Smartphones sind aufgrund diverser Background-Services häufig ohnehin laufend online - ein Webservice als Erweiterung der Gerätefunktionen liegt also nahe. Apple-Telefonierer kaufen ihre Software im iPhone Store, Android-User shoppen und synchronisieren online, und Nokia-Nutzern steht das Full-Service Portal OVI (finnisch: Tür) zur Verfügung. Karli Pletschko, Mein ehemaliger mobilkom-Arbeitskollege Karl Pletschko, Head of Internet Services Markets bei Nokia Österreich, erklärt die Philosophie hinter dem Full-Service Portal im Video-Interview:
Wie mehrere us-amerikanische Medien kolportieren, will der Suchmaschinenriese Google ein neues Geschäftsfeld eröffnen: angeblich lautet der Arbeitstitel für das neue Killer-Service "Internet Usage" - unter diesem Stichwort findet man derzeit allerdings bloß eine Eintragung im Google Directory. IU richtet sich laut Wall Street Journal an Marketing-Menschen, die mehr über Website-Demographien erfahren wollen, und dürfte daher Firmen wie Nielsen Online ganz gewaltig unter Druck setzen.
Niemand hat bessere und genauere Primärdaten als Google: via Protokollierung der Suche respektive Analytics sind nun wohl genug Daten zusammengekommen, um stichhaltige Vorhersagen über Conversion Rates und Effizienz machen zu können. Das Bizjournal schreibt dazu:
The Journal said the tool is designed to help identify the most advantageous places to buy online ads by showing what Web sites are most popular with target audiences. Mountain View-based Google (Nasdaq: GOOG) will offer the tool free to marketers, the Journal reported.
Separately, the company is expected this week to launch another tool that will show how people browsing the Web respond to online ads. Taking into account such things as search activity and visits to sites, the tool would compare groups of people who haven't seen the ads with those who have.
Aufgetaucht ist das Gerücht, das anscheinend von einigen von Big G ausgewählten Early Adopters verbreitet wurde, ursprünglich am Wall Street Journal: dort ist auch die Rede davon, dass der Launch am kommenden Dienstag erfolgen soll.
Der Plan könnte aufgehen: dass Google mit Analytics ein extrem leistungsfähiges Gratisinstrument anbietet, führte zu einer extrem raschen Verbreitung: und die bringt mehr an Daten und Firmenwert als jedes Premium Service. Also kein Wunder, dass auch Google Usage frei verfügbar sein wird - denn der Jetzt-Schon-Monopolist stärkt seine Position damit ganz gewaltig. Ein Schelm übrigens, wer Böses denkt: denn das Google als Datensammler, Marktplatz und Auswerter in Firmen-Union ungestört die Daten nach eigenem Gutdünken verwenden und einen ganzen Markt im Alleingang kontrollieren (und manipulieren) könnte, wird doch wohl hoffentlich niemand annehmen!
Soeben habe ich mich auf des Infopiraten Anregung hin meine erste Facebook-Page angelegt und bei der Gelegenheit auch gleich meine erste Werbekampagne geschalten: zwei weitere Killer-Features, die dafür sorgen werden, dass Facebook munter weiter wächst.
Die sogenannten Pages sind im Wesentlichen dreispaltige Profilseiten, die nicht für Einzelpersonen, sondern für Firmen, Bands, Projekte etc. vorgesehen sind. Verwaltet werden sie mit der Applikation Page Manager bzw. mit Ads und Pages, so man von beiden Funktionen Gebrauch macht. Für eine solche Page kann man entweder ein neues Login anlegen (dazu bei der Registrierung "create a page for a business or band" wählen), oder man verwendet die Pages-Applikation, mit der man problemlos mehrere Pages zentral vom eigenen Profil aus verwalten kann.
Im Gegensatz zu den bekannten Gruppen lassen sich auf Pages ebenso wie am normalen Profil Applikationen installieren. Standardmäßig stehen dort die Extras "Photos", "Video" und "Events" zur Verfügung. Mit der "Fan" Funktion kann man sich zum - genau, erraten - Fan einer solchen Seite erklären. Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig: von der Promo-Page für die eigene Seite über Brandmarketing im Netz bis zur Einbindung elaborierter Mixed-Media Konzepte erweitert dieses Feature das Profil-Konzept ganz beträchtlich. Einzig die mangelnde Einbindung der Pages in die Navi hab ich zu bemängeln: Zugriff direkt vom Hauptmenü wäre sinnvoll, aber das wir vermutlich wohl noch kommen. Hier geht's zur datenschmutz-Page:
http://www.facebook.com/profile.php?id=5802674241
Für alle, die sich als Fan outen, gibt's eine kleine Backlink-Belohnung (siehe Artikelende). Der Infopirat und Webzweinull.cc sind ebenfalls bereits mit Pages vertreten - ich wette drauf, dass bald weitere deutschsprachige Blogger folgen werden.
Das zweite Feature, das ich erstmals ausprobiert habe, ist die Werbekampagnen-Funktion. Die funktioniert eigentlich recht selbsterklärend - wer schon mal Adwords und Co. verwendet hat, dürfte sich auf Anhieb zurecht finden. Zuerst wird gewählt, ob man eine externe Seite oder eine Facebook Page bewerben möchte.

Im zweiten Schritt stellt man anhand geographischer und demographischer Daten sowie optionaler Tags die gewünschte Zielgruppe zusammen:

Im dritten Schritt werden Titel- und Anzeigentext eingegeben, außerdem kann man optional ein Bild (110x80 Pixel) hochladen. Außerdem besteht hier die Möglichkeit, die eigene Kampagne an "social Actions" zu knüpfen, die dann zusammen mit den Anzeigen dargestellt werden. Wer Konzertkarten bewirbt, könnte hier etwa die Kommentare seiner Freunde zum betreffenden Event anzeigen lassen:

Im vierten und letzten Schritt wird das Budget festgelegt. Facebook bietet sowohl Pay per Click als auch Pay per View Kampagnen an. Anhand der Parameter Kosten pro Click bzw. pro 1000 Einblendungen, maximales Tagesbudget und Laufzeit plant der Werber die Kampagne bei voller Kostenkontrolle, die Bezahlung erfolgt per Kreditkarte.

Spannend ist auf jeden Fall das genaue Targetting der Zielgruppe - wie's mit den Klickraten bestellt, ist wiederum eine andere Frage. Wo bei Google-Ads bloß originelle Texte Aufmerksamkeit generieren sollen, da kommt bei Facebook die bildliche Unterstützung dazu. Dass sowohl per-click als auch per-view Pricing Modelle angeboten werden, ist ebenfalls nicht von Nachteil. Facebook stellt detaillierte Statistiken zur Verfügung - ich habe soeben meine erste datenschmutz pay-per-view Kampagne gestartet und bin neugierig auf die Resultate. In den nächsten Tagen und Wochen werde ich das System testen und verschiedene Kampagnen schalten um herauszufinden, ob Facebook ein geeignetes Promotion-Medium für deutschsprachige Webseiten darstellt - über die Ergebnisse werde ich natürlich hier am Blog berichten.
Wer sich auf meiner datenschmutz Page als Fan outet, der bekommt einen Backlink zu seiner eigenen Seite in einem der nächsten Blog-Beiträge über Facebook. Außerdem habe ich ein kleines Facebook-Gewinnspiel in Planung, Details dazu folgen ebenfalls demnächst.
FamilyOne hat sich ganz der digitalen Aufbereitung umfangreicher Familienstammbäume und -alben verschrieben. Bis zum 30. September lockt die größte Familien Social Community des deutschsprachigen Raums noch mit unbegrenztem Gratis-Upload. Seit heute können alle User eine persönliche Webseite mit frei definierbarem Alias anlegen.
Die URL zur eigenen Profilseite folgt dabei folgendem SEO-tauglichem Schema:
www.FamilyOne.de/profil/ALIAS
FamilyOne will sich als Full-Service Dienstleister für das Festhalten jener unvergesslichen Momente des Familienlebens etablieren, die sonst sorgfältig in Papieralben eingeklebt werden - aber die lassen sich nun mal wesentlich umständlicher gemeinsam nutzen als eine Homepage, speziell wenn die Familie geographisch weit verstreut lebt.
Ich bin über die trigami-Kampagne, die von den Betreibern kürzlich geschalten wurde, auf die Seite gestoßen und als kinderloser Urdro (urban drone, as opposed to Bobo) wohl nicht der Kernzielgruppe zuzurechnen, aber die Betreiber der Plattform haben ihre Hausaufgaben definitiv gemacht.
So können etwa die Mitglieder der Community den Zugriffslevel der einzelnen Unterseiten frei festlegen: von privat über "Zugriff nur für Freunde" bis öffentlich. Selbstverständlich unterstützt FamilyOne die Suche nach bestehenden Kontakten und deren Vernetzung - von der Erstellung des Stammbaums bis zur Verwaltung der eigenen Videos nutzt die Seite konsequent Ajax-Features und bietet auch unerfahrenen Usern einen leichten Einstieg in "family matters" an.
FamilyOne.de - Familienalbum und Familienbaum
Frank Helmschrott, Betreiber der Blogalm, hat eine neues Projekt gelauncht: SimpleSnip hilft, die kleinen Infoschnippsel zu sammeln, die so gerne in den Weiten des Netzen der Vergessenheit anheim fallen. In Zeiten von Web 2.0 scheint's nur konsequent, ein solches Service online anzubieten. Ausgelegt ist die Seite auf möglichst einfache Bedienbarkeit, neben Text- und Bildinfos können auch Videos eingebunden werden und verschiedenen Informationen kombiniert werden:
SimpleSnip ist dein Schnipselspeicher. Leg' Dir hier Notizen ab, verlinke mehrere Artikel zu einem Thema und kombiniere mehrere Deiner Videos oder Bilder auf Youtube, Sevenload und anderen Diensten miteinander zu einem Snip. Teile Deine Snips mit anderen, tagge sie und du hast sie jederzeit wieder zur Hand.
Ein Bewertungs- und Creditsystem, Gruppen- und Kontaktverwaltung sowie Tagging sind integriert, Support gibt's im hausinternen Forum. Die Kreuzung aus Blog, Social Bookmarking Tool und Multimedia-Karteikasten zeigt vielversprechende Ansätze - wie jede Social App wächst die Attraktivität mit der Zahl der User. Frank Helmschrott schreibt:
Ab sofort kann also jeder nach Herzenslust Schnipsel sammeln und das so gesammelte Wissen mit anderen teilen. In den nächsten Wochen und Monaten werde ich versuchen den Funktionsumfang langsam aber stetig zu erweitern. Für den Anfang hatte der Drang zur Einfachheit und Usability absoluten Vorrang. Das Feeback der Tester hat auch gezeigt, das genau das gelungen ist und das freut mich besonders. Bisher brauchte noch keiner eine genaue Anleitung und hat alles nötige selbst gefunden - egal ob Freak oder Anfänger.
Mehr Hintergründe zum Projekt gibt's hier - eine Registrierung ist auf jeden Fall zu empfehlen. Thumbs up!
DNS Lookups, Domain Info, Whois Anfragen und Co. gehören zu den Standardaufgaben eines Webmasters. Iptools.com ist die Seite "to rule them all" - hier gibt's sämtliche Werkzeuge, übersichtlich auf einer Seite versammelt.
Neben den genannten Tools bietet die Seite IP-basiertes Geomapping via Google Tools, einen Check der eigenen Domain gegen die gängisten Spam-Datenbanken, ein Ping-Service, Berechnung der CIDR-Ranges, Überprüfung von E-Mail-Adressen darauf, ob sie von einem Gratis-Anbieter stammen, IP Routing, Tracepath und so weiter.
Ausgesprochen hilfreich - check out IPtools.com. Ein wenig spezialisierter ist IP-Adress.com: hier kann man entweder die eigene IP oder beliebige Hosts eingeben, um ihren Standort mit genauer Längen- und Breitengradangabe zu erfahren.
Syntax-Highlighting vereinfacht die Lesbarkeit von Quellcode ungemein. In html gibt's für die Code-Darstellung die Formattierung "pre", die sorgt allerdings einfach nur dafür, dass Steuerzeichen nicht als solche interpretiert werden. Komfortabler geht's mit dem Quick Highlighter.
Wer ein Programmier- oder Support-Blog betreibt und ständig Code-Schnippsel veröffentlicht, der sollte sich ein entsprechendes Plugin besorgen - für gelegentliche Nutzung empfiehlt sich ein Webservice wie QH:
Wenn man dazu aber keine Lust hat oder der Einbau einer solchen Funktion mit zu großem Aufwand verbunden ist, nutzt man dazu einfach einen entsprechenden Web-Service wie den QuickHighlighter, dem man einfach nur den entsprechenden Listing-Code übergibt und gleich darauf ein fertig formatiertes und problemlos einbaubares Stückchen HTML zurück bekommt - wenn man sich das Ergebnis mit separater CSS-Datei ausgeben lässt, hat man sogar noch mehr Einfluss auf die Darstellung.
Der Service hält Formattierungen für eine große Bandbreite an Programmiersprachen bereit und lässt sich sofort ohne Registrierung nutzen. Bläht den Code zwar ganz ordentlich auf, erhöht die Übersicht aber ungemein. Maschinelle und menschliche Lesegewohnheiten unterscheiden sich bekanntlich ja doch gravierend voneinander. [via Contentschmiede]