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	<title>datenschmutz &#187; Zitat</title>
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		<title>Wie Facebook uns produktiver macht</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Nov 2010 07:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leonhard Widrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Macht uns Facebook tatsächlich unproduktiver oder ist alles bloß Ansichtssache? Dieser Frage geht Leonhard Widrich in seinem datenschmutz Gastbeitrag nach.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dieses Posting ist ein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gastbeitrag/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gastbeitrag">Gastbeitrag</a> von Leo Widrich, dem Autor von <a href="http://www.weblicht.at" class="liexternal">Weblicht.at</a> Viel Spaß beim Lesen — und schauen Sie auch mal auf Leo’s <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blog">Blog</a> vorbei! Und falls Sie selbst mal Lust haben, hier einen Gastbeitrag zu veröffentlichen, bitte einfach <a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt" class="liinternal">Bescheid</a> sagen.</em></p>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/11/nofacebook.png" alt="nofacebook Wie Facebook uns produktiver macht" title="nofacebook" width="266" height="100" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;margin-left:0px;border:1px solid gray;" />Nein, das Facebook, das wollen wir nicht. Das scheint eine weitverbreitete <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/meinung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Meinung">Meinung</a> unter Firmen(bossen) zu sein. In einem Großteil österreichischer Unternehmen sind Facebook, Youtube und ähnliche Seiten geblockt. Tendenz steigend. <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2010-10/facebook-unternehmen-sperren?page=2" class="liexternal">Wie bekannt</a> sperren auch immer mehr Dax-Konzerne Facebook aus.</p>
<p>Warum das so ist, wissen wir alle. Sicherheitsrisiko. Produktivitätsverlust. Imageschädigung. Euch fallen bestimmt noch mehr Gründe ein. Nur macht man sich’s damit etwas leicht. Wer mir nichts dir nichts diesen Services einen Riegel vorschiebt, schadet dem eigenen Unternehmen möglicherweise mehr als es ihm nützt.</p>
<p>Denn auf Facebook können wir abschalten. Wir stöbern ziellos durch die Statusupdates, kommentieren News von Freunden, blättern durch Fotoalben oder schauen das neueste Video von Lady Gaga, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=H_3K6S9f0rA&#038;feature=fvst" class="liexternal">A Real Bad Romance</a>. Wie auch immer. Auf Facebook können wir abdriften, ohne jemals irgendwo anzukommen.</p>
<p>Facebook ist also eine einmalige Hirnmassage. Gratis.<span id="more-28211"></span></p>
<p>Wer’s übertreibt, hat Hirnbrei. Irgendwie logisch. Je länger man sich massieren lässt, desto breiiger wird’s. Aber lassen wir den Brei einmal aus dem Spiel. Sprechen wir mehr über die Massage.</p>
<p><strong>“Wie alles Anregende sollte man auch die Mode in Maßen genießen – wie <strike>Alkohol und Tabak</strike> <a href="http://www.modeblog-baur.de/fashion/1644/die-schoensten-modezitate/" class="liexternal">Facebook</a>.”</strong></p>
<div style="float:right;margin-top:3px;margin-left:10px;border:1px solid gray;"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/11/getproductive.jpg" alt="getproductive Wie Facebook uns produktiver macht" title="getproductive" width="347" height="346" />
<div style="padding:3px;font-size:11px;"><a href="http://www.flickr.com/photos/31796655@N07/2974942783" class="liexternal">Photo</a> by <a href="http://www.flickr.com/people/31796655@N07" class="liexternal">Kevin Zhengli</a></div>
</div>
<p>Wie bei vielen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/diskussionen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Diskussionen">Diskussionen</a> wo zwei Extreme diskutiert werden – Kein Facebook VS. Unbeschränkt Facebook – liegt die Wahrheit wieder in der Mitte. </p>
<p>Und was heißt diese Floskel bitte? </p>
<p>Wir wissen eines. Wir benötigen Pausen, wenn wir arbeiten, ganz egal, ob Facebook geblockt wird oder nicht. <strike>Wir rauchen dann</strike>, essen, tratschen oder telefonieren, you name it. Das blockt auch niemand. Es scheint also intuitiv sinnvoll wenn man dann NUR die Pausen dafür verwenden könnte um Facebook zu checken (oder <a href="http://www.miniclip.com/games/fragger-lost-city/en/" class="liexternal">Fragger</a> zu spielen). </p>
<p>Nur wurde dieser Mittelweg wurde noch selten angedacht und sein Vorteile noch seltener reflektiert.</p>
<h3 id="toc-ein-bisschen-facebook-macht-uns-produktiver">Ein bisschen Facebook macht uns produktiver</h3>
<p>In einer interessanten <a href="http://www.thetechherald.com/article.php/200915/3374/Study-finds-workplace-Web-surfing-increases-productivity" class="liexternal">Studie</a> stellte sich heraus, dass Angestellte die in ihren Pausen getweeted haben und auf Facebook waren, um  10% produktiver gearbeitet haben im Gegensatz zu Kollegen, die keine Möglichkeit hatten frei zu browsen. Die Gründe sind einleuchtend und passen zu den Argumenten der Einleitung. Facebook bietet uns die Möglichkeit kurzfristig abzuschalten und sich auszuklinken, sodass wir nach unserem kurzen Ausritt wieder neu fokussieren können. In kleinen Häppchen ist Facebook also ein wertvolles Tool.</p>
<h3 id="toc-in-kleinen-hppchen-wie-soll-das-gehen">In kleinen Häppchen? Wie soll das gehen?</h3>
<p>Ein Problem ist hier natürlich, dass auch wenn wir für eine weniger extreme Lösung offen wären, wir nicht wissen wo wir damit anfangen. Die einfachste Hilfe sind 2 unscheinbare, aber wirksame Browsererweiterungen, die ein tägliches Limit für freies Browsen von Facebook, Youtube und co. geben. Für <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/chrome/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Chrome">Chrome</a> – Nutzer heißt die Extension “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/chrome/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Chrome">Chrome</a> Nanny”, für Firefox–User “Leech Block”. Einfach die Zeit einstellen, wie lange auf verschiedenen Seiten frei gesurft werden darf und schon hat man eine effektive <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/einschraenkung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Einschränkung">Einschränkung</a>, die aber keine Blockierung ist.</p>
<p>Wer weiß, dass er am Tag nur 60 Minuten zur Verfügung hat um sich zu erholen, wird diese Goodie-Zeit gezielt einsetzten um nach Konzentrationsphasen kurz abzuschalten. Dass das zu erhöhter <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/produktivitaet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Produktivität">Produktivität</a> führt muss uns eigentlich keine <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/studie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Studie">Studie</a> zuerst beweisen.</p>
<p>Aber es muss ja nicht immer corporate stuff sein. Oft ärgern wir uns selber zu viel Zeit auf den falschen Seiten zu verbringen. Wem also diese kleinen Erweiterungen nicht genug sind und wer sich selbständig in ein produktiveres Umfeld bringen möchte, dem ist dieses tool zu empfehlen: <a href="http://www.rescuetime.com/" class="liexternal">RescueTime</a>. RescueTime ist genial, weil es hilft eine noch bessere Balance zu schaffen zwischen totalem Fokus und entspanntem Browsen. </p>
<p><strong>Bottom-line:</strong> Die allgemeine Haltung vieler Arbeitgeber, dass Facebook nur schlecht ist für die Produktivität eines Unternehmens, sollte nochmals überdacht werden. Wer kleine Freuden in Facebook-Form am Arbeitsplatz genießen darf, der wird der Firma keinesfalls schaden.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Wenn Gott im Loch wohnt + Datum</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jun 2008 06:01:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Gott, der einem Loch wohnt, kann unmöglich irren. Genauso wenig wie das österreichische Printmagazin Datum, die Seiten der Zeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/06/datumlogo.jpg" alt="datumlogo Wenn Gott im Loch wohnt + Datum" title="datumlogo" width="150" height="65" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" />Zum Geburtstag hab ich von Anja ein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datum/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Datum">Datum</a>–Abo bekommen: gute Gelegenheit, Klaus Stimeders Magazin endlich mal über den grünen Klee zu loben. Seit der ersten Ausgabe verfolge ich das ambitionierteste aller österreichischen Printprojekte mit wachsender Begeisterung: inhaltlich, optisch und haptisch ein Hochgenuss, habe ich <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datum/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Datum">Datum</a> bislang sporadisch gekauft oder in der Schönen Perle (dazu demnächst mehr) gelesen. Zukünftig wird nicht nur jede Ausgabe pünktlich im Briefkasten landen, ich habe heute auch bereits meine Geschenks-Abo Prämie erhalten.</p>
<p>Und zwar das Comic–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/buch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Buch">Buch</a> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3707602427?ie=UTF8&#038;tag=datenschmutz-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3707602427" class="liexternal">Der Lochgott</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=datenschmutz-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3707602427" width="1" height="1" border="0" alt=" Wenn Gott im Loch wohnt + Datum" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Wenn Gott im Loch wohnt + Datum" /> vom großartigen Rudolf III. Klein. Wer, wenn nicht ein in einem Loch wohnender Gott könnte der Maxime vom “Kein-Abbild-machen” und so besser gehorchen als das unsichtbare allmächtige Wesen im Loch? Dass die zeichnerischen Anforderungen zur Darstellung des Gotteshauses respektive –lochs nicht besonders hoch sind, tut der offiziellen Bobo-Bibel keinen Abbruch. Endlich ein würdiges Buch für den Hausaltar; ich hab’s heute Nachmittag quasi in einem Satz verschlungen. <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/zitat/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zitat">Zitat</a>:</p>
<blockquote><p>Sind wir der Fels, auf dem du deine Kirche baust?<br />
Nicht so ganz — ihr seid der Emmentaler, in den ich meine Löcher bohre!</p></blockquote>
<p><a href="http://www.datum.at/" class="liexternal">Datum</a> kann übrigens auch online abonnieren — möge das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/vinyl/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vinyl">Vinyl</a> unter den österreichischen Print-Laserdiscs weiterhin journalistische <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/poesie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Poesie">Poesie</a> verbreiten.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Warum wird ein Weblog betrieben?</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-06/warum-wird-ein-weblog-betrieben/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 03:04:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Warum wird gebloggt? Eine Studie des Züricher Insttitus für Kommunikationswissenschaft ergründete die Motive von Weblog-AutorInnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/06/ipmz.jpg" alt="ipmz Warum wird ein Weblog betrieben?" title="ipmz" width="150" height="107" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" />Diese Frage stellte sich bzw. 200 Weblog-AutorInnen das Züricher Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung von Jänner bis April dieses Jahres. Ich habe an der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/umfrage/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Umfrage">Umfrage</a> teilgenommen und vor einigen Tagen die, wie ich finde, sehr interessanten Ergebnisse zugeschickt bekommen. Insgesamt gaben 327 Personen Auskunft über ihre (sinistren?) Motive, das Durchschnittsalter des zu 79% männlichen Sample lag bei 32,5 Jahren, 74% der befragten BloggerInnen haben Matura und/oder Hochschulabschluss, 62,3 Prozent leben in einer festen Partnerschaft. Rund drei Viertel bloggen privat, knapp 20% beruflich und 8% ehrenamtlich. Die Forschungsziele der Untersuchung waren wie folgt definiert:</p>
<blockquote><p>Ziel der Untersuchung war herauszufinden, aus welchen Gründen ein Weblog betrieben wird und wie die konkreten Nutzungsweisen aussehen. Zudem interessierte die Selbstdarstellung, die Authentizität sowie die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/community/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Community">Community</a>-<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wahrnehmung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wahrnehmung">Wahrnehmung</a> von Weblog-AutorInnen.</p></blockquote>
<p>Wenig überraschend: Politik und Zeitgeschehen, Technik, Forschung/<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/bildung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bildung">Bildung</a>/Wissen und Medien sind die beliebtesten Themen, bloß 1/3 der Befragten nutzt das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blog">Blog</a> vorwiegend, um die eigene Person zu schreiben. Primäres Motiv ist der Austausch mit anderen sowie die Vergewisserung der eigenen Existenz aka Identitätsmotiv. Eskapismus, soziale <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/integration/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Integration">Integration</a> und Unterhaltung spielen ebenfalls eine Rolle für die Motivation. Ebenfalls nicht ganz unerwartet ist folgendes <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/zitat/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zitat">Zitat</a> aus Abschnitt “Authentizität”:</p>
<blockquote><p>Während die Häufigkeit des Bloggens keinen Einfluss auf die Authentizität hat, wirkt sich die Suche nach Weblog-Kontakten tatsächlich positiv auf die Authentizität beim Bloggen aus: Je stärker das Interesse der Befragten an neuen Kontakten ist, desto authentischer stellen sie sich dar. Gleichzeitig fühlen sie sich auch mehr mit der Weblog-Community verbunden.</p></blockquote>
<p>Die Leitung der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/studie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Studie">Studie</a> oblag lic.phil. Ursina Mögerle am <a href="http://www.ipmz.uzh.ch/" class="liexternal">IPMZ</a>, hier die komplette Zusammenfassung zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/download/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Download">Download</a>:</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/06/weblogumfrage.pdf" class="lipdf">Ergebnisbericht zur Befragung von Weblog-AutorInnen</a></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Buddha sei Dank: Mein Job liebt mich</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-02/buddha-sei-dank-mein-job-liebt-mich/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Feb 2008 07:25:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nicht jede/r kann von sich behaupten, einen Job zu haben, der wesentlich mehr Spaß als Ärger macht. Dabei verbringt man viel zu viel Zeit mit Arbeit, um sich ständig zu ärgern...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letztens konnte — oder besser: musste — ich in den guten alten Verkehrsmitteln ein Telefonat mithören, oder zumindest zwei Drittel davon. Eine junge Dame so um die 25, offensichtlich im Marketing tätig und vorher Studentin an der WU, unterhielt sich mit einer Freundin über die persönliche Jahresplanung.</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/zitat/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zitat">Zitat</a>: “Ich bin gerade aus dem Urlaub in Kuba zurück und hab gestern zusammen mit meinem Freund unseren Sommerurlaub in Thailand gebucht — das sind so die Highlights meines Lebens für dieses Jahr, alles andere ist unspektakulär und fad.” Das muss echt übel sein — soweit ich weiß, bekommt man als Angestellter ja grade mal 6 Wochen Urlaub im Jahr. Das heißt, 46 Wochen widerwillig arbeiten, um sich dann 6 Wochen entspannend zu können? Für mich ein unbegreifliches Missverhältnis und eine Situation, die ich nie auf Dauer akzeptieren könnte.</p>
<p>Klar ist die Lage am <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/arbeitsmarkt/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Arbeitsmarkt">Arbeitsmarkt</a> “schwierig” — das ist sie vermutlich immer. Und natürlich wären genug Leudde froh drüber, einfach irgendeinen Job zu haben… und selbstverständlich brauchen wir alle Kohle zum Leben, der eine mehr, die andere weniger. Und ich hab in den letzten 12 Monaten sicherlich keine sechs Wochen Urlaub gemacht — im Sinne von Gar-Nichts-Tun. Und ich hab auch nicht das geringste Bedürfnis nach mehr Freizeit: einfach deshalb, weil mir meine Arbeit unglaublich großen Spaß macht. Die Medien– und Blogberaterei ist ein hochgradig dynamischer Bereich, in dem sich ständig alles ändert — und zu je mehr Chefetagen sich das Wissen, dass eine Webseite nicht nur aus Code, sondern vor allem aus <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kontext/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kontext">Kontext</a> besteht, verbreitet, desto mehr Jobanfragen bekomm ich.</p>
<p>Meine eigene Arbeit funktioniert zu einem hohen Grad experimentell: Weblogs und Viralmarketing sind so neue Themen, dass es noch keine eingespielten Gesetze gibt, sondern eigentlich nur Best Practices. <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a> ist dabei meine persönliche integrierte Forschungs-, Entwicklungs– und PR-Abteilung: mein hier gewonnenes Wissen über Methoden und Praktiken, die effizient funktionieren, verkaufe ich an meine Kunden. Um erfolgreich zu sein, muss ich sozusagen immer am Ball bleiben — und das verhindert zuverlässig, dass jemals Fadesse aufkommt. Ich will keineswegs behaupten, dass für jede/n Medienfreak der Weg in die Selbständigkeit die ideale Option darstellt, aber ich bin im nachhinein sehr froh drüber, dass mich Red Bull seinerzeit beim vorzeitig eingestampften Givemewings-Projekt nicht anstellen wollte: denn das war damals der ausschlaggebende Grund für mich, mir einen steuerschonenden Gewerbeschein als Alternative zum Worst-of-both-Worlds Szenario “freier Dienstnehmer” zu holen.</p>
<p>Also nix gegen Urlaube in der Karibik, in Kuba und sonstwo — aber wenn’s nach mir geht, lieber mit Notebook als ohne. Sonst müsst ich mich am Ende noch drüber beschweren, dass die Wochen im Freizeitparadies “unspektakulär und fad” waren… aber immer noch viel besser als umgekehrt!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Das Uri Geller Prinzip und 2 Gedichte</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jan 2008 12:03:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit der bloßen Kraft seiner Gedanken steigert Uri Geller den Traffic von hunderten Blogs. Der medial begabte Magier überdauert eiskalt die TV-Ära und zaubert ab sofort in Blogistan.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Uri Geller, der Esoteriker ohne Ablaufdatum, bewegt Löffel, Tische und Massen. Die Frage, wozu Esswerkzeuge unbedingt mit Gedankenkraft verbiegen muss, wenn man dazu auch seine Hände benutzen könnte, wollte man sie denn überhaupt verbiegen, stellt zum Glück niemand. Und auch die Motivation eines so begabten Superheroes, sich immer wieder aufs Neue der Skepsis des Publikums zu stellen, nicht. </p>
<p>Aber Pro7 wird dem generationenverbindenden Stammtischliebling sicherlich einen ordentlichen Gehaltsscheck ausstellen, daran dürfte ausnahmsweise niemand zweifeln. Aber könnte Uri mit seiner Gedankenkraft nicht mal was Vernünftigeres machen? Ja, kann er. Denken sich einige BloggerInnen und starteten ein faszinierendes <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/experiment/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Experiment">Experiment</a>, das jeden Skeptiker schnell von den unvorstellbaren medialen (nein, das ist nicht doppeldeutig gemeint) Fähigkeiten des genialen Selbstvermarkters überzeugt. Aber sehen Sie sich selbst vom Unerklärlichen:</p>
<p><a href="http://www.sheng-fui.de/allgemein/helft-alle-mit-heute-verbiegen-wir-gemeinsam-einen-loeffel/" class="liexternal">U</a><a href="http://www.klatsch-tratsch.de/2008/01/08/die-miesen-tricks-von-uri-geller/" class="liexternal">R</a><a href="http://www.mlogger.de/2008-01-13/uri-geller-will-tische-verruecken/" class="liexternal">I</a>   <a href="http://www.gordosweblog.de/2008/01/13/james-randi-deckt-uri-geller-auf/" class="liexternal">G</a><a href="http://philsphilos.de/?p=932" class="liexternal">E</a><a href="http://sturmwolf.wordpress.com/2008/01/14/das-phanomen-uri-geller/" class="liexternal">L</a><a href="http://gwup.wordpress.com/2008/01/14/skeptiker-vs-uri-geller-heft-vorbestellen/" class="liexternal">L</a><a href="http://www.ricdes.com/blog/2008/01/uri-geller-kein-uebermensch/" class="liexternal">E</a><a href="http://stega.wordpress.com/2008/01/09/uri-geller-enttarnung-ii/" class="liexternal">R</a>   <a href="http://blog.schoggo-tv.de/2008/01/09/uri-geller-wunder/" class="liexternal">R</a><a href="http://www.blogpaganda.de/2008/01/08/skeptiker-bloggen-aktuell-zu-uri-geller/" class="liexternal">U</a><a href="http://dieflimmerkiste2.wordpress.com/2008/01/09/quotencheck-the-next-uri-geller/" class="liexternal">L</a><a href="http://okej.wordpress.com/2008/01/08/uri-geller-erst-lesen-dann-wegschauen/" class="liexternal">E</a><a href="http://www.guenstig-schnaeppchen.de/amazon/uri-geller-uhren-ticken-wieder/" class="liexternal">D</a><a href="http://49suns.de/2008-01-09/uri-geller-hat-meinen-fernseher-kaputt-gemacht" class="liexternal">.</a></p>
<p>Denn dank der aktuellen Show avancierte Uri Geller sogar zum aktuellen Fast-Win <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/hype/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hype">Hype</a> #1 im Deutsch-Blogistan. Eigentlich wollte ich mich einmal der Traffic-Hurerei entziehen, aber <a href="http://uri-geller.speyburn.de/allgemein/zauber-gedicht/" class="liexternal">The Next Uri Geller</a> zwingt mich, das beste Löffelverbieger-Gedicht des 21. Jahrhunderts hier zu zitieren. Originalquelle leider unbekannt!</p>
<blockquote><p>ZiehtÃÂ´s euch beim Brunch die Wurst vom Teller,<br />
ist schuld daran der Uri Geller.<br />
WirdÃÂ´s am frühen Morgen heller,<br />
Klare Sache… Uri Geller<br />
GehtÃÂ´s in der Aldi-Schlange schneller<br />
zaubert wieder Uri Geller.</p></blockquote>
<p>Dem möchte ich allerhöchstens noch hinzufügen: </p>
<blockquote><p>Wenn <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blogtraffic/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blogtraffic">Blogtraffic</a> vorne juckt und hinten beißt,<br />
nimm Klosterfrau Melissengeist!<br />
Doch juckt er hinten, beißt er vorne,<br />
rotiert Analytics wie ein Propeller:<br />
spürst du im Log die Voodoo-Dorne…<br />
dann hilft dir sicher Uri Geller,<br />
er holt die Zahlen aus im Keller.</p></blockquote>
<p>Ach ja, wer tatsächlich “unbegreiflicherweise” an der Geschichte des Phänomens Geller interessiert ist, der/dem sei dieser großartige <a href="http://www.stern.de/unterhaltung/tv/:Uri-Geller-Trauerspiel-L%F6ffel/607221.html?vs=1" class="liexternal">Spiegel-Artikel</a> ans Herz gelegt, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/zitat/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zitat">Zitat</a>:</p>
<blockquote><p>Der Magier James Randi etwas liefert sich seit Jahrzehnten eine Privatfehde, nachdem Geller ihn für die Behauptung verklagt hatte, dass einer seiner Tricks von einer Cornflakes-Packung stammen würde. Die Packung konnte tatsächlich aufgetrieben werden, und Geller verlor den Prozess.<br />
[…]<br />
Kürzlich wehrte er (Uri Geller) sich erfolglos gegen die Veröffentlichung eines Videos, in dem deutlich zu sehen ist, wie er sich beim israelischen Original von “The next Uri Geller” einen Magneten über den Finger schiebt, bevor er auf scheinbar wundersame Weise eine Kompassnadel zum Ausschlag bringt.<br />
[…]<br />
Doch all dies konnte bis heute seine Popularität nicht brechen — darin besteht das eigentliche Phänomen Uri Geller. Trotz aller Entzauberung hat er es immer geschafft, im Gespräch zu bleiben: sei es als Teilnehmer der englischen Variante des Dschungel-Camps (Geller wurde als erster rausgewählt), oder mit der dreisten Behauptung, er habe unmittelbar am Ende des Kalten Krieges mitgearbeitet, da er einem russischen Unterhändler mit positiver Energie bombardiert habe, damit dieser dem Abrüstungsvertrag zustimmt.</p></blockquote>
<p>Wer’s ausführlicher erklärt haben möchte, bekommt die genauen Hintergründe bei der <a href="http://www.gwup.org/themen/texte/uri_geller/" class="liexternal">Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e.V.</a>. Ich <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/persoenlich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with persönlich">persönlich</a> bin ja wirklich ein riesiger Fan von Zauberkünstlern, und wie schon Meister Foerster, der ja selbst im Umfeld bekannter Salonzauberer aufwuchs, schon mal sinngemäß so treffend bemerkte: es geht um eine gezielte Täuschung der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wahrnehmung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wahrnehmung">Wahrnehmung</a> — ob dabei Magie im Spiel ist, macht für den Betrachter, der ein bestimmtes Phänomen (ob eben aufgrund “magischer” Einflüsse oder bloß nicht bekannter Faktoren) einfach nicht in sein oder ihr Weltbild einordnen kann! Oder, wie Heinz von Foerster in einem <a href="http://meta.iflugs.hdk-berlin.de/metaflux/archive/hvf_ethik.htm" class="liexternal">Vortrag von 1990</a> in seiner unnachahmlich eleganten Art sagte:</p>
<blockquote><p>Mag sich der Naive einbilden, Magie erklären zu können. Magie kann nicht erklärt werden, Magie kann nur praktiziert werden, wie Ihnen bekannt ist.</p></blockquote>
<p>Im Fall von Geller wundert nur auf den ersten Blick, dass er ein derart unsportlicher Verlierer ist und nach so unwiderlegbarer “Entzauberung” immer noch fest und steif behauptet, übersinnliche Kräfte zu haben, anstatt sich als kompetenten Salonzauberer zu präsentieren: nur so bleibt er im Gespräch.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Smartes Zitat von Ang Lee im ray Kinomagazin</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jan 2008 06:23:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[analogia]]></category>
		<category><![CDATA[datenschmutz]]></category>
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		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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		<category><![CDATA[Ray Kinomagazin]]></category>
		<category><![CDATA[Zitat]]></category>

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		<description><![CDATA[Ang Lee macht großartige Filme und Interviews mit dem Regisseur sind höchst lesenswert - denn seine sprachliche Begabung steht hinter der visuellen nicht zurück.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein gut gemachtes Kinomagazin besticht nicht nur durch Aktualität — im Fall von <a href="http://www.ray-magazin.at/" class="liexternal">ray</a>, dessen aktuelle Ausgabe übrigens Filmquader-gerecht im Querformat erschien, blättere ich gern in vergangenen Ausgaben. In Nummer 11/2007 veröffentlichte Andi Ungerböck ein Feature über Ang Lees aktuelles Werk <a href="http://www.film.at/se_jie_gefahr_und_begierde_omdu/" class="liexternal">Gefahr und Begierde</a>, Thomas Abeltshauser führte ein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interview/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interview">Interview</a> mit dem erfolgreichen Regisseur.</p>
<p>Ich habe “Se, jie” (so der OT) noch nicht gesehen, bin aber schon sehr gespannt auf das komplexe Spionagedrama, da mich <a href="http://www.imdb.com/name/nm0000487/" class="liexternal">Ang Lee</a> bisher noch nie enttäuscht hat. Im Interview gibt’s eine Passage, die einige zentrale Gedanken zum Thema “Medien und Delegation”  elegant und präzise zusammenfasst, die möchte ich meinen LeserInnen keinesfalls vorenthalten. Der zitierte Abschnitt stammt aus: “Ich lebe in meinen Filmen”, ray Filmmagazin 11/07, S. 15:</p>
<blockquote><p><strong>Ang Lee:</strong> Ich kann mich einfach sehr gut mit der weiblichen Hauptfigur identifizieren. Durch das Schauspielen, das Annehmen einer anderen Rolle, findet sie ihr wahres Ich. Das kommt jenem Zustand ziemlich nahe, den ich empfinde, wenn ich Filme drehe: Eine Rolle spielen und einen Film drehen hat psychologisch sehr viel gemeinsam. Bei beidem kann man Dinge tun, für die man im wahren Leben zwar keine Konsequenzen fürchten muss, die einen aber doch prägen. Nur durch dieses So-tun-als-ob kann man sein inneres Ich erfahren. Auch ich scheue mich vor der Realität.</p>
<p><strong>Thomas Abelshauser:</strong> Die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kunst/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kunst">Kunst</a> als Weg zur Wahrheit?</p>
<p><strong>Ang Lee:</strong> Deswegen lesen wir doch Romane, deswegen sehen wir uns Filme und Theaterstücke an. Wir suchen die Wahrheit, ohne die Folgen zahlen zu müssen. Wir lernen, was es heißt Mensch zu sein, ohne selbst wirklich zu handeln.</p></blockquote>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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