Die Woche der Gewinnspiele: Yannick vergibt Festplatten, Bücher und weitere Sachpreise, bei Mathias kann man ein Nintendo Wii abstauben. Weihnachten rückt eindeutig mit Riesenschritten näher, allerorten lauern bereits tückische Punsch- und Glühweinstände auf den unschuldig-wehrlose Passanten.
Aber bei aller Wein- und Feierseeligkeit sollte man nicht vergessen, dass der Hype derzeit nicht am Christkindlmarkt spazieren geht, sondern auf Facebook. Morgen zum Beispiel findet der Blue Beanie Day statt. Motto: Show your support for web standards and accessibility. Wie Waffe der Wahl: eine blaue Wollmütze!
It's easy to show your support for web design done right. Don a Blue Beanie and snap a photo. Then on November 26, switch your profile picture in Facebook and post your photo to the Blue Beanie Day group at Flickr.
Anja und ich haben unsere Headshots soeben angefertigt - das Facebook-Profil wird dann morgen upgedatet:

Spielefreaks, aufgepasst: Mathias hat sein Weihnachtsgewinnspiel gestartet, wer teilnehmen möchte, kündigt die Action am eigenen Blog an und setzt einen simplen Backlink z.B. auf den Beitrag Apple-Gutschein. Lohn der Mühe? Die Chance auf eine Nintendo Wii inkl. Wii Sports. Spread the word, denn falls mehr als 50 Blogger sich um die Wii kloppen, legt Mathias nochmal einen oben drauf und spendiert als zweiten Preis den ganz neuen Ipod Touch mit 8GB Speicher. Der Weihnachtsmann besucht auch die bloglosen Gesellen: unter allen neuen Newsletterabonenten wird ein ortskundiges Tom Tom XL Europe Navigationsgerät verlost.
Herzlichen Dank an das Bloggeramt für den Blog der Woche Eintrag - hat mich sehr gefreut, dankeschön. Es wird ja viel geschrieben über Motivation fürs Bloggen und so: und ich muss sagen, es geht ja nix über das Lob von Kollegen
Ich hab letztens darüber geschrieben, wie man seine Kontakte von Xing nach Facebook transferiert. Der Infpirat hat als perfekte Ergänzung ein Tool gefunden, mit dem sich wiederum die Facebook-Kontakte exportieren lassen, denn auch dies ist mit Bordmitteln nicht ohne weiteres möglich. FriendsCSV generiert ein *.csv (= comma separated values) File, das problemlos mit Outlook und Co. gelesen werden kann. Einziges Problem dabei: die E-Mailadressen werden leider nicht mit übertragen. Dies funktioniert nur indirekt mit Gmail-Adressen:
Ok you can now use CSV to match your friends with your gmail contacts list. If the program finds a match, it will include the e-mail address in the export.
Pete weiß als TV-Serien Guru natürlich alles über die Auswirkungen der Streiks auf laufenden Serien. Die zweite Staffel von Heroes etwa wird anders enden als geplant. Momentan sieht's ja leider nicht so aus, als würden die Drehbuchschreiber mit ihrem Protest etwas erreichen: stattdessen hagelte es bereits Kündigungen in großem Ausmaß.
"I'm Darth Vader, everyone challenges me to a fight to the death. This is the fucking death star, I run it!" Trotzdem lautet jene Frage, die sich Star Wars Fans schon immer gestellt haben: wie war das eigentlich damals in der Katine des Todessterns? (thx Natalie!)
Populär wurde David Duchovny als Special Agent Fox Mulder. Dass dem Alienjäger ein zweiter Popularitätsfrühling ins Haus steht, hat der Amerikaner der Fernsehserie Californication zu verdanken: denn die Erlebnisse eines von seinen persönlichen Dämonen geplagten Autors in der Midlife-Crisis gehören zu den Überraschungs-Erfolgen der aktuellen Seriensaison.
Die titelgebende Wortschöpfung, welche bereits die Red Hot Chili Peppers für ihr Album verwendeten, klingt in deutschsprachigen Ohren vorerst harmlos: allerdings sollte man wissen, dass "Fornication" in anglo-amerikanischen Ländern der juristische Terminus Technicus für Analverkehr ist, was Californication naturgemäß eine ganz neue Doppelbedeutung verleiht. In der Tat passt der Titel zur Serie wie die sprichwörtliche Faust auf das mehr als einmal blaue Auge des Hauptdarstellers. Die Wikipedia schreibt:
In der Serie Californication geht es um den Schriftsteller Hank Moody (David Duchovny), der versucht seine 13-jährige Tochter Becca (Madeleine Martin) zu erziehen. Becca lebt bei ihrer Mutter und Hanks Ex-Lebensgefährtin Karen (Natascha McElhone), für die er noch immer starke Gefühle hat. Dennoch schwimmt Hank in einem Sumpf voller Sex und Alkohol, aus dem er sich zu befreien versucht.
Dieser Sumpf allerdings bietet eine grandioses Setting für einen Wechsel von so noch nie gesehenen Wechsel von sexuell expliziten, herzergreifenden und absurden Szenen: eine Art "Sex in the City" mit wesentlich besseren Dialogscripts für die männliche Zielgruppe sozusagen. Diverse frenetische Beschreibungen in verschiedenen amerikanischen Foren lassen Vorfreude auf die deutsche Erstausstrahlung aufkommen: bereits in der ersten Folge landet der vom einstigen Erfolg zehrende Autor Hank Moody mit einer jungen Dame im Bett, die sich am nächsten Tag als 16jährige Tochter des zukünftigen Mannes seiner Langzeit-Exfreundin Karen erweist, an der Hank nach wie vor großes Interesse zeigt.
Später stellt sich heraus, dass besagter neuer Freund zugleich Besitzer und Herausgeber des Hell-A Magazine ist, für das Hank ein Blog schreibt. Sein Agent und Freund dagegen, dessen Frau die Intimbereiche der weiblichen Prominenz mit Heißwachs enthaart, beginnt eine SM-Affäre mit seiner Assistentin, deren Attraktivität er erst bemerkt, nachdem er bei den suicidegirls.comSuicide Girls auf ihr Fotoset gestoßen ist. Vielzitierter Dialog aus der ersten Folge: Hanks 13jährige Tochter Becca besucht ihren Vater, in dessen Schlafzimmer sich bereits die aktuelle Bettgespielin eingenistet hat und trifft unerwartet auf diese. Ihr Kommentar: "Father, there's a naked lady in your bedroom. She's got no hair on her vagina, is she sick?" Sickness dürfte in den Dialogen überhaupt eine gewisse Rolle spielen - auf den Vorwurf seines Agenten, das er paranoid sei, antwortet Hank Moody nach einer ausgedehnten Koks-Orgie: "I look around me and I see that everybody else is indefinitely more fuck up than I am. Ok, could be the blow." Ob diese feine Wortwitz-Klinge die deutsche Übersetzung überlebt, steht natürlich wie immer auf einem anderen Blatt geschrieben.
"Californication" klingt jedenfalls nach sauberem Handwerk und zeitgenössischer TV-Unterhaltung at its best - meine amerikanischen Bekannten sind durch die Bank voll des Lobes. Ich bin jedenfalls gespannt auf die Fernsehumsetzung des Californication-Topics: die Serie dürfte ebenso rocken wie das gleichnamige Album der Chili Peppers.