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Artikel-Schlagworte: „Tiere“

Illu: Vier Pfoten

Gewinnspiel: 3x Works for Vier Pfoten (Bildband)

Vier PfotenDiesmal gibt's ein besonderes Goodie für Tierfreunde: Der rumänische Fotojournalist Mihai Vasile hat acht VIER PFOTEN Projekte der letzten Jahre dokumentiert und seine Arbeit in einem 160-seitigen Foto-Essay mit dem Titel "Works for Vier Pfoten" dokumentiert. Im Zentrum des fotografischen Narrativs steht dabei das Glück der Tiere: europäische Löwen werden in Südafrika ausgesiedelt, die letzten Tanzbären der EU beginnen ein neues, artgerechtes Leben, Streunertiere in Osteuropa werden vor dem Tod gerettet.

Tom von VIER PFOTEN Österreich hat mir die drei Bildbände zur Verfügung gestellt. Natürlich ist das Buch auch ein tolles Weihnachtsgeschenk für Tierliebhaber: direkt beziehen kann man den Hardcover Band unter der Telefonnummer 01-89502020 bzw. via E-Mail unter office [at] vier-pfoten.at. Das Gewinnspiel beginnt mit der Veröffentlichung dieses Postings und endet am 31. Dezember 2008. Wer mitspielen möchte, hinterlässt wie üblich einfach einen Kommentar zu diesem Beitrag (keine Registrierung erforderlich!). Es gelten die Standard Teilnahmebedingungen für datenschmutz-Gewinnspiele: wer selbst auf seinem Blog, auf Twitter, Soup etc. dieses Gewinnspiel ankündigt und/oder der datenschmutz-Fanpage auf Facebook beitritt, bekommt jeweils ein Extra-Los (bitte unbedingt im Kommentar vermerken!).

Über "Works for Vier Pfoten"

Seit über acht Jahren begleitet Mihai Vasile die Tierschutzorganisation. Alle Fotos zu diesem Beitrag stammen aus dem Buch - mehr Informationen zu Inhalt und Bestellmöglichkeiten gibt's auf der Homepage der Pfoten. Hier gibt's einen kleinen Vorgeschmack auf die fantastischen Bilder:

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Mihai Vasile begann um die Jahrtausendwende die Projekte von VIER PFOTEN zu begleiten. Aus seinem ersten Auftrag bei den rumänischen Streunerprojekten wurde der Anfang eines Lebenswerks. Nun präsentiert er die Essenz seiner Arbeit in dem Bildband "Works for Vier Pfoten", die auch die Mühen und Erfolge – und die Handschrift von VIER PFOTEN zum 20. Geburtstag auf den Punkt bringt.

Die österreichische Regierung tat sich diese Woche mit der staatlichen Regulierung des Spendenwesens wieder mal besonders hervor: "Mildtätigkeit" und "soziale Solidarität" seine gefordert, so der Staatssekretär aus dem Finanzministerium gestern in den Spätnachrichten. Und deswegen können ab sofort Spenden an Tier- und Umweltschutzorganisationen nicht mehr von der Steuer abgesetzt werden - ziemlich egal für private Spender, aber ein riesiges Thema für Firmen, die ihr Sozialbudget selbstverständlich möglichst steuerschonend planen. Deutlicher als mit diesem Beschluss könnte die Regierung ihr eigenes Gefasel von Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Umwelt eigentlich nicht mit Füßen treten. Außerdem bezweifle ich stark, dass eine Einschränkung des Spendenwesens in inflationären Zeiten besonders produktiv ist.

Wie die meisten Österreicher finde ich es bedauerlich, dass ein paar radikale Grenzgänger das Image von Tierschutzorganisationen in die Nähe krimineller Vereinigungen gerückt haben. Mehr als 99% aller Tierschützer bewegen sich völlig innerhalb der Grenzen der Legalität - und ich kann es im Übrigen nicht ausstehen, wenn unterschiedliche Hilfsprojekte gegeneinander ausgespielt werden. Ich bin definitiv kein Vegetarier, aber Tiere sind verdammt nochmal weder industrielle Ware noch Belustigungsobjekt. Sie können sich halt überhaupt nicht wehren. Selbstverständlich hat man als "Konsument" die Wahl, und wer jenen Tieren helfen möchte, die eben absolut keine Wahl haben, sollte VIER PFOTEN mit einer Bestellung dieses Bildbandes unterstützen. (Ich finde, es handelt sich um ein sehr "lady-taugliches" Last-Minute Geschenke. Viele der Fotos sind ja auch wirklich zuckersüß!)

Blogistan Panoptikum KW28 2008

archie 150x150 Blogistan Panoptikum KW28 2008Im Social Web ist der Kunde König, soviel steht fest. Ob das auch die 10 coolsten Schweizer Blogs wissen, die kürzlich von Anthrazit gekürt wurden? [via Blogging Tom] Roman ist übrigens nicht mit dabei - er stieg vor einiger Zeit von WP auf ein Wiki um - größer Nachteil: es gibt keinen RSS-Feed! So, und damit wäre der Einstieg in den Wochenrückblick ganz ohne Erwähnung des neuen iPhones über die Bühne gegangen - fast. Die neue Twitterific-Version soll nämlich ziemlich rocken - und in den letzten Tagen machte der Wal weniger Troubles als Werbeagenturen in Neuwahlzeiten.

Immer wieder neue E-Mail Scams

Guten Tag,
leider konnten wir ihren Paket gesendet am 01. Juli nicht zustellen, da die Adresse des Empfangers nicht existiert. Drucken Sie bitte den Lieferschein im Anhang dieser Mail aus, und holen Sie ihr Paket bei uns ab. Mit freundlichen Grussen,
Ihre UPS

Nur blöd, dass die angehängte ZIP-Datei Malware enthält... immerhin gibt sich der Absender mit der E-Mailadresse whuepl@boutevillain.com klar und deutlich zu erkennen...

SEO-Wochenrundblick

Adbutler bietet eine neues Werbeformat: via Javascript werden sm-unlesbare Fake-Artikel generiert, die Abrechnung erfolgt nach Leads respektive Clicks. Darauf hat die Welt gewartet! Ferrari wird mit den Bestellungen der vielen deutschen Blogger gar nicht nachkommen... Bei Sistrix läuft indessen die Diskussion übers neue Yigg munter weiter - ich kann egghats Kommentar nur zustimmen: Social News kommen in .de nicht so richtig in die Gänge.

Über eine nachhaltigere Änderung in Google Policy berichtet der Bloggonaut: zukünftig sollen User ihre personalisierten Suchergebnisse verändern und editieren dürfen:

This feature allows you [to] influence your search experience by adding, moving, and removing search results. When you search for the same keywords again while you are logged in to your Google account, you’ll continue to see those changes.

Nicht weiter spannend, solange die Änderungen nur das eigene Konto betreffen: aber zur Datenzusammenführung ist es nur ein winziger Schritt, und längere Sicht könnte sich Google so seine händischen SERPs-Putzkolonnen sparen. Rosinski schreibt über die aktuelle SUMAXX-Auswertung: dass Mister Wong bei den deutschsprachigen Social Bookmarking Portalen ganz vorne liegt, überrascht erstens nicht und beweist zweitens einmal mehr den alten Spruch: "SEOs sind die aktivsten User."

Die großartigsten Lacher der Woche hat mir Whiteside verschafft, vielen Dank dafür: ich hab vorher noch nie in der "Webseiten und -projekte" Kategorie von eBay gestöbert; das da so auf Käufer wartet, geht wirklich auf keine Moorhuhnhaut: köstlich, aber sehr zeitfressend, wenn man sich erstmal in den Patenschriften- und Adressdatenbankhandel eingelesen hat. Zitat aus einer Produktbeschreibung:

Ersteigern Sie ein sehr neues und zukunftsorientiertes Webprojekt im typischen Web2.0-Outfit und vielen Ajax-Elementen. [...] Mit xy.de werden Sie Einnahmen generieren, in dem Sie Werbeplätze verkaufen und/oder Einnahmen z.B. Google Adsense oder eBay RelevanceAds erwirtschaften. Alles themenorientierte Werbung! Das Projekt ist noch nicht allzu lange online, hat aber bereits jetzt einen Pagerank und es steckt noch sehr viel mehr Potential hier drin. [...] Das Projekt wurde bereits bei den gängigen Suchmaschinen von Hand angemeldet. Auch ein Eintrag in diverse Social Bookmarking Services wie z.B. minota.de und Mister Wong ist bereits getan. Aber je mehr desto besser.

Mit 100 Eulen ist man dabei, und das beste: "Verpackung Verstand entfallen"! Sehr sehr geil finde ich auch folgendes Businessmodell: man kauft einen Online-Shop samt 19 eBooks mit Wiederverkaufsrecht - in den eBooks geht's darum, wie man eBooks schreibt und Online-Shops samt eBooks mit Wiederverkaufsrechten verkauft, in denen eBooks verkauft werden, die erklären... sozusagen ein perpetuum immobile.

Kaltes, klares Wasser?

Das folgende Video kommt von Unruly und ich poste es nicht aus monetären Motiven (die Kampagne richtet sich nur an Großbritannier, und mit denen kann ich hier auf ds leider wirklich nicht aufwarten, aber der Clip ist einfach saucool: zur Promotion der neuen Reality-Serie "The Ax Men" über nordwestamerikanische Holzfäller vergleicht der Spot Fax Men (also Büroarbeiter) mit den Axtmännern: sehr gut gemacht!

Ich wünsche allen LeserInnen sauberes Wasser (von dem in Wien momentan ausreichend vom Himmel fällt) und einen schönen Restsonntag. Und natürlich Special Thanx an Phreak 2.0 und Archie fürs Titelbild!

Physik-Nachhilfe: Fick beschreibt die Diffusion

Adolf Fick...hat auf den ersten Blick nur bedingt mit dem Austausch zwischenmenschlicher Körperflüssigkeiten zu tun, handelt es sich doch um eine Gleichung aus der guten alten Physik, die Teilchenstromdichte, im Volksmund auch als "Fluss" bezeichnet in Beziehung setzt zum Konzentrationsgradienten und der Diffusionsrichtung. Wenn man also irgendwo was reinspritzt und/oder fließen lässt, dann bestimmt dabei die Konzentration vereinfacht gesagt, wie viel hinten wieder austritt. Adolf Fick hat das im ersten Fick'schen Gesetz unglaublich elegant zusammengefasst:

Nach dem Ersten Fick'schen Gesetz ist die Teilchenstromdichte (Fluss) proportional zum Konzentrationsgradienten entgegen der Diffusionsrichtung. Die Proportionalitätskonstante ist der Diffusionskoeffizient.

Und wo's ein erstes Gesetz gibt, da folgt natürlich so sicher wie das Amen im Gebet auch ein zweites - welcher Jurist kann schon von sich behaupten, dass er zwei Gesetze aufgestellt hat, die bis heute gelten? Das zweite Fick'sche Gesetz macht allerdings alles wesentlich komplizierter, denn es beschränkt sich nicht nur die Eindimensionalität ("Alles, was für dich zählt, ist Sex!"), sondern beschreibt einen länger währenden Vorgang:

Die Diffusionsgleichung stellt eine Beziehung zwischen zeitlichen und örtlichen Konzentrationsunterschieden dar und eignet sich somit zur Darstellung instationärer Diffusion, im Gegensatz zum 1. Fick'schen Gesetz, das einen zeitlich konstanten Diffusionsfluss beschreibt. Es existieren für diese Differentialgleichung zahlreiche analytische und numerische Lösungsansätze, die jedoch stark von den Anfangs- und Randbedingungen abhängen.

Diese zeitlichen und örtlichen Konzentrationsunterschiede kennt man ja: mal hat einer keine Lust, dann ist die andere wieder für ein Wochenende Weg. Wie Adolf Fick richtig erkannt hat, ergibt sich die jeweilige Lösung der Gleichung meist nur im konkreten Fall, häufig jedoch auch gar nicht. Wichtig zum Verständnis Fick'scher Diffusionsprobleme, dass der Physiker drei Arten von Diffusion unterscheidet, die nicht notwendigerweise in dieser Reihenfolge auftreten, meist jedoch schon: Tracerdiffusion ("Aufriss"), Klassische Fick'sche Diffusion (meist relativ kurz) und, manchmal nach wenigen Minuten, fallweise auch erst nach mehreren Jahren, die Gegendiffusion. Wer tiefer in die die Geheimnisse von Adolf Ficks Theoriegebäude eindringen möchte und das Bedürfnis hat, bis zum intellektuellen Orgasmus Integrale zu penetrieren, dem sei dieser Wikipedia-Artikel ans Herz gelegt: Diffusion.

Überhaupt nichts zu tun mit Diffusion (oder zumindest nur sehr indirekt) hat dagegen das sogenannten Fick Prinzips, mit dessen Hilfe Ärzte den Blutfluss durch bestimmte Organe bestimmen:

Das Fick-Prinzip erlaubt unter Steady-state-Bedingungen bei bekannter Eingangs- und Ausflußkonzentration die Berechnung des Blutflusses im untersuchten Organ.

Blogistan Panoptikum KW16 2008

Eine Woche voller Abwechslung: vom Zahnarztbesuch bis zur Technoparty war für mich das volle Spektrum dabei. Welches Ende ich angenehmer fand, überlasse ich gerne der Fantasie der geschätzten Leserschaft - schließlich liegt bekanntlich *alles* ganz allein im Auge der Betrachterin.

Slickes Interface für die Google Bildersuche

i know what i did last weekend - i made googles image searching cool.

Schrieb Franz auf meine Facebook Superwall; und ich kann ihm nur beipflichten. Auf www.creativspace.at lässt sich das neue Interface begutachten: anstatt simpler Thumbnail-Wüsten scrollt man via Flash elegant durch das größte Fotoalbum des Planeten.

Digitalks Panorama

Stefan polarisiert nicht, er panoramisiert: das Ergebnis seiner Arbeit bei der jüngsten Digitalks-Session ist nun online - und ganz hervorragend gelungen. Macht wirklich Spaß, mit der Maustaste durch solche 360er-Fotos zu "reisen". Das längerfristige Fortbestehen der Veranstaltungsreihe ist übrigens keineswegs gesichert, am sechsten Mai geht's allerdings garantiert weiter - und zwar mit dem Thema Crowdsourcing.

Here comes the SEO Rapper

MCs mit umgehängter Riesenuhr? Schnee von vorgestern. Hip Hopper mit Maske? So old school! Hier kommt der SEO Rapper, und zwar ganz ohne Motherfuckers und Pussy Chasing [via Fabian]

YouTube Preview Image

Facebook experimen-Google-tiert

Facebook nutzt ohne ex- oder implizite Einwilligung die Namen der Mitglieder, um Werbung zu machen - Klaus Eck findet die Causa ebenfalls wenig amüsant - Stein des Anstoßes:

Aber mir stellt sich tatsächlich die Frage, ob ich nicht gegen Facebook aus Prinzip rechtlich vorgehen sollte. Schließlich können Unternehmen nicht einfach so ohne Gegenleistung mit meinem Namen werben.

Ich hab in der Sache eine zwiegespaltene Meinung - einerseits ärgern mich die ungefragten Google-Schaltungen, weil ich Besucher, die auf Google nach mir suchen, lieber auf meinem Blog begrüßen würde als auf meinem Facebook Profil. Andererseits ist die zusätzliche Exposure vielleicht gar nicht sooo übel - außerdem ist mein Facebook-Profil ja in der Tat mittlerweile so etwas wie ein zentraler Hub für meine Web 2.0 Aktivitäten. FB scheint momentan ohnehin fest am Experimentieren zu sein: wie Max letztens bemerkte, tauchte kurzfristig bei der Google-Suche nach ritchie pettauer nicht datenschmutz, sondern mein FB-Profil an erster Stelle auf. Bislang verwendet das Network eigentlich nofollow-Kennzeichnungen, bin gespannt, ob in Zukunft Facebook bei Personensuchen ebenso SERP-präsent sein wird wie derzeit die Wikipedia bei allen möglichen Keywords.

Wurstalon mit Zoo Brasil

Stockholm war am vergangenen Freitag zu Gast in der Wiener Großraumdisco Pasha - der größte Wurstsalon ever entwickelte sich zu einer ausgewachsenen Fete; abgesehen davon, dass das Bier viel zu früh aus war, rockte die Fete ganz ordentlich: vom Bühnen Wrestling-Match zwischen Gorilla und Hühnchen bis hin zu Unisex Toiletten ab 2:00 Uhr und knackigen Beats gab's so ziemlich alles, was eine gute Party ausmacht; und knapp vor den Boxen, wo Max und ich uns bevorzugt aufhielten, passte auch der Sound... thx an Stefan für die Gästelistenplätze, war ein feiner Abend - mit den Lichtverhältnissen beim Wrestlingmatch war meine Cam aber leider überfordert...

Wurstsalon

In diesem Sinne wünsch ich vergnügliche Restsonntagsstunden - wir lesen uns morgen.

Blogistan Panoptikum KW15 2008

Helge war in der vergangenen Woche in verbale Auseinandersetzungen mit einem Angestellten des Bildungsministers verstrickt und ich wurde binnen einer Woche auf Facebook Fan von Heinz von Foerster und Louis Defunes!

Also keine Rede von einer ruhigen Kugel und oder gar Woche - stattdessen gibt's schon wieder ein paar Bushaltestellen mehr im globalen Dorf.

Bundesheer, Profil und rechte Gestik

Lukas Leitner, Gesellschafter der Cayenne Werbeagentur und Milizoffizier, hat auf medianet einen Beitrag über jenen Profil-Artikel, der dem österreichischen Bundesheer vorwirft, bei der Ausmusterungszeremonie an der Militärakademie Nazi-Gestik zu perpetuieren. Meine Freude über alle uniformierten Bewaffneten hält sich in extrem engen Grenzen. Dem Bundesheer offizielle Liebäugelei mit Rechtsaußen vorzuwerfen, halte ich aber für genauso falsch und fahrlässig wie der Autor des Artikels:

Die wertvolle und unverzichtbare Einrichtung Bundesheer - die trotz ihrer zahlreichen humanitären Einsätze im In- und Ausland ohnehin nach wie vor mit aus Altlasten resultierenden Vorurteilen zu kämpfen hat - wider besseren Wissens ins unrecht "rechte" Licht zu rücken, ist mehr als ärgerlich. Es ist eine Fahrlässigkeit gegenüber einer der wichtigsten demokratischen Einrichtungen im Land. Wo humanitäre Krisen toben, sind unsere Soldaten Botschafter der Hoffnung und riskieren tagtäglich ihr Leben.

Klingt ein wenig glorifizierend, ist im Kern aber völlig richtig... man kann ausreichend Kritik am Bundesheer über, aber um einen Nazi-Spielplatz handelt sich's dabei ganz gewiss nicht.

trigami und nofollow

In letzter Zeit ist's mir zweimal passiert, dass trigami einen meiner Reviews beanstandet hat - nicht etwa, weil der Text zu kurz gewesen wäre, sondern weil sich Links ohne nofollow eingeschlichen hatten. Einmal lags an der Autolink-Funktion von Simple Tagging (wobei es sich allerdings um interne Links handelte, aber auch die müssten laut trigami-AGBs ge-nofollow'ed werden), beim zweiten Mal an schlichtem menschlichem Versagen meinerseits. Der Fehler war in beiden Fällen flott behoben - allerdings bin ich sehr neugierig, wie sich die Paid-Review Szene in den nächsten Monaten weiterentwickelt. Eine neue US-Plattform, über die ich demnächst berichtet werden, verbietet den Einsatz von nofollow explizit, am Markt werden sich mittelfristig jene Anbieter durchsetzen, die Kunden nicht nur Buzz, sondern auch Backlinks verschaffen. Die Crux dabei ist wie immer Tante G - falls Google die diesbezügliche Policy jemals offiziell ändert, wird trigami sicherlich schnell nachziehen - ich halte die bezahlten Reviews nach wie vor für die beste und effizienteste Form der Blogwerbung - und zwar für alle Beteiligten. Dass nach trigami, wie manche Windeier lautstark prophezeiten, aufgrund der nofollow-Policy ganz schnell kein Hahn mehr krähen würde, hat sich natürlich nicht bewahrheitet; aber gegessen und ein für allemal geklärt ist der Einsatz des nofollow-Attributs noch lange nicht. Mir persönlich wär's am liebsten, wenn man als Blogger selbst entscheidet, ob der Link zum Auftraggeber SEO-technisch entwertet werden soll oder nicht.

So, das war's auch schon wieder mit dem Wochenrückblick... der fällt etwas kürzer aus sonst: die Landschaft in Lienz ist einfach zuuuu leiwand, als dass ich am Sonntagnachmittag vor dem Rechner sitzen bleiben könnte!

2008 – Das Jahr des Frosches

Sie leben amphibisch, fühlen sich also im Wasser so zuhause wie am Land. Viele von ihnen sind grün, aber manche bevorzugen durchwegs auch schrillere Farben. Den ganz und gar nicht "gemeinen" Laubfrosch kennt hierzulande wohl jede/r, aber zuhause sind die Tiere des Jahres auf der ganzen Welt.

Initiiert wurde das Jahr des Frosches von der amphibian ark, einer Organisation, die sich dem Artenschutz verschrieben hat:

Das Hauptziel der Kampagne wird sein, das Bewusstsein und das Verständnis der Öffentlichkeit für die Amphibienaussterbekrise, die die größte Herausforderung im Artenschutz in der Geschichte der Menschheit repräsentiert, zu wecken. [...] Alle diese Aktivitäten werden die Nachhaltigkeit der Überlebenspopulationen von Amphibien sichern durch Bildung eines Geldfonds für die Naturschutzarbeit für die Zeit nach 2008.

Der Gedanke des Artenschutzes geht natürlich davon aus, dass jede Art für immer Überleben muss; auch wenn die Evolution einen deutlich anderen Plan zu haben scheint, so kann aber ein wenig Freundlichkeit gegenüber den Fröschen keineswegs schaden, sind sie doch immerhin meiner Ansicht nach so etwas wie die Hunde unter den Wildtieren - im Hinblick auf ihr komödiantisches Talent.

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Im Naturschutzgebiet Lobau, wo ich im Sommer häufig schwimmen gehe, leben unglaublich viele Frösche, und wenn man lange genug ruhig daliegt, dann traut sich sogar ab und an mal einer, auf den Oberschenkel zu hüpfen und dort ein Weilchen sitzen zu bleiben - natürlich mit großen Augen und scheinbar ausgesprochen neugierig. Sie merken vermutlich: ich mag Frösche sehr gern. Damit bin ich allerdings nicht allein, in Osttiroler etwa helfen jedes Jahr Freiwillige beim Anlegen von Froschtunnels bzw. werden die Tiere über die Bundesstraße getragen - denn mit der Verkehrserziehung hapert's bei den Fröschlein ganz gewaltig.

In diesem Sinne also herzliche Gratulation; und ich freu mich schon wieder auf zahlreiche Begegnungen mit dem Tier des Jahres; hoffentlich werden die Lobau-Frösche nicht allzu arrogant ob des ehrenvollen Titels.

Blogistan Panoptikum Woche 50 2k7

Die Zeit vergeht nahezu so schnell, wie Einstein berechnet hat - und bedenkt man, dass man aus erster Hand ja nur die eigene Lebenszeit als subjektive Vergleichsmessgröße zur Hand hat, so wird der Unterschied schnell klar: für einen Zehnjährigen entspricht ein Jahr einem Zehntel seines Lebens, für einen Fünfzigjährigen nur noch einem Fünfzigstel. Kein Wunder also, dass die Jahre mit jedem Geburtstag immer rasanter dahin galoppieren - da kommt X-Mas und die damit einhergehende Besinnlichkeit gerade recht.

RIP Soul Seduction

Der ehemals größte Wiener Elektronik-Vertrieb inklusive dem legendären Black Market Shop ist nicht mehr. Am Samstag erfuhren die MitarbeiterInnen quasi in Echtzeit von der Schließung; das Ende der Seelenverführung dürfte wohl gravierenden Impact auf viele Labels haben, nicht zuletzt g-stone Recordings und Klein Records. Peter ist geschockt, Phekt hat einen Nachruf für fm4 verfasst und Martin hat ein paar interessante Gedanken zum Thema "Kommen und gehen" gesammelt.

Praise Jeebus!

Zu Weihnachten können ein paar spirituelle Kernwerte bekanntlich nicht schaden, doch in unserer Zeit der verwirrenden religiösen Multitude weiß keiner mehr, ob er in punkto Erlösung lieber auf Allah, Gott, Buddha oder seinen lokalen Schamanen setzen soll. Und nun kommt noch eine Splittergruppe hinzu, die die Wahl erschwert: die Church of Jeebus betet den einzig wahren Sohn Gottes an, denn Jesus sei ein Schwindler, sagen sie. Auf jeden Fall hat die CoC die besseren Songtexte - praise Jeebus!

Die for me Jeebus,
Eaten by crocodiles Jeebus,
I have sinned,
You have not,
So die for me Jee-ee-eebus.
Give your life for me Jeebus,
Die and come back Jeebus,
I am weak,
You are strong,
So die for me Jee-ee-eebus.

Thank you so much Jeebus,
For dying for me, Jeebus,
I am bad,
You are good,
So die for me Jee-ee-eebus.
I'll drink your blood, Jeebus,
I'll eat your flesh, Jeebus,
I taste bad,
You taste good,
So die for me Jee-ee-eebus.

Schwunghafter Handel mit Google-Konten

Wie Jermey berichtet, liegt der momentane Preis für einen Adwords Account bei 4,95 - dafür bekommt man 50 Dollar Guthaben. How'd that go?

A person could get a Virtual Credit Card for less than $10 (if not free) then use $25-$250 Adwords coupons. Here is a link for free $50 in Adwords (from Yahoo Small Business) for new accounts. So if you make a new account with a Visa Gift Card with $5 on it then use a $50 Adwords voucher x 20 accounts you have $1100 to spend and have only invested $100.

Soviel zum Thema Arbitrage und Geld aus dem Nichts generieren... wie wär's mit 500 Dollar Adword-Guthaben als Weihnachtsgeschenk? Verkauft werden die Dinger am virtuellen Punsch-Stand um die Ecke.

Lassen Sie sich hawaiianisch entspannen!

Pamela kann das, und zwar mittels zweier Massagetechniken aus der Huna-Philosophie: Lomi Lomi Nui steht für hawaiianische Körperarbeit mit viel Öl, Kahi Loa ist die Bezeichnung für die Körperarbeit mit den Elementen Feuer, Wasser, Wind, Stein, Pflanze, Mensch und Tier. Wer noch ein Last-Minute Weihnachtsgeschenk für eine/n WienerIn braucht, schickt eine E-Mail an phoenixe [at] chello.at. Ich hoff, ich kann demnächst mal aus erster Hand berichten :mrgreen:

Dirt Explosions

Damit bleibt mir nur mehr, zwei extrem weihnachtliche Videos zu präsentieren - einmal das 170kB Demo "Debris" der Gruppe Farbrausch, mehr Details dazu gibt's bei Max:

YouTube Preview Image

Und dann quasi dasselbe nochmal in naturalistisch - so schmeckt nur die Original Wiener Bombe:

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In diesem Sinne wünsche ich ein Weihnachtsfest der explosiven Emotionen und unbrennbaren Tannenbäume - mehr zum datenschmutz X-Mas Special gibt's dann morgingentags.

Blogistan Panoptikum Woche 47 2k7

Mal wieder eine Bildschirmreinigung fällig? Mit dem praktischen Onlince-Cleaner geht's ganz simpel und umweltschonend! [via Max] Ebenfalls ganz am Puls der Hightech-Zeit und auch bei Max gefunden: Tipps zum Beschleunigen von WordPress ohne Caching, die ich mir demnächst mal en detail zu Gemüte führen werde.

Bei der Gelegenheit bietet sich natürlich auch gleich die Aktivierung des WordPress'schen hausinternen Cache-Speichers an... ich hab das nach Michaels Ladezeit-Beschwerden gleich mal gemacht, mal sehen, wie sich das Zwischenlager denn so auf die Performance auswirkt. Bei all den php-sql-Interna bleibt natürlich kaum Zeit für einen längeren Wochenrückblick - aber der Advent sei die Zeit der Besinnlichkeit, behauptet der in unseren Breiten vorherrschende Glaubenskanon - in diesem Sinne präsentiere ich an dieser Stelle die schönsten Adventkränze Europas, handgefertigt von Sabrina: einer für jeden der vier Sonntage.

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Die Schlauigkeit der Holzdiebe

Die burgenländische BVZ macht in dieser Woche mit einer Aufsehen erregenden Reportage über eine dreisten Holzdieb von sich reden:

"Wir selber brauchen gar kein Brennholz", beteuerte die Gattin des Beschuldigten. Trotzdem kaufte ihr Mann Holz in großen Mengen an und transportierte es mit seinem PKW zu einem Lagerplatz. Dieses Holz habe er verkauft oder verschenkt, sagte der Beschuldigte.

Klingt ein bisschen nach Ro(b)bin' Wood... trotzdem konnte die burgenländische Polizei bislang, ganz klischeegetreu, keinerlei Zusammenhänge herstellen.

In eigener Sache

Heute erstmals online: meine neue SRA-Kolumne zu meinem Lieblingsthema "Musikdistribution online": das Web 2.0 und die Popkultur. Zuerst ist mir kein passender Titel eingefallen, dabei böte sich doch eigentlich d-news an... mal sehen, was Fadi so dazu meint. Hier am Blog ist der Text natürlich auch online, an einem Gesamt-Kolumnenarchiv arbeite ich gerade.

Video der Woche

Fadi hat dieses wunderbare Stück symphonischer Musikgeschichte aufgetrieben. Der Sound ist vor Ort ist sicherlich unbeschreiblich, das Konzept dagegen lässt sich leicht zusammenfassen: The Jori Hulkkonen Acid Sunfonia from Finland play on TB303 only. Enjoy!

YouTube Preview Image

PS: in diesen wilden Zeiten des Identitätsklaus kennt man sich wirklich nicht mehr aus in diesem anarchischen Internet? Wer von beiden ist denn nun der richtige Dichand? Also ich persönlich denk ja, dass der Patriarch des Kleinformats gewiss nicht unter der eigenen Domain tagebuchschreiben würden täte... oder?

Blogvorstellungen: Fearblog, No Man’s Blog, Prinzess.biz

Nach zweiwöchiger Pause geht's weiter mit den Blogvorstellungen - die ganze vorgemerkte Liste geht sich in diesem Jahr nicht mehr aus, aber 2008 soll ja angeblich bald beginnen. Aber dafür gibt's heute gleich drei Vorstellungen: Trotz des Namens muss niemand vor schreckerregenden Horrorfilmchen fürchten: am Fearblog geht's um den "Alltag im Web 2.0". Und im No Man's Blog und bei der Prinzess ebenfalls.

Fearblog

Fear not! Timms Beiträge lesen sich durchwegs originell - so richtig Angst hat mir zumindest noch keiner davon gemacht. Ob's um die gestohlene Geldtasche während der Party-Fotomission geht oder darum, XP den Vista-Look beizubringen: die Mischung aus Alltäglichem, skurrilen Fundstücken und soliden Tipps und Tricks zu aktuellen Trends und Aktionen im deutschsprachigen Web 2.0 steht jedem Feedreader gut zu Gesicht - Thumbs up fürs Fearblog.

fearblog

No Man's Blog

Dr. Asi Sharabis englischsprachiges No Man's Blog trägt nicht nur einen originellen Namen, sondern entpuppt sich bei näherem Hinsehen als sympathische Mischung aus qualifizierten Brancheninfos und unterhaltsamen Trivia. Der Autor arbeitet in der Online Werbebranche, genauer gesagt bei der britischen Agentur Poke. Er treibt sich offenbar ebenso wie der Verfasser dieses Textes sowohl aus privaten und als auch professionellen Gründen auf Facebook und Co. herum und berichtet von seinen Streifzügen durch die Web 2.0 Welt. No Man's blog ist definitiv ein Feed Abo wert - hier werden nicht wie auf zahlreichen anderen Blogs die Thesen der fünf amerikanischen Opinion-Leader endlos wiedergekäut, stattdessen stehen originelle, imho auch sprachlich sehr gelungene Texte am Programm.

Prinzzess.biz

Wer für seinen RSS-Feed mit dem Spruch "nicht lange stieren, einfach abonnieren" wirbt, der kann man durchaus unterstellen, nicht alles ganz todernst zu nehmen. Und damit läge man der einzig echten Adligen der deutschen Blogosphäre gar nicht so falsch: die Prinzess hat nicht nur alltagstaugliche Tipps für ambitionierte BloggerInnen, sondern initiiert auch immer wieder witzige Aktionen wie den aktuellen AdvenZkalender:

Bitte schickt mir eure weihnachtlichen Vierzeiler (oder auch 5-6-Zeiler).
ein kleines witziges Gedichtle, mit welchem ich jedes AdvenZkalendertürle schmücken kann. Da ich ja jeden Tag ein Türle öffnen will, brauch ich 25 Gedichte.

Außerdem kann man ohne Übertreibung sagen, dass die Prinzessin eine Meisterin des Stöckchen-Fangens und -Werfens ist: wer hier mitliest, bleibt über aktuelle Vernetzungs-Aktionen immer am laufenden.

Lust auf eine Vorstellungsrunde? Wer selbst ein Blog betreibt und Lust hat auf eine montägliche Blogvorstellung auf datenschmutz, sagt einfach via Kommentar Bescheid.

Der falsche Hase: Wenn sich Spammer registrieren

In den letzten Tagen und Wochen haben sich bei mir am Blog immer mehr UserInnen registriert - allerdings handelt es sich dabei keineswegs um interessierte LeserInnen, sondern um Spambots: leicht zu identifizieren an den aus jeweils zwei Bauteilen zusammengesetzten Usernamen.

"Normaler" Kommentarspam hat dank der Kombination aus Akismet und Math Comment Anti Spam kaum mehr eine Durchdringungschance, und Simple Trackback Validation hält mir die Spam-Trackbacks vom Leib, aber es bleibt ein Kopf-an-Kopf Rennen: die neueste Taktik der Spammer scheint darin zu bestehen, sich zu registrieren.

Mit Ausnahme der angelegten User sind mir bisher keinerlei Aktivitäten aufgefallen, aber ich vermute mal, dass die Spammer präventiv massig Accounts anlegen und dann bei Bedarf "zuschlagen" - Kommentare von registrierten Usern haben grosso modo definitiv größere Überlegungschancen: ist der betreffende Bot erstmal eingeloggt, entfällt zumindest die Rechenaufgabe; ob Akismet eingeloggte User anders behandelt, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis. Wie sieht's bei der bloggenden Kollegenschaft aus? Habt ihr plötzlich auch jede Menge russischer User, die hans_schmid, herr_schmid, schmiz_schmid und so weiter heißen?

Registrierung abdrehen?

Könnte man machen, mag ich nicht. LeserInnen, die regelmäßig kommentieren wollen, sollen sich ja registrieren können, um nicht jedesmal die Rechenaufgabe lösen zu müssen... außerdem kann man nur durch Registrierung einen Usernamen "reservieren", und wenn ich mal den ersten Ferrari verlos, dann müssen sich die GewinnspielteilnehmerInnen ebenfalls registrieren :-)

Und da es ja kein "Simple Spam User Removal" Plugin gibt, bleibt wohl nur die händische Kontrolle der User-Accounts. Schnuttensalat hat ebenfalls verstärkte Spam-Anhäufungen bemerkt, und ich wette, ich bin nicht der einzige mit russischen Gästen.

Blogistan Panoptikum Woche 46 2k7

Die Woche der Gewinnspiele: Yannick vergibt Festplatten, Bücher und weitere Sachpreise, bei Mathias kann man ein Nintendo Wii abstauben. Weihnachten rückt eindeutig mit Riesenschritten näher, allerorten lauern bereits tückische Punsch- und Glühweinstände auf den unschuldig-wehrlose Passanten.

Aber bei aller Wein- und Feierseeligkeit sollte man nicht vergessen, dass der Hype derzeit nicht am Christkindlmarkt spazieren geht, sondern auf Facebook. Morgen zum Beispiel findet der Blue Beanie Day statt. Motto: Show your support for web standards and accessibility. Wie Waffe der Wahl: eine blaue Wollmütze!

It's easy to show your support for web design done right. Don a Blue Beanie and snap a photo. Then on November 26, switch your profile picture in Facebook and post your photo to the Blue Beanie Day group at Flickr.

Anja und ich haben unsere Headshots soeben angefertigt - das Facebook-Profil wird dann morgen upgedatet:

bluebeanie

Wii Sports Gewinnspiel für Blogger

Spielefreaks, aufgepasst: Mathias hat sein Weihnachtsgewinnspiel gestartet, wer teilnehmen möchte, kündigt die Action am eigenen Blog an und setzt einen simplen Backlink z.B. auf den Beitrag Apple-Gutschein. Lohn der Mühe? Die Chance auf eine Nintendo Wii inkl. Wii Sports. Spread the word, denn falls mehr als 50 Blogger sich um die Wii kloppen, legt Mathias nochmal einen oben drauf und spendiert als zweiten Preis den ganz neuen Ipod Touch mit 8GB Speicher. Der Weihnachtsmann besucht auch die bloglosen Gesellen: unter allen neuen Newsletterabonenten wird ein ortskundiges Tom Tom XL Europe Navigationsgerät verlost.

datenschmutz: Blog der Woche bei Bloggeramt

Herzlichen Dank an das Bloggeramt für den Blog der Woche Eintrag - hat mich sehr gefreut, dankeschön. Es wird ja viel geschrieben über Motivation fürs Bloggen und so: und ich muss sagen, es geht ja nix über das Lob von Kollegen :-)

Facebook Kontakte exportieren

Ich hab letztens darüber geschrieben, wie man seine Kontakte von Xing nach Facebook transferiert. Der Infpirat hat als perfekte Ergänzung ein Tool gefunden, mit dem sich wiederum die Facebook-Kontakte exportieren lassen, denn auch dies ist mit Bordmitteln nicht ohne weiteres möglich. FriendsCSV generiert ein *.csv (= comma separated values) File, das problemlos mit Outlook und Co. gelesen werden kann. Einziges Problem dabei: die E-Mailadressen werden leider nicht mit übertragen. Dies funktioniert nur indirekt mit Gmail-Adressen:

Ok you can now use CSV to match your friends with your gmail contacts list. If the program finds a match, it will include the e-mail address in the export.

Wenn Autoren streiken

Pete weiß als TV-Serien Guru natürlich alles über die Auswirkungen der Streiks auf laufenden Serien. Die zweite Staffel von Heroes etwa wird anders enden als geplant. Momentan sieht's ja leider nicht so aus, als würden die Drehbuchschreiber mit ihrem Protest etwas erreichen: stattdessen hagelte es bereits Kündigungen in großem Ausmaß.

Video der Woche: die Todesstern-Kantine

"I'm Darth Vader, everyone challenges me to a fight to the death. This is the fucking death star, I run it!" Trotzdem lautet jene Frage, die sich Star Wars Fans schon immer gestellt haben: wie war das eigentlich damals in der Katine des Todessterns? (thx Natalie!)

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Das ultimative Medien-Erklärungsmodell

Sowas kommt raus, wenn sich Doktoranden zu lange mit soziologischen Erklärungsmodellen beschäftigen. So denn - nachdem sich die Kommunikationswissenschaft schon jahrelange mit jenem Modell abplagt, das alles und jedes erklären soll, freut sich die datenschmutz Remix-Abteilung, Ihnen exklusiv das ultimative Modell der "reziproken Massen- und Indiviualkommunikation" präsentieren zu dürfen, das schließlich doch noch alles erklärt:

universalmodell

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E-Mail Disclaimer: weg mit dem nutzlosen Müll

Immer wieder fragen mich Bekannte, was von den altbekannten E-Mail Disclaimer zu halten ist. Die kurze Antwort: nix. Außer, dass man damit seine Unkenntnis rechtlicher Tatsachen eindrucksvoll dokumentiert. Ach ja, Disclaimer: dieser Beitrag ist keine juristische Beratung :mrgreen:

Ich meine diese zwei- bis fünfzigzeiligen Sprüchlein, mit denen machen "Jus-Experten" versuchen, ihren Mails den Anstrich einer fragwürdigen Professionalität zu verleihen. Prototypisch etwa:

Beachten Sie bitte, dass jede Form der nicht autorisierten Nutzung, Veröffentlichung, Vervielfältigung oder Weitergabe des Inhalts dieser E-Mail nicht gestattet ist. Diese Nachricht ist ausschließlich für den bezeichneten Adressaten oder dessen Vertreter bestimmt. Sollten Sie nicht der vorgesehene Adressat dieser E-Mail oder dessen Vertreter sein, so bitten wir Sie, sich mit dem Absender der E-Mail in Verbindung zu setzen.

Erstens hat der Empfänger die Mail schon gelesen, bis er zum Disclaimer kommt, zweitens sollte jemand, der zuverlässig und nicht für Dritte einsehbar kommunizieren will, sowieso Verschlüsselung und Signaturen einsetzen (zum Beispiel via OpenPGP), und drittens erfüllen die wenigsten E-Mails die Erfordernisse der sogenannten "Schöpfungshöhe", die erst Werke schützenswert macht. Mehr dazu ausführlich bei Dominik Boecker und in der wikipedia:

Allerdings dürften solche E-Mail-Disclaimer nach überwiegender Ansicht unter Juristen unwirksam sein, was sie jedoch nicht daran hindert, sie selbst einzusetzen.

Eine schöne Sammlung solcher "Angstklauseln" hat Causse.de zusammengetragen... viel Spaß beim Schmökern - und denken Sie dran: wer solche Disclaimer verwendet, der sag nicht mehr und nicht weniger als Ich hab' weder von E-Mail noch von Urheberrecht eine Ahnung.. Und das dürfte im Geschäftsverkehr kein besonders absatzfördernder Claim sein... natürlich sollte man für geschäftlichen E-Mail Verkehr eine Signatur mit Kontaktdaten und Firmenname anlegen, die unfreiwillig poetischen Verrenkungen zur Selbstabsicherung sind und bleiben allerdings wirkungslos. Falls Sie aber dennoch nicht verzichten wollen, hier ein Disclaimer, der frei benutzbar und rechtlich garantiert unwirksam ist, am besten auf en, de und fr:

Sind Sie etwas nicht die Person, für welche diese Mail bestimmt war? Habe ich mich vertippt? Spinnt das Internet? Egal - falls Sie nicht der sind, der dieses Mail hätte erhalten sollen (wer immer auch das sein mag), dann finden Sie gefälligst die Wohn-Adresse des richtigen Empfängers heraus, drucken das E-Mail aus, stecken es in einen Umschlag und schicken Sie das Original als versicherte Wertsendung an den Empfänger und eine zweite Kopie an mich. Begeben Sie sich anschließend in das Krankenhaus Ihrer Wahl und unterziehen Sie sich einer vollständigen Lobotomie. Falls Sie das nicht tun, dann schicke ich die Bad Tölzer Hells Angels zu ihnen nach Hause - und glauben Sie mir: Sie wollen keinen Besuch von denen bekommen (Disclaimer im Disclaimer: dies ist keine Drohung, sondern nur ein Szenario!). Falls Sie jedoch über eine multiple Persönlichkeit verfügen, dann kontaktieren Sie mich lieber telefonisch. Möglicherweise ist dieses E-Mail ja für eine Ihrer anderen Persönlichkeiten bestimmt gewesen. Bitte klären Sie dies in einer gemeinsamen Sitzung möglichst vor der Lobotomie.

Sonst wär diese dieser generische ja eventuell noch eine Option:

Sollten Sie diese E-Mail irrtümlich erhalten haben, machen Sie doch damit, was Sie für richtig halten, bitte jedoch im Rahmen dessen, was der gesunde Menschenverstand Ihnen vorschreibt.

Blogvorstellungen: NanoPub und Lisa Neun

Mit diesem Beitrag starte ich eine neue Serie - in wöchentlichem Abstand werde ich jeweils am Montag ein bis drei Blogs hier vorstellen. Auf die Idee gebracht hat mich Max' Kommentar zum Thema Blogvernetzung, ausgelöst durch unsere Blogcharts-Parodie. Den Auftakt machen NanoPub und Lisa Neun.

Max Argumentation hat ja einiges für sich; zu den 2k ist's dennoch ein weiter Weg, aber irgendwo muss man ja jenseits von karnevalistischen Blogketten mal anfangen:

vielleicht kann man das ganze mal als anregung nehmen neu zu denken, mehr miteinander zu machen und nicht immer jeder gegen jeden spielen (wo dann immer gleich der moralische zeigefinger kommt).
wieso gibt es genug englische blogs die 7000 authority haben aber nur ganz wenig deutsche mit 2000 (wenn man schon sowas als "vergleich" her nimmt)?

In diesem Sinne - viel Spaß mit den Blogvorstellungen; wer hier gerne was über sein eigenes Weblog lesen möchte, die oder der hinterlasse einen Kommentar. Aber bei sovielen Mikropublishern wird mir der Stoff schon nicht so schnell ausgehen :mrgreen:

NanoPub. Die Nanopublishing-Bar

Das Mission-Statement, zu finden im About-Bereich, ist bei NanoPub klar formuliert:

Die Informationen im NanoPub sollen eher dem "kleinen" Blogger, den "kleinen" Blognetzwerken helfen, die keine Hemmungen haben, durch die Inhalte, die sie produzieren, auch Werbeeinnahmen zu produzieren.
Außerdem sind wir hier in der Nanopublishing-Bar. Es darf diskutiert und sich ausgetauscht werden, Neuigkeiten werden verbreitet, man trifft Freunde und lernt neue kennen. Und ab und an gibt's vielleicht auch mal einen Show-Act ;-)

Betrieben wird Nanopub von Jan Tißler, der auch für's Upload Magazin verantwortlich zeichnet, gegründet hat das Projekt Marcus Puchmeyer im August 2006. Leser sind ausdrücklich aufgefordert mit zu machen, denn NanoPub ist ein Teamblog und lebt von der Abwexlung. Von wem welcher Beitrag stammt, ist allerdings nicht klar - bei einem solchen Teamprojekt wäre die Anzeige des Autorennamens, die bei Ein-Personen-Blogs natürlich völlig sinnlos ist, durchaus praktisch. Ich bin erst vor kurzem auf die Seite gestoßen - was NanoPub.de von all den anderen Blog-Ratgeber Blogs abhebt, ist der erfrischende, witzige Schreibstil. Potentielle Feedreader sollten mit 2-5 Beiträgen pro Woche rechnen.

NanoPub

 

Lisa Neun

fernseherDie meisten BloggerInnen (including me) beschränken ihre publizistische Tätigkeit auf das Texten und streuen ab und an ein Foto ein. Nicht so Lisa Neun: die gebürtige Wienerin, die mittlerweile in Erlangen lebt, erlebte die typische Superhelden-Kindheit:

In jungen Jahren verletzte Sie sich an einer radioaktiv verseuchten Füllfeder und verwandelt sich seitdem regelmäßig in Toon Girl. Mit Ihrer Tooncam fotografiert sie Ihre Erlebnisse.

Mit der Tooncam, Sie ahnen es bereits, sind Lisas meiner bescheidenen Meinung nach grandiose Comic Strips gemeint. Ich bin vor einigen Monaten durch einen typischen Internet-Zufall auf das Blog gestoßen und delektiere mich seither regelmäßig an den farbenfrohen Figuren im unverkennbaren Lisa-Stil. Da wird auch mal die Dachrinne zur Bühne... es könnte ja sein, dass Lisa ihre Zeichnung offline malt und einscannt, aber ich vermute ja fast, dass ein Graphiktablett zum Einsatz kommt - aber wie auch immer: ich hab meine Lieblings-Blog-Cartoonistin gefunden. Nebenstehend eine ihrer Interpretationen zum ewigen Mann/Frau Beziehungsdrama.

Lisa Neun

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