Im Oktober bin ich zum Autorenzirkel der Blogpiloten gestoßen. Die Einladung hat mich deshalb sehr gefreut, weil dieses kollaborative Projekt schon längere Zeit eines meiner deutschsprachigen Blogs ist. Die Themen sind so breit gestreut wie auf datenschmutz, regelmäßig sorgen Themenschwerpunkt für sehr unterschiedliche Schlaglichter auf aktuelle Netz-Trends. In diesem Beitrag geht's um das Thema Social Networks und wirtschaftliche Nachhaltigkeit.
Die Userzahlen wachsen, die Kosten explodieren: eine Million Dollar gibt Facebook im Monat allein für Strom (!) aus, hunderte Millionen fließen in den Ausbau der Serverinfrastruktur. Obwohl erst vor kurzem erfolgreich 500 Millionen "geraised" werden konnte, muss sich das erfolgreichste Social Network schon wieder auf die Suche nach frischem Kapital machen, und das könnte in Krisenzeiten weit schwieriger werden als gewöhnlich. Ein Leben ohne Attack, Superpoke und Status Updates muss derzeit zwar noch niemand befürchten - in einem halben Jahr könnte die Situation allerdings schon ganz anders aussehen, denn Facebook leidet unter einem Paradoxon des Web 2.0: die explodierenden Userzahlen verursachen Kosten, die durch die Werbeeinahmen nicht mal ansatzweise gedeckt werden können.
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