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Artikel-Schlagworte: „Telefonnummer“

Amazon und der Kundenservice: A+

switch Amazon und der Kundenservice: A+Stammleser der c't Rubrik "Achtung Kunde" sind ja die skurrilsten Service-Odysseen gewohnt. Speziell Online-Händler mit niedrigen Margen sparen nicht selten bei der Serviceabwicklung: da gibt's externe Callcenter mit teuren Einwahlnummern, inkompetente Berater und Verantwortungsdiffusion im Kreis - aber nicht so bei Amazon, wie ich gerade anhand meines ersten nicht angekommenen Pakets erfahren durfte. Und um kein völlig verzerrtes Bild entstehen zu lassen, hier zur Abwechslung mal ein Tatsachenbericht von einem sehr erfreulichen Service-Kontakt.

Im Zuge meines Arbeitsplatzumbaus habe ich mir unter anderem einen Digitus Combo KVM Switch 4Port PS/2+USB Amazon und der Kundenservice: A+ bestellt. Mit dieser praktischen Umschaltbox hängt man einen Monitor, eine Tastatur und eine Maus an bis zu vier Rechner, so lassen sich bequem und ohne Umstecken beispielweise zwei Rechner und zwei Laptops zentral steuern. Ich hatte eine Weile recherchiert, um ein Gerät zu finden, das ausreichend hohe VGA-Auflösungen sowie PS2 und USB Eingabegeräte unterstützt, Amazon war der günstigste Anbieter. Am 11. Dezember hatte ich bestellt, am 16. hätte die Box eintrudeln sollen - das tat sie allerdings bis dato nicht.

In meinem Konto schien die Bestellung als versendet auf, beim Versuch, E-Mail-Kontakt aufzunehmen, erhielt ich den Hinweis, dass ich mich telefonisch ans Service-Center wenden solle. Bei Amazon muss man dazu nicht selbst anrufen, sondern gibt eine Telefonnummer an, unter der man zurückgerufen werden möchte - wahlweise sofort oder innerhalb eines wählbaren Zeitfensters. Nach Aktivierung der Sofort-Option klingelte mein Handy zwei Sekunden später, eine Auswahlabfrage später ich nach insgesamt ca. 10 Sekunden mit einem Servicemitarbeiter verbunden, dem ich das Problem schilderte. Er eruierte sofort die Tracking-Nummer des Pakets und hätte auch sofort weitere Erkundigung eingeholt, allerdings schließt die österreichische Post um 18:00 Uhr. Am Montag werde ich zurückgerufen - entweder bekomme ich das Paket noch zugestellt, sollte es verloren gegangen sein, erhalte ich umgehend eine Ersatzlieferung.

twitsay: Zwitschere es raus!

twitsay1 twitsay: Zwitschere es raus!Was ist das akustische Pendant zu einem Tweet? (So der Geek-Jargon für die auf 140 Zeichen beschränkten Twitter-Messages.) Genau: auf 10 Sekunden Länge beschränkte Sprachaufnahmen. Möglich macht die klingenden Botschaften twitsay: nach der Registrierung mit dem eigenen Twitter-Account ruft man einfach die angegebene Nummer (kein Mehrwertanschluss!) an und spricht seine Nachricht auf die Box - anschließend wird der Tinyurl-Link im eigenen Twitter-Feed gepostet und das Audio-Snippet steht auf twitsay im schlanken Flash-Player zum Anhören bereit.

Wer die ganze Sache einfach nur mal ausprobieren möchte, kann auch ohne Registrierung +43 720 702 580 (aus Österreich), +49 180 1020 650 6812 (aus Deutschland, +44 845 867 6679 (aus UK) bzw. +1 646 912 7676 (aus New York, USA) anrufen und sprechen - die Testmessage wandert anschließend in die Public twitsay Timeline. Wer also immer schon mal zur ganzen Welt sprechen wollte, aber nie so recht wusste, womit er oder sie eine komplette Festrede ausfüllen sollte, hat nun sein Spielzeug gefunden - ein zur Saison passendes twitsay findet man etwa hier.

twitsaylogoDas wirklich gelungene Design der Seite stammt von Maestro Jürgen, für die Umsetzung hat Max Asterisk verwendet. Das schöne an der Sache: man muss keine teure Mehrwertnummer anrufen, Max ist grade dabei, sein eigenes nationales Nummernimperium aufzubauen:

Im Moment gibt es Telefonnummern für Österreich, Deutschland, England, USA. Japan ist schon bestellt, Frankreich wird auch noch folgen.

Der weitere Ausbau von twitsay wird sich allerdings nicht Nummern beschränken:

Mitte der Woche wird es dann auch einen twitsay-Blog geben um über kommende Updates informieren zu können, es gibt auch schon neue Ideen wie man das ganze ausbauen kann, lasst euch überraschen!

Im Netz hat Max' neues Projekt nach so kurzer Zeit jedenfalls schon ganz schön hohe Wellen geschlagen: drüber geschrieben haben bisher unter anderem Robert, Twitterdings.de, mobile2null, KillerStartUps.com, Demogirl und Heike Scholz. Ich bin schon sehr gespannt, was Max sich noch einfallen lässt, um twitsay zu pimpen.