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	<title>datenschmutz &#187; Taktik</title>
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		<title>Buchtipp: Anleitung zum Subversivsein</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jun 2008 05:13:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein neuer Reader im transcript-Verlagt beschäftigt sich mit dem aktuellen Verhältnis von Politik und Subversion.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/06/subversionen.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[2240]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/06/subversionen-150x150.jpg" alt="subversionen 150x150 Buchtipp: Anleitung zum Subversivsein" title="subversionen" width="150" height="150" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid orange;" /></a>Trifft die Politik die Ästhetik und fragt: was für ein Verhältnis haben wir eigentlich? Ein subversives, versichern die AutorInnen eines brandneuen und ausgesprochen erfrischenden Sammelbandes zum gleichnamigen Thema. Den HerausgeberInnen Thomas Ernst, Patricia Gozalbez Cantóm, Sebastian Richter, Nadja Sennewald und Julia Tieke ist es gelungen, ein vielschichtiges Bild eines schwer fassbaren, aber zentralen Konzepts einer Weltwahrnehmungsweise des 20. Jahrhunderts zu zeichnen. Neben den Beiträgen der einzelnen AutorInnen enthält der Sammelband die Transkription einer Diskussion mit dem Titel “Aber ich würde es nicht machen, wenn ich nicht glauben würde, dass es funktioniert” und Armin Chodzinskis Fotozyklus “Von der Sehnsucht nach Widerständigkeit”.</p>
<p>Mein Überblick über aktuelle politische wie ästhetische Literatur ist ein enden wollender — aufmerksam gemacht auf das Buch hat mich Kollege Mirko, der seit einigen Semestern in Utrecht alle möglichen Mensch/Maschine/<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kunst/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kunst">Kunst</a> Interaktionen beforscht und –schreibt. Gemeinsam mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/hans-bernhard/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hans Bernhard">Hans Bernhard</a> hat er für den vorliegenden Band den Beitrag “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/subversion/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Subversion">Subversion</a> ist Schnellbeton” geschrieben, der sich mit der Ambivalenz respektive hochfrequenten Aneignung subversiver Strategien durch jene Strukturen, die eigentlich bloßgelegt werden sollen, beschäftigt — der Artikel ist auf Mirkos Homepage auch <a href="http://mtschaefer.net/entry/subversion-ist-schnellbeton/" class="liexternal">online verfügbar</a>. (In der Tat ist dies wohl die zentrale Frage in der Bewertung jeglicher Alternative zu ultra-liberalem Turbokapitalismus. Denn kein anderes System war jemals so effektiv darin, jegliche strukturelle Form der Kritik zum adaptieren, implementieren und damit letztlich völlig zu entkräften.)</p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=datenschmutz-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3899426770&#038;fc1=222222&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;lc1=4A748A&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;float:left;margin-top:3px;margin-right:9px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe>Ich habe das Buch vor einigen Wochen erhalten und noch nicht alle Beiträge gelesen — doch bereits jetzt, zur “Halbzeit”, gehört das Kompendium zu meinen Lieblings-Readern der jüngeren Vergangenheit. Einen Teil tragen auch die sehr gelungene Aufmachung und das Layout des Buches bei — in der Fußzeile findet sich, fortlaufend gedruckt, übrigens ein “Bonustext”, nämlich Florian Neuners “Was tun wenn’s brennt / Aussageverweigerung / Wahl der Mittel”. Sehr gelungen finde ich die Zusammenstellung sowie die Art und Weise der thematischen Annäherung: hier wird gar nicht erst versucht, in irgendeiner Weise Subversion dogmatisch zu definieren, stattdessen arbeitet das Herausgebertrio ganz bewusst mit einer Multiplizität der Zugänge, die sich auch im Aufbau des Buches widerspiegeln. Nach einem einleitenden Teil, der sich mit Geschichte, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/strategie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Strategie">Strategie</a> und Wirkung des Begriffs auseinandersetzt, folgt die weitere Einteilung spezifischen Zugängen der unterschiedlichen “schönen Künste”: Beleuchtet wird das Phänomen Subversion in Literatur, Theater, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/fotografie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Fotografie">Fotografie</a>, Film und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/fernsehen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Fernsehen">Fernsehen</a> sowie in der Bildenden Kunst und Mode. Ob Lumpendesign im Modekontext oder unmögliche Perspektiven im Kino dank Computertechnologie: schnell wird deutlich, dass Subversion keine fixen Rezepte kennen kann, da sie stets von einem bestimmten zeitlichen Spannungsfeld getragen ihre “Wirkung” nach immer kürzerer Zeit verlieren. Soweit in diesem Kontext Verallgemeinerungen überhaupt möglich sind, versucht sie Mark Terkessidis in seinem einleitenden Text “Karma Chamäleon. Unverbindliche Richtlinien für die Anwendung von subversiven Taktiken früher und heute.” Gemeinsam scheint allen subversiven Strategien jedenfalls die Einsicht, dass eine Kritik am System aus dem System heraus sich in einer paradoxen Münchhausen’schen Situation befindet: aber vielleicht kann man sich ja doch an den eigenen Haaren aus dem Sumpf herausziehen — denn die Ästhetik wiegt bekanntlich weniger als ein Vogerl.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Red Bulletin #6: Mehr Dosigkeit geht nicht</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Apr 2008 18:45:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer alle Getränkedosen im aktuellen Red Bulletin findet, darf sie gerne behalten. Ob er das allerdings möchte, ist eine andere Frage.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Früher mal hat so ziemlich alles, was der österreichische Energiegetränk-Hersteller angefasst hat, Flügel bekommen. Im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/formel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Formel">Formel</a>- und Fußball-Sektor musste die Firma samt ihrem charismatischen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oesterreich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Österreich">Österreich</a>–Geschäftsführer erstmals erleben, dass im Mainstream-Sportbereich andere kommunikative Gesetze gelten als in der extremen Nische. In .at soll das Renommierhefterl Red Bulletin dick auftragen und die printkommunikativen-Bedürfnisse elegant abdecken. Allein: die sechste Ausgabe des permanent relaunchten Druckwerks nähert sich der herkömmlichen An-einen-Haushalt-Postwurfsendung beängstigend weit an.</p>
<p>Doch während bei Aldi zumindest verschiedene Produkte für rudimentäre Abwechslung sorgen, geht’s im RB auf 100 Seiten immer nur um das eigenartig schmeckende Zuckerwasser — sogar New York Times Autor Simon van Booy, verantwortlich für den literarischen Beitrag “Kein besseres Geschenk”, hat in seinen suboptimal übersetzten, aber ansonsten sehr erfrischenden Zeilen, eine Getränkedose misplatziert. Und das ist symptomatisch für das ganze Heft: hier wird unglaublich viel Geld in die Hand genommen, aber irgendwo hakt’s ganz gewaltig: denn gerade die teuren Fotos und Texte funktionieren überhaupt nicht als Verschleierungstaktik für die Überdosis Marktkommunikation. Da engagiert man einerseits Edelfedern wie die exzellenten Food-Journos Christian Grünwaldt oder Christian Seiler (deren Witzigmann-Risotto respektive Modena-Stories sind fast die einzigen, einigermaßen unpenetranten, flockigen Stories) und ist gleichzeitig zu feig — oder zu sehr in den 80ern verhaftet — um auch nur einen einzige Beitrag ohne Product Placement zu riskieren.</p>
<p>Natürlich steht auch bei den Waxos ganz zufällig eine Dose am Tisch; Simon Schreyer hat mit dem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interview/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interview">Interview</a> übrigens einen recht guten Job gemacht, halt leider ein paar Jahre zu spät — aber als wir anno dunnemal Felix, Buzz und Zuzee am gap-Cover hatten, gab’s ja noch kein Red Bulletin. Ich halte diese <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/strategie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Strategie">Strategie</a> insgesamt für extrem kontraproduktiv. Denn jeder weiß, wo RB herkommt und worum’s geht — man muss die LeserInnen nicht alle 20 Zeilen dran erinnern, wer Druck und Inhalte bezahlt hat. Wenn man ein Suchspiel draus machen könnte, das eine Foto zu finden, auf dem sich kein Red Bull Logo und keine Brand-Erwähnung in der Bildunterschrift findet, dann ist wohl irgend jemand bei der Idee, ein cooles Magazin mit fetten Placement-Möglichkeiten zu machen, weit übers Ziel hinausgeschossen. Somit bleibt mir für diese Mini-Blattkritik eigentlich nur ein Verbesserungsvorschlag: die Nummer sieben würd ich 200 Seiten dicken machen und alle Inhalte nur auf die linken, geraden Seiten drucken. Dann wär noch Platz für 100 großartige Red Bull Getränkedosen, am besten mit Preisangabe. Oder einfach nur 100 Seiten lang “All content and no Red Bull makes Jack an unhappy fool.”</p>
<p>Dass nicht nur RB in den letzten Jahren verstärkt Schwierigkeiten mit der Fernseh-Distribution der eigenen Events hatte, weil sich immer mehr Networks weigern, Sportclips, in denen die Protagonisten aussehen wie visual Testimonials, während jede freie Bande mit dem gleiche Logo zugepflastert ist, als <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gratis/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with gratis">Gratis</a>–Werbeclips abzuspielen, ist eine Sache — dass man am B2C Printsektor voll und ganz auf Overbranding setzt, eine andere; so verspielt Red Bulletin jegliche Möglichkeit, anders als eine Werbebroschüre wahrgenommen zu werden. Aber mit dieser Meinung steh ich sicherlich ganz allein: denn die Leserbriefe suggerieren immerhin eine unvorstellbar enthusiasmierte Fangemeinde. Aber es geht bekanntlich nix über Meinungsforschung: was meinen Sie, werte <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a> LeserInnen, zur sechsten Ausgabe des Red Bulletin?</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Billy Baypack: da draußen ist Leben!</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Dec 2007 16:57:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn eine fiktive Person plötzlich Rundfunkgebühren bezahlen soll, dann ist wohl mehr als nur Skepsis in punkto Datenschutz angebracht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Schöpfungsmythos findet sich in der Literatur in vielgestaltiger Form: vom Golem bis zum Roboter bereiten die künstlichen Kreaturen ihren Schöpfern meist mehr Ärger als Arbeitserleichterung. Nicht anders Billy Baypack: die erfundene Figur soll nun nämlich von der Rundfunkbehörde zur Kasse gebeten werden.</p>
<p>Und das kam so: der in Münster ansässige Aktionskünstler <a href="http://www.koselleck.de/" class="liexternal">Ruppe Koselleck</a> generierte vor zwei Jahren eine fiktive Identität rein zu datenforscherischen Zwecken. <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26906/1.html" class="liexternal">telepolis</a> schreibt:</p>
<blockquote><p>2005 erschuf Kosellek die Figur Billy Baypack, eine “frei erfundene Person, die weder in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/deutschland/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Deutschland">Deutschland</a>, der EU noch den <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/usa/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with USA">USA</a> gemeldet ist.” Der Name des “organisierten Werbelisten– und Datenschrotplatzes” ist eine erkennbare Anspielung auch die Payback-Karte. Dort und auf vier weiteren Werbelisten ließ Kosellek den Namen auch eintragen: Von McDonalds, Beate Uhse, Happy Digits und der Rewe Handelsgruppe. Wie nicht anders zu erwarten, erhielt Billy Baypack daraufhin jede Menge Post von “Werbefirmen, Agenturen und sonstigen Netzwerken der freien Wirtschaft.” Als Kosellek seinen Billy zum Doktor promovierte, erhielt dieser auch Post von Banken, die ihm Kredite anboten.</p></blockquote>
<p>Nicht wahnsinnig überraschend — bis im November vorigen Jahres die GEZ (in Deutschland zuständig für die Einhebung der Rundfunkgebühren) bei Billy meldete. Damit waren sie an den richtigen geraten, denn Koselleck packte die Aktionismus-Gelegenheit beim Schopf:</p>
<blockquote><p>Er (Koselleck) meldete seine Figur wie von der GEZ verlangt an. In der Anmeldung teilte er neben der Nichtexistenz auch mit, dass Billy Baypack weder über ein Konto noch über einen Pass oder ähnliches verfügt. Dann gönnte sich Koselleck den Spaß und beglich die Radiogebühren — in kleinen Münzen.</p></blockquote>
<p>Das alte Gangstarap-Motto “Blood in, blood out” trifft hier allerdings nicht zu. Vielmehr erinnert die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/taktik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Taktik">Taktik</a> der GEZ an die guten allen wasserdichten Radios: Wasser kommt einmal rein, aber dann garantiert nie wieder raus:</p>
<blockquote><p>Außerdem versuchte er zu erfahren, wer der GEZ die Daten von Billy Baypack verkauft hatte, scheiterte aber an der gut eingeübten Auskunftsverweigerung der Behörde. Die betonte lediglich immer wieder, dass alles den Datenschutzbestimmungen entspreche. Allerdings gibt es, da Billy Baypack ja nicht existiert, nur den Weg des Ankaufs von Werbelisten durch die GEZ.</p></blockquote>
<p>So richtig schwierig wurde es dann allerdings erst, als das Empfangsgerät wieder abgemeldet werden sollte, frei nach dem Motto: “eine abgebrochene Antenne macht noch kein statisches Rauschen”:</p>
<blockquote><p>Bei der nächsten Zahlung kürzte der neue Radiohörer Dr. Billy Baypack die Gebühren — mit der Begründung, dass ihm das Programm nicht mehr gefiel. Die GEZ reagierte darauf mit einer Mahnung. Darauf wollte Koselleck Billy Baypack als Radiohörer abmelden. In einem ersten Versuch schickte er der Behörde, die seit einigen Jahren dafür bekannt ist, Abmeldungen nach Möglichkeit zu verweigern, zusammen mit einer formalen Kündigung eine abgebrochene Radioantenne zu. Die Reaktion überraschte selbst den Aktionskünstler: Die GEZ schrieb zurück, dass sie die Abmeldung nicht akzeptieren würde, weil Billy Baypack ja weiterhin über ein Empfangsgerät verfüge — mit allerdings schlechtem Empfang.</p></blockquote>
<p>Gestern zerstörte der Aktionskünstler in einer öffentlichen Aktion direkt vor der Hauptpost in Münster für ein und allemal — die Einzelteile sollen der GEZ zugestellt werden, um die Abmeldung zu bestätigen. Besuch von der Ausländerbehörde und/oder der Polizei bekam U-Boot Billy Baypack allerdings bis dato nicht — immerhin würde die Behörde, wie der Schöpfer der Experimentalfigur meint, durch die Ausweisung ja einen weiteren Gebührenzahler verlieren.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Der falsche Hase: Wenn sich Spammer registrieren</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Nov 2007 07:16:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<guid isPermaLink="false">http://blog.datenschmutz.net/2007-11/der-falsche-hase-wenn-sich-spammer-registrieren/</guid>
		<description><![CDATA[Wenn russische E-Mail Adresse zuhauf unter Blog-Registrierungen auftreten, dann ist Spam-Alarm angebracht. Und auch die lästigen Trackbacks häufen sich in letzter Zeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Tagen und Wochen haben sich bei mir am <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blog">Blog</a> immer mehr UserInnen registriert — allerdings handelt es sich dabei keineswegs um interessierte LeserInnen, sondern um Spambots: leicht zu identifizieren an den aus jeweils zwei Bauteilen zusammengesetzten Usernamen.</p>
<p>“Normaler” Kommentarspam hat dank der Kombination aus Akismet und <a href="http://sw-guide.de/wordpress/plugins/math-comment-spam-protection/" class="liexternal">Math Comment Anti Spam</a> kaum mehr eine Durchdringungschance, und <a href="http://sw-guide.de/wordpress/plugins/simple-trackback-validation/" class="liexternal">Simple Trackback Validation</a> hält mir die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/spam/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Spam">Spam</a>–Trackbacks vom Leib, aber es bleibt ein Kopf-an-Kopf Rennen: die neueste <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/taktik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Taktik">Taktik</a> der Spammer scheint darin zu bestehen, sich zu registrieren.</p>
<p>Mit Ausnahme der angelegten User sind mir bisher keinerlei Aktivitäten aufgefallen, aber ich vermute mal, dass die Spammer präventiv massig Accounts anlegen und dann bei Bedarf “zuschlagen” — Kommentare von registrierten Usern haben grosso modo definitiv größere Überlegungschancen: ist der betreffende Bot erstmal eingeloggt, entfällt zumindest die Rechenaufgabe; ob Akismet eingeloggte User anders behandelt, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis. Wie sieht’s bei der bloggenden Kollegenschaft aus? Habt ihr plötzlich auch jede Menge russischer User, die hans_schmid, herr_schmid, schmiz_schmid und so weiter heißen?</p>
<h2 id="toc-registrierung-abdrehen">Registrierung abdrehen?</h2>
<p>Könnte man machen, mag ich nicht. LeserInnen, die regelmäßig kommentieren wollen, sollen sich ja registrieren können, um nicht jedesmal die Rechenaufgabe lösen zu müssen… außerdem kann man nur durch Registrierung einen Usernamen “reservieren”, und wenn ich mal den ersten Ferrari verlos, dann müssen sich die GewinnspielteilnehmerInnen ebenfalls registrieren <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/elk.gif' alt="elk Der falsche Hase: Wenn sich Spammer registrieren" class='wp-smiley' title="Der falsche Hase: Wenn sich Spammer registrieren" /> </p>
<p>Und da es ja kein “Simple Spam User Removal” <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/plugin/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Plugin">Plugin</a> gibt, bleibt wohl nur die händische Kontrolle der User-Accounts. <a href="http://schnuttensalat.de/wordpress/?p=239" class="liexternal">Schnuttensalat</a> hat ebenfalls verstärkte Spam-Anhäufungen bemerkt, und ich wette, ich bin nicht der einzige mit russischen Gästen.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Shoe vs. Chow: und hoffentlich ein paar RSS Tipps</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Oct 2007 16:25:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[John Chow und Shoemoney steigen im Oktober gegeneinander in den Ring. Wer schafft es, in dieser Zeit mehr neue RSS-Leser zu gewinnen, lautet die Frage, die am 31. Oktober beantwortet sein wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum ist <a href="http://www.shoemoney.com/2007/10/01/john-chow-vs-shoemoney-rss-subscription-challenge/" class="liexternal">Jeremy Shoemaker</a> aus dem Urlaub zurück, battled er sich auch schon mit seinem würdigsten Kontrahenten: zwischen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/shoemoney/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Shoemoney">Shoemoney</a> und <a href="http://www.johnchow.com/john-chow-vs-shoemoney-rss-competition/" class="liexternal">JohnChow.com</a> läuft im Oktober ein RSS–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wettbewerb/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wettbewerb">Wettbewerb</a>: wer es innerhalb der 31 Tage schafft, mehr neue Feedreader auf sein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blog">Blog</a> zu kriegen, ist <strike>un</strike>moralischer Sieger — und bekommt vom Verlierer einen demütigenden Backlink:</p>
<blockquote><p>So whats at stake? Well the loser will have to have a link to the winners website with “Find out why shoemoney is a better marketer then me”.</p></blockquote>
<p>In letzter Zeit arbeiten die beiden selfmade Dotcom-Mogule öfter mal zusammen, so  moderierte Chow letztens sogar zweimal Shoemakers <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/marketing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Marketing">Marketing</a>-<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/podcast/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Podcast">Podcast</a>. Abgesehen vom Unterhaltungsfaktor bleibt nur zu hoffen, dass die beiden Herren ein wenig über ihre evil plans plaudern: denn RSS-Abonnenten steigern den Wert eines Blogs zwar gewaltig, sind aber schwer zu bekommen. Da mag’s aber durchwegs Unterschiede zwischen eu und us geben: ich hab zumindest den Eindruck, dass die gar nicht mehr junge Feed-Technologie hierzulande noch eher ein Nerd– als ein Breitenmedium darstellt, aber sowas kann sich bekanntlich recht flott ändern.</p>
<h2 id="toc-vergleichende-affiliate-studien">Vergleichende Affiliate-Studien</h2>
<p>Ich wette, dass die zwei Marketing-Gurus völlig unterschiedliche Taktiken wählen. John startete gestern mit einem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gewinnspiel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gewinnspiel">Gewinnspiel</a> und wirft unter anderem einen iPod Nano und Werbeplätze in den Pot. Jeremy hält sich bislang eher bedeckt, ich tippe mal stark darauf, dass er im Gegensatz zu John nicht primär sein Blog, sondern eine ganze Reihe von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/seo/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with SEO">SEO</a>–Network Sites verwenden wird, um seinen Feed zu promoten. Am 1. November wissen wir mehr — Ende September lag JC mit 8585 RSS-Lesern jedenfalls deutlich hinter den 10833 von JS.</p>
<p><strong>Das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a> Wettbüro ist eröffnet:</strong> wer richtig tippt, bekommt am Ende des Monats einen Backlink in meinem Bericht über den Ausgang des Duells — einfach einen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kommentar/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kommentar">Kommentar</a> hinterlassen und kurz erklären, warum JC oder JS gewinnen werden…</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Gratistours gibt Klimatipps für den Alltag</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Sep 2007 11:20:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit einer umfangreichen Tipps- und Tricks-Sammlung will Gratistours.com seinen KundInnen umweltfreundlicheres Alltagsverhalten angewöhnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left;margin-top:3px;margin-right:15px;margin-bottom:2px;padding:3px;background-color:#ededed;font-size:11px;border:1px solid #dddddd;"><a href="http://www.trigami.com/info/?blog=http://blog.datenschmutz.net" class="liimagelink"><img src="http://www.trigami.com/disclaimer.png" alt="disclaimer Gratistours gibt Klimatipps für den Alltag" style="float:left;margin-right:5px;" title="Gratistours gibt Klimatipps für den Alltag" /></a> <em>Hinweis: Dies ist ein von<br /><a href="http://www.trigami.com/info/?blog=http://blog.datenschmutz.net" class="liexternal">trigami</a> vermittelter Auftrag.</em></div>
<p><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/09/gratistours.jpg' alt="gratistours Gratistours gibt Klimatipps für den Alltag" style="border:1px solid gray;float:right;margin-left:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;" title="Gratistours gibt Klimatipps für den Alltag" /><a href="http://www.gratistours.com" class="liexternal">Gratistours.com</a> waren schon einmal im Zuge der Firmendependance in Second Life <a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-07/virtuelle-reisefuehrung-gefaellig/" class="liinternal">zu Gast</a> auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a>. Diesmal geht’s um die <a href="http://www.gratistours.com/klasse-klima" class="liexternal">Klasse Klima Initiative von Gratistours.com</a>, ein Maßnahmenbündel zur Entlastung der Umwelt. Reisen und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/umweltschutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Umweltschutz">Umweltschutz</a> sind Themen, eng zusammenhängen: einerseits trägt steigende (Freizeit)<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/mobilitaet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Mobilität">Mobilität</a> zur Verschmutzung der Atmosphäre durch alle Arten von Verbrennungsmotoren bei, andererseits lernen viele Stadtbewohner erst auf Reisen den Reiz intakter Umwelten kennen. Aber nicht nur im Hotel– und Tourismusbereich liegen gewaltige Einsparungspotentiale, auch im eigenen Alltag kann jeder zu ein bisschen weniger Energieverbrauch beitragen.<br />
<span id="more-1107"></span><br />
<img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/09/144-gratistours_241x150.gif' alt="144 gratistours 241x150 Gratistours gibt Klimatipps für den Alltag" style="border:1px solid gray;float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;" title="Gratistours gibt Klimatipps für den Alltag" />Der Aussage des Crabman in der zweiten Staffel von Earl “Believing humans to be the single cause for global warming is the result of antropocentric thinking” schließe ich mich durchaus an, andererseits ist und bleibt Energiesparen völlig jenseits von globaler Erwärmungsparanoia ein immer und überall hochgradig anzustrebendes Ziel. Die umfangreichen Tutorials für ein im positiven Sinn energie-ärmeres und damit letztlich auch billigeres Leben hat <a href="http://www.gratistours.com" class="liexternal">Gratistours.com</a> in Zusammenarbeit mit <a href="http://www.cdmgoldstandard.org/" class="liexternal">Gold Standard Foundation</a> ins Leben gerufen, einer Schweizer Organisation (laut eigener Auskunft Non-Profit), die nach einer komplexen Methodologie sogenannte “Carbon Credits” vergibt an Projekte, die auf erneuerbare Energieformen setzen. Ich bin alles andere als ein Experte im internationalen Emissionshandel, aber ich vermute mal, dass derartige Zertifikate im internationalen Handel möglicherweise eine größere Rolle spielen werden — zumindest legt Al Gores Werbefilm für seine persönlichen Sustainable-Investments dies nahe.</p>
<p>Man muss aber wie gesagt nicht immer global denken — anstatt Frustration über das Primat des Geldes vor der intakten Umwelt lautet die auf längere Sicht produktivere <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/taktik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Taktik">Taktik</a> eindeutig, im kleinen zu beginnen, und dafür erhalten Besucher der Seite jede Menge Anregungen, getreu dem Missionsziel:</p>
<blockquote><p>Ob zu Hause, unterwegs oder im Büro, wir verbrauchen im täglichen Leben oft ohne dass wir es merken viel Energie, Wasser und andere Rohstoffe. Mit ein wenig Herz und Verstand lässt sich einiges davon einsparen. Dies hilft nicht nur unserem Klima, sondern macht sich auch im Geldbeutel bemerkbar.</p></blockquote>
<p>Bis Ende September greift <a href="http://www.gratistours.com" class="liexternal">Gratistours.com</a> sogar tief in die Tasche und verdoppelt eingehende Spenden-Beträge:</p>
<blockquote><p>Wenn Sie helfen möchten und auch etwas bewegen wollen, spenden Sie einfach das nächste Mal, wenn Sie eine Urlaubsreise online bei Gratistours buchen. Um den Start der Klasse Klima Initiative zu feiern, verdoppelt Gratistours jede Spende noch bis zum 30. September 2007.</p></blockquote>
<p>Bei den Energiespartipps für den Haushalten dürften bereits umweltbewusst lebende Nachhaltigkeits-Fans wenig Neues finden: keine Vorwäsche, kein elektrischer Trockner, Energiesparlampen statt Glühbirnen und kurzes Lüften statt gleichzeitig halboffenes Fenster und voll aufgedrehte Heizung: man weiß es eh und hält sich hoffentlich auch daran. Geradezu rührend in Zeiten eher zu– denn abnehmender Auto-Fetischisierung ist die folgende Formulierung zum Thema Nahverkehr:</p>
<blockquote><p>Zu Fuß, mit dem Öffentlichen Nahverkehr oder mit dem Fahrrad: In der Stadt ist das Auto meist nicht wirklich schneller — Staus und Parkplatzsuche links liegen zu lassen, schont nicht nur das Klima, sondern auch die Nerven.</p></blockquote>
<p>Also die Wiener U-Bahn schont meiner Nerven gewiss nicht… und Fahrradfahren wär zwar viel langweiliger, aber auch eine Latte sicherer, wenn sich die Gemeinde Wien endlich zu einem Radwegkonzept entschließt, anstatt immer neue Feigenblätter-Strecken gegen Einbahnen zu bauen, deren Spurbreite teils unter der eines durchschnittlichen City-Bike Lenkers liegt. Und so viele sinnvolle Einsparmöglichkeiten es für Hotels geben mag, der folgende Tipp scheint mir mehr skurril als effektiv:</p>
<blockquote><p>Installieren Sie vielleicht eine Eieruhr an der Wand der Duschen, damit die Gäste zeit– und kostensparend duschen.</p></blockquote>
<p>Generell finde ich es erfreulich, dass sich ein Reiseunternehmen mit dem Thema Umwelt auseinandersetzt — die Auflistung einer Reihe von Tipps allerdings reicht da bei weitem nicht aus. In der Tourismusbranche sind die Margen klein und der Preiskampf ist ein erbitterter: ob Kunden zukünftig stärker auf nachhaltige touristische Konzepte setzen, darf in Zeiten nach wie vor ausgebuchter Betonhotel-Burgen bezweifelt werden. Jedenfalls positiv, dass <a href="http://www.gratistours.com" class="liexternal">Gratistours.com</a> das Thema aktiv bearbeitet — was mir auf der Seite aber abgeht, ist ein Userforum, in dem interessierte Daheimgebliebene und Verreiste die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/sammlung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sammlung">Sammlung</a> erweitern und eigenen Energiespartipps austauschen können. In der jetzigen Form bleibt die <a href="http://www.gratistours.com/klasse-klima" class="liexternal">Klasse Klima Initiative von Gratistours.com</a> eine Online-Broschüre, die von den interaktiven Möglichkeiten des Netzes (noch) keinen Gebrauch macht.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>deutsche piraten blogcharts: die Fortsetzung</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2007-08/deutsche-piraten-blogcharts-die-fortsetzung/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Aug 2007 18:25:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die deutschen Piraten Blogcharts wühlen die Gemüter auf. Nicht umsonst wurde vor Max Kossatz und Ritchie Pettauer gewarnt: am Ende gelingt des den zwei Seebären gar noch, eine Diskussion anzuzetteln!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jener Artikel, der nun den schönen Titel <a href="http://sw-guide.de/2007-08/warnung-vor-max-kossatz-und-ritchie-pettauer/" rel="nofollow" class="liexternal">Max Kossatz und Ritchie Pettauer kopieren Design von deutscheblogcharts.de</a> trägt, hieß vor wenigen Stunden noch <strong>Warnung vor Max Kossatz und Ritchie Pettauer</strong>, wie der Permalink verrät. Jan versteht trotzdem noch immer nicht, worin eigentlich die Pointe begraben liegt. Aber kein Wunder — so viel aufopferungsvolle Sicht kann schon mal den Blick für die vielbeschworene Demokratisierung trüben. <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/danke/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with danke">Danke</a> im übrigen an <a href="http://blog.helmschrott.de/" rel="nofollow" class="liexternal">Frank Helmschrott</a>, den Mitbegründer des deutschen <a href="http://schwanzvergleich.blogcounter.de/schwanzvergleich.html" rel="nofollow" class="liexternal">Blog Schwanzvergleichs</a>, für seinen Beitrag:</p>
<blockquote><p>Jens Schröder macht sich mit den originalen DBCs eine Arbeit, die ich mir offen gesagt schon lange nicht mehr gemacht hätte. Die Aussage die dahinter steckt wurde zahlreich in Frage gestellt und letztlich vermittelt sie ein Bild der sog. deutschen Blogosphäre, dem sie teilweise selbst nicht gerecht wird. Was für ein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blog">Blog</a> ist schon besser oder beliebter als ein anderer? Wenn nur eingehende “echte” Links eine Rolle spielen, wie wichtig sind dann noch Leser oder der Grund warum sie den <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blog">Blog</a> lesen? Um ganz ehrlich zu sein brauchen wir keine der Toplisten so wirklich.</p></blockquote>
<p>Da kann ich nur zustimmen, und die Aggregationsfunktionen von Dirk Olbertz’ <a href="http://blogscout.de/" rel="nofollow" class="liexternal">Blogscout</a> sind extrem gut durchdacht und kommen meiner Vorstellung von Blog-Aggregation um Meilen näher als irgendwelche oberlehrerhaften Listen. Und zugegeben: die Layout-Ähnlichkeit bzw. Mimikry ist eine der ältesten Taktiken zur Generierung von Aufmerksamkeit; natürlich <a href="http://www.deutscheblogcharts.com" rel="nofollow" class="liexternal">können wir auch gaaaanz anders</a>. Aber, wie Max bereits geschrieben hat:</p>
<blockquote><p>die sogenannte blogsphaere (die, laut <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/technorati/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with technorati">technorati</a> eine miniszene ist, so gibt es nur rund 300 blogs mit “viel authority” (wenn man diese “kennzahl” jetzt hernimmt) bei <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/technorati/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with technorati">technorati</a> auf deutsch, da muss man rund 120 zeitungen, etc. abziehen, das ist ech wenig fuer rund 100 Millionen menschen) muss endlich begreifen das es keinen sinn mehr macht nur die ganze zeit ueber sich selber zu referenzieren.</p>
<p>hier sind neue ideen gefragt um den naechsten schub einzuleiten, deswegen nochmals danke fuer diesen beitrag! lauyout und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/design/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Design">design</a> spielen bei solchen problemen, genauso wie beleidigungen und warnungen, keine rolle.
</p></blockquote>
<div align="center"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/08/warnung.gif' alt="warnung deutsche piraten blogcharts: die Fortsetzung" style="border:1px solid gray;" title="deutsche piraten blogcharts: die Fortsetzung" /></div>
<p>Aber nicht genug mit der Umbenennung: Michael, der Autor, schließt auch gleich noch zugehörigen Diskussionthread mit den knappen Worten:</p>
<blockquote><p>Max/Ritchie: Da es nun wohl doch von Euch eingesehen wurde, dass nicht nur bloß eine Word-Tabelle kopiert wurde, und Ihr das Design angepasst habt, habe ich nun den oben stehenden Artikel aktualisiert und die Warnung aufgehoben.<br />
Außerdem schließe ich damit auch die Diskussionen hier.</p></blockquote>
<p>Gar nix haben wir eingesehen! Es ging von Anfang nie um das Layout, obwohl sich die Mimikry als wesentlich probateres Mittel zum Generieren von Aufmerksamkeit erwiesen hat als erwartet. Nun gut, wir haben die Farben invertiert und die Schriftart geändert, den schließlich macht sich auch die Piratenflagge weiß auf schwarz besser. Damit wäre der Vorwurf des Designklaus “aus der Welt geschafft”, was immer das heißen mag, aber wie Cordobo völlig richtig <a href="http://sw-guide.de/2007-08/warnung-vor-max-kossatz-und-ritchie-pettauer/#comment-95376" class="liexternal">schrieb</a>:</p>
<blockquote><p>Hmm, ich habs als Parodie gesehen. Und ich glaube als solche war die Seite auch gedacht, wenn man sich die FAQ ansieht.</p></blockquote>
<p>A propos Warnungen — dieser Screenshot bekommt einen Ehrenplatz auf meiner Festplatte: die erste Manifestation des verbreiteten Piratenschreckens! Sogar auf <a href="http://rivva.de/story/vqKUIQ8XKUM/Warnung-vor-Max-Kossatz-und-Ritchie-Pettauer/Software-Guide" rel="nofollow" class="liexternal">Rivva</a> haben wir bereits eine umfassende Kollektion bekommen! Und der <a href="http://upload-magazin.de/podcast/index.php?id=29" rel="nofollow" class="liexternal">Upload-Podcast</a>, den ich hier an dieser Stelle gerne remixed hätte, darf leider nicht veröffentlicht werden, wie Jan mitteilte. Naja, was soll’s –he’s kickin’ it old school, aber ich hätte “ich find’s eine Frechheit!” zu gern mit ein paar Breakbeats unterlegt. Der Herr <a href="http://blogpimp.de/2007/08/25/deutsche-blogcharts-vs-deutsche-piraten-blogcharts.html" class="liexternal">Blogpimp</a> wundert sich ebenso wie wir über die “transparenten Filtermechanismen” des “Originals”:</p>
<blockquote><p>Und noch was ist mir aufgefallen, bei den <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/piraten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Piraten">Piraten</a> tauchen Blogs mit teilweise über 2000 Backlinks laut Technorati auf, die in den deutschen Blogcharts gar nicht vertreten sind. Und das, obwohl sie offensichtlich keine Templates, Plugins oder ähnliches anbieten. Da fragt sich der brave Blogbetreiber, wie denn die Filter der Deutschen Blocharts programmiert sind, und wen man verlinken muss, damit die Filter einen mögen?</p></blockquote>
<p><a href="http://www.greensmilies.com/2007/08/27/worldwide-smileycharts/" class="liexternal">Michael</a> kopiert ebenfalls oberdreist das Layout mit seinen Smiley Blogcharts. Das fand ich zuerst überhaupt nicht okay, aber dann musste ich wieder an Nikos Präsentation auf diesem Designkongress vor Jahren denken — also letztendlich haben wir’s doch noch geschafft, Webpublishing via Word zum Trend zu adeln!</p>
<div align="center"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/08/smiliecharts.gif' alt="smiliecharts deutsche piraten blogcharts: die Fortsetzung" style="border:1px solid gray;" title="deutsche piraten blogcharts: die Fortsetzung" /></div>
<p>Naja, jedenfalls sollte man Diskussion nicht an dem Punkt schließen, wo sie beginnt, interessant zu werden… die deutsche Blogosphäre wird sich wie weiland Münchhausen an den eigenen Haaren immer weiter nach oben ziehen! In diesem Sinne: auf das neue Design der <a href="http://www.deutscheblogcharts.com" class="liexternal">deutschen piraten blogcharts</a>!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Rand Fishkin makes Wikipedia jump</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2007-08/rand-fishkin-makes-wikipedia-jump/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Aug 2007 20:49:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Entschuldigung, das SEO-Licht hier ist so schwach: tragen Sie einen schwarzen oder weißen Hut? Wie bitte - das kann man bei wikipedia Manipulation nie so genau wissen? Naja, Rand Fishkin muss es ja wissen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Whiteboard Friday — yeah! Machen Sie sich bereit für eine Magiestunde in der dunklen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kunst/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kunst">Kunst</a> des <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wikipedia/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wikipedia">Wikipedia</a>–Hijackings. Zwar kann man damit der eigenen Seite nix Gutes tun, aber einer fremden jede Menge Schlechtes.</p>
<p>Wie Rand dann auch so treffend erklärt, sollte man die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/taktik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Taktik">Taktik</a> möglichst nicht bei Konkurrenzseiten anwenden: denn es geht darum, eine Seite von Platz zu verdrängen, indem man den angegriffenen Link durch ein Wikipedia-Resultat ersetzt. Und ist der erstmal an der Spitze, dann bleibt er auch dort, denn bekanntlich liebt Big G die manipulierbarste Enzyklopädie aller Zeiten. Oder, wie <a href="http://www.shoemoney.com/2007/08/18/wikipedia-is-wikidy-wikidy-wikidy-whack/" class="liexternal">Jeremy</a> schreibt:</p>
<blockquote><p>Rand Fishkin demonstrates how to <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/exploit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Exploit">exploit</a> Googles love for Wikipedia and knock someone you don’t like down a bit.</p></blockquote>
<p>Und <a href="http://www.wolf-howl.com/grayhat-seo/wiki-jacking/" class="liexternal">Graywolf</a> fragt sich, was denn passieren würde, wenn diese “Grayhat” Taktik Schule macht — und kommt zu dem Ergebnis, dass <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/google/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Google">Google</a> wohl früher oder später WP einen Malus verpassen müsste:</p>
<blockquote><p>What would happen, wikipedia would rank for everything. like 99% of the time the top spot would be taken by the wiki instead of just the 90% it is now. How long would it be before regular users started to notice and get annoyed or complain. Would they go someplace else, or would Google have to step up and finally do something to devalue the wiki algorithmically.</p></blockquote>
<p>Aber nun zum Lehrvideo der Woche — so kann’s gehen:</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-08/rand-fishkin-makes-wikipedia-jump/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>LaFraise Shirts: Fenster zur Welt auf der Brust tragen</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2007-08/lafraise-shirts-fenster-zur-welt-auf-der-brust-tragen/</link>
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		<pubDate>Sat, 11 Aug 2007 22:46:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[LaFraise druckt limitierte Auflagen von T-Shirts, die User selbst designen. Klingt gut, funktioniert hervorragend: so ausgefallene Designs bekommt man nirgendwo derart günstig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left;margin-top:3px;margin-right:9px;margin-bottom:2px;padding:3px;background-color:#ededed;font-size:11px;border:1px solid #dddddd;">[<a href="http://www.trigami.com?blog=http://blog.datenschmutz.net" rel="nofollow" target="_blank" class="liexternal">Trigami-Review</a>]</div>
<p><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/08/lafraise.jpg' alt="lafraise LaFraise Shirts: Fenster zur Welt auf der Brust tragen" style="float:right;margin-top:3px;margin-bottom:2px;margin-left:9px;" title="LaFraise Shirts: Fenster zur Welt auf der Brust tragen" />Das T-Shirt, einst pflegeleichte Alternative zum Full-Feature Hemd, hat eine rasante Entwicklung vom bloßen Kleidungsstück hin zum Kommunikationsmedium erlebt. Während sich die Kreativität mancher Labels darauf beschränkt, ihr eigenes Logo in Übergröße auf Vorder– und oder Rückseite zu pappen, hat sich <a href="/lafraise/" rel="nofollow" class="liinternal">LaFraise</a> eine wesentlich spannenderes Businessmodell überlegt: die Website bietet limitierte Versionen von T-Shirts an, deren Designs die User selbst entwerfen.<br />
<span id="more-1006"></span><br />
Als “Rohmaterial” fungieren American Apparal Basic Shirts, die mittels hochwertigen Druckverfahren in popkulturelle Kunststücke verwandelt werden. Das Gesetz der Verknappung wird dabei eisern eingehalten: jedes LaFraise Shirt ist genau 500mal verfügbar — ausverkaufte Modelle werden nicht nachproduziert. LaFraise verlässt sich bei der Auswahl der Motive keineswegs auf den Geschmack der hausinternen Designer: in regelmäßigen Abständen finden <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/design/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Design">Design</a>–Wettbewerbe statt, die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/community/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Community">Community</a> selbst wählt aus, welche Designs produziert werden sollen. </p>
<p>Die ursprünglich aus Frankreich stammende Company betreibt seit einiger Zeit auch eine Zweigstelle in Berlin, aktuelle Infos über laufenden Contests erfahren potentielle Jungdesigner am zugehörigen <a href="http://www.lafraise.com/contest.php?op=lafraise_blog&#038;lang=de" rel="nofollow" class="liexternal">Blog</a>. Kommt der eigene Entwurf an, so warten nicht nur Ruhm und Ehre, sondern auch finanzielle Anreize bzw. sogenannte “Brouzoufs”: dabei handelt es sich um Punkte, die wiederum gegen Shirts eingetauscht werden können.</p>
<p>Klingt theoretisch sehr lässig — und entpuppt sich praktisch als geniale Fundgrube für ausgefallene Designs. Eigentlich wollte ich mich ja nur ausgiebig auf der Seite umsehen, um diese Review zu schreiben: 30 Minuten später hatte ich mich registriert und die ersten zwei Shirts im Warenkorb… geniale Marketingtaktik, denn die Trigami-Kohle wandert direkt zurück zu LaFraise <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/elk.gif' alt="elk LaFraise Shirts: Fenster zur Welt auf der Brust tragen" class='wp-smiley' title="LaFraise Shirts: Fenster zur Welt auf der Brust tragen" /> Was mich zum Thema Preis bringt: 22 Euro für die Standart-Shirts finde ich nicht nur fair, sondern extrem preiswert im Vergleich zu nett designter T-Shirts Stangenware. Ein Blick in die <a href="http://www.lafraise.com/contest.php?op=lafraise_shop&#038;lang=de&#038;view_mode=soldout" rel="nofollow" class="liexternal">Hall of Fame</a> offenbart einen ganzen Mikrokosmos aus skurillen, witzigen und originellen Motiven. Mein Favorit ist jedenfalls der pissende Panda:</p>
<p> </p>
<div align="center"><a href="/lafraise/" rel="nofollow" class="liimagelink"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/08/lafraise-hall.jpg' alt="lafraise hall LaFraise Shirts: Fenster zur Welt auf der Brust tragen"  title="LaFraise Shirts: Fenster zur Welt auf der Brust tragen" /></a></div>
<p> </p>
<p>Aufgrund der 500er-Beschränkung gibt’s die Hall-of-Fame Shirts allerdings nicht mehr zu bestellen, die aktuelle Kollektion hat aber auch einige Glanzstücke aufzuweisen, unter anderem diese äußerst dekorativen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ninja/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ninja">Ninja</a>–Shadows:</p>
<p> </p>
<div align="center"><a href="/lafraise/" rel="nofollow" class="liimagelink"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/08/lafraise-ninja.jpg' alt="lafraise ninja LaFraise Shirts: Fenster zur Welt auf der Brust tragen"  title="LaFraise Shirts: Fenster zur Welt auf der Brust tragen" /></a></div>
<p> </p>
<p>Praktischerweise kann man im Shop auch nach verfügbaren Größen filtern, die besonders begehrten Größen sind meistens recht rasch ausverkauft. (Ich hätte ja zuuu gern für <a href="http://www.petersteinberger.net" rel="nofollow" class="liexternal">Pete</a> das Light-Saber T-Shirt bestellt, aber ich fürchte, mit Größe “S” oder “M” für Damen wird das nix:</p>
<p> </p>
<div align="center"><a href="/lafraise/" rel="nofollow" class="liimagelink"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/08/lafraise-lightsaber.jpg' alt="lafraise lightsaber LaFraise Shirts: Fenster zur Welt auf der Brust tragen"  title="LaFraise Shirts: Fenster zur Welt auf der Brust tragen" /></a></div>
<p> </p>
<p><strong>Fazit:</strong> günstige Preise, stylishe Designs, American Apparel Qualität plus künstliche Verknappung: diese <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/formel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Formel">Formel</a> ergibt ganz eindeutig meinen neuen Lieblings-T-Shirt Shop. Mit anderen Worten: <a href="/lafraise/" rel="nofollow" class="liinternal">LaFraise</a> hat einen neuen Stammkunden, denn mit Hemden und Anzügen konnte ich noch nie was anfangen.</p>
<p><a href="/lafraise/" rel="nofollow" class="liinternal">LaFraise Shirts</a></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Das langsame Ende der Harald Schmidt Show</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2007-05/das-langsame-ende-der-harald-schmidt-show/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2007 08:19:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zu Harald Schmidt wird Oliver Pocher ins Boot geholt - ob zuviele Köche in diesem Fall den Showbrei nicht doch verderben?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nix gegen Oliver Pocher — was für ein Eröffnungssatz für ein Posting, in dem’s eigentlich um den Grande Mestre der deutschen Fernsehrespektlosigkeit geht. Aber wie man’s auch dreht und wendet, der dritte Sidekick stellt wohl keine große Ehrerbietung des Öffentlich-Rechtlichen an Harald Schmidt dar — zumal die Show demnächst auch gleich in die “Schmidt Pocher Show” umbenannt wird.</p>
<p>Bis Herbst hat Dirty Harry noch Gelegenheit, solo für die Latenight-Abendgestaltung seiner ZuseherInnenschaft zu sorgen. Wie <a href="http://news.orf.at/?href=http%3A%2F%2Fnews.orf.at%2Fticker%2F253222.html" rel="nofollow" class="liexternal">ORF</a> und <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,482789,00.html" class="liexternal">ARD</a> berichten, waren es zuletzt rückläufige Quoten, die den ARD zur Entscheidung bewogen. Programmdirektor Struve ist — der Passus wird wohl in seinem Vertrag stehen — zuversichtlich:</p>
<blockquote><p>Pocher, der zuvor vier Jahre für ProSieben unter anderem mit der Show “Rent a Pocher” als Komiker aufgetreten war, soll exklusiv bei der ARD weiterarbeiten. “Wir haben ‘Rent a Pocher’ wörtlich genommen”, sagte Programmdirektor Günter Struve. “Im Augenblick ist er ja noch als selbst ernannter B-Promi auf Tour. Aber an der Seite von Harald Schmidt im Ersten wird Oliver Pocher — da bin ich mir sicher — ganz schnell zum A-Promi aufsteigen.” </p></blockquote>
<p><a href="http://steinberger.blogspot.com" class="liexternal">Pete</a> macht auch endlich wieder Eintragungen ins Logbuch und <a href="http://steinberger.blogspot.com/2007/05/pocher-und-schmidt-nachdem-sich-der.html" class="liexternal">schreibt über Pocher</a>: </p>
<blockquote><p>Ich sag mal, damit ist die Marke Schmidt endgültig so weit verwässert, das ich zumindest auch nicht öfter schauen werde. Nix gegen Pocher aber er wäre damit der 3 Sidekick (Natalie, Manuel) in der Sendung. Wenn man 3 Zuarbeiter braucht um gut auszusehen hat man wohl den Zenith überschritten.</p></blockquote>
<p>Den <a href="http://www.spreeblick.com/2007/05/14/gansehaut-2/" class="liexternal">Spreeblick</a> will auch keine rechte Begeisterung überkommen. Ich sag nur: zuviele Showköche verderben den Brei. Und nicht jedes Konzept lässt sich in jedem Umfeld beliebig reproduzieren: Anke Engelkes Kurzzeit-Intermezzo war ja auch nicht direkt von übermäßigem Erfolg gekrönt. Obwohl: Harry und Olli, die Paarung ergibt irgendwie Sinn: zwei respektlose Rotzlöffel, die den leichten Haut Gout der Derbheit wie wahre Mediengourmets zu schätzen wissen.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Die 9 Live Affäre: eine Fernsehsimulation</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2007-05/die-9-live-affaere-eine-fernsehsimulation/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2007 10:24:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[9Live nimmt's ganz genau mit den fairen Chancen für seine Zuseher und gibt sich gar nicht erst die Mühe, nachtschlafene Gameshows echt aussehen zu lassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Live-Quiz–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/fernsehen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Fernsehen">Fernsehen</a> hat in der Tat eine ganz neue Ära der Niveaulosigkeit in die wunderbare Welt der Fernsehunterhaltung eingebracht — professionelle Medienpessimisten wie Neil Postman oder Günther Anders hätten kaum vermutet, dass sich die Regie nicht mal mehr die Mühe macht, die eigene Simulationstaktik zu verschleiern.</p>
<blockquote><p>Geschäftsführer Marcus Wolter lässt sich mit den Worten zitieren: “9Live ist Vorreiter für transparentes, chancengleiches und faires Call TV.”</p></blockquote>
<p>Und in der Tat — das folgende <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/video/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with video">Video</a> belegt zumindest, dass man eine Menge von der guten alten Transparenz hält im Hause 9 Live — wer braucht denn noch die lästigen Antworten auf die Fragen, wenn ohnehin klar ist, dass die Anruferin eine wohlbekannte erfolgreiche Quizzerin ist? Wär doch auch mal ein ganz neuer Ansatz für die Millionenshow: “Sie wissen eh immer alles, nehmen’s doch gleich die Million und gehn’s nach Hause!”</p>
<div align="center">
<object width="400" height="300"><param name="FlashVars" value="slxml=de.sevenload.com"/><param name="movie" value="http://de.sevenload.com/pl/OrlpZ91/options/swf" /><embed src="http://de.sevenload.com/pl/OrlpZ91/options/swf" type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" FlashVars="slxml=de.sevenload.com"></embed></object></p>
<p>Link: <a href="http://de.sevenload.com/videos/OrlpZ91/9LIVE-Dauergewinner-Geld-in-den-Arsch-geschoben" class="liexternal">sevenload.com</a></p>
</div>
<p>[via <a href="http://www.theofel.de/archives/2007/05/geld-verdienen-leicht-gemacht.html" class="liexternal">Jan’s Technik-Blog</a>]</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Sind Chip und Google etwa keine Vertrauensperson?</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2007-02/sind-chip-und-google-etwa-keine-vertrauensperson/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Feb 2007 10:01:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[“Trusted Computing” bedeutet übersetzt “Vertrauenswürdiges Rechnen”, oder noch besser “ehrenwerte Datenverarbeitung”, das hört sich doch gut an. Marketing–Labels schmeicheln dem Ohr, das liegt in ihrer Natur. Nicht nur in diesem Fall gilt aber: süßer die Botschaft nie klang, doch das Fertigprodukt enthält keine Vitamine mehr und kann zu schweren Vertrauensstörungen führen. Wird nun “do-no-evil” Google [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image373" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/02/control.jpg" alt="control Sind Chip und Google etwa keine Vertrauensperson?" style="float:right;margin-left:6px;margin-bottom:2px;" title="Sind Chip und Google etwa keine Vertrauensperson?" />“Trusted Computing” bedeutet übersetzt “Vertrauenswürdiges Rechnen”, oder noch besser “ehrenwerte Datenverarbeitung”, das hört sich doch gut an. <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/marketing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Marketing">Marketing</a>–Labels schmeicheln dem Ohr, das liegt in ihrer Natur. Nicht nur in diesem Fall gilt aber: süßer die Botschaft nie klang, doch das Fertigprodukt enthält keine Vitamine mehr und kann zu schweren Vertrauensstörungen führen. Wird nun “do-no-evil” <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/google/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Google">Google</a> das neue TCPA und MS in Firmenunion?</p>
<p>Filesharing, Contentswapping und offene Lizenzen: die Inhaltsindustrie find sich im Sog eines Malstroms, der ihr gar nicht schmeckt. Die verlorene Kontrolle will man mit Hilfe Friedrich Kittler’s 8. Muse* techné rückerobern. Alle Computer inklusive PDAs, Handys, <strike>Waschmaschinen</strike> und was sonst noch König Content wiedergeben kann, sollen zukünftig ab Werk mit einem kleinen Chip geimpft werden.  Dagegen regte sich schnell Widerstand — und Benjamin Stephan und Lutz Vogel drehten vor ein paar Jahren einen sehr instruktiven <a href="http://www.lafkon.net/tc/" class="liexternal">Lehrfilm</a>. Mittlerweile ist die TCPA Geschichte — das Gremium erwies sich letzlich als Fehlentwicklung und tat das, was man eben in einem solchen Fall macht: es gab sich einen neuen Namen.</p>
<blockquote><p>Aufgrund des Veto-Rechts aller 200 Mitglieder erwies sich die TCPA als nicht handlungsfähig. Als Konsequenz wurde im April 2003 die offizielle Nachfolgeorganisation Trusted Computing Group (TCG) gegründet, die die bis dahin geschaffenen Spezifikationen übernahm und ihre Weiterentwicklung fortführt. (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trusted_Computing_Group" rel="nofollow" class="liwikipedia">wikipedia</a>]</p></blockquote>
<p>Damit konnte man immerhin die Besitzer der Domain <a href="http://www.againsttcpa.com/" class="liexternal">www.againsttcpa.com</a> überlisten und die Arbeit in Ruhe fortführen — beziehungsweise Google interferierenden Filmemachern überlassen.</p>
<p>Eine brandaktuelle <a href="http://masterplanthemovie.com/" class="liexternal">Produktion</a> [via <a href="http://www.spreeblick.com/2007/02/02/google-masterplan/" class="liexternal">Spreeblick</a>] ortet die kontemporären Datengefahren nämlich nicht im Chip, sondern im Netzeinstieg und widmet sich einer kritischen Betrachtung des Masterplans unserer Lieblingssuchmaschine. Dabei setzt er eine recht ähnliche  <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/visualisierung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Visualisierung">Visualisierung</a> ein wie seinerzeit die Anti-TCPA Regisseure. Absolut sehenswert, wenn auch in keiner Hinsicht zurückhaltend: denn Google engangiert sich jetzt auch im Bereich der Genomforschung — was, so die rhetorische Frage am Ende des Streifens, wenn die Firma neben den ganzen übrigen Daten nun auch noch die komplette DNA eines jeden einzelnen Menschen gespeichert hätte und wir alle völlig transparent wären? </p>
<p>Das hätte nun wirklich nicht sein müssen — doch ob diese abschließende Suggestivfrage des Films sich ungewohnt weit von der Wirklichkeit entfernt, um besondern aufzurütteln, oder ob die Autoren Anhänger des biologischen Totaldeterminismus sind, werden wir nie erfahren. Aber selbst frei von Bio-Logismen stellt sich schon langsam die Frage, ob Google das neue Microsoft geworden ist — und in viele kleine Suchmaschinchen zerschlagen werden sollte <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/elk.gif' alt="elk Sind Chip und Google etwa keine Vertrauensperson?" class='wp-smiley' title="Sind Chip und Google etwa keine Vertrauensperson?" /> So ändern sich eben Hegemonieszenarien innerhalb weniger Jahre — nur: Windows lässt sich ja durch Linux ersetzen, aber ein Ersatz.Google ist nicht in Sicht. Fragen wir doch mal MS’ens <a href="http://www.msdewey.com/" class="liexternal">Miss Dewey</a>, was sie dazu meint… und wie immer kommt nach Eingabe des Begriffs “Google” ein hochphilosophischer und unbedingt passender <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kommentar/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kommentar">Kommentar</a> von der hübschesten Suchassistentin aller Zeiten: </p>
<blockquote><p>If television was the opiate of the masses, I wonder what that makes the internet.</p></blockquote>
<p>Dem ist nichts hinzuzufügen.</p>
<p>–<br />
* techné, siehe Kittler, Friedrich: “Draculas Vermächtnis”</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Blogistan-Rückblick KW44</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Oct 2006 15:58:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für diese Jahreszeit kletterte die Quecksilbersäule die letzten Tage ungewöhnlich hoch. Über 20 Grad Ende Oktober — wer denkt da nicht an Klimawandel? A propos: wider die vorherrschende Meinung lassen sich Rechenknechte auch bei sehr hohen Temperaturen betreiben. Wir sprechen hier allerdings nicht von der Workstation im semi-ariden Wüstengebiet, sondern von richtig vielen Celsius mitten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für diese Jahreszeit kletterte die Quecksilbersäule die letzten Tage ungewöhnlich hoch. Über 20 Grad Ende Oktober — wer denkt da nicht an <a href="http://weirdsista.twoday.net/stories/2849899/" target="_blank" class="liexternal">Klimawandel</a>? A propos: wider die vorherrschende Meinung lassen sich Rechenknechte auch bei sehr hohen Temperaturen betreiben. Wir sprechen hier allerdings nicht von der Workstation im semi-ariden Wüstengebiet, sondern von richtig vielen Celsius mitten in der Fritteuse: <a href="http://www.madshrimps.be/forums/showthread.php?s=&#038;threadid=27543" target="_blank" class="liexternal">Deep Fry Computer Cooling</a>.</p>
<p>Wenn in Graz ein Baum umfällt, und niemand hat’s gebloggt, liegt der Baum dann überhaupt am Jakominiplatz? Diese Frage wird ab sofort obsolet, denn die steirische Landeshauptstadt hat ab jetzt auch ein <a href="http://graz.metblogs.com/" target="_blank" class="liexternal">Metroblog</a>. Ob <a href="http://secondlife.com/" target="_blank" class="liexternal">Second Life</a> Bewohner auch bald mit dem Stadt-Blogging beginnen? Steve Rubel hat jedenfalls einige <a href="http://www.micropersuasion.com/2006/10/is_second_life_.html" target="_blank" class="liexternal">impressive Zahlen</a> zum rasanten Wachstum der digitalen 3D-Online-Welt. Über deren virtuelle Kriminalitätsstatistik ist noch nichts bekannt, gibt In der realen Welt zumindest ist nicht einmal ein Feuerwehrauto sicher, wie der <a href="http://www.rettungstrupp.de/archives/624-Diebe,-ueberall!.html" target="_blank" class="liexternal">Rettungstrupp-Blogger</a> berichtet.</p>
<p>Synergien geschaffen werden in der Schweiz, wo swissblogpress <em>[Update 2010/11: Server nicht mehr online]</em> gerade beginnt, die gemeinsamen Interessen bekannter Blogger zu vertreten. Das kommt gut an und sollte vielleicht auch für At-Land ein Vorbild sein:</p>
<blockquote><p>Swissblogpress (sbp) ist ein Netzwerk von etablierten und unabhängigen Blogs. Alle Blogs publizieren regelmässig Beiträge zu einem bestimmten Themengebiet (z.B. Gesellschaft, Wirtschaft, Politik, Kultur, traditionelle und neue Medien etc.). Das als Verein organisierte Netzwerk unterstützt seine Mitglieder in technischen Belangen, Rechtsfragen, Vermarktung, etc. Swissblogpress fördert die publizistische Qualität und damit auch die Glaubwürdigkeit von Blogs. Ein wichtiges Ziel von sbp ist die Steigerung der öffentlichen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/aufmerksamkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aufmerksamkeit">Aufmerksamkeit</a> für Blogs. Dazu wirkt sbp als Anlaufstelle für alle Belange rund ums Bloggen in der Schweiz.</p></blockquote>
<p> Auf wenig Gegenliebe in der Blogosphere stößt dagegen der <a href="http://www.blogjungle.de/willkommen/" target="_blank" class="liexternal">Blogjungle</a> — wer <a href="http://gigold.de/archiv/2006/10/27/aal-x700-blogjungle/" target="_blank" class="liexternal">arbeitet schon gern unbezahlt</a> für andere? Oder schaut so vielleicht das Web 2.0 Businessmodell der Zukunft aus?</p>
<p>Sicherheitsguru <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/bruce-schneier/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bruce Schneier">Bruce Schneier</a> versorgt die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/community/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Community">Community</a> seit Jahren mit High-Level Infos zum Thema (Daten)<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/sicherheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sicherheit">Sicherheit</a> — per Newsletter und regem Blogging. In dieser Woche Woche brachte er einen lang geplanten Deal unter Dach und Fach und verkaufte seine Firma “Counterpane Security” an die British Telecom. Neben zahlreichen Congratulations gibt’s bei den Kommentaren einen fiktiven Dialog, den Bruce selbst als “<a href="http://www.schneier.com/blog/archives/2006/10/bt_acquires_cou.html#c121821" target="_blank" class="liexternal">Best Blog Comment ever</a>” bezeichnete. Geek-Humorfaktor: hoch! </p>
<blockquote><p>
CEO: He’s [Bruce Schneier] after my elevator too, isn’t he?<br />
FLUNKY: Well, he says it’s bad security to create a privileged low-security<br />
channel for a lucky few.<br />
CEO: He isn’t a socialist, is he?<br />
FLUNKY: He’s a very wealthy one if he is.
</p></blockquote>
<p>So weit hergeholt ist das Thema “gravierende Sicherheitslücken” jedenfalls nicht: Mit dem <a href="http://www.dubfire.net/boarding_pass/" target="_blank" class="liexternal">NWA Boarding Pass Generator</a> kann man ohne weiteres falsche Boarding-Pässe für besagte Airline erstellen — ein faszinierende Lücke aus der Rubrik “Sinn und Unsinn der Flughafensicherung”. Er erspart zwar nicht das Flugticket, ermöglicht aber ein Upgrade und ein relativ einfaches Passieren der Passagierkontrolle. So sieht das dann aus, wenn der Böse Terrorist fliegt:</p>
<p align="center"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2006/10/boardingpass.gif" class="imagelink" title="Fake Boarding Pass" rel="lightbox"><img id="image105" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2006/10/boardingpass.thumbnail.gif" alt="boardingpass.thumbnail Blogistan Rückblick KW44"  title="Blogistan Rückblick KW44" /></a></p>
<p>EDIT: Der Programmierer des Boarding-Pass Generators hat bereits Schwierigkeiten mit dem FBI — sein Rechner wurde beschlagnahmt. [via <a href="http://lumma.de/eintrag.php?id=3060" target="_blank" class="liexternal">Lummerland</a>]</p>
<p>Außerdem wäre da noch das Thema “Expired Domains” — denn wenn eine Domain ausläuft und ein Dritter sie kauft, kann er problemlos via catch-all sämtliche <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2006/10/28/expired-domains-wirtschaftsspionage/" target="_blank" class="liexternal">E-Mails mitlesen…</a> also gut aufs Ablaufdatum achten! Denn da tun sich ganz neue Formen der Industriespionage auf.</p>
<p>Doch nun zu Erfreulicherem: Thorsten Ulme berichtet im Bloglevel 21 über den <a href="http://thorstenulmer.twoday.net/stories/2848253/" target="_blank" class="liexternal">Stuttgarter Webmontag Nr. 3</a>, wo neben anderne Vortragenden Prof. Rafael Capurro (Professor an der HDM) über Hermeneutik und Semantik sprach und generell Wissen und Updates aus der Blogosphere ausgetauscht wurde. WP als CMS wird auch bei Musikern beliebt — die deutsche Band Tomte verwenden <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wordpress/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with WordPress">WordPress</a> als neue CMS-Software für ihre Homepage, berichtet das <a href="http://blog.wordpress-deutschland.org/2006/10/07/so-soll-es-sein.html" target="_blank" class="liexternal">deutschsprachige WordPress Blog</a>. Thorsten Bentrup, der deutsche Taxiblogger, durfte diese Woche seinen <a href="http://www.taxi-blog.de/wordpress/taxiblog-intern/847/500000/" target="_blank" class="liexternal">500.000sten Besucher</a> begrüßen. Ich gratuliere, nenne das ganz im publizistikwissenschaftlichen Slang “neue Formen der Öffentlichkeit” und darf mich ebenfalls freuen über die <a href="http://www.thegap.at/" target="_blank" class="liexternal">datenschmutz Blog-Review auf the gap</a> — <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/danke/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with danke">danke</a> Werner!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Die Kolumne #48 (Juni 2003)</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2006-09/die-kolumne-48-juni-2003/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Sep 2006 14:06:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die übliche Urlaubsfrage: Gen_Italien?

Aufgrund der Hitze ohne viel Umschweife gleich zum Wesentlichen — es gibt diesmal drei Punkte zu klären, aber lies selbst:
1.) Ein gutes Wort: Sympathieoffensive. Gehört in einer News-Sendung, gebraucht vom Kommentator im Zusammenhang mit der Öffnung der zypriotischen Grenzbalken, der nun in beide Richtungen passierbar ist. Ein “Volksgruppenführer” wolle so die Leute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die übliche Urlaubsfrage: Gen_Italien?<br />
<span id="more-511"></span><br />
Aufgrund der Hitze ohne viel Umschweife gleich zum Wesentlichen — es gibt diesmal drei Punkte zu klären, aber lies selbst:</p>
<p>1.) Ein gutes Wort: Sympathieoffensive. Gehört in einer News-Sendung, gebraucht vom Kommentator im Zusammenhang mit der Öffnung der zypriotischen Grenzbalken, der nun in beide Richtungen passierbar ist. Ein “Volksgruppenführer” wolle so die Leute für sich einnehmen, heißt es. Volksgruppenführer: Da muss man gleich an hiesige Verhältnisse denken. Da steckt doch von allem etwas drin: Volkstümlichkeit, Kulturgruppen, Volkspartei, Gruppendruck, Führer!</p>
<p>Stellen wir uns vor, die Gewerkschaft verharrt weiter auf ihrem verständlichen Standpunkt. Wir haben Sommer, und gut gezielte Guerilla-Streiktaktiken führten der Konsumgesellschaft in Windeseile vor Augen, wie weit die Spezialisierung in der Großstadt fortgeschritten ist, etwa wenn bei dreißig Grad der Hausmüll drei Wochen lang im Container vor sich hin rottet — Teile der Tierwelt freuen sich, dem Menschen graut. Nehmen wir also keinen Kompromiss an, und die Regierung wird gesprengt. Der finanzministernde Popstar fühlt sich in seiner neuen Mutterpartei nicht mehr adäquat aufgehoben und gründet die GPÖ, werbend mit dem Slogan: “Karl-Heinz — die Sympathieoffensive des Volksgruppenführers”. Selbstverständlich nur eine der vielen Möglichkeiten, aber eine, mit der man rechnen muss wie Abakus.</p>
<p>2.) Eine Fügung, oder wie andere plädieren, Fuge, der ihr Platz in dem Band “Redewendungen der deutschen Sprache für Eloquente. Sprechen wie die Profis und dabei mit natürlich wirkenden Redewendungen das Gegenüber mit Charme für sich einnehmen” sicher sein sollte: “Knittelfelder Beschlüsse”. Ein zwanghafter, schmerzlich geborener Einschnitt, der im Nachhinein noch viel Aufregung verursacht. Dann hätte der sympathische Ort mit dem etwas brutalen Namen endlich auch seinen poetischen place on the map neben der sprichwörtlichen Kremser Suppe, dem Villacher Fasching oder der offiziell so gern verschwiegenen Fetischneigung des südlichen Horitschon im Burgenland.</p>
<p>3.) CD–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kopierschutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kopierschutz">Kopierschutz</a>: Es muss an dieser Stelle einmal klar ausgesprochen werden, um ein altes Missverständnis auszuräumen: Wir von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/the-gap/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with the gap">the gap</a> sind klar dagegen, dass Musik in jeglicher Form kopiert wird. Wir wären auch in unserer späten Jugend niemals auf die pubertäre Idee gekommen, Udo-Huber-Sprachfetzen-verseuchte Chartbreaker auf Kassette zu verewigen. Ohne zahllose Rechtewahrungsverträge, Copyright-Gesetze und wirkungsvolle Verfolgung krimineller CD-Weitergaben, speziell auch online, wird es in wenigen Wochen ein kulturelles Schaffen, keinen Fortschritt mehr geben können, sondern nur noch bloße Stagnation. Sollen Menschen etwa aus Spaß Musik machen? Eben.</p>
<p>Wir von the gap, zumindest der Großteil der Redaktion, sind daher wirklich vorbehaltlos gegen das Kopieren von Musik, selbst mit dem Einverständnis des Musikers ist das nicht okay, so viel Konsequenz muss sein. Wo das mal klar gesagt wäre, möchte ich nur eines anmerken: Ich bin froh über die neuen Kopierschutzsysteme, die es unmöglich machen, eine legal erworbene CD auf die Festplatte zu grabben, um sie z. B. auf die Uhr mit eingebautem MP3-Player zu überspielen, wie wir das alle ja täglich tun. Es ist endlich völlig unmöglich, solche CDs zu kopieren. Gott sei Dank!</p>
<p>Da müsste man schon einen Audio-CD-Player mit optischem Digitalausgang mit dem optischen Digitaleingang der Soundkarte verbinden (passende SPDIF-Kabel hat der Fachhandel) und mit entsprechender Software, z. B. WaveLab, digital mitschneiden, wenn die CD läuft. Oder man müsste statt Windows Linux verwenden. Aber das tut bekanntlich niemand, und darum danken wir dafür, dass viele unserer CD-Player die kopiergeschützten CDs nicht mehr abspielen können, denn das ist ein kleiner Nachteil angesichts der vielen Vorteile, die der Kopierschutz dem Konsumenten bringt! Ja genau, zahllose Vorteile, wie z. B. der, dass man mit kopiergeschützten CDs der King auf jeder Kopierschutzparty ist. In diesem Sinne: Zerreibt diese <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kolumne/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kolumne">Kolumne</a> und verteilt sie zusammen mit euren ungeschützen, kopierverseuchten Old-School-CDs unter den Armen!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Bruce Schneier über terroristische Bedrohungen</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2006-09/bruce-schneier-uber-terroristische-bedrohungen/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Sep 2006 08:05:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unter dem Eindruck der vereitelten Anschläge auf mehrere britische Flugzeuge veröffentlichte der amerikanische Sicherheitsexperte Bruce Schneier in der Star Tribune einen äußerst lesenwerten Artikel.
Der Titel subsummiert die Programmatik: “Focus on terrorists, not tactics.“
Eine etwas längere Version findet sich auch in der ohnehin empfehlenswerten aktuellen Ausgabe des Crypto-Gram, Bruce Schneiers Newsletter.
Schneier weist darauf hin, dass man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Eindruck der vereitelten Anschläge auf mehrere britische Flugzeuge veröffentlichte der amerikanische Sicherheitsexperte <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/bruce-schneier/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bruce Schneier">Bruce Schneier</a> in der Star Tribune einen äußerst lesenwerten Artikel.<br />
Der Titel subsummiert die Programmatik: “Focus on terrorists, not tactics.“<br />
Eine etwas längere Version findet sich auch in der ohnehin empfehlenswerten aktuellen Ausgabe des <a href="http://www.schneier.com/crypto-gram.html" target="_blank" class="liexternal">Crypto-Gram</a>, Bruce Schneiers Newsletter.</p>
<p>Schneier weist darauf hin, dass man durch die Konzentration auf die Taktiken der Terroristen deren aktuellen Plänen stets notgedrungen hinterherhinke. Zu vielfältig seien die Möglichkeiten. Nicht die verschärften Sicherheitsbestimmungen, die seit 911 gelten, sondern klassische Polizeiarbeit habe die aktuelle Anschlagsserie verhindert.</p>
<blockquote><p>It’s easy to defend against what terrorists planned last time, but it’s shortsighted. If we spend billions fielding liquid-analysis machines in airports and the terrorists use solid explosives, we’ve wasted our money. If they target shopping malls, we’ve wasted our money. Focusing on tactics simply forces the terrorists to make a minor modification in their plans. There are too many targets — stadiums, schools, theaters, churches, the long line of densely packed people in front of airport security — and too many ways to kill people.</p></blockquote>
<p>Artikel im Crypto-Gram Web-Archiv: <a href="http://www.schneier.com/crypto-gram-0608.html#1" target="_blank" class="liexternal">http://www.schneier.com/crypto-gram-0608.html#1</a></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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