Beiträge

Gewinnspiel – 4 Seminarplätze: Vom Problem zur Lösung

[vc_row][vc_column][vc_column_text]

datenschmutz und die trainerei vier Blogleser_innen zum Seminar “Vom Problem zur Lösung – Problem erkannt, Problem gebannt?”. Der Workshop findet am kommenden Freitag, 18. Oktober von 14:00 bis 18:00 Uhr im Neudeckerhof, Hackhofergasse 1, 1190 Wien statt. Mag.a Maria Pimminger MEd und Mag. Peter Steinberger stellen den lösungsfokussierten Ansatz vor, üben Gesprächstechniken und helfen den Teilnehmer_innen, neue Perspektiven einzunehmen. Wer mitmachen will, hinterlässt einfach einen Kommentar zu diesem Beitrag. Das Gewinnspiel endet am Mittwoch, 16.10., 15:00 Uhr nachmittags.

Der lösungsfokussierte Ansatz basiert auf den Ideen von Steve de Shazer und Insoo Kim Berg und hat sich in den verschiedensten Beratungsfeldern (Coaching bis Psychotherapie) bewährt. Der große Unterschied dieses Ansatzes gegenüber klassischen Ansätzen ist die Überzeugung, dass eine Veränderung in Richtung einer gewünschten Lösung keine Problemanalyse erfordert. Konsequent weitergedacht heißt dies, dass Problem und Lösung voneinander unabhängig sind. Um Wittgensteins Worte aufzunehmen, heißt das, dass nicht die Tatsachen und Fakten an sich das Problem sind, sondern unsere Beziehung, unser Umgang mit diesen Elementen. Daher ist es müßig die Elemente des Problems lange zu analysieren und zu verändern. Zielführender ist es, die Art und Weise wie wir mit diesen Tatsachen umgehen zu verändern.

Wer jetzt neugierig geworden ist oder sich das absolut nicht vorstellen kann und am Freitag Zeit hat, sollte unbedingt an diesem Gewinnspiel teilnehmen! Wer sich nicht auf sein Glück verlassen möchte, kann sich auch direkt via E-Mail für das Seminar anmelden: info@trainerei.at

[/vc_column_text][vc_message color=”alert-info” css_animation=”appear”]

Vom Problem zur Lösung – Problem erkannt, Problem gebannt?!
18. Oktober 2013, 14.00-18.00 Uhr
Kosten: 80.- Euro
TrainerInnen: Mag.a Maria Pimminger MEd. & Mag. Peter Steinberger

Der gängigen Annahme, dass Probleme lange und eindringlich analysiert werden müssen um zu einer Lösung durch zu dringen, widerspricht der lösungsfokussierte Ansatz. Ausgehend von der Prämisse, dass die Lösung unabhängig vom Problem ist, hilft dieser Workshop neue Perspektiven einzunehmen und lösungsfokussierte Gesprächstechniken zu üben.

Information und Anmeldung: info@trainerei.at

Seminarort: Neudeckerhof, Hackhofergasse 1, 1190 Wien
Erreichbar mit der Straßenbahnlinie D oder S-Bahn (Station Nußdorf). Für die Anreise mit dem Auto stehen Parkplätze zur Verfügung.

[/vc_message][vc_column_text]

Am Gewinnspiel teilnehmen

Wer einen der vier gratis Seminarplätze gewinnen möchte, hinterlässt einfach einen Kommentar zu diesem Beitrag. Bitte unbedingt auf die richtige E-Mail Adressen achten (zwecks Gewinnverständigung!). Wer das Gewinnspiel am eigenen Blog, auf Twitter, Facebook, TumblR etc. ankündigt oder den datenschmutz-Newsletter abonniert, bekommt pro Beitrag bzw. Status-Update Zusatzlose – genauere Infos dazu gibt’s auf der Gewinnspielseite. Die Verlosung endet am Mittwoch, 16. Oktober um 14:00 Uhr.

[/vc_column_text][vc_column_text]

Das Kleingedruckte
Die Gewinner_innen werden via E-Mail verständigt, natürlich ist der Rechtsweg ausgeschlossen und eine Barablöse nicht möglich – im übrigen gelten die Teilnahmebedingungen für datenschmutz-Gewinnspiele.

Über die Trainerei

Die Trainerei führt seit 5 Jahren professionelle Seminare, Trainings, Coaching und Moderationen für NGOs, Unternehmen und Einzelpersonen durch. Unter dem Motto “Mehr als eine Lösung” werden die Bereiche Training, Beratung und Wissenschaft erfolgreich unter einen Hut gebracht.

Weitere Seminare der Trainerei im Herbst 2013: Trainerei Seminare [pdf]

[/vc_column_text][vc_cta_button call_text=”Jetzt am Gewinnspiel teilnehmen!” title=”Kommentar schreiben” target=”_self” color=”btn-warning” icon=”none” size=”btn-large” position=”cta_align_right” href=”#comments”][/vc_column][/vc_row]

Gewinnspiel: Photo+Adventure 2010

Die zwei Neigungsgruppen Fotografie und Adventure-Reisen bilden naturgemäß eine beträchtliche Schnittmenge, und genau deshalb bringt die Photo+Adventure beide Themen zu einer gemeinsamen Messe zusammen. Alle Branchengrößen sind vertreten, Individual-Reise-Veranstalter und Outdoor-Ausstatter ergänzen das Messe-Portfolio, wobei in diesem Jahr der Fokus auf “nachhaltigem Reisen” liegt. Die Veranstaltung bietet neben den neuesten Produkten auch ein umfassendes Rahmenprogramm mit Fachvorträgen, Workshops und Seminaren.

photoadventure

Die Photo+Adventure findet am Samstag, 30.10. und Sonntag 31.10.2010 jeweils von 9 bis 18 Uhr in der Messe Wien, Congress Center, statt. datenschmutz verlost drei Messe-Packages:

  1. Preis: 2 Tickets für die Photo+Adventure plus 1 DVD von video2brain: Praxistraining Fotografie Panorama
  2. Preis: 2 Tickets für die Photo+Adventure sowie das Buch Calvinize von Star-Shooter Calvin Hollywood
  3. Preis: 1 Ticket für die Photo+Adventure

Weiterlesen

Die Kleiderbauer-Blogger-Klage: Social Media Krisen-PR zum Mitlernen

Ich persönlich kaufe nicht bei Kleiderbauer ein. Keine Ahnung, ob mir die Klamotten dort gefallen würden, aber eines weiß ich ganz sicher: in den letzten 100 Jahren hat die Textilindustrie unglaubliche Fortschritte bei der Herstellung von Kunstpelz gemacht. Und ich habe auch rein gar nichts gegen die sinnvolle Nutzung von Tierpelzen. Auf meinem Schreibtischsessel liegt ein Lammfell, das ich von einem befreundeten Bio-Züchter gekauft habe, aber: Pelztierzucht muss wirklich nicht sein, Händler, die diese widerwärtige Art der Pelzproduktion durch Einlistung ins Sortiment unterstützen, will ich nicht unterstützen.

Aber weil’s in diesem Beitrag – zumindest indirekt – schon wieder mal um Martin Balluch geht, muss ich an dieser Stelle auch festhalten, dass ich “Tierschutzaktionen”, die in illegalen Aktionen münden, vehement ablehne. Der “radikale Tierschützer” bzw. seine Organisation wurden bekanntlich nach dem sogenannten “Mafiaparagraphen” angeklagt, die Staatsanwaltschaft unterstellte die Gründung einer kriminellen Organisation. Dies sorgte für ausgiebigen Medienrummel, den auch die Grünen für sich auszuschlachten suchten, indem sie Baluch auf ihre Kandidatenliste für die NR-Wahlen setzen. Soviel zur Vorgeschichte, deren Opfer kürzlich ein videobloggender Kollege wurde: Er publizierte auf seinem Blog ein Interview mit einem der Anwälte der “Tierschützer”, in dem dieser vermutlich unrichtige Aussagen über die Firma Kleiderbauer tätigte. Diese kontert mit einem Anwaltsbrief, was weiter passiert, hat Gerald sehr treffend zusammengefasst: Weiterlesen

Konferenz: Der richtige Mix in Vegas

Am Samstag fliege ich nach Las Vegas zur die Mix-Konferenz. Microsoft Österreich hat mich in die Welt-Hauptstadt des Glücksspiels eingeladen, und ich freue mich schon sehr auf meinen ersten Ausflug nach Nevada, über den ich natürlich hier am Blog und via Twitter berichten werde. Nach meiner Rückkehr aus den Staaten wissen Sie und ich dann hoffentlich alles über einarmige Banditen, keusche Striptease-Clubs, neue Microsoft Webpublishing-Technologien und den Status Quo der Cloud.

Mix Konferenz in Las Vegas

Zudem ergibt sich sicherlich die eine oder andere Interview-Gelegenheit – denn unter an einen wohlbekannten Rechteverwertungs-Vertrag gemahnenden Namen “The Commons” hat Microsoft eine Hangout-Lounge eingerichtet. Dort werde ich rumhängen, wenn mir einzelne Vorträge zu code-orientiert werden. Weiterlesen

Bessere Audio-Qualität bei Podcasts

Audio- wie Video-Podcaster wissen, dass in punkto Tonqualität der Teufel häufig im Detail steckt. Nur wenn die gesamte Kette vom Mikro über die Soundkarte bis hin zur Aufnahmesoftware stimmt, dann tönt’s am Ende auch so aus den Boxen, wie man es gerne hören möchte. Anlässlich des Podcamp München 2009 hielt Constantin Gonzalez einen Workshop zum Thema “Tipps und Tricks beim Produzieren von Podcasts” ab, der in voller Länge und mit allen Folien nun auf Vimeo verfügbar ist.

Zum Thema “Bessere Klang mit wenig Aufwand” hat Constantin einiges zu erzählen – ich kann jedem ambitionierten Podcaster nur empfehlen, sich die 63 Minuten Zeit zu nehmen und den kompletten Vortrag anzuhören:

Weiterführende Links zu den im Podcast erwähnten Audio-Interfaces und Mikrofonen gibt’s im zugehörigen Blog-Beitrag.

Mein Audio-Recording Setup

Für die Videopodcasts unterwegs hänge ich ein Shure-Mikro an die Videokamera; damit gelingen übrigens auch reine Audio-Aufnahmen weit besser als mit dem gleichen Mikro am Laptop – die eingebauten Soundkarten sind bei der Wiedergabe teilweise ganz okay, die Eingänge sind in der Regel allerdings zum Schmeißen. Mit diversen USB-Mikrofonen habe ich recht unbefriedigende Erfahrungen gemacht, als vergleichsweise brauchbar für reine Stimmaufnahmen im Innenbereich erwies sich überraschenderweise ein relativ billiges Logitech-Teil.

Für Audio-Podcasts, die ich zuhause aufnehme, habe ich ein relativ elaboriertes Setup gebastelt: Sound-Schaltzentrale ist eine DMX6Fire USB, die durch vergleichsweise hochwertige Wandler und einen XLR-Mikro-Eingang mit 48 Volt verfügt, an dem hängt ein Audiotechnica 2020 Mikrofon mit stabilem Standfuß und Pop-Schutz hängt.

[slideshow id=65]

Für Skype-Zuschaltungen verwende ich einen Extra-Laptop mit externem Creative-USB-Soundinterface samt 2. Mikro (der Gesprächspartner muss mich schließlich auch hören), dessen Output ich mit den Ins 3/4 der 6Fire verbinde. Die Tonausgabe erfolgt zur Vermeidung von Rückkopplungen natürlich über Kopfhörer, am liebsten mag ich die geschlossenen Technics-Modelle (altes DJ-Faible). Mit diesem Setup kann man bequem mit jeder Mehrspur-Software (z.B. Ableton Live) aufnehmen und beispielsweise die eigene Stimme auf Kanal 1, Gesprächspartner auf Kanal 2, Jingles auf Kanal 3 und allfällige Musikeinspielungen auf Kanal 4 legen. Der große Vorteil einer solchen softwarebasierten Mixing-Lösung besteht darin, dass man mit einem simplen Midi-Kontroller wie dem Korg Nano Kontrol sehr komfortabel die Channels live mixen kann, hochwertige Mischpulte sind nämlich ausgesprochen teuer.

Auf die Postproduktion sollte man sich jedenfalls nicht verlassen: selbst die besten Limiter, Kompressoren und Noisegates können keine stimmlichen Differenzierungen hervorzaubern, die auf der Originalaufnahme nicht vorhanden sind – andererseits kann man mit Aufnahme-Equipment um wenige hundert Euro tatsächlich nah an die Qualität professioneller Studios herankommen – wobei dem letzten Quäntchen Qualität dann meistens räumliche Gegebenheiten (wer hat schon eine eigenen Sprecherkabine zur Verfügung?) im Weg stehen.

Coded Cultures: Binationales .at/.jp Festival im Mai

coded culture 2009Man kann nicht dauernd nur arbeiten – zwischendurch muss man schließlich auch mal reflektieren, wie und warum man arbeitet. Prokrastination per se ist nämlich weder Schlüssel zum Erfolg noch zur Zufriedenheit. Die spannendsten Medienprojekte sind an der Schnittstelle von Technologie, Wissenschaft, Unterhaltung und Kunst angesiedelt, und mit diesem Job-Biotop beschäftigt sich das Festival Coded Culture von 27. bis 31. Mai in Wien und von 14. bis 18. Oktober in Yokohama.

Österreich fungiert als Gastgeber für das mehrtägige Symposium, in Japan wird die zugehörige Ausstellung präsentiert. Die binationale Veranstaltung findet im Rahmen des offiziellen “Österreich-Japan Jahres 2009″ statt, das ausgerufen wurde, um 140 Jahre diplomatische Beziehungen (ich wusste gar nicht, dass unsere Kontakte zum Reich der aufgehenden Sonne so jung sind) zu zelebrieren.

Veranstaltet wird die Exploration der kreativ-kommerziellen Sphäre von der Gruppen 5uper.net:

Im Mittelpunkt steht eine neue Generation von Medien- und Entwurfskulturen und deren kreative Praktiken. Vielfältige Szenen und Projekte, die unter Zuhilfenahme von elektronischen Medien neue Anwendungsbereiche schaffen, werden vernetzt und für Außenstehende zugänglich gemacht. […] Eine noch nie dagewesene Anzahl japanischer KünstlerInnnen, KuratorenInnen und WissenschaftlerInnen wird in Wien ihre Erfahrungen und ihr Wissen im Rahmen des Symposiums (28. – 31. Mai) und der Ausstellung (27. Mai – 07. Juni) von Coded Cultures mit KollegInnen aus Österreich, Europa und einem interessiertem Publikum austauschen. Um die kulturellen Beziehungen beider Länder zu intensivieren, sind schon im Vorfeld des Festivals zwei Künstler und ein Wissenschaftler als Artist in Residence bzw. Professor in Residence in Wien anwesend.

2004 fand die Premiere des Festivals statt, damals noch unter dem Titel “Decoding Digital Cultures”. Der Schwerpunkt des im Wiener Museumsquartiers angesiedelten Vereins liegt auf der teilnehmenden Erforschung neuer Medien und auf der didaktischen Aufbereitung der Ergebnisse, die diesjährigen vier Themenbereiche tragen so buzzige Namen wie Designing Complexity, Assembling Things, Expanding Locality und Creating Proto-Culture:

5uper.net besteht aus ProduzentInnen die Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine erforschen, existierende Medienkanäle optimieren sowie neue Kommunikations-, Distributions- und Diskursformen entwickeln. Seit 2003 vermittelt die Gruppe in Form von Ausstellungen, Workshops und Symposien die Themenbereiche, die sich im Umfeld von Medienkunst und den Hybridbereichen zwischen Kunst und Technologie bewegen.

Weitere Infos über die Aktivität von 5uper.net gibt’s im Newsfeed, persönlich trifft man die Proponenten am besten beim sonntäglichen MedienKunstCafe. Hier der genaue Terminplan:

Pressekonferenz: 27.05. 2009, 10.30 Uhr, Freiraum / quartier21 – MQ
Eröffnung: 27.05. 2009, 19.00 Uhr, Freiraum / quartier21 – MQ
Ausstellung: 28.05. – 07.06. 2009, Freiraum / quartier21 – MQ
Symposium und Präsentationen: 28.05. – 31.05. 2009, MUMOK – MQ
Abschlussveranstaltung und Party: 31.05. 2009, 20.00 Uhr, Hofstallungen – MQ

Dieses Wochenende: Elevate Festival in Graz

Elevate Festival 2008Der Vorfreude-Pegel steigt, denn am Mittwoch beginnt das Elevate Festival in und rund um den Grazer Schlossberg. Mein Festivalpass traf am Wochenende via Mail ein, ein beträchtlicher Teil des Programms ist allerdings völlig gratis zugänglich: das passt thematisch ganz hervorragend, denn im Fokus der Workshops und Diskussion steht in diesem Jahr das Thema “Creative Commons”. Dazu haben die Veranstalter ein umfangreiches Tagesprogramm konzipiert, der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

Ich habe die Ehre und das Vergnügen, am Freitag um 12:00 Uhr das Workshop-Meeting-Hybrid Creative Commons and Collecting Societies zu moderieren. Paul Keller musste aus gesundheitlichen Gründen leider absagen, unsere illustre Runde besteht aus Rainer Praschak, Chrisan Schwanz aka CEE, Christoph Kummerer, Bernhard Hansbauer und meiner Wenigkeit. Zentraler Fokus ist “Konfliktmanagement” zwischen CC und GEMA/AKM/AUME:

Bei Verwertungsgesellschaften und Creative Commons handelt es sich im ersten Anschein um zwei sich widersprechende Modelle zum Schutz von geschaffenen (musikalischen) Werken.
Rechtliche Problematiken, technische Aspekte sowie eine beiderseitige nicht immer klar gelebte Praxis der eigenen Regeln und Richtlinien scheinen ein gemeinsames Entwickeln von Lösungsansätzen zu erschweren.
Für viele Musiker sind jedoch in beiden Modellen Aspekte vorhanden, die ihren Bedürfnissen und denen ihrer Hörer, Käufer und Fans entsprechen.
In diesem Meeting sollen nun mögliche Wege erschlossen werden, um eine Verbindung beider Formen in näherer Zukunft möglich zu machen.

Es gibt noch ein paar Plätze für Interessierte, die Teilnehmerzahl für die 90minütigen Veranstaltung ist allerdings limitiert. Wer Interesse hat, kann sich hier via Mail anmelden.

Durch den musikalischen Teil des Abends führen…

Senor Coconut
Senor Coconut

Der Falter präsentiert die mittwöchliche Eröffnung, bei der Silke Helfrich vom Commonsblog und Percy Schmeiser, alternativer Nobelpreisträger 2007, ins Thema einführen werden. Ab 21:30 beschallen Felix Kubin, die Fuck Buttons, Clara Moto, Mimu und Attention, Cosmonauts! den musikalischen Part des Abends. Der Donnerstag, präsentiert von der Kleinen Zeitung, beginnt mit einer Podiumsdiskussion zum Thema “Commons of the Mind”, u.a. mit Ronaldo Lemos, Kaitlin Thaney und Paul D. Miller aka DJ Spooky, der dann im Anschluss gemeinsam mit EmeeGrant den Dom beschallen wird. Alle Veranstaltungen am Mittwoch und Donnerstag sind frei zugänglich, der Festivalpasse für Freitag und Samstag kostet äußerst freundliche 34€ – dafür gibt’s ein Mörder-Line-Up auf drei Floors!

Freunde gerade noch hörbarer Bassfrequenzen freuen sich über den freitäglichen Auftritt von The Bug feat. Warrior Queen und MC Flowdan, in den Uhrturmkasematten geht’s mit Scorn, Pre, MoHa! und anderen psychedelisch-noisig zur Sache. Mein persönliches Highlight folgt am Samstag: Herr Atom tm aka Atom Heard aka Senor Coconut aka 10.000 andere Pseudonyme head-lined meine Lieblingslocation, den Dom im Berg, in den Kasematten werden sich die Break-Corer Mühe geben, den Schlossberg zum Einsturz zu bringen (aber keine Sorge, das wird nicht gelingen.) Den genauen Timetable sowie alle Artist-Bios findet man hier.

[wp_geo_map]

Elevate 08: Commons, soweit das Auge blickt

Elevate Festival 2008Das Elevate Festival gehört zu meinen Top-Favoriten unter Festivals, weil die wenigsten Veranstalter mehrtätiger elektronischer Tanzmusiken sich die Mühe machen, intensiv über den kommerziellen Tellerrand hinaus zu blicken. Das war beim Elevate von Beginn an diametral anders: neben den Big Names fanden am Dancefloor stets hochinteressante Exoten ihren Bühnenplatz, zugleich nehmen das nicht-nächtliche Workshop-Geschehen und die reflexive Ebene eine angenehm wichtige Stellung ein. Etliche Highlights der dritten Auflage, die in diesem Jahr unter dem Motto “Commons” (Gemeingüter) steht, sind bereits fixiert, nähere Details zum Programm finden Festival-Reisende auf Elevate.at. Ich habe das Organisationsteam des Festivals befragt, was den Event, der rund um den Grazer Schlossberg angesiedelt ist, von der “Konkurrenz” unterscheidet.

Dass darunter der Partyfaktor leidet, muss niemand befürchten, ganz im Gegenteil: während beim Spring Festival – zumindest für meinen Geschmack – etliche Lückenfüller und eher rückwärtsgewandte Acts am Start waren, beginnen meine Tanzbeine schon beim Blick aufs diesjährige Line-Up zu zucken: DJ Spooky wird sowohl einen Workshop abhalten als auch den Dancefloor rocken (auf das Interview, sozusagen eine “Fortsetzung” unserer ersten Unterhaltung in Linz, freu ich mich schon sehr), und wenn ich schon Senor Coconut gleich zweimal verpasst habe, so werd ich beim Elevate endlich mal Mr. Atomheart spielen hören. Außerdem hat mich Simon zu einem Commons-Workshop eingeladen – da ich das Elevate im letzten Jahr ja leider grippe-halber verpasst hab, freu ich mich umso mehr auf die 2k8er Auflage. Und dass der Dom im Berg meine österreichische Lieblings-Location ist, hab ich an dieser Stelle sowieso schon mehrmals erwähnt.

Zeit und Ort: elevate Festival, 5.-9. November, in und rund um den Grazer Schlossberg
[wp_geo_map]

Interview mit den Elevate-Machern

datenschmutz: Was unterscheidet das Elevate-Festival von anderen Parties mit elektronischer Tanzmusik, z.B. dem Spring Festival in Graz?

Elevate-Team: Das Elevate Festival unterscheidet sich wesentlich von anderen Festivals, allein schon durch die besondere Kombination aus Musik und Kunst mit politischem Diskurs, die aus unserer Sicht als einzigartig zu bezeichnen ist. Dass Elevate sich auch musikalisch stark von anderen Festivals unterscheidet, liegt vor allem auch an unserem eigenen Anspruch und unserem Interesse, zum Teil wenig massentaugliche, dafür umso interessantere Musik in der intimen Atmosphäre einzelner Clubnächte / Konzerte zu präsentieren, Qualität statt Quantität ist da unsere Devise.

?: Die Spaß-Rave-Kultur hat ihren Zenit überschritten, digital Culture beschränkt sich längst nicht mehr bloß auf das Thema Musikproduktion. Wie geht man als Festivalveranstalter mit dieser Situation um?

Dom im Berg!: Wir thematisieren es! Das Elevate Festival 2008 setzt sich (wie auch schon in den Jahren zuvor) mit politischen Inhalten auseinander, die oft auch eine Schnittstelle zum Thema Kunst und Musik bilden. Ob digitales Videostreaming und freie Medien im Jahr 2006 oder freie Netzwerke und open-source Softwareentwicklung im Jahr 2007 – Elevate hat und hatte immer auch einen starken Fokus auf Technologie. 2008 ist die Verschränkung von Musik, Kunst und dem diskursiven Bereich so eng wie nie, denn Commons sind überall – siehe z.B. Creative Commons.

?: Gibt es aufs Elevate Festival ausreichend mediale Resonanz, oder beschränkt sich die Wahrnehmung der Mainstream-Medien nach wie vor auf die ars electronica?

!: MedienpartnerInnen wie die Kleine Zeitung, ORF, Falter, FM4 und The Gap zeigen, dass das Elevate Festival eine sehr positive Resonanz bekommt, Tendenz steigend!

?: Was sind eure Erwartungen ans Festival? Oder anders gefragt: was sollen Besucher des Elevate nach dem Festival mit nachhause nehmen?

!: BesucherInnen des Festivals sollen auf positive Weise motiviert werden, sich mit den gesellschaftlichen und politischen Verhältnissen unserer Zeit auseinanderzusetzen. Heuer wollen wir das Bewusstsein für “Commons”, also Gemeingüter schärfen und die Wichtigkeit des aktuellen Diskurses klar machen. Was den musikalischen Teil des Programms betrifft, ist es uns ein großes Anliegen, neue KünstlerInnen und Strömungen abseits des Mainstreams zu präsentieren, auch eine direkte Miteinbeziehung der lokalen und nationalen Musikszene ist uns wichtig.

?: Was sind eure persönlichen Highlights im diesjährigen Line-Up?

!: Fans experimenteller Gitarrenmusik und Noise sei die von DJ Scotch Egg kuratierte Bühne in der Uhrturmkasmatte am Festival- Freitag wärmstens empfohlen. Persönlich freuen wir uns auf die Mischung aus alten Helden wie Felix Kubin, Atom Heart, DJ Spooky und Scorn mit interessanten Newcomern á la Fuck Buttons, Danton Eeprom, Rustie, Deadbeat sowie heimischen Talenten wie Dorian Concept, Clara Moto und vielen mehr. Generell denken wir, dass Elevate auch heuer wieder ein spannendes Programm mit sehr vielen Highlights und Überraschungen bereithält!

Wenn Mädchen Computer zerlegen

maedchenuniGanz dem DIY-Approach folgend bieten die beiden Computer-Trainerinnen Nina Musil und Suanne Palmetzhofer von der TU Wien 2tätige Workshops speziell für Hardware-interessierte Ladies zwischen 10 und 18 Jahren an. Dabei stehen Kern-Kompetenz-Themen wie Betriebssystem-Installation, Faktoren für den PC-Kauf und eine eingehende Beschäftigung mit den einzelnen Hardware-Komponenten am Programm. Die Gruppengröße von maximal 10 Teilnehmerinnen sichert intensive Betreuung – und das Beste an der ganzen Sache: das komplette Seminar ist kostenlos!

Nähere Informationen findet man auf der Seite der Koordinationsstelle für Frauenförderung und Gender Studies:

Du hast zwar schon mit Computern gespielt und gearbeitet, aber noch nie gesehen, was sich innerhalb eines Computergehäuses abspielt? Bei uns bekommst Du einen Schraubenzieher in die Hand gedrückt und hast zwei Tage Zeit, dem Computer näher zu kommen! In Kleingruppen kannst Du einen Computer in seine Einzelteile zerlegen und dabei mehr über die Funktionsweise der einzelnen Teile erfahren und lernen. Anschließend wird der Computer wieder zusammengebaut und ein Betriebssystem (Windows) installiert. Wir legen viel Wert auf praktisches Arbeiten: Kurze Vorträge wechseln sich ab mit der Möglichkeit zum Ausprobieren. Unterstützt und angeleitet wirst Du von einer erfahrenen Informatikstudentin.

Für die Teilnahme gibt’s ein Kurs-Zertifikat, die Anmeldung erfolgt bei Vera Kuzmits unter der Adresse vera.kuzmits [at] tuwien.ac.at. Die ersten drei Termine für 10-13Jährige sind bereits ausgebucht, freie Plätze gibt’s noch für die Kurse am 22./23. sowie 24./25. Juli. 14-18Jährige haben am 15./16. Juli Gelegenheit zur Auffrischung ihres Hardware-Wissens. Für jüngere IT-Geeks bietet die Kinderuni Wien zwei eintägige Workshops am 8. und 9. Juli an.

Admina.at PC-Hardware: Wie sieht ein Computer von innen aus?

Blogistan Panoptikum KW22 2008

sonnenbildSonnenschirme allenthalben, schwitzende Städter und Temperaturen knapp unterhalb der hitzefrei-Marke: Wien hat eine ausgesprochen unmetaphorisch heiße Woche hinter sich (gebracht). Da helfen nur Industry-Grade Ventilatoren oder Nachmittage am Stadt-st-rand… aber in den Medien ist von sommerlicher Müdigkeit keine Spur. An dieser Stelle übrigens noch ein Nachtrag: mein Posting über die großartigen China vs. Deutschland Bilder stieß auf einiges Interesse. Mittlerweile weiß ich, dass die Künstlerin Yang Liu heißt – auf ihrer Seite Yang Liu Design gibt’s weitere grafische Arbeiten, die ich ziemlich sensationell finde.

Wem der Sinn mehr nach Bewegtbild-Input steht, sollte einen Blick auf diese Liste der 10 einflussreichsten Flash-Animationen werfen – als Bonus gibt’s dazu noch Kurzinterviews mit allen Artists; meine Wertung wär ziemlich anders ausgefallen, aber der Autor scheint nach einer ziemlich strikten Methodik vorgegangen zu sein:

Over the last month, I’ve culled together a list of 40 Flash-animated shorts worthy of inclusion, and then graded each one on a 1-10 scale in three categories – ARTISTIC MERIT, REACH and INFLUENCE.

Fans des wahren Lebens (as opposed to gezeichnet) sollten dagegen heutigentags um 20:15 Uhr PULS 4 aufdrehen, denn da trifft Natascha Kampusch auf Niki Lauda – und umgekehrt. [via Lektroliv]

DIY in the house

Die Do-it-yourself Ausstellung im net.culture.space ist mittlerweile eröffnet – Bastelfans können immersive Nerdkunst am eigenen Leib erfahren, wenn die Lötkolben gezückt werden. [Nein, keine SM-Schmerzperformance. Gutes, altes solides Handwerk – wir treten ein in das Zeitalter der Retro-Moderne; siehe auch Interview mit Karel Dudesek]

In einer offenen Werkstatt besteht zwei Wochen lang von 11 bis 18 Uhr die Möglichkeit an Do It Yourself-Workshops teilzunehmen – jede(r) kann mit basteln! Weitere Informationen unter

Das DartDatencenter Gerücht

Google baut. Aus. In Kronstorf, verkündet die Fama. 60ha, aber wohl doch nicht das europäische Big-G Forschungszentrum, sondern wie’s aussieht, wohl bloß ein Datencenter. In der Gegend fließt anscheinend reichlich Wasser (für Kraftwerke), und ein paar phatte Glasfaserleitungen kugeln ebenfalls rum. Es ist aber nicht primär der Newswert, der diese Story newsworthy macht, sondern die Genese des Übersprungs von der Blogosphäre in die uralten Medien: Gebreakt hat die Geschichte – zuerst über Twitter, dann in seinem Blog – Kollege Helge. “Und dann ging’s rund“, krächzte der Papagei und flog in den Ventilator. Und zeigt eines ganz deutlich: die Blogosphäre zu untersuchen, erfordert Meta-Kommunikationswissenschaftler, denn der reflexive Diskurs läuft nicht nur ständig mit, sondern wird im Gegensatz zu den Massenmedien, die gerne auf Quellenangaben verzichten, sogar transparent.

Zu jung für Xing

Yannick Eckl kenn ich virtuell schon eine ganze Weile – der Autor von Blogschrott gehört imho zu den aktivsten und fittesten Bloggern Deutschlands. Kein Wunder, er hat auch sehr früh mit dem Bloggen begonnen und interessiert sich vor allem für das Thema Geld im Netz verdienen. Daher brachte er einiges an Papierkram hinter sich, um die volle Geschäftsfähigkeit zu erlangen. Das mag für die freie Wirtschaft da draußen reichen, nicht aber für Xing – denn kürzlich wurde Yannicks Account gesperrt:

Als ich mich heute einloggen wollte, um meine Nachrichten und Kontaktanfragen zu bearbeiten, sah ich einen gelben Kasten, in welchem stand, dass mein Account vorrübergehend gesperrt wurde. Dazu gab es eine Liste möglicher Gründe. Und da bei mir nur die Sache mit dem Alter zutreffen kann (man darf sich bei Xing nur mit 18 Jahren anmelden, laut AGB) wurde ich höchstwahrscheinlich deshalb gesperrt.

Schon eigenartig, bedenkt man, dass die AGBs zwar Volljährigkeit verlangen, andererseits aber eine eigene U18-Unternehmer Gruppe besteht. Die Reaktionen sind durchwegs gemischt – ich denke, dass es für Xing nur kontraproduktiv ist, in diesem Fall päpstlicher als der Papst zu agieren: einen Individualvertrag abzuschließen, kann ja wohl kaum das juristische Problem sein. Yannick schreibt dazu:

Da bemüht man sich monatelang, die volle Geschäftsfähigkeit zu erlangen, rennt zum Amtsgericht, zum Rathaus etc. und wird dann so behandelt. Denn Fakt ist, innerhalb meines Gewerbes bin ich 18. Laut dem Mitarbeiter, mit dem ich telefonierte, sei das aber nicht relevant, da XING eine “personenbezogene Community” wäre. Außerdem habe ich vor meiner Registrierung mit einem Xing-Ambassador (Erklärung) gesprochen, der meinte, das wäre in meinem Fall okay, wenn ich mich sonst an die AGBs halte.

Die Causa macht mir Xing nicht gerade sympathischer… und die Usability der Foren ist enorm grottig, möcht ich an dieser Stelle mal anmerken. Aber zum Glück gibt’s ja LinkedIn, Facebook und Co. – blöd nur, dass Yannick nicht mal seine vCards rechtzeitig exportieren konnte.

Wer tweetet wen?

Walter Rafelsbergers Präsentation Visualizing Conversations in Twitter vom Webmontag dieser Woche hat’s sogar auf die Titelseite von Slideshare geschafft – communication mapping at its best; die Präsi fand ich sehr spannend; schon schräg, was sich so alles aus der Struktur der Shortmessages anhand von Antworten (@) und Tags (#) herauslesen lässt:

Twittervisualisierung

In diesem Sinne bleibt mir nur mehr, einen schönen Sonntag zu wünschen – wir lesen uns nächste Woche.


Fotocredits: Sonnenuntergang 21 von knipseline (pixelio.de)

Springeight-Overview: Nur mehr 2 Tage!

spring2008Und dabei ist doch in Kürze Sommerbeginn! Aber hier ist ja auch nicht die Rede vom Frühling, sondern vom Festival: genau genommen von meinem Lieblings-Elektronik-Festival südlich des Weißwurstäquators. Einen Fotopass hab ich auch, mit anderen Worten: mit ein paar Schnappschüssen muss gerechnet werden, und vielleicht sogar dem einen oder anderen Audio-Interview. Vorgestern hab ich noch eine Einladung zur Electronic Beats Party von T-Mobile bekommen, die schon am Mittwoch Nachmittag im Aiola am Schlossberg (mein Lieblingslokal in Graz) beginnt – also wird die Pilgerfahrt gen Rave-Culture wohl bereits am Mittwoch in der Früh beginnen.

Als Stammbesucher des Grazer springfestival habe ich die ersten fünf Auflagen miterleben und musste dann aus Termingründen zwei Jahre pausieren – umso größer ist die Vorfreude drauf, nächste Woche mal endlich wieder im Dom im Berg abzurocken, der genialsten Location, in der in Österreich je legale Parties gefeiert wurden. Man stelle sich einen großen Quader (Einen sehr großen Quader. Er bietet immerhin Platz für weit über 1.000 Tänzer.) vor, der einfach mitten in den Grazer Schlossberg reingesprengt wurde: meterdicke, massive Naturfelswände, dazu eine phatte Anlagen und ein talentierter Tontechniker, und jeder Raver ist im siebten Soundhimmel. Der Dom ist allerdings “nur” die Hauptlocation, ingesamt verteilt sich die Feierei auf mehrere Venues, darunter auch PPC und Postgarage.

springBegonnen hat das Spring-Festival, wie jedes ambitionierte Musik-Event, vergleichsweise klein – eine Riesen-Veranstaltung á la Sonar wird aber glücklicherweise nie draus werden, denn die Locations begrenzen die Zuseherzahl, und das ist eine der Hauptstärken des Festivals. Einige der Vorjahres-Highlights sind bei play.fm als komplette Streams verfügbar, außerdem ist die hübsch gesaltete Videogallerie mittlerweile auf ganz beachtlichen Umfang angewachsen. Ebenfalls einzigartig in Österreich: die Partys verteilen sich über die gesamte Innenstadt, abendlicher Party-Tourismus ist quasi ein Muss. Vielen Elektronik-Connaisseuren gilt der Event mittlerweile als Highlight der Partysaison – kein Wunder, wenn man einen Blick auf das diesjährige Artist Line-Up wirft. Neu in diesem Jahr: die Veranstalter haben mit dem Londoner End, dem ich kürzlich beim London-Ausflug mit Tom erstmals einen Besuch abgestattet hab, eine Partnerschaft abgeschlossen:

This is another step towards the springfestival’s further expansion providing sophisticated clubnights to an international crowd. The End will take over the whole Dom im Berg – the festival’s main venue – on Saturday 24th May, with a lineup that represents the club’s wide musical spectrum of some of the world’s finest DJs holding residencies at The End.

Ein unvergessliche Party war übrigens die Brazil-Night beim Springfive. Stamina MC und DJ Marky sind das dynamischste Drumandbass-Duo, das ich jemals gehört hab… glücklicherweise mehrmals, und ich freu mich schon mächtig auf die diesjährige Brazil-Session: check this one out:

YouTube Preview Image

Ebenfalls bereits “Tradition” beim Spring ist das Tagesprogramm mit zahlreichen Workshops der Red Bull Music Academy, Lesungen und Vorträgen, Symposien und – neu in diesem Jahr – einer Videoausstellung im Museum für Moderne Kunst. Eine Aufzählung aller Programmpunkte würde den Rahmen dieses Artikel sprengen – die vollständige Übersicht gibt’s auf der Homepage. Mein vorläufiger Partyplaner sieht folgendermaßen aus: am Mittwoch werd ich mir Streets und Roni Size beim Electronic Beats Opening in den Kasematten anhören und vielleicht in der Früh dann noch zu marfloW & Co. in den Dom rüberschauen. (Bereits hier tritt der erste Interessenskonflikt auf: Fabio, D-Bridge, Bryan G *und* Artificial Intelligence spielen mit den MCs LowQui, SP:MC und Rage im PPC).

Am Donnerstag wird’s mich wohl wieder in den Dom verschlagen, XRS spielt gemeinsam mit Drumagick live – der Mann ist ein Qualitätsgarant, außerdem sind die ebenfalls brasilianischen Plattendreher Bungle und DJ Edgar am Start, zweiteren hab ich noch nie gehört. Allerdings werd ich dann wohl relativ früh abreisen müssen, denn: in der Postgarage spielen neben Arabian Prince aka Professor X, Egyptian Love & Jamie Jupiter auch… the Man!!! The one and only Godfather of Techno and House – Mr. Juan Atkins! Ich hab sein Set nach der Wiener Loveparade im Jahr 2000 im Flex gehört – der Mann versteht sein Handwerk wie wenige. Ich vermut mal stark, das wird mein persönliches Highlight – mal gucken, ob sich die Vice Party im Arcadium dann noch ausgeht.

Am Freitag werd ich mir im Orpheum den lang gehegten Wunsch, Senor Coconut and his Orchestra mal live auftreten zu sehen, erfüllen – und später dann zum Chicago House Special mit Robert Owens und Larry Heard aka Mr. Fingers in den Dom rüberwandern. Der Samstag wird dann nochmal richtig anstrengend – da braucht man ja fast schon Projektmanagement-Software für die Koordination der Timetables. Den Dom rocken Marky, Stamina, Gilles Pterson, Bushwacka und Mr. C, im PPC sind die Dub Pistols, Atomic Hooligan, Hannah Holland, MC Chickaboo, Trevor Loveys, Baobinga und Kid Blue zugange, in der Postgarage zelebrieren Luke Vibert (aka Wagon Christ), Hot Chip und Deadelus elektronische Klänge, während im Arcadium Temper D, The Sec und The Dying Punks Drumandbass hochleben lassen.

*Achtung*: das ist nur ein kleiner Ausschnitt des Programms. Daneben gibt’s weitere Locations, Second Floors, Afterpartys, Vorträge… einfach hier reinschauen. Ansonsten sehen wir uns am Springeight – lookin’ forward!


Fotocredits: Alle Bilder von Springfestival.at.

find / -type f -name “Linuxwochen”

linuxwochenRockstars gehen auf Tour, Autoren gehen auf Tour, Wanderprediger gehen auf Tour – warum sollte Linux da zurückstehen? Seit heute machen die Linuxwochen Wien im Gewerbehaus der WK (Gewerbehaus der Wirtschaftskammer, Rudolf Sallinger-Platz 1, 1030 Wien) Station: Bei insgesamt 45 Vorträgen, Workshops und 13 Ausstellern bietet die Veranstaltung allen Open-Source Interessierten BesucherInnen ein breit gefächertes Programm-Portfolio. Schwerpunkt sind der Einsatz von Linux am Arbeitsplatz respektive an Bildungsinstitutionen unter dem Gesichtspunkt Umsteigen auf Standard Open Source. Der Eintritt zur Veranstaltung ist ebenso gratis wie das im Fokus stehende Betriebssystem.

Heutigentags geht’s um die Unternehmenspraxis, morgen steht die Technologie im Vordergrund und am Samstag öffnet der “Linux-Kindergarten” seine Pforten, das detaillierte Programm findet man auf der Linuxwochen-Homepage:

Open Source Software feiert im Moment einen wahren Siegeszug auf allen Betriebssystemen. Seit der Version 1.0 wurde der beliebte Open Source Internet Browser Firefox mehr als 500 Millionen Mal herunter geladen. Und das für alle Betriebssysteme von Linux, Windows, Mac OS X, bis hin zu FreeBSD, einem der ersten Unix Systeme.

Die freie Open Source Büro Software OpenOffice mit Tabellenkalkulation, Textverarbeitung, Präsentationen und vielen weiteren Anwendungen feiert ebensolche Erfolge, wie die Grafik-Software Gimp, die Email-Software Thunderbird, die Audio-Software Audacity und viele weitere Programme, die umfassende Anforderungen an einen Büro-, Grafik-, Audio/Video-PC erfüllen.

Und wer Anwendungen, die auf den Linux Versionen bereits vorinstalliert sind hat auch keine Einstiegshürde mehr auf Linux auch als Betriebssystem umzusteigen. Das ist ein wichtiger Grund, warum sich die Linuxwochen 2008 dieser sehr wichtigen Anwendergruppe widmen: den Umsteigern als Privatanwendern, in Schule und Ausbildung sowie als Unternehmen und Behörden.

Ab 19. Jänner geht’s im Joanneum Graz dann gleich nahtlos weiter mit dem Missionieren für die gute Sache, alle weiteren Termine gibt’s auf Linuxwochen.at.

Web 2.0 Organisations-Workshop von 2.-3. Juni in Wien

Gemeinsam mit Thomas Broessler (Beratungsgruppe Exantis) und Anton Fricko (IBM, Programmanager Emerging Technologies) veranstalte ich am 2. und 3. Juni einen Workshop zum Thema Web 2.0 – ein Hype mit Wirkungen. Die Veranstaltung soll interessierten Unternehmen die Möglichkeit bieten, hinter die Kulissen des mysteriösen “Crowdsourcing” zu blicken und eigene Anwendungsszenarien für Kommunikationsinstrumente wie Blogs und Wikis zu entwickeln.

Der Schwerpunkt des Seminars liegt dabei auf den organisatorischen Veränderungsprozessen, technische Details und Produkte stehen *nicht* im Fokus. Wer Interesse hat, die organisationtheoretischen Fragen und Aufgabestellungen der Web 2.0 Welt mal von innen kennen zu lernen, ist hier richtig: wir werden theoretische praktische Inputs liefern und gemeinsam mit den SeminarteilnehmerInnen Fallbeispiele aus der Praxis diskutieren und gemeinsam konkrete Anwendungsszenarien erarbeiten. Zielgruppe der zweitägigen Intensiv-Schulung sind Projektleiter und Manager im Umfeld von IT, HR, Business Development und Organisation:

Social Software/Web2.0 ist ein Hype. Täglich gibt es neue Anwendungen und Milliarden-Dollar-Deals. Gleichzeitig wird der Abgesang schon wieder eingeläutet.

Das ist der richtige Zeitpunkt für Manager und Projektleiter aus Business Development, HR, IT, sich um den praktischen Nutzen für die eigene Organisation zu kümmern und die Erfahrung aus Public Communities auf den praktischen Nutzen Organisationen zu übertragen. Dieser kann im z.B. Vertrieb, in der Produktentwicklung und in der internen Kommunikation liegen.

Wie bilden und nutzen wir also neue Corporate Communities, seien diese intern oder extern? Neue Geschäftsformen und interne Veränderungen werden jedenfalls Hand in Hand gehen. Es wird notwendig, Neue Medien und das Veränderungsmanagement aufeinander abzustimmen. Wir möchten Sie herzlich einladen, das Potenzial von “Social Ware” in Ihren Organisationen zu untersuchen und kennenzulernen.

Ihr Nutzen: Sie gewinnen Einblicke in aktuelle Fallbeispiele und bringen Ihre konkreten Fragestellungen und Projekte mit. Es erwarten Sie Fachinputs und gemeinsame Arbeit an diesen spannenden Fragen, wobei wir auf Technologiediskussionen oder Produktpräsentationen verzichten.

Organisatorisches und Anmeldung

Wann: 2.-3. Juni 2008, 09:00-17:00 Uhr
Wo: Gartenhotel Altmannsdorf, 1230 Wien
Preis: Euro 990,- zuzüglich 20% MwSt. inkl. Seminargetränke und Mittagessen.
Anmeldung bis: 20.4.2008 unter www.exantis.at/Seminare.htm
pdf-Download: Web 2.0 für Unternehmen – ein Hype mit Wirkungen

Seiten