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Artikel-Schlagworte: „Traffic“

2WiD.net: Redaktionell gepflegte Suche

2wid 2WiD.net: Redaktionell gepflegte Suche 2WiD soll nach dem Willen der Betreiber der goldenen Ära der Webkataloge zu einer Renaissance verhelfen. Eine übersichtliche und sinnvolle Kategorieneinteilung sowie eine bereits jetzt beeindruckende Menge von händisch geprüften Eindrücken stehen auf der Habenseite. Aber kann ein Webkatalog in Zeiten von Social Bookmark Sites und News Communities überhaupt sein Publikum finden?
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Buchempfehlung: Mario Fischer – Website Boosting

Die aktuellsten SEO-Infos findet man naturgemäß online - trotzdem erspart ein kompetentes Kompendium vor allen EinsteigerInnen jede Menge Googeleien und allfällige Irrwege. Marios Fischers "Webseite Boosting", erschien bei mitp, erspart dem Käufer jegliche Schwafeleien und fasst auf 450 Seiten knackig und leicht verständlich zusammen, was Sache ist.

Ohne übermäßig polemisch werden zu wollen: gerade im e-Commerce Bereich sind Bücher, deren Inhalt mehr verrät als der Untertitel, eher rar gesät. Außerdem gelingt es wenigen AutorInnen, die komplexe Materie aus Technologie, Vertrieb und gesundem Menschenverstand so zu präsentieren, dass weder Theorie noch Praxis zu kurz kommen. Ein gelungenes SEO-Buch muss beide Seiten der Medaille präsentieren, denn so etwas wie eine Punkt-für-Punkt Checkliste gibt es nicht, zu sehr unterscheiden sich die einzelnen Werbestrategien je nach Themengebiet, Budget und langfristiger Strategie. Um die Vermarktung der eigenen Web-Aktivitäten sinnvoll planen und Online-Marketing Kosten seriös einschätzen zu können, ist ein gewisses Grundverständnis der Google'schen Funktionsweise ebenso unterlässlich wie Kenntnis der technologischen Möglichkeiten und Grenzen. Dass in einem SEO-Lehrbuch auch Praxis-Tipps nicht fehlen dürfen, versteht sich von selbst - und in beiden Bereichen weiß Mario Fischers Kompendium zu überzeugen.

Nach einer allgemeinen Einleitung, in der die Spezifika das viralen Marketing erklärt und essentielle Konzepte erläutert werden, klopft der Autor gängige Tools wie Newsletter, RSS-Feeds, Weblogs etc. auf ihre Marketing-Tauglichkeit ab. Im Suchmaschinen-Teil erklärt Fischer dann sowohl die Essentials zu bezahlter Werbung als auch die wesentlichen Erfolgsfaktoren und Traffic-Quellen. Technologisches Hintergrundwissen und die die Vorstellung zahlreicher Tools runden dieses Kapitel ab. Der dritte Teil widmet sich dem "Steuern von Besucherströmen" und enthält wertvolle komprimierte Erkenntnisse aus dem Bereich conversion-optimierte Usability. Im abschließenden Abschnitt geht's um die Auswertung der ganzen Bemühungen mit Hilfe dienstbarer digitaler Geister wie Analytics; Punkt-für-Punkt Checklisten sorgen dafür, dass auch wirklich an jedem Schräubchen gedreht wird.

Wer selbst im Bereich SEO/Viral Marketing arbeitet, wird dem Autor hohe Sachkenntnis bestätigen. Zwar kann kein Buch die laufende Recherche ersparen, schließlich ist das Netz ein Medium in rasantem Wandel. Als Unterlage im didaktischen Bereich oder als Einstieg in ein komplexes Thema kann ich Website Boosting. Suchmaschinen-Optimierung, Usability, Webseiten-Marketingwebsite boosting allerdings uneingeschränkt empfehlen: von Treppen in den Google-Olymp bis hin zu den Stolperfallen am Weg zum Online-Reichtum bietet Mario Fischers Buch einen tollen Einstieg - die dreißig Euros sind gut investierte Kohle.

Update:

Als tagesaktuelle Info-Ergänzung zum Buch betreibt Mario Fischer auch ein Blog, in dem er sich mit für jeden Webworker spannenden Fragen wie Warum werden Webseiten nicht getestet? oder mit Themen wie dem sagenumwobenen Google Algorithmus bzw. dem Stellenwert des Pagerank befasst; das Blog hatte ich bisher übersehen, bin soeben durch den untenstehenden Kommentar des Autors drauf aufmerksam geworden; und der Feed (leider nicht im Volltext verfügbar) ist soeben in meinem Reader gelandet.

Das ist die Macht der Duplikation!

Weitgehend unkommentiert möchte ich diese spannende Pressemeldung zum Thema "Social Network Marketing" stehen lassen... aber lesen Sie selbst.

...ging Mitte März das US-amerikanische Portal *** in die Beta-Phase. Dieses neue Social-Network wird eine Revolution werden. Es soll den bekannten Plattformen, darunter auch XING das Wasser abgraben. Das Neue bei dieser Markteinführung ist, dass *** zur Mitgliedergewinnung das Prinzip des Network-Marketing anwendet. Eine Art Mund-zu-Mund-Werbung. Für die Gewinnung neuer User verteilt *** 80% der zukünftigen Werbeeinnahmen an die aktiven Mitglieder. Fleißige Werber bekommen natürlich mehr ab, dies regelt ein sog. Marketingplan.

Aha. Marketingplan ist bekanntlich der mittlere Vorname des Cheap Chief Affiliation Officers.

Die Mitgliedschaft ist natürlich kostenlos. Die einzige Bedingung, um an den Einnahmen partizipieren zu können ist, dass man volljährig ist und sich innerhalb eines Monats 30 Mal auf der Seite einloggt. *** berichtet in einer Meldung, dass ein 66-Jähriger in wenigen Wochen über 2.500 Menschen in seine Gruppe bekommen hat, indem er es ein paar Freunden erzählte, diese den Video auf der ***-Homepage angeschaut haben und diese es wiederum ihren Freunden erzählten. Das ist die Macht der Duplikation!

Respect the power of duplication! Vielleicht sollt ich's auf datenschmutz auch so machen und die "Macht der Duplikation" einsetzen, hehe.

Der Erfolg zeichnet sich bereits ab. Bei Alexa kann man dies leicht ablesen: Innerhalb sechs Wochen stieg der Traffic von Null auf 7 Mio Zugriffe pro Tag an. Zum Vergleich: Webnews hatte im letzten Jahr gleichmäßig ca. 5 Mio Zugriffe, XING ca. 40 Mio. Für mehr Erfolg muss die *** Seite natürlich auch noch kräftig an Ihrem Design und an den Funktionen arbeiten, will sie mit YouTube & Co. konkurrieren.

Ja dann bleibt nur zu hoffen, dass Xing nicht allen, die sich mindestens 30x täglich einloggen, eine Gratis-Premium-Mitgliedschaft anbietet, sonst wird's erst wieder nix mit dem Alexa-Traffic... jedenfalls ist eine neue eierlegende Social-Network Sau genau das, worauf die Netzwelt gerade wartet. Oder? Einen Lacher wert ist jedenfalls der Slogan: Make friends. Make money. Make Sense... da fällt mir ein neuer datenschmutz-Slogan ein: Undo friendship. Do dirt. Get retarded.

Myspaceface auf Boingboing

Früher hieß es noch "you've been slashdotted", mittlerweile wird man ge-boingboingt, was den Traffic betrifft. monochroms myspaceface-Performance von den letztjährigen Big Brother Awards dürfte mit der Veröffentlichung auf bb schlagartig eine weltweit Audience erreichen - zu Recht, der Clip ist wirklich grandios!

Gratulation an die monos, hier geht's zum BoingBoing Vidcast:

An original musical production about social networking and your personal privacy, by Austrian art-pranksters monochrom, with Jonathan Mann aka GameJew. Performed at the Austrian Big Brother Awards, where online rights advocates honor "government agencies, private companies and individuals who have excelled in the violation of our privacy."

Die ungekürzte Version gibt's auf monochrom.at. Da bleibt nur mehr zu sagen: Meet us here on myspaceface!

Das Uri Geller Prinzip und 2 Gedichte

Uri Geller, der Esoteriker ohne Ablaufdatum, bewegt Löffel, Tische und Massen. Die Frage, wozu Esswerkzeuge unbedingt mit Gedankenkraft verbiegen muss, wenn man dazu auch seine Hände benutzen könnte, wollte man sie denn überhaupt verbiegen, stellt zum Glück niemand. Und auch die Motivation eines so begabten Superheroes, sich immer wieder aufs Neue der Skepsis des Publikums zu stellen, nicht.

Aber Pro7 wird dem generationenverbindenden Stammtischliebling sicherlich einen ordentlichen Gehaltsscheck ausstellen, daran dürfte ausnahmsweise niemand zweifeln. Aber könnte Uri mit seiner Gedankenkraft nicht mal was Vernünftigeres machen? Ja, kann er. Denken sich einige BloggerInnen und starteten ein faszinierendes Experiment, das jeden Skeptiker schnell von den unvorstellbaren medialen (nein, das ist nicht doppeldeutig gemeint) Fähigkeiten des genialen Selbstvermarkters überzeugt. Aber sehen Sie sich selbst vom Unerklärlichen:

URI   GELLER   RULED.

Denn dank der aktuellen Show avancierte Uri Geller sogar zum aktuellen Fast-Win Hype #1 im Deutsch-Blogistan. Eigentlich wollte ich mich einmal der Traffic-Hurerei entziehen, aber The Next Uri Geller zwingt mich, das beste Löffelverbieger-Gedicht des 21. Jahrhunderts hier zu zitieren. Originalquelle leider unbekannt!

Zieht´s euch beim Brunch die Wurst vom Teller,
ist schuld daran der Uri Geller.
Wird´s am frühen Morgen heller,
Klare Sache... Uri Geller
Geht´s in der Aldi-Schlange schneller
zaubert wieder Uri Geller.

Dem möchte ich allerhöchstens noch hinzufügen:

Wenn Blogtraffic vorne juckt und hinten beißt,
nimm Klosterfrau Melissengeist!
Doch juckt er hinten, beißt er vorne,
rotiert Analytics wie ein Propeller:
spürst du im Log die Voodoo-Dorne...
dann hilft dir sicher Uri Geller,
er holt die Zahlen aus im Keller.

Ach ja, wer tatsächlich "unbegreiflicherweise" an der Geschichte des Phänomens Geller interessiert ist, der/dem sei dieser großartige Spiegel-Artikel ans Herz gelegt, Zitat:

Der Magier James Randi etwas liefert sich seit Jahrzehnten eine Privatfehde, nachdem Geller ihn für die Behauptung verklagt hatte, dass einer seiner Tricks von einer Cornflakes-Packung stammen würde. Die Packung konnte tatsächlich aufgetrieben werden, und Geller verlor den Prozess.
[...]
Kürzlich wehrte er (Uri Geller) sich erfolglos gegen die Veröffentlichung eines Videos, in dem deutlich zu sehen ist, wie er sich beim israelischen Original von "The next Uri Geller" einen Magneten über den Finger schiebt, bevor er auf scheinbar wundersame Weise eine Kompassnadel zum Ausschlag bringt.
[...]
Doch all dies konnte bis heute seine Popularität nicht brechen - darin besteht das eigentliche Phänomen Uri Geller. Trotz aller Entzauberung hat er es immer geschafft, im Gespräch zu bleiben: sei es als Teilnehmer der englischen Variante des Dschungel-Camps (Geller wurde als erster rausgewählt), oder mit der dreisten Behauptung, er habe unmittelbar am Ende des Kalten Krieges mitgearbeitet, da er einem russischen Unterhändler mit positiver Energie bombardiert habe, damit dieser dem Abrüstungsvertrag zustimmt.

Wer's ausführlicher erklärt haben möchte, bekommt die genauen Hintergründe bei der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e.V.. Ich persönlich bin ja wirklich ein riesiger Fan von Zauberkünstlern, und wie schon Meister Foerster, der ja selbst im Umfeld bekannter Salonzauberer aufwuchs, schon mal sinngemäß so treffend bemerkte: es geht um eine gezielte Täuschung der Wahrnehmung - ob dabei Magie im Spiel ist, macht für den Betrachter, der ein bestimmtes Phänomen (ob eben aufgrund "magischer" Einflüsse oder bloß nicht bekannter Faktoren) einfach nicht in sein oder ihr Weltbild einordnen kann! Oder, wie Heinz von Foerster in einem Vortrag von 1990 in seiner unnachahmlich eleganten Art sagte:

Mag sich der Naive einbilden, Magie erklären zu können. Magie kann nicht erklärt werden, Magie kann nur praktiziert werden, wie Ihnen bekannt ist.

Im Fall von Geller wundert nur auf den ersten Blick, dass er ein derart unsportlicher Verlierer ist und nach so unwiderlegbarer "Entzauberung" immer noch fest und steif behauptet, übersinnliche Kräfte zu haben, anstatt sich als kompetenten Salonzauberer zu präsentieren: nur so bleibt er im Gespräch.

Von Werbung, Plattformen und Direktverkäufen

Das Thema Werbung in Blogs wird in Bälde zu einem beträchtlichen Teil über Tauschbörsen abgehandelt werden; Bernd und ich haben voriges Jahr bei departure und Zit derartige Projekte eingereicht, aber leider kein Geld bekommen. Der Businessplan liegt fertig im Schrank, ein Prototyp ist bereits programmiert, mal sehen, ob und wie wir die Sache ohne Fördergelder ins Laufen bekommen... ich musste jedenfalls gerade dran denken, als ich Michael Wöhrers Artikel über eine Börse zur Vermittlung von Werbekunden gelesen hab:

Ich stell mir vor, dass ich bei einer Webseite kostenlos mein Blog anmelden kann. Dabei mache ich allgemeine Angaben über das Blog und ggf. noch Daten zum durchschnittlichen Traffic der letzten 3 Monate (Besucher und Seitenaufrufe). Dann gebe ich an, welche Werbeformen ich anbiete: Textlinks, Banner, bezahlte Beiträge, etc. Zu den einzelnen Werbeformen kann ich dann Details angeben: Größe, Platzierung, auf welchen Seiten erscheint Werbung, Preis.

Also á la Adbrite sozusagen - und in dieser Richtung existiert für den deutschsprachigen Raum in der Tat keine einzige akzeptable Lösung - Adsix geht zwar in diese Richtung, scheint aber einfach nicht den nötigen Drive bzw. die kritische Masse zu erreichen.

Robert nimmt da die Dinge lieber gleich selbst in die Hand und stellt ein geniales Modell vor: Leser werben Bannerschaltungen und bekommen dafür 33% Provision, der Basic Thinker nickt die Werbung ab und lässt den Rest bottom up entscheiden. Ein konsequenter Web 2.0 Ansatz, der Robert auch sicherlich glücken wird: Basicthinking.de hat inzwischen den Status eines Fachmagazins erreicht und eine Größe, die derartige Aktionen möglich und sinnvoll macht.

Prinzipiell spricht aber nichts dagegen, ein derartiges Modell auf ein ganzes Netzwerk von Blogs auszudehnen - und dann ist da noch so ein Gedanke, der mir schon länger nicht mehr aus dem Kopf geht: Werbung verkaufen ist ja fein, aber Werbung schalten ist auch nicht übel - womöglich wollen Blogger ja auch letzteres. Also warum nicht gleich tarnen und täuschen verkaufen und tauschen? Wirklich schade, dass departure unser Projekt nicht innovativ genug fand... aber andererseits: aus den Augen, aus dem Sinn scheint das Motto der Förderstelle zu sein, denn der letzte Eintrag des skurrilen Lifestyle Advertising Blogs mit dem Titel Lifestyle Advertising: Das Framework (Teil 1) stammt vom 14. November... also falls hier zufällig ein Venture Capitalist mitliest: wir hätten da was in der Schublade! Details nach NDA

33 Tipps für mehr Blog-Erfolg

blogerfolgEin neues Blogosphärenjahr hat begonnen - und spätestens seit Tex Rubinowitz "Listen, die die Welt bedeuten" (Die sexuellen Phantasien der Kohlmeisen) hat das gute alte Aufzählungsformat-Format wieder immens an Kultstatus zugelegt. Also höchste Zeit für eine weitere bedeutungsvolle Liste, die allerdings ganz und gar ernst gemeint ist. datenschmutz presents: 33 Tipps für mehr Blogtraffic. Von SEO über Plugin-Tipps bis Viral Marketing - da sollte für jede/n BloggerIn was Passendes dabei sein.

Eine Bitte vorweg: wenn Sie diesen Artikel hilfreich finden, dann wär ein nettes Dankeschön zum Beispiel, vom Link "Feed abonnieren, Beitrag emailen oder bookmarken..." direkt unter dem Artikel Gebrauch zu machen und den Beitrag bei Digg, SEOigg, Yigg, Webnews, Del.icio.us oder ihrem Lieblings-Social Bookmark Dienst abzuspeichern. Dankeschön!

Die Reihenfolge der Tipps soll keinerlei Wertung implizieren - ich habe einfach zusammengeschrieben, was ich aus persönlicher Erfahrung für deutschsprachige Blogs als sinnvolle Maßnahmen erachte. In diesem Sinne wünsche ich allen "alten" Bloggern ein erfolgreiches ein erfolgreiches Jahr und den Neueinsteigern 2008 einen guten Start! Ältere Hasen werden die meisten Tipps bereits kennen, aber die eine oder andere bisher unter dem Fokus der Wahrnehmung gebliebene Perle könnte ja doch dabei sein - oder fehlen, und in diesem Fall bitte ich um Ergänzung, denn: idealerweise sollte diese Liste im Laufe des Jahres erweitert werden und irgendwann vielleicht auf 66 oder gar 99 Tipps anwachsen - daher freue ich mich über Ergänzungen und/oder Berichtigungen in den Kommentaren oder via Kontaktformular. Zusätzliche Tipps werde ich natürlich ausprobieren und in die Sammlung aufnehmen, außerdem möchte ich zu diesem Thema weitere Artikel veröffentlichen.

Eine technische Anmerkung: die diversen Plugin-Tipps gelten immer für WordPress-User; für Serendipity und Co. existieren vermutlich ähnliche Lösungen.

  1. Social Bookmark Sites sind nicht zu unterschätzen: neue Domains bzw. Blogs sollten dort unbedingt eingetragen werden, wichtige und traffic-versprechende Einzelbeiträge ebenfalls. Einen guten Ausgangspunkt für die Auswahl der relevanten Services für das englischsprachige Internet liefert der Beitrag 20 Top Social Bookmarking Sites. deutschsprachige Blogger sollten auf jeden Fall Yigg.de, Mister Wong und Webnews zusätzlich berücksichtigen.
  2. Ein im Template integrierter del.icio.us Button ermuntert die Besucher, das Blog dort abzuspeichern. Bei deutschsprachigen Seiten kommen auch Wong und Yigg Buttons in Frage - das Share This Plugin hat sich dafür hervorragend bewährt.
  3. Technorati und FeedBurner sind die "großen zwei" beim Thema Blog-Syndizierung. Registrieren Sie sich auf Technorati, um Ihr Blog zu "claimen" und wählen Sie passende Keywords und eine gut überlegte Beschreibung aus. Ihren Feed sollten Sie bei Feedburner eintragen, um von den diversen Statistik-Features und Komfortfunktionen Gebrauch machen zu können. Dazu empfiehlt sich auch der Einsatz des FeedBurner FeedSmith Plugins, das alle Feedzugriffe auf FB umleitet.
  4. Auch wenn myspace am absteigenden Ast ist: Legen Sie trotzdem einen myspace-Account an, der einzig und allein dazu dient, Ihre Seite zu promoten, und füllen Sie Profil mit einem kurzen Text und Backlinks mit den passenden Keywords auf. Im einfachsten Fall könnte so ein Profil etwa so aussehen.
  5. Noch besser: registrieren Sie bei Facebook eine Page mit dem Namen Ihres Blogs. WordPress-User können alle Beiträge komfortabel und automatisch mittels des Wordbook Plugins einbinden. Eine solche Page könnte etwa so aussehen.
  6. Die Zeit der Linkkataloge ist endgültig vorüber - außer einem möglichen Spam-Malus bringen automatisierte Suchmaschineneinträge rein gar nichts mehr. Wesentlich empfehlenswerter sind da schon Eintragungen in sogenannte Artikelverzeichnisse: der Einreicher stellt einen eigenes verfassten Text zur Verfügung, in dem er seine Links platzieren darf. Fast fünfhundert einzeln bewertete, suchmaschinenfreundliche und fast ausschließlich englischsprachige Verzeichnisse finden Webmaster mit viel Zeit bei Vilesilencer.
    Empfehlenswerte Adressen für deutschsprachige Seiten sind unter anderem:
    www.artikel4free.com/
    www.wickedpedia.de
    www.artikelverzeichnis.at
    www.torzumweb.de
    www.artikelmix.de/
    www.web-artikel.de
    www.helloarticle.com
    www.2on2.info
  7. Ebenfalls immer gut für einen schnelle Link zwischendurch: das Gratis-Anzeigenverzeichnis Gumtree. Bringt auf die Schnell ein wenig Linkjuice, allerdings müssen die Anzeigen regelmäßig erneuert werden, da die Laufzeit begrenzt ist.
  8. Erstellen Sie unbedingt eine angepasste 404er Seite, sodass Besucher nicht bloß ein lakonisches "Seite existiert nicht" bekommen, sondern zum Beispiel eine Suchmaske. Auf datenschmutz sieht die 404er Seite soaus - WordPress User erstellen einfach eine Layout-Datei mit den Namen 404.php und platzieren diese im Ordner des aktuellen Templates.
  9. Posten Sie manchmal in Foren? Dann sollten Sie sich angewöhnen, den Link zu Ihrem Blog in die Signatur mit aufzunehmen - und dazu gleich die wichtigsten Schlagwörter.
  10. Nicht auf die Räccthschraybkorectuur vergessen! Ein gelegentlicher Tippfehler stört niemanden, aber aus vielen Vertippern werden allzu leicht sinnstörende Fehler. Gewöhnen Sie sich an, vor der Veröffentlichung jeden Text mit einem Rechtschreibprogramm zu überprüfen - gegenüber eigenen Vertippern sind die meisten Schreiben (including me) völlig betriebsblind.
  11. Testen Sie Ihre Seite nicht nur in einem Browser, sondern werfen Sie mindesten mit Firefox, IE und Opera einen Blick drauf - viele Blogger haben sich schon gewundert, warum denn niemand außer Ihnen selbst den schönen neuen Sidebar sieht...
  12. Reichen Sie Ihre Seite beim Open Directory DMOZ ein. Das dauert zwar eine Weile, zahlt sich aber definitiv aus. (Außer Sie betreiben ein deutschsprachiges Blog zum Thema Design. Dann geht's recht flott mit der Eintragung, für diese Unterkategorie bin editorisch nämlich ich zuständig.)
  13. Benutzen Sie den Validator des W3 Konsortiums, um Ihren Template-Code auf allfällige Formattierungsfehler zu untersuchen. Valider, fehlerfreier HTML-Code sollte ein Muss für jeden Webmaster sein.
  14. Erstellen Sie eine XML-Sitemap und legen Sie ein Google-Webmaster Konto an - dort reichen Sie die Adresse Ihrer Sitemap ein: dies beschleunigt die Indizierung ungemein. Für WordPress gibt's ein Plugin, das diese Aufgabe automatisiert.
  15. Recherchieren Sie, welche Blogs über ähnliche Themen berichten - besuchen Sie diese regelmäßig und beteiligen Sie sich mit sinnvollen Beiträgen an Diskussionen und hinterlassen Sie dabei Ihren Link. Niemand mag Spammer, aber so gut wie jeder Blogger freut sich über "echte" Kommentare zu seinen Artikeln.
  16. Verzichten Sie auf proprietäre Technologie wie ActiveX oder Java - ein Stammpublikum aufzubauen ist schwierig genug, und es gibt keinen Grund, die potentielle Leserschaft künstlich durch technische Hürden einzuschränken.
  17. Falls Sie Downloads anbieten (Videos, mp3s etc.), verwenden Sie verbreitete, herstellerunabhängige Formate. (Also besser mp3 als wma oder quicktime. Und vergewissern Sie sich unbedingt, dass Sie auch alle Rechte am angebotenen Material haben - sonst folgt womöglich ein böses Erwachen.)
  18. Achten Sie auf "sprechende" URLs - weder Google noch menschliche Besucher mögen kryptische Zahlenkombinationen. WordPress beherrscht htaccess URL-Rewriting, das in den Optionen aktiviert werden kann. (Menüpunkt: Einstellungen - Permalinks)
  19. Starten Sie gemeinsame Aktionen mit anderen Bloggern - gegenseitige "Gastbeiträge" oder die Teilnahme an Karnevals sind immer zu empfehlen.
  20. Beginnen Sie, an Wikipedia-Artikeln mitzuarbeiten, die Ihr Fachgebiet betreffen. Und falls Sie Links zu Ihrer eigenen Seite einschmuggeln wollen, dann achten Sie darauf, dass es sich um relevante Informationen handelt, sonst werden nachfolgende Editoren Ihr Machwerk ganz schnell wieder entfernen. Theoretisch erlaubt Wikipedia zwar keine Links auf Blogbeiträge, die Praxis sieht allerdings recht anders aus. Und nofollow hin oder her: viele Bewertungsservices vergeben für Wikipedia-Links einen Bonus.
  21. Falls Sie Wettbewerbe oder Gewinnspiele veranstalten, dann wählen Sie ein Thema, das gerade stark in den Medien präsent ist - der beste Moment für die Verlosung eines Madonna-Albums ist genau dann, gekommen wenn alle Medien über selbiges berichten. Old School Buzz Generation eben.
  22. Achten Sie auf Ihre Metatags! Für WordPress existieren hervorragende Plugins, die jedem Posting geeignete Metatags verpassen und auch mit bestehenden Tagging-Lösungen harmonieren - ich bin diesbezüglich ein Fan von wpseo.
  23. Halten Sie stets Ausschau nach günstigen Offline-Werbemöglichkeiten: vom Sponsoring des lokalen Fußballvereins für ein Banner am Übungsplatz über Sticker, Auto-Lackierungen und ungewöhnlichen Werbepartnern wie etwa kostenlose Browsergames, bietet sich eine große Bandbreite an Werbemöglichkeiten abseits gewohnter Kanäle an. Wer unkonventionell denkt, der findet immer wieder äußerst kosteneffektive und kontaktintensive Werbemöglichkeiten.
  24. Überprüfen Sie Ihr Blog regelmäßig mit SEO-Tools, um Schwächen und Stärken zu erkennen. Für einen ersten Überblick hat sich im deutschsprachigen Raum Seitwert.de" gut bewährt.
  25. Erstellen Sie eine Favicon-Datei. Dazu wandeln Sie Ihr Logo in ein 16x16 Pixel Grafikfile namens favicon.ico und laden dieses ins Rootverzeichnis. Die Grafik wird anschließend von modernen Browsern in der Adresszeile angezeigt und mitgespeichert, wenn ein User Ihre Seite als Bookmark speichert. Ausführliche Informationen dazu hat die Wikipedia.
  26. Veröffentlichen Sie ab und an sogenannte "Linkbait"-Beiträge, also interessante Inhalte, auf die viele andere Blogger verlinken. Gut eigenen sich dazu etwa Listen wie "33 Tipps für mehr Blog-Erfolg" :mrgreen:
  27. Wenn Sie über ein Werbebudget verfügen, geben Sie Pay-per-Click Modellen den Vorzug. View-basierte Bannerwerbung hat meist schlechte Conversions und empfiehlt sich eigentlich nur für Imagekampagnen.
  28. Wenn Ihre Seite technisch einwandfrei aufgebaut ist und Sie einige der oben stehenden Tipps beherzigen, dann werden Sie garantiert von Suchmaschinen gefunden; verzichten Sie also auf bezahlte "Eintragungsservices" - es handelt sich um bloße Geldverschwendung.
  29. Achten Sie beim Layout (egal ob selbsterstelltes oder gefundenes Template) auf saubere Dokumentenstruktur: das Layout sollte in CSS erfolgen, Hauptüberschriften mit h1 formatiert sein etc. Das gewährleistet zugleich Suchmaschinentauglichkeit und ist ein wichtiger Teil der Barrierefreiheit von Websites.
  30. Antworten Sie auf Kontaktanfragen zügig - niemand wartet gerne mehrere Tage auf eine E-Mail Antwort. Wenn das zwischenzeitlich nicht möglich ist, richten Sie zumindest einen Autoresponder ein.
  31. Achten Sie auf die regelmäßige Veröffentlichung neuer Texte. Ein ständiger Flow an neuen Beiträgen ist viel effektiver als alle paar Wochen 10 Texte auf einmal zu veröffentlichen.
  32. Seien Sie keinesfalls geizig mit Links zu anderen Seiten. Die Blogosphäre lebt von der gegenseitigen Verlinkung, aber irgendjemand muss mal damit anfangen.
  33. Letzter, wichtigster und vermutlich am schwierigsten umzusetzender Tipp: Werden Sie zur führenden Internet-Autorität auf Ihrem Gebiet! Dann klappt's garantiert auch mit dem Traffic :mrgreen:

So, das wär's fürs erste mit den 33 Tipps. Über Ergänzungen freue ich mich und wie eingangs angekündigt, wird die Sammlung im Lauf der Zeit noch anwachsen. Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche maximalen Erfolg mit allen eigenen Blogprojekten. :mrgreen:


Bildnachweise:
Titelfoto: rhys400d, Itchen Bridge Side View HDR
Some rights reserved. | Quelle: www.piqs.de

SL: Wong-Werbung statt Mercedes-Schlitten

Seit einigen Wochen vercheckt der virtuelle Asiate, dem schon mal rassistische Verunglimpfung vorgeworfen wurde, über die Seite Wong SL Textanzeigen, die direkt oberhalb der Tags angezeigt werden.

Wong SL steht dabei keineswegs für "super lame". Zwar dürften in erster Linie (Möchtegern) SEOs für die hektische Aktivität auf der an sich lahmen und nutzerunfreundlichen Bookmarking-Plattform verantwortlich sein (schöne Grüße an die Beschreibungstext-Begrenzung!), aber immerhin kann man der Seite eine gewissen kritische Masse nicht absprechen. Dennoch büßte der Service seit der Einführung von nofollow nicht nur für Spammerlinge deutliche an Attraktivität ein.

Dafür plante man ursprünglich die wertvollen sm-lesbaren Links über besagte Wong SL Seite zu verkaufen, kam aber von dem Plan wohl aufgrund von Googles Anti-Linkkauf-Kreuzzug schnell wieder ab. So wurde nix aus dem schönen Plan "Monetarisierung gut indizierter Tagseiten", das nofollow purzelte und die Anzeigenpreise ebenfalls:

Die Preise wurden radikal gesenkt. Ich zahle für meinen Link jetzt statt 56,- Euro nur noch 3,48 Euro.
[...]
Die Preise liegen je nach Traffic für eine 30-Tage-Buchung zwischen 0,99 Euro und 120 Euro.

Somit wandelte sich der Werbeservice sozusagen zum inhouse AdWords System. Auf Dauer, so geht die Fama um, wolle man sich nicht auf eigene 3-Mio-User/Monat Plattform konzentrieren, sondern auch anderen Web 2.0 Plattformen das Googlewasser abgraben den eigenen Vermarktungsservice schmackhaft machen.

Blogfever: Neue Statistiken, neue Vergütungs-Pläne

blogfeverErst vor wenigen Tagen hab ich vorgeschlagen, bei den Blogfever Statistiken einen "Effizienzquotienten" auf Schlagzeilen-Ebene einzubauen: et voila, das aktuelle Update lieft die gewünschte Funktionalität frei Haus oder besser gesagt frei Widget. In erster Linie dient die Anzeige der Optimierung der eigenen Klickrate, schließlich profitieren alle Syndikatsmitglieder von steigendem Traffic:

Ich möchte alle Mitglieder der Gemeinschaft bitten, diese Klickratio im Auge zu behalten und zu überprüfen. [...] Wir möchte genau wissen, was zu einer Verbesserung der Klickratio geführt hat. Bitte bedenkt, dass sich die Änderungen erst nach einem Tag wirklich relevant auf die Klickratio ausgewirkt haben. Je Änderung sollte daher 24 Stunden getestet werden. Für alle ist es ein gewaltiger Vorteil, wenn die Klickrate in der Gemeinschaft steigt. Dies bringt uns allen guten, frischen Traffic.

Allerdings bleibt's nicht bei der Beforschung, Blogfever will basierend auf der erreichen Klickrate in weiterer Folge Boni und Mali vergeben:

Als zweiter Schritt sollen dann die zu erzielenden Punkte nach Höhe der Klickrate im eigenen Blog verteilt werden. Blogs mit guter Klickrate steuern viel zur Gemeinschaft dabei und erhalten daher mehr Punkte als Blogs mit schlechter Klickrate.

Und last but not least versprechen die Betreiber dank des geplanten Link-Directory zusätzlichen Google-Juice - bei einem Startseiten-PR von 4, der beim nächsten Update wohl steigen wird, ein netter Zusatznutzen. Im Verzeichnis werden dabei nicht nur die Blog-URLs angezeigt, sondern die aktuellen Schlagzeilen, wiederum sortiert nach der Klick-Beliebtheit:

Die Schlagzeilen werden ebenfalls nach Relevanz und Klickratio gelistet, so dass interessante Schlagzeilen weiter oben gelistet werden, wie Uninteressante. Alte Schlagzeilen wandern in ein Archiv mit statischen URLs, so dass diese Schlagzeilen dauerhaft verlinkt werden. Dies wird die Linkpower auf Eure Schlagzeilen verbessern und sollte im Laufe der Zeit ebenfalls guten Traffic bringen.

Mittlerweile sind bereits rund 450 Blogs registriert, bis zum halben Tausender wird's also nicht mehr allzu lange dauern. Bei einem so raschen Community-Wachstum muss man natürlich auf ein ausgewogenes Verhältnis achten - und natürlich sollen jene Blogs, die viel Netzwerk-Traffic generieren, von ihrem Einsatz profitieren. Max allerdings hat ein paar sehr stichhaltige Argumente gegen die geplante Vorgangsweise:

Das Problem dabei ist das die Blogs, auch wenn sie das Widget noch so gut platziert haben, bestraft werden wenn das Matching (angezeigter Inhalt des Blogs mit passenden Schlagzeilen im Blogfever.de-Widget) nicht gut funktioniert, was leider im Moment der Fall ist.
Außerdem werden "große" Blogs, die ein breites Spektrum von Themen abdecken gegenüber Nischen-Blogs bevorzugt, da hier das Matching besser funktionieren wird. Das gilt auch für Blogs mit vielen Lesern, da dort die Chance, dass jemand auf einen Link klickt, größer ist als bei Blogs, die wenig Leser haben. Bei "kleinen" Blogs wird die Klickrate auch sehr schwanken, da dort schon ein Klick komplett andere Prozent-Zahlen liefern kann (in der Email steht auch nicht welcher Zeitraum für die Berechnung der Klickrate verwendet wird).

Dem kann man imho wenig entgegen halten. Für ein wirklich smoothes Matching braucht's eben ausreichend Blogs in allen Kategorien. Der gravierenden Gefahr, dass Matching und Bloggröße die Ergebnisse sehr stark verzerren und die "Kleinen", für die BF eigentlich gedacht wäre, auf der Strecke bleiben, muss man unbedingt entgegen wirken, und dafür scheint das neue Bonus-Punktesystem nicht wirklich gut geeignet. Metty ist da übrigens genau der gleichen Meinung. Aber so, wie ich das Team von Blogfever bisher (virtuell) kennen gelernt haben, wird sich mit Sicherheit eine akzeptable Lösung finden. Und eines darf man natürlich nicht vergessen: allzu hohe Erwartungen führen zu eigentlich unbegründeter Enttäuschung. Treffender als Max könnt ich's nicht formulieren:

Wobei sich hier die Frage stellt: Welche Klickrate hat man erwartet? Besser als jeder Banner ist sie allemal. Ich denke mal es gibt noch keinen Grund zur Panik.

Selbstoptimierung für Fortgeschrittene

Markus Merz hat zu meinem letzten Blogfever-Artikel folgenden Kommentar geschrieben:

Es wäre evtl. schick, wenn ältere Artikel mit hoher Klickrate automatisch drin bleiben und solche mit niedriger Klickrate nach x Tagen automatisch ausgeblendet werden.

Diesen Ansatz sollte man in der Tat unbedingt verfolgen - Francis hat ja bereits vor einiger Zeit empfohlen, einen statischen Best-Of Feed anzulegen:

Normalerweise gibt man beim Einrichten eines Blogs bei Blogfever brav die URL zum Haupt RSS Feed an, in dem immer die neusten Beiträge von Deinem Blog angezeigt werden. Das ist schön, bringt aber nicht unbedingt die gewünschte Menge an Klicks. Warum also nicht einfach einen RSS Feed anlegen und bei Blogfever eintragen, der Deine Top-Beiträge enthält?

Dies wäre allerdings gar nicht nötig, wenn das System selbst die Top-Schlagzeilen erkannt und in Abhängigkeit von der Klickrate eben entsprechend häufiger oder seltener bis gar nicht einblendet.

registrieren bei Blogfever

Readster bringt WordPress Plugin

Nach einem Server-Crash war die deutsche Social News Plattform Readster für längere Zeit offline - seit September ist Plattform wieder in full effect und bietet nun ein WordPress-Plugin an, mit dem man die ersten 400 Zeichen einer Nachricht automatisch eintragen lassen kann. Anders als etwa bei Yigg muss man dazu nicht einmal bei Readster eingeloggt sein.

In Zeiten von Google-Penalties kann man gar nicht genug betonen, wie wichtig für Webmaster die Diversifizierung des Traffics sein kann. John Chow etwa verdient seine +10k kanadische Dollars im Monat, obwohl in Big G bereits vor Monaten aus dem Listing entfernte. Social Bookmarking Services und Newsportale werden zur immer essentielleren Web 2.0 Trafficquellen - das Plugin kommt also gerade recht:

Mit dem neuen Plugin können Sie Ihre Nachrichten einer Kategorie zuweisen und mit Tags versehen und bequem von Ihrem Blog aus bei Readster.de veröffentlichen.

Um das Plugin herunterzuladen, ist allerdings eine vorangehende Registrierung allerdings unumgänglich, anschließend geht's hier zum Download. Wer schon mal Digg und Co. verwendet hat, wird sich auf Anhieb heimisch fühlen - wie groß die Community derzeit ist, lässt sich anhand fehlender Voting-Statistiken allerdings unmöglich feststellen. Ich vermute mal, dass aufgrund der längeren Pausen sowie der starken Konkurrenz derzeit nicht übermäßig viel Human Traffic herrscht, und das trotz "strengster Zensurmaßnahmen":

Readster ist ein Plattform für die Verbreitung von lesenswerten Nachrichten. Alle anderen Einträgen werden gelöscht.

Irgendwie schon skurril - dabei wären doch Social News Plattformen gerade dafür gedacht, den gemeinen User die Relevanzbewertung vornehmen zu lassen. Oder anders gefragt: wer entscheidet bei Readster, was genau lesenswert ist? Man weiß es nicht genau, fest steht nur, das sich das Plugin mal testweise installiert habe:

Mit unserem Wordpress-Plugin koennen Sie die ersten 400 Zeichen Ihre Blogposts automatisch auf Readster.de veroeffentlichen, ohne sich auf Readster.de einloggen zu müssen.

Die Erweiterung besteht aus einer einzelnen php-Datei, die nach Aktivierung der Schreibmaskte eine Checkbox "Auf Readster veröffentlichen" sowie eine Tag-Feld hinzufügt Ich werde jedenfalls in den nächsten mal mal die "lesenswerten" Beiträge bei Readster einreichen und ein Auge auf die Referrer-Entwicklung werfen.

UPDATE: maybe it's me, aber das Readster-Plugin produziert keine Einreichung, dafür einen WordPress-Fehler beim Publishen.... hmmm... soviel zum Thema Public Betatest.

Google und die Mozilla Foundation

Zu meinem Beitrag übers Google PR Update hat Rim einen spannenden Kommentar hinterlassen: warum nicht Google via Firefox-Standard-Adblocker abstrafen? Ganz einfach weil das große G Mozilla längst nach der "römischen Methode" in der Tasche hat.

Also "divide et impera", oder anders: wen man nicht schnupfen kann, den befreundet man eben monetär. Ich bin ja völlig Rims Meinung, der schreibt:

Meine Empfehlung ist, dass wir mal g**gel etwas abstrafen, indem bei Firefox das AddOn Adblock Plus automatisch integriert ist - so wird weder AdSense noch AdWords angezeigt - die Seiten laden sich viel schneller - und g**gle verdient nichts mehr..

Aber genau das wird mit Sicherheit nicht passieren, wie Jeremy erklärt:

Google makes a philanthropic donation to Mozilla for 200+ million dollars. Googles "donation" to Mozilla actually accounts for 80-90% of THE TOTAL AMOUNT OF MOZILLA'S funding (depending on what report you read).
So what does Google get for this philanthropic gesture? Well nothing "officially". I have made the claim that the reason Google is the default search engine on Firefox is because Google is funding them so much but Firefox developers commented on my post saying they only use Google because "its what the users want". I am sure they would switch to Yahoo "if the users wanted it". Regardless of Yahoo's zero donation to Mozilla compared to Googles 200m+... ya right.

Das trifft den Nagel auf den Kopf: Google ist eine Werbecompany, die alles tut, um ihre Umsätze zu vergrößern. Die Suche ist dabei keine Mission, sondern erforderliches (aber manchmal eben durchwegs lästiges) Mittel zum Zweck. Max' bringt des Pudels Kern noch deutlicher zum Vorschein:

Google hat es geschafft, in den Köpfen der Menschen als "die Guten" zu gelten. Jeder vergisst, dass Google ein sehr kommerziell denkendes Unternehmen ist und dass Einnahmen das wichtigste sind. Deswegen wird alles gemacht, um diese zu optimieren. Dieses Prinzip wurde so perfektioniert, dass im Moment Google bestimmen kann, wer wichtig ist, was wichtig ist, wo Wichtiges anzutreffen ist etc. [...] Und das obwohl Google genau von dem Phänomen lebt, für das jetzt andere Webseiten bestraft wurden: vom Verkauf von Links auf Seiten, deren Inhalt nicht von Google ist. Alle Contentproduzenten sind somit MitarbeiterInnen von Google, wobei Google jederzeit das "Gehalt" bestimmen kann, die Verträge ändern kann oder kündigen - und es gibt keinen Rechtsschutz.

An die Adblocker-Sache hab ich auch schon öfter gedacht, aber wie erwähnt war Big G da definitiv smart genug, sich rechtzeitig bei FF "einzukaufen". Einzige Exit-Strategie: alternative Traffic-Quellen finden... aber genau hier beißt sich der Monopolist in den eigenen Schwanz, und es tut ihm nicht mal weh: es macht ihn bloß reicher. Und solange sich das Gros der Webmaster (teils auch noch freudig) vorschreiben lässt, wie Online-Einkommensmodelle zu funktionieren haben, hat G weiterhin leichtes Spiel.

Linklift und Teliad empfehlen sich selbst

Das Pagerank-Update vom vergangenen Wochenende sorgt für Diskussionsstoff - denn eine ganze Reihe von Seiten wurde deutlich "abgestraft": sowohl Linkvermieter als auch Trigami Rezensenten büßten einen Teil ihres grünen Balkens ein. Dass die Linkhandels-Plattformen wie Linklift rasch darauf reagieren würden, war ebenfalls klar.

Ich hab bei USB Stick Software mit diversen Linkhandels- und Tausch-Plattformen herumgespielt, mit dem Resultat eines Pagerank-Verlusts von 1 auf 0 - durchwegs verschmerzbar. Auf spannende Weise tendenziös finde ich die Information, die Linklift an alle registrieren TraderInnen verschickt hat. Einige Punkte aus dem E-Mail möchte ich nicht unkommentiert stehen lassen:

Das jüngste PR-Update reduziert diese Aussagekraft nun noch weiter, sodass wir künftig den PR-Wert aus der Preisformel weitestgehend entfernen werden. Anstelle dessen werden wir selber alternative Metriken für die Autorität einer Webseite erheben (Alter, Thema, Verlinkung, RSS-Feedleser, Qualität der Linkplatzierung, etc.) und daraus eine Preisempfehlung generieren.

Keine große Überraschung: wenn Linklift das eigenen Businessmodell nicht anpasst, dann verlieren sie einen Großteil ihrer Marge. Trigami setzt schon längst auf eine Vielzahl von Bewertungskriterien: ein Businessmodell aufzubauen, das einzig und allein auf einen nicht erst seit gestern fragwürdigen strategischen Google-Wert aufzubauen, ist eben keine gute Idee. Und nun zwingt die normative Kraft des PR-Updates Linklift eben zu einer neuen Strategie. Interessant auch der folgende Absatz:

Wir empfehlen, sich durch die Maßnahmen von Google nicht verunsichern zu lassen. Auf Ihrer Webseite sind Sie der Chef. Zwar mögen sich die PR-Werte verändert haben, die Rangpositionen sind jedoch weitestgehend intakt geblieben. Weiterhin ist zu prüfen, inwieweit man von den vielzitierten "Abstrafungen" überhaupt berührt werden könnte. Nur wer Traffic von Google bekommt, dem kann dieser auch von Google genommen werden. Offen ist auch, inwiefern qualitativ hochwertiger Content dem Suchenden überhaupt vorenthalten werden kann, ohne an Suchqualität einzubüßen.

Hmmm... ich kenne eigentlich keine Webseite und schon gar kein Blog, das deutlich unter 40% Traffic von Big G. erhält. Neo-neue und noch nicht indizierte Blogs mal ausgenommen - aber die gehören ja wohl definitiv nicht zur Wirts-Zielgruppe von Linklift. Richtig skurril wird's aber im nächsten Absatz:

In jedem Fall möchten wir darauf hinweisen, dass die Listings auf Linklift selber schon seit langem stark anonymisiert sind, sodass sich hierdurch nur schwer Rückschlüsse auf Ihre Webseite ziehen lassen.

Zumindest in den meisten Fällen - einige Webseiten aus dem mittlerweile nicht mehr so umfangreichen Sortiment lassen sich allerdings recht leicht identifizieren, was allerdings am Beschreibungstext liegt. Und was Teliad wohl zu folgendem Absatz im Newsletter sagen würde?

Nehmen Sie nicht an zu vielen Vermarktungen teil. Andere Vermarkter hinterlassen z. T. relativ deutliche Spuren, welche einfach ausgelesen werden können.

Auch eine Frage des Betrachterstandpunkts... wenn die "Konkurrenz" die Links händisch setzen lässt und automatisch überprüft anstatt mittels eines Plugins, warum um alles in der Welt sollen diese dann leichter auffindbar sein?

Teliad wandte sich übrigens ebenfalls per Newsletter an die Community, und den folgenden Aussagen kann ich in keinster Weise widersprechen:

Und genau das ist unserer Meinung nach auch der Grund für die PageRank-
Korrektur von Google: Webmaster zu verunsichern, die mit ihren Seiten nur
durch gezielte SEO ein ansprechendes Ranking erhalten können.
[...]
Tatsache ist, dass wir mit unserem Markplatz eine aktive themenrelevante Verlinkung unterstützen, vor allem auch im Content-Bereich. Natürlich dienen Textlinks der SEO, jedoch ist das Ganze nicht so negativ zu betrachten, wie es durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit von Google dargestellt wird.

Eines zeigt die gesamte Debatte jedenfalls überdeutlich: den Kategorienfehler, die privatwirtschaftlich und gewinnorientiert organisierte Firma Google mit "dem Internet" zu verwechseln, machen dieser Tage ganz schön viele Webmaster und -mistressen. Wie sich der Linkvermietungs-Markt weiterentwickelt und ob die "Frontside-Abstrafung" in den nächsten Wochen und Monaten auch Auswirkungen auf die SERPs hat, muss die Zukunft zeigen - jede diesbezügliche "Theorie" bleibt vorerst Spekulation.

Blogfever macht die 2. Mille voll und die Klickrate steigt

blogfeverErstens gratuliere ich Blogfever an dieser Stelle nochmals zur geknackten ersten Million und zweitens zur zweiten und drittens freue ich mich über die in den letzten Tagen permanent steigende Klickrate - jeder der neueren Beiträge hat mindestens 10 Besucher über das Blog-Syndikat bekommen. Das ist in absoluten Zahlen nicht die Welt, zeigt aber eine deutliche Tendenz in die gewünschte Richtung.

Wer die Seite noch nicht kennt: Blogfever tauscht automatisiert Schlagzeilen zwischen Blogs aus: nach Einbau des Widgets werden die Titel der Beiträge anderer Blogs aus derselben Kategorie angezeigt. Pro Einblendung und Klick erhält der Blogger Punkte, mit denen wiederum die Einblendungen in anderen Blogs "bezahlt" werden. Der Service ist völlig gratis, der Einbau funktioniert problemlos, die Optik ist über eigenen CSS-Klassen völlig frei anpassbar. Sinn und Zweck des Traffic-Stimulators: mehr Besucher auf das eigene Blog zu bekommen. Und das funktioniert zunehmend besser, je mehr Teilnehmer registriert sind. Am 14. Oktober war im zugehörigen Blog zu lesen:

Heute Nacht haben wir die magische 1.000.000 Widget-View Grenze durchbrochen. Aktuelle wurde das Widget 1.010.063 mal in den Blogs des Syndikats angezeigt.

Hatte das Erreichten der ersten Million noch 14 Tage gedauert, so konnten die Einblendungen bereits nach weiteren vier Tagen verdoppelt werden - das nenn ich eine steile Wachstumskurve. Und kurz davor gab das Team bekannt, dass inzwischen 200 deutschsprachige Blogs Mitglied bei Blogfever sind. Bis zum 21. Oktober läuft außerdem noch die Referrer-Competition, bei der 150 Euro verlost werden. Ich bin wirklich neugierig, wie sich Blogfever mittelfristig weiterentwickelt und gehe davon aus, dass die Klickrate sich durch diverse Optimierungsmaßnahmen noch weiter steigern lässt. Das Betreiber-Team reagiert wie ein Web 2.0 Musterbetrieb fast in Echtzeit auf Feature-Wünsche der Community - bislang ein rundum gelungener Launch. Natürlich wird am noch recht jungen System noch geschraubt und feingetuned:

Wir planen im Laufe der nächsten Tage die Viewvergütung entsprechend der Klick-Ratio des Blogs anzupassen. Zurzeit laufen die Berechnung so, dass jeder Blog, der eine Klickratio oberhalb der durchschnittlichen Klickratio aufweist, eine Punktevergütung von 4,5 zu 1 erhält. Pro Widgetaufruf werden die Schlagzeilen des Blogs also 5 mal woanders eingeblendet. Blogs, deren Klickrate unterhalb der durchschnittlichen Klickrate liegen, erhalten dagegen nur ca. 2 Punkte pro Widgetaufruf im eigenen Blog.

Gute Sache - so wird das System noch fairer und belohnt alle, die das Widget gut sichtbar einbinden. Ich bin mittlerweile jedenfalls ein Fan von Blogfever geworden und kann das Widget jedem Blogger uneingeschränkt empfehlen.

Vorsorgen für knappe Zeiten

Discobeats hatte eine nette Sparbuch-Feature Idee, mit der man dem Problem des Echtzeit-Spending begegnen könnte:

Wie wäre es wenn es sowas wie ein Sparbuch geben würde? Man definiert einen Faktor an Punkten die automatisch auf das Sparbuch gehen. [...] Wenn man dann einen Beitrag publiziert, welchen man für wichtig hält und gerne viel in anderen Widgets angezeigt haben möchte, kann man die Punkte seines Sparbuchs auf diesen Beitrag umbuchen.

Fände ich sehr praktisch - von der Möglichkeit, einzelne Beiträge aus dem Blogfever-Feed auszunehmen, mache ich recht häufig Gebrauch - ein kleiner Extra-Push für Beiträge, die einem besonders am Herzen liegen [btw: SommerSoundTrack Karnevalszeit!], kann nie schaden.

Bei Blogfever anmelden

Blogistan Panoptikum Woche 40 2k7

Das Bloganbieter Blog kennt beide Wege zum Ruhm, Drupalisten freuen sich über ein Gratis-Buch [via Bueltge, Blogschrott] und Ubuntu erschien in der aktuellen Version 7.10 aka Gutsy Gibbon. [via Frank Helmschrott.] Ich hab's noch nicht ausprobiert, hab aber von allen Ubuntu-Fans in meinen Bekanntenkreis bislang nur das allerbeste über die wohl einsteigerfreundlichste Linux-Distri aller Zeiten gehört.

Blogfever knackt die Million

Blogfever hat in der vergangenen Woche die Million Einblendungen geknackt, wie am Blog nachzulesen ist:

Heute Nacht haben wir die magische 1.000.000 Widget-View Grenze durchbrochen. Aktuelle wurde das Widget 1.010.063 mal in den Blogs des Syndikats angezeigt.

Derzeit ganz oben auf der Prio-Liste der Entwickler: die Vergrößerung des Syndikats und die Optimierung der Clickrate. Beides dürfte locker gelingen, wenn sich die Entwickler weiter so ins Zeug legen wie bisher. Wini ist zwar durchaus skeptisch, aber ich denk mir: 100 Besucher mehr im Monat sind weit besser als die verseuchte Taube am Dach.

Alles übers Textverstecken

SEOmoz hat einen umfangreichen Guide zum Thema Hidden Text zusammengestellt: von JavaScript über display:none bis zu den bekannten CSS-Schmähs werden alle Techniken erklärt - und auch, warum man von den meisten besser die Finger lassen sollte. Im Übrigen würd mich mal brennend interessieren, ob jemand, der hier mitliest, eine SEOmoz Pro Membership für $49/Monat besitzt? Ich bin schon länger am überlegen, ob sich das auszahlt bzw. ob die angebotenen Tools ihren Preis wert sind - über jeglichen Erfahrungsbericht bin ich dankbar.

Does Yahoo still matter?

Spielt Yahoo im Onlinemarketing überhaupt noch eine Rolle? Oder lebt die Nummer 2 nur mehr vom Ruf, die Nummer zwei zu sein? Und benutzt eigentlich irgend jemand da draußen die Yahoo-Suche? Jeremy Shoemaker hat dazu ein paar interessante Überlegungen angestellt. Auf jeden Fall kann ich seine Beobachtung, dass Yahoo so gut wie keinen messbaren Traffic rüberschickt, nur bekräftigen.

YouTube Preview Image

Statistische Auswertungen

Zu 84% bin ich bloggifiziert, verrät mir Justsayhi. Wer immer schon mal wissen wollte, wie viele Bakterien auf seinem Keyboard leben oder wie's so ums naturwissenschaftliche Grundlagenwissen bestellt ist, wird hier fündig. [via Punctilio]

In diesem Sinn: schönen Restsonntag und einen erfreulichen Wochenbeginn wünsch ich der p.t. Blogcommunity und hoffe auf rege Beteiligung an meinem ersten Blog-Karnevalstreiben!

Blogfever: maximale Designfreiheit

blogfeverMit Blogfever steppt der Web-Bär auch an stärkeren Tagen bei komplexen Designs: denn mit dem neuen "Profimodus" lassen sich die vom Widget verwendeten CSS-Klassen direkt anpassen! Falls jemand mit dem Begriff CSS-Klasse gar nix anzufangen weiß: die Möglichkeit, das Widget via Preview anzupassen, besteht natürlich nach wie vor.

.de-Blogistan ist nun mal kleiner als sein englischsprachiger Counterpart, kein Wunder also, dass Blogfever durchaus ein wenig langsamer wächst als sein US Kontrapart BlogRush. Aber zum Glück checken immer mehr Webmaster, dass sie mit dem Widget hervorragenden, targettierten Gratis-Traffic für ihr Blog erhalten - knapp zweihundert Blogs sind derzeit mit dabei.

Es soll zwar auch Autoren geben, die bloß keine Besucher auf ihrem Blog sehen wollen - an Max schrieb letztens eine Blogger.com Webmasterin, wir mögen ihre Seite doch bitteschön aus den Newcomer-Charts rausnehmen, da ihr Blog nur für StudienkollegInnen gedacht sei. (Der Wink mit dem Zaunpfahl-Login hilft hoffentlich...) Im Normalfall allerdings baut und betreibt man Webseiten, auf dass sie andächtig und in hoher Frequenz besucht werden mögen. Und Blogfever sorgt im Gegensatz zu statischen Blogrolls und Artikellisten vollautomatisch dafür, dass immer themenaffine "weiterführende" Texte zur Verfügung stehen. Selbstverständlich wird das System umso zielgenauer und besser funktionieren, je größer das Netzwerk wird - und je früher man sich registriert, desto größer die Freude über Referral-Punkte.

Dank des neuen Profimodus lässt sich das Widget nun in der Tat völlig nahtlos ins eigene Design übernehmen, siehe rechte Spalte neben diesem Beitrag: die unter der Überschrift "ähnliche Beiträge" gelisteten Links generiert das Simple Tags Plugin, den Block darunter mit dem Namen "ähnliche Beiträge auf anderen Blogs" erstellt Blogfever:

Im Profimodus müssen Sie alle Anpassungen des Widgets selbst über CSS vornehmen! Da das Widget direkt in Ihren Blog injiziert wird, werden die Klassen des für Ihren Blog verwendeten Stylesheets verwendet. Implementieren Sie die spezifischen CSS-Klassen (siehe unten) um das Widget komplett Ihren Vorstellungen anzupassen.

  • blogfever_widget - Das DIV-Element, welches das Widget einschließt
  • blogfever_link - Alle Links im Widget
  • blogfever_source - Die Quellenangaben (Blognamen)
  • blogfever_bottom - Die letzte Zeile des Widgets mit dem "Blog hinzufügen"-Link

Bis jetzt bestätigen die Macher meinen ersten Eindruck, dass Blogfevermittelfristig zu einem Killer-Widget werden könnte, voll und ganz. Derzeit werden am Blog laut Überlegungen zu einem WP-Plugin angestellt - ich bin hochgespannt auf die weitere Entwicklung.

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