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Artikel-Schlagworte: „Trinkwasser“

Fotos vom Twestival Wien

Twestival Vienna PicsWar ein netter Abend gestern - bis auf die junge blonde Dame, die eine herbe Enttäuschung erlebte, als sie bemerkte, dass nicht ihr Los mit der Nummer 48 die Squeezebox gewonnen hatte, sondern sie bloß den Zettel verkehrt herum hielt, haben sich alle prächtig amüsiert. Zweifellos könnte man mit längerer Vorbereitungszeit größere Twitterer-Massen mobilisieren, aber angesichts des kurzen Zeitraums und der höchst improvisierten Veranstaltung freuten wir uns sehr über knapp 500 Charity-Eulen für den afrikanischen Brunnenbau.

Jedenfalls kann man mit Fug und Recht behaupten, dass es sich um das größte Wiener Twestival aller Zeiten handelte - Besucher erzählen schon jetzt ihren Enkeln davon! Big up an dieser Stelle an Hausherrn Manfred und DJ Smartula aka Ludwig, in dessen gestriger Playlist auffällig viele meiner cross-genre Favoriten eingestreut waren. Und wenn Twitter so weiterwächst, dann wohl in der Stadthalle :mrgreen:

Twestival Wien: Morgigentags im WerkzeugH!

12. Februar 2009
18:00bis23:00

twestival Twestival Wien: Morgigentags im WerkzeugH!Twitterer sind, das wissen wir von diversen Barcamps, Grillereien und Microblogging-Mittwochen, gesellige Leutchen, und so kann man nur hoffen, dass die Wiener Crowd recht zahlreich erscheint. Denn der lokale Ableger der weltweiten Charity Aktion lässt sich am besten in den Worten des Organisators erklären: Tweet. Meet. Give. Und beim Treffen für den guten Zweck reinen Wassers schmeckt das Bierchen gleich doppelt so fresh. Oder ausführlicher:

On 12 February 2009 175+ cities around the world will be hosting Twestivals which bring together Twitter communities for an evening of fun and to raise money and awareness for charity: water.

Im September 2008 entstand die Idee, seit diesem Zeitpunkt werkeln hinter den Kulissen unzählige Freiwillige - mehr Hintergrundinfos bietet die offizielle Homepage. Wer in Wien lebt, ist in punkto Leitungswasser ganz besonders verwöhnt. Da vergisst man schnell mal, dass immer noch 1,1 Milliarden Menschen weltweit kein sauberes Wasser zur Verfügung steht, was wiederum den Hauptgrund für Seuchen und Epidemien in den betroffenen Gebieten darstellt. Es geht am 12. Februar also nicht nur darum, Spendengelder einzusammeln, mit denen nachhaltige Trinkwasser-Lösungen finanziert werden sollen, sondern auch um Awareness für ein dringendes Problem.

Am Twestival Wien Blog kann man direkt Spenden, die am Donnerstag freiwillig zu erwerbenden Eintrittskarten kosten 5 Euros. Sämtliche Einnahmen gehen zu 100% an Hilfsorganisationen, die sich um den Brunnenbau kümmern. Ab $4.000 ist eine "Brunnenpatenschaft" drin:

Twestival cities might consider setting a goal to raise enough money from their event to fund a well project in a developing country, starting at $4,000 USD.

Selbstverständlich werden alle Events live im Netz gestreamt, @MountainDan wird für Techfluff live aus Wien berichten und den einen oder anderen Besucher interviewen. Aber keine Angst: Dan ist New Yorker, er spricht zwar gut deutsch, aber feine Bosheiten und gemeine Fragen muss niemand fürchten :mrgreen: Stattdessen wird DJ Smartula einen sauber gewaschenen musikalischen Klangteppich quer durch's WerkzeugH verlegen, außerdem werden ein Nintendo Wii sowie eine Logitech Boombox unter der spendenwilligen Besucherschar verlost. Loki freut sich auch schon aufs Twitter Get-Together: man sieht sich am Donnerstag!

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Kaltes, klares Wasser als Privileg

Den folgenden Viral-Clip habe ich via Unrulymedia.com entdeckt - produziert wurde er von World Vision. Die relative simples Botschaft: was wäre, wenn plötzlich kein Trinkwasser, sondern braune Brühe aus der Leitung schießt? Derzeit steht laut World Vision 1,1 Millarden (!) Menschen kein sauberes Wasser zur Verfügung. Der Film samt Aufforderung zu "Wasserpatenschaften" findet sich auch auf der World Vision Homepage.

Was Leitungswasser betrifft, ist man für Großstadtverhältnisse als Wiener ja besonders verwöhnt: so die eigene Wohnung nicht in Transdanubien gelegen ist, trinkt man großteils feinstes Quellwasser direkt aus der Steiermark, aber auch das Grundwasser jenseits der Donaus ist weit besser als das meiste, was in anderen Großstädten aus der Leitung kommt. Wer schon mal im Sommer in Barcelona war und sich beim Duschen vorm stinkenden Wasser ekelte, wird das so lebensnotwendige H2O hoffentlich umso mehr zu schätzen wissen: