Der tiefgreifende ökonomische Strukturwandel, den unser Mediensystem erlebt, endet nicht am Smartphone — Frank Hartmann hat auf Telepolis eine äußerst lesenswerte Analyse veröffentlicht.
Dieses Panoptikum erscheint mit Verspätung und fasst sich kurz, denn in den letzten sieben Tagen ging’s Schlag auf Schlag: am Donnerstag/Freitag war ich beim Werbeplanung Summit, am Samstag bei Patti Smith in Wels und am Sonntag mit Red Bull Mobile beim XAlps Start in Salzburg. 50km/h Windböen verhinderten leider sehr effektiv unseren geplanten Paragleit-Tandemflug, die Gleitschirm-Profis Vertikal-Loopings direkt überm Mozartplatz drehen zu sehen, war allerdings definitiv …
Twitter setzt seinen Höhenflug ungebrochen fort und glänzt endlich wieder mit lange vermissten Downtimes. Und Google beginnt spät aber doch auf Social Media zur Indexverbesserung zu setzen — das und weitere News der vergangenen sieben Tage im Blogistan Wochenrückblick auf datenschmutz.
Mühsam ernähren sich das Eichhörnchen und der Freelance Journalist. Content wird immer billiger im Web 2.0, dafür steigen die Werbeeinnahmen.
Wenn eine fiktive Person plötzlich Rundfunkgebühren bezahlen soll, dann ist wohl mehr als nur Skepsis in punkto Datenschutz angebracht.
Einige Betrachtungen zur Zukunft des Linkhandels im Kontext der aktuellen Google Pagerank-Abstrafungsrunde. Konklusio: die größte Suchmaschine der Welt überschätzt — gut so, denn über jede Markteintrittschance für potentielle Konkurrenz sollte man sich freuen.
Wer einmal sucht, dem traut man nicht — egal, ob er die Wahrheit spricht: die Informations– ist zugleich eine Überwachungsgesellschaft.
Gestern verstarb der französische Philosoph und Soziologe Jean Baudrillard nach längerer Krankheit in Paris. Geboren wurde der “große postmoderne Bilderstürmer”, wie ihn die SZ nennt, am 20. Juli 1920 in Reims. Seine Text über Simulation und Virtualität gehören zum Standardrepertoire des medientheoretischen Kanons — “Kool Killer oder Der Aufstand …
Frank Hartmann führte für telepolis ein Interview mit Mihai Nadin über die Fortschreibung der Buchkultur unter veränderten Bedingungen. Der Semiotiker und Systemforscher wurde 1938 in Rumänien geboren und lehrt inzwischen an der Universität Texas, wo er das Institute for Research in Anticipatory Systems leitet.
Mihai Nadins fünfbändiges Werk Jenseits der Schriftkultur steht auf Projekt Gutenberg zum Download bereit. Er fordert eine …
In ihrer aktuellen Aktion verwendeten die bekannten Netzkünstler UBERMORGEN.COM die “Search-Inside-the-Book” Funktion von Amazon.com, um komplette Bücher von der Webseite des Online-Händlers zu spidern und “in ihr traditionelles Interface zu überführen”. Verpackt in einen klassischen Krimiplot der vierziger Jahr trägt die Aktion den Titel Amazon Noir.
Nicht nur im gemeinen Internet sammelt sich der Staub an allen Ecken und Enden, nein, sogar die wissenschaftliche Textproduktion präsentiert sich — wohl nicht erst neuerdings — durchsetzt mit Verunreinigungen. Tja, Copy+Paste verleitet die StudentInnen zum Bösen: abschnittsweise frech kopierte Diplomarbeiten werden da eingereicht.
Unter dem Titel Pimp my text beschäftigt sich Frank Hartmann auf telepolis mit der Frage, was das gehäufte Auftreten …
Wie jeder gute Dokumentarfilm beruht auch der grandiose Klassiker “Im Land der Raketenwürmer” auf historischen bzw. biologischen Vorbildern: zwar keine 10 Meter lang, aber immerhin 15 Zentimeter groß wird eine ganz besonders seltene Spezies von Insekten, liebevoll “Baumhummer” genanntn. Sie sind ungiftigt und dienten als Fischköder — und da’s nur mehr rund 20 auf einem Felsen im mehr gibt, beginnt nun die dramatische Geschichte der Rettung …