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Zeitreisen

Kia hat keine Ahnung von Zeitreisen

Wer durch die Zeit reist, altert kei­nes­wegs über­mä­ßig — son­dern bleibt in einer Eigenzeit-Blase, wie jeder SF-Leser weiß. Nur die Kia-Ingeneure wis­sen das nicht, wie der aktu­elle Fernsehspot beweist.

Blogistan Panoptikum Woche 51 2k7

Der letzte Wochenrückblick des Jahres hat außer zwei Videos nicht viel zu bie­ten, denn die Feiertage prä­sen­tie­ren sich bekannt­lich gerne arm an Ereignissen.

Wie mein Sommer klang

Hip Hop und Dub gaben den Ton an in mei­nem per­sön­li­chen SommerSoundTrack 2007. DJ Food, Shantel, DMX und einige andere mehr lie­fen von Mai bis September auf Heavy Rotation.

Uhrbänder in rauen Mengen

Watchband.de bie­tet eine beein­dru­ckende Auswahl an Uhrbändern aus den ver­schie­dens­ten Materialien zum Online-Versand an.

Archiv aller Browserversionen

Mehr Browser, als die Internetpolizei erlaubt — naja, nicht gerade die Internetpolizei, aber zumin­dest die Standardisierungsgremien. Wer den­noch schon immer mal der Frage nach­ge­hen wollte, wie FlickR im 16-Bit-Netscape Navigator 0.4 geren­dert wird, dem sei drin­gend ein Besuch des Browser Archives emp­foh­len. Von “A” wie Air Mosaic Demo bis “W” wie World Wide Web Nexus von Tim Berners-Lee* fin­det sich dort eine Menge Software, die in den letz­ten 15 Jahren Webseiten dar­ge­stellt hat.

CD-Review: Marsmobil — Minx

Minx-CoverMit Minx ver­eint Roberto Di Gioia Rück– und Vorwärtsgewandtheit zu einem Sammelsurium orga­ni­scher Klänge, das bei­den betei­lig­ten Labels zu höchs­ter Ehre gereicht: denn die Klangteppiche, sich hier aus­brei­ten, sind von bes­ter Qualität und äußerst fein­ma­schig gewo­ben. Marsmobil bedient sich zwar stil­si­cher und kennt­nis­reich an der tra­shi­gen Klang-Ästhetik der 60er und 70er Jahre Synthies, führt diese aller­dings mit kon­tem­po­rä­ren Produktionsmitteln und einem außer­ge­wöhn­li­chen Gespür für Songwriting fort.

Willkommen auf unserem Planeten, Interface aus der Zukunft!

Derzeit arbeite ich für die die Februar-Ausgabe von the gap an einer Story über digi­tal dj-ing. Konkret geht’s dabei um den Wandel des Interfaces: simu­lier­ten die ers­ten DJ-Programme noch zwei “klas­si­sche” Turntables, ver­las­sen neue Produkte wie Musikmeister diese Metapher und füh­ren ein sequencer-artiges Interface ein; die­ser Interface-Wandel wird elek­tro­ni­sche DJ-Sets stark ver­än­dern, so meine Arbeitshypothese.

Gerade eben hab ich aller­dings auf youtube ein fas­zi­nie­ren­des Video gesehen — …

Die NEUE Austropop-Doku gefällt — NOT!

Wenn Winde sich als darm­ge­bo­ren erwei­sen, so darf man ihre Dokumenteure wohl zu Recht als “Chronisten der Blähungen” bezeich­nen. Eines vor­weg: die neue Doku von DoRo über Austropop kommt daher wie eine “Sendung ohne Namen” für ganz, ganz Arme.

Einen Ansprucht scheint die fil­mi­sche Aufarbeitung die­ses gro­ßen Mißverständnisses Austropop jedoch kon­se­quent ver­fol­gen wol­len, so man die Auftaktsendung als para­dig­ma­tisch für den wei­te­ren Verlauf der Saga anneh­men darf: …

CD-Review: Microstern — The mechanical Bird

Microstern-Cover
Das win­zige Gestirn hat unter den Namen DJ Sterngucker Breakbeatfloors beschallt und als Micronaut lange Jahre Techno-Tanzböden beat­mä­ßig ver­sorgt. Auf sei­nem Debut-Album über­zeugt der Mecklenburger mit sympathisch-verschrobener Produktionsweise: eigene Samples, Clicks-n-Cuts Zischeleien, und drü­ber sogar noch die selbst ein­ge­spielte Gitarre und ein­ge­treute Vocal-Parts erge­ben keine dancefloor-taugliche, son­dern eine leicht melan­cho­li­sche, über­aus stim­mige Zimmertextur für daheim. Gefällig, fein zise­liert, stel­len­weise über­ra­schend anders.

Seomoz.org demonstriert Stärke

Der Google Page Rank wurde ein­ge­führt, um die Relevanz von Webseiten ein­zu­stu­fen. Der rekur­sive Algorithmus wer­tet aus, wel­che Webseiten wohin ver­lin­ken — je höher der PR der ver­lin­ken­den Seite, desto mehr Pagerank “ver­erbt” sie dem Linkziel. Wie der Alorithmus ganz genau funk­tio­niert und wie alles begon­nen hat, weiß nur Google allein.

Was frü­her die Platzierung/Keyword-Sets waren, ist heute jeden­falls der Pagerank: Webmaster tun alles, um einen möglichst …

Blogistan-Rückblick KW44

Für diese Jahreszeit klet­terte die Quecksilbersäule die letz­ten Tage unge­wöhn­lich hoch. Über 20 Grad Ende Oktober — wer denkt da nicht an Klimawandel? A pro­pos: wider die vor­herr­schende Meinung las­sen sich Rechenknechte auch bei sehr hohen Temperaturen betrei­ben. Wir spre­chen hier aller­dings nicht von der Workstation im semi-ariden Wüstengebiet, son­dern von rich­tig vie­len Celsius mit­ten in der Fritteuse: Deep Fry Computer Cooling.

Wenn …

CD-Review: Dubble Standart — Are you experienced?

Die Hendrix-Paraphrase am Cover darf iro­nisch ver­stan­den wer­den — das Dub-Kollektiv hat kein Konzeptalbum á la “Jimi in Dub” auf­ge­nom­men, son­dern solide Neo-Dub-Beats, wie man sie spä­tes­tens seit “Return to Planet Egalica” von den Wienern gewohnt ist. 12 neue Tracks, die zwi­schen tie­fem Chillout und upbeat-Tanzfegern pen­deln, reich­ten als Kaufargument locker aus.

etoy presents: the digital sarkophagus

Genug vom Diesseit — es wird Zeit für die erste tod­ernste digi­tale Jenseitsinstallation. Und wer könnte die gebaut haben, wenn nicht die flei­ßen Schweizer Agenten von etoy? “MISSION ETERNITY SARCOPHAGUS” nennt sich der Container, in den über 150.000 LEDs neu­es­ter Generation ver­baut wur­den; nona mit freund­li­cher und arbeits­in­ten­si­ver Unterstützung von blinkenarea.org

Erster Testpilot ist der Schweizer Medienprofi Sepp Keiser; er ließ sich einer inter­ak­ti­ven digi­ta­len Kapsel …

Die Kolumne #68 (erschienen Mai 2006)

Die Kolumne
Verlegt Freud freu­dig mit dem Schwanze wedelnd die Kommune?

Auf 3.000 Zeichen sol­len wir die Kolumne jetzt schrei­ben, sagt er, der Martin Mühl. Wieviel sind 3.000 Zeichen? Eine gute Frage, aber zum Glück gibt es ja das Internet. Der erste Treffer bzw. die ÖH lie­fern mit bereits die Antwort: „maxi­ma­ler Umfang: 3.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) Abgabe: zwi­schen 27.6.2005 und 30.11.2005 im Sekretariat für Internationale Entwicklung.“
Aha. Wo …

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