datenschmutz - Social Marketing, Pro-Blogging und medien.kultur.technik
wbf2009-151 digitalks1.jpg bcv08-shoes19.jpg Joe Barth, Edmund Humenberger digitalks4.jpg
datenschmutz RSS Feed
1,065 zufriedene Leser
RSS jetzt abonnieren
Twitter
48,566 Followers
auf Twitter folgen

Artikel-Schlagworte: „Template“

datenschmutz Geek Supplies: Background-Template für formsquare

Foursquare.com ist sowas von old school: die Hype-Geeks sind weitergezogen, und die neue Adresse der Wahl lautet formspring.me: die Fragen-Antworten-Plattform im Simplicissimus-Stil kommt wie ein rudimentäres Twitter-Service daher, wirft aber die 140-Zeichen Beschränkung über Bord: Ziel und Zweck ist es nämlich, sich gegenseitig Fragen zu stellen und diese auch zu beantworten - je nach Geschmack kurz oder lang. Zwar lässt die Plattform derzeit noch einige Kernfeatures vermissen, aber ich hab mich schon mal häuslich eingerichtet und das Widget im Sidebar eingebunden: formspring.me/datadirt.

formspring datenschmutz Geek Supplies: Background Template für formsquareWie Twitter gibt's wenig zu konfigurieren: ein Avatar-Bild, eine Homepage-URL und eine kurze Beschreibung, das war's auch schon. In punkto Design bietet formspring.me einige Fertig-Templates an, man hat aber auch die Möglichkeit, ein eigenes Hintergrundbild hochzuladen - das geht am schnellsten mithilfe des PSD-Templates, das ich hier zum Download zur Verfügung stelle. Diesen Beitrag weiterlesen »

Blogistan Panoptikum KW47 2009

Das Jahr neigt sich unweigerlich seinem Ende zu - bei den Kalenderproduzenten steigt die Nervosität ins Unermessliche, Motorradfahrer müssen auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen und die Weihnachtsbeleuchtung - keine Spur von Energiesparlampen - ist an. Trotz zunehmend winterlicher (Miss)Verhältnisse friert in der Blogosphäre aber gar nix ein: da wird Altbekanntes neu aufgewärmt, neues Heißes auf Trinktemperatur abgekühlt und syndiziert, was das Zeug hält: Business as usual eben, dessen letzte sieben Tage Linzerschnitte und datenschmutz wie gewohnt für Sie zusammengefasst haben.

HYPE: Foursquare.com

Judith aka Linzerschnitte Facebook war der Liebling der Medien 2008, 2009 wurde und wird Twitter in den Mainstream-Himmel gehyped - but who's next?
Wenn man Mashable Glauben schenkt, dann wird 2010 foursquare.com die Spitze des Hype Cycle erklimmen!

Foursquare.com erinnert auf den ersten Blick ein bisschen an die Android App Latitude: Man legt Orte an, an denen man sich regelmäßig bewegt, checkt ein, wenn man diese aufsucht, informiert seine Freunde darüber. Erweitert wird das ganze um den Faktor "addictive Game" - wie bei Farmville oder der guten alten Zombie oder Mafia Application auf Facebook wird das ganze durch ein Gratifikationssystem, dem Sammeln von "Badges" gefördert. Wer am meisten Badges hat, wird zum "Mayor" der Location. Nun, wir werden sehen, ob Spieltrieb oder Datenschutzbedürfnisse siegen. Eines lässt sich jedenfalls schon fix feststellen: Geotagging ist wirklich totally "in", auch Twitter springt auf den Verortungszug auf.

Pete Cashmore hat noch mehrere Parallelen zwischen Twitter und foursquare.com ausgemacht:

The parallels with Twitter are numerous. As technology early adopter and popular blogger Robert Scoble wrote in September: "Go back three years ago. Twitter was being used by the same crowd that is playing with Foursquare today. (...) This week Foursquare debuted the singular piece that launched Twitter into the stratosphere: an API.

PS: Bis vor kurzem war Foursquare nur für Städte in den USA freigeschalten, nun sind schon einige Städte mehr dabei!

Radiospotting: Web-Präsentation ist online

ritchie aka datadirt Bald ist das Linzer Kulturhauptstadtjahr zu Ende - und eines der spannendsten Projekte ging zwar offline im Oktober zu Ende, ist aber mittlerweile lückenlos online dokumentiert. Beim Projekt Radiospotting präsentierten 13 Autoren ihre Stories an verschiedenen Plätzen mittels lokaler Radiosender:

Seit Paul Watzlawick wissen wir: Kommunikation entsteht beim Empfänger. Diesen Gedanken aufgreifend, werden an 13 Orten in Linz (z.B. Stifterhaus, Nibelungenbrücke, Neuer Dom,...) lokal begrenzte Radiosender Arbeiten von 30 internationalen SoundkünstlerInnen über den Äther schicken. Grundlage für die akustischen Arbeiten waren 13 Orte und deren Geschichten, welche von renommierten oberösterreichischen Autorinnen und Autoren geschrieben wurden. Ohrenzeuge kann dabei jeder werden, der sich mit einem Radio an die einzelnen Orte begibt, die Frequenz einstellt und seine Ohren spitzt.

Unter dem Menüpunkt tune in! kann man nun alle Beiträge auch ohne Linz-Besuch nachlesen und -hören. Auf Radio Fro gab's eine begleitende Doku-Serie, die einzelnen Beiträge sind ebenfalls online dokumentiert.

Google Chrome OS

Judith aka Linzerschnitte Wir haben bereits im letztwöchigen Panoptikum darüber berichtet: Tod dem Desktop, Tod Microsoft! Dieser Kampfspruch scheint bei Google nicht unter das Mission Statement "don't be evil" zu fallen. Dem Konkurrenten Microsoft wird einmal mehr gnadenlos der Kampf angesagt, diesmal an seinem angestammten Platz, dem Desktop. Auf dem Desktop verfügt Microsoft über Heimvorteile, darum wird er von Google einfach als redundant erklärt. Das Betriebssystem Chrome OS wird daher in der Cloud, genauer gesagt im Browser angesiedelt. dieses Video erklärt schon mal, wie Google Chrome funktionieren soll.

YouTube Preview Image

Allerdings ist das Chrome OS nicht für Laptops geschaffen: laut Mashable ist ein Solid-State-Drive angeblich Voraussetzung:

Chrome OS doesn't support drivers and will not run on your laptop: The Google operating system won't be running on your Dell or Macbook anytime soon – it only works with solid-state hard drives. It is meant for Netbooks. Many hardware manufacturers are going to have to tweak their netbook designs to support Chrome OS.

Dann warte ich vielleicht doch noch ein bisschen mit der Anschaffung eines Netbooks...

Facebook weicht List-Policy auf

ritchie aka datadirt Beim Filtering the Stream Roundtable frage Loic Le Meur Facebook VP Bret Taylor, warum 3rd Party Apps kein Zugriff auf die Freundeslisten gewährt werde - Twitter erlaubt dies. Und wider Erwarten scheint Facebook das tatsächlich vor zu haben:

Taylor said that Le Meur’s request seemed "reasonable" and continued "we should do that." “We're not working on that. But we should be," he continued. So there you go, done deal. Great. It would seem that soon, third parties should have access to the list filters that Facebook uses.

Im Zeitalter von Social Graphs und personalisierter Information spielt dies keine geringe Rolle, denn:

If there were a way to merge Twitter Lists and Facebook Friend Lists, third-party services could provide a valuable new service: Easy-to-make Facebook and Twitter social graph mashups.

Automatic Captions für Youtube Videos

ritchie aka datadirt Am offiziellen Google-Blog wurde letzte Woche bekannt gegeben, dass Youtube Videos ab sofort automatisch erstellte Untertitel anbietet. Seit längerem können Video-Uploader Untertitel anbieten, nun geht Big G in punkto Accessibility mit Voice Recognition Technologie noch einen Schritt weiter:

To help address this challenge, we've combined Google's automatic speech recognition (ASR) technology with the YouTube caption system to offer automatic captions, or auto-caps for short. Auto-caps use the same voice recognition algorithms in Google Voice to automatically generate captions for video. The captions will not always be perfect (check out the video below for an amusing example), but even when they're off, they can still be helpful—and the technology will continue to improve with time.

Auch das manuelle Untertiteln von Beiträgen wird einfacher: es reicht, ein simples Text-File hochzuladen, das auto-timing Feature sorgt für die Einblendung der Untertitel an der passenden Stelle. Wie das genau funktioniert, zeigt folgendes Demo-Video:

YouTube Preview Image

Facebook becoming lame for young folks?

Judith aka Linzerschnitte Diese berechtigte Frage stammt von niemand geringerem als Guy Kawasaki (bzw. seiner Twitter-Assistentin). Meine Antwort: Ja, ein bisschen schon. Denn nicht nur ältere Schwestern sondern auch Eltern und andere Verwandte und womöglich auch Lehrer, Chefs und Kunden überfluten Facebook zunehmend und stalken bzw. geben das Gefühl, gestalkt zu werden. Manche davon laden einfach die Fotos von Opas letzter Geburtstagsfeier hoch, die einen nicht gerade so cool aussehen lassen, wie man gerne hätte. Doch wie so oft hat das Social Web da auch schon eine Lösung bereit, oder zumindest eine Selbsthilfegruppe. Auf myparentsjoinedfacebook werden Sie geholfen!

So, you finally caved. You've accepted a friend request from your Mom, Dad, crazy Aunt Ida, and your college roommate’s newly divorced mother. Well here's your chance to get back at them for taking away your public privacy.
Email us at: myparentsjoinedfacebook@gmail.com because we want to laugh at your Mom’s ridiculous Facebook status and the embarrassing message your Dad wrote on your wall too!

Blogazines vs. Blog

ritchie aka datadirt "Für jeden Artikel das gleiche Template - das ist doch langweilig!" Das denken sich einige Blogbetreiber mit gesteigerten grafischen Ambitionen und legen ebenso viel Wert auf grafische Gestaltung einzelner Artikel wie auf deren Inhalt. Smashing Magazine hat ein beindruckendes Feature über diese "Blogazines" zusammengestellt - und zwar thematisch passend ebenfalls in aufwendigem Layout. Die Frage " We have some of the most creative and inspiring designers in our profession, so why don't we show our true potential in our blog articles?" mag durchaus berechtigt sein, aber Dustin Curtis hat völlig recht mit seiner Anmerkung zu HTML und CSS:

The biggest disadvantage is that CSS and HTML are terrible technologies that weren’t designed for page layout. They were designed for structured content presentation, like for a newspaper, where all the elements throughout the website are the same and are re-used. But I'm trying to make a magazine, where the content and presentation are inextricably mixed and unique. The way presentation CSS is supposed to be decoupled from the content HTML is totally counter to the mission I am trying to accomplish, and it makes coding the articles frustrating, messy and time-consuming.

Agenturfail der Woche: Zertifizierter Social Media Koordinator

Judith aka Linzerschnitte Wo Honig ist, da sind auch (Schmeiß)fliegen. Social Media und seine/ihre Handhabung erfordert vor allem zwei Dinge: grundlegendes Interesse in Kommunikation und einigermaßen normale Umgangsformen. Der Rest kommt von selbst. Aber nicht, wenn es nach einer Salzburger Agentur geht. Da versucht man, aus Social Media eine Profession zu machen - wer also ein paar Wochenende Zeit und läppische 990 Euro investiert, der darf bekommt von der Agentur ein Zertifikat verliehen und darf sich "Social Media Koordinator" nennen/schimpfen. Anmelden kann man sich übrigens auch via Facebook - und der Weg vom Computer-Illiterate zum SM-Star ist ein kurzer:

. In einer drei Tage dauernden Ausbildung erfahren die künftigen Social Media Koordinatoren alles, was sie für eine erfolgreiche Performance im Web 2.0 benötigen.

Buttons mit CSS

ritchie aka datadirt Submit-Buttons, RSS-Buttons, Button-Buttons... Photoshop darf heute mal länger schlafen, denn Onkel Janko holt die große CSS-Bastelkiste aus dem Keller. Genau sowas hab ich gesucht:

Designers have many reasons to style buttons, including to make them more attractive and to enhance usability. One of the most important reasons, though, is that standard buttons can easily be missed by users because they often look similar to elements in their operating system. Here, we present you several techniques and tutorials to help you learn how to style buttons using CSS. We'll also address usability.

Wirklich tolle Anleitung - demnächst kriegt mein "submit-Button" unter dem Mailinglist-Formular ein neues Styling verpasst! :mrgreen:

Twitter: Zahlen, Fakten, Spekulationen

ritchie aka datadirt "How many roads must a man walk down?" Wir wissen's bis heute nicht - kein Wunder: immerhin verbläst der Wind die Antwort. In der digitalen Welt bleiben keine solchen Unsicherheiten bestehen. Haben Sie sich auch schon mal gefragt, wieviele Tweets pro Tag im Durchschnitt verschickt werden? 27,3 Millionen pro Tag sind es, berichtet PR 2.0 basierend auf aktuellen Pingdom-Zahlen. Das macht pro Jahr dann 10 Milliarden Micro-Messages, wobei CNET erst vor einem Monat über das 5-milliardste Tweet berichtete.

Auch bei den Clients gibt's neue Zahlen: das Web-Interface führt immer noch mit weitem Abstand (46,8 Prozent), ganz und gar nicht dicht gefolgt von Tweetdeck (8,48 Prozent). Seesmic kommt auf 1,1 Prozent, alle anderen Client zusammen erreichen 37,14%. Die ganze Tortengrafik hat ReadWriteWeb.

Ziemlich unsicher ist indes, was mit der SUL, der heiligen "Suggested Users List" geschieht - Twitter will sie, zumindest in der jetzigen Form, los werden:

The benefits to getting on the list are great indeed. Users added to the SUL, gained on average of 53,000 new followers after being on the list for a week and 170,000 within the first month. Some users even gained as many as 370,000 in the first 30 days.

Womit genau, weiß noch niemand - aber die Gerüchteküche über einen Authority-Algorithmus läuft derzeit noch heißer als sonst. Dabei ist doch alles maßlos überschätzt, kontert New Comm Biz häretisch unter dem Titel "Twitter doesn't create influence, it reaveals it":

Twitter didn't make anyone influential. Twitter only exposes and amplifies influence. If you look at the top 100 Twitter accounts, the only person/company that Twitter made influential was @Twitter. Everyone else was already influential in their own right.

Von SuperTweetern geht's nahtlos zu den Supertweets, Scobleizers neuem Steckenpferd. Twitter will ja definitiv Werbung zulassen, aber die wird, so Scoble, in Form von Metadaten ausgeliefert:

Think about all the metadata that exist OUTSIDE of the Tweet. How about you mouse-over a Tweet to see a new slide-down UI that shows you all the metadata.

Wow - wirklich super! Werbung mit eingebautem Pop-Up Blocker in der Tat "Advertising we love" :mrgreen:

Judiths Video der Woche

Warum spielen Frauen Fußball? Weil es der Fußballplatz der beste weil sozial anerkannte Ort für einen Bitchfight ist:

Ritchies Video der Woche: Ficker oder Nicht-Ficker?

Das ist hier die Frage... [via Web-Newspaper.de] Und genau deshalb fahren wir im Inland mit dem Zug! :evil:

YouTube Preview Image

Lesetipps der Woche

  • "Es bedurfte nur eines Tweets": Die "Twitterrevolution Iran Election" hat den reflektierten Social Media Nutzer eines gelehrt: Oft ist eine gehypte Revolte auf Twitter nicht mehr als heiße Luft. Doch Social Media kann mächtig sein. Wie mächtig dokumentierte Alan Rusbridger, Chefredakteur der britischen Tageszeitung "The Guardian". Eine "klassische" PR Firma namens Trafigura und die Anwaltskanzlei Carter-Ruck durften so auf die harte Tour lernen, dass sich die Zeiten geändert haben.
  • Quantenrechner-News: Bis vor kurzem habe ich hinter dem Mond gelebt. Ich wusste nicht, was ein Quantenrechner ist. Nun, wo ich dieses neue, zukünftige Buzzword aufgeschnappt habe, verfolge ich alle News zum Thema. So auch diese. Laut Hype Cycle der Gartner Company wird der Quantenrechner in spätestens 10 Jahren übrigens "the next big thing!.
  • Twitter und Facebook machen jeden zum Affiliate-Marketer, schreibt Gastautor Steve Poland in einem lesenswerten Gast-Posting auf TechCrunch. Bestes Zitat: "The adult industry has always been ahead of the curve, but I digress."
  • Ikea rules: Es gibt dann auch noch Agenturen, die sich im Bereich des Social Media Marketings ein bisschen mehr einfallen lassen. Was dabei rauskommt, zeigt diese wirklich nette Video.

Und damit sind wir auch schon wieder rasend schnell am panoptischen Fluchtpunkt angelangt, sprich: rückblickend werden wir Ihnen erst wieder in sieben Tagen eine Woche zusammenfasst haben - bis dahin: danke für Ihre Aufmerksamkeit, schönen Restsonntag, wir lesen uns morgen.

Input für WochenrückblickHaben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?
Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten?
Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick - für jeden Eintrag gibt's auf Wunsch einen Backlink! Hier geht's zum Einreich-Formular.

In eigener Sache: datenschmutz-Update

Ungewöhnliche aufmerksame Stammleserinnen (und Stammleser ebenfalls) werden bereits bemerkt haben, dass ich in den letzten Tagen unentwegt an den Template-Files herum gewerkt habe. Ein a-aposteriorisches Sorry für zwischendurch allfällig eigenartig aussehende Seiten - das Ergebnis des letzten Template-Make-Ups ist nun online, über Kommentare und Anregungen bin ich wie immer sehr dankbar.

Der größte Teil der Änderungen basiert auf Feedback, das ich bekommen habe - so fanden viele das obere Menü eher verwirrend, außerdem wurde ich immer wieder mal nach einer ordentlichen Fotogalerie und einigen anderen Details gefragt. Et voilá, it's online. Im Detail:

  • Die Fotogalerien sind überarbeitet und nun komplett über den Punkt "Fotos" zugänglich, via Breadcrumb navigier- und pro Fotoset kommentierbar. (Kommentare pro Foto unterstützt NextGen Gallery leider noch nicht).
  • Den Lifestream, einen aggregierte Ansicht meiner Social-Media-Aktivitäten, haben ich ebenfalls einem Facelifting unterzogen; er zeigt nun auch meine letzten Actions aus dem Google Reader sowie ein Microblog (in der Testphase) an.
  • Der letzte Kommentar zum jeweiligen Beitrag wird direkt auf der Startseite unter dem jeweiligen Beitrag angezeigt.
  • Die Social Media Profil Icons sind aus dem Sidebar verschwunden und werden am linken Rand des Screens angezeigt und zwar via Cute Profiles Plugin - danke für diese geniale Erweiterung an die Internet Techies!
  • datenschmutz verfügt nun über Autorenprofile, sprich der Click auf den jeweiligen Autorennamen führt auf eine Seite mit Foto, kurzer biografischer Info und einer Liste aller Gastautoren, siehe z.B. Frank Hartmann.
  • Im Header werden 5 Zufallsfotos aus meinen Galerien angezeigt, und ich habe einige grafische Änderungen am Template vorgenommen.
  • Das Hauptmenü ist jetzt ein Dropdown (derzeit nur beim Punkt Fotos in Verwendung)
  • Das Suchfeld ist versetzt und befindet sich nun neben dem Hauptmenü; außerdem setze ich "Live Search" ein, einfach mal einen Begriff zum Testen eingeben... die ersten Resultate werden dynamisch als Drop-Down Liste eingeblendet.

Neben diesen Punkten habe ich natürlich noch ca. 10.000 Kleinigkeiten verändert - wenn man erst mal anfängt, dann stechen einem trotz jahrelanger Betriebsblindheit plötzlich alle Möglichkeiten Ecken und Kanten ins Auge. Ich hoffe, dass ich mit dem neuen Relaunch Ihren Geschmack getroffen und datenschmutz lese- und bedienungsfreundlicher gestaltet habe - Rückmeldungen sind herzlich willkommen. Außerdem existieren natürlich noch ein paar...

...offene Punkte:

  • Feed via E-Mail: bin gerade am Setup meiner Aweber Blog Broadcast Liste - in Kürze wird man datenschmutz wahlweise via RSS oder E-Mail abonnieren können.
  • Glossar: Für den Stichwort-Glossar bastle ich gerade an einer Lösung mit Tag-Integration; im Optimalfall (= I need coding help badly) kommt dabei sogar ein WordPress-Plugin raus
  • Login via Facebook/Twitter: ich möchte Kommentatoren die Möglichkeiten bieten, sich wahlweise mit ihrem Facebook oder Twitter Profil einzuloggen - dazu evaluiere ich gerade verschiedene Plugin-Lösungen.

??? Gibt es etwas, das Sie hier auf datenschmutz vermissen, oder etwas, das Sie nervt? Bitte behalten Sie es nicht für sich - ich mach das Blog hier schließlich für Sie und nicht zu meinem Privatvergnügen! :mrgreen:

Dankeschön! Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei allen aufmerksamen Leserinnen und Lesern, die mich immer wieder auf Inkonsistenzen, Fehler und technische Probleme hinweisen – viele Probleme hätte ich ohne diese hochwillkommene Hilfe nie bemerkt. Nicht nur, dass mein WordPress mit zahlreichen Plugins ein ganz schön komplexes Publishing-Tool geworden ist, ich teste ja nur unter Windows auf Firefox, IE und Chrome – falls also am Mac bzw. unter Linux irgendwas eigenartig aussieht, bin ich über Screenshot und Benachrichtigung sehr dankbar.

Ein Widget in mehreren WordPress Sidebars verwenden

Widgets-fähige WordPress-Templates sind eine geniale Einrichtung, keine Frage: im Handumdrehen lässt sich der Sidebar bequem aus dem CMS via Drag-and-Drop an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Zusätzlich ermöglicht WordPress die Verwendung beliebig vieler Sidebars - hochgradig sinnvoll, um beispielsweise auf der Startseite, Einzelbeitragsseiten und statischen Pages jeweils unterschiedliche Sidebar-Inhalte darzustellen. Hier lauert jedoch eine Crux, die schon so manchen WordPress User in den Wahnsinn getrieben hat: mit wenigen Ausnahmen (Text, RSS) lassen sich Widgets nur ein einem einzigen Sidebar verwenden.

Das schränkt die Flexibilität bei der Gestaltung des eigenen Blogs in vielen Fällen deutlich ein: so ist es etwa Out-of-the-Box nicht möglich, das Tagcloud-Widget in zwei unterschiedlichen Sidebars (siehe diesen WordPress-Support Thread dazu verwenden. Abhilfe schafft ein geniales Plugin, das sich genau dieser Problematik widmet: Duplicate Sidebar Widgets ermöglicht das Anfertigen von Widget-Kopien und damit die Mehrfach-Einbindung. In den meisten Fällen funktioniert das problemlos - mit einigen etwas komplexeren Widgets, etwa den Top Commentators, versagte diese Methode jedoch.

Abhilfe schafft in diesen Fällen möglicherweise das Samsarin PHP Widget: während das Standard-Text-Plugin lediglich HTML darstellt, aber keine php-Scripts erlaubt, ermöglich Samsarin genau dieses. Man kann also mit Hilfe des oben genannten Duplicate Sidebare Widget Plugins mehrere Samsarin-Kopien anfertigen und in diese händisch die jeweiligen Function-Calls (in der Regel werden im Sidebar diverse UL-Listen dargestellt) eintragen. Um ein wenig Handarbeit und Konsultation der Doku kommt man dabei nicht herum, mit dieser Methode steht allerdings ein völlig freien Sidebar-Gestaltung mit WordPress nichts mehr im Weg.

noxed 3.3: Neue Kleider für den Frosch

Zu behaupten, ein Blog-Redesign sei irgendwann komplett abgeschlossen, wäre eine glatte Lüge, schließlich gehören Template- und Plugin-Pflege zu den laufenden Tasks jedes ambitionierten Bloggers. Denn von einer Webseite kann man im Gegensatz zum Iron-Man-Teilnehmer im Ziel nie sagen, dass sie "fertig" sei. Dennoch war's - alles neu macht der Mai - wieder mal dringend Zeit für einen gröberen Umbau: die aufgestemmten PHP-Skripts wurden mittlerweile neu verputzt, sogar die Farbe auf den Icons ist schon trocken. Und weil ich natürlich hochgradig interessiert bin an Meinungen und Feedback zum neuen datenschmutz-Look, verlose ich unter allen, die mir Feedback geben, 3 Gutscheine für Custom-Shirts nach Wahl von der TShirt.ag.

neues Design für datenschmutz

Diesen Beitrag weiterlesen »

WordPress Templates: Die Revolution kostet wieder

Revolution themes go open sourceAls Brian Gardner und Jason Schuller Ende 2008 ankündigten, dass ihre gratis verfügbar seien, ging ein Raunen durch die WP-Community - zählen die Designs des kongenialen Duos doch zu den beliebtesten Magazin-Themes. Kürzlich ging's aber wieder einen Schritt zurück und es darf wieder bezahlt werden:

To be clear, the spirit of open source and the GPL are being kept intact, and this decision is a result of some clarification that has been made about premium themes and how they can fit into the WordPress community.

Mir persönlich ist die Sache relativ egal, ich hab mir schon vor langer Zeit eine Lizenz gekauft - für hochwertige Plugin- oder Designarbeit werf ich gern ein paar Dollar ein. Im großen und ganzen zeigt die Episode allerdings, dass das Support-Businessmodell wohl nicht funktioniert hat, vermutlich war die bestehende User-Basis wohl doch nicht groß genug. Jedenfalls haben die beiden Autoren mit der ganzen Aktion einige Backlinks abgestaubt :mrgreen:

Sehr interessant finde ich in diesem Zusammenhang auch einen aktuellen Artikel auf Texto über die Zukunft von WordPress:

WordPress.org verändert sich, hinter den Kulissen brodelt es, große Plugin Autoren gehen ihren Weg immer öfter ohne WP.org - große Theme Autoren meiden WP.org auch immer öfter - was bedeutet dies alles für den *normalen WP Nutzer, der einfach ein Blog haben mag. Was bedeutet dies für Developer, die an WP mitarbeiten oder mit der Software ihren Lebensunterhalt auf die eine oder andere Weise bestreiten.

Ich bin da etwas anderer Meinung und denke grundsätzlich, dass OS und kommerzielle Modelle problemlos nebeneinander bestehen können - schließlich sollte man nicht vergessen, dass nicht nur Auttomatic Millionen scheffelt, sondern Millionen von Einzelusern direkt oder indirekt monetär von WP profitieren. Dass kommerzielle Plugins und Themes nicht auf WordPress.org gehostet werden dürfen, finde ich auch in Ordnung; wie man ein Added-Value Tools erfolgreich selbst vermarktet, zeigen Sergej Müller mit WP-SEO bzw. der Woo Themes Club vor.

Einen guten Start ins neue Jahr…

...wünsche ich allen Leserinnen und Lesern meines Blogs. Danke für Unterstützung, Beteiligung und hilfreiche Tipps - und viel Erfolg bei eigenen Webprojekten. Ich hab so das Gefühl, dass 2009 ein tolles Jahr wird!

2k9 Einen guten Start ins neue Jahr...

Diesen Beitrag weiterlesen »

Blogistan Panoptikum KW44 2008

blogistan panoptikumWillkommen beim Wochenrückblick! Die Flut an Einsendungen hält sich noch in Grenzen, meine 666 Praktikanten kamen mit dem Einsortieren der Meldungen noch gerade so zu Rande. Zögern Sie nicht, vom Einreichformular regen Gebrauch zu machen - auf Wunsch gibt's natürlich einen Backlink! Aber nun in medias res: Adios Visionen, das Netz als Mittel gegen Zensur hat versagt, meint die SZ. Schuld daran sei in erster Linie die Profitgier us-amerikanischer Konzerne. Dass das Internet keine überwachungsfreie Zone ist, sondern sich ganz im Gegenteil wesentlich effektiver und einfacher bespitzeln lässt als jedes andere Medium, dürfte inzwischen wohl hoffentlich auch die letzte Schnarchnase mitbekommen haben.

Und ebenfalls, dass ich Copyright-Bereich einiges verändert hat. Ausgehend von der aktuellen Einigung zwischen Google und dem amerikanischen Buchhandelt hat Arbeit 2.0 einige interessante Überlegungen zum Thema "geistiges Eigentum und Strukturwandel" angestellt. Außerdem diese Woche im Fokus:

Youtube jetzt mit Annotationen

Andere haben's vorgemacht, Youtube zieht nach und erlaubt seit Freitag Annotationen und Bookmarks innerhalb von Videos. [via Blogpiloten]:

Das heißt, man kann nun quasi Bookmarks innerhalb eines Videos setzen und diese Links dann an Freunde und Bekannte weiter schicken. An den gängigen YouTube-Video-Link wird einfach ein Timecode angehängt. Ein Beispiel: http://de.youtube.com/watch?v=ueHQ6Gl6u8M#t=1m45s.

Von Killern und Start-Ups

Wer kann diesen Zungenbrecher möglichst schnell sprechen: Wenn KillerStartups.com Startups.com kauft, dann covert KillerStartups künftig Start-Ups auf StartUps.com. Schwachsinn? Nee, Startups.com war mal eine Inkubator-Firma mit Guy Kawasaki an Bord, die den ersten Dotcom-Crash nur als Domainname überlegte, und der ging letzte Woche für geschätzte 500k Dollar an KillerStartups.com, wie TechCrunch berichtete. Ordentliche Summe, aber definitiv eine gute Investition in zukünftige Diversifikation:

KillerStartups, which is backed by $250,000 in angel money from South American domain-name entrepreneur Matias de Tezanos, plans to create a network of startup-related business sites around the new domain.

Nota bene: Killerstartups.com ist... ein Blog!

Web 2.0 Monetarisierung: Nullaussage gefällig?

Seedfinance hat die Ergebnisse einer aktuellen Ernst & Young Studie veröffentlicht, die das Web 2.0 auf den aktuellen Status Quo in punkto Monetarisierungsmöglichkeiten abklopfte. Man muss das Original keineswegs lesen, denn da steht nix drin, was wir nicht schon wusste: Abos funktionieren noch nicht, Social Communities bieten einnahmentechnisch noch keine Alternative zu etablierten Verlagshäusern und Online-Werbung wird in Zukunft weniger gießkannenartig, dafür umso personalisierter erfolgen. Welche Überraschung.

Beraten in der Krise

ConsutlingPulse hat ein Interview mit Business-Legende Seth Godin geführt. Grundtenor:

What do consultants do, actually? Most don't have a 'right answer' in a magic box and then just hand it over. Consultants make change happen. Consultants are hired not just for an outsider's expertise but also to provide a lever for change.

PS: Im Zweifelsfalls hilft wirkt ein Tatoo mitten auf der Stirn wahre Wunder.

Amazon und der Seitenstreifen

Mehr Komfort für Affiliates: WordPress.com User kennen das im eingeloggten Zustand eingeblendete Menü, das oberhalb der Seite klebt und die Benutzung erleichtert. Selbiges hat Amazon nun auch für Affiliates implementiert: besurft man die öffentliche Seite, dann erscheint ein zusätzliches Menü, mit dem man von Artikel-Detailseiten aus beispielsweise mit einem Klick direkt den Affiliate-Code generieren kann. Großes Plus an Usability und längst überfällig!

Berlin vs. iPhone

Die BVG lässt eine iPhone Software verbieten, die Fahrgästen den Fahrplan aller Linien komfortabel auf Apples Handy präsentiert - inklusive Bestimmung des eigenen Standorts via GPS. [via Wellenrauschen] Weil Apple zuviel Kohle hat, dass das Programm als Freeware erhältlich war, spielt dabei keine Rolle:

Dabei, betont BVG-Sprecherin Petra Reetz, wolle man doch nur das Beste für die Fahrgäste. Ein iPhone-Programm sei dabei "durchaus in unserem Interesse". Witt habe man die Streckenplan-Nutzung aber verbieten müssen. Weil: "Das ist unser Patent, und Apple ist eine der reichsten Firmen der Welt."

Facebook baut Vorsprung auf MySpace weiter aus

Im Duell der Social Network Giganten liegt Facebook weiterhin klar vorne, wie TechCrunch diese Woche berichtete. Mitte März hatte FB seinen Rivalen erstmals überholt, der Trend setzt sich fort, die Comscore-Grafik sagt mehr als tausend Worte.

Knol wird multilingual

Googles Monetarisierung-Wikipedia Knol kommt nicht so richtig in die Gänge: der Traffic stagniert, die Zahl der Artikel ist überschaubar und die meisten sind noch dazu unvollständig. Mein Test-Ballon How to moderate blogs war sogar kurzzeitig mal auf der Frontseite, bekam aber insgesamt in über zwei Monaten gerade mal rund 100 Besucher ab. Zumindest bei der SERP-Platzierung bevorzugt Google sich selbst nicht - jedenfalls deutet diese Abfrage wohl eher aufs Gegenteil hin. Nichts desto trotz will man der Konkurrenten wie Squidoo und Helium das Feld nicht kampflos überlassen: still und leise launchte der Suchmaschinenriese in der vergangenen Woche lokalisierte Versionen in deutscher, italienischer und französischer Sprache.

SEO News der Woche

Nase voll, Conversion schwach wie Flasche leer? Dann wird's möglicherweise Zeit für intensives Nachdenken über alternative Einkommensmöglichkeiten - am Online Marketing Blog gibt's eine äußerst inspirative Liste für Blog-Umweg-Rentabilitäten. Wer sich bereits für den Direktvertrieb entschieden hat (i.e. einen Shop betreibt), sollte einen Blick ins SEO-Handbuch werfen: gerade in beginnenden Weihnachts-Absatz-Stress kann man die 6 Tipps zur Kundenbindung gar nicht ernst genug nehmen.

Flasche leer 1: Blogsoptimieren hat meine eBay-Versteigerung gefunden (nee, Scherz)... ja, man wundert sich: 155k Eulen für 400 Besucher im Monat? Da wär's effektiver, direkt auf der Straße Coupons zu verteilen...

Flasche leer 2: Dass PR Sculpting in .de maßlos überschätzt wird, dürfte klar sein. Sistrix bringt's elegant auf den Punkt: Was nicht vorhanden ist, kann auch nicht geshaped werden. :mrgreen:

Halloween-Update: Schluss mit unlustig

Doodles und grafische Scherzchen sind spaßig, das jährliche Vorweihnachts-Index Update dagegen spaltet die Gemüter: rechtzeitig vor dem Weihnachtsgeschäft wirbelt Tante G. einige Keywords durcheinander, deutlich ersichtlich an Sistrix' Analyse. Und einmal mehr bestätigt sich die alte Wahrheit: wer *nur* auf SERPs setzt, kann eines morgens ganz schön arm aufwachen.

Google verliert gerichtlichen Urheberstreit

Auf SEO-United gibt's ein ausführliches und unbedingt lesenswertes Interview mit Künstler und PsykoMaN-Erfinder Thomas Horn. Er gewann vor kürzlich eine Klage gegen den Suchmaschinenriesen, dem er gerichtlich verbieten ließ, seine urheberrechtlich geschützten Bilder zu indexieren. Kein Streit um des Kaisers Bart - Horn entstand durch Plagiate handfester wirtschaftlicher Schaden, das Urteil könnte paradigmatische Auswirkungen auf Big G's Geschäftsmodell haben und wir gewiss eine Flut von Folgeklagen nach sich ziehen. [via Basic Thinking]

Templates für Online-Magazine

Reiffix hat gründlich in den Untiefen des Design-Netzes gefischt und 10 gelungene WordPress-Templates zusammengestellt, die sich hervorragend für magazin-artige Pages eignen. "Polaroid" gefällt mir sehr gut, das hatte ich auch schon auf einigen Seiten im Einsatz - allerdings sind auch einige sehr hübsche brandneue Kandidaten in der Sammlung dabei. Und bekanntlich rankt nichts besser als ein Blog... außer einem Blog mit gut durchdachter (sculpting, sculpting) Magazinstruktur.

Video der Woche

Zombies, schlüpfrige Anspielungen, unerschrockene Helden: das neue Video von Man in the Box hat alles, was man sich zu Halloween Allerheiligen/Allerseelen nur wünschen kann:

YouTube Preview Image

Und das war's auch schon wieder mit den News der Woche - und nicht vergessen: die Gruppe German Weblogs auf BlogCatalog sucht neue Mitglieder. Ich wünsche eine maximal angenehmen Restsonntag, wir lesen uns am Montag.

Input für WochenrückblickHaben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?
Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten?
Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick - für jeden Eintrag gibt's auf Wunsch einen Backlink! Hier geht's zum Einreich-Formular.

Tutorial: Glossar mit Begriffserklärungen für WordPress

Hier werden Sie informiertSeit längerer Zeit gehe ich mit der Idee schwanger (hehe), hier auf datenschmutz einen Glossar für Fachbegriffe anzubieten. Diese Erklärungen sollen Insider nicht im Lesefluss stören, aber Otto Normalsurfer das Verständnis spezialisierter Artikel erleichtern und es mir außerdem ersparen, wiederkehrende Begriffe immer wieder zu erläutern. Bei dem sehr unterschiedlichen Wissens-Niveaus meiner Leser wär so ein Glossar einfach perfekt, dachte ich mir, und machte mich auf die Suche nach einem passenden Plugin. Aber Fehlanzeige! Zwar existieren zwei Erweiterungen, die von sich behaupten, als Glossar-Plugin zu taugen, allerdings erfüllten beide leider nur jeweils einen Teil meiner Anforderungen. Daher habe ich mir aus verschiedenen Plugins eine teil-manuelle Lösung zusammengebastelt, die zwar pro Glossar-Begriff ein paar Mausclicks mehr verlangt, dafür aber maximale Flexibilität und - ganz wichtig - sehr hohe SEO-Tauglichkeit bietet. Wer wissen möchte, wie man einen solchen Glossar einbaut, wirft einen Blick in das folgende Tutorial. Allen anderen Lesern möge die folgende Information genügen: von mir im "Mini-Lexikon" erklärte Fachbegriffe sind ab sofort verlinkt und mit diesem Icon gekennzeichnet: Glossar-Icon . Ein Klick öffnet die jeweiligen Definition in einem neuen Fenster. Derzeit ist die alphabetische Liste noch sehr sporadisch gefüllt, aber das wird sich im Lauf der Zeit ändern. Ab hier wird's relativ technisch, wer die beschriebene Lösung einsetzen möchte, sollte mit WordPress-Template-Files nicht auf Kriegsfuss stehen.

Meine Anforderungen an einen WordPress-Glossar

In erster Linie geht es mir darum, immer wieder auftauchende Fachbegriffe kurz und knackig zu erklären. Dabei soll sofort ersichtlich sein, dass es sich um einen Glossareintrag, und nicht um einen "normalen" Link handelt. Und wenn ich schon den Aufwand treibe, eine solche Liste zu pflegen, dann möchte ich auch gleich den daraus resultierenden Google-Bonus mitnehmen: denn solche statischen Glossar-Pages haben den riesigen Vorteil, nahezu perfekte Landingpages für die Nischen-Keywords des jeweiligen Blogs darzustellen. Daraus ergaben sich für mich folgende Anforderungen:

  1. Die einzelnen Glossar-Begriffe sollen in Postings automatisch mit der Definition verlinkt werden und grafisch gekennzeichnet, um ersichtlich zu machen, dass es sich um einen Glossar-Eintrag handelt.
  2. Für die einzelnen Glossar-Einträge soll automatisch eine Übersichts-Seite erstellt werden, die alphabetisch sortiert ist und über einen A-Z Navigation mit Sprungmarken verfügt.
  3. Die einzelen Definitions-Artikel sollen selbst Postings bzw. statische Seiten sein, um eine sinnvolle Permalink-Struktur zu ermöglichen und um sich gut in den übrigen Seitenaufbau (z.B. Sitemap) einzufügen.

Klingt simpel, aber leider war es mir wie gesagt nicht möglich, eine Out-of-the-Box Lösung zu finden. Zwei Plugins, die sich der Aufgabe "Glossarerstellung" widmen, habe ich gefunden: IMM Glossary erfüllt die ersten beiden Anforderungen mit Bravour, fällt aber bei der Permalinkstruktur durch: die Definitionen bekommen seltsame Adressen voller Argumente und Referrer. Die zweite Lösung heißt WP Snap. Dieses Plugin generiert aus einer einzelnen oder einer definierbaren Menge von Kategorie-Postings ein spezielles Kategorie-Archiv mit alphabetischer Navigationsleiste und Sortierung. Das Plugin erfordert einen Eingriff ins category.php Template, erwies sich aber als relativ unflexibel und ermöglich keinerlei Pagination und automatische Verlinkung. Letztendlich kamen mir zwei verschiedene Vorgehensweisen in den Sinn:

Gut: Glossar mit Kategorie

Kategorie definieren und exkludieren: Man könnte eine dedizierte Kategorie für Glossar-Einträge anlegen und die betreffende Kategorie zugleich aus der Startseite und aus dem Feed ausschließen. Dazu ist keinerlei händische Bastelarbeit nötig, der äußerst empfehlenswerte Advanced Category Exluder erlaubt entsprechendes Finetuning via Optionsmenü. Anschließend legt man ein dediziertes Template für die betreffende Kategorie an. Dazu wird einfach nur die Datei category.php kopiert und unbenannt, und zwar in category-ID.php, wobei ID für die die betreffende ID der Glossar-Kategorie einzutragen ist. (Ersichtlich unter "Manage Categories" beim On-Mouse-Over).

Kategorie-Archiv anpassen: Wenn für eine Category ein so benanntes Template vorhanden ist, dann verwendet WordPress diese Datei standardmäßig (nur) für diese Kategorie. Im Template kann man einen kurzen Intro-Text eintragen und die Glossar-Postings alphabetisch anstatt chronologisch sortieren lassen - das geht relativ einfach mit WordPress Bordmitteln oder man verwendet Mike Smullins Sort Categories by Title. Das "alphabetisierte" Kategoriearchiv kann man natürlich noch beliebig im Design anpassen:

WordPress Glossar mit Kategoriearchiv

Automatisch verlinken: Für die automatische Verlinkung habe ich aLinks installiert. Das Plugin ist eigentlich für die stressfreie Wartung von Affiliate-Links gedacht, leistet aber überall dort gute Dienste, wo regelmäßig wiederkehrende Keywords mit einer festen URL verlinkt werden sollen. (Dafür hält sich die Affiliate-Tauglichkeit in Grenzen, da aLinks kein Link-Cloaking beherrscht, aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden.) In den Einstellungen lässt sich außerdem eine spezielle CSS-Klasse für die Verlinkung definieren und/oder man kann ein bestimmtes Icon an die verlinkten Begriffe anhängen. Hier fehlt allerdings die Automatisierung: man muss jeden Glossar-Begriff, der erstellt wird, einmal händisch in die aLinks Liste eintragen.

Diese Methode hat allerdings zwei Nachteile: einerseits wird kein automatischer A-Z Index generiert (dafür könnte man WP-Snap verwenden, aber das beherrscht wiederum keine Paginierung), andererseits ist die Permalink-Struktur nicht völlig frei wählbar, sondern von der jeweiligen Posting-Struktur abhängig. Und eigentlich möchte ich in meine Glossar-Links im Gegensatz zu Postings lieber kein Datum drinstehen haben - also habe ich mich für einen anderen Ansatz entschieden.

Besser: Glossar mit statischen Seiten

Hauptsächlich wegen der Permalink-Struktur habe ich mich dafür entschieden, statische Seiten zu benutzen. Ich habe also eine statische Seite angelegt, die sich "Glossar" nennt. Jeder Begriff bekommt eine eigene statische Page, die ich jeweils hierarchisch unterhalb der Glossar-Seite anlegen. Auf der Hauptseite lasse ich automatisch einen A-Z Index samt Navigationsleiste erstellen - hier leistet das Plugin AZIndex hervorragende Dienste: es erstellt beliebig viele Indizes aufgrund frei wählbarer Kombinationen aus Kategorien und Tags. Da Pages keiner Kategorie zugeordnet sind, bestimmt man einen Tag, der sonst nicht verwendet wird (z.B. "Glossar"), und ordnet diesen jeder einzelnen Glossar-Subseite zu. Anschließend erstellt man einen neuen Index (unter dem CMS-Menüpunkt "Manage") basierend auf dem gewählten Tag. Dazu läösst man das Feld Included/excluded Categories leer und trägt im darunterliegenden Feld das Stichwort, in meinem Fall "Glossar", ein. Die Index Headings bleiben auf "title" gestellt, Index subheading s und Description auf "none". Bei den Optionen wählt man nun "Include blog pages" und "exclude blog posts", die übrigen Einstellungen sind Geschmackssache. Das sieht bei mir folgendermaßen aus:

AZIndex

Den so erstellen Index fügt man im Editor auf die Glossar-Hauptseite ein, die Syntax dazu lautet: az-index id="ID" (in eckigen Klammern), wobei ID mit der Nummer des betreffenden Index zu ersetzen ist - nähere Details dazu verrät die Dokumentation des Plugins.

Für die automatische Verlinkung sorgt wie bereits oben beschrieben aLinks, das Exludieren der Glossar-Kategorie aus Feed und Startseite entfällt, weil statische Seiten dort ohnehin nicht auftauchen. Dieses Setup erfüllt mit ein wenig Handarbeit alle meine oben beschriebenen Anforderungen (visuelle Kennzeichnung, automatische Verlinkung, alphabetischer Index, SEO-Bonus). Die beschriebene Vorgehensweise soll andere WordPress-Blogger, die vor einem ähnlichen Problem stehen, inspirieren: sicherlich gibt's noch viele andere Mittel und Wege, einen Glossar zu generieren - über Tipps und Anregungen freue ich mich.

Am besten weitergedacht: Idee für ein Plugin

Hervorragend für eine solche Glossarfunktion würden sich die in WordPress eingebaute Tagfunktion eignen. Man müsste das Tag-Management dazu folgendermaßen erweitern: Im Backend sollte es möglich sein, für einzelnen Tags (mittels Checkbox) zu bestimmen, ob es sich um ein Glossar-Stichwort handelt. Diese speziellen Tags bekommen ein Beschreibungsfeld, in das auch HTML-Code eingetragen werden kann. In der normalen Einzel-Tag-Ansicht (Posting-Archiv pro Tag) ändert sich bei den betreffenden Stichworten nur eine Kleinigkeit: zwischen der Tag-Überschrift und der Auflistung der zugehörigen Beiträge wird die Beschreibung angezeigt. Außerdem sollte das Plugin analog zu AZIndex eine alphabetische Liste der Glossar-Tags ausgeben und es ermöglichen, die betreffendne Begriffe im Text automatisch zu verlinken und grafisch zu kennzeichnen. Die automatischen Cross-Linking funktionen bringt Simple Tags ja bereits mit, bei der Einbindung des Icons könnte man sich an Link Indication halten. Meine Talente liegen leider nicht im Bereich der php-Programmierung, aber falls sich ein berufenerer Coder inspiriert fühlt, erkläre ich mich gerne bereit, ein detailliertes Story-Board für ein solches Plugin anzufertigen.

Plugin-Tipp: aSocial Bookmarks

asocialplugin 1218280760 Plugin Tipp: aSocial Bookmarks Plugins wie "Share this" offerieren den Blogbesuchern einen Button, mit dem das betreffende Posting komfortabel bei Social Bookmarking oder Social News Plattform eingetragen bzw. gepusht werden kann. Einen anderen Weg geht aSocial Bookmarks: kommt ein Besucher von Webnews, Digg oder Yigg auf einen Beitrag, dann wird dynamisch der jeweils passende Button eingeblendet. "Normale" Besucher sehen dagegen die gewöhnliche Version der Seite. Absolut geniale Idee und unglaublich unintrusiv: denn mehrere Buttons nehmen sinnlos Platz weg, und bei einer deutschsprachigen Website ist mir der Space fürs Diggen eigentlich zu schade.

Mit aSocial allerdings lassen sich bequem einige Yiggs, Diggs und Webnews-Votes abstauben, ohne dass es ersten Absatz eng wird. Nach Upload und Aktivierung des Plugins wählt man die gewünschten Social News Services aus und die Orientierung (floating left oder right) aus und fügt anschließend drei Codezeilen ins single.php Template ein. Um die Funktionalität zu testen, muss man einen Beitrag bei Yigg, Digg respektive Webnews eintragen und dann vom dortigen Eintrag das Originalposting aufrufen, denn aSocial Bookmarks wertet den jeweiligen Referrer aus. Works like a charm - selber schuld, wer sich diese kleine Perle unter den WordPress-Plugins nicht installiert :mrgreen:

aSocial Bookmarks wurde der dürstenden News-Community zur Verfügung gestellt von Anwälte in Vulkane werfen, hier geht's zum Download.

PS: Zwei kleine Wünsche an den Weihnachtsmann bleiben noch offen: Support für SEOigg und eventuell Shortnews.de wär super.

WordPress 2.6: Revision-Management und Microblogging

wordpressorg WordPress 2.6: Revision Management und Microblogging WordPress 2.6 wurde heute veröffentlicht - da es sich um einen regulären Roadmap-Relase und nicht um eine sicherheitskritische Version handelt, besteht beim Einspielen kein übermäßiger Anlass zur Eile. Wie Frank schreibt, wär's ja nicht das erste Mal, dass einige Tage später ein Bugfix-Release nachgeschoben wird. An sich sollte dieses Upgrade relativ schmerzfrei über die Bühne gehen - Motivation genug fürs Anwerfen des ftp-Clients sollten die zwei neuen Hauptfeatures jedenfalls allemal sein.

Da wäre zum einen das brandneue Versions-Management: WordPress speichert verschiedene Snapshots von jedem Draft ab, sodass man gegebenenfalls auf eine ältere Version zurückspringen kann: kein unbedingt notwendiges Killerfeature, aber definitiv ein nettes Zusatztool gegen allfälligen Contentverlust. Sehr praktisch ist die überarbeitete Bookmarklet-Funktion: wie von TumblR und Soup.io gewohnt öffnet der Browserbutton ein Pop-Up, das mit wenigen Clicks kurze Verweise anderer Pages als Postings anlegt: damit lässt sich ohne weiteres mit ein wenig Template-Verbiegerei ein kleines "Live-Blog" anlegen, das man zum Beispiel in eine eigene Kategorie auslagern könnte.

Außerdem wurde die Template-Verwaltung behübscht, und der Image-Reloader hat eine Caption-Funktion (=Bilduntertitel) bekommen, das händische Einfügen entfällt also. Weiters haben Matt und sein Team die "Gears"-Technologie implementiert: dabei werden Bilder und Scripts lokal auf dem Rechner des Autors gespeichert, was die Arbeit im Backend gravierend beschleunigt - äußerst praktisch, wenn beispielsweise nur eine langsame GPRS-Verbindung zur Verfügung steht. Im Video erläutern die WordPress machen die neuen Bells and Whistles und sämtliche kleineren Updates (Drag and Drop in der Bildgallerie etc.) ausführlich:

Ich lass mir mit dem Update auf datenschmutz noch ein paar Tage Zeit und werd erstmal auf ein paar Minor Pages Herrn McCoy Tyner testen, denn diesen Codenamen hat WordPress 2.6 erhalten. Gratulation ans WordPress Team: in punkto Ergonomie und Editing-Komfort ist die aktuelle Version ein weiterer großer Schritt in Richtung State-of-the-Art CMS.

WordPress 2.6: Download auf Wordpress.org

Surfino: Die Homepage aus dem Baukasten

surfinologo Surfino: Die Homepage aus dem BaukastenAuf die eigene Webpräsenz verzichten selbst kleine Firmen schon lange nicht mehr - und auch immer mehr Vereine, Clubs und sonstige Interessensgemeinschaften möchten ihr eigenes Grundstück im Web. Am Hosting scheitert es in der Regel nicht, sogar Gratis-Angebote für den eigenen Webspace sind en masse vorhanden. Wer allerdings von Werbung verschont bleiben will, über keinerlei Programmierkenntnisse verfügt und dennoch günstig eine grafisch angepasste eigene Seite möchte, für den könnte der Surfino Homepagebaukasten das richtige Produkt sein.
Diesen Beitrag weiterlesen »

WordPress: Plugins für bessere Suchfunktion

wplogo WordPress: Plugins für bessere SuchfunktionVorgenommen hab ich's mit schon länger, letztens bin ich endlich mal dazu gekommen, meine Sidebar ein wenig abzuschlanken. Ganz oben auf der Prioritätenliste: eine bessere Suchfunktion. Viele bunte Icons mussten der sommerlichen Hitze weichen, ganz oben im Fokus der rechts-seitigen Aufmerksamkeit steht ab sofort die Searchbox, die dank des LiveSearch-Plugin und Kommentar-Index auch Usability-technisch aufgepimpt wurde.

Wer in Zeiten präventiven Generalverdachts ganz auf Javascript verzichtet, für die/den ändert die LiveSearch gar nichts - alle anderen ge-ajaxten Surfer bekommen direkt während des Eintippens ihres Suchbegriffs einen floating-Layer mit der Ergebnisliste angezeigt. Gibt's mehr als zehn Treffer, führt der Link "Alle Resultate" ebenso wie der Klick auf den Search-Button zur herkömmlichen Such-Ergebnisseite.

Möglich macht's ein Plugin namens Live Search Popup - nach der Installation muss man lediglich entweder ein Codesnippet für die gesamte Suchbox oder wahlweise nur für die Anzeige des Layers an passender Stelle im searchform.php-Template einfügen. Standardmäßig kommt der Popup-Layer in blau-weiß daher (aber keine Sorge, ohne bayrisches Karo!) Backend-Settings gibt's keine - wer Anpassungen an das eigene Farbschema vornehmen will, muss einen Blick in die CSS-Datei des Plugins werfen und gegebenenfalls die Header- und Pfeilgrafiken sowie die pixelgenaue Position anpassen. Ächtüng, Template-Bastler: damit das ganze reibungslos funktioniert, muss die id der Such-Inputbox "s" sein.

Besser mehr suchen

Die hauseigene Suchfunktion von WordPress beschränkt sich auf Postings und umfasst nicht mal statische Seiten - Einstellmöglichkeiten gibt's so gut wie keine. Wer die Suchfunktion einfach nur auf Kommentare und statische Seiten erweitern möchte, greife zu Search Everything - oder zum ungleich mächtigeren Search Unleashed, das einen eigenen Suchindex aufbaut und damit auch für performante Searches sorgt. Außerdem können User dadurch die gewohnten Wildcards verwenden - und die Trefferwahrscheinlichkeit steigt ganz immens an. Einzelne Beiträge, Seiten und Kategorien lassen sich übers Backend komfortabel ausschließen, Syntax-Highlighting der Suchbegriffe im Lauftext ist ebenfalls optional möglich.

Die beiden Plugins vertragen sich ganz hervorragend; ab sofort sind sämtliche datenschmutz-Beiträge, Seite und Kommentare im Volltext und mit Wildcards durchsuchbar und es gibt keinen Grund, die irgendwie immer ein wenig cheesy wirkende seitenweite Google-Suche zu verwenden.

Identicons: datenschmutz Avatare für alle!

Für die Anzeige von User-Avataren neben Kommentar-Postings existieren eine Reihe von Plugins mit diversen Vor- und Nachteilen. Mit dem neuen Identicons-System, das seit drei Tagen hier auf datenschmutz zum Einsatz kommt, erhält erstmals *jede/r UserIn* ein eindeutiges Bildchen. All Hail Identicon!

Bislang kam hier am Blog das Favatar-Plugin zum Einsatz: wenn ein User zu seinem Kommentar eine URL hinterlässt, dann checkt das Programm, ob unter der betreffenden Adresse ein sogenanntes Favicon hinterlegt ist - das sind die kleinen Grafiken, die von aktuellen Browser rechts neben der Seitenadresse angezeigt werden. Falls ja, wird dieses Icon als Avatar verwendet, ansonsten gibt's keine grafische Repräsentanz.

Eine Alternative wäre WP-Gravatar: bei Gravatar.com kann sich jeder anmelden, ein Userpic hochladen und an die eigene E-Mail Adresse knüpfen. Seitenbetreiber können die Gravatars einbinden und so Usern ermöglichen, über verschiedene Blogs hinweg denselben Avatar anzuzeigen. In der Vergangenheit hatte der Service allerdings immer wieder mal Performanceprobleme, welche die Ladezeit gravierend verlängerten - dies ist mittlerweile behoben, allerdings funktioniert die Anzeige natürlich nur dann, wenn der betreffende Kommentator auch bei Gravatar.com registriert ist - ansonsten wird ein frei wählbares Platzhalterbildchen angezeigt.

Enter WP-Idencticon! Das Plugin zeigt wahlweise das Favicon bzw. das Gravatar-Bild an, so vorhanden - und falls nicht, wird für jede/n UserIn ein eindeutiger Avatar erstellt, und zwar anhand eines Algorithmus, der aus verschiedenen Formen und Farben abstrakte Userbilder erstellt:

So what is an Identicon? It's a randomly generated assortment of shapes that is specific to a commenter's email (or if you prefer IP address). Identicons allow visual representations of commenters without requiring any external sites or user interactions. With 40 possible shapes (about 70 with inversions) in 3 possible positions, around 8000 distinguishable colors and four different rotations for each part, there should be several billion possible shape combinations which, even with the increasing chance of overlap with each additional user, should be quite enough for almost any blog.

Das ganz kann in schwarzweiß etwa so aussehen:

identicon shapes Identicons: datenschmutz Avatare für alle!

Die Installation ist denkbar einfach - Plugin-Folder hochladen und den darin enthaltenen Subfolder identicon Schreibrechte am Server geben (unter Linux via chmod). Konfigurieren lassen sich alle Einstellungen unter "Settings/Einstellungen -> Identicon". Hier wählt man die gewünschte Bildgröße und wahlweise eine fixe Farbe bzw. ein Farbspektrum für Vorder- und Hintergrundfarbe. Außerdem lässt sich hier bestimmen, ob die Bilder automatisch eingefügt werden sollen, oder man den Code lieber händisch ins Template integrieren möchte. (Praktisch, falls man zusätzliche CSS-Formatierungen, z.B. ein float-Attribut oder eine border einbauen will.)

Stellt man Farben bzw. Anzahl der Formen oder die Größe um, muss anschließend der Cache gelöscht werden - die Bilder legt Identicon im erwähnten Subfolder ab. Großartige Idee, denn so bekommt jeder Kommentator a Büdl, (wie man in Wien sagt) - und dank der flexiblen Farb- und Größenanpassung sollten sich die Identicons problemlos in jedes Template-Design integrieren lassen.

Blogistan Panoptikum KW17 2008

Max hat ein großartiges Beispiel für gelungenes WoW Recruiting gefunden, Austrianstartups.com stellt das Real-Life Territorialgame Urban Takeover vor und bei FranzToo hab ich ein interessantes Interview mit Cory Doctorow zum Thema "Recht auf Kopie" gefunden: Informationsüberfluss deluxe! Und nicht vergessen: unsere Twitterblogger Parade ist in full effect, wie der Hip Hopper sagt!

Thread Comment Update

Es wäre gelogen, wenn ich behaupten täte, dass ich WP Thread Comment ganz okay finde; es handelt sich nämlich um mein absolutes Lieblingsplugin: gerade bei häufig kommentierten Beiträgen ist die Direktantwort-Funktion extrem hilfreich. Der Plugin-Autor entwickelt seine Software rasant weiter, seit der letzten Version beherrscht WP-TC auch Ajax-Inserts: einfach die betreffende Checkbox auf der Optionsseite aktivieren, und schon werden die Kommentare ohne Reload gepostet - ganz ohne Template-Pfriemelei. Once again: saubere Arbeit! Wer mit der Übersetzung nicht ganz 100%ig zufrieden ist (ich wollte z.B. "direkt antworten" statt "Antwort" unter den Kommentaren stehen haben) braucht dazu einen mo/po-Editor, die deutschen Sprachfiles liegen ohnehin bei. Nähere Infos zur Lokalisierung gibt's bei WordPress.org.

Wider den SUV?

Fast jeder weiß, dass Porsches nix im Geländer verloren haben, selbst wenn sie Cayenne heißen. Poserkarre bleibt eben Poserkarre... trotzdem recht impressiv, wie im folgenden Video ein alter Landrover demonstriert, dass im Gelände eben nix über Geländereifen geht:

YouTube Preview Image

Gefunden hab ich das Video bei Helge, der über die aktuelle Kampagne der Grünen von Greenpeace bloggt; denn die Umweltschutzorganisation rufen im Rahmen ihres Creative Award 2008 zur Einreichung von Werbespots gegen Geländewägen auf. Weil die Sache mit Urban Jungle ist eigentlich nur metaphorisch gemeint, außerdem verstellen die Monsterkisten zuviel kostbaren Parkspace und fahren über schwächere Verkehrsteilnehmer einfach drüber. Hm... auch eine Argumentation. Man könnte ja auch generell Motorräder verbieten und nur mehr Mofas zulassen. Oder gleich nur Fahrräder - wer muss in der Stadt schon schneller fahren als 25km/h? Dabei dachte ich immer, die motorbezogene KFZ-Steuer und diverse Zusatzregelungen (Kat-Pflicht etc.) seien dafür da, die Mehrbelastung finanziell zu kompensieren....

Unvorstellbar reich werden mit Youtube

Oder doch vorstellbar unreich? Wer sich beim Partnerprogramm anmeldet und akzeptiert wird, darf fürderhin eigene Videos als "commercial" kennzeichnen. Youtube schaltet Werbung in diesen Filmchen und zahlt Revenue Shares an den Uploader. Der Enthusiasmus hält sich allerdings Grenzen, selbst die Top-Youtuber berichten von sehr geringen Einkünften, wie Jeremy in seinem lesenswerten Beitrag schreibt.

Die Optimismus-Steuer

Bei ma.tt bin ich auf eine sehr nette Anekdote zum Thema Optimism Tax gestoßen. Die Kurzfassung: manchmal zahlt man drauf, wenn man Leuten vertraut - aber diese Kosten sind geringer als der Aufwand, ständig jedem und allem zu misstrauen. Unbedingt lesen, wahrer wird's nicht; also ein guter Abschluss für diesen Wochenrückblick, der ausnahmsweise nicht heute geschrieben wurde, sondern bereits am Donnerstag - ich bin nämlich gerade dank fatfoogoo.com auf der Role Play Convention in Münster - mein Bericht über diverse Encounters mit Elfinnen und Orks folgt nächste Woche; ich wünsch einen angenehmen Restsonntag!

 1 2 3 nächste