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Artikel-Schlagworte: „Zählpixel“

Werbeplanung.at Handbuch Nr. 4 erschienen

Ein wahres Paradies für Zahlenliebhaber ist das dieser Tage erschienene ÖWA Plus Handbuch mit den soziodemographischen Daten der österreichischen Internet-Nutzer aus dem vierten Quartal 2008. Wer hierzulande im quantitativen Bannermarkt mitspielen mag, kommt nicht umhin, das teure Zählpixel einzubauen. Dementsprechend aufgeregt wedelte Xsara, die vor kurzem den grauen Markt des paid targetted traffic entdeckte, mit dem Schwanz, als ich meinen Umschlag öffnete:

werbeplanung Werbeplanung.at Handbuch Nr. 4 erschienen

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bee5: das flexiblere Affiliate-Netzwerk

b5 88x31 2 bee5: das flexiblere Affiliate Netzwerk

bee5.de gehört definitiv zu jenen early birds, die zwei bestehende Konzepte auf smarte Weise verknüpfen: einerseits fungiert die Plattform als klassisches Affiliate-Netzwerk mit einer breiten Auswahl an Programmen, andererseits bietet sie die Funktion, Shortlinks zu generieren - damit eignet sich bee5 potentiell sehr gut für den Einsatz auf Micro-Blogging-Netzwerken. Als weitere Besonderheit zahlen die Betreiber auch Kickbacks an Mitglieder für deren eigene Einkäufe, sofern diese über die generierten Empfehlungslinks getätigt werden. Diesen Beitrag weiterlesen »

ds präsentiert: Das große ÖWA Validator-Rating

validatorlogo 1217164154 ds präsentiert: Das große ÖWA Validator Rating1. Die ÖWA (österreichische Web-Analyse) und ihre avanciertere Variante, die ÖWA plus, sind in der Alpenrepublik quasi die harte Werbewährung der großen Fische im Web-Teich: zur Teilnahme wird ein Zählpixel in die betreffende Homepage eingebaut, die Teilnahme ist kostenpflichtig. 2. Mir ist in letzter Zeit verstärkt aufgefallen, dass vorwiegend große und "professionelle" Homepages sich unglaublich viele Schnitzer bei der Programmierung leisten: entweder haben die jeweiligen Agenturen noch nie von xml-Validierung gehört, oder sie halten die Doctype-Deklaration für einen eigentlich unnötigen Nerd-Kommentar. Der Rekord lag bei über 300 Validierungsfehlern: damit verschenkt man natürlich ganz gewaltiges SERP-Potential. Synthese: was haben diese beiden Sachverhalte miteinander zu tun? Ganz einfach: ich werde ab sofort einmal monatlich ein alternatives Rating präsentieren: und zwar die Top-10 ÖWA-Sites, gereiht nach der Anzahl der Validierungsfehler. Und dabei gibt's auch was zu gewinnen, und zwar den begehrten Strunz [Trappatoni: Was machen Strunz?] in Gold-, Silber- und Bronze-Imitat.

Zur Methodik der Analyse

Als Analysetool kommt der Validator des W3 Konsortiums zum Einsatz. Die Top-10 österreichischen Webseites ermittle ich anhand der Unique-Clients: dieser Wert ist meiner Meinung nach wesentlich aussagekräftiger als die Pageviews, die sehr stark von der Art des Angebots und der Seitenprogrammierung abhängen. (Obwohl Ajax & Co. bei Profi-Angeboten bislang eine Nischenrolle spielen.) Ich ziehe jeweils das aktuellste verfügbare Monatsranking heran - die ÖWA stellt die betreffenden Daten auf ihrer Homepage zur Verfügung, die Top Ten Sites werden anschließend durch den Validator gejagt. Die ÖWA trennt ihre Liste nach Einzel- und Dachangeboten: diese Unterscheidung interessiert mich für den vorliegenden Test nicht, ich verwende das gesamte CSV-Sheet, das die ÖWA auf ihrer Seite zum Download bereit stellt. Die meisten der gelisteten Seiten betreiben also mehrere Domains/Startseiten, für die Validierung wurde jeweils die Hauptadresse verwendet. Außerdem sind manche Angebote aufgesplittet vertreten: der ORF etwa ist auf Platz eins und zwei vertreten, und zwar jeweils mit dem Gesamtangebot und dem redaktionellen Angebot: in solchen Fällen ziehe ich immer das Gesamtangebot heran. Den ÖWA-Teilnehmern steht es übrigens frei, die jeweiligen Monatsdaten zu melden oder nicht - Seiten, die keine Unique Clients angeben, tauchen hier logischerweise auch nicht auf.

Die Reihung erfolgt absteigend nach der Zahl der Fehlermeldungen. Sollten eine oder mehrere Seiten nicht validierbar sein (Sonderzeichen, falsche Doctype-Deklaration etc.), so werden die vom Validator dafür angegebenen Gründe aufgeführt und die betreffende Seite gewinnt die Goldmedaille: bei mehreren Kandidaten gibt's ex-aequo auch mehrere erste Plätze. Et voilá, here we go:

Top Ten ÖWA-Sites: die xml-Fehlerhitparade

(basierend auf den ÖWA-Daten von Juni 2008)

Die erste Ausgabe der datenschmutz Programmierfehler-Charts hat einen überlegenen Sieger: der echt-kupfer-vergoldete Strunz mit neonrotem Band geht an die nicht validierbare Krone.at. Nach einem knappen Rennen teilen sich Tripple.net und Tiscover mit je 331 Fehlern den echt-aluminium-versilberten Strunz, über den echt-plastik-bronzierten Strunz darf sich Austria.at mit 296 Fehlern freuen. Spannend wird's dann wiederum auf den hinteren Plätzen: als einziger mit langweilig-fehlerfreiem 0-Fehler Code landet derstandard.at auf gerade noch auf Platz zehn, während sich ORF.at mit sporadischen 5 Fehlern gerade noch so auf Platz 9 retten kann.

PS: im Übrigen freu ich mich natürlich wie ein Frosch im Sommerregen über die erstaunlich Tatsache, dass datenschmutz mittlerweile mehr Unique Clients hat als etwas gmx.at "Entertainment" und in etwa gleich viele wie Vienna Online "Community". Schade übrigens, dass Vienna.at nicht unter den Top-10 Seiten liegt: mit 316 Fehlern wäre immerhin Potential für einen guten dritten Platz vorhanden. Aber nun ohne weitere Umschweife zur Premierenwertung:

  1. Krone.at - http://www.krone.at: Failed validation*
  2. Tripple ad-locator.net - http://www.tripple.net/ad-locator/: 331 Fehler
  3. Tiscover - http://www.tiscover.at: 331 Fehler
  4. Austria.com - http://www.austria.com: 296 Fehler
  5. Geizhals-Netzwerk - http://www.geizhals.at: 293 Fehler
  6. oe24-Netzwerk - http://www.oe24.at: 206 Fehler
  7. GMX Österreich - http://www.gmx.at: 38 Fehler
  8. Herold.at - http://www.herold.at: 36 Fehler
  9. ORF.at Network - http://www.orf.at: 5 Fehler
  10. derStandard.at Network - http://derstandard.at: passed validation

*) Es wurde kein Character Encoding angegeben, mit Fallback auf utf-8 war keine Validierung möglich.

Affiliate Link-Cloaking und 1-Pixel-Images

pepperjamFür das Cloaking von Affiliate Links können Wordpress mittlerweile auf tüchtige Plugins zurückgreifen - aber der schönste Redirect in ein noindex-Directory hilft nix, wenn immer mehr Affiliate Marketeers diese nervigen 1-Pixel Images sogar bei reinen Textlinks vorschreiben - Pepperjam hat da eine wesentlich elegantere Lösung. Außerdem böte das beliebte, aber leider sehr auf englisch-sprachige Sites fokussierte Affiliate-Netzwerk Pepperjam lukrative Quoten und einige sehr interessante Programmpartnerschaften.

Die Backend-Applikation ist ausgesprochen übersichtlich, Support erfolgt rasch und freundlich. Am besten gefällt mir allerdings in technologischer Hinsicht, dass Pepperjam zwar auch aus Tracking-Gründen die 1x1 Pixel Images verwendet, diese allerdings ebenso wie den eigentlichen Affiliate-Link standardmäßig cloaked, also verschleiert: das Zählpixel wird von einem "harmlosen" Server geladen und verhindert so allfällige SERP-Abwertungen.

Bei Amazon lässt sich das Pixel ja noch verschmerzen - ich rechne keinesfalls mit SERP-Abwertung aufgrund von Amazon-Links; auch wenn ein nofollow in solchen Fällen niemals schaden kann. Bei Zanox hat man mir auf Nachfrage zwar mal mitgeteilt, dass das Pixel nicht unbedingt eingebaut werden muss und das Cookie-Tracking auch ohne funktioniert, trotzdem finde ich die Pepperjam-Lösung wesentlich eleganter. Two thumbs up! Wenn da nicht wieder mal die böse alte Sprachbarriere wäre:

Hi Ritchie,
Thanks for reaching out. At this time, we are not allowing affiliates to promote the PJN Referral Program if their websites are not in English.

Yuck. So geht's halt fast immer, wenn man ein auf ein gut gemachtes, interessantes Affiliate-Programm stößt...