übermächtige Konkurrenz durchzusetzen, und ich beneide die Jury nicht um die gewiss schwierige Entscheidungsfindung. Und die <a href=http://www.<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/monochrom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with monochrom">monochrom</a>.at/wolfgang-lorenz-gedenkpreis/”&gt;Nominierungsliste</a> hat es definitiv verdient, an dieser Stelle in voller Länge wieder gegeben zu werden:</p>
<blockquote><p>1. Nominierung: die ORF ON-Direktoren für 15 Jahre fehlende Barrierefreiheit im Scheißinternet und generelle Ignoranz; denn ORF ON endet als Versorgungspostenpool, der sich in der Konzeption von ORF-Dörfern und TV-Theken ergeht, anstatt eine umfassende Internetstrategie zu entwickeln.</p>
<p>2. Nominierung: Plagiatsjäger Stefan Weber für seine Leistungen als Blockwart eines konservativen Wissenschaftsbetriebes, der Studierenden Dummheit und Internetkriminalität vorwirft, anstatt Überlegungen über einen zeitgenössischen Wissenschaftsbetrieb des Web 3.0 zu machen.</p>
<p>3. Nominierung: der Bühnenabend “Menschmaschine” im Rabenhof in der Kategorie fehlgeleitetes Infotainment für die Leistung, das Web 2.0 auf die Formel “Beidlwitze” zu reduzieren.</p>
<p>4. Nominierung: Ibrahim Evsan — stellvertretend für alle Social Media Gurus, die den Übergriff der Technik (“Fixierungscode”) predigen und gut daran verdienen.</p>
<p>5. Nominierung: Armin Thurnher in der Kategorie beleidigter Leitartikler; große Verdienste um die österreichische Medienlandschaft sind noch lange kein Freibrief für unreflektiertes Gegrantel.</p>
<p>6. Nominierung in der Kategorie Abmahnwahn: Jako und Jack Wolfskin für ihren unglaublichen juristischen Umgang mit Kleinst-Bloggern und Hobby-Bastlern mit Netzzugang</p>
<p>7. Nominierung in der Kategorie ProfilneurosendistinktionsgewinnlerInnen: ein paar KolumnistInnen (u.a. Doris Knecht und Polly Adler/Angelika Hager) für ihre medialen Anti-Social-Media-Koketterien.</p>
<p>8. Nominierung: die Wiener Grünen für ihre missglückte politische Kommunikation im Netz und das Verpassen einer einmaligen Chance.</p>
<p>9. Nominierung: Franz Medwenitsch für seine jahrelange Tätigkeit als Blockierer von fairen Verwertungsmodellen und diesbezüglicher lobbyistischer Begleitung von allen Gesetzesnovellen auf staatlicher und gemeinschaftlicher Ebene.</p>
<p>10. Nominierung: Wolfgang Schüssel — fürs Lebenswerk in der Bereitung internetfreier Minuten, denn er strafte die von ihm ungeliebte “Internetgeneration” mit einer miserablen Telekom-Regulierungspolitik ab.</p></blockquote>
<h2 id="toc-wenn-huser-sich-schlafen-legen">Wenn Häuser sich schlafen legen</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> Nein, es gibt wirklich kaum eine bessere Metapher für die Krise der Immobilienindustrie — und wären die Häuser näher beieinander gestanden, dann hätte es auch noch einen Domino-Effekt gegeben. Was genau <a href="http://1.bp.blogspot.com/_nSTO-vZpSgc/Svdd19dkzTI/AAAAAAAAHRw/emL5TPScBXU/s1600-h/building+topple1.png" rel="lightbox" class="liexternal">hier [Foto]</a> passiert ist, weiß <a href="http://globaleconomicanalysis.blogspot.com/2009/11/different-kind-of-real-estate-crash.html" class="liexternal">Mish</a> [via <a href="http://twitter.com/muesli/status/5647487193" class="liexternal">@muesli</a>]:</p>
<blockquote><ol>
<li>An underground garage was being dug on the south side, to a depth of 4.6 meters.</li>
<li>The excavated dirt was being piled up on the north side, to a height of 10 meters.</li>
<li>The building experienced uneven lateral pressure from south and north.</li>
<li>This resulted in a lateral pressure of 3,000 tons, which was greater than what the pilings could tolerate. Thus the building toppled over in the southerly direction.</li>
</ol>
</blockquote>
<h2 id="toc-judiths-video-der-woche-katzencontent-again">Judiths Video der Woche: Katzencontent, again!</h2>
<p>Clean your screen. Wenn ich meine Katze dazu überreden könnte, das zu machen… ach wäre das Leben schön.</p>
<div align="center"><script type="text/javascript" src="http://blip.tv/scripts/pokkariPlayer.js?ver=2009070701"></script><script type="text/javascript" src="http://blip.tv/syndication/write_player?skin=js&#038;posts_id=630879&#038;source=3&#038;autoplay=true&#038;file_type=flv&#038;player_width=600&#038;player_height=400"></script>
<div id="blip_movie_content_630879"><a href="http://blip.tv/file/get/Drakaal-screencleanerswf201.swf" rel="enclosure" onclick="play_blip_movie_630879(); return false;" class="liimagelink"><img title="Click to play" alt="Drakaal screencleanerswf201.swf Blogistan Panoptikum KW46 2009" width="600" height="400" src="http://blip.tv/file/get/Drakaal-screencleanerswf201.swf.jpg" border="0" title="Click to clean" /></a><br /><a href="http://blip.tv/file/get/Drakaal-screencleanerswf201.swf" rel="enclosure" onclick="play_blip_movie_630879(); return false;" class="liexternal">Click to clean</a></div>
</div>
<h2 id="toc-ritchies-video-der-woche">Ritchies Video der Woche</h2>
<p>Vielleicht kann Religion die Menschheit doch noch retten — zumindest drängt sich dieser Gedanken bei Jesus 2000 auf:</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Aber damit’s nicht heißt, ich würde hier im Panoptikum bloß religiösen Fanatismus verbreiten, hier noch eine Perle von Rocketboom, nämlich die Kulturgeschichte des beliebten Audio-Produktions-Plugins Autotune. Merke: It’s not a vocoder!</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<h2 id="toc-lesetipps-der-woche">Lesetipps der Woche</h2>
<ul>
<li>Der Social Officer soll den Corporate-Dampfer sicher durch stürmische Twitter-Wogen lenken, doch wie findet man ihn? So nicht, mein <a href="http://altitudebranding.com/2009/11/hiring-for-social-media-the-ugly-side/" class="liexternal">altitudebranding.com</a></li>
<li>Gaube nie einer Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. Und vor allem: glaube nie, was in einer Nielsen Umfrage steht. Demnach befindet sich der US-TV-Konsum nämlich auf einem <a href="http://blog.nielsen.com/nielsenwire/media_entertainment/average-tv-viewing-for-2008-09-tv-season-at-all-time-high/" class="liexternal">All-Time-High</a>, gegen das Amy Winehouse nüchtern wirkt.</li>
<li>Tod den Holzmedien: Zuerst waren es die Zeitungsverlagen, jetzt geht das Virus auf die klassischen Verlage über: Tod dem bedruckten Holz, diesmal ist der Gemischtwarenhändler und Kindle-Schöpfer Amazon schuld. Denn den Verlagen laufen die Autoren weg, geradewegs in <a href="http://www.buchreport.de/nachrichten/buecher_autoren/buecher_autoren_nachricht/datum/2009/11/09/autoren-sagen-verlagen-adieu.htm" class="liexternal">Amazons Arme</a>. Ob die Autoren von den üblichen Shares wissen? 70: 30 zu Gunsten des Verlages?</li>
<li>Twitter Microsyntax — Die Fortsetzung: Der “Erfinder” des Hashtags, Chris alias Factory Joe, schlägt einige neue Zeichen für Twitter vor! Genau, wenn man etwas verkomplizieren vereinfachen kann, soll man es selbstverständlich tun! Lasst uns eine <a href="http://factoryjoe.com/blog/2009/11/08/new-microsytax-for-twitter-three-pointers-and-the-slasher/" class="liexternal">Microfachsprache</a> kreieren, damit uns endlich niemand mehr versteht und die Twitter Coaches ein neues Seminarbetätigungsfeld finden.</li>
</ul>
<p>Und das war auch schon wieder unser wilder Galopp-Ritt durch sieben Tage Social Media. Danke für Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit und lassen Sie sich auch weiterhin nicht durch Echtzeitmedien vom Panoptikum-Konsum abhalten — und vor allem nicht von Kommentare und Anregungen. Wir wünschen schöne restliche Sonntagsminuten, einen erquicklichen Wochenbeginn und lesen uns morgen!</p>
<div style="padding:6px;border:2px dotted #ffffff;background-color:#4a748a;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/icon-input.png" alt="icon input Blogistan Panoptikum KW46 2009" title="icon-input" width="90" height="90" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;" /></a><span style="color:white;">Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?<br />Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten?<br />
<strong>Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick — für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink!</strong> Hier geht’s zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" style="color:orange;text-decoration:underline;" class="liinternal">Einreich-Formular</a>.</span></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Blogistan Panoptikum KW15 2009</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-04/blogistan-panoptikum-kw15-2009/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 21:10:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das lange faule Osterwochenende verzeichnete dank des guten Wetters neue Offline-Rekorde - dennoch hat sich in der Blogosphäre einiges getan - höchste Zeit also fürs verspätete Oster-Panoptikum!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/04/panolegs.jpg" alt="panolegs Blogistan Panoptikum KW15 2009" title="panolegs" width="250" height="163" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Nach einem ruhigen, äußerst offlinigen Oster-Wochenende (da scheint sich ein unausgesprochenes Mem namens “gutes Wetter” rasant schnell und subliminal ausgebreitet zu haben), folgt das dieswöchige Panoptikum mit feiertagsbedingter Verspätung. Denn der höchste katholische Feiertag im Jahr eignet sich hervorragend, um der <a href="http://www.laizismus.at/" class="liexternal">Laizismus-Initiative</a> zu gedenken, die vom himmlischen Gedankengebäude herabgestiegen ist, um die Menschheit von ihrer großen Schuld namens Religion zu erlösen — Amen! Denn ich kann mich <a href="http://www.alm.at/2009/03/02/jung-von-matt-und-stefan-petzner-werbung-furs-jenseits/" class="liexternal">Niko</a> nur anschließen und gemeinsam mit ihm in zur Hölle fahren: “Zu Ostern ist Jesus Christus von den Toten auferstanden. Ja genau… und Benco macht stark und schlau.” Im übrigen geht ein phattes 3-faches Dankeschön ans <a href="http://medienkulturblog.de/2009/04/14/blogbesuch-1-datenschmutznet/" class="liexternal">Medienkultur-Blog</a> für die lobend-schmeichelnde Erwähnung jenes Panoptikums, das sie gerade in den Händen hielten, wäre es denn eine Zeitung.</p>
<h2 id="toc-kontrolliert-google-die-nachrichten">Kontrolliert Google die Nachrichten?</h2>
<p>Erick Schonfeld hat auch <a href="http://www.techcrunch.com/2009/04/11/does-google-really-control-the-news/" class="liexternal">TechCrunch</a> eine spannende Kolumne zum Thema “technologische Meinungsfreiheit” veröffentlicht. Sein Fazit: Google News sind gar nicht sooo bedeutend, viel relevanter ist die Frage nach dem Einfluss der Suchfunktion auf die Opinion Leadership:</p>
<blockquote><p>So Google News is not the middleman here. Let’s just put that notion to rest. Yahoo News is three times as large, and Yahoo sends even more <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/traffic/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Traffic">traffic</a> to newspaper sites from other parts of Yahoo through its online newspaper consortium. The bigger question is whether Google as a search engine is controlling access to news sites.</p></blockquote>
<h2 id="toc-der-blogger-und-die-grammatique">Der Blogger und die Grammatique</h2>
<p>In der Tat ist die Grammatik ein fluides Regelsystem und anders als Moe’s 10 Gebote nicht in Stein gemeiselt — daran erinnert uns der <a href="http://www.copyblogger.com/grammar-rules-to-break/" class="liexternal">Copyblogger</a> in einem lesenswerten Beitrag über Regeln, die gebrochen werden sollen:</p>
<blockquote><p>Unfortunately, more often than not, the new syntax is terribly awkward and painful to read. Take the first sentence of this section, for example. “From where this rule came” sounds like something Yoda would say, not me. A big part of blogging is showing your personality through words. How can you do that when you’re twisting your phrases to suit some archaic rule?</p></blockquote>
<p>Immerhin: je starrer desto Korsett, desto größer der Spielraum fürs Unterlaufen von Regeln — äußerst amüsanter Beitrag!</p>
<h2 id="toc-die-neue-friendfeed-beta">Die neue FriendFeed-Beta</h2>
<p>FriendFeed bietet nach Meinung von <a href="http://www.techcrunch.com/2009/04/12/you-will-be-using-friendfeed-in-the-future-but-it-may-be-called-facebook/" class="liexternal">TechCrunch</a> die avancierteren Features als Facebook:</p>
<blockquote><p>If you look at it, FriendFeed is actually a lot closer to Facebook these days. You know, that service that 200 million plus people use. They’re doing a lot of similar things — only FriendFeed is doing them better.</p></blockquote>
<p>Besonders gut gefällt MG Siegler das Live-Update der neuen <a href="http://beta.friendfeed.com/" class="liexternal">FriendFeed Beta Version</a> — aber ich nehme mal an, dass Facebook hier bald nachziehen wird. Für mich läuft FriendFeed irgendwo unter der Kategorie “von Scripts für Scripts” (es ist einfach praktisch, einen Gesamtfeed zu haben, den man an beliebiger anderer Stelle einbauen kann), wobei da <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/recherche/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Recherche">Recherche</a>–technisch sicherlich noch einiges Potential vorhanden wäre.</p>
<h2 id="toc-20-must-read-blogs-fr-online-unternehmer">20 Must-Read Blogs für Online-Unternehmer</h2>
<p>Da hat man SnackR endlich frisch installiert, doch die Scrolleiste zeigt immer die gleichen News… wer partout keine Ideen hat, welche RSS-Feeds er neben TechCrunch, Seth Godin und datadirt noch abonnieren sollte, der werfe einen Blick auf ein durchwegs Recherche-Arbeit sparendes Posting im <a href="http://freelancefolder.com/20-must-read-blogs-for-online-entrepreneurs/" class="liexternal">Freelance Folder</a>:</p>
<blockquote><p>One of the most important parts of being an online entrepreneur is maintaining an intellectual edge. Those who work and start businesses on the web are always learning, always watching other businesses, and always looking for new sources of information. The goal of this list is to provide that — 20 useful, thought-provoking, and potentially lucrative sources of news and ideas.</p></blockquote>
<h2 id="toc-wii-motion-plus-startet-im-sommer">Wii “motion plus” startet im Sommer</h2>
<p>Heute gab Nintendo den Marktstart des Wii “motion plus” im Sommer 2009 <a href="http://venturebeat.com/2009/04/14/nintendo-to-launch-this-summer-the-long-awaited-wii-motionplus-to-improve-controller-accuracy-and-wii-sports-resort-game/" class="liexternal">bekannt</a> — Europa könnte allerdings wie üblich durchaus etwas später dran sein. Das Controller Add-On soll für mehr Präzision sorgen und damit wesentlich realistischere Sportspiele möglich machen:</p>
<blockquote><p>First out of the gate is the Wii MotionPlus, a long-awaited accessory that attaches to the bottom of a Wii controller to make it more accurate. It will debut at $19.99 on June 8 in the U.S. Slated to drop on July 26, Wii Sports Resort (which, at $49.99, will come with one Wii MotionPlus) is the followup to the signature Wii Sports game that has been included <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/for-free/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with for free">for free</a> in the more than 50 million Wii consoles sold to date.</p></blockquote>
<h2 id="toc-der-postrank-twitter-newsroom">Der PostRank Twitter-Newsroom</h2>
<p>Über einen Beitrag auf <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/the_postrank_newsroom_twitter_for_important_inform.php" class="liexternal">ReadWrite Web</a> bin ich auf ein interessantes neues Feature bei PostRank gestoßen — den <a href="http://www.postrank.com/twitter" class="liexternal">Twitter Newsroom</a>: jeder kann eigene Twopics generieren, Source Feeds hinzufügen und somit einen Twitter-Feed generieren, dem andere User folgen können. Das hausinterne Ranking soll Relevanz garantieren:</p>
<blockquote><p>Imagine a system for delivering only high-value information via Twitter. That’s what PostRank has built with its new PostRank Twitter Newsroom. The system finds the most engaging blogs on various topics, then automatically pulls the most talked-about posts from those blogs and now delivers those links to you via Twitter.</p></blockquote>
<p>Ich hab mal testweise das Twopic <em>Twittermarketing</em> angelegt — aber sonderlich responsiv scheint das System nicht zu sein, mal sehen, ob die Gruppe demnächst auftaucht.</p>
<h2 id="toc-seo-news-der-woche">SEO-News der Woche</h2>
<p>SEOigg begrüßte in den vergangen Wochen den <a href="http://www.seoigg.de/4000-user-auf-seoigg" class="liexternal">4.000sten registrierten User</a> — herzliche Gratulation, die Social-Nischen-News Seite ist definitiv die beste Übersichts-Seite im deutschen Sprachraum. Ein deutliches Indiz, dass das Interesse an diesem Thema nach wie vor sehr groß ist. Und irgendwie werd ich den Eindruck nicht los, dass genau jene Leute, deren SEO-Bemühungen von wenig Erfolg gekrönt sind, regelmäßig der gesamten Branche die Existenzberechtigung absprechen wollen <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Blogistan Panoptikum KW15 2009" class='wp-smiley' title="Blogistan Panoptikum KW15 2009" /> </p>
<h3 id="toc-die-mitbewerber-analysieren">Die Mitbewerber analysieren</h3>
<p>Eigenes Monitoring gehört zum Pflichtprogramm, aber neugierige Nasen wollen ja zusätzlich auch noch gerne wissen, was die Konkurrenz denn so (nicht) treibt. <a href="http://thenetsetter.com/blog/tools/tools-for-analysing-and-tracking-your-competitors/" class="liexternal">thenetsetter</a> beschreibt in einem überaus ausführlichen Posting in beängstigend lesefreundlicher Typo diverse Möglichkeiten der Konkurrenzbeobachtung vom Web Archive bis zu Quantcast. Ich sag nur: Alle Mann antreten zur Feedanalyse!</p>
<h3 id="toc-yahoo-setzt-auf-die-mobilwelt">Yahoo setzt auf die Mobilwelt</h3>
<p>Yahoo wagt sich auf mobiles Terrain und präsentiert mit Yahoo Mobile eine schlanke Version der hauseigenen Services, die mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">Social Media</a> Einbindung punkten will, wie das <a href="http://www.seo-handbuch.de/suchmaschinen-suchmaschinenoptimierung/yahoo-schickt-neues-portal-yahoo-mobile-ins-rennen" class="liexternal">SEO-Handbuch</a> berichtet:</p>
<blockquote><p>Ein besonderer Clou von Yahoo Mobile ist die Möglichkeit sich Status-Updates von Social Networks und anderen Web2.0-Portalen wie z.B. Facebook, MySpace, Twitter, usw. auf der Yahoo Mobile anzeigen zu lassen. Zusätzlich können auch weitere persönliche Interessen und wichtige Informationen wie das lokale Wetter, Aktienkurse, Sportergebnisse, RSS-Feeds, etc. hinzugefügt werden, so dass man mit einem einzigen Besucher der Yahoo Mobile Seite immer auf dem neuesten Stand bleibt.</p></blockquote>
<p>Ich bin ja eher ein Fan von mobile Clients (Twitter und Facebook reichen mir), aber speziell für ältere Smartphones könnte Yahoo Mobile eine interessante Alternative darstellen.</p>
<h3 id="toc-google-setzt-auf-die-lokale-welt">Google setzt auf die lokale Welt</h3>
<p><a href="http://www.abakus-internet-marketing.de/seoblog/google-wird-bald-jede-suche-eine-lokale-suche" class="liexternal">Abakus</a> fragt, ob bald jede Suche eine mobile Suche wird — denn Big G setzt verstärkt auf Map-Einbindung und die lokale “One-Box”. Der Autor kommt zu einem eindeutigen Fazit:</p>
<blockquote><p>Fazit: Klein und Mittelbetriebe werden von dieser Änderung sofern sie sich durchsetzt vermutlich am meisten profitieren.</p></blockquote>
<p>Werden internationale Brands Suchmaschinentraffic an lokale KMUs verlieren? Das hängt sicherlich von der jeweiligen Sparte ab, SEO-technisch ergeben sich dadurch jedoch auf jeden Fall eine Reihe von Zusatzanforderungen.</p>
<h2 id="toc-videos-der-woche">Videos der Woche</h2>
<p>Ich geb’s zu, ich konnte mich nicht entscheiden: rasender Junghund oder verlangsamtes New York, was meinen Sie?</p>
<div align="center"><object width="450" height="338"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=1117824&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=1117824&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="450" height="338"></embed></object></p>
<p><object width="450" height="325"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=2910103&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=2910103&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="450" height="325"></embed></object></div>
<p>Und das war’s auch schon wieder — Grund zum Jubeln gibt’s für alle, denen 7 Tage Wartefrist viel zu lang sind, denn das nächste Panoptikum erscheint wieder ganz regulär am kommenden Sonntag. In diesem Sinne: fröhliche Post-Ostern, wir lesen uns morgen!</p>
<div style="padding:6px;border:2px dotted #ffffff;background-color:#4a748a;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/icon-input.png" alt="icon input Blogistan Panoptikum KW15 2009" title="icon-input" width="90" height="90" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;" /></a><span style="color:white;">Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?<br />Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten?<br />
<strong>Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wochenrueckblick/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wochenrückblick">Wochenrückblick</a> — für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink!</strong> Hier geht’s zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" style="color:orange;text-decoration:underline;" class="liinternal">Einreich-Formular</a>.</span></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Warum Facebook nicht Twitter ist</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-03/warum-facebook-nicht-twitter-ist/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 21:19:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Vergleich]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit dem letzten Facelifting hört man aller Orten, Facebook habe Twitter kopiert. Auf den ersten Blick mag die Optik durchaus ähnlich wirken, und von der Gewichtung des Themas Micro-Blogging (respektive Status-Update, wie’s in FB-Terminologie heißt) setzt das größte Social Network der Welt zwar deutliche Akzente. Vielfach übersehen wird aber die Tatsache, dass sich die Antwort-Logik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem letzten <a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-03/meinungen-zum-facebook-homepage-lifting/" class="liinternal">Facelifting</a> hört man aller Orten, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a> habe Twitter kopiert. Auf den ersten Blick mag die Optik durchaus ähnlich wirken, und von der Gewichtung des Themas Micro-Blogging (respektive <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/status-update/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Status-Update">Status-Update</a>, wie’s in FB-Terminologie heißt) setzt das größte <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-network/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Network">Social Network</a> der Welt zwar deutliche Akzente. Vielfach übersehen wird aber die Tatsache, dass sich die Antwort-Logik und die Thread-Darstellung der beiden Systeme wesentlich unterscheiden.</p>
<p>Twitter bietet bekanntlich die Möglichkeit, über das Einfügen von @-Symbol und Username eine Tweet-Message als Antwort zu kennzeichnen. Diese rudimentäre Thread-Logik erlaubt es in Zusammenhang mit der Timestamp, öffentliche Gespräche nachzuvollziehen. Replies sind aber trotz ihrer Spezialfunktion ganz gewöhnliche “öffentliche” Tweets.</p>
<p>Betrachtet man im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/vergleich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vergleich">Vergleich</a> die Funktionsweise von Facebook etwas näher, so zeigt sich schnell der erste Unterschied: Antworten auf Status-Updates werden nicht zu einem späteren Zeitpunkt in die Timeline geschickt, sondern auf der Webseite direkt mittels Reply-Button an die Originalnachricht angehängt. Die Timeline ist also nicht chronologisch, sondern hierarchisch angeordnet. Im Fall einer Antwort wird der Schreiber des ursprünglichen Updates verständigt, und in weiterer Folge bekommen alle am einzelnen Thread Beteiligten User Benachrichtigungen bei neuen Antworten. Die sind zwar grundsätzlich auch Public, allerdings orientiert sich Facebook hier eher an klassischen Forums-Logik als an der Zeitstrahl-Metapher Twitters. Dieser Unterschied mag Usern, die mit beiden System gar nicht oder nur am Rande vertraut sind, marginal erscheinen — in der Tat sorgt aber für einen gravierenden Unterschied in der Nutzung und im Look-and-Feel.</p>
<p>Ich bin jedenfalls neugierig, ob Facebook weiter in Richtung Micro-Blogging geht und zukünftig gar das @-Symbol auswertet. Viele User bespielen bereits jetzt ihre Status-Updates automatisch mit Tweets, mir <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/persoenlich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with persönlich">persönlich</a> sind die Unterschiede zwischen beiden Formaten dann doch zu groß: während ich Twitter mittlerweile vorwiegend als “Information-Retrieval” Tool nutze, empfinde ich das Facebook-Status Update nicht unbedingt als persönlicher, aber doch als personen-bezogener. Die weitere <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/entwicklung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Entwicklung">Entwicklung</a> wird jedenfalls spannend zu beobachten.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/rss-feed/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with RSS-Feed">RSS-Feed</a> wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Meinungen zum Facebook Homepage-Lifting?</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Mar 2009 17:19:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die neue gestaltete Home-Seite auf Facebook erinnert frappant an Twitter - Echtzeit-Status-Updates werden jedenfalls ab sofort größer geschrieben als zuvor.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a> hat das vor kurzem <a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-03/facebook-in-kuerze-mit-live-feeds/" class="liinternal">angekündigte</a> Face-Lifting der Home-Seite mittlerweile gelauncht. Heute in der Früh habe ich eine Twitter-Blitzumfrage gemacht, und siehe da — Microblogger fühlen sich frappant an die Twitter-Timeline erinnert.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/03/fb-homenue.jpg" alt="fb homenue Meinungen zum Facebook Homepage Lifting?" title="fb-homeneu" width="520" height="298" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Nur heißen die Tweets hier Status-Updates und die bekannten Freundes-Listen fungieren als zusätzliche Filter-Option — eine gravierende Verbesserung vor allem für User mit umfangreichem virtuellem Freundeskreis. Über diese Ähnlichkeit herrscht in der Geekosphäre weitgehende Einigkeit:<span id="more-3332"></span></p>
<p><a href="http://twitter.com/karli" class="liexternal">Max</a>:</p>
<blockquote><p>Nachdem Twitter das 500 Millionen Dollar Angebot von FB abgelehnt hat, meinte FB wohl sie bauen Twitter nach… ein “me too” eben.</p></blockquote>
<p><a href="http://twitter.com/waldonaldo" class="liexternal">Waldonaldo</a>:</p>
<blockquote><p>erinnert mich doch irgendwie an… an… hm… Twitter!</p></blockquote>
<p><a href="http://twitter.com/moritz" class="liexternal">Moritz</a>:</p>
<blockquote><p>Features hoo, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/design/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Design">design</a> booh. Rounded Corners are so 2003.</p></blockquote>
<p><a href="http://twitter.com/ulrichandres" class="liexternal">Ulrich</a>:</p>
<blockquote><p>Using it for one hour now — it’s great — much better than the old <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interface/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interface">interface</a>.</p></blockquote>
<p><a href="http://twitter.com/weirdsista" class="liexternal">Sabrina</a>:</p>
<blockquote><p>I like it, looks like twitter.</p></blockquote>
<p>In der Tat ist der Sprung zum Tweeten nicht mehr weit, denn mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-12/digsby-das-schweizer-taschenmesser-fuer-geeks/" class="liinternal">Digsby</a> und Co. stehen auch Desktop-Clients bereit, die analog zu den Programmen wie Twhirl alle Updates am Desktop darstellen. Die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/usability/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Usability">Usability</a> wurde jedenfalls in der Tat gravierend verbessert — und was das Schüren von Aktivität betrifft, waren die Facebook-Betreiber immer schon äußerst erfolgreich. Ich gehe jedenfalls davon aus, dass die neue Homepage die Intervalle zwischen den Status-Updates im statistischen Mittel deutlich verkürzen werden. Wie gefällt Ihnen das neue Facebook-Home?</p>
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<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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