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	<title>datenschmutz &#187; Studie</title>
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		<title>Nominierungs-Rede: Heinzelmaier bei Lorenz +1 Gedicht</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Nov 2010 07:09:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Wolfgang Lorenz Gedenkpreis für internetfreie Minuten 2011 hat in Staatssekretär Josef Ostermayr in würdigen 3. Preisträger gefunden, das Publikum (ent)ehrte die Austro Mechana. Ich hatte die Ehre und das Vergnügen, eine Rede über den ebenfalls nominierten Bernhard Heinzelmaier zu halten - und zwar inklusive Gedicht!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/11/wolo-225x300.jpg" alt="wolo 225x300 Nominierungs Rede: Heinzelmaier bei Lorenz +1 Gedicht" title="Wolfgang Lorenz Gedenkpreis für internetfreie Minuten 2010" width="225" height="300" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;margin-left:0px;border:1px solid gray;" />Gestrigentags hatte ich die Ehre und das Vergnügen, vor einer illustren Schar von Schwarzgurt-Geeks im Rahmen des <a href="http://www.monochrom.at/wolfgang-lorenz-gedenkpreis/" class="liexternal">Wolfgang Lorenz Gedenkpreises für internetfreie Minuten</a> die mahnende Laudatio über Nominee Bernhard Heinzelmaier zu halten. Wie es dazu kam, dass der tendenziell enorm undigitale Jugendforscher aus der beschaulichen Welt der teil-immersiven Wissenschaft mitten ins brodelnde Zentrum des Netzlebens katapultiert wurde, erklärt der folgende Text — meine Rede inklusive des abschließenden Gedichts, die hier auf vielstimmigen Leserwunsch zu veröffentlichen mir ein riesengroßes Vergnügen ist. Und nein, danke der Nachfrage: vielstimmig ist keine Floskel, sondern wir sprechen hier von 3 (in Worten: d-r-e-i!, wenn nicht gar vier) <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/tweets/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Tweets">Tweets</a> — und keines davon von mir selbst! Sozialmediale Landvermesser gewichten mangels Alternativen Twitter in Rankings derzeit durchwegs überproportional. Rechnet man dann auch noch die geringe Userbasis auf die Gesamtbevölkerung hoch, wäre eigentlich “auf Wunsch tausender Österreicher” noch Tiefstapelei. Danke Statistik, danke Bevölkerung — ich fühle mich geehrt!</p>
<p>Was höre ich da? Sie sind (Micro)Blogger und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">Social Media</a> User aus dem Land mit dem .at hinten dran, haben aber ganz und gar keine Ahnung, was es mit diesem Lorenz-Preis für <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internetfreie-minuten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with internetfreie Minuten">internetfreie Minuten</a> auf sich hat? Na gut, dann mach ich ausnahmsweise mal den Blogger-Kreisky: Lernen Sie Geschichte, Herr Internetreporter! <a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=126243670763789" rel="nofollow" class="liexternal">Folgendes</a> trug sich nämlich im Rahmen des Elevate Festivals 2008 in Graz zu:</p>
<blockquote><p>Dem “Scheiß Internet”, in das sich junge Menschen “verkriechen”, hat ORF-Programmdirektor Wolfgang Lorenz im Herbst des Jahres 2008 den Kampf erklärt. Wenn das nicht Grund genug ist, nach dem Visionär einen Preis zu benennen, was dann? Das Wiener KünstlerInnen-Kollektiv monochrom hat deshalb den “Wolfgang Lorenz Gedenkpreis für internetfreie Minuten” gestiftet.</p></blockquote>
<div style="border:1px solid gray;margin-bottom:18px;"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/11/wolo-heinz2.jpg" alt="wolo heinz2 Nominierungs Rede: Heinzelmaier bei Lorenz +1 Gedicht" title="Twitter-Zeuge Heinz Wittenbrink" width="600" height="334" />
<div style="padding:3px;font-size:0.8em;">Twitter-Zeuge Heinz Wittenbrink.</div>
</div>
<p>Zurück in die Gegenwart, wir blenden um ins <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/lilarum/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Lilarum">Lilarum</a>. Ich habe es bereits gestern zu Beginn meiner <strike>Laudatio</strike> Nominatio im <a href="http://lilarum.at/" class="liexternal">Figurentheater Lilarum</a> erwähnt: “Heinzelmaiern” klingt durchwegs österreichischer als “schirrmachern”, aber dennoch stellt jener schicksalhafte Vortrag am Kahlenberg im Vergleich zu anderen nominierten <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/netz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Netz">Netz</a>–Feinden eine, wenngleich amüsante, Randnotiz dar. Und so freue ich mich, dass ein verdienter Preisträger die lange und bewegte Geschichte des Wolfgang-Lorenz-Gedenkpreises würdig fortschreibt. Herr Staatssekretär Josef Ostermayer, befand die aus Nicole Kolisch, Jana Herwig, Manfred Bruckner, Thomas Turner und Ingrid Brodnig, hat den <a href="http://search.twitter.com/search?q=%23wolo10" rel="nofollow" class="liexternal">WOLO 2010</a> für den ORF-Gesetz-Pfusch redlich verdient. Der äußerst effizient vergeben Publikumspreis geht an die Austro Mechana. Seht’s doch endlich ein: die Festplatten-Urheberrechts-Abgabe ist völlig sinnlos! Wir lagern all unsere raubkopierten Wolfgang Ambros Singles längst in der Cloud.</p>
<p>Damit bleibt mir nur mehr, Host <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/johannes-grenzfurthner/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Johannes Grenzfurthner">Johannes Grenzfurthner</a> für einen äußerst amüsanten Abend zu danken. Und auch wenn die Zukunft des Netzes in mancherlei Hinsicht mindestens unsicher sein mag, eines ist gewiss: auch in der vierten Auflage 2011 wird der WOLO auf keinen Fall aus Mangel an Nominierungen scheitern.</p>
<h2 id="toc-nominierungsrede-fr-bernhard-heinzelmaier">Nominierungsrede für Bernhard Heinzelmaier</h2>
<p>von Ritchie Pettauer, anlässlich des WOLO 2010</p>
<blockquote><p><small>Heinzelmaiers Einzelmeinung, die der Meinungsforscher nach dem Bilde Schirrmachers schuf, übersieht eine wichtige Tatsache: Facebook fragmentiert nicht nur, es provoziert, es schwitzt geradezu Hochkultur: überall rinnt sie heraus, und keiner bewahrt sie, die Hochkultur. Aber man steigt nie rein, kriegt nie nasse Füße, wenn man lauter dämliche “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/freunde/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freunde">Freunde</a>” hat. Dieses Dilemma muss aber irgendwie abgedichtet werden, bevor <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Buridans_Esel" rel="nofollow" class="liwikipedia">Buridans Esel</a> auch noch ertrinkt. Bringen Sie Ihre Rohrzangen mit. (Achtung: die haben mittlerweile Bodyscanner im Lilarum!)</small></p></blockquote>
<p>Warum ist der Jugendforscher Bernhard Heinzelmaier für den Wolfgang Lorenz Gedenkpreis nominiert? Am 24.9. diesen Jahres veranstaltete die ehemalige Berater– und nunmehrige <a href="http://www.neuwaldegg.at/no_cache/beratergruppe/forschung/workshops/workshop-details/article/3136/38/?tx_ttnews[pS]=1285652208" rel="nofollow" class="liexternal">Forschergruppe Neuwaldegg</a> die Konferenz “Digitales Managen: Wie Facebook, Twitter &amp; Co Entscheidungen und Kommunikation in Unternehmen verändern.” Herr Heinzelmaier hielt dort einen Vortrag über “aktuelle Trends aus der Jugendkultur-Forschung”. Im großen und ganzen lässt sich zusammenfassend sagen: wie seit der Inauguration der Jugendforschung nicht anders vorstellbar, sind die jungen Menschen derzeit, noch immer bzw. schon wieder in einer extrem beschissenen Lage. Nicht zuletzt dank des Scheiß-Internet, meint Heinzelmaier.<span id="more-28214"></span></p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/digital-natives/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with digital natives">Digital Natives</a> leiden unter dem allgegenwärtigen Diktat des Informationstotalitarismus. Doch so düster die Lage auf den ersten, zweiten und auf sämtliche weiteren Blick scheinen mag: Bernhard Heinzelmaier hat bei all der intuitiven Abneigung, die er gegen das Internet verspürt, dennoch einen Lösungsweg parat. Er rät nicht bloß Halbwüchsigen: “Schaltet den Zensor im Kopf ein!”</p>
<div style="border:1px solid gray;margin-bottom:18px;"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/11/wolo-johannes.jpg" alt="wolo johannes Nominierungs Rede: Heinzelmaier bei Lorenz +1 Gedicht" title="Johannes Grenzfurthner" width="600" height="520" />
<div style="padding:3px;font-size:0.8em;">Dr. Johannes Grenzfurthner, Arzt Ihres Vertrauens, Conferencier und Chorleiter.</div>
</div>
<p>Meine Damen und Herrn, als Generalsekretär und Mitinitiator des <a href="http://internetrat.at" class="liexternal">Österreichischen Internetrats</a> freut es mich, dass dieses für die österreichischen Netzlandschaft so essentielle freiwillige Kontrollgremium, das gleichsam im innersten Kreis der Internet-Hölle geboren ward, und der nahezu vollständig analoge Jugendforscher zum gleichen Schluss kommen: Die einzige Möglichkeit, nicht kontrolliert zu werden, liegt in ausreichender Selbstkontrolle.</p>
<p>Ich sage: wer nichts zu verbergen hat, hat den Einschaltknopf für den “Zensor im Kopf” bloß noch nicht gefunden. Für unseren Mann mit dem Hammer ist bekanntlich jeder Nagel ein Problem  — für den Jugendforscher mit der Suggestivbrille ist jede Antwort eine Bestätigung seiner zunehmend unvageren Vermutungen. Warum Vermutungen? Der wie erwähnt sehr analoge Bernhard Heinzelmaier existiert virtuell kaum — als schwächlicher Schatten seines Selbst füllt er mit Mühe und Not nicht einmal eine ganz Google-Ergebnisseite. Dennoch hält die jüngste Geschichte 2 aufschlussreiche Recherche-Ergebnisse bereit:</p>
<p>Da wäre einerseits <a hre="http://caritas.erzbistum-koeln.de/export/sites/caritas/caritas/fachbereiche/integration/migration/deu_ind_dialog/meine_welt/hefte_pdf/03_dezember_2007.pdf" rel="nofollow">diese</a> Fundstelle aus “Meine Welt — Zeitschrift des Deutsch-Indischen Dialogs” Dezember 2007/Januar 2008, Heft 23, Jahrgang 24:</p>
<blockquote><p>Nur Leistung zählt — Immer mehr junge Leute fühlen sich nicht anerkannt: “Viele Jugendliche 	leben im Sinnvakuum”, sagte Studienleiter Bernhard Heinzelmaier. Ihnen fehlten Werte und 	ideelle Ziele. “Weil Geld und Konsum alleine unzureichend motivieren, werden die 	notwendigen Anstrengungen in Schule, Beruf und Ausbildung nicht als Herausforderung, 	sondern als Zumutung und Druck erlebt”, so der Forscher.</p></blockquote>
<p>Die gleiche Nachricht findet man übrigens auch auf <a href="http://kirchensite.de/index.php?myELEMENT=136481" rel="nofollow" class="liexternal">kirchensite.de</a> und <a href="http://www.nwzonline.de/Aktuelles/Politik/Nachrichten/NWZ/Artikel/1399450/Jugendliche+leiden+unter+Stress.html" rel="nofollow" class="liexternal">NZWonline</a>, verbreitet via <a href="http://www.kna.de/" rel="nofollow" class="liexternal">KNA</a> — Katholische Nachrichten-Agentur GmbH.</p>
<p>Eineinhalb Jahre später datiert <a href="http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3941&#038;Alias=wzo&#038;cob=359832" rel="nofollow" class="liexternal">Beitrag</a> aus der Wiener Zeitung, Printausgabe vom Mittwoch, 9. Juli 2008: “Null Bock” ist endgültig passé:</p>
<blockquote><p>Dass Jugendstudien und der mediale Umgang mit Jugend an sich problematisch sind, davon ist auch Bernhard Heinzelmaier vom Institut für Jugendkultur überzeugt: “Das Bild, das die Gesellschaft von der Jugend heute hat, ist ein medial vermitteltes. Und das ist ein heterogenes, vielleicht sogar widersprüchliches. Auf der einen Seite wird Jugend positiv gesehen als Jugendlichkeit, etwa als jung, schön, erfolgreich und dynamisch sein”, so Heinzelmaier. Anderseits gibt es ständig irgendwelche Katastrophenmeldungen über gewaltorientierte oder komasaufende und drogenkonsumierende Jugendliche der Spaßgeneration, die desinteressiert und politisch abstinent sind, betont der Experte.</p></blockquote>
<p>Nun <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/frage/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Frage">frage</a> ich Sie: was ist passiert in den vergangen zwei  Jahren? Wohin ist das “Heterogene”, das “vielleicht sogar Widersprüchliche” verschwunden? Konnte der Informationstotalitarismus in nur zwei Jährchen alle Ecken und Kanten erodieren, oder, wie’s neuerdings in Österreich heißt, “abschleifen”?</p>
<div style="border:1px solid gray;margin-bottom:18px;"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/11/wolo-leyrer.jpg" alt="wolo leyrer Nominierungs Rede: Heinzelmaier bei Lorenz +1 Gedicht" title="Martin Leyrer auf der WOLO-Bühne" width="600" height="405" />
<div style="padding:3px;font-size:0.8em;">Martin Leyrer, dank Overhead-Magie mit doppelter Bühnenpräsenz.</div>
</div>
<p>Wir Geeks, die wir so große Stücke halten auf Informationsfreiheit und Meinungsvielfalt, tun gut daran, gerade heillos kritischen Geistern nicht mit der Arroganz unreflektieren Spotts gegenüber zu treten. Aber ein Jugendforscher, der zugunsten bloßer Polemik jegliche Differenzierungskriterien innerhalb seiner Klientel über Bord wirft, wirft damit eben auch ein schlechtes Licht auf die eigene Klientel. Kein darf so über unsere Kids reden, meine ich, ganz besonders kein Jugendforscher. Aus diesem Grund habe ich Bernhard Heinzelmaier stellvertretend für alle Kulturkritiker der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft folgendes Gedicht zur erbaulichen Ermahnung gewidmet — und natürlich als Gedächtnisstütze für das 2. Axiom der digitalen Medienreflexion “Wie man in’s Internet hineinruft, so schallt’s heraus.” Denn: der größte Feind unserer grauen Zellen sind nun mal nicht “die Medien”, sondern wir selbst…</p>
<div style="font-size:1.1em;padding-top:6px;margin-top:3px solid #cccccc;;padding-bottom:6px;margin-bottom:3px solid #cccccc;"><strong></strong></p>
<p>Im Digitalen lauert oft — an Ecken und an Enden — Information in Überzahl /<br />
und mit Visualisierungstools / kann man selbige drehen und wenden.</p>
<p>Es ruht der Blick — das ist ein Irrtum. Der Blick ruht nicht, er reflektiert /<br />
obwohl Forscher abstrahieren sollten, ist sowas schon öfter passiert.</p>
<p>Kulturkritik und Armageddon, der Weg vom Mensch zum Affen:<br />
er führt nicht durch den Mediendschungel, da könnt ihr noch so lange gaffen.</p>
<p>In Bücher, Fernseher, Computer, Handys: sie minderten, heißt’s, unser Wesen.<br />
Das sagen Kritiker schon immer, und zwar bereits, seit wir lesen.</p>
<p>Solch Medienkritik mag manches Mal selbst genauester Prüfung genügen -<br />
das Schöne ist, vergessen wir nie: die Geschichte straft sie stets Lügen.</p>
<p>Drum sage ich Herrn Heinzelmaier: es bleibt Ihnen unbenommen,<br />
dass Sie das Internet nicht mögen —  es hat Ihnen wohl nicht bekommen.</p>
<p>Nur eines sei noch angemerkt: das Internet an sich ist leer!<br />
Alles, was dort drinnen ist, bringen Menschen in Verkehr.</p>
<p>Wenn Facebook, Twitter und so weiter Ihnen furchtbar dumm erscheinen,<br />
dann liegt das nicht am “Social Web”: falsche Freunde bringen jeden zum Weinen!</p></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Wie Facebook uns produktiver macht</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Nov 2010 07:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leonhard Widrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Macht uns Facebook tatsächlich unproduktiver oder ist alles bloß Ansichtssache? Dieser Frage geht Leonhard Widrich in seinem datenschmutz Gastbeitrag nach.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dieses Posting ist ein Gastbeitrag von Leo Widrich, dem Autor von <a href="http://www.weblicht.at" class="liexternal">Weblicht.at</a> Viel Spaß beim <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/lesen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Lesen">Lesen</a> — und schauen Sie auch mal auf Leo’s Blog vorbei! Und falls Sie selbst mal Lust haben, hier einen Gastbeitrag zu veröffentlichen, bitte einfach <a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt" class="liinternal">Bescheid</a> sagen.</em></p>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/11/nofacebook.png" alt="nofacebook Wie Facebook uns produktiver macht" title="nofacebook" width="266" height="100" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;margin-left:0px;border:1px solid gray;" />Nein, das Facebook, das wollen wir nicht. Das scheint eine weitverbreitete <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/meinung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Meinung">Meinung</a> unter Firmen(bossen) zu sein. In einem Großteil österreichischer Unternehmen sind Facebook, Youtube und ähnliche Seiten geblockt. Tendenz steigend. <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2010-10/facebook-unternehmen-sperren?page=2" class="liexternal">Wie bekannt</a> sperren auch immer mehr Dax-Konzerne Facebook aus.</p>
<p>Warum das so ist, wissen wir alle. Sicherheitsrisiko. Produktivitätsverlust. Imageschädigung. Euch fallen bestimmt noch mehr Gründe ein. Nur macht man sich’s damit etwas leicht. Wer mir nichts dir nichts diesen Services einen Riegel vorschiebt, schadet dem eigenen Unternehmen möglicherweise mehr als es ihm nützt.</p>
<p>Denn auf Facebook können wir abschalten. Wir stöbern ziellos durch die Statusupdates, kommentieren News von Freunden, blättern durch Fotoalben oder schauen das neueste <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/video/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with video">Video</a> von Lady Gaga, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=H_3K6S9f0rA&#038;feature=fvst" class="liexternal">A Real Bad Romance</a>. Wie auch immer. Auf Facebook können wir abdriften, ohne jemals irgendwo anzukommen.</p>
<p>Facebook ist also eine einmalige Hirnmassage. Gratis.<span id="more-28211"></span></p>
<p>Wer’s übertreibt, hat Hirnbrei. Irgendwie logisch. Je länger man sich massieren lässt, desto breiiger wird’s. Aber lassen wir den Brei einmal aus dem Spiel. Sprechen wir mehr über die Massage.</p>
<p><strong>“Wie alles Anregende sollte man auch die Mode in Maßen genießen – wie <strike>Alkohol und Tabak</strike> <a href="http://www.modeblog-baur.de/fashion/1644/die-schoensten-modezitate/" class="liexternal">Facebook</a>.”</strong></p>
<div style="float:right;margin-top:3px;margin-left:10px;border:1px solid gray;"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/11/getproductive.jpg" alt="getproductive Wie Facebook uns produktiver macht" title="getproductive" width="347" height="346" />
<div style="padding:3px;font-size:11px;"><a href="http://www.flickr.com/photos/31796655@N07/2974942783" class="liexternal">Photo</a> by <a href="http://www.flickr.com/people/31796655@N07" class="liexternal">Kevin Zhengli</a></div>
</div>
<p>Wie bei vielen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/diskussionen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Diskussionen">Diskussionen</a> wo zwei Extreme diskutiert werden – Kein Facebook VS. Unbeschränkt Facebook – liegt die Wahrheit wieder in der Mitte. </p>
<p>Und was heißt diese Floskel bitte? </p>
<p>Wir wissen eines. Wir benötigen Pausen, wenn wir arbeiten, ganz egal, ob Facebook geblockt wird oder nicht. <strike>Wir rauchen dann</strike>, essen, tratschen oder telefonieren, you name it. Das blockt auch niemand. Es scheint also intuitiv sinnvoll wenn man dann NUR die Pausen dafür verwenden könnte um Facebook zu checken (oder <a href="http://www.miniclip.com/games/fragger-lost-city/en/" class="liexternal">Fragger</a> zu spielen). </p>
<p>Nur wurde dieser Mittelweg wurde noch selten angedacht und sein Vorteile noch seltener reflektiert.</p>
<h3 id="toc-ein-bisschen-facebook-macht-uns-produktiver">Ein bisschen Facebook macht uns produktiver</h3>
<p>In einer interessanten <a href="http://www.thetechherald.com/article.php/200915/3374/Study-finds-workplace-Web-surfing-increases-productivity" class="liexternal">Studie</a> stellte sich heraus, dass Angestellte die in ihren Pausen getweeted haben und auf Facebook waren, um  10% produktiver gearbeitet haben im Gegensatz zu Kollegen, die keine Möglichkeit hatten frei zu browsen. Die Gründe sind einleuchtend und passen zu den Argumenten der Einleitung. Facebook bietet uns die Möglichkeit kurzfristig abzuschalten und sich auszuklinken, sodass wir nach unserem kurzen Ausritt wieder neu fokussieren können. In kleinen Häppchen ist Facebook also ein wertvolles Tool.</p>
<h3 id="toc-in-kleinen-hppchen-wie-soll-das-gehen">In kleinen Häppchen? Wie soll das gehen?</h3>
<p>Ein Problem ist hier natürlich, dass auch wenn wir für eine weniger extreme Lösung offen wären, wir nicht wissen wo wir damit anfangen. Die einfachste Hilfe sind 2 unscheinbare, aber wirksame Browsererweiterungen, die ein tägliches Limit für freies Browsen von Facebook, Youtube und co. geben. Für <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/chrome/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Chrome">Chrome</a> – Nutzer heißt die Extension “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/chrome/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Chrome">Chrome</a> Nanny”, für <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/firefox/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Firefox">Firefox</a>–User “Leech Block”. Einfach die Zeit einstellen, wie lange auf verschiedenen Seiten frei gesurft werden darf und schon hat man eine effektive <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/einschraenkung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Einschränkung">Einschränkung</a>, die aber keine Blockierung ist.</p>
<p>Wer weiß, dass er am Tag nur 60 Minuten zur Verfügung hat um sich zu erholen, wird diese Goodie-Zeit gezielt einsetzten um nach Konzentrationsphasen kurz abzuschalten. Dass das zu erhöhter <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/produktivitaet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Produktivität">Produktivität</a> führt muss uns eigentlich keine <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/studie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Studie">Studie</a> zuerst beweisen.</p>
<p>Aber es muss ja nicht immer corporate stuff sein. Oft ärgern wir uns selber zu viel Zeit auf den falschen Seiten zu verbringen. Wem also diese kleinen Erweiterungen nicht genug sind und wer sich selbständig in ein produktiveres Umfeld bringen möchte, dem ist dieses tool zu empfehlen: <a href="http://www.rescuetime.com/" class="liexternal">RescueTime</a>. RescueTime ist genial, weil es hilft eine noch bessere Balance zu schaffen zwischen totalem Fokus und entspanntem Browsen. </p>
<p><strong>Bottom-line:</strong> Die allgemeine Haltung vieler Arbeitgeber, dass Facebook nur schlecht ist für die Produktivität eines Unternehmens, sollte nochmals überdacht werden. Wer kleine Freuden in Facebook-Form am Arbeitsplatz genießen darf, der wird der Firma keinesfalls schaden.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>meshed #1: Social Marketing für Beginner</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-05/meshed-1-social-marketing-fuer-beginner/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 May 2009 21:07:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der erste Tag der meshed Konferenz bot Einsteigern einen guten Überblick über die Grundsätze des Social Marketing - mein persönliches Highlight war die Führung durchs Ars Electronica Center, genauer gesagt der Besuch im Cave-Nachfolger Deep Space.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich geb zu: ein wenig deplatziert kam ich mir auf der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/meshed-1/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with meshed #1">meshed #1</a> schon vor — aber das ist bloß das alte Problem der Innen-/Außenperspektive. Für Einsteiger in den Bereich des <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-marketing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Marketing">Social Marketing</a> gab es allerdings mit Sicherheit einiges an Informationen zu sammeln; die Frage ist in weiterer Folge natürlich, inwieweit auch das Prozessieren und weiterführende Einsetzen dieser neu gelernten Tools und Strategien dann auch gelingt. Denn eigentlich illustrieren die von den Vortragenden gerne zitierten Beispiele feat. Dell &amp; Co. vor allem eines: wirklich erfolgreiche Social Media Strategien sind meist best practices: wir haben noch kaum Erfahrung, wir sammeln sie gerade. Grosso Modo hat der erste Tag Einsteigern in die Materie einen guten Überblick verschafft — und die Sky Loft im Ars Center ist ein äußerst angenehmer Veranstaltungsort.</p>
<p><span id="more-3484"></span>[Bilder als Slideshow ansehen]
<p>Nach der Begrüßung durch Veranstalter Albert Ortig von netural Communications nahm Rolf Lührs das Publikum auf einen Tour-de-Force Ritt quer durch die üblich verdächtigen +/- Beispiele (Vodafone, Johnson &amp; Johnson (MotrinMums), Daimler, Helmsmuseum) mit. Tja, Gefahren und Chancen lauern und/oder warten eben allenthalben. Wirklich unschätzbar dagegen ist der Universalratschlag, dass man auf alles vorbereitet sein solle, denn dann könne man im Ernstfall auch adäquat reagieren. Diesem Learning möchte eine weitere Tautologie hinzufügen: machen Sie immer alles richtig, dann passieren Ihnen keine Fehler!</p>
<p>Wer die Tweet-Kommunikation zur Veranstaltung nachlesen möchte, muss ein wenig Multi-Tag-Search betreiben: den “offiziellen” Tag http://search.twitter.com/search?q=%23meshed01#meshed wollte ich nicht verwenden, nachdem ich bemerkt hatte, dass dieses Stichwort in sehr vielen Tweets vorkommt, die nix mit der Konferenz zu tun haben; meine ersten Tweets hab ich mit <a href="http://search.twitter.com/search?q=%23meshed01" class="liexternal">#meshed01</a> getaggt, “durchgesetzt” hat sich im Lauf des Tages dann im Endeffekt http://search.twitter.com/search?q=%23meshed1#meshed1. Während ich das schreibe, muss ich gerade sehr über ein völlig berechtigtes <a href="http://twitter.com/DerFichtl/statuses/1949119796" class="liexternal">Tweet</a> von <a href="http://twitter.com/derfichtl" class="liexternal">@derfichtl</a> lachen:</p>
<blockquote><p>… und: #hashtag sucks #meshed #meshed01 #meshed1 … #wtf</p></blockquote>
<p>In diesem Sinne vielleicht eine kleine Anregung für Hashtag-Best-Practices: ideal für Veranstaltungen und thematisch abgeschlossene Sub-Diskussionen sind Hashtags, die</p>
<ul>
<li>zwar leicht zu merken sind, aber andererseits so wenig wie möglich (idealerweise gar nicht) als Hashtag oder auch als normalles Wort in “gewöhnlichen” Tweets vorkommen.</li>
<li>ausschließlich aus Buchstaben, Ziffern, Underscores und/oder Bindestrichen bestehen — andere chars können Probleme bei manchen Clients verursachen, Punkte beispielsweise führen dazu, dass manche Clients nur den Teil vorm dem Punkt als Hashtag interpretieren.</li>
<li>im Besonderen innerhalb des Tags nicht das Zeichen # enthalten, die werden von den meisten Clients nämlich als 2 Hashtags interpretiert. (Deswegen eignete sich der eigentliche Konferenzname meshed#1 nicht.)</li>
</ul>
<p>Ideal sind also Eigennamen bzw. falls es sich um gängige Eigennamen handelt das Anfügen z.B. von Jahreszahl oder Datum, also beispielsweise #meshed09. Wählt der Veranstalter einen solchen Tag aus und kommuniziert ihn im Vorfeld, dann tut sich beispielsweise die Suchfunktion von Tweetdeck sehr leicht und man kann eine Twitterwall (die ich heute geradezu vermisst habe — gehört wohl mittlerweile zum Geek-Standard :mrgreen:) ohne “Fremdtweets” laufen lassen.</p>
<h2 id="toc-wahrheit-ist-die-erfindung-eines-frsters">Wahrheit ist die Erfindung eines Försters</h2>
<p>Thomas Schwabl kündigte an, dass sein Vortrag vergleichsweise langweilig und Tabellen-basiert daherkommen würde — leider sollte er recht behalten. In einer für die #meshed durchgeführten Studie hat der Meinungsforscher irgendwen über irgendwelche Seiten befragt und daraus Einstellungen zu allem und jenem extrapoliert; naja, wer’s braucht… in der Diskussion fand ich bemerkenswert, dass die Frage auftauchte, ob Social Web Tools am Stellenmarkt überhaupt relevant seien, da klassische Inserate wenig Spielraum für Dialog ließen. Völlig falsch gedacht: Plattformen wie Kununu zeigen, dass in vielen Bereichen das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/web-20/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Web 2.0">Web 2.0</a> den klassischen Stellenmarkt “umdreht”: plötzlich beginnen (Ex-)Mitarbeiter über Firmen zu sprechen, neue Kandidaten informieren sich erst mal drüber, ob das Betriebsklima generell der psychischen Gesundheit zuträglich ist und herrschsüchtige Chefs werden längst nicht mehr in der Kaffeeküche, sondern auf LinkedIn kritisiert. Ich spreche hier nicht vom kleinen Greisler, der der Marktmacht der Supermärkte weichen muss, und auch nicht vom arbeitslosen Stahlarbeiter: es gibt nun mal nicht *einen* Stellenmarkt, und im Social Media/Web/Programmierer-Bereich ist es derzeit nahezu unmöglich, ausreichend qualifiziertes Personal zu finden — Unternehmen werden zukünftig um High Potentials werben müssen, denn wozu sollte ich mir ein Bewerbungs– oder Headhunter-Gespräch mit einer Firma antun, bei der ich gar nicht arbeiten möchte? Dialog besitzt in jeder Sparte Veränderungspotential und Sprengkraft.</p>
<h2 id="toc-die-mysterien-der-mediaplanung">Die Mysterien der Mediaplanung</h2>
<p>Oliver Hellriegel setzte im wesentlichen Lührs Vortrag fort, auch er zeigte sich schwer beeindruckt vom Dell-Beispiel; anscheinend haben mittlerweile alle brav Taras “Whuffie Factor” gelesen. Persönlicher Höhepunkt war für mich jedoch der Vortrag von Mediaplaner Ralph Kammelberger, der ausführlich über die Unterschiede zwischen klassischen– und Online-Buchungen sprach. Der Vortrag fühlte sich subjektiv wie eine Zeitreise in die frühen Neunziger an — denn in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oesterreich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Österreich">Österreich</a>, oh Insel der Impression-Seligen, zahlt immer noch für Tausender-Kontaktpreise. Ich erzähl meinen Kunden ja ständig, dass Sie ihre Budgets lieber entweder verbrennen (das wärmt dann wenigstens) oder — idealerweise — in CPC– respektive CPS-Kampagnen (cost per sale/lead) investieren sollen. Daher konnte ich mir im Anschluss an den Vortrag die Frage, ob denn CPV in fünf Jahren noch *irgendeine* Rolle spielen würde. (Ein kleines Beispiel: auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a> kann man rund 40.000 Österreicher pro Woche entweder für €70 erreichen oder für die gleichen Kontakte ohne weiteres über €2.000 ausgeben. Ich hab ehrlich keine Ahnung, warum dort überhaupt CPV angeboten wird.) Und die Antwort Kammelbergers rockte: denn er führt die CPV-Besessenheit vor allem auf die Oligopol-Struktur der österreichischen Monopol–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/medien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Medien">Medien</a>–Systems und “menschliche” Faktoren (á la “Unsere Plakatkampagne ist erfolgreich, wenn der CEO am Weg von seiner DG-Wohnung ins Büro fünf Plakate sieht”) zurück — eine im Konferenzumfeld ungewöhnlich ehrliche Antwort.</p>
<p>Ich habe in den letzten 10 Jahren übrigens keinen einzigen Kunden getroffen, der nicht subjektiv das Gefühl gehabt hätte, irgendwann mal von irgendeinem windigen Online-Marketer über den Tisch gezogen worden zu sein — dabei lässt sich nix so leicht mit harten Zahlen belegen wie Online-Marketing. Affiliates arbeiten gratis und aus Eigeninteresse effizient, und wenn nicht, dann hat der Affiliate das Streuverlust-Problem und keinesfalls der Auftraggeber. Und schrumpfende Marketing-Budgets sind grundsätzlich der beste Beschleunigungs-Faktor für derlei Aktionen.</p>
<h2 id="toc-spammen-oder-authentisch-sein">Spammen oder authentisch sein?</h2>
<p>Joachim Grafs (Berufsbezeichnung: Future Evangelist) enthielt allerhand direkt Verwertbares — er führte Eyetracking-Studien vor und stellte die Frage in den Raum: “Wie schaffe ich es, einen zunehmend unwilligeren und gemeineren User dazu, sich positiv über mein Produkt zu äußern?” Apple zeigt, dass dies möglich sei, so der Graf — aber das Zeitalter der Reklame erlebe gerade seine letzten Zuckungen. Die Herausforderung, von der One-Way-Reklame-Metapher zum (scheinbar) gleichberechtigten Dialog zu wechseln, ist also gigantomanisch, soviel steht für die Besucher der Konferenz wohl fest. Der Empfehlung, erste Social-Media-Erfahrungen auf Ksing zu sammeln, kann ich mich aber keineswegs anschließen. Meine Damen und Herren, Sie sind alt genug! Montieren Sie die Stützräder ab, fahren Sie freihändig — ein privater (und wahlweise anonymer) Twitter oder Facebook Account hat bisher nur wenigen 100 Millionen Usern die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/reputation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Reputation">Reputation</a> ruiniert.</p>
<p>Der Tag endete mit einer spannenden (aber leider viel zu kurzen, wobei mir wohl fünf Stunden auch zu kurz gewesen wären) Führung durchs AEC. Highlight im Highlight: der “Deep Space”, seines Zeichens Nachfolger des legendären Cave: in diesem Abspielraum für Gigapixel-Fotos und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/3d/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with 3D">3D</a>–Filme (mit LCD-Shutterbrillen) arbeiten 8 HD-Projektoren und beamen doppelte Kino-Auflösung auf jeweils 16x9 Meter Frontwand und Boden: das Simulationsergebnis ist so überwältigend, dass sich schon mal eine milde Form spontaner Flugkrankheit einstellt. Die geplante Segway-Testfahrt musste leider regenbedingt ausfallen. Morgen geht’s mit praktisch orientierten Facebook– und Co-Workshops weiter — ich brauch ein paar Stunden Social Media Auszeit. Ein Bericht über das großartige Pixel Hotel (ich nächtige heute im Pixel in der Textilpassage und werd auf dem Original-90er-Nintendo direkt nach dem Publishen ein paar Runden Super Mario spielen) folgt.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Ich hatte den Eindruck, dass die Zuhörer die Vorträge ziemlich gebannt verfolgten — und ich denke, dass der erste Tag der meshed #1 für Marketing-Leiter und andere Entscheidungsträger eine recht umfassende und gute Übersicht über die grundlegenden Prinzipien und Möglichkeiten des Social Marketing geboten hat. Insofern hat meiner <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/meinung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Meinung">Meinung</a> nach Veranstalter netural die Anforderungen an eine solche Veranstaltung — Orientierung geben, Entscheidungsgrundlagen liefern — gut erfüllt, und bin mir ziemlich sicher, dass es 2010 die meshed #2 geben wird.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Vom Scheiss– zum Super-Internet</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 10:28:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Online-Generation spottet nicht nur, sie bemüht sich durchwegs um konstruktive Lösungen: nach dem legendären Lorenz-Sager riefen nun die Elevate-Macher eine neue Plattform ins Leben, die dem ORF Impulse in Richtung Bürgernähe und Partizipation geben soll. Wenn da bloß die neue Führungsriege mitspielt - denn schließlich wechselt in .at gerade die Regierung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/11/superinternet-1227263135.jpg" alt="superinternet 1227263135 Vom Scheiss  zum Super Internet" title="superinternet" width="250" height="50" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Seit der Eröffnungsdiskussion zum diesjährigen Elevate <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/festival/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Festival">Festival</a> freut sich die Duden-Redaktion über eine neue Redewendung: <a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/elevate-rueckblick-super-festival-scheiss-internet/" class="liinternal">einen Lorenz performen</a> steht für gut getimte Pauschalverurteilungen zum Zwecke des (möglicherweise gar unbeabsichtigten) Linkbaiting. Aber genug gelacht, die Macher des Festivals riefen gemeinsam mit dem Studiengang Journalismus und Unternehmenskommunikation (FH Joanneum) eine Seite ins Leben gerufen, die den konstruktiven <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/dialog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Dialog">Dialog</a> fördern soll.</p>
<p><a href="http://scheissinternet.at/" class="liexternal">Scheissinternet</a> oder <a href="http://www.superinternet.at" class="liexternal">Superinternet</a> — für wen wird sich unser Kandidat, der österreichische Rundfunk, entscheiden? Unter letzterer Adresse haben willige Mitgestalter die Möglichkeit, entweder via E-Mail Formular oder nach erfolgter Registrierung auch als öffentliches Posting diverse Verbesserungsvorschläge und Wünsche zu deponieren. Alle Beiträge werden zur späteren Aufbereitung in einem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wiki/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wiki">Wiki</a> gesammelt — und sollen keineswegs ungehört verhallen:</p>
<blockquote><p>Der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/orf/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ORF">ORF</a> hat bereits Gesprächsbereitschaft signalisiert und der Geschäftsführer von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/orf/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ORF">ORF</a>.at, Karl Pachner, hat sich bereit erklärt, sogar in Form von Workshops Zwischenergebnisse zu evaluieren. Somit kann mit diesem Projekt konkret etwas bewegt werden, wenn ihr zahlreich mitarbeitet und den Druck aufrecht erhält!</p></blockquote>
<p>Die ersten öffentlichen Vorschläge machen ja schon mal hochgradig Sinn: Manu wünscht sich eine Veröffentlichung aller Eigenproduktionen unter CC-Lizenz und Clemens wünscht sich direkte Kontakt– und Feedbackmöglichkeiten zu allen ORF-Mitarbeitern. Durchaus erfüllbare Forderungen, alles nur eine <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/frage/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Frage">Frage</a> des politischen Willens. Da kann man ja nur hoffen, dass die Gespräche erst beginnen, wenn die neue <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/regierung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Regierung">Regierung</a> ihre Fernseh-Führungsriege installiert hat, sonst wär’s schade um den Aufwand.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Gastbeitrag Kim de Vries: Your Friend has just tackled you</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 23:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kim de Vries</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute schon einen Eisbären geworfen? Dr. Kim de Vries hat ein spannendes wissenschaftliches Paper über eine zunehmend beliebetere Kommunikationsform geschrieben: die legendären Superpokes auf Facebook.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/11/gbkim-1226530256.jpg" alt="gbkim 1226530256 Gastbeitrag Kim de Vries: Your Friend has just tackled you" title="gbkim" width="225" height="100" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Haben Sie etwas länger Zeit, als die üblichen 0,22 Millisekunden, in denen man die Inhalte einer Website gemeinhin im Super-Kurzzeit-Gedächtnis abspeichert und quasi in Echtzeit wieder vergisst? Der folgende Beitrag von Kim de Vries befasst sich wissenschaftlich mit einem Phänomen, das wir alle eingehend aus der täglichen Surfpraxis kennen: der symbolischen Kommunikation auf Facebook. Wer noch nie ge-super-poked hat, der schwinge das erste Bein <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Gastbeitrag Kim de Vries: Your Friend has just tackled you" class='wp-smiley' title="Gastbeitrag Kim de Vries: Your Friend has just tackled you" /> Ich freue mich jedenfalls außerordentlich über diesen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gastbeitrag/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gastbeitrag">Gastbeitrag</a> von Autorin <a href="http://www.csustan.edu/English/DeVries/" class="liexternal">Dr. Kim de Vries</a>, die an der California State University Stanislaus arbeitet. Wir liefen uns auf Facebook über den Weg, wo sich sozusagen unsere Poke-Radien überschnitten. Kim wiederum kennt so unzwielichtige Gestalten wie meine Studienkollegen Bernhard Rieder und Mirko Tobias Schäfer: die Welt ist also online und offline klein. Aber genug der einleitenden Worte — allen Kommunikationswissenschaftlern und interessierten Beobachtern aktueller Geschehnisse wünsche ich viel Vergnügen mit der folgenden Lektüre.</p>
<h2 id="toc-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you">Kim de Vries: Your Friend has just tackled you</h2>
<p>Bite, lick, or tackle them back, or click here to theorize about what this all means.</p>
<div class="toc">
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/gastbeitrag-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you/#toc-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you" class="liinternal">Kim de Vries: Your Friend has just tackled you</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/gastbeitrag-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you/#toc-introduction" class="liinternal">Introduction</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/gastbeitrag-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you/#toc-approach" class="liinternal">Approach</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/gastbeitrag-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you/#toc-the-five-elements-to-be-analyzed" class="liinternal">The Five Elements to be Analyzed:</a>
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/gastbeitrag-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you/#toc-act" class="liinternal">Act</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/gastbeitrag-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you/#toc-agent" class="liinternal">Agent</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/gastbeitrag-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you/#toc-agency" class="liinternal">Agency</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/gastbeitrag-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you/#toc-scene" class="liinternal">Scene</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/gastbeitrag-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you/#toc-purpose" class="liinternal">Purpose</a></li>
</ol>
</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/gastbeitrag-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you/#toc-analysis" class="liinternal">Analysis</a>
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/gastbeitrag-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you/#toc-examples-of-superpoke-exchanges" class="liinternal">Examples of Superpoke Exchanges</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/gastbeitrag-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you/#toc-the-importance-of-being-together-or-at-least-feeling-like-you-are" class="liinternal">The Importance of Being Together, or at Least Feeling Like You Are</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/gastbeitrag-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you/#toc-implications" class="liinternal">Implications</a></li>
</ol>
</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/gastbeitrag-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you/#toc-inconclusions" class="liinternal">(In)conclusions</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/gastbeitrag-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you/#toc-bibliography" class="liinternal">Bibliography</a></li>
</ol>
</div>
<h2 id="toc-introduction">Introduction</h2>
<p>Though Facebook was initially the province of college students, it has become popular with a broad range of users since opening its door to anyone with an email address in September 2006.   However, until very recently, most research on Facebook has focused on the student demographic rather than exploring how Facebook is growing into a massive online society that is inhabited by many different groups using Facebook in a variety of ways for a variety of reasons.  The academics studying Facebook generally join it and use it in order to observe students; now that more faculty are using Facebook outside the classroom, to organize events and to socialize, turning the focus to our own use of Facebook reveals that our own communities are being affected as well. </p>
<p>As of August 2008, Facebook is one of the most rapidly growing social networks, boasting 100 million active users, translated into twelve European and a growing number of Asian and African languages.  The extent to which groups of people connected on Facebook can be defined as communities is highly debatable and a useful alternative has been suggested by Rieder and Schäfer: “forms of interaction and collaboration characterized by fleeting encounters, transient teamwork and weak ties – social spaces that may or may not evolve into more stable forms of sociability (2007).” They go on to propose considering these social spaces as “hybrid foam,” with foam’s ephemeral qualities. But when Facebook connections occur between people already connected in other ways, such as professionally, it may act as a stabilizing agent, encouraging those connections to become stronger and more permanent.</p>
<p>Analyzing the kinds of communication that differ from the textual exchanges common via email, blogging and commenting, online forums and so forth shed light on what may occur when we begin to Connect with our colleagues through Facebook.  Facebook  provides novel and amusing ways for people to connect. More importantly, the connections feel more embodied, so that users may believe they are getting to know people in a more personal way than through an email list or chat room.  Participants may also be more inclined to display ludic behavior because by virtue of meeting on Facebook, which is a rather un-serious place, a certain level of playfulness is assumed. However, the fact remains that while we may participate in a variety of communities via Facebook, including fan, artistic, social, familial, and professional, these traces of this communication may be visible to all of our communities, though the communications may only be appropriate to one.  Thus, our participation in various spheres actually does not happen in separate ‘bubbles’ but may in an additional way be considers as a sort of foam in which there may be shared borders or interpenetrating cells.</p>
<p>Because various social spheres may interpenetrate on Facebook, academics who participate there  risk crossing social boundaries.  Just as we warn our students, we have to consider who we add as friends and what they can see us doing. A number of articles have recently focused on the risk of losing students’ respect by using Facebook, yet this does not seem to stop most faculty from using Facebook.  And what about what our colleagues may see? What do we gain from taking these communicative risks online, and how is our use of Facebook to communicate and form social connections affecting offline scholarly communities? </p>
<p>These are vast questions and providing a comprehensive answer is beyond the scope of this paper, but considering an exemplary case will suggest what possibilities might be profitably investigated.</p>
<h2 id="toc-approach">Approach</h2>
<p>Kenneth Burke’s pentad provides a helpful framework with which to understand communication (Burke 1945).  According to Burke, any human interaction (or text) may be analyzed in terms of five elements framed as these five questions:</p>
<ul>
<li><strong>Act:</strong> What purposeful act has taken place?</li>
<li><strong>Agent:</strong> Who took this action?</li>
<li><strong>Agency:</strong> How or with what did they do it?</li>
<li><strong>Scene:</strong> Where, when and in what context did the act take place?</li>
<li><strong>Purpose:</strong> Why did they do it? What was their intent?</li>
</ul>
<p>Rhetorical analysis is then performed by examining the how pairs of the elements function within the interaction or text, and by demonstrating how one member of the pair determines the other member’s nature. The results of such an analysis may reveal contradictions between what is stated by a rhetor (writer, actor, or speaker) and what is supported with the rhetorical evidence he or she presents.  In this case however, the issue is not that people on Facebook are trying to willfully mislead each other (though some may be trying to), but rather that the intentions of users in carrying out actions are not the same as the intentions of designers in promoting the same actions, nor are the interpretations of recipients necessarily accurate.</p>
<p>Though communication is always mediated, in the case of Facebook, the physical distance and the interface my both introduce distortions into our understandings of each other, even while creating the impression that we are getting to know each other very well indeed.  Performing a rhetorical analysis will help shed some light on how scholars are connecting on Facebook, and on how these connections are affecting our communities.  Ultimately we may see that our professional networks are actually being changed by an online interface.</p>
<p>Further, Facebook may be more generally contributing to the development of hybrid agency, shared between user and system.  For academics to be come conditioned to this hybrid agency may have quite important implications as well.  To explore these issues, and exemplary analysis of some members’ use of the Superpoke application was conducted.</p>
<h2 id="toc-the-five-elements-to-be-analyzed">The Five Elements to be Analyzed:</h2>
<h3 id="toc-act">Act</h3>
<p>The acts being considered are communications through Facebook applications, and an exchange of  Superpoke gestures is the exemplary case.  The specific gestures vary, and this variation makes clear that the definition of an “act” is complicated when it is virtual, not actual.  Wishing someone “happy birthday” can be expressed through a variety of media without the message varying much, but slapping someone with a trout would be very different if carried out in person; it’s virtual meaning depends on the fact that it is virtual.</p>
<h3 id="toc-agent">Agent</h3>
<p>The most obvious agents are Facebook users, but arguably the system itself and the developers become agents in the way they channel user actions.  Each user chooses how and when to communicate, but the system encourages certain actions by frequently reminding users to respond to communication of another user; by suggesting certain actions — like explicitly choosing to have a gesture featured in the newsfeed; and by rewarding a higher volume of communication generally.</p>
<h3 id="toc-agency">Agency</h3>
<p>In one sense, members use their own agency–they decide how to communicate.  But on Facebook, members use the Facebook platform to communicate, in particular choosing from an array of applications which offer limited choices and in that way channel user behavior.  In this case the Superpoke application allows users to make a variety of gestures, largely physical/audible toward one another.  A gesture may be sent either to one friend from the user’s friend list, or broadcast to many.  Depending on how both sender and receiver have set their privacy options, the gesture may be reported in the Newsfeed (on the member profile page) and on the Minifeeds of each members’ friends.  Arguably we see and emergent hybrid agency developing in all of these applications, that combines user agency with that of the system and the developers.</p>
<h3 id="toc-scene">Scene</h3>
<p>The scene is the Facebook platform, specifically the profile and home pages of the members engaged in the exchange.  However, thanks to applications like Plaxo and Friendfeed, which collect social network news across platforms, the gestures maybe re-posted outside of Facebook.  Further, the news of the gestures maybe discussed in other venues–in blogs, email, in person–so that the borders of the scene are fluid.  The permanence of the gestures, forever recorded, marks a sharp distinction to the real-life actions they mimic.</p>
<h3 id="toc-purpose">Purpose</h3>
<p>Possible explanations for participants’ devotion to Facebook and willingness to play are suggested by recent research on the problem of establishing co-presence online (Zhang 2007), how embodiment and presence are experienced in online communities (Marshall 2004), and through consideration of the hybrid foam metaphor recently suggested as a replacement for network (Schäfer 2007).  Application developers also have their own purposes, the primary being to encourage more and ongoing use of the application.</p>
<h2 id="toc-analysis">Analysis</h2>
<p>Purpose is a key element in this analysis because participant <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interpretation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interpretation">interpretation</a> of each other’s purposes shapes the idea each forms of the other’s personality and identity.   Further, because online sociality functions in some ways differently from sociality enacted in person, understanding participant motives depends on understanding those differences.  Finally, participant purpose is always channelled by the <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/design/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Design">design</a>, and so it always echoes the developers’ purpose  to some degree.  The analysis begins with the participants’ purpose, because this purpose underlies not just use of Superpoke, but of Facebook more generally.</p>
<p>Jonathan Marshall has argued that participants in online communities often experience “asence” or ontological uncertainty experienced online because “there is no marker of existence beyond the act of communication itself (Marshall 2004).” Facebook differs not only in combining the permanence of the homepage/profile with email– and bulletin board– like functions, but especially in offering games and other applications that mimic physical experiences and leave highly visible traces. Thus on Facebook even if participants are not in steady communication, asence is reduced.  </p>
<p>A striking aspect of this shift is the transgressive behavior often exhibited as a matter of course inside Facebook toward those who are colleagues and may become friends.  Marshall has suggested that members of online communities may use sexual behavior to establish intimacy and maintain contact, much more so than in face-to-face relationships. Many email lists explicitly warn participants away from overly personal chatter, but this stricture would seem at best counter-productive and at worst stodgy in an environment like Facebook.  The flirtatious tone of many Facebook applications may attract users because it perfectly addresses this already established mode of online communication. the appearance of this dynamic in a space that is at least partially professional however, is a shift, and may seem far-fetched to those who have not experienced it. This flirtatious dynamic can be seen clearly with some of the most popular applications.  </p>
<p>The Superpoke application allows users to send gestures and actions to friends who have also added Superpoke. The possibilities range from seasonal or holiday greetings, to romantic or sexual acts, to mean or even violent gestures. Wishing someone Happy Chinese New Year is fairly unequivocal, but the actual meaning expressed when one user licks, tackles, whips or throws a sheep at another is open to a wide range of interpretation and sexual innuendo can easily be conveyed. In addition to strengthening a feeling of intimacy through flirtatious behavior, ambiguity may also contribute to making Superpoke seem entertaining to scholarly types; every message or a series of them can be treated as a puzzle to be solved or a cypher to be decoded.  </p>
<p>But whatever else is accomplished when these message are exchanged, the goals of the developers are always fulfilled, so long as communication continues.  </p>
<h3 id="toc-examples-of-superpoke-exchanges">Examples of Superpoke Exchanges</h3>
<p>Ambiguous communicative motives may be observed in the Superpoke feed of  <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/hans-bernhard/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hans Bernhard">Hans Bernhard</a>, a member of the artist group Übermorgen. </p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/11/kim01-1226529177.jpg" alt="kim01 1226529177 Gastbeitrag Kim de Vries: Your Friend has just tackled you" title="kim01" width="396" height="636" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>If each of the five elements are considered in this exchange, on the surface, agent varies according to who sent the poke, and motive may vary as implied by the different actions chosen.  In choosing to use Superpoke instead of text, the participants in the exchange have already opted for a potentially more ambiguous mode of communication, and also one that “feels” more embodied.  In the above history of gestures, we see some that are sociable and friendly, such as dancing, giving cookies, hitting the beach, or finding enlightenment.  But we also see some that are ambiguous, like throwing Yuri Gagarin or hypnotizing, and some that are downright naughty, like spanking, taking sexy pictures, and going wild.  Complicating the interpretive task for participants is the accumulation of gestures, how the gestures directed at one friend compare to those directed at another, and each member’s cultural awareness of what gestures mean.  In spite of ample room for misunderstanding, exchanging gestures often leaves the people involved feeling they are getting to know each other much better than if they were simply exchanging text messages.  Further, because the gestures occur in what is already defined as a friendship (because participants must be on each other’s friends list) apparent hostility must be assumed as humor, while flirtation may be meant as a joke, or meant seriously.  However when we say “seriously about virtual actions, what doers this mean?  Were we meeting in person, I would not in fact be able to hypnotize Hans, nor would R. Pettauer be able to toss a long dead astronaut at him.  So along with always being already defined as friendly, these actions are also always part of a game the participants play together.  </p>
<p>This kind of playful activity seems especially concentrated during times when in a relationship carried out in person, participants might normally meet, whether because of a specific event, like a birthday, or because the relationship is advancing.  For example, the following  brief but concentrated exchange took place between myself and a fellow <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">internet</a> scholar two days after meeting at a conference at which we’d spent a few hours after the banquet drinking and talking shop, but hadn’t had any further chance to meet for more than a few minutes. </p>
<div align="center"><img src="http://blog.datadirt.net/wp-content/uploads/2008/11/kim2.jpg" alt="kim2 Gastbeitrag Kim de Vries: Your Friend has just tackled you" title="kim2" width="390" height="112" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>It does not appear to be a very friendly exchange, but in fact carries on the humorous tone already established when we met face to face, and though brief, this exchange served to confirm our initial impressions of each other.  Trout-slapping evokes a sort of slap-stick humor, while a restraining order is a melodramatic over-reaction, and so also humorous.  A hadouken references an aspect of Asian culture that would be known to fans of videogames, Japanese Anime, or Hong Kong action movies, so the gesture invites acknowledgement of a shared interest.  </p>
<p>This may sound quite cozy and altogether positive; two colleagues maintain a connection rather than not.  And in fact, it may in some ways be positive since, to continue this example, David and I are slowly moving toward working on some Facebook research together.  However,we are also following a path laid out by the Superpoke developers and as we follow that path, we are becoming more and more conditioned to conducting parts of our professional exchanges in the game world, according to it’s rules.  Of course, users are not thinking of this when they choose what to do; they are thinking of how much they enjoy feeling more connected and as explained below, this has been an ongoing issue in online sociality.</p>
<h3 id="toc-the-importance-of-being-together-or-at-least-feeling-like-you-are">The Importance of Being Together, or at Least Feeling Like You Are</h3>
<p>When friendships form online, they often reach a moment when the new friends would meet face-to-face and the relationship would be carried out offline as well, but when this is prevented by distance or any other factor, the online channels must carry quite a load of information and feeling, which may serve to intensify the virtual exchanges (Marshall). Participants in this kind of relationship often become extremely intimate on an emotional level because physical intimacy is impossible. Note though that this does not only apply to romantic or sexual relations, but to all connections. With those who are physically proximal, we can easily exchange hugs or handshakes, share meals, go to museums or engage in hundreds of other physical activities which because they are public and common may not seem terribly significant or intimate. But shared physical experiences of any kind cement bonds between people, and also reveal a great deal about the participants to each other.  We have an ongoing feeling of being together, or ‘co-presence” (Zhang 2007). In many ways the exchanges on Facebook seem to stand in for physical encounters–going to lunch or for drinks, attending cultural events, etc.</p>
<p>Superpoke provides a selection of actions that users choose from in order to express interests, political views, flavors of humor, and so on.  But any action can be intended seriously, or ironically (or both).  Understanding each other’s motives becomes paramount because compressing all contact into an online channel intensifies the exchange, and the more effort users expend in interpretation, the more committed they are to the exchange.  So by offering some actions that may be cryptic to some users and require them to make an interpretive effort, developers increase the odds that users will continue the exchange.  </p>
<p>Of course not everyone uses Superpoke, but similar exchanges can be observed in Boozemail, Free Gifts, Hug Me, and numerous other applications.  Further, as has been pointed out, playing a game conditions us to the game-world or system.  In this case Facebook conditions us to a world in which we interact playfully with everyone, whether they are friends or colleagues, shifting the tone of all these relationships in a more playful and sometimes transgressive direction.  Playing with others we feel we get to know them better. In addition to asence being reduced and co-presence maintained between individuals, this occurs also in groups and communities.</p>
<p>It seems the playful or ambiguous tone prompted by Superpoke and other applications has influenced professional communities on Facebook, such as the intriguingly titled ‘Critical Theory and Theorists are Hot.’ In fact, many serious scholarly groups now have a presence on Facebook, such as the Institute for Distributed Creativity; Theory.Org; the Electronic Literature Organization; the Society for Literature, Science, and the Arts; and of course the Association for Internet Researchers, to name just a few.  On the last for example, members can identify who else is attending the conference and find any friends shared in common, which may create a stronger feeling of belonging in the group.  In these groups, members interact through wall posts or forum discussions in a manner that may feel more embodied and ‘authentic,’ and especially in conjunction with the other interactions facilitated and even prescribed by Facebook applications that we see a real shift in the way we are meeting and establishing hybrid social/professional relationships.  But do we really get to know people in the same way as we would interacting in person, or if not, what impact does the difference have on our personal/professional connections?</p>
<h3 id="toc-implications">Implications</h3>
<p>Several applications offer to illustrate a user’s social connections, often with the implication that by collecting all kinds of data, some revelation will be found in the subsequently generated map.  In fact examining the Facebook application “Nexus” reveals that though network visualization applications are supposed to reflect participants’ social connections, they often offer a distorted view, suggesting that Facebook itself may offer a distorted view.  Facebook seems to allow certain kind of expansion of user’s social network.  For example, the Nexus screenshot below appears to show a dense network among some of my friends/colleagues, with some connections leading out of the frame from Monty Cantsin and Karen Elliot.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datadirt.net/wp-content/uploads/2008/11/kim3.jpg" alt="kim3 Gastbeitrag Kim de Vries: Your Friend has just tackled you" title="kim3" width="336" height="161" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Were we to expand the picture, we would find that Monty Cantsin and Karen Elliot connect this cluster to two other dense cluster of my friends.  However, both of those “people” are fictional.  Any user can of course see where these kinds of representations are distorted in their own relations, but from the outside, there is no way to know how accurate they are, unless one has the offline knowledge to draw on.  In this case, not everyone would know that “Monty Cantsin” is in fact not a real person. Further, unless they are well known in person, even people in one’s own network may interpret notices from Facebook applications that they share movie taste, life goals or other preferences as accurate representations, but are they?  In many ways distortions may be introduced that are not discovered until a relationship moves beyond the prescribed interactions of Facebook applications to actual conversation or meeting in person.   But seeing behavior that in its playfulness or apparent intimacy is occasionally inappropriate may lead people to perceive it as more authentic and the person observed as more candid and “real.”</p>
<h2 id="toc-inconclusions">(In)conclusions</h2>
<p>This preliminary analysis suggests that Facebook is affecting our communication practices and our communities in several ways.  First of all, the rhetorical analysis reveals that while Facebook applications appear to simplify the rhetorical situation by reducing the number of variable elements, in fact the remaining elements become harder to interpret, and agency is divided between users, the system, and developers.  Second, because the applications channel user actions in a more playful direction, they condition users into coming to expect this kind of playful exchange and to engage in it themselves across social spheres, rather than distinguishing between them.  Third, though these exchanges reduce asence, strengthen feelings of co-presence and make participants feel they know each other better, when not combined with face to face interaction, the opportunity for misperceptions is great. </p>
<p>These conclusions need to be verified and elaborated trough study of a much larger sample, but a challenge in conducting this research is data collection.  Because most Facebook users restrict their profiles to friends, observing a representative sample becomes quite difficult.  While surveys are being attempted, relying on self-reported behavior has some problems.  The best approach now seems to design a Facebook application and that represents the next step proposed in order to determine the wider impact on scholarly communities and connections.</p>
<p>In spite of the risks of transgression and distortion, forming connections that are playful and emotionally more intimate can be positive in personal and professional terms. People with whom we have formed multi-valent relationships online may also become people with whom we might collaborate on research, or organize conference panels, or at least go to for advice when visiting their home countries/cities. If the kind of communication fostered by Facebook does indeed promote these kinds of connections, that will have a profound impact on scholarly communities.  Until now, in spite of the ease of communication offered by the Internet, when it comes to collaborative work, “space still matters (Borner 2007).”  Thus I ultimately argue that we are making a deal with the devil: users sharing playful and even transgressive exchanges strengthen their social and professional bonds. In circles where communication is often ephemeral, limited to a brief chat at a conference reception or an exchange on a mailing list, Facebook may be especially attractive.  But as we use this amusing and useful platform, we are first and always fulfilling the purpose of developers who don’t care what we say, as long as we keep talking.</p>
<h2 id="toc-bibliography">Bibliography</h2>
<ul>
<li>Boyd, Danah.  “Choose Your Own Ethnography: In Search of (Un)Mediated Life.” Paper presented at 4S, Montreal, Canada, October 13, 2007. <a href="http://www.danah.org/papers/talks/4S2007.html" class="liexternal">http://www.danah.org/papers/talks/4S2007.html</a>
</li>
<li>Burke, Kenneth. A Grammar of Motives. Berkeley: U of California Press, 1945.
</li>
<li>Börner, Katy. “Towards Scholarly Marketplaces” at New Network Theory International Conference, Amsterdam, The Netherlands, June 29, 2007.<br />
&lt;a href=http://ivl.slis.indiana.edu/km/pres/2007-borner-mktplc-ucsd.pdf”&gt;http://ivl.slis.indiana.edu/km/pres/2007-borner-mktplc-ucsd.pdf</a>
</li>
<li>Marshall, Jonathan. “The Online Body Breaks Out? Asence, Ghosts, Cyborgs, Gender, Polarity and Politics.” Fibreculture Issue 3, 2004. <a href="http://journal.fibreculture.org/issue3/issue3_marshall.html" class="liexternal">http://journal.fibreculture.org/issue3/issue3_marshall.html</a>
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<li>Rieder, Bernhard and Mirko Tobias Schäfer. Hybrid Foam. Social Structure before Network and Community, Paper presented at the BSA Annual Conference 2007, London, April 13 2007.
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<li>Zhao, Shanyang &amp; Elesh, D. “Copresence as ‘Being With’: Social Contact in Online Public Domains.” Information, Communication &amp; Society, V. 11, No. 4 June 2008, pp 565–583.
</li>
<li>Zimmerman, Eric. “Narrative, Interactivity, Play, and Games,” First Person. MIT Press: 2004, remediated at <a href="http://www.electronicbookreview.com/thread/firstperson" class="liexternal">http://www.electronicbookreview.com/thread/firstperson</a></li>
<li>Facebook — <a href="http://www.facebook.com" class="liexternal">http://www.facebook.com</a></li>
</ul>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Schweinkram: Gina Lisas Sextape zum Download</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jul 2008 07:09:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gina-Lisa, Nachwuchsmodell von des Fernsehens Gnaden, hat freundlicherweise ein heftig pornographisches Video von sich angefertigt - und irgendjemand hats ins Netz gestellt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="font-color:#555555;border:1px solid gray;padding:6px;"><strong>Dear US-Readers: I noticed that a lot of non-German speakers visited this posting via Google — it’s a documentation of the “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gina-lisa/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gina-Lisa">Gina-Lisa</a>” google bomb, pls take a look at the translation on my English <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blog">blog</a> <a href="http://blog.datadirt.net/2008-08/the-gina-lisa-google-bomb/" class="liexternal">datadirt!</a></strong></div>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/07/ginalisa-150x150.jpg" alt="ginalisa 150x150 Schweinkram: Gina Lisas Sextape zum Download" title="ginalisa" width="150" height="150" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" />Es ist schon faszinierend, dass sich das alte Paradigma von wegen <strong><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/sex/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sex">Sex</a> sells</strong> in rasender Geschwindigkeit sozusagen in Sex Clicks verwandelt. Kaum taucht irgendein <strong>privates Sexvideo</strong> von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/hype/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hype">Hype</a>–Girlie <strong>Gina Lisa</strong> im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/netz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Netz">Netz</a> auf, sind Neuwahlen, Weltklimakatastrophen und andere Banalitäten im Nu vergessen. Angeblich hat jemand einen Datenspeicher aus der Wohnung des deutschen Models gestohlen, eine andere Version lautet, dass ihr Ex das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/video/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with video">Video</a> online gestellt hätte.<br />
<span id="more-2496"></span><br />
Aber vielleicht hat <strong>Gina Lisa</strong> hat einfach nur einen verdammt guten PR-Berater, der mithilfe seiner <strong>freizügigen blonden Sexbombe</strong> Viral-Kampagnen aus dem Ärmel schießt wie James Bond Giftnadeln. Das deutsche <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> hat nun sozusagen auch endlich seine Britney Spears und Hillary Clinton in Personalunion — da dürfte Heidi Klum wohl langsam nervös werden, denn <strong>Gina Lisa</strong> stiehlt ihr in punkto Aufmerksamkeitsverteilung längst die Show.</p>
<p><!--wsa:privatamateure468--></p>
<p>Zum Glück enthalten sich etablierte, seriöse <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/medien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Medien">Medien</a> dieser <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/traffic/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Traffic">Traffic</a>–Schlamperei: Vienna Online etwa berichtet bloß aufgrund der Wahrheitsverpflichtung der Öffentlichkeit regelmäßig über <strong>das nächste deutsche Top-Model Gina Lisa</strong>, die eigentlich eher aussieht wie der klassische Ostblock-Pornostar: Vermutlich deshalb bekam <strong>Gina-Lisa Lohfink</strong> vom deutschen Porno-Produzenten Magma ein Angebot über 25.000 Euro erhalten. Aber was ist das schon, verglichen mit den Gagen von Top–<strike>Darstellerinnen</strike> Models wie Miss Campbell.</p>
<p><!--wsa:ginalisa--></p>
<h2 id="toc-gina-lisas-sexvideo">Gina Lisas Sexvideo</h2>
<p>Das Tape kursiert weiterhin in den Weiten des Web, genauer gesagt 2 verschiedene Versionen: zwei kurze Ausschnitten und eine längere Fassung. Die ersten beiden Videos zeigen viel <strong>nackte Haut</strong>, aber wenig erkennbare <strong>Gina Lisa Lohfink</strong>, während die Vollversion keinen Quadratzentimeter <strong>Gina-Lisa</strong> vor den Augen der Öffentlichkeit verbirgt. datenschmutz bleibt natürlich trotz des irreführenden Titels weiterhin beängstigend jugendfrei — wer das <strong>Sex-Video von Gina-Lisa</strong> in voller Länge sehen möchte, muss sich schon die Mühe machen und beim versauten <a href="http://www.discobeats.de/traffickuchen-gina-lisas-sextape-gratis-download/" class="liexternal">Metty</a> vorbeigucken, <a href="http://www.xsized.de/gina-lisa-und-ihr-sex-video/" class="liexternal">Herrn X-“Red Light”-Sized</a> einen Besuch abstatten oder in der XXX-Videothek <a href="http://www.feldstudie.net/2008/07/18/gina-lisa-sex-video-nun-doch-aufgetaucht-und-fertig-zum-download/" class="liexternal">Feldstudie</a> nett nachfragen. Bei letzterem gibt’s das <strong>Gina-Lisa Video</strong> aber bloß in hoher Qualität zum Download — wer das <strong>Gina Lisa Sex-Tape</strong> online sehen möchte, sollte allerdings starke Nerven besitzen: ich bin immer noch geschockt von soviel Traffic!</p>
<hr /><small><strong>Fotocredits:</strong> <a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=65545" rel="nofollow" class="liexternal">Ein glückliches Schwein aus Allermöhe</a> von Name Jerzy / Pixelio</small></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Yigg-Relaunch: da kommt keine Freude auf</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 11:01:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein kleiner, unschuldiger Hamster muss derzeit jede Menge Kritik für die Fehler seiner Programmierer einstecken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/07/yigglogo.jpg" alt="yigglogo Yigg Relaunch: da kommt keine Freude auf" title="yigglogo" width="150" height="45" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" />Der angekündigte Relaunch von Yigg dauerte ziemlich lange, nämlich ganze drei Tage. Ich weiß aus eigener Erfahrung sehr gut, wie schnell die kleinste Panne beispielsweise bei einer DB-Migration sofort zum Supergau führen kann. Nun ist die neue Seite seit einigen Tagen endlich online, allerdings stellt sie nach der überwiegenden Anzahl der Usermeinungen eine ziemliche Verschlimmbesserung dar — aber das wird schon.</p>
<p>Viele User <a href="http://www.sumaphil.de/social/quelle-oeffnen-oder-wie-ein-upgrade-zum-downgrade-wird/" class="liexternal">jammern</a> lauthals über die neue Link-Policy: verlinkte Yigg bisher den Nachrichtentitel, so gibt’s mittlerweile nur mehr einen Screenshot samt “Quelle öffnen”… aber immerhin ohne nofollow, das inzwischen die meisten anderen Portale einsetzen. Mit dem nofollow bei Social News Sites ist’s übrigens ähnlich wie bei Blogkommentaren: setzt man das elendige Attribut ein, dann hält man vermutlich einige Spammer ab — und zusätzliche jede Menge Folks, die eben nur *wegen des* <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlinks/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlinks">Backlinks</a> durchaus lesenswerte News eintragen; ein zweischneidiges Schwert also. Ebenfalls auf verständlicherweise wenig Gegenliebe stießen die selbst für registrierte User aktivierten Layer-Ads (Mann, die haben echt was Rotlichtiges…)</p>
<p>Anfangs war sogar die Rede von absichtlichem <a href="http://www.yigg.de/kaputte-welt/yigg-de-mit-genialem-linkbait" class="liexternal">Linkbaiting</a> — in der Tat schaut das Design, angeblich das Ergebnis einer Studie, nicht besonders zeitgemäß aus. <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/optik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Optik">Optik</a> freilich ist und bleibt Geschmackssache, und jede Seite, die man längere Zeit benutzt hat, wirkt nach einem Relaunch erst mal fremd und ungewohnt. Dennoch scheint der Vorwurf der Unübersichtlichkeit nicht völlig aus der Luft gegriffen:  diverse Profildaten sind verschwunden, Services nicht verlinkt, URLs haben sich geändert und so weiter. Ich will das nicht im Details wiederkäuen, lässt sich alles <a href="http://www.seocial.de/yigg-v6-ist-da-und-zwar-richtig-scheisse" class="liexternal">genauestens</a> <a href="http://unternuechtert.de/2008/07/01/yigg-ist-tot/" class="liexternal">nachlesen</a>. Das schönste <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/zitat/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zitat">Zitat</a> hab ich beim Herrn <a href="http://www.anwaelte-in-vulkane-werfen.de/678/tschuess-yigg/" class="liexternal">Anwalt</a> gefunden:</p>
<blockquote><p>Der ursprüngliche Link zu den Userprofilen wirft nun einen schönen 404er. Sorry, aber das ist ein Verhalten welches ich von der Webseite eines Kaninchenzüchtervereins erwarte und nicht von der führenden deutschen Social News Seite.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.stereopoly.de/braun-weiser-hamster-begeht-selbstmord/" class="liexternal">Stereopoly</a> schreibt über Yiggs Maskottchen sogar:</p>
<blockquote><p>Heute kam es zu einem tragischen Unglück in der Johann-Clanze-Strasse in München. Der gerade einmal drei Jahre alte süße Hamster des Michael R. sprang vom Balkon eines 12-stöckigen Hochhauses und war sofort tot. Nachbarn und Umstehende hörten ihn noch fiepen, aber es war zu spät. Niemand konnte den tiefen Fall des als stets fidel geltenden und mitten im Wachstum steckenden Nagetiers mehr verhindern.</p></blockquote>
<p>Allerdings bin ich mir ziemlich sicher, dass da im Lauf der nächsten Zeit noch gewaltig nachgebessert wird. Der Blogbutton funktioniert bereits wieder, und dass sich User <a href="http://www.torstenmaue.net/blog/2008/07/01/das-ende-von-yigg/" class="liexternal">abwenden</a>, glaub ich eher nicht: so groß ist die Auswahl an deutschsprachigen general interest Newsportalen, bei denen jeder dahergelaufene Gonzo was eintragen darf, auch wieder nicht. (Wikio, Webnews. Und neuerdings Shortnews, die jetzt auch Blogs als Quellen akzeptieren.) Allerdings gibt’s da <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/usability/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Usability">usability</a>–technisch eine Sache, die so ganz und gar nicht verstehen kann und die auch nix mit Geschmack zu tun hat: Und zwar die Größe der Darstellung. Ich hab diesen winzigen Samsung 22-Zoll Monitor mit 1000+ Pixel Vertikalauflösung und sehe auf der Startseite 1 (in Worten: eine) News komplett und den Titel der zweiten. Diese Screenaufteilung wär nicht mal für ein Blog adäquat! Bis da ein einziger Blick endlich wieder mehr Orientierung verschafft, hätt ich gern die alte Startseite zurück. Nun denn, so schaut’s aus:</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/07/yiggstartseiteneu.jpg" alt="yiggstartseiteneu Yigg Relaunch: da kommt keine Freude auf" title="yiggstartseiteneu" width="500" height="364" style="border:1px solid gray;" /></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Grenzpfostens PR-Umfrage: die Ergebnisse</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-06/grenzpfostens-pr-umfrage-die-ergebnisse/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Jun 2008 12:04:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie sollen PR-Heinis mit Blogfritzen umgehen? Der Grenzpfosten hat seine diesbezügliche Umfrage ausgewertet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/06/bloggerumfrage.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[2244]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/06/bloggerumfrage-150x150.jpg" alt="bloggerumfrage 150x150 Grenzpfostens PR Umfrage: die Ergebnisse" title="bloggerumfrage" width="150" height="150" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid orange;" /></a>Im Mai habe ich auf eine <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/umfrage/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Umfrage">Umfrage</a> des Herrn Grenzpfosten zum Thema Blogger und PR-Heinis bzw. PR-Heinis vs. Blogger <a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-05/sind-gekaufte-luegenbeutel-kontraproduktiv/" class="liinternal">hingewiesen</a>. Von <a href="http://www.google.at/search?hl=de&#038;q=tanja-anja&#038;btnG=Suche&#038;meta=" rel="nofollow" class="liexternal">Tanja-Anjas</a> wusste ich damals noch gar nix… trotzdem oder gerade deswegen stehen mittlerweile die Ergebnisse fest. Befragt hat Florian 66 Weblog-AutorInnen — die Ergebnisse der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/studie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Studie">Studie</a> beanspruchen nicht, repräsentativ zu sein, lassen aber dennoch einige interessante Trends erkennen. Kurz gesagt: drei Viertel der Befragten TeilnehmerInnen möchten gerne mit Info-Material versorgt werden, und zwar regelmäßig — demgegenüber haben bloß 17% ganz und gar keinen Appetit auf “Marktkommunikation”, Pressetexte und hässliche Werbesonnenbrillen*.</p>
<p>Um das Gefühl der eigenen Wichtigkeit zusätzlich zu steigern, verlangt der Durchschnittsblogger von der Anja-Tanja in der PR–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/agentur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Agentur">Agentur</a> auch noch, dass sie den ganzen Schrott, den er so schreibt, vorher auch noch liest… und ihm dann passen kommt. Also etwa so:</p>
<blockquote><p>Sehr geehrter Herr Pettauer,</p>
<p>hier ist Anja-Tanja von der Agentur WorsePR. Wir kennen uns von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/xing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with xing">Xing</a> über drei Ecken, außerdem habe ich beim gugeln nach Pagerank zufällig Ihre Webseite gefunden, der ich entnehme, dass Sie ein großer Fan von Chicago Deephouse Tribal Elektro sind — genau wie ich. Außerdem finde ich es toll, das Sie sich so für das Social Web interessieren und wollte daher fragen, ob ich Ihnen ein Testexemplar unseres Gesundheitsstuhls für Blogger schicken darf?</p></blockquote>
<p>Hinweise, ob sie kontaktiert werden wollen oder nicht, hinterlassen Blogger in der Regel nicht… ist ja auch schwierig: “Bitte keine Viagra-Pressetexte und keine Sonnenbrillen in Nationalfarben, von der Zusendung lebender Tiere bitten wir gleichfalls abzusehen.” wär mal einen Versuch wert. Florians Schlussfolgerung kam mir auch gleich in den Sinn:</p>
<blockquote><p>Die Schizophrenie des Alltags: Zwar will ein überwältigender Teil der Blogger PR-Contents haben und das auch noch am besten per Mail, aber gleichzeitig wollen Blogger nicht zugespamt werden. Das finde ich ja irgendwie komisch und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/frage/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Frage">frage</a> mich wie das gehen soll.</p></blockquote>
<p>Hier geht’s zur <a href="http://www.grenzpfosten.de/2008/06/18/umfrage-blogger-vs-pr-die-ergebnisse/" class="liexternal">kompletten Auswertung</a>.</p>
<hr />
<small>*) Nichts gegen die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/deutschland/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Deutschland">Deutschland</a>–Brille, die ich letztens ungefragt von einem Online-Optiker erhielt. Ich wusste vorher gar nicht, dass ich schon immer mal eine Brille mit den deutschen Nationalfarben besitzen wollte. Wer will die Welt schon durch die rosarote Brille sehen, wenn’s auch die schwarz-rot-gelbe sein darf? Das Päckchen war übrigens bereits im Briefkasten aufgerissen — hoffentlich denkt die österreichische Fußballpolizei nun nicht, hier lebt ein Deutschtümler. Aber in Zukunft bitte lieber direkt Geld schicken, am besten anonym — ich bedank mich dann auch anonym.</small></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Warum wird ein Weblog betrieben?</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-06/warum-wird-ein-weblog-betrieben/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 03:04:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Warum wird gebloggt? Eine Studie des Züricher Insttitus für Kommunikationswissenschaft ergründete die Motive von Weblog-AutorInnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/06/ipmz.jpg" alt="ipmz Warum wird ein Weblog betrieben?" title="ipmz" width="150" height="107" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" />Diese <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/frage/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Frage">Frage</a> stellte sich bzw. 200 Weblog-AutorInnen das Züricher Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung von Jänner bis April dieses Jahres. Ich habe an der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/umfrage/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Umfrage">Umfrage</a> teilgenommen und vor einigen Tagen die, wie ich finde, sehr interessanten Ergebnisse zugeschickt bekommen. Insgesamt gaben 327 Personen Auskunft über ihre (sinistren?) Motive, das Durchschnittsalter des zu 79% männlichen Sample lag bei 32,5 Jahren, 74% der befragten BloggerInnen haben Matura und/oder Hochschulabschluss, 62,3 Prozent leben in einer festen Partnerschaft. Rund drei Viertel bloggen privat, knapp 20% beruflich und 8% ehrenamtlich. Die Forschungsziele der Untersuchung waren wie folgt definiert:</p>
<blockquote><p>Ziel der Untersuchung war herauszufinden, aus welchen Gründen ein Weblog betrieben wird und wie die konkreten Nutzungsweisen aussehen. Zudem interessierte die Selbstdarstellung, die Authentizität sowie die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/community/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Community">Community</a>-<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wahrnehmung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wahrnehmung">Wahrnehmung</a> von Weblog-AutorInnen.</p></blockquote>
<p>Wenig überraschend: <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/politik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Politik">Politik</a> und Zeitgeschehen, Technik, Forschung/<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/bildung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bildung">Bildung</a>/Wissen und Medien sind die beliebtesten Themen, bloß 1/3 der Befragten nutzt das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blog">Blog</a> vorwiegend, um die eigene Person zu schreiben. Primäres Motiv ist der Austausch mit anderen sowie die Vergewisserung der eigenen Existenz aka Identitätsmotiv. Eskapismus, soziale Integration und Unterhaltung spielen ebenfalls eine Rolle für die Motivation. Ebenfalls nicht ganz unerwartet ist folgendes <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/zitat/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zitat">Zitat</a> aus Abschnitt “Authentizität”:</p>
<blockquote><p>Während die Häufigkeit des Bloggens keinen Einfluss auf die Authentizität hat, wirkt sich die Suche nach Weblog-Kontakten tatsächlich positiv auf die Authentizität beim Bloggen aus: Je stärker das Interesse der Befragten an neuen Kontakten ist, desto authentischer stellen sie sich dar. Gleichzeitig fühlen sie sich auch mehr mit der Weblog-Community verbunden.</p></blockquote>
<p>Die Leitung der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/studie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Studie">Studie</a> oblag lic.phil. Ursina Mögerle am <a href="http://www.ipmz.uzh.ch/" class="liexternal">IPMZ</a>, hier die komplette Zusammenfassung zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/download/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Download">Download</a>:</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/06/weblogumfrage.pdf" class="lipdf">Ergebnisbericht zur Befragung von Weblog-AutorInnen</a></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Blogistan Panoptikum KW11 2008</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-03/blogistan-panoptikum-kw11-2008/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Mar 2008 22:02:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Marie Ringler legt Widerspruch gegen das hässliche neue österreische Polizeisicherheitsgesetz ein, Dieter präsentiert Jail-Art und Max überredet seine LeserInnen zum Schielen: eine ganz normale Kalenderwoche in Blogistan.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/helge/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Helge">Helge</a> <a href="http://www.helge.at/2008/03/firefox-3-upgrade-lohnt-sich/" class="liexternal">firefoxed</a> im 3er Style, weist (und das ist schon längst fällig!) auf die <a href="http://www.helge.at/2008/03/charleston-in-der-nachtschicht/" class="liexternal">frappanten Ähnlichkeiten</a> von Charleston und Krocha hin und wird von DaddyD in den <a href="http://www.helge.at/2008/03/danke-daddyd/" class="liexternal">Starstatus</a> erhoben, <a href="http://mariegoessmscam.twoday.net/stories/4782361/" class="liexternal">Marie</a> bringt im Alleingang ihre Verfassungsbeschwerde gegen das Sicherheitspolizeigesetzt ein (toi-toi-toi! Details gibt’s auf <a href="http://www.platterwatch.at/blog/13-3-2008/PLATTER-BLOG.html" class="liexternal">Platterwatch</a>), <a href="http://www.sierralog.com/stories/4776168/" class="liexternal">Dieter</a> präsentiert eine spannende Jail-Art Ausstellung hin sowie die aktuelle <a href="http://www.sierralog.com/stories/4766873/" class="liexternal">Testimonial-Kampagne</a> meines Lieblingsmagazins <a href="http://www.datum.at/" class="liexternal">Datum</a> — Blogosphäre-Business as unusual eben.</p>
<h2 id="toc-datum-interview-mit-roger-kppel">Datum-Interview mit Roger Köppel</h2>
<p>Mein ehemaliger Studienkollege Klaus Stimeder, inzwischen Chefredakteur des imho bei weitem lesenswertesten österreichischen <a href="http://www.datum.at/" class="liexternal">Magazins</a>, hat mit Roger Köppel gesprochen. Der Chefredakteur und Verleger der Schweizer <a href="http://www.weltwoche.ch/" class="liexternal">Weltwoche</a> spricht über seine Vorliebe für radikalen Neoliberalismus und bringt ein wenig Außenperspektive in die Beobachtung der österreichischen Medienlandschaft — auch wenn ich persönliche die riesige Bewunderung für die Printprodukte der Fellner-Brüder noch nie teilen konnte. Das komplette Interview gibt’s am <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3251773" class="liexternal">Online-Standard</a>.</p>
<h2 id="toc-innenminister-behindert-behinderte">Innenminister behindert Behinderte</h2>
<p>Erste konkrete Ergebnisse von <a href="http://www.platterwatch.at/PARKSNDER-PLATTER.html" class="liexternal">Platterwatch.at</a> werfen kein gutes Licht auf das Parkverhalten des Herrn Innenministers: beim Polizeiball stellte er sein Dienstauto, auch nachzulesen auf <a href="http://www.bizeps.or.at/woche/index.php?anderes=0810" class="liexternal">Bizeps.or.at</a>. Zwar gilt die StVO theoretisch wohl auch für den Innenminister, der ja bekanntlich im eigenen Land keine diplomatische Immunität genießt, aber dass die zahlreich anwesenden Uniformierten ihren Oberchef zur Kasse baten, darf doch als sehr unwahrscheinlich gelten.</p>
<h2 id="toc-eifon-tarife-fr-at">eiFon Tarife für .at</h2>
<p>Georg hat recht: die österreichischen <a href="http://www.georgholzer.at/blog/2008/03/13/iphone-tarife-gnster-als-in-deutschland/" class="liexternal">eiFon</a> Tarife machen durchaus Sinn, mit 1000 Inklusivminuten kann man durchaus ein Weilchen schnacken und mit 3 Gigs das eine oder andere .txt-File runterladen. Der hiesige Mobilfunkmarkt ist dank seiner Überschaubarkeit, hoher Penetration und mehreren Big Players äußerst kompetitiv und die Gewinnmargen entsprechend gering, das zeigt sich auch bei diesem Tarifmodell. Wenn denn überhaupt <a href="http://www.georgholzer.at/blog/2008/03/05/live-von-der-mix/" class="liexternal">Zeit bleibt</a> zum telefonieren <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/elk.gif' alt="elk Blogistan Panoptikum KW11 2008" class='wp-smiley' title="Blogistan Panoptikum KW11 2008" /> </p>
<h2 id="toc-3d-bilder-nicht-sehen-knnen"><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/3d/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with 3D">3D</a>–Bilder nicht sehen können</h2>
<p>Sie konnten damals in den 90ern diese 3D-Bilder nie sehen und hielten die gezielte Schielerei schön langsam für eine Verschwörung des Rests der Welt gegen Sie? Leider sind besagte kulturelle Artefakte fast gänzlich verschwunden, aber Max bietet eine erneute Gelegenheit zum <a href="http://wissenbelastet.com/2008/03/14/lustiges-magic-eye-3d-bild/" class="liexternal">Scheitern</a> — und hat eine Anleitung für die 3D-Selbstbau-Brille parat. Übrigens: das datenschmutz-Logo ist natürlich auch ein 3D-Bild. Wer den verborgenen Text <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/lesen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Lesen">lesen</a> kann, gewinnt 1 1/2 Trackbacks!</p>
<h2 id="toc-und-katzen-sprechen-doch">Und Katzen sprechen doch…</h2>
<p>Wie dieses <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/video/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with video">Video</a> ein für allemal beweist — nur leider können wir ihre Sprache nicht verstehen:</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-03/blogistan-panoptikum-kw11-2008/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Aber glücklicherweise gibt’s ja das Internet, und ein Kätzisch-Kundiger hat für alle weniger tiersprachen-talentierten Youtuber die englische Übersetzung angefertigt:</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-03/blogistan-panoptikum-kw11-2008/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>In diesem tiervölkerverständigenden Sinne wünsche ich unvorstellbar erfüllende restliche 60 Sonntagsminuten und absurd viel Energie, um der langsam aber sicher übermächtigen Frühjahrsmüdigkeit entgegen zu wirken  <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Blogistan Panoptikum KW11 2008" class='wp-smiley' title="Blogistan Panoptikum KW11 2008" /> </p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Wie, Sie nutzen Social Networks?</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 12:45:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Rahmen seiner Master-Diplomarbeit geht Johannes Nagl der Frage nach, wieviel Vertrauen die User ihren Social Networks in punkto Datensicherheit entgegen bringen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oder vielmehr: Wie nutzen Sie Social Networks? Und wo liegen die (zweifellos berechtigten) datenschutz-technischen Vorbehalte, wie groß ist das Ver-/Misstrauen der Heavy und Casual User? Wie freizügig wird mit persönlichen Daten umgegangen? Derlei Fragen geht Johannes Nagl von der FH Technikum Wien im Rahmen seiner Diplomarbeit nach.</p>
<p>Das Thema lautet <a href="http://datenschutz.ownz-the.eu/" class="liexternal">Datenschutz in Social Communities</a>, die Diplomarbeit entsteht am Masterstudiengang Multimedia– und Softwareentwicklung. Johannes schreibt dazu:</p>
<blockquote><p>Große Betreiber wie studiVZ, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a> und Xing sind in den letzten Wochen oftmals in die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/medien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Medien">Medien</a> gekommen. Änderungen in den AGBs, personalisierte Werbung und fälschliche Berichte über den Verkauf von Benutzerdaten haben das Thema Datenschutz in den Mittelpunkt der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/medien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Medien">Medien</a> gebracht.</p></blockquote>
<p>Die Teilnahme dauert rund 10 bis 15 Minuten, wer später über das Gesamtergebnis informiert werden möchte, kann am Ende des Fragebogens (freiwillig) seine E-Mail Adresse hinterlassen — wenn das Missbrauchsmisstrauen es zulässt <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/elk.gif' alt="elk Wie, Sie nutzen Social Networks?" class='wp-smiley' title="Wie, Sie nutzen Social Networks?" /> </p>
<p><a href="http://datenschutz.ownz-the.eu/" class="liexternal">zum Fragebogen</a></p>
<p>A propos <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/umfrage/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Umfrage">Umfrage</a>: von 3.12.07 bis 31.01.08 erhob die Forschungsgruppe Kooperationssysteme mittels einer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/umfrage/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Umfrage">Umfrage</a> die private Nutzung von Social Networking Services — die ersten offiziellen Ergebnisse sind nun am Blog <a href="http://www.kooperationssysteme.de/2008/02/17/erste-ergebnisse-der-sns-umfrage/" class="liexternal">verfügbar</a>. Die genaue <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/auswertung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Auswertung">Auswertung</a> läuft noch, doch bereits die ersten Ergebnisse bieten interessante Einblicke. Über zweieinhalbtausend TeilnehmerInnen füllten <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/fragebogen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Fragebogen">Fragebogen</a> komplett aus — eine Schlussfolgerung geht bereits klar hervor: Social Networks werden vor allem von jüngeren SurferInnen intensiv genutzt. Die grafische Auswertung gibt’s als <a href="http://www.cnss.de/files/sns-umfrage_final1.pdf" class="lipdf">pdf-File</a>.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Corporate Blogging Studie: die Ergebnisse</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Mar 2008 12:13:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Ergebnisse der Corporate Blogging Studie von Dominik Schneider und Mathias Tanner stehen mitterlweile im Netz - Reinschauen lohne sich für alle interessierten Blogosphäre-BeobachterInnen unbedingt!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dominik Schneider und Mathias Tanner haben mittlerweile Abschlussarbeit und Studium abgeschlossen, die Ergebnisse ihrer <a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-06/ch-medienforschung-umfrage-zu-corporate-blogs/" class="liinternal">quantitativen Befragung</a> stehen nach erfolgter Benotung ab sofort <a href="http://sinnmacherblog.supersized.org/archives/210-Studienergebnisse-Rezipienten-von-Corporate-Blogs.html" class="liexternal">im Netz</a>.</p>
<p>Zahlen und Thesen haben die beiden in einer <a href="http://www.slideshare.net/domsui/rezipienten-von-corporate-blogs-schneider-tanner-2008" class="liexternal">Slideshare-Präsentation zusammengefasst</a>, eine ausführliche Zusammenfassung gibt’s als <a href="http://www.mediafire.com/?xdaux6y5jdc" class="liexternal">pdf-Download</a>, die komplette Arbeit kann auf Anfrage direkt über die Autoren bezogen werden. Für mich als Corporate Blogging Berater sind die Ergebnisse hochspannend — wie etwa die primären Einflussfaktoren für die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/glaubwuerdigkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Glaubwürdigkeit">Glaubwürdigkeit</a>:</p>
<blockquote><p>Guter Inhalt, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/quellentransparenz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Quellentransparenz">Quellentransparenz</a> und eine <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kommentarfunktion/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kommentarfunktion">Kommentarfunktion</a> sind primäre Einflussfaktoren für die Glaubwürdigkeit eines <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/corporate-blogs/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Corporate Blogs">Corporate Blogs</a>. […] Zu den Nutzungsmotiven für das Lesen von Firmen-Weblogs gehören v.a. die allgemeine Informationssuche sowie die Beobachtung einer Branche. […] Solange die inhaltlichen und formalen Aspekte erfüllt sind, ist der Autor für die Glaubwürdigkeitszuschreibung aus Sicht der Rezipienten nur nebensächlich. Trotzdem machen mehrere Autoren einen Corporate <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blog">Blog</a> glaubwürdiger, weil durch mehre Autoren auch eine breitere Themenvielfalt erreicht wird.</p></blockquote>
<p>Ebenfalls wenig verwunderlich: eine offene Kommentarfunktion wird vorausgesetzt, selbst wenn sie für viele “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/lurker/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Lurker">Lurker</a>”, also Leser, die selbst bloß passiv rezipieren und nicht mitdiskutieren, rein symbolischen Charakter besitzt:</p>
<blockquote><p>Für die Zuschreibung von Glaubwürdigkeit eines Corporate Blog sind in erster Linie der Inhalt sowie die Quellentransparenz ausschlaggebend. Abgesehen davon sind es vor allem die formalen Aspekte, die aus Sicht der Rezipienten für die Glaubwürdigkeit eines Corporate Blogs wichtig sind. Eine offene Kommentarfunktion ist unerlässlich für einen glaubwürdigen Corporate Blog, weil sogar jene Rezipienten, die diese nur selten benutzen, eine offene Kommentarfunktion erwarten.</p></blockquote>
<p>Ebenfalls völlig im Einklang mit meiner qualitativ-teilnehmenden Feldforschung stehen die Beobachtungen zur Motivation für die Nutzung von (corporate) Weblogs:</p>
<blockquote><p>Noch vor der Suche nach Informationen über ein Unternehmen steht die Unterhaltungs-Motivation. Am wenigsten sind die Rezipienten an einem sozialen Austausch interessiert.</p></blockquote>
<p>Dass Corporate Blogs auch der “guten” alten Opinion-Leader Theorie wieder Auftrieb geben (demokratisch ist das Web 2.0 eben doch nicht, wie unlängst völlig richtig in einem c’t Editorial nachzulesen war), zeigte die Studie ebenfalls. Dieser Faktor mag aber durchaus mit der relativen Neuheit des Phänomens Bloggen zu tun haben: im deutschsprachigen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> sind die professionellen Online-Tagebücher jedenfalls erst am Weg in die schöne bunte Mainstream-Medienwelt, aber noch keinesfalls dort angekommen:</p>
<blockquote><p>Der Grad an Meinungsführerschaft unter den Rezipienten von Corporate Blogs ist sehr hoch. Ein hoher Anteil an kommunikationswilligen Opinion Leaders unter den Rezipienten sorgt aus eigenem Antrieb für eine weitere Diffusion der Nutzung sowie den Inhalten von Corporate Blogs. Außerdem nutzen die Opinion Leaders das Informationsangebot und die Kommentarfunktion überdurchschnittlich häufig und gehören selbst zu einem großen Teil zu den Bloggern.</p></blockquote>
<p>Das Fazit der Autoren zeigt, dass für Corporate Blogs grosso modo relativ ähnliche Regeln gelten wie für den Erfolg “herkömmlicher” digitaler Logbücher:</p>
<blockquote><p>Im Großen und Ganzen hat sich gezeigt, dass seitens der Rezipienten die Anforderungen an Corporate Blogs von denjenigen an herkömmliche Weblogs nur wenig abweichen. So bleibt ein Corporate Blog von der Charakteristik her ein Weblog. Ein glaubwürdiger Corporate Blog zeichnet sich vor allen durch die Beachtung der Regeln von herkömmlichem Weblogs aus. Dies bedeutet, dass die Regeln der Blogosphäre größtenteils auch in der Corporate Blogosphäre gelten.</p></blockquote>
<p>Am erfreulichsten an der ganzen Sache ist allerdings, dass Dominik aufs Bloggen “reingekippt” ist und sich entschlossen hat, das <a href="http://sinnmacherblog.supersized.org/about.html" class="liexternal">Sinnmacherblog</a>, ursprünglich als Diplomarbeits-Begleitung vorgesehen, auch weiterhin fortzuführen — dort gibt’s immer wieder exzellente Tipps, den RSS-Feed hab ich längst abonniert.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Online-Museum: Von Fässern und Kisten</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Nov 2007 06:58:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fässer und Kisten sind unverzichtbarer Bestandteil fast jeden Computerspiels. Höchste Zeit also, dass sich eine Online-Sammlung ganz der wenig wandelvollen Geschichte der Crates and Barrels widmet!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/11/logo.jpg' alt="logo Online Museum: Von Fässern und Kisten" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" title="Online Museum: Von Fässern und Kisten" />Mittlerweile existieren zahllose [<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kunst/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kunst">Kunst</a>]Sammlungen im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>, je nach thematischem Fokus ihres Intendanten mehr oder weniger ernst gemeint. Armin Wagner konzentriert sich ganz auf digitale Kisten und Fässer, die ja bekanntlich unverzichtbare Bestandteile (fast jeden) Computerspiels sind. <a href="http://www.arminbwagner.com/crates_and_barrels/" class="liexternal">Crates and Barrels</a> nennt sich die Seite, User haben selbst die Möglichkeit, Bilder hochzuladen.</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/11/barrel.jpg" rel="lightbox" title='barrel' class="liimagelink"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/11/barrel.thumbnail.jpg' alt="barrel.thumbnail Online Museum: Von Fässern und Kisten" style="float:right;margin-left:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid orange;" title="Online Museum: Von Fässern und Kisten" /></a>Daher hat die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/sammlung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sammlung">Sammlung</a> inzwischen ausreichende Größe für diverse Vergleichsstudien erreicht: vom “Wandel des Fasses im Computerspiel” bis zu “Eine Vergleichsstudie virtueller Kisten” liefert die Seite Rohmaterial für ein ganzes Dutzend Forschungsvorhaben. Ob vergleichende oder historische Studien: die wunderbar begrenzt wandelbare Welt der Kisten und Fässer steckt definitiv nicht voller Überraschungen — der geneigte Besucher findet vielmehr einen Ort der Stabilität vor, mitten in einer sich rasch wandelnden Medienrealität  <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/coolsmoker.gif' alt="coolsmoker Online Museum: Von Fässern und Kisten" class='wp-smiley' title="Online Museum: Von Fässern und Kisten" /> </p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/11/crate.jpg" rel="lightbox" title='crate' class="liimagelink"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/11/crate.thumbnail.jpg' alt="crate.thumbnail Online Museum: Von Fässern und Kisten" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid orange;" title="Online Museum: Von Fässern und Kisten" /></a>Und es sind durchaus nicht nur Castle W., Doom und Ballerspiel-Konsorten, in denen die strategisch so wichtigen — und je nach Game statischen oder “explodierbaren” Gegenstände — eine zentrale Rolle spielen: von Donkey Kong über Command and Conquer bis zu Lord of the Rings, Fässer und Kisten befinden sich an jedem möglichen und unmöglichen Ort. Kein Wunder, zumal die beiden Level-Inventarbestandteile dank ihrer Annäherung an die idealtypischen Formen Zylinder bzw. Quader keinen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/3d/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with 3D">3D</a> Designer vor unlösbare Aufgaben stellen. Also keine Angst vor totaler Musealisierung: Crates and Barrels are here to stay!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>eGovernment die zweite: Holland wählt wieder am Papier</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2007-10/egovernment-die-zweite-holland-waehlt-wieder-am-papier/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Oct 2007 08:10:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[Holland wählt wieder mit Stift und Papier - da verwundert es wenig, dass die Einführung der Wahlcomputer auch in Deutschland auf immer heftigere Kritik stößt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/deutschland/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Deutschland">Deutschland</a> fallen Wahlentscheidungen teilweise bereits nicht mehr via Urne, sondern via Wahlcomputer. Dies rief heftige Proteste des Chaos Computer Club hervor, der den Maschinen der Firma NEDAP von Anfang an nicht vertraute, damit aber auf taube Ohre bei den zuständigen Politikern stieß. [erschienen auf <a href="http://oe1.orf.at/highlights/109479.html" rel="nofollow" class="liexternal">oe1.orf.at</a>]</p>
<p>So ganz falsch kann der CCC mit seinen Anschuldigungen nicht gelegen sein: denn in den Niederlanden, wo baugleiche Geräte schon länger im Einsatz sind, beschloss die Regierung nun, wieder auf das herkömmliche Papierwahl-System umzustellen.</p>
<p>Ausschlaggebender Grund dafür ist eine <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/studie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Studie">Studie</a>, die der Chaos Computer Club gemeinsam mit der Niederländischen Stiftung “Wij vertrouwen stemcomputers niet” (Wir vertrauen Wahlcomputern nicht) durchgeführt hat und die derart nachhaltig die leichte Manipulierbarkeit der NEDAP-Geräte vor Augen führt, dass die Regierung den resultierenden Vertrauensverlust in das “Rückgrat der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/demokratie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Demokratie">Demokratie</a>” nicht in Kauf nehmen wollte. Ob die deutsche Regierung sich dieser Entscheidung anschließen wird, ist zu diesem Zeitpunkt noch unbekannt. Fest steht allerdings, dass die technischen Anforderungen an jegliche Geräte, mit denen freie demokratische Wahlen durchgeführt werden sollen, enorm hoch sind. Denn während bei der klassischen Wahl in Zweifelsfällen letztendlich immer die “Hardware” Papier als unbestechlicher Zeuge fungieren kann, öffnet die rein digitale Speicherung der Stimmabgabe gezielten Eingriffen Tür und Tor. Wenn also in diesem Bereich digitalisiert werden soll, dann stets mit besonders hohen Sicherheitsanforderungen. </p>
<p>Dass ein ehemaliger Hackerverein als kritischer Mahner auftreten muss, führt deutlicher als jede Bürgerkarte vor Augen, wie tief die Informationsverarbeitung mittlerweile in alle Bereiche des privaten und politischen Lebens eindringt. Darauf wird der Chaos Computer Club seit Jahren nicht müde hinzuweisen. Bei einem Vortrag im Wiener Metalab etwa führte Starbug, ebenfalls Mitglied des Club, eindrücklich vor Augen, dass biometrische Techniken zwar die breite Masse sehr wirksam, routinierte Kriminelle allerdings so gut wie gar nicht erfassen.<br />
Ein Hauptproblematik der Technikfolgenabschätzung ist bekanntlich die unglaublich dynamische <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/entwicklung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Entwicklung">Entwicklung</a> des digitalen Sektors: vor lauter Innovationen, die sich täglich überschlagen, bleibt kaum jemandem Zeit für die nötige kritische Distanz. Es mag nur auf den ersten Blick überraschend anmuten, dass ausgerechnet ein Hackerverein zum Mahner vor blindem Technikvertrauen wird — sind Hacker in der breiten <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wahrnehmung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wahrnehmung">Wahrnehmung</a> doch gerade jene technik-affinen Nerds, die mit Digitaldisplays auf ihren Baseball-Kappen mit entrücktem Blick durch die Gegend laufen. Die Realität zeigt allerdings, dass just aus dem Ansatz des Hackens, Technologien anders als im Sinne ihres Verwenders zu nutzen, ein immer notwendigeres kritisches Potential erwächst. Technologien wollen verstanden und analysiert werden — nicht umsonst sind die sogenannte “Hackerethik” und die Open Source Bewegung stark miteinander verwoben.</p>
<p>Im vorliegenden Fall der eWahlen konnte der CCC nun zeigen, dass die in Holland zugelassenen NEDAP-Wahlcomputer schlicht nicht die Anforderungen an freie demokratische Wahlen erfüllen. </p>
<p>Bereits im Oktober 2006 war man mit dem Beweis angetreten, dass die betreffenden Computer manipulationsanfällig seien. Ende September schloss sich nun die von der niederländischen Regierung eingesetzte unabhängige Untersuchungskommission dieser Meinung an. Die Chance, dass Manipulationen im Nachhinein mit ausreichender Sicherheit festgestellt werden können, sei nicht gegeben, so die offizielle Begründung. Während die holländische Administration die geäußerten Bedenken offensichtlich sehr ernst nimmt, weckt die Berichterstattung in deutschen IT-Magazinen eher den Eindruck, dass die Verantwortlichen die CCCs als einen Haufen hypersensibler Übertreiber abtun. Nun beschäftigt sich glücklicherweise der VfGH mit den veröffentlichten Einwänden:</p>
<blockquote><p>Die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/frage/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Frage">Frage</a>, ob die Verwendung von Wahlcomputern in Deutschland mit den Grundsätzen eines freien, gleichen, geheimen, manipulationsfesten und vom Bürger nachvollziehbaren Wahlverfahrens vereinbar ist, beschäftigt derzeit auch das Bundesverfassungsgericht. Der Chaos Computer Club hat dazu eine ausführliche Stellungnahme abgegeben. (Presseaussendung des CCC vom 27. September 2007)</p></blockquote>
<p>Dirk Engling, Sprecher des CCC, forderte die deutsche Regierung auf, rasch tätig zu werden, denn bereits am 27. Jänner 2008 sollen in Hessen und Niedersachsen die umstrittenen NEDAP-Rechner zum Einsatz kommen. Und der CCC befürchtet, dass nun die in Holland offiziell nicht mehr zugelassenen Restbestände “günstig” nach Deutschland verkauft werden, denn dort dürfen die Rechenmaschinen nach wie vor ungestört das Vertrauen der Bevölkerung in demokratische Wahlen untergraben.</p>
<p><strong><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/links/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Links">Links</a>:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.wijvertrouwenstemcomputersniet.nl/images/9/91/Es3b-en.pdf" class="lipdf">Gemeinsame Analyse</a> des Chaos Computer Club und der niederländischen Stiftung “Wij vertrouwen stemcomputers niet”.</li>
<li><a href="http://www.ccc.de/updates/2007/wahlcomputer-ausgemustert?language=de" class="liexternal">Pressetext</a> des CCC zur Niederländischen Entscheidung</li>
<li><a href="http://www.ccc.de/press/releases/2007/20070609/nedapReport54.pdf" class="lipdf">Stellungnahme</a> des Chaos Computer Club vom 9. Juni 2007</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-03/metaday-numero-uno-biometrie-quanten-und-co/" class="liinternal">Starbug über Biometrie</a></li>
</ul>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Publizistik Wien: Auswahlverfahren wegen hoher Anmeldezahlen</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Sep 2007 13:13:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Publizistik Wien sieht sich kommenden Studienjahr aufgrund der hohen Anmeldezahlen gezwungen, ein Aufnahmeverfahren zur Reduzierung der Studierendenzahlen einzusetzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/09/univie.jpg' alt="univie Publizistik Wien: Auswahlverfahren wegen hoher Anmeldezahlen" style="border:1px solid gray;float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;" title="Publizistik Wien: Auswahlverfahren wegen hoher Anmeldezahlen" />Im kommenden Semester halte ich am <a href="http://www.univie.ac.at/publizistik" class="liexternal">IPK</a>, wo ich selbst studiert habe, eine Lehrveranstaltung zum Thema <a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-08/medienkulturtechnik-medienforschung-und-web-20/" class="liinternal">Arbeitstechniken: Kommunikationsforschung</a> ab. Ich war am Institut einige Jahre lang als Studienrichtungsvertreter tätig und habe bereits in dieser Zeit erste <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/diskussionen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Diskussionen">Diskussionen</a> um einen “Numerus Clausus” erlebt.</p>
<p>Denn gerade die Publizistik gehört seit Jahren zu den “florierenden” Studienrichtungen. Auch wenn die Gebühren (die laut Experten gerade mal die Kosten ihrer Eintreibung herein spielen) StudentInnen zur Eile angetrieben habe, so stellt die EU <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oesterreich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Österreich">Österreich</a> in punkt Korrelation von Familieneinkommen und Bildungsniveau kein gutes Zeugnis aus: fast nirgends in Europas ist der Zusammenhang zwischen den beiden Faktoren so ausgeprägt.</p>
<p>Doch trotz alle monetären Hürden haben Kommunikationswissenschaft und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/psychologie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Psychologie">Psychologie</a> nichts von ihrer Attraktivität eingebüßt — zumindest im ersteren Fall scheinen die Gründe klar, denn der Mediensektor freut sich seit Jahren über steigende Wertschöpfung, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>–Boom und Virtualisierung tun ihr übriges. Klar, dass viele MaturantInnen professionell in dieses Feld reinschnuppern wollen. Für einige von ihnen wird es dabei bleiben, denn es gibt zwar keine einzelne Aufnahmeprüfung, jedoch entscheidet der Notenschnitt einiger Einführungslehrveranstaltungen darüber, ob das Studium fortgesetzt werden darf — hier die <a href="http://www.univie.ac.at/de/aktuell/studium.html#nr122" class="liexternal">Presseaussendung</a> vom 18. September:</p>
<blockquote><p>Wie schon in den vergangenen Jahren beobachtet die Universität Wien laufend die Zulassungen der nationalen und internationalen Studierenden. Im Vergleich zum vergangenen Studienjahr wird die Anzahl der AnfängerInnen in den Studien Psychologie sowie Publizistik– und Kommunikationswissenschaften wieder stark steigen. […] Zwei Wochen vor Beginn des Wintersemesters gibt es an der Universität Wien für das kommende Studienjahr bereits 1500 Psychologie-StudieninteressentInnen und 1300 Publizistik-StudieninteressentInnen. […] Die zu erwartende hohe Anzahl an StudienanfängerInnen überschreitet in den beiden Studien deutlich die Kapazitätsgrenzen der Universität Wien. “Die Universität braucht das Instrument der Auswahlverfahren in diesen Fällen, um den Studienbetrieb aufrecht erhalten zu können”, so Vizerektor Arthur Mettinger. “Dies gilt auch für die kommenden Studienjahre.”</p></blockquote>
<p>Der Text erwähnt, dass ein besonders hoher Anteil aus EU-Ländern nach Österreich kommt, um zu studieren: speziell in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/deutschland/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Deutschland">Deutschland</a> ist der Numerus Clausus für Publizistik sehr hoch (bzw. niedrig) — bei der wegfallenden “Sprachbarriere” bietet sich Österreich natürlich hervorragend an für deutsche GaststudentInnen, mal ganz abgesehen von hohen Lebensqualität, die Wien zu bieten hat. Bisher sah es allerdings trotzdem so aus, als könne man auf das ungeliebte Auswahlverfahren verzichten, doch das ändert sich im kommenden Studienjahr:</p>
<blockquote><p>Die Überschreitung der durchschnittlichen Zulassungszahlen der letzten drei Jahre ist das Kriterium dafür, ob Auswahlverfahren durchgeführt werden müssen. Die studienspezifische Beurteilung erfolgt bei In-Kraft-Treten eines Auswahlverfahrens auf Basis mehrerer Prüfungen im Laufe des ersten Semesters. An der Universität Wien gibt es kein Auswahlverfahren vor der Zulassung.</p></blockquote>
<p>Ich beneide die KollegInnen, welche die NC-relevanten Lehrveranstaltungen abhalten, ganz und gar nicht — das Wissen um den möglichen Rauswurf macht die Notenvergabe gewiss nicht einfacher. “Meine” AT-KFOR vermittelt in erster Linie Soft Skills und wird erst am Ende des ersten Abschnitts absolviert, ich bin ehrlich gesagt froh darüber, dass die Note “nur” über ein positives Zeugnis entscheidet.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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