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Artikel-Schlagworte: „Travel“

Gastbeitrag für die ÖW: Tourismusmarketing im Web 2.0

Diesen Text habe ich auf Einladung von Christian Lendl für die zweite Auflage des "Social Web Wegweiser" geschrieben. Die Österreich Werbung will mit diesem Printprodukt Touristikern die Möglichkeiten des Social Web nahe bringen. Die erste Auflage ist vergriffen, aber in PDF-Format online verfügbar, mein Beitrag erscheint gemeinsam mit Gastkommentaren verschiedener Experten im Sommer in der "Reloaded" Version.

Der Durchlauferhitzer der Eigenpropaganda läuft auf Hochtouren: selbst der best-isolierte Marketing-Direktor kann sich dieser Tage vor der Information, dass man "im Social Web was tun müsse" kaum verschließen. Natürlich verstehen es Online-Berater und Marketing-Gurus besser als alle anderen, ihre eigenen Leistungen online lautstark anzupreisen, dabei eignet sich bei weitem nicht jedes Social Media Service für jedes Produkt. Tourismus allerdings ist ein hochgradig emotional besetztes Feld, ein Thema, über das Kunden freiwillig gerne und ausführlich diskutieren - und diese Tatsache ist die beste Grundlage für Social Marketing Kampagnen, die man sich wünschen kann.

braunsberg sonnenuntergang Gastbeitrag für die ÖW: Tourismusmarketing im Web 2.0

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Rollingpin: Koch müsste man sein…

Rolling PinEs wird unüberfühlbar kälter hierzulande: eine gute Gelegenheit für Saisonarbeiter und Gastro-Experten, einige Monate in wesentlich wärmeren Gefilden oder gleich auf einem Kreuzfahrtsschiff zu verbringen. Wer dies nicht aus urlaubstechnischen, sondern aus beruflichen Gründen macht, tut gut daran, der Nischen-Jobbörse Rollingpin einen Besuch abzustatten. Vor einigen Monaten habe ich im Rahmen eines trigami-Reviews auf ehrlichtreu.org die Seite vorgestellt, inzwischen gab es einen größeren Relaunch: fast 5.000 Berufsangebot aus dem Großraum Hotellerie und Gastronomie warten auf Köche und Servicepersonal.

Rolling Pin ist ein Printmagazin, das 14mal pro Jahr erscheint - bei Abschluss einer Premium-Mitgliedschaft erhält man das Heft zugeschickt und kann erweitere Funktionen auf der Homepage nutzen. Die einfache Benutzbarkeit täte auch manch andere Jobbörse gut: nach einmaliger Registrierung und Hinterlegung aller relevanten Daten bewirbt man sich zukünftig einfach via Mausklick für diverse Hoteljobs. Neben dem eigentlichen Stellenmarkt bietet die Seite geballte Informationen für Newcomer und Brancheninsider: von Tipps für Gehaltsverhandlungen bis hin zu arbeitsrechtlichen Fragen bei Jobs im Ausland finden zukünftige Gastro-Traveller Antworten auf viele Fragen.

In meinem Bekanntenkreis kochen überdurchschnittlich viele Leute beruflich - und mit Küchen-Profis hab ich immer einiges zu bereden :mgreen: Beruflich scheint's, soweit die Erfahrung meiner Bekannten repräsentativ ist, nicht anders zu sein als in den meisten Branchen: mit guter Reputation und Vita fällt's zumindest im Inland relativ leicht, einen Job zu finden. Rolling Pin ist als Job-Portal nicht zuletzt deshalb hochinteressant, weil die Stellenangebote über die ganze Welt verteilt sind - wenn ich Koch wäre, dann würde ich auf jeden Fall einen Winter-Saison-Job in wärmeren Gefilden bevorzugen... aber wer Lederhosen und Almhütten bevorzugt, findet vermutlich auch etwas Passendes.

Wenn der Tripwolf ruft: 33 Beta-Invites

tripwolf 150x150 Wenn der Tripwolf ruft: 33 Beta InvitesEine brandneue Community für alle, die's in die Ferne zieht, befindet sich derzeit im geschlossenen Beta-Test: Tripwolf fungiert zugleich als Social Travel Guide und Reisplaner, der es sich primär zum Ziel gesetzt hat, seinen UserInnen einen multimedialen Eindruck potentieller Destinationen zu vermitteln: Reiseberichte lassen sich mit Sound, Fotos und Videos pimpen, ein Empfehlungssystem sorgt für den Insider-Mehrwert. Die Betreiber setzen dabei konsequent auf Personalisierung: persönliche Empfehlungen von Gleichgesinnten und spezifisch auf die eigenen Wünsche abgestimmte Tipps ersetzen den gewohnten "Einer-für-alle" Reiseführer. Und das Beste daran: für datenschmutz-LeserInnen gibt's 33 exklusive Einladungen für die Beta-Phase.

Wer neugierig geworden ist und einen genauen Blick auf Tripwolf werfen möchte, klickt hier und holt sich seinen Beta-Account:

http://www.tripwolf.at/invite/datenschmutz

Die Mischung aus Wiki-Editing und Social Network fühlt sich auf Anhieb sehr "convenient" an - die Usability-Verantwortlichen des Projekts haben hervorragende Arbeit geleistet. Bereits jetzt beinhält die Datenbank über 200.000 Points of Interest, die mit Google Maps verknüpft sind. Auf der babylonischen Habenseite finden sich Deutsch und Englisch, für schnellen Aufbau des eigenen Freundes-Netzwerks sorgt eine Facebook-Importfunktion. Besonders ortskundige Mitglieder, sogenannten "Trip Gurus", stehen allen Mitgliedern über die von ihnen betreuten POIs Rede und Antwort - derzeit werden bereits 100 Destinationen von solchen Guides betreut. Wer sich nicht sicher, wohin die Reise gehen soll, bekommt vom System Vorschläge, die vom eigenen "Social Graph" abhängen - den fertigen personalisierten Travelguide kann man anschließend auch ausdrucken.

Finanziert wird Tripwolf vom Start-Up Inkubator i5invest:

Tripwolf wurde von einigen Wienern, die sich in Manhattan befinden, gegründet und initiiert. Sebastian Heinzel, CEO & Co-founder, selbst ein Weltenbummler, managt das Team in New York, Wien, Budapest und San Francisco.

Der öffentliche Launch soll im Juni erfolgen, bis dahin haben die Macher noch einige Features in Planung: so soll die fertige Version unter anderem mit einer angepassten iPhone-Version und direkter Buchungs-Integration punkten. (Hoffentlich funktioniert die Seite auf meinem HTC ebenso gut wie auf Apples Schneckenfunker!) Derzeit ist die Seite in

Selbstverständlich gibt's auch ein begleitendes Tripwolf Blog - dort wird sowohl über neue Features und Erweiterungen der Seite als auch über verschiedene Reisehighlights von MitgliederInnen berichtet. Mehr Infos und Kommentare mit ersten Eindrücken zu Tripwolf gibt's auf Techcrunch und Mashable.