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	<title>datenschmutz &#187; Werbung</title>
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		<title>Hilfe, die Online-Werbung hat mir ins Ohr gespuckt!</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 12:31:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer einmal wirbt, dem glaubt man nicht - also gilt es, die Botschaft um jeden Preis an den Kunden zu bringen. Ob der das auch will, ist dabei sekundär. Oder?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie intrusiv darf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/online/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with online">Online</a>–Werbung sein, oder anders gefragt: sollte erfolgreiche <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/online/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with online">Online</a>–Werbung sämtliche technischen Möglichkeit nutzen, die kostbare Aufmerksamkeit des User um jeden Preis zu erhaschen? Die Frage klingt verdächtig nach einer suggestiven Nona-Einleitung — allerdings scheinen einige vermarktende Kollegen im Eifer des Impression-Gefechts zu ganz anderen Ergebnissen zu kommen als der gesunde Hausverstand. Zumindest legt dies ein aktuelles Beispiel des <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a> Game-Providers Rock You! nahe. Doch man muss man gar nicht erst online gehen, um auf Spammer zu stoßen.<span id="more-19829"></span></p>
<p>RockYou! (ehemals “Rock you live”) und Zynga sind die zwei größten Anbieter von Facebook-Spielen. Zu den erfolgreichsten RockYou!-Apps gehört “Zoo”, ein Sammel– und Wirtschaftsspiel, dessen RPG-artigem Simpel-Charme nicht nur Karnivoren verfallen. (Mhmmm, die Tierchen sehen ja alle sooo lecker aus!) RockYou! bietet schon eine ganze Weile lang die direkte Verrechnung von Aufmerksamkeit in Geld an: wer freiwillige Werbevideos guckt, bekommt Facebook-Credits, mit denen man wiederum besonders rare Tierarten kaufen kann. Facebook-App-Anbietern sind bekanntlich auf den “Content Canvas” beschränkt, sprich die rechte Seitenspalte mit den altbekannten Facebook-Ads bleibt immer sichtbar.</p>
<p>Als Werbeflächte können die Betreiber nur das Spiel selbst nutzen. Zoo ist, wie die meisten Games, komplett in Flash programmiert — und das verlockt anscheinend zu wilden Experimenten: seit kurzem blendet die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/applikation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Applikation">Applikation</a> beim ersten Laden unterhalb des eigentlichen “Spielfelds” ein Flash–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/video/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with video">Video</a> ohne Bedienelemente ein, das automatisch startet. Selbst auf größeren Bildschirmen liegt der Clip “below the fold”, also unterhalb des sichtbaren Bildschirmbereichs, dafür dudelt bei aufgedrehten Boxen der Ton umso penetranter los. Als heute (ja, ich spiel Zoo. Natürlich *nur* aus Recherchegründen) eine nicht enden wollende Werbung für Vanish Oxy Irgendwas erklangt, beschuldigte ich im Geiste zuerst sämtlich anderen Browser und –Tabs, dachte einen kurzen Moment lag gar an einen Virus-artige Adware, bis ich das gar nicht mal so leicht auszumachende <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/video/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with video">Video</a> beim Runterscrollen entdeckt.</p>
<p>Solche Werbung wirkt ungemein “gut”: Vanish-Irgendwas-Produkte kauf ich garantiert nie mehr, aber ich nehm nicht an, dass die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kampagne/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kampagne">Kampagne</a> von der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/konkurrenz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Konkurrenz">Konkurrenz</a> bezahlt wird. Erstaunt hat mich aber allemal, dass die Lokalisierung wohl recht gut funktioniert und sich offensichtlich sogar für den deutschsprachigen Raum Werbekunden finden, die meinen, mit akustischer Invasion des Arbeitsplatzes ihre Verkaufszahlen steigern zu können. Und weil Spiele immer ein guter Online-Marketing Trendindikator sind, steht uns da Flash-mäßig im Social Web wohl noch einiges ins Haus!</p>
<h2 id="toc-unterjubeln-vs-interesse-wecken">Unterjubeln vs. Interesse wecken?</h2>
<p>WWW steht eigentlich für <strong>W</strong>orld <strong>W</strong>ide <strong>W</strong>eb und nicht für <strong>w</strong>ildgewordene <strong>W</strong>erbe<strong>w</strong>irtschaft. Trotzdem gehören erektile Spams aus den Abteilungen Penisvergrößerung und –verlängerung zum täglichen Internet-Brot wie langweilige Kurzhaarfrisuren zur ORF-Moderatorinnen. <small>(Nein, das ist nicht beleidigend. Ich hätte ja erstens “furchbare Frisuren” schreiben können und zweitens handelt sich’s sowieso nur um persönliche Meinung.)</small></p>
<p>Die Geschichte der randständigen Online-Werbung ist weniger eine Geschichte der Missverständnisse als vielmehr eine des Wettlaufs zwischen Technologie und Intrusion: kaum kam jede dahergelaufene Safety-Suite mit einem Pop-Up Blocker an Board, poppten uns die Werbebotschaften via DHTML-Layer entgegen — die oder der eine oder andere hat die immer wieder mal hier auf datenschmutz aufpoppende freundliche Erinnerung zum wohlwollenden Bezug des Newsletters gewiss bemerkt.</p>
<p>Und was soll ich sagen? Es funktioniert einfach verdammt gut. Die Hälfte meiner Newsletter-Anmeldungen bekomm ich über die Seitenleiste, die andere Hälfte über das Pop-Up. Man muss als Werbetreibender also abwiegen, wie interessant die eigene Botschaft für den Leser sein könnte — wie gut ein Werbemittel “wirkt” (also im Online-Bereich Klicks respektive Conversions generiert), ist der beste und direkteste Indikator für das Interesse des Users. Webmaster, die ihre Besucher mit aufdringlicher Dauerwerbung nerven, schaden mittelfristig ohnehin ihrer eigenen Seite. (Es sei denn, die Inhalte sind derart “unique” und attraktiv, dass sabberende Surfer so ziemlich jede Browser-Vergewaltigung über sich ergehen lassen müssen wollen. Aber da nähern wir uns bereits Triple-X und Torrent-Gefilden, und das wär ein Posting für sich.)</p>
<h2 id="toc-der-offline-spammer">Der Offline-Spammer</h2>
<p>Als “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/spam/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Spam">Spam</a>” bezeichnen wir unverlangt zugestellte Mails — eine Praxis, die im analogen Pendant zur E-Mail-Box schon lange gang und gäbe ist. Doch während sich die unerwünscht Papierflut im Postkasten mittels “nur persönlich adressierte Sendungen” abstellen lässt, bleibt speziell den Nutzern recht alter E-Mail-Adressen nur ein möglichst guter Spamfilter.</p>
<p>In der analogen Welt sollten, zumindest in der Theorie, ein Sticker, der nicht persönlich adressierte Sendungen entschieden zurück weist, ausreichen. Die meisten Zettelverteiler halten sich auch dran — nicht so ein Gewichts-Verlust-Experte, den ich via außen am Briefkasten angehefteten Zettel kennen lernen durfte: </p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/08/speckweg.jpg" alt="speckweg Hilfe, die Online Werbung hat mir ins Ohr gespuckt!" title="Speckweg" width="600" height="915" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Ja, das erweckt Vertrauen — vor allem das wunderbare Passfoto aus den späten 50ern! Ich werd gleich mal anrufen, aber vorher muss ich mir noch das günstige Viagra aus Armenien bestellen, einem reichen nigerianischen Erben dabei helfen, seine Goldbarren nach Nicaragua zu schaffen und für die nette Russin, die mir immer E-Mails schickt, ein Flugticket buchen!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Die Zukunft der Fernsehwerbung</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2010-04/die-zukunft-der-fernsehwerbung/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 15:58:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Während in Österreich das Fernsehen noch öffentlich-rechtlich daher kommt, hat anderswo die Zukunft bereits begonnen: mit Google TV Ads kann jeder online seine eigenen TV-Kampagnen buchen, analog zu den gewohnten Suchmaschinen-Ads. Voraussetzung: man muss natürlich erstmal einen Werbespot drehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zugegeben, der deutschsprachige, zumal der österreichische Werbemarkt funktioniert vollkommen anders als sein US-Pendant. Echte <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/konkurrenz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Konkurrenz">Konkurrenz</a> zwischen mehreren Networks kann sich dank der Steuergeld-gestützten Oligopolstellung des 2-Kanal-Blähbauchs ORF kaum entwickeln, aber dennoch: irgendwann wird die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/zukunft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zukunft">Zukunft</a>, aus der dieser Beitrag kommt (zur Beförderung von Briefen über größere temporale Distanzen siehe Herbert Rosendorfers “Briefe an die chinesische Vergangenheit”), auch hierzulande ankommen. In den USA macht’s Google <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/tv-ads/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with tv ads">TV Ads</a> bereits jetzt möglich — kaum auszudenken, was für wunderbar subversive Kampagnen man spätnachts über die Glotze jagen könnte — <a href="http://slatev.com/video/http://slatev.com/video/how-i-ran-ad-fox-news" class="liexternal">SlateV.com</a> hat’s gleich mal ausprobiert [via <a href="http://masscontrolsite.com/blog/?p=71" class="liexternal">Frank Kern</a>]:</p>
<div id="video_player_mask" style="width:600px;height:390px;overflow:hidden;" align="center"><object id="SlateVPlayer" width="975" height="380" type="application/x-shockwave-flash" data="http://slatev.com/media/swfs/SlateVPlayer.swf"><param name="movie" value="http://slatev.com/media/swfs/SlateVPlayer.swf"></param><param name="flashVars" value="disableAd=true&#038;autoPlay=false&#038;videoId=72546547001&#038;channel=arts-and-life&#038;videoUrl=http://slatev.com/video/http://slatev.com/video/how-i-ran-ad-fox-news"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><param name="base" value="http://admin.brightcove.com"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowScriptAcess" value="always"></param><param name="seamlesstabbing" value="false"></param><param name="swLiveConnect" value="true"></param></object></div>
<p><span id="more-4201"></span></p>
<p>Die <a href="http://www.google.com/adwords/tvads/networks.html"Liste der teilnehmenden Networks</a> wächst ständig und besteht keineswegs aus kleinen, lokalen Betreibern: telemediale Schwergewichte wie CNBC, Bloomberg und BBC sind mit von der Partie. Wer nun hofft, seinen Heiratsantrag in der Werbepause von Californication zu schalten, muss trotzdem enttäuscht werden: Prime Spots sind nicht nur teuer, sondern meist auch schon an die Profi Liga ausverkauft.</p>
<p>Aber Googles Service vermarktet sozusagen den Fernseh-Longtail und erschließt damit mittleren und kleinen Publishern und Unternehmen einen Bereich, der bisher für diese nicht zugänglich war — ganz analog zu klassischer Online-Werbung. Gäb’s AdWords, Facebook und Co. nicht, sähe es nämlich im PPC-Bereich auch ziemlicher düster aus, denn in Europa hat’s noch nie jemand geschafft, Advertising-Longtail-Modelle auf breiter Basis zu etablieren. Ich bin jedenfalls ausgesprochen gespannt, ob und wann europäische Networks nachziehen. Über die laufende Weiterentwicklung der TV Ads berichtet das Team am </a><a href="http://google-tmads.blogspot.com/" class="liexternal">offiziellen Blog</a>, wer sich schon mal auf den “Google certified TV Ad Manager” Kurs vorbereiten möchte, dem sei folgendes <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/video/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with video">Video</a> empfohlen:</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-04/die-zukunft-der-fernsehwerbung/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>PS: Bedenkt man, wie billig Werbeminuten zu nachtschlafener Phone-In Show Stunde sind, könnte man in den TV Ads durchaus als die Over-the-Counter Variante von Andy Warhols “15 Minutes of Fame” betrachten… ich stell mir grad vor, wie um halb fünf Uhr früh das Handy läutet: “Du musst den Fernseher aufdrehen, ich bin im neuen Werbespot zu unserer Coupon-Seite, der wird nur ein einziges Mal gesendet!”</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Neues AdWords Feature: Remarketing Listen</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 06:30:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Google bietet mit den neuen Remarketing-Listen ein interessantes Zusatz-Feature an: damit lassen sich gezielt Kunden ansprechen, die in der Vergangenheit bereits die eigene Homepage (bzw. bestimmte Unterseiten) besucht haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich heute mal wieder meinen digitalen Zauberstab auspackte, um ein wenig weiße (okay, graue) Zaubersprüche auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/adwords/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with AdWords">AdWords</a> zu casten, entdeckte ich ein interessantes neues Feature. Naja, “entdecken” ist vielleicht übertrieben — schließlich weist <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/google/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Google">Google</a> mit einer Benachrichtigung deutlich auf die Funktion <em>Remarketing</em> hin. Und die hat’s ganz schön in sich: </p>
<blockquote><p>Mithilfe von Remarketing können Sie Personen erreichen, die zuvor Ihre Website besucht haben, und so gezielt relevante Personen mit der richtigen Werbebotschaft ansprechen. Sie präsentieren ihnen Ihre <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/botschaft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Botschaft">Botschaft</a>, während sie Websites im gesamten Content-Werbenetzwerk von Google besuchen.</p></blockquote>
<p>Man beachte: es handelt sich keineswegs um simple Referrer-basierte Einblendungen und auch nicht um einen AdServer, der seine Inhalte Cookie-gesteuert ausliefert. Der Code, den der werbende Webmaster einbindet, setzt ein Cookie beim Surfer.<span id="more-4175"></span></p>
<blockquote><p>Ein kleines Code-Snippet (das Remarketing-Tag) wird beispielsweise auf der Startseite Ihrer Website eingebettet. Dieser Code weist AdWords an, die Besucher in die Liste “Startseiten-Liste” aufzunehmen, die Sie erstellt haben. Beim Besuch Ihrer Startseite wird das Cookie der entsprechenden Nutzer in die Remarketing-Liste aufgenommen. Nun können Sie eine AdWords–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kampagne/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kampagne">Kampagne</a> erstellen, die Botschaften ausschließlich auf diejenigen Nutzer ausrichtet, die in dieser Liste enthalten sind. Ihre Remarketing-Botschaften werden keinen Nutzern angezeigt, die sich nicht auf der “Startseiten-Liste” befinden.</p></blockquote>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/04/remarketing.jpg" alt="remarketing Neues AdWords Feature: Remarketing Listen" title="AdWords Remarketing" width="215" height="48" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;margin-left:0px;border:1px solid gray;" />Ich finde dieses Tool ausgesprochen spannend — weil es ganz neue Kampagnen-Konzeptionen erlaubt. Die Nutzungsstatistiken vieler Shops zeigen, dass ein beträchtlicher Teil potentieller Einkäufer frühestens beim zweiten Besuch eine Bestellung tätigt: als Zielgruppen-genauer Reminder könnten solche Remarketing-Kampagnen nicht nur hohe Clickthrough-Raten, sondern auch deutlich überdurchschnittliche Conversion-Rates erzielen.</p>
<p>Bei der immensen Zahl an Daten, die Google über seine diversen Services sammelt (Google-Konten, Chrome, Analytics) vermute ich mal, dass derartige “Remarketing-Modelle” bald auch rein auf Datamining-Basis, also Cookie-frei funktionieren könnten. Und es würde mich nicht wundern, wenn Google in naher <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/zukunft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zukunft">Zukunft</a> diese Remarketing-Services auf Suchanzeigen ausweiten — derzeit können potentielle Returning Customers ja nur über das Content <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/netzwerk/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Netzwerk">Netzwerk</a> angesprochen werden.</p>
<p>Ich denke, dass die Remarketing-Option bei AdWords-Cracks auf große Gegenliebe stoßen wird: wenn ein Kunde beispielsweise einen Shop schon einmal besucht hat, kann man ihm wohl getrost Interesse für das jeweilige Sortiment unterstellen. Eine solche Prädisposition löst, in Kombination mit einem Themen-affinen Werbeumfeld, wesentlich leichter einen Kaufimpuls aus als neue Information — wobei im aufgrund es Wiedererkennungs-Effekts grafische Werbemittel mit starker CI-Einblendung sicherlich von Vorteil sind. Ausführliche Beschreibungen und Strategien zum Einsatz solcher Remarketing–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/listen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Listen">Listen</a> bietet Google in der <a href="https://adwords.google.com/support/aw/bin/topic.py?hl=de&#038;topic=27768" class="liexternal">AdWords Hilfe</a> an.</p>
<p>Ich werde in den nächsten Wochen bei meinen laufenden Kampagnen auf jeden Fall mit Remarketing-Listen experimentieren — schließlich eignet sich dieses Zielgruppentool auch sehr gut zur Bewerbung von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/online/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with online">Online</a>–Medien mit wiederkehrenden Inhalten, Stichwort Audio– oder Videopodcast. Was denken Sie über die neue Remarketing Option und welche Anwendungsmöglichkeiten fallen Ihnen dazu ein?</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Social Media Beratung wird reglementiertes Gewerbe</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 21:07:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vorbei mit den wilden Zeiten der freien Social Media Beratung - spätestens ab 2012 wird aus Twitter- und Facebook-Werbung ein geschütztes Gewerbe, inklusive Ausbildung und Zulassungsverfahren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="width:600px;border:3px solid #4a748a;background-color:#ffac13;padding:6px;font-size:18px;font-weight:bold;color:#720f0f;margin-bottom:23px;">Achtung, Aprilscherz!</p>
<p><span style="font-size:13px;color:#000000;font-weight:normal;">Social Media Consulting wird keineswegs ein Konzessions-pflichtiges <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gewerbe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gewerbe">Gewerbe</a> (zumindest vorerst noch nicht) <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/saint.png' alt="saint Social Media Beratung wird reglementiertes Gewerbe" class='wp-smiley' title="Social Media Beratung wird reglementiertes Gewerbe" /> Bei diesem Beitrag handelt sich um einen meiner beiden Aprilscherze 2010 — die andere Story finden sie <a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-04/wordpress-3-0-ohne-jpeg-unterstuetzung/" class="liinternal">hier</a>.</span></div>
<p>Wie einem datenschmutz vorliegenden internen Strategiepapier, das in Zusammenarbeit von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wko/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with WKO">WKO</a> und dem österreichischen Wirtschaftsministerium entstand, zu entnehmen ist, setzen Politik wie Kammer große Hoffnungen in den Informationssektor. Wie aus aktuellen Untersuchungen hervorgeht, sollen speziell die Bereiche Serverhosting und Social Media in den nächsten 10 Jahren ein gewaltiges Wachstum erleben. Um den Arbeitsmarkt bedarfsgerecht vorzubereiten, wurde im Ministerium vor wenigen Tagen das Planungsgremium “Ausbildung zum Social Media Berater” gestartet: unter dem Arbeitstitel “PR-Berater für direkte Zweiweg–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kommunikation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kommunikation">Kommunikation</a> in Multi-User Internet Umgebungen” soll in einem ersten Schritt ein genaues Berufsbild erarbeitet werden, das als Grundlage für den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bef%C3%A4higungsnachweis" rel="nofollow" class="liwikipedia">Befähigungsnachweis</a> dient — denn Social Media Beratung wird, abgekoppelt von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/werbung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Werbung">Werbung</a>, PR und IT-Dienstleistungen, eine eigene Sektion in der Wirtschafskammer erhalten und von den sogenannten “freien Gewerben” wegwandern. Juristische respektive Unternehmens-organisatorische Konsequenzen sind allerdings frühestens Ende 2012 zu erwarten.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/03/usbhub-10.jpg" alt="usbhub 10 Social Media Beratung wird reglementiertes Gewerbe" title="Social Media als geschütztes Gewerbe" width="600" height="450" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Frühestens ab diesem Zeitpunkt, spätestens jedoch Mitte 2013, wird zwar jeder, der sich dazu berufen fühlt, weiterhin als Abdecker am Tierfriedhof arbeiten, Aspik erzeugen, Polyesterfolien auf festmontierte Glasflächen aufbringen, Fische räuchern, ja sogar Fallschirme erzeugen dürfen — all diese Berufe erfordern keinerlei Befähigungsnachweis; und die obenstehenden Bezeichnungen sind keineswegs von mir erdacht, eine komplette Liste findet man <a href="http://www.50plus.at/unternehmensgruendung/gewerbe-freie.htm" class="liexternal">hier</a>. Angesichts des jüngsten Quargelskandals mag man sich durchaus über so viel Laissez-Faire bei Aspik und Fallschirmen (immerhin haben Produktionsfehler hier gröbere Konsequenzen als etwa bei Fußabstreifern) wundern — welchen Schaden soll da im direkten Vergleich schon ein Tweet anrichten? Im Extremfall keinen geringen, so ein Experte und Hochschulprofessor in seinem Fazit zur erwähnten Expertise (Name des Autors datenschmutz bekannt):<span id="more-4158"></span></p>
<blockquote><p>Das Internet wird immer mehr zum wirtschaftlichen und informationellen Rückgrat unserer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gesellschaft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesellschaft">Gesellschaft</a>. Neben persönlicher Belustigung und Informationssuche werden online häufiger politische Informationen ausgetauscht und gesellschaftliche Meinungen strukturiert. […] Es ist daher davon auszugehen, dass mit dem Berufsbild des Social Media Experten eine besondere Verantwortung einhergeht, vergleichbar mit der Sonderstellung des Journalisten-Berufes in westlichen Demokratien. […] Da das Internet als individualistisches Medium vor allem auf Selbstverantwortung setzt, scheint die Etablierung eines Kontrollgremiums weder realistisch noch zureichend. Eine verbindliche Ausbildung bietet <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oesterreich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Österreich">Österreich</a> die Chance, innerhalb der EU federführend Standards zu setzen und einen kompetitiven Wettbewerbsvorteil zu erringen.</p></blockquote>
<p>Nachvollziehbare Gedankengänge — die mit einigen handfesten Vorteilen verbunden wären: Neugründer müssten sich nicht mehr überlegen, ob Ihr Unternehmen in die Sparte EDV-Dienstleistungen oder Werbung fällt, Social Media Beratern der ersten Generation böten sich ganz neue Job-Perspektiven am Lehrsektor. Weitgehend unklar scheint allerdings das geforderte Skill-Spektrum zu sein. Kein Wunder, denn ein Berufsbild abseits aktueller Trends universal gültig zu formulieren, stellt eine beträchtliche Herausforderung dar.</p>
<h2 id="toc-ausbildung-zum-zertifizierten-social-media-experten">Ausbildung zum zertifizierten Social Media Experten</h2>
<p>In Rücksichtnahme auf die Flexibilisierung von Arbeitsverhältnissen ist nicht davon auszugehen, dass Social Media Beratung zu einem Lehrberuf wird. Und natürlich muss niemand Angst davor haben, dass plötzlich Hundertschaften von AMS-Kunden mit unserem Steuergeld zu <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a>–Spammern ausgebildet werden. Denkbar ist vielmehr, wie mir ein Mitglied der Arbeitsgruppe verriet, eine zu anderen Berufen analoge Vorgehensweise: so könnte etwa ein akademischer Abschluss aus einem themenverwandten Fach (Informatik, Kommunikationswissenschaft, Medien-Meisterklassen an Kunsthochschulen, Fachhochschul-Lehrgänge, die das Wort “Medien” oder “Social” im Titel oder der Kurzbeschreibung enthalten, mit Ausnahme von “Social Studies”) das Äquivalent zur Berufszulassung darstellen. Die soll grundsätzlich, dieser Konsens wurde bereits zwischen Wirtschafts– und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/innenministerium/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Innenministerium">Innenministerium</a> erzielt, im Wesentlichen auf dem EU-weit standardisierten <a href="http://www.ecdl.at/" class="liexternal">Computerführerschein</a> als Grundstock aufbauen.</p>
<p>Sind also wie im Straßenverkehr verschiedene <a href="http://fahrschule-reif.at/fueherscheinklassen.htm" class="liexternal">Führerscheinklassen</a> denkbar, á la A für Netbook-Surfer mit und ohne 2. Prozessorkern, B für private Netzwerke mit bis zu acht Computer-Sitzplätzen, C für Serverräume bis 7500kg und D für vollbesetzte Twitter-Trains? Mitnichten, es geht vielmehr darum, “entscheidende Kenntnisse und eine mit bloßem Hausverstand nicht sicher zu stellende Sensibilität im Umgang mit modernen Medien” zu gewährleisten; und die fehlt in der Tat etlichen Social Media Beratern. Die Ausbildung soll mindestens 18 und längstens 24 Monaten dauern, darüber konnte bereits Einigkeit erzielt werden. Da aber davon auszugehen ist, dass die Standardisierung der Ausbildung respektive des Befähigungsnachweises länger dauern wird als die gesetzliche Einführung des geschützten Gewerbes Social Media Beratung, werden die zuständigen Stellen in der Übergangsfrist von 2012 bis 2014 sicherlich bei der Gewerbescheinvergabe ein Auge zudrücken.</p>
<blockquote><p>Bestehende Agenturen, die in ihrer Führungsmannschaft keine Publizistik– oder EDV-Absolventen beschäftigen [also so gut wie alle, Anm. von datenschmutz], müssen sich keine Sorgen über einen allfälligen Teil–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/portfolio/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Portfolio">Portfolio</a>–Entzug machen: in einer mindestens einjährigen Übergangsfrist wird allen Unternehmern, die Social Media Beratung in ihrem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/portfolio/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Portfolio">Portfolio</a> haben, ausreichend Gelegenheit zur Nachschulung geboten.</p></blockquote>
<hr /><strong>Full Undisclosure:</strong> Ich werde laufend über die ministeriellen Bemühungen, aus Social Media Beratung einen ehrbaren Beruf zu machen, berichten, bin aber keine/r Unbeteiligte/r — denn gemeinsam mit zwei anderen Bloggern, Consultants und Universitätslektoren (also insgesamt acht Personen) habe ich die Ehre und das Vergnügen, Teil des Beratungsgremiums der Begutachtungskommission zu sein, welche die Vorschläge der Arbeitsgruppe auf Herz und Nieren prüft und kommentiert.<br />
<hr />
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Wer stringent auftritt wirkt authentischer</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-12/wer-stringent-auftritt-wirkt-authentischer/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 20:26:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unternehmen, die online in mehreren Bereichen tätig sind, sollten Wert darauf legen, ihre Anstrengungen zu synchronisieren - denn wer stringent auftritt, wirkt authentischer. Mit anderen Worten: Social Media erfordert Synchron-Marketing.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für Firmen mit klassischen Kommunikationsstrukturen ist es gar nicht so einfach, eine stringente Kommunikationslinie durchzuhalten, wie mir eine unbedeutende, aber signifikante Anekdote heute mal wieder gezeigt hat. So haben offenbar PR– und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/marketing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Marketing">Marketing</a>–Abteilungen manchmal recht divergierende Ansichten zum Thema Auswahl der richtigen Business-Partner.</p>
<p>Ein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/online/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with online">Online</a>–Retailer plant einen Werbe-Event; im Zuge der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">Social Media</a> Pressearbeit erhalte ich unaufgefordert einige Mails sowohl von Presseabteilung als auch PR–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/agentur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Agentur">Agentur</a> mit der freundlich-bestimmten Aufforderung, über die Veranstaltung zu berichten, denn diese sei von großem Interesse für meine Leser. Im Gegensatz zu den meisten derartigen Mails stimmte das in dem Fall übrigens sogar.</p>
<p><em>Andere Location, selbes Theaterstück:</em> Zufällig hatte ich mich bei einem internationalen Affiliate–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/netzwerk/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Netzwerk">Netzwerk</a> einige Wochen zuvor für das Programm desselben Händlers beworben — heute erreichte mich die (aus Textbausteinen bestehende) Rückmeldung:</p>
<blockquote><p>Ihre Bewerbung zur Teilnahme am Partnerprogramm ‘XXXXXXXXXXXXXXXX’ mit Ihrem URL-Account ‘datenschmutz blog’ wurde leider abgelehnt.</p>
<p>Gründe dafür können sein:<br />
* Ihre Seite entspricht nicht den inhaltlichen Vorstellungen des Anbieters<br />
* Ihre Seite ist nicht fertiggestellt oder funktioniert nicht einwandfrei</p></blockquote>
<p>Naja… zumindest zweiteres trifft zu: fertiggestellt ist meine Seite in der Tat nie! <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Wer stringent auftritt wirkt authentischer" class='wp-smiley' title="Wer stringent auftritt wirkt authentischer" /> Mir ist durchaus klar, dass völlig unterschiedliche Personen für die beiden Bereiche zuständig sind — aber eine Herausforderung im Social Media Marketing besteht darin, die verschiedenen Unternehmensbereiche zu “synchronisieren”: das hat sehr viel mit internem Wissensmanagement und Kommunikationsstruktur zu tun, und diese Bereiche zählen nicht erst seit dem Boom des <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/web-20/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Web 2.0">Web 2.0</a> zu den entscheidenden Erfolgsfaktoren in der Wissensökonomie — aber das Social Web lässt Defizite in diesem Bereich sehr viel deutlicher hervortreten.</p>
<p>Ganz besonders sollten <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/unternehmen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Unternehmen">Unternehmen</a>, die mehrere Online-Geschäftsfelder beackern (in diesem Fall Performance-Marketing und Blog-PR), auf interne Abstimmung hohen Wert legen.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Neue Twitter ToS, offene Tür für Werbung</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-09/neue-twitter-tos-offene-tuer-fuer-werbung/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 12:22:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute gab Twitter eine Änderung der AGBs bekannt - aus den geplanten Premium-Accounts scheint wohl nichts zu werden, dafür liebäugeln die Betreiber nun mit Werbefinanzierung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Biz Stone hat heute ein E-Mail an alle <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/twitter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Twitter">Twitter</a>–User verschickt, das die Änderungen der AGBs erklärt. Das Posting am <a href="http://blog.twitter.com/2009/09/twitters-new-terms-of-service.html" class="liexternal">offiziellen Blog</a> erklärt die wichtigsten Punkte — nach wie vor wollen die Betreiber die Tür für <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/werbung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Werbung">Werbung</a> offen halten. Ebenfalls spannend: alle Tweets “gehören” im urheberrechtlichen Sinn den jeweiligen Usern, Twitter behält sich aber das Recht vor, to “use, copy, reproduce, process, adapt, modify, publish, transmit, display and distribute your tweets”. Mit anderen Worten: das Auto gehört mir, hat aber kein Tür– und Zündschloss: jeder der möchte, kann damit rumfahren, es verschrotten lassen oder Umlackieren. Dazu fällt mir nur ein Hash-Tag ein: #haarspalterei</p>
<p>Allerdings verstehe ich, dass die Betreiber für sich selbst rechtliche Sicherheit schaffen wollen — einen ausführlicheren <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kommentar/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kommentar">Kommentar</a> zu den neuen Twitter-AGBs gibt’s auf datadirt:<br />
<a href="http://blog.datadirt.net/2009-09/new-twitter-terms-of-service-open-door-for-advertising/" class="liexternal">New Twitter Terms-of-Service, open door for advertising</a></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Zweibrüder LED Lenser M1 und M5: Hosentaschen-Hightech Licht</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 21:50:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Trigami-Review über die LED-Lenser Taschenlampen der M-Serie von Zweibrüder Optoelectronics.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left;margin-right:15px;margin-top:5px;background-color:#ededed;border:1px solid gray;padding:3px;">[<a href="http://www.trigami.com/?blog=http://blog.datenschmutz.net" rel="nofollow" target="_blank" class="liexternal">Trigami-Review</a>]<script type="text/javascript" src="http://s.trigami.com/237516s.js"></script></div>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/zweibrueder/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zweibrüder">ZweiBrüder</a> Optoelectronics reizen moderne LED-Technologie bis an die Grenzen des Machbaren aus: die <a href="http://www.ledlenser.com/" rel="nofollow" class="liexternal">LED Lenser</a> Taschenlampen-Serie bringt unglaublich viel <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/licht/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Licht">Licht</a> in dunkle Ecken. Und auch wenn ich aus mehreren Gründen die Sinnhaftigkeit des EU-Glühlampenverbots bezweifle, so steht bei tragbaren Leuchten fest: was Lichtausbeute und Energie-Effizienz betrifft, haben herkömmliche Mini-Glühlampen gegen moderne Hi-Tech LEDs überhaupt keine Chance. Auf den Praxistest der beiden Kompakt-Modelle M1 und M5 war ich daher sehr gespannt – und die hohen Erwartungen, soviel vorweg, konnten durchwegs erfüllt werden.<span id="more-3650"></span></p>
<h2 id="toc-m1-190-lumen-in-der-hostentasche">M1: 190 Lumen in der Hostentasche</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/09/m1.jpg" alt="m1 Zweibrüder LED Lenser M1 und M5: Hosentaschen Hightech Licht" title="m1" width="300" height="246" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;margin-left:0px;border:1px solid gray;" />Die technischen Daten des <a href="http://www.ledlenser.com/m1" rel="nofollow" class="liexternal">LED Lenser M1</a> sind für Physik-kundige überaus beeindruckend: die ersten 5 Sekunden nach dem Einschalten liefert die Lampe, die mit Maßen von circa einem Drittel-Zigaretten-Päckchen problemlos auch in jede Hosentasche passt, unglaubliche 190 Lumen. Um mit diesem Wert etwas anfangen zu können, ist ein kleiner Exkurs in die Physik unumgänglich: denn im Gegensatz zur in Candela (Kürzel: cd) gemessenen Lichtstärke und der Beleuchtungsstärke (Einheit: Lux, lx) bezeichnet Lumen (Kürzel: lm) den sogenannten Lichtstrom. Diese zusammengesetzte Einheit ergibt sich aus der Multiplikation des Raumwinkels (Einheit: Steradiant, sr) mit der Lichtstärke, also sr x cd. Die Beleuchtungsstärke, der für die subjektiv wahrgenommene Helligkeit respektive Ausleuchtung relevanteste Wert, ergibt sich wiederum aus der Lumen durch Quadratmeter (=bestrahlte Fläche). Wer es genauer wissen und selbst mal wieder ein paar Integrale berechnen möchte, wirft einen Blick in den zugehörigen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lumen_%28Einheit%29" Wikipedia-Artikel</a>.</p>
<p>Fazit: der Lichtstrom verhält sich direkt proportional zur Beleuchtungsstärke. Die meisten Hausgebrauchs-Taschenlampen liegen irgendwo zwischen 10 und 25 Lumen — und diesen Unterschied merkt man bereits beim ersten Einschalten überdeutlich. Aus thermischen Gründen drosselt der Mikroprozessor nach rund 5 Sekunden den Lichtstrom auf 155 Lumen (Gesamtbetriebsdauer: 3 Stunden) und nach weiteren drei bis fünf Minuten auf 60 Lumen (6h30min Batterielaufzeit). So wird sichergestellt, dass die Temperatur des Geräts nicht über 33 Grad ansteigt.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/09/ledlenser.jpg" alt="ledlenser Zweibrüder LED Lenser M1 und M5: Hosentaschen Hightech Licht" title="ledlenser" width="600" height="400" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Die Steuerung der Lampe erfolgt über einen einzigen Schalter, der als Taster funktioniert und einrastet, wenn man etwas fester drückt. Erfolgt vor dem Einschalten ein einzelner Tastimpuls, startet der LED Lenser im gedrosselten Modus, aktiviert man den Stroboskop Modus (der allerdings in der Disco nix verloren hat, sondern zur Selbstverteidigung sieht — siehe letzten Teil des Artikels). Der Lichtstrahl ist durch Verschieben des Linsenkopfes fokussierbar. Ich kannte diese Funktion bereits von konventionellen Stirnlampen, wo sie recht wenig bewirkte. Beim Test im stockdunklen Kasten zeigte sich jedoch sofort die Qualität der eingebauten Linse: der Unterschied reicht von “Flutlicht” bis zum punktgenau fokussierten Lichtkreis:</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/09/fokus.jpg" alt="fokus Zweibrüder LED Lenser M1 und M5: Hosentaschen Hightech Licht" title="fokus" width="600" height="174"style="border:1px solid gray;" /><br />
<small>Dreimal die gleiche Aufnahme im dunklen Kleiderschrank mit 3 unterschiedlichen Fokus-Einstellungen.</small></div>
<p>Der LED Lenser M1 ist hervorragend verarbeitet, das Gewicht liegt dank des eloxierten Alu-Gehäuses samt Batterie (ein Hochstrom-fähiges Lithium-Modell, die Schaltkontakte sind vergoldet) deutlich unter 100 Gramm. Nutzt man die Lampe im Freien als Lese– oder Kartenlicht, empfiehlt sich der gedrosselte Modus. Bei voller Lichtleistung und Defokussierung kommt, nicht zuletzt dank des weißen LED-Lichts, dessen Spektrum mit einer herkömmlichen Glühbirne nicht mal ansatzweise vergleichbar ist, das Gefühl auf, man hätte einen Scheinwerfer in der Hand. So beeindruckende Lichtleistung bei derart kompakter Größe hat natürlich ihren Preis: €69 ist der UVP des Herstellers, dafür bekommt man allerdings das derzeitige Optimum an “Licht pro Kubikzentimeter”. Wer weniger Wert auf möglichst hohe Lichtausbeute legt und lieber eine Taschenlampe mit Standard-Batterien benutzen möchte, sollte allerdings einen Blick auf die M5 werfen.</p>
<h2 id="toc-led-lenser-m5-88-lumen-mit-2a">LED Lenser M5: 88 Lumen mit 2A</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/09/m5.jpg" alt="m5 Zweibrüder LED Lenser M1 und M5: Hosentaschen Hightech Licht" title="m5" width="300" height="193" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;margin-left:0px;border:1px solid gray;" />Im Gegensatz zur M1 verwendet die </a><a href="http://www.ledlenser.com/m5" rel="nofollow" class="liexternal">M5</a> statt einer Lithium-Stromquelle eine gängige, überall erhältliche AA Batterie. Die maximale Lichtausbeute liegt mit 88 Lumen allerdings deutlich unter dem Spitzenwert des Schwestermodells. Das Gehäuse ist eine Spur länger, dafür aber etwas schmaler, ansonsten verfügt dieses Modell über die gleichen Betriebs-Modi und Features wie die leuchtstärkere Kollegin M1. Im harten Outdoor-Praxistest zeigte sich rasch, dass auch 88 Lumen Maximalwert selbst bei völliger Dunkelheit im Freien locker für Nachtwanderung und ähnliche Aktivitäten ausreichen. Ich brauche beim Rumschrauben am Rechner recht häufig Zusatzlicht — das weiße, sehr kontrastarke Licht der Lampe eignet sich dafür ganz ausgezeichnet.</p>
<p>Alle <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/led-lenser/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LED Lenser">LED Lenser</a> Modelle sind extrem stabil gebaut und überstehen Stöße und kleinere Wassereinbrüche problemlos. Dass man die Fokussier-Einrichtung nicht dreht sondern vor– und zurück schiebt, hat mich anfänglich verwundert — aber gerade diese Bauweise ermöglicht eine problemlose Einhand-Bedienung. Dass beide Lampen einen gedimmten Lichtmodus aufweisen, ist hochgradig sinnvoll: beim Ablesen von Karten und ähnlichen Nahfeld-Tätigkeiten würde die volle Lichtstärke blenden. Der gleiche Hersteller bietet auch wesentlich größere Modelle mit über 1000 Lumen an, die allerdings mehrere LEDs verwenden. Im Bereich der kompakten 1-LED-Taschenlampen ist mir noch nichts Vergleichbares untergekommen: wer den präzise einstellbaren und immens hellen Lichtkegel dieser Geräte erst einmal gewohnt ist, wird sich mit herkömmlichen Taschenlampen nicht mehr zufrieden geben.</p>
<h2 id="toc-wie-man-sich-mit-einem-stroboskop-verteidigt">Wie man sich mit einem Stroboskop verteidigt</h2>
<p>Die Vorstellung, eine <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/taschenlampe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Taschenlampe">Taschenlampe</a> als Abwehrwaffe zu verwenden, mutet erst einmal seltsam an — und weder die M1 noch die M5 sind groß und schwer genug, um nach dem Motto “improvisierter Knüppel aus dem Sack” bösen Buben einen zweiten Scheitel zu verpassen. Der Hersteller dachte auch keineswegs an mechanische Gewalt, sondern spendierte seinen Lampen eine Microcontroller-gesteuerte Strobo-Funktion, die durch zweimaliges Tasten und anschließend Einrasten des Schalters aktiviert wird.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/09/ledlenser01.jpg" alt="ledlenser01 Zweibrüder LED Lenser M1 und M5: Hosentaschen Hightech Licht" title="ledlenser01" width="600" height="400" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Dieses Stroboskop leuchtet dermaßen hell, dass ein potentieller Angreifer vollkommen geblendet wird, und das funktioniert ganz hervorragend. Ich habe vor dem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/spiegel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Spiegel">Spiegel</a> mal kurz seitlich in den Lichtstrahl geschaut — kaum auszuhalten aufgrund der immensen Blendwirkung. Zum Spaß sollte man diese Funktion keinesfalls nutzen (das Strobo-Light kann, genauso wie einschlägige Disco-Anlagen, epileptische Anfälle und Augenschäden verursachen), im Ernstfall könnte man sich damit jedoch durchaus ein paar entscheidende Sekunden verschaffen.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Wenn ich meine M1 nach dem Test zurückgeben müsste, würde ich mir die Lampe sofort auf Amazon bestellen — die Technologie von <a href="http://www.zweibrueder.com/unternehmen/unternehmen_index.php?id=unternehmen" rel="nofollow" class="liexternal">Zweibrüder Optoelectronics</a> hat mich restlos überzeugt. Wer bisher der Meinung war, dass Maglite und Co. hell leuchten, hat noch nie einen LED Lenser verwendet. Kein Wunder, dass das von den Brüdern Harald und Rainer Opolka gegründete <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/unternehmen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Unternehmen">Unternehmen</a> in kurzer Zeit zum Weltführer im LED-Metalllampenbereich avancierte. Wer sich in die Feinheiten der LED-Welt weiter vertiefen möchte, stattet am besten der <a href="http://www.ledlenser.com/community" rel="nofollow" class="liexternal">LED Lenser Community</a> einen Besuch ab: hier bleibt keine Frage über Innenwiderstände von Alkaline-Batterien vs. Akkus und andere Fragen rund um die Flutlichter für die Hosentasche offen.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Morgen beginnt der Kampf um die Aufmerksamkeit</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-07/morgen-beginnt-der-kampf-um-die-aufmerksamkeit/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 17:52:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 30. Juli 2009; 18:30 bis 20:30. 18:30 bis 20:30. ] Morgen diskutiere ich in einer illustren Experten-Runde auf Einladung der APA über das Thema Kampf um die Aufmerksamkeit - hier eine Zusammenfassung meiner Ideen und Meinungen zum Thema Web 2.0 und Märktewandel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">30. Juli 2009</td></tr><tr><td class="ec3_start">18:30</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">20:30</td></tr><tr><td class="ec3_start">18:30</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">20:30</td></tr></table><p>Die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/apa/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with APA">APA</a> EBC (<a href="http://ebc.apa.at/cms/ebc" class="liexternal">E-Business-Community</a> veranstaltet im Haus der Musik in Wien regelmäßig Expertendiskussionen zu verschiedenen IT– und Internet-Themen. Bei der morgigen Veranstaltung mit dem Titel <a href="http://www.apa.at/cms/site/events.html?channel=CH0020&#038;doc=CMS1234459288550" class="liexternal">Online-Marketing: Der Kampf um die Aufmerksamkeit</a> werde ich ein kurzes Impulsreferat halten und anschließend in einer illustren Runde hoffentlich kontrovers (sonst wird’s fürs Publikum sehr schnell langweilig) und instruktiv diskutieren:mrgreen:</p>
<p>Mit mir am Podium sitzen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/peter-droessler/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Peter Drössler">Peter Drössler</a> (WKO), Geza Dunzer (WirtschaftsBlatt), Carmen Hickl-Szabó (seeyou 3.0), <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/alf-netek/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alf Netek">Alf Netek</a> ( Kapsch AG), Yuki Sakurai (diamond:dogs), <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/dieter-zirnig/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Dieter Zirnig">Dieter Zirnig</a> (Hewlett-Packard). Die Veranstaltung ist öffentlich zugänglich, hier geht’s zur <a href="http://ebc.apa.at/cms/ebc/anmeldung.html?doc=CMS1245228236311" class="liexternal">Anmeldung</a>.</p>
<p><strong>Datum und Zeit:</strong> Donnerstag, 30. Juli 2009. 18:30 Uhr<br />
<strong>Ort:</strong> Haus der Musik, 1010 Wien, Seilerstätte 30, Café Cantino, Erdgeschoss</p>
<h2 id="toc-muss-man-um-aufmerksamkeit-kmpfen">Muss man um Aufmerksamkeit kämpfen?</h2>
<p>Meine Meinung zu dem Thema ist sehr eindeutig: im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/online/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with online">Online</a>–Marketing ist die Kontaktgenerierung (in alle ihren Ausprägungen, ob Social Network, AdWords, SEO, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/newsletter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Newsletter">Newsletter</a>, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/twitter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Twitter">Twitter</a>… you name it) nur der erste Schritt — und zugleich jener, der finanziell am ungünstigsten skaliert. Die entscheidenden Fehler begehen die meisten Akteure nicht bei der Mediaplanung, sondern auf der eigenen Homepage, in der Servicierung und Nachbetreuung ihrer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kunden/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kunden">Kunden</a>.</p>
<p>Das Web 2.0 mag einen grundlegenden Paradigmenwechsel in der Art und Weise der Marktkommunikation einläuten, an der klassischen Verkaufsstrategie ändert sich dagegen gar nichts: um jeden Preis erhaschte Aufmerksamkeit stellt sich in der Praxis als wertlos heraus.  Wertvolle “Whuffies” (so nennt Tara Hunt die “Währung” der Aufmerksamkeit) bekommt man durch den Aufbau von Vertrauen und Kompetenz. Beides entsteht durch langfristiges Beziehungsmanagement und die Bereitschaft, im Dialog mit den eigenen Kunden Mehrwerte zu schaffen. Alles andere ist bloß Mittel zum Zweck: zwar bietet das Web 2.0 effizientere und vor allem *viel* billigere Kontaktmöglichkeiten als Old Media, aber die Relation zwischen “Werber” und “Zielgruppe” ist eine grundsätzlich andere.</p>
<p>Es mag den einen oder anderen User geben, der alle heiligen Zeiten mal zufällig auf ein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/banner/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Banner">Banner</a> klickt — aber Internet-Nutzer sind keine Fernsehkonsumenten, die man mit einem vorgegebenen Programmablauf und abgesehen von demographischen Kriterien vollkommen arbiträrer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/werbung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Werbung">Werbung</a> zuschüttet. Internet-Nutzer sind aktive Informationssucher, die verschiedenste Strategien nutzen, um jene Informationen und Produkte zu finden. Wer diese Tatsache ernst nimmt, wird sich auch nicht über Gebühr darum bemühen, das eigene Arsenal im Kampf um die Aufmerksamkeit hochzurüsten, sondern Ressourcen lieber nutzen, um die eigenen Produkte und Services so sehr zu verbessern, dass die Kunden von ganz allein kommen. Mal sehen, was der Rest der Runde morgen dazu sagt — hier mein Vortrags-Abstract:</p>
<blockquote><p>Die Regelungen für den deutschsprachigen Internet-Markt sind im internationalen Vergleich sehr streng: doch trotz Double Opt-In und gutgemeinter Datenschutzbestimmungen prasseln auf fast jeden User täglich mehrere Spam-Mails, diverse Social-Media Notifications, Newsletter, Twitter-Messages und sonstige digitale Informationsschnipsel ein. Zugleich sprechen Web 2.0 Evangelisten seit einigen Jahren davon, dass der grundlegende Paradigmenwechsel vom Kon– zum Prosumer Märkte in Dialoge verwandelt. Aufmerksamkeit erlangt im Social Web aber nicht der, der am lautesten oder am häufigsten schreit — entscheidende Erfolgsfaktoren sind neben dem richtigen Kontext für die eigenen Werbemaßnahmen die laufende Optimierung der gesamten Vertriebskette von Werbeschaltungen über den Verkauf bis zur Nachbetreuung des Kunden: denn das Web 2.0 lässt mittelfristig die klassisch getrennten Unternehmensbereiche Werbung, Marketing und CRM verschmelzen und löst damit einen tiefgreifenden organisatorischen Wandel aus.</p></blockquote>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Blogistan Panoptikum KW25 2009</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-06/blogistan-panoptikum-kw25-2009/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 10:41:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Blogistan-Panoptikum ist zurück - nach einwöchiger Pause gibt's mehr zu berichten denn je!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zurück aus dem hochverschneiten Lienz (nächtens fiel die Schneefallgrenze deutlich unter 2.000 Meter) sitze ich in der ersten Klasse der ÖBB und frage mich, ob man die Arbeitslosigkeit in diesem Land nicht zumindest ein wenig bekämpfen könnte, wenn man ab und an mal jemanden die Zugfenster putzen ließe. Aber genug der Besserwisserei: wenn der natürliche Weichzeichner der Landschaft ihren kargen Reiz entreißt, wird die kühle Post-Kathodenröhre des Laptops umso interessanter. Mit anderen Worten: auf zum Panoptikum, das letzte Woche einem grausamen Arbeits-Anschlag, verschuldet durch den gewissenlosen Internetrat, zum Opfer fiel!</p>
<div class="toc">
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-06/blogistan-panoptikum-kw25-2009/#toc-die-meisten-wordpress-templates-saugen" class="liinternal">Die meisten WordPress-Templates saugen</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-06/blogistan-panoptikum-kw25-2009/#toc-reise-durch-die-rterepublik" class="liinternal">Reise durch die Räterepublik</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-06/blogistan-panoptikum-kw25-2009/#toc-musikalische-alternativen-zu-last-fm" class="liinternal">Musikalische Alternativen zu Last.fm</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-06/blogistan-panoptikum-kw25-2009/#toc-super-influencer-experten-ohne-ahnung" class="liinternal">Super-Influencer: Experten ohne Ahnung</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-06/blogistan-panoptikum-kw25-2009/#toc-photoshop-fr-arme" class="liinternal">Photoshop für Arme</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-06/blogistan-panoptikum-kw25-2009/#toc-wenn-richter-irren" class="liinternal">Wenn Richter irren</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-06/blogistan-panoptikum-kw25-2009/#toc-der-damm-ist-gebrochen" class="liinternal">Der Damm ist gebrochen</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-06/blogistan-panoptikum-kw25-2009/#toc-sm-zwischendurch" class="liinternal">SM zwischendurch?</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-06/blogistan-panoptikum-kw25-2009/#toc-wikipedia-kriegt-video" class="liinternal">Wikipedia kriegt Video</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-06/blogistan-panoptikum-kw25-2009/#toc-twitter-zensiert-die-heien-themen" class="liinternal">Twitter zensiert die “heißen Themen”</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-06/blogistan-panoptikum-kw25-2009/#toc-foto-der-woche" class="liinternal">Foto der Woche</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-06/blogistan-panoptikum-kw25-2009/#toc-video-der-woche" class="liinternal">Video der Woche</a></li>
</ol>
</div>
<h2 id="toc-die-meisten-wordpress-templates-saugen">Die meisten WordPress-Templates saugen</h2>
<p>Das sagt nicht irgendwer, sondern Blair Williams — und der hat immerhin das großartige <a href="http://blairwilliams.com/pretty-link/" class="liexternal">Pretty Links for WordPress</a> geschrieben. Wir alle wissen, dass gutes Aussehen manchmal für ein paar Stunden Spaß vollkommen ausreicht, aber wenn’s um längerfristige Beziehungen geht, dann zählen auch die Werte unter der Haube — im Fall eines WordPress Templates zählen dazu solche Themen wie Kommentar-Formatierung, sauberes HTML und so weiter. In seinem Beitrag über die <a href="http://blairwilliams.com/10-hidden-problems-wordpress-themes/" class="liexternal">10 häufig übersehene WordPress Template-Probleme</a> erklärt Blair, worauf man bei Template-Wechsel neben der Optik noch achten sollte:</p>
<blockquote><p> I’ll think a theme looks clean, beautiful and professional — then I install it, have a look under the hood and realize that it has fatal flaws.<br />
This really makes me wonder how many people are slaving away on their websites and blogs all the while their site is dying a slow death because of a WordPress Theme that they think is fine.</p></blockquote>
<h2 id="toc-reise-durch-die-rterepublik">Reise durch die Räterepublik</h2>
<p>Hans-Peter Lehofers <a href="http://lehofer.at/blog/" class="liexternal">e-comm</a> Blog gehört seit einiger Zeit zu meinen Favoriten — ich kenne niemanden, der so unterhaltsam, fundiert und hintergründig über die an sich sperrigen Themen “österreichisches und europäisches Recht der elektronischen Kommunikationsnetze und –dienste” berichtet. Im kommenden Semester möchte ich jedenfalls an Dr. Lehofers <a href="http://www.lehofer.at/WU.htm" class="liexternal">Vorlesung an der WU Wien</a> teilnehmen. Konkreter Anlass dieser Erwähnung ist die Serie “Reise durch die Räterepublik”. Da heißt es im <a href="http://lehofer.at/blog/2009/06/alles-kein-fake-kleine-rundreise-durch.html" class="liexternal">ersten Teil</a> etwa: </p>
<blockquote><p>Vielleicht sollte man alle Selbstregulierungseinrichtungen um eine ausdrückliche Erklärung ersuchen, dass es sich dabei (jedenfalls nach Auffassung der Initiatoren) nicht um ein fake handelt. Mit der Frage nach der “Legitimation” kann man eine Unterscheidung nämlich nur schwer treffen. Der auch gerade neu gegründete, wunderbar schräge Österreichische Internetrat (ÖIR) etwa schreibt zu seiner Legitimation (ausdrücklich als Selbstlegitimation bezeichnet): “Der ÖIR hat sich selbst gegründet und verfügt über die Legitimation, sich als erste Institution als Österreichischer Internetrat bezeichnet zu haben …”</p></blockquote>
<p>Und im <a href="http://lehofer.at/blog/2009/06/rate-republik-rundreise-teil-2-pr-ethik.html" class="liexternal">zweiten Teil</a> heißt es über den großartig amüsanten PR-Ethik Rat:</p>
<blockquote><p>“PR-Ethik-Rat fordert klare Kennzeichnung von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/werbung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Werbung">Werbung</a>” Da gehört wirklich Mut dazu: etwas zu fordern, was seit Jahrzehnten gesetzlich verpflichtend vorgesehen ist. Aber das wirklich Faszinierende an der Presseaussendung ist, dass weder ein einziges Beispiel (von wegen “öffentliche Rüge”), noch auch nur die geringste Andeutung einer Sanktion — und sei es nur die Namensnennung — vorkommt. Der Grund dafür ist besonders nett: es gibt einfach zu viele schwarze Schafe.</p></blockquote>
<p>Ich freue mich schon auf die Fortsetzung!</p>
<h2 id="toc-musikalische-alternativen-zu-last-fm">Musikalische Alternativen zu Last.fm</h2>
<p>Last.fm kostet in den meisten Ländern mittlerweile Geld — mir persönlich hat die Seite nicht mal gefallen, als die Streams noch gratis aus dem Lautsprecher dudelten. Aber Alternativen gibt’s genug — und die unterscheiden sich nicht nur in punkto Look und Repertoire — <a href="http://www.roh.cc/2009/06/musik-online-entdecken-alternativen-zu-lastfm/" class="liexternal">Roh.cc</a> hat die drei “big Players” verglichen:</p>
<blockquote><p>Drei Services werde ich hier näher beleuchten: Play.fm, Blip.fm und Hypemachine. Sie alle gibt es schon länger, und es wurde schon reichlich darüber geschrieben. Aber auch Musikplattformen machen eine Evolution durch und es bilden sich charakteristische Community-Kulturen, die sich durchaus voneinander unterscheiden können.</p></blockquote>
<h2 id="toc-super-influencer-experten-ohne-ahnung">Super-Influencer: Experten ohne Ahnung</h2>
<p>Wer V8-Zwölfzylinder Motoren baut, braucht sich um den Spott nicht zu kümmern, möchte man meinen, aber nix: <a href="http://www.themashazine.com/standpunkte/superinfluencer-ohne-ahnung" class="liexternal">Medien schaffen Distanz und fördern gefährliches Halbwissen</a>, argumentiert ein erfrischen anti-trendiger Beitrag im Mashazine. Speziell bei diesem Zitat aus dem Teil “Inflation der Expertise” musste ich die fünf tapferen Pioniere denken, die vor kurzem den <a href="http://internetrat.at" class="liexternal">Österreichischen Internetrat</a> gründeten:</p>
<blockquote><p>Jeder ist Experte; die Vielzahl von Meinungen schafft Vertrauen – schlicht durch Präsenz: Weil es Kommunikation, Vielfalt, Widerspruch gibt wirkt der Ausschnitt, den wir wahrnehmen, für uns vertrauenswürdig – schließlich hat er sich gegen die Konkurrenz durchgesetzt.<br />
All das sind formale Kriterien; die Diskussion zu Vertrauen in Onlinemedien und Kriterien von Vertrauenswürdigkeit in der Onlinekommunikation wird nach wie vor oft über formale Merkmale geführt. Gibt es Gütesiegel, Kommentare, Pagerank oder andere Insignien digitaler Kompetenz?</p></blockquote>
<h2 id="toc-photoshop-fr-arme">Photoshop für Arme</h2>
<p>Man muss nicht alles im Browser machen — aber man kann! Aviary findet, dass Photoshop und Co. den Profis vorbehalten bleiben sollte: den Geburtstagsgruß aus Digi-Foto pappen kann Otto Normaluser schließlich auch direkt in Firefox, noch dazu ganz für lau. <a href="http://aviary.com/" class="liexternal">Aviary</a> bietet diverse Pixel– und auch Vektor-Manipulations-Tools an, free-user müssen vor allem mit der Einschränkung leben, dass alle erstellen Werke frei zugänglich sind. Wer 25 Dollar im Jahr bezahlt, bekommt eine private Kajüte und bessere Download-Optionen. Ausnahmsweise schließe ich mich dem <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,631255,00.html" class="liexternal">Spiegel</a> an und frage mich, wer sowas braucht — schließlich gibt’s neben Adobe’s Platzhirsch inzwischen sehr brauchbare <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/freeware/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freeware">Freeware</a>–Alternativen (wie etwa Gimp, das ausschließlich existiert, damit man an passender Stelle seine Existenz erwähnen kann — ob jemand tatsächlich schon mal damit gearbeitet hat, weiß ich nicht genau), und gerade Bildbearbeitung, bei der schnell mal heftige Datenmengen anfallen, möchte ich eigentlich lieber lokal erledigen.</p>
<h2 id="toc-wenn-richter-irren">Wenn Richter irren</h2>
<p>Manche Zufälle können gar keine Zufälle sein, möchte man meinen — aber StudiVZ hat keineswegs frech Facebook plagiiert, <a href="http://futurezone.orf.at/stories/1604328/" rel="nofollow" class="liexternal">entschied der Richter</a> im mit Spannung erwarteten Urteil Holtzbrinck vs. Facebook:</p>
<blockquote><p>Zum angeblichen Diebstahl von Quellcodes durch StudiVZ habe Facebook lediglich Vermutungen angestellt, urteilte das Gericht. Diese seien nicht ausreichend, um dem deutschen Online-Netzwerk “unredliche Erkenntniserlangung” vorzuwerfen. Letztlich sei auch vorstellbar, dass die StudiVZ-Gründer die Facebook-Webseiten mit Hilfe von im Netz für jedermann sichtbaren Informationen nachprogrammiert hätten. Darin liege jedoch kein Verstoß gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Facebook, da StudiVZ nie selbst Vertragspartner des US-Unternehmens gewesen sei. Gegen das Urteil kann Facebook Berufung beim Kölner Oberlandesgericht einlegen.</p></blockquote>
<p>Geile Begründung! “mit Hilfe von im Netz für jedermann sichtbaren Informationen”… wenn das nur mal kein Präzedenzfall wird!</p>
<h2 id="toc-der-damm-ist-gebrochen">Der Damm ist gebrochen</h2>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/deutschland/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Deutschland">Deutschland</a> darf endlich China werden! Da muss Maria Fekter ja geradezu vor Neid erblassen ob der CDU/CSU Kampfrethorik in punkto Netzsperren:</p>
<blockquote><p>“Wir haben die Pflicht, alle rechtsstaatlichen Mittel zur Bekämpfung von Kinderpornographie einzusetzen”, begründete Martina Krogmann, parlamentarische Geschäftsführerin der CDU/CSU-Fraktion die Initiative. Es könne sich hier niemand auf die Informationsfreiheit berufen.</p></blockquote>
<p>Dabei haben unsere Nachbaren wirklich einen erstaunlichen Murks zusammengebracht — eine Verfassungsbeschwerde wegen unrechtmäßigem Zustandekommen des Gesetzes ist keineswegs ausgeschlossen, wie <a href="http://www.heise.de/newsticker/Bundestag-verabschiedet-Gesetz-fuer-Web-Sperren--/meldung/140746" class="liexternal">Heise</a> berichtet:</p>
<blockquote><p>Der “Placebo”-Entwurf sei nicht verhältnismäßig und öffne das Tor zur Internetzensur, monierte Jörn Wunderlich von den Linken. Eine rechtsstaatliche Kontrolle der Sperrlisten finde nicht statt. Polizeibehörden dürften nicht darüber entscheiden, was publiziert werden dürfe. Wolfgang Wieland beklagte für die Grünen, dass “im Schweinsgalopp” allein ein “Vorhang für Verbrechen” aufgezogen werde. Es sei “schierer Missbrauch”, das Vorhaben unter der Flagge des Wirtschaftsrechts durchzusetzen. Prinzipiell müsste zumindest ein verwaltungsrechtliches Widerrufsverfahren gegen die Aufnahme auf die Schwarze Liste eingeführt werden. Ein Richter habe die Anordnung zu genehmigen, kein Kontrollgremium beim Bundesbeauftragten für Informationsfreiheit.</p></blockquote>
<p>Dass das hochemotionale Thema Kinderpornographie nicht Ziel, sondern bloß Mittel zum Zweck ist, wissen Experten längst — es geht um die Schaffung der Sperr-Infrastruktur, die China schon so lange erfolgreich einsetzt: steht die Firewall erst mal, kann man auf Knopfdruck auch jeden anderen missliebigen Inhalt ausblenden. Naja, wie der CCC in einer bemerkenswerten Aussendung schrieb: freie Funknetze werden boomen.</p>
<h2 id="toc-sm-zwischendurch">SM zwischendurch?</h2>
<p>Kein Lack, kein Leder, keine Neunschwänzige: bloß Social Media, das sich nach Ansicht von Steven Weather problemlos für den schnellen Quickie zwischendurch eignet:</p>
<blockquote><p>Time is money, but Weathers says it’s all about how you manage it. “Previously wasted down time like sitting in taxis for 20 minutes or standing in a bank line for 10 minutes is now spent on my mobile phone, bouncing between Twitter and Facebook. It’s getting easier and easier, and for branding an entrepreneur, I think it’s golden.”</p></blockquote>
<p>Naja, was will man auch von einem <a href="http://www.entrepreneur.com/technology/newsandtrends/article202274.html">Artikel erwarten, der einleitend die folgenden Fragen stellt:</p>
<blockquote><p>But is social media right for your business? Could it be a free substitute for a traditional (read: expensive) advertising plan? How much time should be spent in the care and feeding of all those profiles? The answers may surprise you.</p></blockquote>
<p>Ach ja: die Antwort lautet völlig überraschenderweise “eventuell”. Oder auch “teilweise”. Wow, das kam jetzt echt überraschend.</p>
<h2 id="toc-wikipedia-kriegt-video">Wikipedia kriegt Video</h2>
<p></a><a href="http://www.readwriteweb.com/archives/wikipedia_getting_video_within_months.php" class="liexternal">ReadWriteWeb</a> berichtet über eine multimediales Wikipedia-Upgrade, das dank einer Partnerschaft mit Kaltura Hosting-technisch bereits unter Dach und Fach ist:</p>
<blockquote><p>Wikipedia, the free web-based encyclopedia used worldwide, will be adding video to their online repository in a matter of months. When the new system launches, you’ll find a new button labeled “Add Media” on Wikipedia articles. […] According to news breaking at Technology Review, this video upgrade will be made available within two to three months. At launch time, Wikipedia will provide access to the following online video repositories: the <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> Archive, which contains 200,000 videos, Wikimedia Commons, a resource maintained by the Wikimedia Foundation, creators of Wikipedia, and Metavid, a source for Congressional hearings and speeches.</p></blockquote>
<h2 id="toc-twitter-zensiert-die-heien-themen">Twitter zensiert die “heißen Themen”</h2>
<p>Auch <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/twitter_censoring_trending_topics.php" class="liexternal">ReadWriteWeb</a> kann sich angesichts des jüngsten “Goodpussy” und “Gooddick” Skandals auf Twitter der Diskussion um die Notwendigkeit von Zensur entziehen:</p>
<blockquote><p>Should there be an algorithm for trends rather than making trending topics a pure numbers game? Should the system be fixed so that #liesboystell doesn’t win out over truly important, significant, or newsworthy content? Should tweets, like images and other kinds of content, be screened for “adult” material and user preferences be set accordingly? Or do trends really belong to the lowest common denominator?</p></blockquote>
<p>Nein, nein und nochmals nein! Kommen Sie doch einfach zu <a href="http://saubertweeten.internetrat.at" class="liexternal">SauberTweeten</a>! Dort kontrollieren sich die User selbst <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Blogistan Panoptikum KW25 2009" class='wp-smiley' title="Blogistan Panoptikum KW25 2009" /> </p>
<h2 id="toc-foto-der-woche">Foto der Woche</h2>
<p>Die Social Web Community engagiert sich seit einigen Tagen in der Causa “Where is my vote?” Mit zahlreichen grün eingefärbten Avataren und speziellen Tags solidarisiert sich die Netzgemeinde mit den Protestanten im Iran. In der Sonntagsausgabe des Kurier sagte der aus Persien stammende Kabarettist Michael Niavarani bezugnehmend auf die aktuelle österreichische Wertestudie sinngemäß: “In Österreich kämpfen islamische Frauen darum, ein Kopftuch tragen zu dürfen. Im Iran kämpfen sie darum, keines trage zu müssen. 60% der Österreicher misstrauen der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/demokratie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Demokratie">Demokratie</a> und wünschen sich einen starken Führer, 60% der Iraner misstrauen dem starken Führer und wünschen sich <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/demokratie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Demokratie">Demokratie</a>.” Hier eine Slideshow aktueller Fotos aus Teheran von Faramarz Hashemi — Achtung, nichts für empfindsame Gemüter! [via <a href="http://www.techcrunch.com/2009/06/20/images-from-the-iranelection/" class="liexternal">TechCrunch</a>]</p>
<p><object width="600" height="450"><param name="flashvars" value="offsite=true&#038;lang=en-us&#038;page_show_url=%2Fphotos%2Ffhashemi%2Fsets%2F72157619758530748%2Fshow%2F&#038;page_show_back_url=%2Fphotos%2Ffhashemi%2Fsets%2F72157619758530748%2F&#038;set_id=72157619758530748&#038;jump_to="></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649" allowFullScreen="true" flashvars="offsite=true&#038;lang=en-us&#038;page_show_url=%2Fphotos%2Ffhashemi%2Fsets%2F72157619758530748%2Fshow%2F&#038;page_show_back_url=%2Fphotos%2Ffhashemi%2Fsets%2F72157619758530748%2F&#038;set_id=72157619758530748&#038;jump_to=" width="400" height="300"></embed></object></p>
<h2 id="toc-video-der-woche">Video der Woche</h2>
<p>Es ist eindeutig mal wieder Zeit für ein wenig Management-Theorie: das Peter-Prinzip, auch bekannt als die “Hierarchie der Unfähigen”, wird in diesem Kurzfilm sehr anschaulich erläutert [via <a href="http://linzerschnitte.at/items/view/2274/die-hierarchie-der-unfahigen-oder-das-peter-prinzip" class="liexternal">Linzerschnitte</a>]:</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-06/blogistan-panoptikum-kw25-2009/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Und damit sind wir auch schon wieder am Ende der letzten und am Beginn der aktuellen Woche angelangt: der längste Tag des Jahres ist vorüber, zumindest Sonnenlicht-technisch, trotzdem gilt wie immer: danke für Ihre Whuffies, wir lesen uns morgen. </p>
<div style="padding:6px;border:2px dotted #ffffff;background-color:#4a748a;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/icon-input.png" alt="icon input Blogistan Panoptikum KW25 2009" title="icon-input" width="90" height="90" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;" /></a><span style="color:white;">Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?<br />Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten?<br />
<strong>Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick — für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink!</strong> Hier geht’s zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" style="color:orange;text-decoration:underline;" class="liinternal">Einreich-Formular</a>.</span></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Contenture: das Prinzip Werbung umdrehen</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-06/contenture-das-prinzip-werbung-umdrehen/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 14:39:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Contenture ist ein neues Produkt der Clicky-Macher: erstmals soll jeder Webmaster problemlos added-value Services, im Fachjargon Freemium genannt, implementieren können. Sieht sehr vielversprechend aus!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://datadirt.net/contenture" class="liexternal">Contenture</a> [sprich: Kontänntscha, Oida!] halte ich für eines der vielversprechendsten <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/longtail/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Longtail">Longtail</a>–Monetarisierungs Networks der letzten Jahre. Kein neues Affiliate <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/netzwerk/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Netzwerk">Netzwerk</a>, keine personalisierten Ads: nein, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/contenture/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Contenture">Contenture</a> ist ein Anti-Ad Network, in dem User dafür bezahlen, dass sie Seiten werbefrei sehen und/oder Zugang zu Premium Inhalten bekommen. Klingt ungewohnt und kommt sicherlich relativ früh — aber der frühe Vogel fängt bekanntlich den Wurm.</p>
<p>Gelauncht wurde die Seite vom gleichen Team, das für meine Lieblings-Webstat–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/applikation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Applikation">Applikation</a> <a href="http://datadirt.net/clicky" class="liexternal">Clicky</a> verantwortlich zeichnet — und die Jungs haben definitiv eine Menge Ahnung davon, wie <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/micro-traffic/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Micro-Traffic">Micro-Traffic</a> Stream funktionieren. Bezahlt wird an die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/webmaster/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Webmaster">Webmaster</a> übrigens anteilsmäßig je nach Besucherzahl. Warum ich glaube, dass Contenture eine blühende <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/zukunft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zukunft">Zukunft</a> bevorstehen könnte, habe ich in einem ausführlichen Review auf datadirt beschrieben:</p>
<p><a href="http://blog.datadirt.net/2009-06/contenture-support-the-sites-you-love/" class="liexternal">Contenture — Support the Sites you love</a> auf datadirt [in Englisch]</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Blogistan Panoptikum KW22 2009</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw22-2009/</link>
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		<pubDate>Sun, 31 May 2009 21:25:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hereinspaziert, hereinspaziert - Unglaubliches hat sich in der letzten Woche ereignet, doch manches davon ist noch nicht greifbar, wie etwa Google's Multi-Kommunikationslösugn Wave. Mehr zu den Ereignissen der letzen Woche im Blogistan-Panoptikum auf datenschmutz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herzlich willkommen zum Blogistan-Panoptikum — vor lauter Feiertagen vergehen die Wochen ja nahezu im Flug, aber das hält eifrige Blogger natürlich nicht vom Berichterstatten ab, ganz im Gegenteil. Noch dazu bei diesen sibirisch-verschärften Außenbedingungen… dabei hatten uns die EU-Spitzenkandidaten doch einen super-heißen Mai versprochen. Aber wenn’s draußen kalt ist, dann kann man sich aus den diversen werblichen Print-Produkten und anachronistischen Tageszeitungen wenigstens ein wärmendes Feuerchen anzünden. Ganz ehrlich, kein Mensch braucht im Internetzeitalter mehr Tageszeitungen, die ganze Journalismus-Qualitäts-Debatte können wir Crowdsourcer uns doch endgültig schenken. Außer <a href="http://www.datum.at/" class="liexternal">Datum</a> — die einzige löbliche Ausnahme im von Falter-Meinungs-Monopolen geplagten Bobo-Österreich. Im Übrigen bin ich der Meinung, Armin Thurnherrs internet-feindliche Haltung gehört zerschlagen.</p>
<div class="toc">
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw22-2009/#toc-google-bringt-wave" class="liinternal">Google bringt Wave</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw22-2009/#toc-trending-topics-gekapert" class="liinternal">Trending Topics gekapert!</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw22-2009/#toc-heit-du-wirklich-so" class="liinternal">Heißt du wirklich so?</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw22-2009/#toc-gratulation-zum-35-mr-shoemoney" class="liinternal">Gratulation zum 35., Mr. Shoemoney!</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw22-2009/#toc-wieviel-ist-ein-micro-scobble" class="liinternal">Wieviel ist ein Micro-Scobble?</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw22-2009/#toc-werner-die-russen-sind-da" class="liinternal">Werner, die Russen sind da</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw22-2009/#toc-die-fnf-nuttigsten-hochzeitskleider-ever" class="liinternal">Die fünf nuttigsten Hochzeitskleider ever</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw22-2009/#toc-seo-news-der-woche" class="liinternal">SEO-News der Woche</a>
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw22-2009/#toc-wie-smo-nicht-funktioniert" class="liinternal">Wie SMO *nicht* funktioniert</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw22-2009/#toc-google-suggest-nutzen" class="liinternal">Google Suggest nutzen</a></li>
</ol>
</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw22-2009/#toc-video-der-woche" class="liinternal">Video der Woche</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw22-2009/#toc-foto-der-woche" class="liinternal">Foto der Woche</a></li>
</ol>
</div>
<h2 id="toc-google-bringt-wave">Google bringt Wave</h2>
<p>The buzz is on — im Lauf des Jahres will Google sein neuestes Produkt “Wave” veröffentlichen — es soll nicht mehr und nicht weniger tun, als unseren Umgang mit Kommunikation und Kollaboration im Web nachhaltig zu verändern. E-Mail, Kontakte, Social Networks — Wave will die Grenzen zwischen Dokument und Dialog verschwimmen lassen:</p>
<blockquote><p>A wave is equal parts conversation and document. People can communicate and work together with richly formatted text, photos, videos, maps, and more.<br />
A wave is shared. Any participant can reply anywhere in the message, edit the content and add participants at any point in the process. Then playback lets anyone rewind the wave to see who said what and when.<br />
A wave is live. With live transmission as you type, participants on a wave can have faster conversations, see edits and interact with extensions in real-time.</p></blockquote>
<p>Erste Eindrücke und Screenshot kann man <a href="http://wave.google.com/help/wave/about.html" class="liexternal">hier</a> begutachten, potentiell Beta-Tester können sich mal für einen Account <a href="https://services.google.com/fb/forms/wavesignup/" class="liexternal">vormerken</a> lassen. Wave wird übrigens komplett unter der Open Source Lizenz stehen — diese ausführliche Präsentation von der Google I/O macht mir jedenfalls den Mund wässrig: </p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw22-2009/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<h2 id="toc-trending-topics-gekapert">Trending Topics gekapert!</h2>
<p>“But all good things, they say, never last”, sang Prince. Und nun sagt <a href="http://www.techcrunch.com/2009/05/29/so-much-for-twitters-trending-topics-to-indicate-breaking-news/" class="liexternal">TechCrunch</a> das gleiche über Twitters “Trending Topics”:</p>
<blockquote><p>Up until recently, Twitter’s trending topics — which are prominently displayed on their Search homepage and now also in the sidebar when you’re using the Twitter website — were an awesome way to get a feel of what was buzzing on the Web, in a way that virtually no other web service was able to do.</p></blockquote>
<p>Aber dann kamen die Piraten und Michael war ordentlich beleidigt!</p>
<blockquote><p>Today, when you look at Twitter’s trending topics, you’ll notice that the large majority of trends are memes started by a single user or a group of users, with the main goal offering entertainment rather than spreading information. That’s all fine and dandy — no harm in having fun — and I realize well that Twitter’s trending topics are not necessarily required  to be giving you and me an overview of stuff that really matters, but I can’t help but think it’s a pity that that list is starting to turn into the top 10 of chain letters people used to circulate through e-mail messages in the late nineties.</p></blockquote>
<p>Ach liebes fliegendes Spaghetti-Monster, ich bete zu dir jeden Tag darum, dass mehr Menschen einsehen mögen, dass es mehr Spaß macht, Social Media Plattformen zu manipulieren als deren Regen einzuhalten…</p>
<h2 id="toc-heit-du-wirklich-so">Heißt du wirklich so?</h2>
<p>Amerikanische Ureinwohner tragen häufig sprechende Namen wie “Robin kills the Enemy”: der steht zwar in ihrem Pass, bringt aber auf Facebook Probleme mit sich, ebenso wie exotische Namen á la “Lisa Strawberry” — denn laut AGBs verlangt FB den richtigen Namen und legt bei Verdacht auch gerne mal unbegründet Accounts stillt, wie der <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,626837,00.html" class="liexternal">Spiegel online</a> berichtet:</p>
<blockquote><p>Alicia Istanbul wurde zum Verhängnis, dass sie einen ungewöhnlichen Namen hat. Und Facebook hat gerade eine <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kampagne/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kampagne">Kampagne</a> gestartet, alle “fake accounts” zu löschen, also Nutzerkonten, die nicht wie gefordert den richtigen Namen angegeben haben. Für dieses Anliegen hat Istanbul ja Verständnis. Aber ganz und gar nicht verstehen kann sie, warum Facebook sie nicht einfach gefragt hat. “Sie sollten vorher wenigstens einen Warnhinweis schicken”, klagt sie. “Ich war dort den ganzen Tag unterwegs. Ich habe mein gesamtes soziales Netz darauf angelegt. Und das ist es ja schließlich, was Facebook auch will.”</p></blockquote>
<p>Zwar werden die Konten im Ernstfall nach Support-Intervention wieder freigeschalten, allerdings kann das bei 850 Mitarbeitern und Millionen Usern schon mal ein Weilchen dauern. So selten dürften derartige Fehlalarme übrigens gar nicht vorkommen — FB-Sprecher Barry Schmidt räumte Probleme ein, die Gruppe <a href="http://www.facebook.com/home.php#/group.php?sid=e7cee4a74a827c23239b102f5a84f1e9&#038;gid=121185845252&#038;ref=search" class="liexternal">Facebook: don’t discriminate against Native surnames!!!</a> hat bereits über 4.000 Mitglieder. Schwierige Sache: einerseits will Facebook natürlich keine ressourcen-fressenden Fake-Accounts, andererseits entstehen dadurch für die Träger exotischer Namen derartige Kollateralschäden.</p>
<h2 id="toc-gratulation-zum-35-mr-shoemoney">Gratulation zum 35., Mr. Shoemoney!</h2>
<p><a href="http://www.shoemoney.com/2009/05/31/its-my-birthday-35/" class="liexternal">Jeremy Shoemaker</a> wurde diese Woche 35 — herzliche Gratulation! Von keinem anderen US-Blogger habe ich mehr über <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/online/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with online">Online</a>–Marketing und Affiliate-Biz gelernt… keep up the good work! Auch einen Blick wert: das <a href="http://www.shoemoney.com/2009/05/29/friendshirtme-free-shirt-friday/" class="liexternal">Friendshirt der Woche</a>, diesmal von <a href="http://friendshirt.me/" class="liexternal">Friendshirt.me</a>. Und die Kommentare sind ziemlich eindeutig… ich würd drauf wetten, dass da in der nächsten Zeit einige Bestellungen eingehen! Ich hab mein Friendshirt ja schon <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Blogistan Panoptikum KW22 2009" class='wp-smiley' title="Blogistan Panoptikum KW22 2009" /> </p>
<h2 id="toc-wieviel-ist-ein-micro-scobble">Wieviel ist ein Micro-Scobble?</h2>
<p>Robert Scobble ist Web 2.0 Evangelist und Twitter-Legende. Das <a href="http://blog.disqus.net/2009/05/30/featured-friday-robert-of-scobleizercom/" class="liexternal">Disqus Blog</a> hat ein Interview mit dem Mann, dessen Nachname Pate stand für die Benennung der internationalen Tweet-Frequenz-Einheit “Micro-Scobble”, veröffentlicht:</p>
<blockquote><p>I grew up in silicon valley, I had no choice. My Dad was an engineer and I grew up in Cupertino about a mile from Apple Computers. I had an Apple Computer in 1977, in my junior high I was in the first computer club , and I got a tour of Apple when they were one little building. So yeah, I’ve always been around tech.</p></blockquote>
<h2 id="toc-werner-die-russen-sind-da">Werner, die Russen sind da</h2>
<p>Dass Facebook viel mehr Geld verbrennt als die Werbungen reinbringen, dürfte mittlerweile wohl bekannt sind. Munter geht die Suche nach neuen Investoren weiter –einen fand man in Form von Digital Sky Technologies. Die russische Internet-Investment Firma gab 200 Millionen Dollar für 1,96% Anteil an Facebook aus, wie die <a href="http://www.nytimes.com/reuters/2009/05/26/technology/tech-us-facebook.html" class="liexternal">New York Times</a> berichtet:</p>
<blockquote><p>Digital Sky won because its founders Yuri Milner and Gregory Finger have strong experience running Internet properties in Eastern Europe and Russia, and “a deep, advanced understanding” of social networking technology, Zuckerberg said.</p></blockquote>
<p>Pikantes Detail am Rande: Cheffe Zuckerberg gibt sich zwar ganz lässig, dürfte aber wissen, dass die Gesamtbewertung des Unternehmens in den nächsten Monaten wohl ziemlich nach unten rasseln wird. Der Gesamtwert beträgt derzeit übrigens sagenhafte 10 Milliarden Dollar, als Microsoft 2007 für 240 Millionen Dollar lediglich 1,6 Prozent erwarb, lag der Unternehmenswert noch um ein Drittel höher. Tja, Analysten sind halt auch ganz schön launisch.</p>
<h2 id="toc-die-fnf-nuttigsten-hochzeitskleider-ever">Die fünf nuttigsten Hochzeitskleider ever</h2>
<p>Danke an <a href="http://www.linzerschnitte.at" class="liexternal">Judith</a>, die mich auf diesen großartigen Beitrag über die <a href="http://inventorspot.com/articles/top_5_sluttiest_wedding_dresses_spotted_2009_26611" class="liexternal">Top 5 Sluttiest Wedding Dresses Spotted In 2009</a> hingewiesen hat. Auch wenn es mir fast das Herz bricht, dass Miss Carey nicht mehr Single ist, eines muss man ihr lassen: mit ihrem Gefühl für Styling könnte sie in jedem Bordell dieser Welt sofort einen Job bekommen — und der Hochzeitsbikini ist auch nicht übel. Das muss man gesehen haben:</p>
<blockquote><p>The Mariah Carrey slutty wedding dress certainly doesn’t leave anything to the imagination. Fully equipped with garter belt, stockings, and a main fashion piece better off worn under the dress or on the wedding night, this dress starts us off with its moderately tame slutty fashion.</p></blockquote>
<h2 id="toc-seo-news-der-woche">SEO-News der Woche</h2>
<p>Die wahren Abenteuer sind im Kopf, und sind sie nicht im Kopf, dann sind sie nirgendwo: das legt zumindest eine aktuelle <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/studie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Studie">Studie</a> über das Thema Suchmaschinen Branding. vs. Suchmaschinenqualität <a href="http://www.seo-handbuch.de/suchmaschinen-suchmaschinenoptimierung/suchmaschinenbranding-wichtiger-als-suchergebnisse" class="liexternal">nahe</a>:</p>
<blockquote><p>So haben die Mannen rund um Google einen internen Versuch durchgeführt, bei dem die Suchergebnisse konkurrierender Suchmaschinen wie z.B. Yahoo, MSN/Live, Cuil, Ask, AltaVista, etc. in das Seitenlayout von Google gegossen und Testpersonen vorgesetzt wurden. Zum Vergleich wurde dieses Spielchen natürlich auch in umgekehrter Weise durchgeführt, wobei die Google-Suchergebnisse in das Layout von fremden Suchmaschinen integriert wurden. Das Ergebnis: Die Probanden empfanden immer die Suchergebnisse als besser, über denen das Google-Logo platziert war!</p></blockquote>
<p>Manches lässt sich aber auch experimentell überprüfen, wie etwa der Canonical-Tag — Stefan hat seine höchst aufschlussreiches <a href="http://www.suchmaschinentricks.de/aktuelles/news/810.php" class="liexternal">Versuchsprotokoll</a> hiezu dokumentiert — unbedingt lesenswerter Beitrag! Apropos Kopien: die Seouxindianer haben <a href="http://www.seouxindianer.de/blog/10-einfache-linkbaits-zum-kopieren/" class="liexternal">10 einfache Linkbaits zum Kopieren</a> bereitgestellt. Und in der Tat: die genannten Rezepte wirken nachhaltiger als alle Russenlinks dieser Welt <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Blogistan Panoptikum KW22 2009" class='wp-smiley' title="Blogistan Panoptikum KW22 2009" /> </p>
<h3 id="toc-wie-smo-nicht-funktioniert">Wie SMO *nicht* funktioniert</h3>
<p>Bei den Seouxindinaner habe ich auch noch einen zweiten Beitrag gefunden, den sich potentielle Social Media Cowboys unbedingt *vor* allfälligen Pistolen-Duellen zu Herzen nehmen sollten, gefunden: <a href="http://www.seouxindianer.de/blog/wie-smo-nicht-funktioniert/" class="liexternal">Wie SMO nicht funktioniert</a> beschreibt die häufigsten Fehler und ich kann jeden einzelnen Punkt nur vollauf unterstreichen. Beispiel gefällig?</p>
<blockquote><p>Den Usern freie Hand lassen funktioniert nicht. Wer seine Firma in Social Media Portalen nicht selbst präsentiert, der gibt unzufriedenen Nutzern und der Konkurrenz die Chance “ihre Meinung” als einzig vorhandene einzureichen. Wenn die ersten Inhalte aber von der eigenen Firma gestellt werden, ist der erste Eindruck durch kontrollierte Publikation gerettet.</p></blockquote>
<h3 id="toc-google-suggest-nutzen">Google Suggest nutzen</h3>
<p>Google Suggest wirft in der Tag <a href="http://www.seo-united.de/blog/seo/google-suggest-optimieren.htm" class="liexternal">einiges über den Haufen</a>:</p>
<blockquote><p>Google Suggest ist wohl die größte Änderung, die uns Google in den letzen Monaten präsentiert hat. Nicht nur, weil Suggest von der breiten Usermasse aktiv genutzt wird, sondern auch weil es ein paar Erkenntnisse der Vergangenheit über den Haufen wirft. So führt die aktive Nutzung zu einer massiven Verschiebung der Suchvolumen von Ein-Wort-Kombinationen hin zum Longtail.</p></blockquote>
<p>Und der Preis für den charmantesten-Insider-Slang des Monats geht an den selben Beitrag:</p>
<blockquote><p>Der User sucht trotzdem dasselbe, er geht nur evt. einen anderen, direkteren Weg. In der Folge heißt dies, dass es abermals schwerer wird, dem User Inhalte unterzujubeln, die er eigentlich gar nicht sehen möchte. Also heißt es, den User genauer zu studieren und seine Wünsche zu kennen.</p></blockquote>
<h2 id="toc-video-der-woche"><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/video/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with video">Video</a> der Woche</h2>
<p>Normalerweise poste ich an dieser Stelle keine Werbeclips, aber Peter Novak hat mit dieser Redhat-Linux <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/werbung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Werbung">Werbung</a> einen fantastischen Job gemacht! Der geht raus an die Open Source <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/community/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Community">Community</a> weltweit:</p>
<div align="center"><object width="601" height="338"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4065497&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4065497&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="601" height="338"></embed></object></div>
<h2 id="toc-foto-der-woche">Foto der Woche</h2>
<p>Die bewegten Bilder der Woche werden ab sofort in jedem Panoptikum um die Foto-Rubrik ergänzt: das Bild der Woche suche ich nach rein subjektiven Kriterien aus — seit ich selbst recht viel mit meiner digitalen SLR hantiere, weiß ich, wie schwierig es ist, perfekte (HDR)-Belichtungen zustande zu bringen. Die Auswahl ist mir bei der Premiere gar nicht leicht gefallen, aber diese <a href="http://www.flickr.com/photos/joiseyshowaa/3579069825/" class="liexternal">Abendstimmung im Manasquan Reservoir</a> von <a href="http://www.flickr.com/photos/joiseyshowaa/" class="liexternal">Joisey Showaa</a> finde ich fantastisch:</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/05/manasquan.png" alt="manasquan Blogistan Panoptikum KW22 2009" title="manasquan" width="600" height="805" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Und das war’s auch schon wieder für diese Woche — danke fürs Vorbeisurfen, wir lesen uns am Montag!</p>
<div style="padding:6px;border:2px dotted #ffffff;background-color:#4a748a;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/icon-input.png" alt="icon input Blogistan Panoptikum KW22 2009" title="icon-input" width="90" height="90" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;" /></a><span style="color:white;">Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?<br />Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten?<br />
<strong>Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick — für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink!</strong> Hier geht’s zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" style="color:orange;text-decoration:underline;" class="liinternal">Einreich-Formular</a>.</span></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>meshed #1: Social Marketing für Beginner</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-05/meshed-1-social-marketing-fuer-beginner/</link>
		<comments>http://blog.datenschmutz.net/2009-05/meshed-1-social-marketing-fuer-beginner/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 May 2009 21:07:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der erste Tag der meshed Konferenz bot Einsteigern einen guten Überblick über die Grundsätze des Social Marketing - mein persönliches Highlight war die Führung durchs Ars Electronica Center, genauer gesagt der Besuch im Cave-Nachfolger Deep Space.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich geb zu: ein wenig deplatziert kam ich mir auf der meshed #1 schon vor — aber das ist bloß das alte Problem der Innen-/Außenperspektive. Für Einsteiger in den Bereich des <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-marketing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Marketing">Social Marketing</a> gab es allerdings mit Sicherheit einiges an Informationen zu sammeln; die Frage ist in weiterer Folge natürlich, inwieweit auch das Prozessieren und weiterführende Einsetzen dieser neu gelernten Tools und Strategien dann auch gelingt. Denn eigentlich illustrieren die von den Vortragenden gerne zitierten Beispiele feat. Dell &amp; Co. vor allem eines: wirklich erfolgreiche <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">Social Media</a> Strategien sind meist best practices: wir haben noch kaum Erfahrung, wir sammeln sie gerade. Grosso Modo hat der erste Tag Einsteigern in die Materie einen guten Überblick verschafft — und die Sky Loft im Ars Center ist ein äußerst angenehmer Veranstaltungsort.</p>
<p><span id="more-3484"></span>[Bilder als Slideshow ansehen]
<p>Nach der Begrüßung durch Veranstalter Albert Ortig von netural Communications nahm Rolf Lührs das Publikum auf einen Tour-de-Force Ritt quer durch die üblich verdächtigen +/- Beispiele (Vodafone, Johnson &amp; Johnson (MotrinMums), Daimler, Helmsmuseum) mit. Tja, Gefahren und Chancen lauern und/oder warten eben allenthalben. Wirklich unschätzbar dagegen ist der Universalratschlag, dass man auf alles vorbereitet sein solle, denn dann könne man im Ernstfall auch adäquat reagieren. Diesem Learning möchte eine weitere Tautologie hinzufügen: machen Sie immer alles richtig, dann passieren Ihnen keine Fehler!</p>
<p>Wer die Tweet–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kommunikation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kommunikation">Kommunikation</a> zur Veranstaltung nachlesen möchte, muss ein wenig Multi-Tag-Search betreiben: den “offiziellen” Tag http://search.twitter.com/search?q=%23meshed01#meshed wollte ich nicht verwenden, nachdem ich bemerkt hatte, dass dieses Stichwort in sehr vielen Tweets vorkommt, die nix mit der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/konferenz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Konferenz">Konferenz</a> zu tun haben; meine ersten Tweets hab ich mit <a href="http://search.twitter.com/search?q=%23meshed01" class="liexternal">#meshed01</a> getaggt, “durchgesetzt” hat sich im Lauf des Tages dann im Endeffekt http://search.twitter.com/search?q=%23meshed1#meshed1. Während ich das schreibe, muss ich gerade sehr über ein völlig berechtigtes <a href="http://twitter.com/DerFichtl/statuses/1949119796" class="liexternal">Tweet</a> von <a href="http://twitter.com/derfichtl" class="liexternal">@derfichtl</a> lachen:</p>
<blockquote><p>… und: #hashtag sucks #meshed #meshed01 #meshed1 … #wtf</p></blockquote>
<p>In diesem Sinne vielleicht eine kleine Anregung für Hashtag-Best-Practices: ideal für Veranstaltungen und thematisch abgeschlossene Sub-Diskussionen sind Hashtags, die</p>
<ul>
<li>zwar leicht zu merken sind, aber andererseits so wenig wie möglich (idealerweise gar nicht) als Hashtag oder auch als normalles Wort in “gewöhnlichen” Tweets vorkommen.</li>
<li>ausschließlich aus Buchstaben, Ziffern, Underscores und/oder Bindestrichen bestehen — andere chars können Probleme bei manchen Clients verursachen, Punkte beispielsweise führen dazu, dass manche Clients nur den Teil vorm dem Punkt als Hashtag interpretieren.</li>
<li>im Besonderen innerhalb des Tags nicht das Zeichen # enthalten, die werden von den meisten Clients nämlich als 2 Hashtags interpretiert. (Deswegen eignete sich der eigentliche Konferenzname meshed#1 nicht.)</li>
</ul>
<p>Ideal sind also Eigennamen bzw. falls es sich um gängige Eigennamen handelt das Anfügen z.B. von Jahreszahl oder Datum, also beispielsweise #meshed09. Wählt der Veranstalter einen solchen Tag aus und kommuniziert ihn im Vorfeld, dann tut sich beispielsweise die Suchfunktion von Tweetdeck sehr leicht und man kann eine Twitterwall (die ich heute geradezu vermisst habe — gehört wohl mittlerweile zum Geek-Standard :mrgreen:) ohne “Fremdtweets” laufen lassen.</p>
<h2 id="toc-wahrheit-ist-die-erfindung-eines-frsters">Wahrheit ist die Erfindung eines Försters</h2>
<p>Thomas Schwabl kündigte an, dass sein Vortrag vergleichsweise langweilig und Tabellen-basiert daherkommen würde — leider sollte er recht behalten. In einer für die #meshed durchgeführten <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/studie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Studie">Studie</a> hat der Meinungsforscher irgendwen über irgendwelche Seiten befragt und daraus Einstellungen zu allem und jenem extrapoliert; naja, wer’s braucht… in der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/diskussion/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Diskussion">Diskussion</a> fand ich bemerkenswert, dass die Frage auftauchte, ob Social Web Tools am Stellenmarkt überhaupt relevant seien, da klassische Inserate wenig Spielraum für <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/dialog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Dialog">Dialog</a> ließen. Völlig falsch gedacht: Plattformen wie Kununu zeigen, dass in vielen Bereichen das Web 2.0 den klassischen Stellenmarkt “umdreht”: plötzlich beginnen (Ex-)Mitarbeiter über Firmen zu sprechen, neue Kandidaten informieren sich erst mal drüber, ob das Betriebsklima generell der psychischen Gesundheit zuträglich ist und herrschsüchtige Chefs werden längst nicht mehr in der Kaffeeküche, sondern auf LinkedIn kritisiert. Ich spreche hier nicht vom kleinen Greisler, der der Marktmacht der Supermärkte weichen muss, und auch nicht vom arbeitslosen Stahlarbeiter: es gibt nun mal nicht *einen* Stellenmarkt, und im Social Media/Web/Programmierer-Bereich ist es derzeit nahezu unmöglich, ausreichend qualifiziertes Personal zu finden — <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/unternehmen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Unternehmen">Unternehmen</a> werden zukünftig um High Potentials werben müssen, denn wozu sollte ich mir ein Bewerbungs– oder Headhunter-Gespräch mit einer Firma antun, bei der ich gar nicht arbeiten möchte? Dialog besitzt in jeder Sparte Veränderungspotential und Sprengkraft.</p>
<h2 id="toc-die-mysterien-der-mediaplanung">Die Mysterien der Mediaplanung</h2>
<p>Oliver Hellriegel setzte im wesentlichen Lührs Vortrag fort, auch er zeigte sich schwer beeindruckt vom Dell-Beispiel; anscheinend haben mittlerweile alle brav Taras “Whuffie Factor” gelesen. Persönlicher Höhepunkt war für mich jedoch der Vortrag von Mediaplaner Ralph Kammelberger, der ausführlich über die Unterschiede zwischen klassischen– und Online-Buchungen sprach. Der Vortrag fühlte sich subjektiv wie eine Zeitreise in die frühen Neunziger an — denn in Österreich, oh Insel der Impression-Seligen, zahlt immer noch für Tausender-Kontaktpreise. Ich erzähl meinen Kunden ja ständig, dass Sie ihre Budgets lieber entweder verbrennen (das wärmt dann wenigstens) oder — idealerweise — in CPC– respektive CPS-Kampagnen (cost per sale/lead) investieren sollen. Daher konnte ich mir im Anschluss an den Vortrag die Frage, ob denn CPV in fünf Jahren noch *irgendeine* Rolle spielen würde. (Ein kleines Beispiel: auf Facebook kann man rund 40.000 Österreicher pro Woche entweder für €70 erreichen oder für die gleichen Kontakte ohne weiteres über €2.000 ausgeben. Ich hab ehrlich keine Ahnung, warum dort überhaupt CPV angeboten wird.) Und die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/antwort/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Antwort">Antwort</a> Kammelbergers rockte: denn er führt die CPV-Besessenheit vor allem auf die Oligopol-Struktur der österreichischen Monopol-Medien-Systems und “menschliche” Faktoren (á la “Unsere Plakatkampagne ist erfolgreich, wenn der CEO am Weg von seiner DG-Wohnung ins Büro fünf Plakate sieht”) zurück — eine im Konferenzumfeld ungewöhnlich ehrliche <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/antwort/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Antwort">Antwort</a>.</p>
<p>Ich habe in den letzten 10 Jahren übrigens keinen einzigen Kunden getroffen, der nicht subjektiv das Gefühl gehabt hätte, irgendwann mal von irgendeinem windigen Online-Marketer über den Tisch gezogen worden zu sein — dabei lässt sich nix so leicht mit harten Zahlen belegen wie Online-Marketing. Affiliates arbeiten gratis und aus Eigeninteresse effizient, und wenn nicht, dann hat der Affiliate das Streuverlust-Problem und keinesfalls der Auftraggeber. Und schrumpfende Marketing-Budgets sind grundsätzlich der beste Beschleunigungs-Faktor für derlei Aktionen.</p>
<h2 id="toc-spammen-oder-authentisch-sein">Spammen oder authentisch sein?</h2>
<p>Joachim Grafs (Berufsbezeichnung: Future Evangelist) enthielt allerhand direkt Verwertbares — er führte Eyetracking-Studien vor und stellte die Frage in den Raum: “Wie schaffe ich es, einen zunehmend unwilligeren und gemeineren User dazu, sich positiv über mein Produkt zu äußern?” Apple zeigt, dass dies möglich sei, so der Graf — aber das Zeitalter der Reklame erlebe gerade seine letzten Zuckungen. Die Herausforderung, von der One-Way-Reklame-Metapher zum (scheinbar) gleichberechtigten Dialog zu wechseln, ist also gigantomanisch, soviel steht für die Besucher der Konferenz wohl fest. Der Empfehlung, erste Social-Media-Erfahrungen auf Ksing zu sammeln, kann ich mich aber keineswegs anschließen. Meine Damen und Herren, Sie sind alt genug! Montieren Sie die Stützräder ab, fahren Sie freihändig — ein privater (und wahlweise anonymer) Twitter oder Facebook Account hat bisher nur wenigen 100 Millionen Usern die Reputation ruiniert.</p>
<p>Der Tag endete mit einer spannenden (aber leider viel zu kurzen, wobei mir wohl fünf Stunden auch zu kurz gewesen wären) Führung durchs AEC. Highlight im Highlight: der “Deep Space”, seines Zeichens Nachfolger des legendären Cave: in diesem Abspielraum für Gigapixel-Fotos und 3D-Filme (mit LCD-Shutterbrillen) arbeiten 8 HD-Projektoren und beamen doppelte Kino-Auflösung auf jeweils 16x9 Meter Frontwand und Boden: das Simulationsergebnis ist so überwältigend, dass sich schon mal eine milde Form spontaner Flugkrankheit einstellt. Die geplante Segway-Testfahrt musste leider regenbedingt ausfallen. Morgen geht’s mit praktisch orientierten Facebook– und Co-Workshops weiter — ich brauch ein paar Stunden Social Media Auszeit. Ein Bericht über das großartige Pixel Hotel (ich nächtige heute im Pixel in der Textilpassage und werd auf dem Original-90er-Nintendo direkt nach dem Publishen ein paar Runden Super Mario spielen) folgt.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Ich hatte den Eindruck, dass die Zuhörer die Vorträge ziemlich gebannt verfolgten — und ich denke, dass der erste Tag der meshed #1 für Marketing-Leiter und andere Entscheidungsträger eine recht umfassende und gute Übersicht über die grundlegenden Prinzipien und Möglichkeiten des Social Marketing geboten hat. Insofern hat meiner Meinung nach Veranstalter netural die Anforderungen an eine solche Veranstaltung — Orientierung geben, Entscheidungsgrundlagen liefern — gut erfüllt, und bin mir ziemlich sicher, dass es 2010 die meshed #2 geben wird.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Gastbeitrag für die ÖW: Tourismusmarketing im Web 2.0</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-05/gastbeitrag-fuer-die-oew-tourismusmarketing-im-web-20/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 May 2009 04:10:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Christian Lendl hat mich zu einem Gastbeitrag für den Social Marketing Guide der Österreich Werbung eingeladen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Diesen Text habe ich auf Einladung von Christian Lendl für die zweite Auflage des “Social Web Wegweiser” geschrieben. Die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oesterreich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Österreich">Österreich</a> Werbung will mit diesem Printprodukt Touristikern die Möglichkeiten des Social Web nahe bringen. Die erste Auflage ist vergriffen, aber in PDF-Format <a href="http://www.austriatourism.com/scms/media.php/8998/Travel%202.pdf" class="lipdf">online</a> verfügbar, mein Beitrag erscheint gemeinsam mit Gastkommentaren verschiedener Experten im Sommer in der “Reloaded” Version.</em></p>
<p>Der Durchlauferhitzer der Eigenpropaganda läuft auf Hochtouren: selbst der best-isolierte <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/marketing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Marketing">Marketing</a>–Direktor kann sich dieser Tage vor der Information, dass man “im Social Web was tun müsse” kaum verschließen. Natürlich verstehen es <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/online/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with online">Online</a>–Berater und Marketing-Gurus besser als alle anderen, ihre eigenen Leistungen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/online/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with online">online</a> lautstark anzupreisen, dabei eignet sich bei weitem nicht jedes <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">Social Media</a> Service für jedes Produkt. Tourismus allerdings ist ein hochgradig emotional besetztes Feld, ein Thema, über das Kunden freiwillig gerne und ausführlich diskutieren — und diese Tatsache ist die beste Grundlage für <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-marketing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Marketing">Social Marketing</a> Kampagnen, die man sich wünschen kann.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/05/braunsberg-sonnenuntergang.jpg" alt="braunsberg sonnenuntergang Gastbeitrag für die ÖW: Tourismusmarketing im Web 2.0" title="braunsberg-sonnenuntergang" width="600" height="351" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p><span id="more-3479"></span></p>
<p>Im Web 2.0 dreht sich alles um den <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/dialog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Dialog">Dialog</a>, darum, das Feedback der eigenen Kunden erst zu nehmen. Urlaub, Freizeitgestaltung, Reisen muss niemand zu einem Thema machen, entscheidend ist im ersten Schritt vielmehr ein sorgfältig geplantes <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/monitoring/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Monitoring">Monitoring</a>–Setup. In den letzten zwei Jahren hat sich das Internet dank des durchschlagenden Erfolgs zu einem Echtzeitmedium gewandelt: <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a>–Chat, Twitter, FlickR, Youtube — User konsumieren Information und kommunizieren in Echtzeit. Neue Tools ermöglichen mit wenig Aufwand ein vor wenigen Jahren noch undenkbares Echtzeit Monitoring, das die Grundlage für die ersten Regel des Social Marketing darstellt: Reaktion statt Aktion. Das Push-Marketing Paradigma hat ausgedient: Online-Marketing wandelt sich zum langfristigen Beziehungs-Management.</p>
<h2 id="toc-interesse-als-key-driver">Interesse als Key-Driver</h2>
<p>Seth Godin, einer der meistbeachteten Social Marketing Experten der Gegenwart, spricht in seinem paradigmatischen Buch “Tribes” von einem tiefgreifenden Wandel: noch nie sei es für Individuen so einfach gewesen, Gleichgesinnte zu finden: “Heretics are the new leaders. The ones who challenge the status quo, who get out in front of their tribes, who create movements.” Der Erfolg einer Kampagne hängt plötzlich nicht mehr linear vom Anzeigen-Ankaufsbudget ab: wem es gelingt, seine Kunden zu aktivieren zu Kommunikatoren, zu Prosumern zu machen, hält einen Hebel in der Hand, der mit noch so vielen Fernsehspots und Anzeigen nicht zu toppen ist. Glaubwürdigkeit, Vertrauen und letztendlich Begeisterung resultieren nicht aus punktuellen Aktionen, sondern sind das Ergebnis einer langfristigen Beziehung. Und hier stößt die Delegations-Strategie an ihre Grenzen, denn Social Marketing lässt sich nicht wie klassische Werbung an Agenturen auslagern. Wer sich und sein Produkt erfolgreich repräsentieren möchte, muss das Medium kennen lernen und die eigenen Mitarbeiter zu Kommunikatoren machen, denn Social Marketing bedeutet Dialog.</p>
<h2 id="toc-die-ganze-wahrheit-ber-suchmaschinenoptimierung">Die ganze Wahrheit über Suchmaschinenoptimierung</h2>
<p>Die Zeit, in der SEO vor allem durch (mittlerweile gestopfte) Lücken in Googles Algorithmus eine High-Impact Geheimwissenschaft darstellte, sind längst vorbei. Jeder Auftraggeber sollte in seinen Agenturvertrag valide xhtml-Seiten einfordern (leicht selbst zu überprüfen mit dem HTML-Validator des W3 Konsortiums, http://validator.w3.org http://validator.w3.org) — damit ist ein beträchtlicher Teil der Arbeit bereits getan. Ich treffe immer wieder auf Kunden, die mich für SEO-Jobs beauftragen wollen, um beim ersten Blick auf die Homepage festzustellen, dass nach der raschen Beseitigung einiger gravierender Mängel die Arbeit getan ist. Eine solche Onsite-Analyse stellt die Grundlage jeder SEO-Tätigkeit dar: entspricht die Homepage gängigen Standards, kommt es für die Positionierung einzig und allein auf den Linkaufbau an, und hier gilt das simple Motto. “Qualität vor Quantität”. Aus Kunden– und Auftragnehmer Sicht ist dabei eine transparente Geschäftsbeziehung, lückenlose Dokumentation und genaue Kenntnis des Geschäftsfeldes auf beiden und für beide Seiten erforderlich. Kurz gesagt: wenn Ihr SEO-Berater Ihnen nicht erklären kann, was genau er eigentlich tut, dann sollten Sie schleunigst die Agentur wechseln.</p>
<h2 id="toc-enabling-und-kundenbindung">Enabling und Kundenbindung</h2>
<p>Die nachhaltigste Form des Social Marketing stellt die vertikale Einbindung aller relevanten Unternehmensbereiche dar. Die im Web geforderte Offenheit und Transparenz stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen — nicht in erster Linie technischer Hinsicht, sondern in Bezug auf die Wissensvermittlung und die Einbindung aller Mitarbeiter. Wer im Web der Zukunft mitspielen möchte, wird gut beraten sein, sein Marketing-Budget in Schulungs– und Fortbildungsmaßnahmen statt Bannerschaltungen zu investieren.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Denn du bist Terrorist!</title>
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		<pubDate>Thu, 21 May 2009 04:55:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Deutschland überwacht seiner Bürgerinnen und Bürger zum Glück mittlerweile lückenlos - niemand braucht mehr Angst zu haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer von 82 Millionen, die neuerdings in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/deutschland/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Deutschland">Deutschland</a> leben — ob Giftgasanschläge, Genozid-planende Vereinigungen, Selbstmordattentäter: wir wissen noch nicht genau, zu welcher Splittergruppe Osamas du gehörst, aber wir haben dich — ja, genau dich — im Visier:</p>
<div align="center"><object width="601" height="338"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4631958&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4631958&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="601" height="338"></embed></object></div>
<p><span id="more-3469"></span></p>
<p>Großartiges <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/video/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with video">Video</a> — einer der wenigen Anlässe zur Freude darüber, dass <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oesterreich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Österreich">Österreich</a> immer mindestens 5–10 Jahre internationalen Entwicklungen hinterherhinkt. Früher war ja dieser Witz recht populär: “Wo würdest du hinziehen bei einem Atomkrieg?” “Nach Tirol, die sind immer 10 Jahre hintennach. Oder noch besser ins Burgenland, dort hat er schon stattgefunden.” Mittlerweile kann man aber nirgends mehr hingehen, denn der ehemalige Rechtsstaat hat den Krieg gegen seine Bürger begonnen, gegen 82 Millionen Terroristen. Und ich befürchte, dass die 8 Millionen weiteren Osamas aus <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oesterreich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Österreich">Österreich</a> auch bald genauer durchleuchtet werden, oder, wie man hierzulande sagt: gefektert. (Anm. für meine deutschen Gäste: die österr. Innenministerin heißt Maria Fekter und zeichnet sich durch konsequente Härte und einen verständnislosen, überforderten Blick aus.)</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Kia hat keine Ahnung von Zeitreisen</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-05/kia-hat-keine-ahnung-von-zeitreisen/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 May 2009 20:10:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer durch die Zeit reist, altert keineswegs übermäßig - sondern bleibt in einer Eigenzeit-Blase, wie jeder SF-Leser weiß. Nur die Kia-Ingeneure wissen das nicht, wie der aktuelle Fernsehspot beweist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Soeben habe ich im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/fernsehen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Fernsehen">Fernsehen</a> (auch beim Essen müssen parallel Medien konsumiert werden) die neue <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/werbung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Werbung">Werbung</a> den Kia Ceee’d (so oder ähnlich schreibt man den) gesehen. Kompetent, die koreanische Autobaukunst zu beurteilen, fühle ich nun wirklich nicht, aber eines steht fest: von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/zeitreisen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zeitreisen">Zeitreisen</a> haben die keine Ahnung. Und kommt so:</p>
<p>Anscheinend bietet Kia für besagtes Wägelchen eine 7jährige Garantie (auch ob mit oder ohne Fußnoten steht hier nicht zur <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/diskussion/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Diskussion">Diskussion</a>). Für dieses wurde, ich sehe die Verzweiflung in den Augen der Werber, wohl ein visuelles Testimonial gefunden werden. Man sieht den Testdriver, wie er einen Tunnel entlangfährt, um schließlich in eine Art Energiefeld bzw. Zeit-Tor hineinzufahren, zu verschwinden und auf der anderen Seite wieder aufzutauchen. Dazu sieht man auf einem Bildschirm die Worten “Seven Year Jump Complete”:</p>
<div align="center"><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/DRow3PZyu2Q&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/DRow3PZyu2Q&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></div>
<p>Also bitte: warum sollte ein Auto (oder ein Terminator oder ein Stück Baumkuchen) bei einer Zeitreise um genau den übersprungenen Zeitraum altern? (Oder jünger werden, falls man in die andere Richtung reist.) Jeder Science-Fiction Leser weiß, dass für das reisende Objekt bzw. die Passagiere die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/eigenzeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Eigenzeit">Eigenzeit</a> gilt — wie hätte H.G. Wells’ neugieriger Wissenschaftler denn sonst jemals mehrere tausend Jahre vorwärts bis zu den Morlocks reisen sollen? Hätte Kia recht, denn könnten der unsterblichen Perry Rhodan und seine Zellaktivator-Freunde als einzige längere Zeitsprünge <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/unternehmen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Unternehmen">unternehmen</a> — absurd!</p>
<p>Um sieben Jahre gealtert sein müssten dagegen im Kia-Spot die beobachtenden Techniker. Mit anderen Worten: dieser Spot beweist gar nix! Außer, dass die Koreaner eine völlig wertlose Zeitmaschine gebaut haben.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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