Heute nachmittag diskutierte ich beim Internet Summit Austria mit Rechts-Experten über die Chancen und Risiken des Netzes — eine Diskussion, die dringlichst auf breiter Basis geführt werden muss, denn die aktuelle Entwicklung gibt mehr als nur Anlass zu milder Besorgnis.
China zensiert das Internet ausgiebigst. Jüngstes Opfer des Kontrollwahns ist Foursquare, dann kritische User nutzen den Dienst für Kommentare über das Massaker am Platz des Himmlischen Friedens. Werquer erklärt, wie man via Foursquare dennoch protestieren kann.
Vor Wahlen suchen einfallslose Politiker mit Vorliebe Sündenböcke — aber dass fehlende Stoppschilder im Internet verantwortliche für Kinderpornographie sind, glauben wir Zensursula und ihrer Partei keinesfalls, wie Alexander Lehmann in seinem Video eindringlich zeigt.
Die Piratenpartei Deutschland wählt ungewöhnliche Werbemittel: in-Game Sujets sollen die Aufmerksamkeit der Spieler auf Zensur– und Copyright-Problematiken lenken.
Das Blogistan-Panoptikum ist zurück — nach einwöchiger Pause gibt’s mehr zu berichten denn je!
Die aktuellen Debatte über die Qualitätskriterien des Online-Journalismus zeigt vor allem eines: dass die Beteiligten nicht kapiert haben, welchen langfristigen fundamentalen Wandel das Web 2.0 in punkto Informationsverteilung mit sich bringt.
Formell unterliegen Journalisten in Österreich keinerlei Zensurmechanismen — doch wie sieht die Praxis aus? Ute Fuith hat im Zuge von Recherchen eine interessante Umfrage gestartet.
Im Fall von Picidae sagt ein Bild nicht nur sprichwörtlich, sondern auch ganz konkret mehr als tausend Worte: das schlaue Anti-Zensur-System unterläuft argwöhnische Firewalls, indem es Webseiten in Bilder umwandelt.
Diablo 3 soll rocken — und nach dem Willen von Blizzard schon 2008 erscheinen, doch die eine oder andere Verschiebung scheint vorprogrammiert.
Am 6. Mai diskutiert Gerald Reischl mit einer illustren Runde über das tatsächliche Gefahrenpotential der zunehmend mächtigeren Suchmaschine Google.
Eine Grazer FPÖ-Politikern verschickt eine offizielle Presseaussendung, in der Einwanderer als Neger-Asylanten bezeichnet werden… und bisher schreit noch nicht mal jemand laut auf.
Das Web 2.0 wird wieder einmal den Untergang der Kultur einläuten, sind sich Kulturpessimisten wie eh und je einige. Und natürlich lautet der alte Trugschluss wie immer: mehr Zensur muss her.
Ausführliche Zusammenfassung einer Expertendiskussion zum Thema Google: von Marketing über Datenschmutz, das große G ist überall. Hat die Konkurrenz überhaupt noch eine Chance? Und wie groß ist der Einfluss von Google wirklich?
Das Anti Web 2.0 Manifesto präsentiert altbackene, konservative Kulturtheorien in neuem Gewand und sagt in gewohnt apolyptischer Weise eine Zerstörung der Kultur durch die schädliche Demokratisierung der Medien vorher — ein einziges Missverständnis.
Das Verlinken eines harmlosen Erotik-Portraits von Jake Appelbaum soll nach dem Willen der Behören eine Bloggerin für 12 Monate ins Gefängnis bringen– und FlickR sperrt Österreichern und Deutschenden den betreffenden des Fotografen.